Monsanto ruiniert den Honig – Glyphosat aus Roundup im Honig nachgewiesen – Monsanto Has Ruined Our Honey – It is Contaminated With Glyphosates From Roundup

Bienen6zur englischen Version Diese traurige Nachricht zeigt, wie weit verbreitet Glyphosat in unserer Nahrung ist. Die Netzfrauen haben hier auf eine Studie hingewiesen, die die Verbindung zwischen dem deutlichen Anstieg von Krebserkrankungen und der zunehmenden Pestizidbelastung verdeutlicht.

Es ist eines der meistverkauften Unkrautvernichtungsmittel der Welt: Über eine Million Tonnen des populären Herbizids Glyphosat, besser bekannt unter dem Handelsnamen Roundup, werden jedes Jahr versprüht. Und nach der Einstufung der WHO – Gyphosat sei  „wahrscheinlich krebserzeugend”, verbieten die ersten Länder Glyphosat.

Eine 2014 veröffentlichte Studie zeigt, dass Glyphosat die häufigste Ursache für eine wachsende Epidemie von Nierenkrankheiten ist. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Glyphosat die Aufnahme von Schwermetallen in den Nieren erhöht, die Folge daraus sind chronische Nierenprobleme.

Jetzt wurde Glyphosat im Honig nachgewiesen –  Wie konnte es dazu kommen, dass so viele der 69 Honigproben – inklusive der 11 biologischen Proben, derartig hohe Werte an Glyphosat aufweisen?

Monsanto ruiniert den Honig – Glyphosat aus Roundup im Honig nachgewiesen

Eine vor kurzem erschienene Studie betrifft zwar hauptsächlich die USA – aber warum sollten sich die Werte in Europa signifikant unterscheiden? Auch bei uns kommt Roundup zum Einsatz – mit entsprechenden Folgen, wie der Artikel aus dem Organic Lifestyle Magazin belegt, den wir deshalb für Sie übersetzt haben.

Die von Forschern der Universtität Boston und Abraxis LLC erstellte Studie fand signifikante Mengen von Glyphosat in einem Nahrungsmittel, in dem man dieses nicht wirklich erwartet: Honig.

Fünf Kategorien von Nahrungsmitteln aus Lebensmittelläden in Philadelphia wurden getestet: Honig, Zuckerdicksaft, Soja-Milch, Tofu und Soja-Soße. 62 % der konventionellen und 45 % der biologischen Honigproben wiesen Glyphosatwerte auf, die oberhalb der minimalen Grenzwerte lagen.

Man kann das Auftreten von Glyphosat in großen Teilen der Nahrungsmittel nicht mehr ignorieren. Glyphosat ist der wesentliche Bestandteil von Monsantos führendem Pflanzenschutzmittel Roundup. Es ist auch interessant festzustellen, dass der nachgewiesene Anteil an Glyphosat bei Ländern, die GV-Getreide zulassen, deutlich höher lag als bei solchen, wo diese nicht zugelassen sind. In den USA wurden die höchsten Glyphosat-Werte im Honig gemessen.

Auch biologischer Honig?!

Wie konnte es dazu kommen, dass so viele der 69 Honigproben – inklusive der 11 biologischen Proben, derartig hohe Werte an Glyphosat aufweisen? Dafür gibt es zwei Gründe. Eine einzige Honigbiene kann in einem Umkreis von bis zu 6 Meilen nach Nektar suchen und bringt bis zu 250 Pfund Nektar pro Jahr in den Stock.

Bei der derzeitigen Gestaltung des modernen Lebens ist es daher fast aussichtslos, dass die Biene schädliche Substanzen vermeiden kann. Pestizide, Herbizide und Gifte werden aus Fabriken und Städten in die Luft geblasen – so kann selbst der abgeschiedenste Bienenstock nicht mehr 100 % rein sein.
Dazu kommt das Problem des Wachses, das die Bienen für ihre Stöcke verwenden. Bienen werden durch die Varroamilbe gefährdet. Ein Parasit, der sich in den Stöcken vermehrt. Konventionelle Bienenzüchter nützen häufig Pestizide, um diese zu entfernen. Aber das Bienenwachs speichert diese Chemikalien. Mit der Zeit finden diese auch den Weg in den Honig. Die Verwendung von Pestiziden betrifft zwar nicht die biologischen Bienenzüchter, das Problem ergibt sich aber aus der Einkaufsquelle, aus der diese ihr Wachs beziehen. Eine Untersuchung nach Pestizidrückständen in Bienenstöcken ergab, dass in 98 % mindestens ein Pestizid nachgewiesen wurde. Bei einer derart großen Menge verseuchten Wachses ist es quasi unmöglich, dass biologische Bienenzüchter, die kommerziell verfügbares Wachs erwerben, diese Gifte vermeiden können.

Kann man jemals wieder Honig essen?

Gibt es einen Weg, Herbizide und Pestizide im Honig zu vermeiden? Kurz gesagt – nein! Länder, in denen GVO untersagt sind, weisen zwar geringerer Werte an Herbiziden im Honig auf, aber diese Länder stehen solange unter enormen Druck, wie Monsanto und seine Partner weiter Geschäfte machen. Der zunehmende Einsatz von Chemie in der Landwirtschaft führt dazu, dass Bienenstöcke mit einer zunehmender Menge an Herbiziden und Pestiziden belastet werden, was sich entsprechend auf die Bienenpopulationen niederschlägt.

Wenn Sie Honig kaufen, sollten Sie eigene „Studien“ vornehmen. Sprechen Sie mit dem Bienenzüchter aus der Nachbarschaft oder beim Bauernmarkt. Das gibt Ihnen einen Eindruck über die Qualität des Honigs aus Ihrer Region. Auch wenn sich Glyphosat bereits im biologischen Honig nachweisen lässt – im konventionellen Honig ist er deutlich höher. Die Chancen für Sie werden besser, wenn er aus Ländern stammt, die GVO nicht zulassen. Das gilt natürlich für alle Lebensmittel.

Hier finden Sie das gesamte veröffentlichte Gutachten

Wer oft Honig zu sich nimmt, sollte gelegentlich entgiften, um mögliche Schäden zu reduzieren.

Netzfrau Andrea Escher

Bienen

Monsanto Has Ruined Our Honey – It’s Contaminated With Glyphosates From Roundup

www.organiclifestylemagazine.com

A recent study by researchers from Boston University and Abraxis LLC found significant amounts of glyphosates in a food that you wouldn’t necessarily expect: honey.

Five categories of food items were tested from Philadelphia grocery stores: honey, corn and pancake syrup, soy milk, tofu, and soy sauce. Sixty-two percent of the conventional honeys and 45% of the organic honeys sampled had levels of glyphosates above the minimum established limits.
It’s hard to ignore the presence of glyphosate in a large portion of our food supply. Glyphosate is the main ingredient in Monsanto’s star herbicide, Roundup. It is interesting to note that the level of glyphosates was much higher in honey from countries that permitted GM crops; honey from the U.S. contained the highest levels.

Even the Organic Honey?

So how did so many of the 69 honey samples, including 11 organic samples, tested contain such high levels of glyphosates? There are two reasons for this. Given that a single honeybee can fly over 6 miles to find nectar and bring back a total of 250 pounds of nectar a year, modern life is set up so that it is almost impossible for them to avoid harmful substances. Pesticides, herbicides, and toxins released into the air from factories and cities make it impossible for all but the most remote beehives to maintain 100% purity.

There’s also the issue of the wax that bees use for their hives. Bees are at risk for Varroa mites, an external parasite that reproduces in the hives, so conventional beekeepers frequently use pesticides to get rid of them. Beeswax retains chemicals, so over time, these chemicals build up and make their way into the honey. While the use of pesticides directly on the beehives isn’t an issue for beekeepers using organic methods, the issue is where they source their wax. A survey of pesticide residues in beehives found that over 98% of them contained at least one pesticide. With such a large amount of wax contaminated, it’s likely that organic beekeepers who purchase commercially available wax will be unable to avoid these toxins

Can I Ever Eat Honey Again?

Is there any way around the amount of herbicides and pesticides in honey? Short answer? Probably not. Countries that don’t allow genetically modified crops have lower levels of herbicides in their honey, but that list of countries is under attack every day that Monsanto and their buddies are in business. With increased use of chemicals in farming, a greater amount of herbicides and pesticides will make it way into beehives, causing a ripple effect throughout bee colonies

If you’re going to purchase honey, your best bet is to do your research. Talking to local beekeepers at farmer’s markets can give you an idea of the quality of honey available directly in your area. Even though there were glyphosates in the organic honey, there were still more in the conventional honey. You can increase your odds of getting less toxic honey by researching which countries don’t allow GMOs (not a bad solution for other products, either!)

If you find yourself eating honey often, it could be a good idea to do a detox to remove Candida and toxins from your body.

deutsche Flagge

7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich kenne keinen Imker, welcher Pestizide gegen die Varroa Milbe einsetzt. Das ist zumindest in der BRD verboten.

  2. Hallo Herr Böhm,
    es gibt ja nur eine BRD und ich weiß darüber Bescheid. Ich helfe regelmäßig einem Imker – auch bei der Varroa-Behandlung – und ich kenne die Leute von verschiedenen Imkervereinen – keiner verwendet Pestizide. Falls ich Sie falsch verstanden habe sollte, klären Sie mich bitte auf, was Sie mit Ihrem Kommentar genau gemeint haben.

  3. Lieber Lothar Spitz,
    Machen sie sich bitte kundig bevor sie Kommentare abgeben…. die Bienen sind nur der Indikator -am derzeit zerstören wir in Deuschland und Eura unsere eigne Lebensgrundlage ohne Krieg ……
    Schauen sie in Gegenden wo die Chemie Lobby noch nicht wirksam wurde, sie werden sich wundern…

  4. Wie soll eine Biene im Lauf eines Jahres 250 Pfund Nektar in den Stock bringen? Erstens lebt eine Biene nur rund 30 Tage. Zweitens: wenn man von eine „Netto-Biene“ ausgehen würde, etwa weil man von 30.000 Bienen ausgeht, die zur gleichen Zeit in einem Stock leben, dann müsste das im Lauf eines Jahres 30.000 x 125 kg sein. Da erspare ich mir lieber das ausrechnen. Zum Vergleich: Wenn ein Volk pro Jahr 25 Kilogramm Honig erwirtschaftet (also das, was der Imker „erntet“) dann müsste ein Volk ja im Jahr die andern Tonnen an Nektar selbst verbrauchen. Also: entweder unsauber übersetzt oder mit den Einheiten und Kommastellen geschludert.

    Für eine Korrektur wäre ich dankbar!

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