Google, Amazon, Apple & Co. erfinden Online-Baby – Are we turning our babies into real life tamagotchis?

zur englischen Version Werden unsere Babys zu Tamagotchis gemacht?

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Es gibt eine neue biometrische Überwachungseinrichtung für Babys. Allerdings ist zu befürchten, dass dieses System zum einen die Eltern von ihren Neugeborenen entfremdet, und zum anderen wirft es die Frage auf, wie sich das Elektromagnetfeld auf Babys auswirkt. Was das Tausendsassa-Wearable kostet?  Rund 225 Euro – zuzüglich Porto und Versand.

Die Totalüberwachung im Kinderzimmer ist Realität. Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2015 in Las Vegas wurden alle denkbaren Sensoren, Kameras, Mikrofone vorgestellt, um den Eltern dieses unbezahlbare Gefühl der Sicherheit zu geben. Und die Eltern sind  bereit, bedenkenlos viel Geld auszugeben. Die Vollzeitüberwachung ist online per App möglich. Sobald die Geburt überstanden ist, geht es richtig los. Computer prüfen Hauttemperatur, Atmung, Bewegungsaktivität des Babys und schicken die Daten drahtlos an die Smartphones der Eltern.

Die Vollzeitüberwachung im Kinderzimmer ist schon längst real – Der Schnuller schlägt Alarm, wenn das Baby wegkrabbelt. Das Fläschchen kontrolliert die Verdauung, der Strampler die Temperatur. Neue Produkte sollen Eltern das Gefühl totaler Kontrolle geben. Später folgt dann „Hello Barbie” – diese hört gut zu und antwortet der Puppen-Mutti. Egal wo wir auf eine neue Technik stoßen, ist Google nicht weit. 3D-Brille für Kinder: Google kooperiert mit Mattel – oder Google und Lego. Auch Designer-Babys gibt es in Zukunft mit Unterstützung von Google, sogar auf Bestellung. Die Frau vom Google-Gründer hat sich mit ihrer Biotech-Firma in den USA ein Patent auf die Auswahl sogenannter Designer-Babys gesichert.

Zum Schlagwort „Social Freezing” großer medialer Rezeption und (arbeits-)ethischer Kontroverse wurde der Begriff, als im Oktober 2014 die Firmen Facebook und Apple ihn bekannt machten. Dazu gibt es auch jetzt die Möglichkeit, frische Embryozellen für Frauen ab 50 aus der Petrischale zu bekommen. Das alles sind Themen, über die wir Netzfrauen berichteten und feststellen mussten, dass das Online-Zeitalter vor nichts zurückschreckt. Immer sind es die selben Konzerne, ob nun als Investor oder Erfinder. Google ist immer mit dabei, nun ja, unsere Daten werden fleißig gesammelt, wir haben uns daran ja auch gewöhnt.

Das neue Gerät, welches wir Ihnen vorstellen, kommt aus der Schmiede von Apple und Google. Eltern haben es nicht immer einfach – der Nachwuchs muss es warm haben, weich haben, kein Lärm darf ihn stören, und wenn er aufwacht oder ihn etwas stört und niemand da ist, dann macht er durch lautes Schreien auf sich aufmerksam. Das von Apple- und Google-Mitarbeitern gegründete Start-Up-Sproutling aus den USA erkannte diese Marktnische und entwickelte einen Babymonitor der besonderen Art .

Wearable Technik, also tragbare Technik, drahtlos verbundene technische Spielereien in Form von Brillen, Armbändern, Armbanduhren und anderen Kleingeräten, sind von absonderlichen und obskuren Vorrichtungen zu beliebten Kaufartikeln für den Durchschnittskonsumenten geworden; ein Zeichen, wie sehr wir uns daran gewöhnt haben, unseren Tagesablauf zu strukturieren – egal, ob es darum geht, wie gut wir schlafen, bis hin zum Verbrennen von Kalorien. Auch für die Überwachung des Babys gibt es neuerdings diese Technik – es scheint ein lohnendes Geschäft zu sein, denn es werden bereits Milliarden Dollar an Fördergeldern investiert. Die Investoren sind fast immer die selben. Wir wir auch bereits in unserem Beitrag Thync – Stromstöße statt Kaffee herausgefunden hatten.

Das neue Online-Baby ist geboren.

Gründer und CEO ist Chris Bruce. Er schuf eine Onlineplattform – One Medical Group und WellnessFX. Die Mitarbeiter kommen von Google, Apple und Amazon.

Für die Entwicklung bekam er $ 2 600 000. Mittlerweile wurde die Förderung um  $ 6 500 000 erhöht.

Zu den Investoren gehören First Round Hauptstadt, Forerunner Ventures, Firstmark Kapital, Accelerator Ventures, Lemnos Labs, BoxGroup und Shawn Fanning. Mit von der Partie  – Facebook-Milliardär Peter Thiel

Die App soll angeblich aus den Daten genau erkennen, in welchem Gemütszustand sich das Kleine nach dem Schlaf befindet. Ist es fit und fröhlich? Oder eher verschlafen und quengelig, wenn man das Zimmer betritt? Nun ja, meistens sind sie quengelig, dazu brauchen wir keine App, das erleben wir gerade auch bei unseren kleinen Enkelkindern wie schon bei unseren Kindern, als diese noch klein waren.

Digitaler Helfer für Eltern – per App

Das Gerät „Sproutling Baby Monitor“, mit dem die Eltern genauestens über die Vitalfunktionen ihres neugeborenen Babys und über die Umgebung informiert werden, in der das Baby schläft, scheint erst mal eine gute Idee zu sein. Man weiß sogar dank dieses Gerätes, wann das Baby in die Aufwachphase kommt. Bei all den Fällen von SIDS (plötzlicher Kindstod) – scheint das wirklich eine gute Idee für die Leute zu sein, die dem CDC-Impfplan für Kinder folgen.

Die Kehrseite der Medaille

Sehr viele SIDS- und sogar SBS (Shaken Baby Syndrom)-Fälle werden einfach auf die letzten Impfungen zurückgeführt. Die Medien und Gerichte möchten nichts darüber hören. Stattdessen verfolgen sie lieber die betroffenen Eltern und stecken sie ins Gefängnis, anstatt die Lügen und Missetaten des medizinischen Monsters zu untersuchen.

Die meisten Natural News-Leser verstehen, wie wichtig es ist, den Versuchen der medizinischen Mafia, ihre Babys zu impfen, auszuweichen. Dies und das Entgiften, sowie die Vermeidung von Lebensmittel-Giftstoffen während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte die Notwendigkeit der Ausgaben in Höhe von rund 300 Dollar für eines dieser Geräte vermeiden.(Quelle)

Über das Gerät

Sproutling

Bild: Sproutling

Das Gerät „Sproutling Baby Monitor“ ist nicht das erste Gerät dieser Art, aber es wird als das intelligenteste erachtet. Es tut fast alles außer die Windeln des Babys wechseln – nur ein Scherz. Tatsächlich ist es ein Überwachungsgerät, das dem Smartphone signalisiert, was genau mit dem schlafenden Baby los ist. Das Gerät ist klein und leicht und wird lediglich mit einem Knöchelriemen am Baby befestigt – angeblich enthält es keine toxischen oder allergisierenden Materialien.

Radiofrequenz-Impfung fürs Baby?

Aber was ist mit dem Elektromagnetfeld, das von dem Gerät ausgestrahlt wird, das Ihr Baby um die Knöchel hat, um Ihr Smartphone zu informieren, hm? Bisher gibt es nicht viele Informationen darüber. Vielleicht hilft es Ihrem Kind dabei, immun gegen EMF (elektromagnetische Felder) aufzuwachsen?

Es könnte wie eine Radiofrequenz-Impfung sein, die in den ersten beiden Lebensjahren Ihres Kindes stattfindet, sodass es ihm hilft, gesund zu bleiben, während es ständig Mobiltelefone und Wi-Fi-Geräte nutzt. Sehr vom CDC (Centers for Disease Control ) empfohlen! Auch nur ein Scherz.

Was macht das Gerät (Sproutling)?

Was es macht, ist Folgendes: Es registriert 16 verschiedenen Bereiche, die die Sicherheit des Babys und den Komfort der Eltern betreffen: Herzfrequenz, Hauttemperatur, Schlafposition des Babys (Rücken oder Bauch), ob das Baby erwacht, Licht und Lärm des Raumes und sogar, ob das Baby irgendwie das Gerät heruntergeworfen hat.

So müssen Sie nicht mehr den Ort verlassen, an dem Sie sich gerade aufhalten, um nach Ihrem Baby zu sehen, während Sie Ihre Papiere durcharbeiten, fernsehen, sich mit Freunden unterhalten oder was auch immer Sie rund um Ihr Haus tun. Also keine Sorge, Ihr Baby wird Sie mit dem Smartphone rufen, wenn Sie gebraucht werden. Außerdem gibt es ein WLAN- (wieder Wi-Fi) Ladegerät, geformt wie eine kleine Schale, in die Sie den Baby-Bio-Monitor legen können, um ihn nach drei Tagen Nutzung für zwei wieder aufladen zu können. (Quelle)

Video: Der „Baby-Monitor“ stellt sich vor

Es handelt sich hierbei um ein nettes, kluges und kurzes Werbe-Video, das eine Flut von niedlichen und klugen Kommentaren enthält – für jedermanns Lust auf unterhaltsamen Sarkasmus und Satire. Nicht jeder stimmt zu, dass dieses Gerät die Antwort auf eine Babybetreuung in dieser frühen Phase ist.

Bedenken bezüglich dieser Technologie und ihrer Verwendung

In ihrem Daily Beast Artikel „Verwandeln wir unsere Babys in reale Tamogotchis?“  lobt Brandy Zadrozny die Technik, hinterfragt aber den Trend, der sich da entwickelt. Sie macht sich Gedanken.

„Ist es das Bestreben, das Leben als Eltern zu erleichtern, oder der Verlust unserer Instinkte und die Verwandlung unserer Babys in Tamagotchis?“

Okay, ein Tamagotchi ist ein kleines, tragbares, elektronisches Gerät, das ein Haustier virtuell simuliert. Man kann es digital vom Jungen zum ausgewachsenen Haustier großziehen. Brandy vergleicht diese Modeerscheinung, die vor allem in Japan florierte, mit dem Herumtragen unserer Smartphones, um damit Neugeborene über ein System zu beobachten – abhängig von medizinischen Datenbankinformationen.

Der Trend hin zum Cyberspace

Der Trend hin zum Cyberspace, er existiert. Genau wie das Fokussieren auf Smartphones und Tablets, mehr als auf Geselligkeit. Mehr auch als auf Geschäfte, die von Person zu Person abgeschlossen werden und aus denen sich ggf. persönliche Beziehungen entwickeln könnten.

Der Trend hin zum Cyberspace geht sogar über einen Trend hinaus! Wir erhalten alles so schnell, dass wir – sobald wir es bekommen haben – bereits daran gewöhnt sind.

Uns Netzfrauen sei diese Anmerkung erlaubt: Uns würde nicht wundern, wenn demnächst anstatt des Storches eine Drohne das Baby zu den Eltern bringt.

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(Photo: Mark Serr)

New baby biometric monitoring devices threaten to disconnect parents from their newborns

(NaturalNews) There’s a new device out to allow parents to know what’s going on with their newborn baby’s vital signs and the environmental status of the room in which the baby is sleeping, and even when the baby is due to awaken. On one hand, with all the SIDS (sudden infant death syndrome) cases, it seems like a good idea for folks who follow the CDC’s child vaccination schedule. But there is a downside.

Most SIDS and even SBS (shaken baby syndrome) episodes have been easily traced to recent vaccinations. But the media and the courts don’t want to hear about that. They’d rather prosecute parents and throw them in jail instead of investigate the medical monster’s lies and misdeeds.

Hopefully, most Natural News readers understand the importance of dodging the medical mafia’s attempts to vaccinate their babies. That and detoxing and avoiding food toxins during pregnancy, enabling good breastfeeding for several months, should spare the necessity of spending around $300 for one of these devices.

About the device

It’s called the Sproutling Baby Monitor. It’s not the first device of this type, but it’s considered the smartest. It does everything but change the baby’s diapers. Just kidding. It is a monitor that signals your smartphone with what’s going on with your baby while sleeping. It’s small and light. And it straps onto your baby’s ankle easily, purportedly without introducing toxic or allergy-inducing materials.

But what about the EMF Wi-Fi that emanates from the device on the baby’s ankle to keep your smartphone informed, hmmm? Not much information on that so far. Maybe this will help your child grow up immune to EMF (electromagnetic fields).

It could be like a radio frequency vaccination that occurs for the first two years of your baby’s life, enabling him or her to survive healthily while using cell phones and Wi-Fi devices constantly. Highly recommended by the CDC! Just kidding again.

What it does is register 16 different areas of concern for the baby’s safety and the parents‘ convenience: heart rate, skin temperature, baby’s sleeping position (back or stomach), whether the baby is awakening, the room’s light and noise levels and even whether the baby somehow tossed the device off.

That way, you don’t have to check into the room while working on a paper, watching TV, entertaining friends or whatever else you do around the house. So not to worry, your baby will smartphone you as needed. And there’s a wireless (Wi-Fi again) charger shaped like a small bowl where you can toss in the baby bio-monitor to recharge for two hours after three days of use. [1]

There’s a cute and clever short promotional video that has a load of cute and clever comments to fulfill anyone’s lust for entertaining sarcasm and satire. Not everyone agrees that using the device is the answer to early-stage baby care. [2]

Concerns about this technology and how it’s being used

In her Daily Beast article „Are We Turning Our Babies Into Real Life Tamogotchis?“ Brandy Zadrozny praises the technology but questions the trend that it’s setting. She reflects, „[I]s the quest for more information making parenting easier, or chipping away at our instincts and turning our babies into Tamagotchis?“ [3]

Okay, a Tamogotchi is a small portable electronic device that allows one to raise a virtual pet from pup to dog or whatever type of pet is digitally installed. Brandy compares that fad, which prospered mostly in Japan, to carrying around a smartphone for watching over your newborn baby via a system dependent on medical database information.

The trend is toward existing in cyberspace, or constantly focusing on smart phones and devices, more than socializing or doing business person to person and then taking in nature between personal relations.

That’s beyond a trend. We got here so fast that we’ve gotten used to it.

Sources for this article include:

http://www.usatoday.com

https://www.youtube.com

http://www.thedailybeast.com

Sproutling raises $4M for wearable sleep sensor for babies

Sources

San Francisco-based Sproutling has raised $3.9 million, according to an amended SEC filing. The company started the round in August 2013 and has raised at least $6.5 million total to date.

Existing investors include First Round Capital, Forerunner Ventures, FirstMark Capital, Accelerator Ventures, Lemnos Labs, BoxGroup, and Napster co-founder Shawn Fanning.

Sproutling has developed a health sensing device that a baby wears around their ankle. The device measures heart rate, skin temperature, motion, and the baby’s position. It also sends this data to a companion app on the user’s phone and lets parents know if the baby is sleeping soundly or if there is some kind of issue. The app predicts when the baby will wake up, too. And when the baby does wakes up, the app relays whether the baby is calm, fussy, or angry.

The device can be inserted into one of three ankle straps so that the device still fits as the baby grows. Sproutling’s wireless charger is also equipped with sensors that monitor the baby’s environment — room temperature, humidity, as well as sound and light levels — to improve the baby’s sleep.

In August 2014, the company launched a “preview release” of its baby monitor. Sproutling explained that unlike a beta, a preview release makes a limited number of fully tested devices available for purchase. The preview is designed to help the company understand the market demand. Devices were available for $249 on the company’s website at the time and Sproutling said they would ship the monitors in March 2015. The device will retail for $299.

Sproutling Founder and CEO Chris Bruce previously built mobile platforms at One Medical Group and WellnessFX. Other Sproutling employees are alums of Google, Apple, and Amazon.

Netzfrauen  Kerstin Hördemann und Doro Schreier 

deutsche Flagge

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  1. Bei mir gab es noch Tragetücher, die sind zwar (mit Baby) schwerer als smartphones, dafür muss man aber bei Bedarf nicht einmal aufstehen, um das Baby zufrieden zu stellen. Ergebnis: ein Kind das nie schreit. Ich musste auch nachts nie raus, weil der kleine in meinem Bett geschlafen hat.

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