Wir sind alle Menschen – We are all humans

Mensch1jpgzur englischen Version So klar, so einfach. Wir sind alle gleich, ob schwarz, ob gelb, ob braun, ob weiß. Ob Mann, ob Frau oder beides.

Die Welt ist noch viel bunter. Und das ist gut so und so soll es auch bleiben.

Wir wurden nicht gefragt, wo wir geboren werden wollen, ob nun in Afrika, Asien, Europa oder sonstwo auf der Welt. Wir sind einfach da, wo wir sind.

Wir haben alle eine Mutter und einen Vater und nicht alle haben das Glück, beide kennen zu lernen. Aber sie sind es, denen wir danken müssen, dass es uns gibt.

Jeder von uns wurde geboren, um zu leben, und in der Tat ist das Leben nicht leicht. Das ist es weder in Afrika noch in Asien, in Europa oder auf allen anderen Kontinenten.

Egal welche Hautfarbe, Religion oder Geschlecht, wir brauchen Luft zum Atmen, Wasser, um den Durst zu löschen, und Nahrung, um nicht zu verhungern.

Egal wo wir auf dieser Welt zuhause sind, brauchen wir Liebe und Menschen, die uns auf unserem Weg begleiten.

Was unterscheidet uns denn von anderen Menschen? Doch nichts!

Ohne Luft ersticken wir,
ohne Wasser verdursten wir,
ohne Essen verhungern wir.
Ohne Liebe verkümmern wir.

Wir sind, was wir sind: Menschen!

Und wenn wir uns in den Finger schneiden, ist unser Blut rot. Rot ist es auch, wenn wir in Afrika, Asien, in den arabischen Ländern oder in Europa leben, rot ist es überall auf der Erde.

Und wir weinen, wenn wir unsere Töchter oder unsere Söhne verlieren.
Wir weinen, wenn wir uns von unserer Frau oder unserem Mann verabschieden müssen.
Wir weinen, wenn wir unsere Mutter oder unseren Vater zu Grabe tragen.
Wir weinen, wenn wir unsere Liebsten nicht mehr in den Armen halten können. Ob wir nun in Afrika, Asien, Europa oder auf anderen Kontinenten leben.

Und wenn wir weinen, dann kommen die Tränen und sie gleichen dem Wasser. Da spielt es keine Rolle, welche Hautfarbe wir haben, welche Religion oder welches Geschlecht oder wo wir zuhause sind auf dieser Welt.

Wir lachen, wenn wir fröhlich sind, und diese Fröhlichkeit brauchen wir, um neu aufzutanken. Das Lachen kennt keine Hautfarbe, keine Religion, keine Nationalität und kein Geschlecht.

Wir sind, was wir sind, Mensch – egal wo wir auf dieser Welt geboren sind. Und wir haben alle ein Herz, welches schlägt.

Und dieses Herz ist voll mit rotem Blut und sorgt dafür, dass wir leben. Denn hätte das Herz nicht bei der Geburt geschlagen, könnten wir diese Zeilen nicht lesen, es gäbe dann eine Mutter, die um ihr Kind weint. Die Tränen und die Traurigkeit sind überall gleich, ob das Kind nun in Afrika, Asien, Europa oder sonstwo auf der Welt geboren wurde.

Wir sollten dieses Herz, welches uns am Leben hält, nicht zu sehr strapazieren, denn wir haben nur dieses Herz.

Und es trägt Narben,
von all den Sorgen um die Liebsten,
von all den Sorgen über das, was auf dieser Welt geschieht.

Und ein kleines Herz will besonders viel Liebe, denn wie soll es die Welt verstehen, egal, wo es geboren wurde. Wie soll es verstehen, dass es Menschen gibt, die kleinen Herzen schon früh Narben zufügen?

Dieses kleine Herz kann nicht verstehen,
dass die Luft zum Atmen genommen wird,
dass das Wasser zum Leben nicht reicht,
dass der Hunger allgegenwärtig ist.

Es gibt diese kleinen Herzen überall auf der Welt, ob wir nun in Afrika, Asien, Europa oder sonstwo auf der Erde zuhause sind.

Und egal, wo wir geboren wurden, haben wir ein Recht auf Leben, aber nicht ein Recht zu töten.

Würden alle dieses beherzigen, sähe die Welt gleich ganz anders aus. Ist es nicht das, was wir wollen?

Unsere Herzen schlagen, egal welche Hautfarbe, welche Religion, welche Nationalität, welches Geschlecht.
Denn wir sind alle gleich – wir sind Mensch.

Wenn Sie auch dieser Ansicht sind, dann teilen Sie bitte diese Zeilen. Danke.

©Netzfrau Doro Schreier

We are all humans

It’s as simple as that. We are all same – black, yellow, red, brown or white, man or woman, neither or both.

The world is even more colourful. That’s fine. And that’s how it should be.

We have not been asked where we wanted to be born, whether in Africa, Asia, Europe, or elsewhere. We’re just where we are.

We all have a mother and a father. Not all of us were lucky enough to know both of them. But it’s to them we owe our life and whom we have to thank for being around.

Each of us was born to be alive. And, it is true, life is not easy – neither in Africa nor Asia, neither in Europe nor on any other continent.

Regardless of our colour, religion or sex, we all need air to breathe, water to quench our thirst, and food so as not to starve.

No matter where we live on this Earth, we all need love, and people to accompany us.

What’s the difference between us? There is none!

Without air we choke.
Without water we die of thirst.
Without food we starve.
Without love we become stunted.

We are what we are … human beings!

When we cut into a finger our blood is red. It’s red wherever we live, in Africa, Asia, Europe, or in an Arab country – our blood is red throughout the entire world.

And we all cry when we lose our daughters and sons.
We cry when we have to say goodbye to our wife or husband.
We cry when we carry our mother or our father to their grave.
We cry when we cannot embrace our beloved one any longer.
Regardless of where we live – in Africa, Asia, Europe, or on any other continent.

And when we cry our eyes well up with tears. Tears are akin to water.
Then it makes no difference at all what colour we are, which religion we belong to, or where we live on this planet.

We all laugh when we are happy. We need joy to fill our senses.
And laughter is not limited by colour, sex, religion or nationality.

We are what we are: human beings – no matter where we were born.
We all have a heart which keeps beating till the end.

And our heart is full of red blood which keeps us alive.

If our heart had stopped beating during birth, we would not be reading these lines. Instead there would be a mother weeping over her dead child. Tears and sadness are all the same – in Africa, Asia, Europe or elsewhere.

We should not stretch the heart which keeps us alive to its limits. We only have this one heart.

It shows scars
from all our sorrows,
caring for our beloved ones,
worrying about what is going on in this world.

And a little heart needs even more love.
It wants to comprehend the world, wherever it was born.
Why should it experience people out there who don’t care, leaving scars on little hearts?

This little heart cannot understand
why air to breathe is taken away,
why there is not enough water to stay alive,
and why hunger is everywhere.

There are such little hearts all over the world – in Africa, Asia, Europe, and everywhere.

No matter where we were born, we all have the right to live, but no right to kill.

If we all pay heed to this, what a wonderful world this could be!
That’s what we are striving for, isn’t it?

Our hearts are beating, regardless of sex, colour, religion or nationality.
We are all the same,
We are human beings.

If you agree, please share. Thank you!

Text © Netzfrau Doro Schreier, übersetzt von Netzfrau Heike Garisch.
deutsche Flagge

Bitte lesen Sie außerdem:

Offener Brief an Kanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Gabriel und Außenminister Steinmeier bezüglich Menschenrechten

Menschenrechte – einem Kind erklärt

Syrien: Der Kampf um Kobane – Völkermord!

Kampf ums Wasser – Der Stoff, aus dem Konflikte wachsen

Frauenarmut – Wir träumten vom Leben, aber nicht in Armut

Rechte unserer Kinder – nicht nur am Weltkindertag

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Als weitere kleine Ergänzung des Weltbildes, mein Essay:

    Jessas naa, inschallah
    Eine schockierende Nachricht ? Deine Urväter waren Schwarze!

    Jeder, der sich ein bisschen für die Menschheitsgeschichte interessiert oder auch nur in der Schule darüber lernt, kennt die wichtigsten Fakten rund um die Entstehung des Menschheit.

    Blicken wir nur weit genug zurück in die Zeit unserer Urahnen, kommen wir darauf, dass wir alle den gleichen Ursprung haben: Sowohl der unmittelbare Vorfahre der Menschen, der Homo erectus, als auch der heutige Mensch, der Homo sapiens, lebten einst in Ost- und Zentral-Afrika und wanderten dann in die Welt hinaus, um sie zu besiedeln und im Laufe der Zeit all die unterschiedlichen Rassen und Völker hervorzubringen, die es heute gibt.

    Soweit so klar, aber seltsamer Weise ziehen nur die Wenigsten den naheliegendsten Schluss daraus: Wir alle haben die gleichen Urahnen, die – angepasst an ihre Umwelt – einst schwarze Hautfarbe besaßen. Wir sind alle verwandt miteinander, wir sind – nicht nur metaphorisch sondern tatsächlich – alle eine Familie.

    Amir, Aaron, Adolf und Achmed – ihr seid Brüder. Anisa, Aliza, Antje und Aisha – ihr seid Schwestern. Schwarze und Weisse, Juden und Araber, Moslems und Christen, die Migranten und die Einheimischen, mein dummer Nachbar und ich – wir sind alle Geschwister ein und derselben Familie.

    Helfen wir uns, arbeiten wir zusammen statt gegeneinander, unser Garten – die Welt – braucht uns. Wir brauchen UNS.

    L.G. (Bild dazu gibts auf meiner Seite)

  2. I love this picture of all the different colors of skin. I wnat to inspire you could you make a picture with 200 people or more or 100 that will look like a rainbow!? all the different colors ……

  3. Wir als menschen uns zu hörn,und versuchen zu vörschthen was mann,probleme hat und für lösungen zu finden.

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