VIDEO: Das muss man gesehen haben – Was Monsanto anrichtet! – Permaculture Expert Takes Viewers on a GMO Cornfield Tour: “There’s No Life Here at All…This is Not Farming”

VideoDE/EN Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Gentechnisch verändertes Soja ist die Lebensader des internationalen Futter- und Lebensmittelmarktes. Billiges Fleisch, Milch und Eier lassen sich nur mit billigem Soja produzieren, das jedoch die Herkunftsländer teuer zu stehen kommt: Abgeholzte Regenwälder, zerstörte Umwelt, Vergiftungen von Mensch und Tier sind die Folge. English

Tausende von Flugzeugen versprühen  tonnenweise Pestizide auf diesen Feldern.  Eingesetzt wird dazu Monsantos Roundup. Das Gift ist genau so umstritten wie der Konzern selbst.  WELTWEIT 182 Mio. Hektar Genpflanzen – 18 Mio. GVO-Anbauer, davon 16,5 Mio. Kleinbauern in Entwicklungsländern nun ein paar Zahlen – damit Sie einen Einblick bekommen, wie sehr schon die Ackerländer dieser Welt verseucht sind. In den USA: Immer mehr Landwirte kehren Monsanto den Rücken. Grund: Unkrautresistenz als Antwort auf die Giftcocktails – Die Natur schlägt zurück! Doch es geht auch anders – das zeigt Geoff Lawton.

Der Bio-Bauer, Gründer und Geschäftsführer von Permaculture Research Institute Geoff Lawton begleitet uns in seinem Video durchs

GMO Feld: ,,Hier ist überhaupt kein Leben(…). Das ist keine Landwirtschaft“

Die Rückstände in Lebens- und Futtermitteln aus mit Roundup behandelten Pflanzen können ebenso Zellschäden und sogar Zelltod hervorrufen, davon sind die Forscher aus Frankreich überzeugt. Monsanto behauptet aber weiterhin, dass Roundup weder Tiere noch Menschen in irgendeiner Form Schaden zufügt . Glyphosat wurde inzwischen praktisch überall nachgewiesen: im Boden, in den Pflanzen, in Tieren und Menschen (Blut, Urin und Stuhl; bei Kühen in der Milch)

Eine faszinierende Geschichte von All Health Works: Geoff Lawton hat mehr als 6000 Schüler in mehr als 30 Ländern darin unterrichtet, wie man Nahrungsmittel am effizientesten und am umweltfreundlichsten anbaut, also weiß er genauso gut, wie wir alle, wie ein gesundes Ökosystem und gesunde Pflanzen aussehen sollten.

In Lawtons letzten Clip werden Sie sehen, dass ein GMO Maisfeld, das Tierfutter für Massentierhaltung produziert, einfach kein Vergleich zu einer natürlichen blühenden Wiese ist.

In dem Clip geht Lawton, auf der Wiese startend, über die Straße in das GMO Maisfeld.

,,Hier gibt es sehr viele verschiedene Pflanzen, jeglicher Art, was dazu führt, dass riesige Herden hier regelmäßig durchstreifen und grasen.“, sagt er, während er auf die Wiese schaut. Aber auf der anderen Seite der Straße findet er eine vollkommen andere Szene:

,,Das ist eine wahnsinnige Methode, wie wir unsere Nahrungsmittel herstellen.“

Der Unterschied zwischen einer blühenden Wiese mit hoher Biodiversität und Bodenabdeckung und einem GMO Maisfeld ist überwältigend, wie Sie in dem Video unten sehen werden.

,,Das ist keine Landwirtschaft. Das ist eine Pflanzenfabrik auf dem Acker,“ sagt Lawton.

,,Es gibt hier überhaupt kein Leben… Hier werden fossile Brennstoffe zu Geld gemacht und sonst nichts.“.

Die großen Konzerne, die die GMOs produzieren, nennen sie ,,nachhaltig“, aber nachdem man das Video gesehen hat, ist es schwer, sich das vorzustellen…Sollten Sie mehr von dem Video sehen wollen – empfehlen wir die Seite Ecofilms Australia

Die Landschaft lesen (und verstehen) lernen und sie mit diesem Wissen gestalterisch zu nutzen. Geoff Lawton zeigt der Welt, wie selbst die Wüste “nutzbar” gemacht werden kann – ohne fossile Grundwasservorräte zu (über)nutzen, oder Wasser über tausende Kilometer zu pumpen. Mit ein wenig Wissen und guter Beobachtung kann auch hier ein kleines Paradies entstehen. Beeindruckend, was in der Wüste durch geschickte Planung/Umsetzung entstehen kann. Da erscheint der Ausspruch “Greening the desert” tatsächlich realistisch zu sein. Beobachtung, Verständnis und dann auch durchaus Ausdauer/Zeit sind dafür wichtige Utensilien. Wir werden noch andere positive Beispiele von Geoff Lawton zeigen, doch in diesem Beitrag ist es uns wichtig, dass Sie erfahren: Der Kampf gegen Monsanto hat längst begonnen – und wir werden aufzeigen, dass es auch anders geht.

INFOBOX

Über Bill Gates’ Faible für Gentechnik haben wir bereits mehrfach berichtet. Im Jahr 2006 rief die Bill & Melinda Gates Foundation als Sponsor Agra ins Leben, die »Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika«. Grüne Revolution, damit wird die Intensivierung der Landwirtschaft in den sechziger Jahren bezeichnet. Auch deren größter Protagonist von damals, die Rockefeller-Stiftung, ist wieder mit von der Partie. Agra-Präsident wurde der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan. Insgesamt wurden bislang 1,6 Milliarden Dollar an Agrarforscher und Hilfsorganisationen verteilt.

Microsoft-Gründer Bill Gates und der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim spendeten im Februar 2013 insgesamt 25 Millionen Dollar für ein neues Biotechnologie-Labor im Internationalen Mais- und Weizenforschungszentrum (CIMMYT) in Mexiko. Auch die GIZ- Entwicklungshilfe der Bundesrepublik Deutschland pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut.

Anfang der 60er Jahre gelang Norman Borlaug die Zucht seiner Weizen-„Wundersaat”, einer Hybrid-Sorte, im von der Rockefeller-Stiftung unterstützten Weizen- und Mais Forschungszentrum in Mexiko (CIMMYT). Damit wurde er der „Begründer der Grünen Revolution“, von der man sich den Sieg über den Hunger in der Welt versprach. Später wurde er für diese „Bestrebungen und Arbeiten zur Verbesserungen der Landwirtschaft”, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Hätte er den Friesensnobelpreis auch bekommen, wenn schon damals bekannt gewesen wäre, dass sogar Menschen sterben werden? – Achja – Obama ist ja auch Friedensnobelpreisträger.

Die Folgen der „Grünen Revolution”

Die Monokulturen verdrängten viele alte und traditionelle Landsorten der Kleinbauern. Die Intensivierung und Mechanisierung der Landwirtschaft durch die Technologie der Grünen Revolution war von teurem Know-How abhängig, um die erwünschte Ertragssteigerung tatsächlich zu erzielen.

Es fielen Kosten für das neue Saatgut und die dafür nötigen Bewässerungsanlagen und Chemikalien an. Hinzu kam, dass die riesigen Monokulturen besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge waren. Daher fiel die Ernte für kleinere Betriebe trotz Hochertragssaatgut oft schlecht aus. Viele Bauern gerieten durch Kosten und Risiko in einen Schuldenkreislauf, der sie schließlich die Existenz kostete. Für sie war der Hunger vergrößert worden. Lesen Sie dazu: USA-Welternährungspreis 2014 mit Gift und Genen! Gäste aus Ebolagebieten anwesend

USA: Immer mehr Landwirte kehren Monsanto den Rücken

Immer mehr Landwirte in den USA meiden gentechnisch verändertes Saatgut (GVO). Aber sie können dies nicht sofort tun, weil Monsanto immer noch am längeren Hebel sitzt. Die Landwirte haben festgestellt, das Nicht-GVO-Saatgut, also konventionelles Saatgut, viel produktiver ist und für die Landwirtschaft mehr Gewinn bringen würde. 

Im September berichteten wir, dass in den Vereinigten Staaten etwa 61,3 Mio. Hektar von Unkraut befallen sind, das sich gegen das Herbizid „Roundup“, das hauptsächlich aus Glyphosat besteht, als resistent erweist. Sowohl das Unkraut wurde gegen Pestizide resistent, als auch die Würmer, die sich angepasst haben und die Wurzeln angreifen. Die Natur kommt zurück. [Lesen Sie dazu: USA: Immer mehr Landwirte kehren Monsanto den Rücken]

Mit gentechnikfreiem Tierfutter erlebt ein Schweinezüchter viel weniger Fehl- bzw. Totgeburten

Ein holländischer Schweinezüchter, dessen Farm selbst schon Fabrik-Dimension hat, beschwerte sich lauthals über den Unterschied beim Gesundheitszustand der Tiere, die mit GMO oder Nicht-GMO gefüttert werden.

Mit Nicht-GMO-Futter erlebt er viel weniger Fehl- bzw. Totgeburten, auch Missbildungen der Ferkel und braucht auch weniger Antibiotika, was deutlich zeigt, dass es selbst in einem solchen Großbetrieb mit räumlicher Enge für die Tiere um die Gesundheit der Tiere besser bestellt ist.

Genau so hat es sich auch bei Züchtern im Mittleren Westen der USA gezeigt, die dem pensionierten Professor Dr. Don Huber berichteten, dass sich das Verfüttern von Nicht-GMO positiv auf ihre Schweine, Kühe und Rinder auswirkte.

Huber untersuchte und fand heraus, dass Böden, die mit RoundUp® behandelt wurden, Erde und Pflanzen hervorbrachten, die Nährstoffe nicht mehr aufnehmen können und so krankheitsanfällig werden. Huber stellte die Hypothese auf, dass in diesem Prozess ein einzigartiges und neues Pathogen entstand. Lesen Sie dazu: Glyphosat in Brot und Cerealienriegeln

Und auch in Tansania weiß man sich zu helfen – Tansania: Die Antwort auf Monsanto und Co.- Mehr Ertrag dank menschlichem Dünger- Farmers Go for Human Manure to Increase Yields

Organic Farmer Tours GMO Crop: “There’s No Life Here at All…This is Not Farming”

A fascinating story from All Health Works (source):  Geoff Lawton has taught more than 6,000 students in over 30 countries on how to grow food in the most efficient and ecologically friendly way possible through permaculture design science, so he knows as well as anyone what a healthy ecosystem and healthy plants should look like.

And as you’ll see on Lawton’s recent clip of both a thriving natural prairie landscape and a GMO cornfield used for feeding animals in factory farms, the GMO cornfield simply doesn’t measure up.

In the clip, Lawton (you can follow him on Facebook here) starts off at the prairie and then crosses over to the GMO field.

“…There’s a great diversity of plants here of all types, this has supported huge herds of animals grazing through in sequenced events,” he says while examining the prairie scene. But he finds a completely different scene upon crossing the road.

“This is an Insane Way to Think About How We Produce Our Food”

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Geoff Lawton & Permaculture Research Institute Win Prestigious Energy Globe Award

Permaculture magazine Friday, 10th July 2015
Geoff Lawton and the Permaculture Research Institute in Australia have won the Energy Globe Award for their ‚Greening/Re-Greening the Desert‘ project.

The Permaculture Research Institute and founder Geoff Lawton, based in Australia, are the 2015 winners of the Energy Globe Award.

The award was given to the institute for their project ‚Greening/Re-Greening The Desert‘.

The project has many elements, from treating desertification and land degradation, to teaching local people the skills and knowledge to protect their own land and provide food for further generations.

„To be honored with this award is a great recognition of our work for a better environment and motivates us to continue our endeavors in the future,“ Geoff Lawton, National Energy Globe Winner, Jordan.

As part of this year’s World Environment Day, the project was also presented by Energy Globe as part of a global online campaign (www.energyglobe.info) to a wide audience. The campaign ran under the patronage of UNESCO and in cooperation with UNEP and received great recognition and a large echo.

From now on projects can be again submitted for the Energy Globe Award 2016. All details on www.energyglobe.info.

Watch Greening the Desert HERE Greening the Desert 2 HERE

Further resources

Geoff Lawton will be speaking at the International Permaculture Convergence (IPC) on 9th September 2015 in London. IPC will take place from 8-9th September including talks from Rob Hopkins, Jonathan Porrit, Pandora Thomas and our very own Maddy Harland. Visit HERE for more information. deutsch

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