Zeit, Stern, Spiegel, Focus – Wer gehört zu wem?

MedienMedienkonzerne – Das große Fressen

Wenn Bertelsmann zu einer seiner rauschenden Feste einlädt – dann treffen sich zahlreiche Gäste aus Showbiz und Politik. Mehr als 600 Gäste aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen zur Bertelsmann-Party nach Berlin. Und natürlich geht es auch ums Geschäft.

Aus der Politik hatten sich Bundestagspräsident Norbert Lammert, der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller sowie die Bundesminister Sigmar Gabriel (Wirtschaft), Gerd Müller (Entwicklung), Christian Schmidt (Ernährung) und Alexander Dobrindt (Verkehr) angesagt, außerdem EU-Digitalkommissar Günther Oettinger, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi, der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir, Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt und die Grünen-Politikerin Renate Künast sowie FDP-Chef Christian Lindner. Ihr Erscheinen kündigten ebenso die Europaparlamentarierin Viviane Reding, Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher und Wirtschaftsgrößen wie Carsten Maschmeyer, der Vorstandschef der Münchner Rückversicherungsgesellschaft Nikolaus von Bomhardt und Hermann Bühlbecker von der Unternehmensgruppe Lambertz an. Auch die Botschafter zahlreicher Länder, darunter die USA, Russland, Frankreich und Spanien, wollten kommen.

Bertelsmann hält bereits seit Mitte der 1970er-Jahre die Mehrheit an Gruner + Jahr, doch seit Oktober wurde bekannt, dass Bertelsmann Gruner+Jahr komplett übernommen hat. Zu den Flaggschiffen des Verlags G+J  gehören Zeitschriften wie der Stern und 25 % am Spiegel, aber auch Chefkoch.de.

Nun hat Bertelsmann die Möglichkeit, Unternehmensentscheidungen ohne Rücksprache mit der Verlegerfamilie Jahr zu treffen.

Wie man an der „Bertelsmann-Party 2015“ erkennen kann, wo Vorstandschef Dr. Thomas Rabe und Familiensprecherin Liz Mohn die illustren Gäste auf dem Roten Teppich am 18. Juni 2015 begrüßten, lassen es sich auch wichtige „verantwortungsvolle“ Politiker und Politikerinnen nicht nehmen, daran teilzuhaben. Das Motto der diesjährigen Party lautete: „Willkommen beim „neuen Bertelsmann“,  Zu Bertelsmann hatten wir bereits ausführlich im Beitrag Wer macht die „öffentliche Meinung“? Ein paar wenige Medienkonzerne berichtet.

Doch wem gehören Zeit, Stern, Spiegel, Focus?

Meinungsfreiheit ist eine wichtige Voraussetzung für Demokratie.

Das heißt, alle müssen die Möglichkeit haben, eine Meinung auch aussprechen zu dürfen, und die Medien, also etwa Fernsehen, Radio und Zeitungen oder auch das Internet, sind so ein Sprachrohr, das sich an viele Menschen wendet.

Haben Sie schon mal etwas über Medienkonzerne gehört? Das bedeutet: Ein Eigentümer besitzt mehrere Zeitungen oder Fernsehstationen. Solche Unternehmen können die Meinung im Lande beeinflussen, denn eine Meinung kann dann in mehreren Zeitungen präsentiert werden. Man nennt das „Pressekonzentration“. Es ist gut zu wissen, wem welche Medien gehören.

Die großen deutschen Medienkonzerne wollen ein Stück vom profitablen digitalen Kuchen abhaben und sind schon längst positioniert. Treten Sie ein und bummeln auf dem digitalen Marktplatz. Während Sie sich über die weltweiten Tagesgeschehnisse informieren, können Sie sich gleichzeitig eine Reise auf opodo.de buchen, den Partner oder Partnerin auf Parship oder ElitePartner suchen.

Die richtigen Schuhe finden Sie auf Zalando und etwas zum Lesen bietet Ihnen bol.de. Und wollen Sie Ihre Wohnung während Ihrer Abwesenheit in neuem Glanz erstrahlen lassen, finden Sie bei MyHammer den richtigen Handwerker. Suchen Sie bei Ihrer Ankunft schnell ein Kochrezept, bietet Ihnen Chefkoch.de eine riesige Auswahl. Und was haben alle gemeinsam? Sie sind schon längst in der Welt der Medienkonzerne angekommen.

In Teil 1 Wer macht die „öffentliche Meinung“? Ein paar wenige Medienkonzerne … haben wir Ihnen folgende Verlage vorgestellt:

Die Funke Mediengruppe, Axel Springer AG, Bertelsmann und RTL

In diesem Beitrag folgt die Fortsetzung. Denn wem gehören Zeit, Stern, Spiegel und Focus? Sie werden überrascht sein, wie sich die Medienwelt verändert hat. Was hat Focus mit Elite.de und Zeit mit Parship.de und Zalando zu tun?

Digital Economy – Das Internet verändert Alltagskulturen, Gesellschaft und Wirtschaft in hohem Tempo. Und macht auch vor Medienkonzernen nicht halt. Weltweit werden die Strategien im Umgang mit der digitalen Zukunft zu einer der größten Herausforderungen. Google, Facebook, Twitter, Ebay und Amazon haben die Medienwelt erobert und sind im Alltag allgegenwärtig. Auch dazu schrieben wir bereits [Facebook: …Facebook-Investor und PayPal-Gründer Peter Thiel].

Auch die Deutschen Medienkonzerne, die übrigens weltweit agieren, erkannten: Internet oder auch Digital ist die Zukunft. Hier lässt sich Kasse machen. Wie lange es noch eine Tageszeitung in Papierform geben wird, ist sicherlich nur eine Frage der Zeit. Schon jetzt wird in fast allen Zeitungen zum selben Thema berichtet, dank DPA braucht ja auch kein Journalist sich die Mühe machen, selbst zu recherchieren. Übersetzt wird schnell aus den ausländischen Nachrichten wie The Guardian, wovon besonders der Spiegel profitieren dürfte.

Was waren das noch für Zeiten, als es hieß: Der Stern deckt auf oder Spiegel fand heraus, als es sich noch um wirklich reale Skandale handelte! So mancher Journalist träumte sicherlich, so zu sein wie Bob Woodward und Carl Bernstein aus der „Watergate-Affäre“. Und ja, das ist auch heute noch möglich! Recherchiert, schaut euch die Blogs im Internet an, sie sind voll mit Informationen. Denn auch die Blogger wie wir Netzfrauen haben sich die Digitale Welt zunutze gemacht. Wir brauchen keine Milliarden-Umsätze, wir brauchen niemanden zu fragen, was und wann wir berichten dürfen. Wir schreiben nun über diese Medienkonzerne, die uns tagtäglich die Nachrichten auf dem Tablett servieren. Das, was wir gefunden haben, erzeugt in uns das „Kopfschüttelsyndrom“. Neutralität und Pressefreiheit sehen anders aus.

Medienkonzerne – Das große Fressen

In dem Beitrag Konzerne und ihre Verflechtungen – was Sie wissen sollten stellten wir bereits viele Konzerne oder eher die wenigen, die es noch gibt, vor. Es werden immer weniger, dafür werden diese größer und genau so ist es auch bei den Medienkonzernen.

Dass der Medienkonzern Bertelsmann den Medienkonzern Gruner+Jahr irgendwann ganz übernehmen würde, war nur eine Frage der Zeit. Es ist so, als würde Monsanto Syngenta kaufen, oder Nestlé Ferrero, obwohl, Gespräche sollen ja bereits in diesen genannten Konzernen stattgefunden haben. 

Ein gutes Geschäft für den Bertelsmann-Chef, schreibt das Handelsblatt, denn, als die Jahr-Familie vor zwei Jahren ihre Gruner+Jahr-Beteiligung gegen eine Beteiligung an der Bertelsmann SE tauschen wollte, boten die Mohns 3,5 Prozent ihres Konzerns an. Doch die Jahr-Familie lehnte ab. Sie verlangte fünf Prozent. Eine schlechte Entscheidung, wie wir heute wissen. Experten schätzen den Wert der damaligen Gütersloher Offerte auf über 500 Millionen Euro. Mit ihrer Ablehnung verschenkten die Jahrs also einige hundert Millionen Euro und die Mohns verdienten einige hundert Millionen. Eine Glanzleistung des Finanzmanagers Rabe.

Der Spiegel, an dem Bertelsmann mit 25 % beteiligt ist, berichtet über eine Kaufsumme von etwa einem niedrigen dreistelligen Millionen-Betrag. Aus der Bertelsmann-Kasse fließen offenbar nur 100 Millionen in bar ab, der Rest, so heißt es, werde verrechnet. Die Summen lassen sich schwer vergleichen mit den rund 500 Millionen Euro, auf die die Jahr-Familie das Paket noch vor zwei Jahren angeblich taxierte, als beide Seiten schon einmal über einen Verkauf verhandelten.

Irgendwie erinnert das an die Spanische Bank, die erst gerettet, dann zwei Jahre lang „frisiert“ und als die Frisur saß, Stück für Stück verkauft wurde. So bekam Blackstone den Zuschlag für ein milliardenschweres Hypothekenpaket der spanischen Bank Catalunya Banc SA. Der Finanzinvestor zahlt für das Paket 3,6 Milliarden Euro. Das Portfolio hat ein Volumen von 6,39 Milliarden Euro. [Das große Fressen: Blackstone und der Ausverkauf von Spanien]

Auch in der Pharma-Branche findet zur Zeit genau ebenfalls das „Große Fressen“ statt, wie wir Netzfrauen in diesem Beitrag berichteten Die Top 10 der Pharmakonzerne – Das große Fressen.

Wurden früher eher kleine Unternehmen aufgekauft, so findet es nun im Großen statt. Folge: Quasi-Monopol.

Kurz erklärt: Wie Konzerne fusionieren

Aus 2 Autos wird 1 Auto. Alles, was aus diesen beiden Autos noch benötigt wird, wird weiter Verwendung finden, ob es sich nun um den Motor, die Reifen oder andere Teile handelt. Einiges behält man auch einfach als Ersatzteil zurück. Nur das nicht Verwendbare wird entweder verkauft oder es landet auf dem Schrottplatz. So ist das auch mit dem Fahrer, denn am Ende kann immer nur einer fahren. 

Angesichts schrumpfender Zeitschriftengeschäfte hatte Gruner+Jahr bereits einen Ausbau der Internetaktivitäten und einen Stellenabbau angekündigt. Vor gut einem Monat teilte das Unternehmen mit, in den kommenden drei Jahren insgesamt 75 Millionen Euro einsparen zu wollen, etwa 400 Mitarbeiter sollen gehen. Gruner+Jahr beschäftigte Ende Juni nach eigenen Angaben 8562 Mitarbeiter. Bei dem Magazin „Stern“ protestierten Mitarbeiter gegen die Einsparungen, etwa 26 Mitarbeiter sollen von den Kündigungen betroffen sein.

Millionen reichen nicht mehr aus, um am Markt lukrativ zu sein, denn obwohl der Gewinn im Jahr 2013 noch 81 Millionen Euro betrug, zeigte man sich unzufrieden. Der Umsatz betrug 2013 2,07 Milliarden Euro, schreibt der Konzern. Da fragen wir uns, ob 2 Milliarden denn nicht reichen, einen Konzern wie Gruner+Jahr alleine wirtschaften zu lassen. Wieso Stellenabbau, bei dieser Summe?

 Am 6. September 2012 wurde Julia Jäkel in den Vorstand von Gruner+Jahr berufen und stellte als erste Amtshandlung die „Financial Times Deutschland“ ein und wickelte die Gruner+Jahr Wirtschaftspresse bis auf „Capital“ ab. Julia Jäkel baute die Verlagsgruppe radikal um und organisierte die einzelnen Titel in Teams, wobei Chefredaktion, Artdirektion und Textredaktion die jeweilige Kernredaktion bildeten. Schluss- und Bildredaktion lagerte Jäkel an Dienstleister aus. Unterstützende Abteilungen wie Leserservice und Sekretariate wurden für alle Titel gebündelt. Sie ist seit 2003 mit dem ehemaligen Mister Tagesthemen Ulrich Wickert verheiratet.

ZUKUNFT DER ZEITUNG UND MEDIEN – Wer stirbt und wer überlebt?

Das Internet ersetzt Papierausgaben. Aber die Zeit hemmungsloser Gratis-News online sind wahrscheinlich auch bald vorbei. Das Hamburger Abendblatt, die New York Times oder die Times.co.uk verlangen bereits Geld für Content. Und mit Smartphones und iPads lassen sich eher Kunden dazu bringen, für Apps und Content zu zahlen. Außerdem wollen doch sicherlich Konzerne an dem Milliarden-Geschäft mit Daten und Adressen partizipieren. Auch hier scheint die Digitale Welt wahnsinnige Möglichkeiten zu bieten. Es gab übrigens noch nie so viele Online-Petitionen wie zur Zeit. Auch da sollte sich der Leser mal Gedanken machen, aber dazu schreiben wir in einer der nächsten Folgen. Denn dieses Thema scheint unendlich zu sein.

Nachdem die Medienkrise bereits zahlreiche Tageszeitungen erwischt hat, geht es nun an die Magazine, die wöchentlich erscheinen. Viele gibt es da eh nicht, da wären der Spiegel, der Stern, Fokus und die Zeit zu benennen. In wieweit nun diese Krise den Stern betreffen wird, sei abzuwarten. Jedoch wurde auch hier bereits der Rotstift angelegt und es ist abzuwarten, inwieweit die Qualität leiden wird.

Schauen wir uns die Verlage der Wochenzeitungen genauer an

Wie auch bei all den anderen Konzernen, wie in der Nahrungsmittelindustrie oder Pharma erleben wir auch hier einige Überraschungen. Die Hubert Burda Media ist bekannt, nicht nur durch die Bunte, sondern auch durch Elite.de. Die Singlebörse für besonders anspruchsvolle Singles.

Der Spiegel sollte, sofern die Mitarbeiter sich einig sind, noch eine ganze Weile überleben dürfen, allerdings müssen auch hier die Werbeeinnahmen berücksichtigt werden und inwieweit sich dieser Verlag online positionieren kann, ansonsten ist eine Übernahme durch Bertelsmann in Zukunft sicherlich denkbar. Es ist immer nur eine Frage des Geldes und 25 % gehören ja eh schon Bertelsmann.

Überrascht hat die Recherche „DIE ZEIT“. Was wissen Sie über diesen Verlag? Ok, Helmut Schmidt ist der Herausgeber, aber das war es doch auch schon. Doch wer bringt „DIE ZEIT“ mit Parship oder My Hammer in Verbindung? Oder mit Zalando, aber auch mit dem Handelsblatt?

Focus gehört zur Hubert Burda Media!

Burda Digital Holding unter ihrem Dach befinden sich die Digital-Unternehmen wie:

http://de.slideshare.net/IBCmuenchen/ibc-gastvortag-burda-digital

Xing, die Chip Xonio Online GmbH (CXO); als führendes deutsches Medienunternehmen im Bereich Consumer Technologie, über die Mehrheitsbeteiligung an der börsennotierten Tomorrow Focus AG; das Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportal HolidayCheck, das Premium Partnervermittlungsportal ElitePartner, eines der führenden Nachrichten- und Nutzwertportale Focus Online, sowie den Vermarkter Tomorrow Focus Media GmbH.

Insgesamt erzielten die Burda Digital-Beteiligungen 2012 einen jährlichen Gesamtumsatz von 1,16 Milliarden Euro.

Hubert Burda Media und seine Partnerverlage publizierten 2012 weltweit 327 Titel, davon 87 in Deutschland. Als reichweitenstärkster Zeitschriftenverlag erreicht der Konzern knapp die Hälfte der deutschen Leser.

  • BurdaStyle (Bunte, Instyle, Freundin, Donna, Burda Style, Elle)
  • BurdaNews umfasst Focus, Playboy, Cinema, Fit For Fun, Max, die Vermarktungsgruppe TV Spielfilm plus (TV Spielfilm, TV Spielfilm XXL, TV Today, TV Today Digital) und TV Schlau.

BurdaLife ist mit an die 50 regelmäßig erscheinenden Zeitschriften die größte der drei Inland-Verlagseinheiten von Hubert Burda Media. BurdaLife publiziert Zeitschriften sowohl im general als auch special interest-Bereich. Zum Marken-Portfolio gehören unter anderem:

Freizeit Revue, Super Illu, Lisa, Meine Familie & ich, Guter Rat, Mein schöner Garten, Mein schönes Land, Lust auf Genuss, Wohnen & Garten, Frau im Trend und Neue Woche.
 

Wie wichtig die Internetpräsenz ist, zeigt  BurdaCreative, diese deckt dabei mit der internen Kreativagentur „Creative Works“ und sechs interdisziplinären Branchenteams das ganze Leistungsspektrum ab: Von der Konzeption und Umsetzung inhaltlich gestalteter 360°-Kampagnen bis hin zu Kunden – oder Mitarbeitermedien – sei es als Zeitschrift, als App, Website oder Social-Media-Präsenz. Über 60 solcher Medien werden derzeit betreut.

Umsatz Geschäftsjahr 2013 beträgt 2,617 Milliarden Euro. Quelle 

SPIEGEL-Gruppe

Spiegel gehört zu 25 % dem Bertelsmann Konzern. Die Besitzverhältnisse am SPIEGEL-Verlag sind einzigartig in der europäischen Medienlandschaft. Rudolf Augstein, der am 7. November 2002 verstorbene Gründer, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer des SPIEGEL, übertrug 1974 die Hälfte seines Unternehmens der Belegschaft. 25 % gehören der Erbengemeinschaft Augstein.

2013 belief sich der Gesamtumsatz der Unternehmensgruppe auf 298,5 Millionen Euro.

Die SPIEGEL-Gruppe beschäftigt knapp 1200 Mitarbeiter (Vollzeitbeschäftigte), die sich auf Redaktionen, Dokumentation, redaktionelle Dienste und Verlagsabteilungen verteilen.

Die Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien GmbH & Co. KG mit Sitz in Dortmund, seit 2007 eine Tochter des SPIEGEL-Verlags, ist vor allem bekannt durch die seit über 40 Jahren für den Buchhandel und Verlage herausgegebene Branchenzeitschrift „buchreport“.

Der Audio Verlag (DAV) gehört ebenfalls zu der Spiegel-Gruppe und zählt zu den führenden Anbietern von Hörbüchern im deutschsprachigen Raum. Bereits seit August 2004 ist der SPIEGEL-Verlag am DAV beteiligt.

Die Quality Service GmbH wurde 2006 als hundertprozentiges Tochterunternehmen des SPIEGEL-Verlags gegründet. Hier werden individuelle Kunden-Serviceleistungen für alle Titel der SPIEGEL-Gruppe und für eine Vielzahl von Titeln externer Mandanten durchgeführt. Zu den Leistungen im Fullservice gehören die Bestell- und Datenerfassung, der individuelle Kundenservice auf allen Kommunikationskanälen sowie die Fakturierung und der Versand. Neben individueller Kundenkorrespondenz gehört auch der Prämien- und Zugabenservice zu den von QS durchgeführten Dienstleistungen.

Auch der Spiegel hat sich im Internet positioniert:

Die digitalen Ausgaben des SPIEGEL – die Apps für iPad, iPhone, Android-Smartphone oder Tablet – sowie der webbasierte Magazin-Reader, der den SPIEGEL und das manager magazin im Browser erlebbar macht, erschließen neue Nutzungsmöglichkeiten und Nutzerpotentiale auch für die werbliche Ansprache. Darüber hinaus ermöglichen die mobilen Angebote von SPIEGEL ONLINE und manager magazin online die zeit- und ortsunabhängige Kommunikation mit hochwertigen Zielgruppen, so die Spiegel Gruppe auf deren Webseite.

Die hauseigenen Markenfamilien von SPIEGEL, manager magazin und Harvard Business Manager werden durch ein ausgewähltes Portfolio externer Partner ergänzt:

    • heise online (www.heise.de) – mit brandaktuellen News aus der IT-Branche – die bevorzugte Informationsquelle für ICT Entscheider und Technologie-Enthusiasten;
    • MERIAN.de – die Lust am Reisen. Marktführer im Segment der Online-Reisemagazine;
    • opodo.de – der umfassende Internet-Reiseservice, der den Bedürfnissen des modernen Reisenden gerecht wird.
  • Wall Street Journal Deutschland (www.wallstreetjournal.de) – das Anfang 2012 gegründete Wall Street Journal Deutschland versorgt die deutschsprachige Leserschaft digital per Website, Smartphone und Tablet-PC mit einer umfassenden Berichterstattung über globale Nachrichten, Politik, Finanzen und Wirtschaft.

Der SPIEGEL erzielt in der aktuellen Media-Analyse 2014 Pressemedien II eine Reichweite von 6,07 Millionen Lesern pro Woche (8,6 Prozent der Deutschsprachigen ab 14 Jahre). Die Reichweite des SPIEGEL ist im Vergleich zur ma 2014 I um 3 Prozent gestiegen (plus 0,2 Millionen Leser). Der Vorsprung des SPIEGEL von über 1,5 Millionen Lesern gegenüber „Focus“ (4,54 Millionen Leser = 6,4 Prozent Reichweite) bestätigt weiterhin die Reichweitenverhältnisse im direkten Titelvergleich, laut spiegel-qc.de.

Die ZEIT Verlagsgruppe – die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

Diese Verlagsgruppe erscheint weniger in der Öffentlichkeit, obwohl neben der DIE ZEIT auch andere namentliche Zeitungen und vor allem Internetplattformen zu dieser Verlagsgruppe gehören. Der Mutterkonzern hat mehr als 50 Tochterunternehmen und ist in der Tat ein relativ anonymes Gebilde geblieben. Wir stellen diesen Medienkonzern vor, jedoch nur die wichtigsten Daten, denn so groß und vielfältig dieser Konzern ist und welche Unternehmen dazu gehören, wäre allein ein Beitrag wert.

http://www.holtzbrinck.com/de/

DIE ZEIT Verlagsgruppe gehört seit 1996 zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Seit Juni 2009 halten die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und die Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH je 50 Prozent an der DIE ZEIT Verlagsgruppe. Herausgeber sind gegenwärtig Altbundeskanzler Helmut Schmidt (seit 1983) und Josef Joffe. Die Gesellschafter sind Monika Schoeller und Dr. Stefan von Holtzbrinck.

Beachtlich auch der Aufsichtsrat:

  • Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Vorsitzender (Präsident von Goethe-Institut und Stiftung Preußischer Kulturbesitz)
  • Dr. Bernd Scheifele, stellvertretender Vorsitzender (Vorstandsvorsitzender der HeidelbergCement AG)
  • Prof. Dr. Jürgen Mlynek (Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft)
  • Monika Schoeller (geborene von Holtzbrinck, Verlagsleitung S. Fischer)

Einige Daten:

1986 kauft Holtzbrinck in den USA den Buchverlag Henry Holt und die „Scientific-American-Gruppe“, 1994 das New Yorker Buchhaus Farrar, Straus & Giroux 1995 für knapp 600 Mio. DM einen 70,8-prozentigen Anteil an dem britischen Großverlag Macmillan und das Forschungsinstitut Prognos AG in Basel wurde mehrheitlich übernommen.

Hier muss auch die Zusammenarbeit mit Leo Kirch erwähnt werden, denn nachdem Holtzbrinck 1983 Gründungsgesellschafter beim TV-Sender Sat.1 wird, verkauft er seine Anteile Ende 1996 für knapp 200 Mio. DM an Kirch.

Auch Bertelsmann taucht auf, denn die 47 % Beteiligung am Nachrichtensender n-tv wird zusammen mit Beteiligungen an zwölf Radiostationen 2002 an den Bertelsmann-Konzern (Bertelsmann in der Mediendatenbank) verkauft.

Dieter von Holtzbrinck kaufte zudem in kurzer Folge die Zeitungen „Main-Post“ (1992), „Tagesspiegel“ in Berlin (1992) und den „Trierischer Volksfreund“ (1993). Ein Höhepunkt der Offensive ist 1996 der Kauf der angesehenen Wochenzeitung „DIE ZEIT“ (Auflage: rund 480 000) für 140 Millionen Mark vom alleinigen Gesellschafter Gerd Bucerius.

Die drei Geschwister von Holtzbrinck gehören laut Forbes zum Club der Milliardäre.

Dr. Stefan von Holtzbrinck ist Vorstand der Holtzbrinck-Gruppe

Elektronische Medien: Zwei Tochterunternehmen setzen die allgemeine Strategie für den digitalen Geschäftsbereich um: Holtzbrinck Ventures, und Holtzbrinck Digital Strategy (ehemals Holzbrinck Networks).

Holtzbrinck1Holtzbrinck Ventures hat Unternehmen wie Experteer und Parship gegründet, Unternehmen wie Brands4Friends, Groupon CityDeal, MyHammer, GameDuell oder AdScale begleitet und in etablierte Unternehmen wie StudiVZ, Bol.com oder Ozon.ru investiert. Quelle Ebenfalls ist Holtzbrinck Ventures mit 2,5 % an Rocket Internet der Samwer-Brüder beteiligt, aus denen auch Zalando und die Partnerbörse eDarling hervorgeht. Quelle

Für strategische Investments ist die Holtzbrinck Digital Strategy GmbH zuständig. Langfristige Beteiligungen werden in den Bereichen E-Commerce, Online Portale, Online Abonnements und E-Travel angestrebt. Zum Unternehmen gehören beispielsweise die auf den Büchervertrieb spezialisierte Firma „buecher.de“ und das Dating-Portal Parship.

Dr. Stefan von Holtzbrinck gehörten auch die VZnet Netzwerke Ltd., bekannt dürften StudiVZ und MeinVZ sein, die er 2012 aufgrund sinkender Zahlen an die Vert Capital Corp verkaufte. Quelle 

Monika Schoeller ist die Tochter von Georg von Holtzbrinck

Sie ist gemeinsam mit ihrem Bruder Stefan Teilhaberin der Holtzbrinck-Verlagsgruppe. Ihr Vermögen wird auf 1,05 Milliarden Euro laut Forbes im März 2013 geschätzt. Laut Forbes ist sie die Leiterin des S. Fischer Verlags, dieser gehört zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Heute unterstehen der Verlagsgruppe die Verlage: Fischer Taschenbuch, Krüger Verlag, Scherz Verlag, Fischer FJB und Fischer Kinder- und Jugendbuchverlag; letzterer bündelt seit 2013 die Kinderbuchprogramme Fischer KJB (ehemals „Fischer Schatzinsel“), Sauerländer, Meyers Kinderbuch und Duden Kinderbuch. Außerdem gehören noch die Verlage Rowohlt, Kiepenheuer & Witsch, Droemer Knaur und diverse Tageszeitungen dazu. Quelle

Dieter von Holtzbrinck ist der Sohn von Georg von Holtzbrinck

Der Sohn von Georg von Holtzbrinck zog sich 2006 aus dem Familienkonzern zurück und widmete sich seiner Stiftung. 2009 meldete er sich zurück und kaufte seinem Halbbruder Stefan von Holtzbrinck unter anderem zu je 100 Prozent den „Tagesspiegel“ und das „Handelsblatt“, sowie 50 Prozent der Wochenzeitung „Die ZEIT“ ab. Die Zeitungen werden in der Familiengesellschaft Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH (DvH Medien) verwaltet.

Wie sein Halbbruder will auch Dieter in Zukunft mehr in Online-Portalen investieren und gründete im Juni 2014 eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf FinTech. Die Investmentfirma will Startups mit bis zu 500 000 Euro, Management-Support und Media-Leistungen unterstützen. Das erste Unternehmen im Portfolio ist das Finanzportal Compeon. Über das Ende 2012 gegründete Startup aus Nordrhein-Westfalen können mittelständische Unternehmen und Selbstständige ihren Bedarf an Geldanlagen, Krediten oder Leasingfinanzierungen online ausschreiben. Mit DvH Ventures tritt Dieter von Holtzbrinck in die Fußstapfen seiner Geschwister: Stefan von Holtzbrinck und Monika Schoeller, die über Holtzbrinck Publishing Group die Tochterfirma Holtzbrinck Digital leiten, die ebenfalls an Startups beteiligt ist. Quelle

In der deutschen Wirtschaftspublizistik ist Holtzbrinck die Nummer eins dank der Düsseldorfer Handelsblatt-Gruppe („Handelsblatt“, „Wirtschaftswoche“, „VDI-Nachrichten“ und etlichen Fachpublikationen). Das Blatt „Euro“, in dem „DM“ aufgegangen war, wurde verkauft. Weiterhin besitzt die Gruppe eine Beteiligung an der europäischen Ausgabe der Wirtschaftstageszeitung „Wall Street Journal“. Die journalistische Integrität des „Handelsblatts“ wurde durch den im März 2014 von W&V aufgedeckten Verdacht auf Schleichwerbung beschädigt. Der Vorwurf: Die Anzeigenabteilung verkaufe die Porträts prominenter Handelsblatt-Leser, die regelmäßig auf Seite 3 erscheinen, für 5000 Euro.

Januar 2013: FAZ-Verlag, Süddeutscher Verlag, die DIE ZEIT-Gruppe und die Verlagsgruppe Handelsblatt gründete die Kooperation „QualityAlliance“ (QA). Ziel der Kooperation ist, ein gemeinsames Gattungsmarketing für das Segment der überregionalen Tageszeitungen zu profilieren. Quelle 

„Die anderen mögen größer sein, wir aber haben Fischer und Rowohlt“, soll der Firmengründer Georg von Holtzbrinck auf dem Totenbett gesagt haben. Hinzu kommt eine Reihe bedeutender Regionalzeitungen, der „Tagesspiegel“ in Berlin und das bekannte Wochenblatt „DIE ZEIT“. Da kannte er noch nicht das Internet. Eine sehr gute Recherche über den Georg-von-Holtzbrinck-Verlag finden Sie hier.

ZUKUNFT DER ZEITUNG UND MEDIEN = Digital Economy

Wenn Sie die Recherchen bis hierher verfolgt haben, werden Sie feststellen, dass die Zeitungen meist nur noch ein Zusatzprodukt darstellen. Die einzelnen Verlage haben sich längst in der Digitalen Welt positioniert. Als wir, die Netzfrauen, diese Recherche starteten, ging es eigentlich um den Verkauf der restlichen Anteile von Gruner+Jahr an den Bertelsmann-Konzern. Was wird nun mit dem Verlag geschehen? „Frisiert“ und dann nach fertiger „Frisur“ zerschlagen? Die Welt des Journalismus steht im Wandel, dadurch leidet sicherlich die Qualität. Es braucht Zeit, die Recherchen durchzuführen, doch wird diese Zeit den Journalisten zur Verfügung gestellt? Mittlerweile mischen die Netzfrauen in den Mediencharts bereits oben mit. Im September 2013 gehörten wir sogar zu den Top 30. Welchen aktuellen Platz wir inne haben, interessiert uns nicht wirklich, denn wir werden weiterhin so arbeiten wie bisher. Da wir niemanden verpflichtet sind und ehrenamtlich arbeiten, können wir die Neutralität wahren. So soll es auch bleiben.

Nach dieser Recherche wurde uns klar, was nicht in den Händen von Bertelsmann, Springer, Funke, Burda ist, gehört u. a. den von Holtzbrincks und die gehören wiederum zu den reichsten Menschen der Welt. Die Medienlandschaft ist, wie die Nahrungsmittel, aber auch Pharma und Automobilbranche, in den Händen von nur wenigen Konzernen, die entscheiden, was Ihnen wichtig sein soll.

Gruner+Jahr

Gruner + Jahr: Großrenovierung im "Haus der Inhalte"

Stand 2013

Wir wollen Ihnen nicht vorenthalten, was zum Druck- und Verlagshaus Gruner+Jahr gehört. Dieser Verlag erreicht mit mehr als 500 Medienaktivitäten, Magazinen und digitalen Angeboten Leser und Nutzer in über 30 Ländern. Bei G+J erscheinen u. a. STERN (D), BRIGITTE (D), GEO (D, E, F), CAPITAL (D, F), GALA (D, F), ELTERN (CHN, D, E), P.M.-Gruppe (D), ESSEN & TRINKEN (D), sowie NATIONAL GEOGRAPHIC (D, F, NL).

Gruner+Jahr hält 59,9 Prozent an der Motor Presse Stuttgart, einem der größten Special-Interest-Zeitschriftenverlage in Europa. Die G+J-Tochtergesellschaft Brown Printing ist eines der größten Offsetdruck-Unternehmen in den USA. Mit einem Auslands-Umsatzanteil von 55 Prozent gehört G+J zu den internationalsten Verlagshäusern der Welt. 100 Prozent von Gruner+Jahr ist nun im Besitz der Bertelsmann SE & Co. KGaA, da die restlichen 25,1 Prozent die Hamburger Verlegerfamilie Jahr nun an Bertelsmann verkauft hat.

Ein paar wenige Medienkonzerne kontrollieren, was Sie denken, wie Sie denken, was Sie wissen sollen und wie Sie es wissen sollen, und auch die größten Internetportale sind schon in deren Händen.

Was wir uns wünschen, ist Information, die alle beteiligten Seiten zu Wort kommen lässt und nicht lanciert. Wir möchten – auch ohne akademisches Studium – das, was wesentlich ist und uns alle betrifft, verstehen können, damit uns als mündige Bürger eine freie Meinungsbildung selbst überlassen bleibt.

„Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun.“ Stewart Alsop

Dies war ein weiterer kleiner Einblick in die Welt der Medien. Fortsetzung folgt.

© Netzfrau Doro Schreier

Teil 1  Wer macht die „öffentliche Meinung“? Ein paar wenige Medienkonzerne … haben wir Ihnen folgende Verlage vorgestellt

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5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. zweierlei mass der berichterstattung in deutschland?
    darüber, dass obama eine der extremsten terroristen-kampagnen der welt organisiert hat und über obamas unbeschreibliche gräueltaten auf der ganzen welt berichten deutsche medien fast nichts. bilden deutsche medien die politik und ihre höchsten repräsentanten, diese gegenspieler des kalten krieges, heute tatsächlich so unabhängig und distanziert ab, wie sie vorgeben? gibt es ideologische rücksichten auf den westlichen verbündeten?
    Peter Scholl-Latour: “So lupenrein ist unsere Demokratie auch nicht mehr. Wenn man allein die Herrschaft der Medien betrachtet, da gibts eben doch sehr starke Beeinflussungen. Die Einseitigkeit, die Irreführung der öffentlichen Meinung, hat man ja am Beispiel Syrien gesehen, das ist ein konzentrierter Beschuss….”
    https://campogeno.wordpress.com/2015/06/19/team-6-obamas-killerkommando/

  2. lügenpresse? wenn die medien unwahrheiten verbreiten und dies nicht wissen, dann ist dies die unwahrheit, aber keine lüge. wenn die medien unwahrheiten verbreiten und dies wissen, dann lügen sie. wenn medien aber wahrheiten verschweigen, dann handelt es sich (nur) um beeinflussung, einseitigkeit und Irreführung der öffentlichen meinung.

    die wahrheit muss und will frei sein. für die öffentliche meinung braucht es whistleblower wie daniel ellsberg (die geheimen pentagon-papiere), chelsea manning (gräueltaten der us-soldaten im irak) und edward snowden (nsa-affäre). mehr hierzu: https://campogeno.wordpress.com/2015/06/23/%EF%BB%BFzweierlei-mass-der-berichterstattung-in-deutschland/

  3. Pingback: Ein Fall, der zeigt, wie „Fake News“ entstehen: Wie sich Medien hinter Stiftungen verstecken – Die Welt

  4. Pingback: Wem gehören die deutschen Medien? – Eine Nachforschung | Blog von Klaus Schreiner Österreich, Tirol, Innsbruck

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