Organhandel, Nahrungsmittel, Pharma, Kosmetik – Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten

Föten1Es gibt Firmen, die abgetriebene Föten aufkaufen und gewinnbringend weiterverkaufen. Es ist ein lohnendes Geschäft und egal, ob nun im Bereich Organhandel, der Kosmetik- oder Pharmaindustrie, ja sogar in der Nahrungsmittelindustrie, abgetriebene menschliche Föten werden wie Rohstoffe gehandelt und dies sogar mithilfe von staatlich finanzierten Beratungsstellen.

Vielleicht heißt es demnächst auf Werbeflächen: „Treiben Sie ab – Retten Sie Leben.“

Genau so müssen wir uns vorstellen, was wir Netzfrauen in unseren neuen Recherchen gefunden haben.

In den USA ist die Planned Parenthood Federation of America (PPFA) in die Kritik geraten. Die  amerikanische Non-Profit-Organisation soll abgetriebene Föten an Wissenschaftler vermittelt haben. Dieses wurde von der Organisation bestätigt und sei für „lebensrettende Forschung“  ohne Gewinnerzielung. In den aufgetauchten Videos erklärte die heimlich gefilmte Direktorin des medizinischen Dienstes der Organisation, wie man den abgetriebenen Fötus zerstört, ohne besonders wertvolle und begehrte Körperteile wie Herz, Lunge und Leber zu beschädigen.

PPFA  ist Mitglied der International Planned Parenthood Federation, zu der in Deutschland Pro Familia gehört. Unterstützt wird die Organisation von 38 Unternehmen, die in einer Liste veröffentlicht wurden. Darunter befinden sich u. a. Bank of America, Starbucks, Microsoft und Susan G. Komen. Letztere ist auch als Susan G. KOMEN Deutschland e. V. – Verein für die Heilung von Brustkrebs bekannt. Die Stiftung Susan G. Komen for the Cure gilt als eine der weltweit größten Brustkrebshilfe-Organisationen und kann auf über 100 000 freiwillige Helfer vor allem im Gründungsland USA, aber auch in Italien, Puerto Rico und Deutschland zählen.

Anlass der Diskussionen und Proteste sind Äußerungen der Direktorin für medizinische Dienstleistungen der Organisation, Deborah Nucatola (Los Angeles). In einem Video, das von Lebensschutzaktivisten mit versteckter Kamera und unter falscher Identität gedreht wurde, erklärt sie, wie Planned Parenthood die Organe abgetriebener Kinder verkauft: „Gestern haben zum ersten Mal Leute wegen einer Lunge angefragt“, sagte sie ihren Gesprächspartnern. Die größte Nachfrage gebe es nach unteren Extremitäten. „Keine Ahnung, was die dann damit machen…“

In den deutschen Medien haben wir zu den Anschuldigungen vergeblich gesucht, zumal auch „Pro Familia“  betroffen sein dürfte. Laut Wikipedia ging die Gründung unter anderem auf Vorarbeiten von Margaret Sanger zurück, einer Aktivistin der Bewegung für Geburtenkontrolle, die 1921 die American Birth Control League gründete, aus der 1942 die US-amerikanische Organisation Planned Parenthood und 1952 auch die (deutsche) Pro Familia und (internationale) IPPF hervorgingen. Pro Familia stand bereits im Oktober 2013 in der Kritik. Recherchen des „Tagesspiegel“ zufolge publizierte das Verbandsorgan „Pro Familia Magazin“ in den achtziger und neunziger Jahren gleich mehrfach Artikel, in denen sexueller Missbrauch von Kindern verharmlost oder gar rechtfertigt wurde. Bereits in 2004 hatte der hessische Rechnungshof der Landesregierung empfohlen, den Verein „Pro Familia“ nicht mehr zu fördern und den Beratungsstellen der Organisation die Anerkennung als Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen zu entziehen. Als ein wesentliches Ergebnis stellten die Prüfer fest, dass in den drei medizinischen Instituten von „Pro Familia“ Abtreibungen vorgenommen würden. Solange die „Pro Familia“-Vereine ambulante Schwangerschaftsabbrüche anböten oder nicht für eine hinreichende Trennung von Beratungsstellen und medizinischen Instituten sorgten, solle das Sozialministerium deren Anerkennung als Konfliktberatungsstellen widerrufen und die Förderung einstellen, rieten die Prüfer. Quelle.

Skandal um Abtreibungs-Anbieter ‚Planned Parenthood‘ weitet sich aus

In den USA haben mehrere Bundesstaaten nun umfassende Untersuchungen angekündigt, mit denen die Praktiken der „Planned Parenthood Federation“ ans Licht gebracht werden sollen und bei denen über eine weitere (bundes-)staatliche Förderung entschieden werden werden soll.

«Planned Parenthood» unterhält Gesundheitszentren in allen US-Bundesstaaten und wird zu einem Drittel staatlich finanziert. Für die Schwangerschaftsabbrüche, die rund drei Prozent der medizinischen Dienstleistungen ausmachen, erhält die Organisation keine Zuschüsse. Hauptsächliche Aktivitäten von «Planned Parenthood» sind Krebsvorsorge, Zugang zu gynäkologischen Untersuchungen sowie Empfängnisverhütung.

Seit Wochen nun diskutiert nicht nur Amerika über mit versteckten Kameras aufgenommene Gespräche mit Mitarbeitern der Planned Parenthood“, in denen der Verkauf von Körperteilen und Organen der abgetriebenen Babys diskutiert wird. „Immer mehr Leute wollen intakte Leber“, erklärte die Direktorin Deborah Nucatola, bei einem Geschäftsessen im Restaurant. „Wir sind sehr gut darin geworden, Herz, Lunge und Leber zu bekommen. Dann zerquetsche ich diesen Teil nicht, ich zerquetsche dann sozusagen eher unten, und ich zerquetsche oben, und ich schaue, ob ich das intakt raus bekomme.“ Die Aktivisten hatten sich als Mitarbeiter eines jungen Unternehmens ausgegeben, die Teile abgetriebener Embryos an Forschungslabore weiterverkaufen will.

Planned Parenthood selbst äußerte sich mehrfach zu den Vorwürfen. Zwar bedauere die Organisation den Tonfall der heimlich gefilmten Leiterin. Die gezeigte Praxis, Gewebe abgetriebener Embryonen zu Forschungszwecken zu verwenden, sei jedoch nicht illegal. Planned Parenthood erwirtschafte damit keinen Gewinn, die Preise würden lediglich den Verwaltungsaufwand decken. Viele Frauen entschieden sich freiwillig dazu, das Gewebe der abgetriebenen Embryonen der Wissenschaft zu spenden. „So haben sie wenigstens das Gefühl, dass aus einer schweren Zeit ihres Lebens noch etwas Positives hervorgeht“, erklärt auch eine der heimlich gefilmten PP-Mitarbeiterinnen.

Schauspielerinnen wie Scarlett Johansson, Lena Dunham und Julianne Moore bekundeten auf Twitter ihre Solidarität mit Planned Parenthood. Die Unternehmen Coca Cola, Ford und Xerox baten PP indes, sie von einer öffentlichen Unterstützerliste zu streichen, die bisher auf der Webseite von PP zu sehen gewesen war. Sie seien nie Geldgeber von PP gewesen, teilten die Unternehmen mit. Planned Parenthood entfernte daraufhin die komplette Liste von ihrer Homepage.

Die USA befindet sich im Präsidentschaftswahlkampf und Hillary Clinton erhielt 2009 den „Margaret Sanger Award“ der Planned Parenthood Federation of America (PPFA) für ihre „unbeirrbare Unterstützung für die Gesundheit und die Rechte von Frauen während ihrer politischen Karriere“ verliehen.

„Mein Bauch gehört mir!“ Mit dieser provozierenden Parole war die Frauenbewegung Anfang der siebziger Jahre in der Bundesrepublik angetreten, um die ersatzlose Streichung des Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch zu erreichen. Nun kommt die Abtreibung wieder auf den Tisch zurück und dieses als mittlerweile eines der Hauptthemen um die Präsidentschaftswahl in den USA.

Es geht uns Netzfrauen eher weniger um das Thema Abtreibung,  sondern um die Frage, was mit toten Föten geschieht – zumal wir bereits aus anderen Ländern kennen, wie der Organhandel funktioniert.

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Menschen als Ersatzteillager

Ein besonders brutaler Fall von illegalem Organhandel schockierte 2013 China: In Shanxi wurden einem Sechsjährigen beide Augäpfel entfernt.

Der staatliche Sender CCTV zeigte Bilder des bandagierten Jungen im Krankenhausbett mit seinen entsetzen Angehörigen an seiner Seite. Der Vater, ein armer Landarbeiter, berichtete, dass sie zunächst dachten, der Junge habe sich beim Spielen schwer verletzt, als sie ihn nach längerer Suche schließlich fanden. Doch dann hätten sie entdeckt, dass ihm beide Augäpfel fehlten: „Sein Gesicht war voller Blut, seine Lider waren umgeklappt. Die Augenhöhlen dahinter waren leer.“

Nach Angaben des Senders wurde der Junge vor dem brutalen Eingriff betäubt und verlor das Bewusstsein. Später fanden Ermittler unweit des Tatorts die beiden Augäpfel, von denen die Hornhaut entfernt worden war – deshalb gehen sie von illegalem Organhandel als Tatmotiv aus.

In Indien, wo noch immer viele Menschen unter der Armutsgrenze leben, gilt unter den Armen der Verkauf einer Niere nicht selten als letzter Ausweg, wenn es darum geht, Schulden abzuzahlen oder die Mitgift für die Tochter aufzubringen. Offiziell ist der Organhandel in Indien verboten. Die Vorschriften lassen sich jedoch leicht umgehen. Papiere werden gefälscht, aus dem Wildfremden wird ein vermeintlicher Cousin oder ein Stiefbruder. Auf dem Schwarzmarkt bekommt man eine Niere von einem lebenden Spender für 60 000 US-Dollar. Je länger die Wartezeit der Patienten ist, desto größer ist auch die Bereitschaft, sich das Organ für viel Geld zu kaufen – und die weltweite Nachfrage steigt.

Auch in Ländern, die wirtschaftlich von Bodenschätzen und Rohstoffen profitieren, verkaufen die Einwohner dieser Länder aus Armut vermehrt ihre Nieren. Typische Heimatländer solcher unfreiwilliger Organverkäufer sind beispielsweise Indien, Afrika, Brasilien, Rumänien oder die Ukraine. Die Betroffenen leiden oft z.B. unter großem Hunger, geringem Lebensstandard oder existentiellen Bedrohungen. Der Verkauf ihrer Organe und der damit einhergehende Ertrag ist für viele Menschen mit der Hoffnung auf eine verbesserte Lebensqualität oder mehr Sicherheit verbunden.

Flüchtlinge als billige Ersatzteillager

Beliebte Opfer sind beispielsweise schutzlose Flüchtlinge. Sie haben meistens kaum Geld zum Überleben und sind so eine leichte Beute für die Organhändler. Jedes Jahr fliehen Tausende Menschen in der Hoffnung auf eine bessere Lebensqualität von Eritrea, Äthiopien oder dem Sudan nach Israel. Auf ihrem Weg werden viele von ihnen jedoch auf dem Sinai von Angehörigen des sogenannten Sawarka-Stammes gefangen genommen. Der Stamm fordert von ihnen einen Wegzoll von etwa 2000 Dollar, um den Berg überqueren zu dürfen. Da die Flüchtlinge meistens kein Geld mehr haben, müssen sie alternativ mit ihren Nieren und Lebern bezahlen.

Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass sich derzeit zwischen 500 und 1000 Flüchtlinge auf dem Sinai in der Gewalt von Schleppern befinden. 800 weitere, so wird vermutet, sitzen wie Kidane in Gefängnissen auf der Halbinsel. Genau weiß es niemand, denn UNHCR hat keinen Zugang.

Asyl beantragen kann hier niemand. Selbst wenn es Kidane über die Grenze nach Israel geschafft hätte, wäre er vermutlich nicht weit gekommen. Seit Juni 2012 ist in Israel das New Anti-Infiltration Law in Kraft. Es erlaubt, Flüchtlinge bis zu drei Jahren ohne Anhörung oder Verfahren einzusperren. Flüchtlinge aus Feindstaaten wie dem Sudan können zeitlich unbegrenzt inhaftiert werden. Vorsorglich hat man bereits Lager mit 9000 Plätzen nahe der Grenze errichtet.

Auch in El-Arisch in Ägypten gibt es ein Massengrab von toten Flüchtlingen. Die meisten stammten aus dem Sudan und aus Eritrea und seien in den Händen der Schlepper und Entführer gestorben: an Folter, an Hunger, Durst oder Krankheit, oder weil man ihnen Organe entnommen habe.Quelle

Das sind nur einige Fälle von vielen und allein ein Bericht wert.

Was geschieht mit den abgetriebenen Kindern?

Eigentlich ist die Verwendung von abgetriebenen Kindern schon ca. 20 Jahre alt. Schon damals hieß es: Medizinische Forscher haben eine neue Rohstoffquelle entdeckt: Föten sollen zur Behandlung von Parkinson-Kranken verwendet werden.“In einer Geheimveranstaltung in Hannover wurden kürzlich Akzeptanzstrategien für diese ethisch und medizinisch fragwürdigen Therapieversuche diskutiert. Denn auch deutsche Mediziner möchten die Ausbeutung von Föten vorantreiben. Quelle

http://www.bukopharma.de/uploads/file/Pharma-Brief/Pharma-Brief%201995/Phbf_1995_01.pdf

http://www.bukopharma.de/uploads/file/Pharma-Brief/Pharma-Brief%201995/Phbf_1995_01.pdf

INFOBOX:
Der Gesetzgeber legt fest:


1. Abgetriebene Kinder wie auch Kinder aus Fehlgeburten unter 500 Gramm Körpergewicht
Sie werden in die Pathologie gebracht, wo sie “untersucht” werden.
Dies geschieht in der Regel ohne Wissen der Eltern. Man braucht auch keine elterliche Genehmigung. Pflicht ist, dass abgetriebene Kinder noch 24 Stunden aufbewahrt werden müssen, sodass die Eltern es noch sehen können, bevor es dann in die Pathologie gebracht wird. Was danach mit ihnen geschiet, ist fragwürdig!

2. Abgetriebene Kinder mit einem Körpergewicht von über 500 Gramm
Sie werden auf Wunsch der Eltern bestattet oder sie kommen in die Pathologie. Jetzt müssen die Eltern damit einverstanden sein, dass ihre Kinder zu Forschungszwecken benutzt werden. In der Praxis läuft dies aber oft ohne Einverständnis, oder das Kind wiegt dann eben weniger als 500 Gramm! Häufig wird auch moralischer Druck auf die Frau ausgeübt. Eine Information oder ein Hinweis bzgl. Bestattung wird in den wenigsten Fällen vorgenommen.


Oftmals werden Kindern nach Abtreibungen oder nach Fehlgeburten

1. weggeworfen oder verbrannt.
Bei Verbrennung wird ihre Asche als “Sondermüll” entsorgt. Abgetriebene Föten werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften als Sondermüll behandelt. Mit folgenden Zeilen sind schon Mütter vom Labor unterrichtet worden, die nach ihren Kindern fragten: “Das Produkt wurde hygienisch einwandfrei entsorgt!”

2. zur “Frischzellentherapie” verwendet.

3. zur Herstellung von Kosmetika verwertet.

4. zur Herstellung von Medizin verarbeitet.

5. zu “Forschungszwecken” am Menschen und am Tier benutzt. Quelle

Stammzellen von Föten werden zu Forschungszwecken etwa in der Kosmetik oder Pharmazie genutzt.

In Russland sorgte 2012 ein Fund von 248 abgetriebenen Babys, einige der menschlichen Embryonen seien im Mutterleib bereits gut sechs Monate alt gewesen.Die Überreste stammten allem Anschein nach aus einem Forschungslabor. Stammzellen von Föten werden zu Forschungszwecken etwa in der Kosmetik oder Pharmazie genutzt.

In unserer Recherche stoßen wir auf ein  Biotech-Unternehmen  Senomyx, das schon einmal für Schlagzeilen sorgte und zu einem Boykottaufruf von PepsiCo führte. Die Enthüllung der Forschungsmethoden von Senomyx führte dazu, dass die Gruppe Campbell Soup sich von Senomyx trennte und alle Beziehungen abbrach.

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Das Biotech Unternehmen Senomyx benutzt menschliches embryonalen Nierengewebe, um Geschmacksverstärker und Parfum herzustellen. Unter anderem benutzen Nestlé, Firmenich und Pepsi die Dienste dieses Unternehmens. Die menschlichen Zellen reagieren auf künstliche Geschmacksstoffe, also anstatt Geschmackstests mit Personen durchzuführen, werden diese menschlichen Zellen benutzt. Wir sind dem nachgegangen und haben uns eine Reihe von Patenten des Unternehmens angeschaut.

Charles Zuker von der Columbia University in New York hat die Gene der Geschmacksrezeptoren mit entschlüsselt und seine Erkenntnisse kommerzialisiert: Zusammen mit dem Nobelpreisträger Roger Tsien gründete er das Unternehmen Senomyx mit Sitz in San Diego. Dieses sucht neue Lebensmittelzusätze in einem Screening-Verfahren mit Zellen, die gentechnisch mit Geschmacksrezeptoren ausgestattet wurden. Mit der Technik lassen sich Substanzen im Hochdurchsatz testen wie bei der Wirkstoffsuche in der Pharmaindustrie.

Das Biotech-Unternehmen Senomyx verwendet die Zellen von durch Abtreibung menschlicher Föten in der Forschung und Entwicklung von Geschmacksverstärkern

Senomyx ist ein amerikanisches Biotechnologie-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Zusatzstoffen für die Verstärkung von bestimmten  Aromen und Gerüchen in Lebensmitteln spezialisiert haben. Die Firma behauptet, im Wesentlichen das Verfahren „Reverse Engineering“ (=umgekehrt entwickeln) zu benutzen, was bedeutet: die Rezeptoren in den Menschen, die für Geschmack und Aroma reagieren, zu verwenden. Das Unternehmen versucht, den Nahrungsmittelgeschmack mit Chemikalien zu erreichen, aber auch mit natürlichen Aromen, wie Proteinen und Zellen aus menschlichen abgetriebenen Föten. PepsiCo, Cadbury, Kraft, Starbucks, Solae und Campbell sind nur ein kleiner Teil ihrer Kundenliste. Senomyx entwickelt patentierte Geschmacksverstärker mit „proprietären Geschmacksrezeptor-basierten Testsystemen.“ Diese Rezeptoren wurden zuvor in  HEK293 -Zellen exprimiert.

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HEK-293 ist eine seit Anfang der 1970er-Jahre bestehende humane Zelllinie, die als Transformationsprodukt einer menschlichen embryonalen Nierenzelle (Human EmbryonicKidney) mit DNA-Teilen des menschlichen Adenovirus 5 geschaffen wurde. Spezifisch wurden 4,5 Kilobasen des viralen Genoms in das Erbgut der Nierenzelle eingebaut. HEK-293 sind hypotriploide Epithelzellen, die adhärent wachsen. Die HEK-293-Zelllinie wird oft bei der Entwicklung von Virenimpfstoffen, Chemotherapeutika sowie zur Produktion von rekombinanten Adenovirus-Vektoren verwendet. Sie kann gut in serumfreiem Medien kultiviert werden.

Anhand der Informationen hat das Unternehmen eine positive Beurteilung von dem gemeinsamen FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe erhalten und es gab keine Sicherheitsbedenken bei der Verwendung der Aromabestandteile. Die positive Bewertung durch FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA) führte dazu, dass die behördlichen Genehmigungen in einer Reihe von Ländern beschleunigt wird, insbesondere in denjenigen, die über keine unabhängige Zulassungssystemen verfügen. Quelle

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http://www.faqs.org/patents/assignee/senomyx-inc/

Auf der Webseite von Senomyx steht: „Wir arbeiten mit einigen der weltweit führenden globalen Lebensmittel-, Getränke- und Vertreibern von Zutaten in einer Partnerschaft zur Entwicklung und Vermarktung Senomyx  Aromabestandteile.

  • PepsiCo – Finanzierung der Forschung zur Identifizierung und Entwicklung neuartiger süße Geschmacks-Zutaten einschließlich der beiden Anlagen und natürliche Süßungsmittel. Unsere Zusammenarbeit bietet PepsiCo mit exklusiven Lizenzrechten in nicht-alkoholischen Getränken auf einer weltweiten Basis für den Förderzeitraum in der Forschung. Zusätzlich übernimmt PepsiCo die Finanzierung von Forschung im Bereich des salzigen Geschmacks

  • Firmenich hat mit Senomyx  eine Partnerschaft im Bereich des süßen Geschmacks für den Einsatz in Nahrungsmittelprodukten. Zahlreiche Geschmackslösungen, einschließlich S6973 und S2383, die die Gesamtgeschmacksprofile von Produkten, die geringere Mengen Süßstoffe enthalten, sollen verbessert werden, um eine größere Verbreiterung der Kunden von Lebensmittel – und Getränkeunternehmen zu erreichen. Firmenich bietet Forschungsförderung für das „süße“ Programm auf neuen Inhaltsstoffen für die Verwendung in Lebensmittelprodukten auf globaler Basis zu entdecken. Zusätzlich haben Senomyx im Bereich des kühlen Geschmacks, der zur Entdeckung und Entwicklung von S2227 geführt hat, eine Zusammenarbeit geleistet im Bereich  Kühlaromabestandteil, für den Einsatz in der Mundpflege, Süßwaren, Getränken und anderen Produkten.

  • Ajinomoto, Co., Inc. ist derzeit Partner in der Vermarktung von Produkten, die eine herzhafte Zutat von Senomyx enthalten, und zwar in einigen asiatischen Märkten.

  • Nestlé vermarket Senomyx Aromabestandteile in Südostasien.

Die aktuelle Zahlen des Konzerns entnehmen Sie hier: Zweites Quartal 2015 FINANZERGEBNISSE

Planung für 2015:

  • Der Gesamtumsatz von ca. $ 25 000 000 auf 30 000 000 $ , davon ca. $ 7 000 000 auf $ 10 000 000 sind Handelsumsatz mit Rohertragsmargen zwischen 80% und 90%
w.uni-kiel.de/zoologie/zoophysiologie/agroeder/Chemorezeption_Biol115.pdf

w.uni-kiel.de/zoologie/zoophysiologie/agroeder/Chemorezeption_Biol115.pdf

Der Süßrezeptor sowie der ähnlich gebaute Rezeptor für Umami (würzig) und die über zwei Dutzend Bitterrezeptoren funktionieren alle nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, wobei die «Schlösser» und «Schlüssel» nicht sonderlich spezifisch sind. So wird der Süßrezeptor etwa durch Zucker ebenso wie durch künstliche Süßstoffe aktiviert. Und einige Bitterstoffe passen in die Bindungsstellen verschiedener Bitterrezeptoren – damit und auch dank der großen Zahl dieser Rezeptoren warnt uns der Geschmackssinn vor Giftstoffen, die oft bitter schmecken. [Siehe auch Klassifikation von Geschmacksmodalitäten]

Senomyx hat mehrere Zuckerverstärker entwickelt, die kalorienarme Speisen und Getränke ohne unangenehme Geschmacksnote möglich machen, die bei Saccharin und Co. oft auftreten. Diesbezüglich kooperiert das Unternehmen mit dem Aromen- und Duftstoffproduzenten Firmenich sowie mit dem Getränkehersteller Pepsico. Einer der beiden Partner werde vermutlich noch 2015 ein Produkt mit einem neuen Süßverstärker auf den Markt bringen, kündigte der Senomyx-Geschäftsführer John Poyhonen im November an.

Der Genfer Konzern Firmenich gehört mit einem Marktanteil von rund 14% zu den weltgrößten Herstellern von Aromen und Riechstoffen. Firmenich ist in 64 Ländern tätig und beschäftigt über 6000 Personen. Im Gegensatz zum Genfer Konkurrenten Givaudan ist das Unternehmen nicht an der Börse. Seit 2009 fördert Firmenich zum Beispiel Forschende der Universität Genf, die im Rahmen des NFS «Affektive Wissenschaften» an Geruchswahrnehmungen arbeiten – mit dem Ziel – laut Bericht: eine  Anti-Falten-Crème, die Kindheitserinnerungen weckt, oder einen Lippenstift, der an den unvergesslichen Geschmack des ersten Kusses erinnert. Quelle

Dass Konzerne wie Nestlé mit menschlichen Zellen arbeiten, darüber haben wir bereits berichtet. Cellular Dynamics International, Inc. aus Wisconsin stellt aus Spenderproben in industriellen Mengen Stammzellen her. Die Technologie wurde bisher vor allem für die medizinische Forschung und Medikamentenentwicklung verwendet. Mit Nestle ist nun auch die Nahrungsmittelforschung dabei. Nestlé will anhand der von CDI gelieferten Hirn- und Leberzellen den Zusammenhang zwischen Nahrung und Krankheit untersuchen – und so natürlich auch Produkte entwickeln, zum Beispiel mit Nährstoffen angereicherte Getränke und Smoothies, die als gesundheitsfördernd an uns Menschen gebracht werden können. Nestlé will Nahrung an menschlichen Zellen testen. Diesem Lieferanten wurde Ende August 2014 ein US-Patent auf die automatisierte Produktion von Zellen erteilt, die zu jeder beliebigen der mehr als 200 im Körper vorhandenen Zellarten wachsen kann.

Dieses Patent gehört zu einem IP Portfolio von 800 Patenten, die bereits erteilt wurden, noch ausstehen oder durch CDI lizenziert sind.

In diesem Jahr wurde Cellular Dynamics International von  Fujifilm übernommen – sozusagen von Filmgeschäft zu Pharmakonzern. Lesen Sie dazu: Nestlés Lieferant bekommt Patent auf menschliche Zellen – Wem gehört der menschliche Körper?

In wieweit nun menschliche Föten in unseren Nahrungsmitteln enthalten sind, können wir nicht feststellen, dazu müssten wir auch eine Reihe von Patenten durchsuchen, die wir gefunden haben.

Alle Patente finden Sie hier: Senomyx, Inc. Patent applications

Aktienanteilseigner des Unternehmens Senomyx  Quelle

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&tl=de&u=http%3A%2F%2Finvestors.morningstar.com%2Fownership%2Fshareholders-overview.html%3Ft%3DSNMX&anno=2

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&tl=de&u=http%3A%2F%2Finvestors.morningstar.com%2Fownership%2Fshareholders-overview.html%3Ft%3DSNMX&anno=2

Dazu schreibt auch Forbes 2012 einen Beitrag. Forbes ist für seine Seriosität bekannt

Eine kleine Firma namens Senomyx nutzt eine neue Technologie, um Lebensmittelzusatzstoffe zu schaffen. Senomyx hat Rezeptoren von Zellen, die den Geschmack erkennen, gefunden und isoliert und fügte sie zu den HEK-Zellen . Dies ermöglicht ihnen, Tausende von potenziellen Geschmacks-Additiven zu testen, um zu sehen, ob sie süß oder herzhaft sind. Der Vorteil ist die Geschwindigkeit, die mit einem menschlichen Geschmackstester unmöglich zu erreichen wäre. (Sie können eine wissenschaftliche Arbeit dazu hier finden:  auf der Senomyx Süßstoff Arbeit hier .) Synomyx hat die Zusammenarbeit mit Pepsi, Nestle und Coca Cola angekündigt,  .Quelle Frobes: Biotech Fear Factor

Wenn wir also richtig recherchiert haben, werden u. a. Zellen aus den Überresten menschlicher Embryonen geklont. Aus den DNA-Informationen werden dann Geschmacksrezeptoren identifiziert, die genutzt werden.

Bank of America, Starbucks, Microsoft und Susan G. Komen unter den 38 Unternehmen, die den Organhandel mit den abgetriebenen Babys von  Planned Parenthood unterstützen

Dazu fanden wir einen Bericht auf naturalnews.com vom 10.August 2015

Nach der Veröffentlichung von zwei Undercover-Videos mit Direktoren der NGO „Planned Parenthood“ bei Preisverhandlungen mit potenziellen Kunden über Körperteile abgetriebener Föten, u. a. dem illegalen Verkauf von lebenswichtigen Organen und anderer Gewebe ist jetzt eine Auflistung aufgetaucht, die enthüllt, wer von den Konzernen beteiligt ist.

Die Gruppe „2. Stimme“, die Beiträge von Verbrauchern und Unternehmen verfolgt, um verschiedene politische Ursachen zu erforschen, listet  38 amerikanische  Unternehmen auf, die regelmäßig „Planned Parenthood“ finanziell unterstüzen. Obwohl die amerikanische Regierung Mittel für Betriebskosten zur Verfügung stellt, tragen diese Unternehmen mit 25 Prozent zum 1,3-Milliarden-Dollar-Jahresumsatz bei.

Lister der Unterstützer:
Adobe
American Cancer Society
American Express
AT&T
Avon
Bank of America
Bath & Body Works
Ben & Jerry’s
Clorox
Converse
Deutsche Bank
Dockers
Energizer
Expedia
ExxonMobil
Fannie Mae
Groupon
Intuit
Johnson & Johnson
La Senza
Levi Strauss
Liberty Mutual
Macy’s
March of Dimes
Microsoft
Morgan Stanley
Nike
Oracle
PepsiCo
Pfizer
Progressive
Starbucks
Susan G. Komen (Kentucky Fried Chicken)
Tostitos
Unilever
United Way
Verizon
Wells Fargo

Wie man aus dieser Liste ersehen kann, gibt es eine Reihe von Unternehmen aus der pharmazeutischen Industrie und der Lebensmittelindustrie, sowohl von Fast Food- als auch „Non-Profit“ Unternehmen. Sie alle sind bei Planned Parenthood als Top-Spender aufgelistet.

Das Unternehmen Starbucks ist ein Mitglied der „Grocery Manufacturers Association“ (GMA), das zu den entschiedensten Gegnern der obligatorischen GVO-Kennzeichnung gehört. Zu den anderen GMA-Mitgliedern gehört das Unternehmen PepsiCo, das menschliches fötales Gewebe bei der Herstellung von Aromachemikalien für Sodawasser verwendet.

Zu den Sponsoren von Planned Parenthood gehören die Giganten aus der Ölbranche, der Pharmaziebranche und der Wall Street und natürlich Big Eugenik – ja, Bill Gates Microsoft wird als Top-Spender bei dieser Pro-Abtreibungsgruppe aufgeführt. Microsoft unterstützt mehrere Pro-Abtreibungsgruppen, einschließlich Planned Parenthood. – so die Übersetzung.

In den USA geht dieses Thema – Geschäft mit Föten – in den Wahlkampf, inwieweit dieses Thema in Deutschland Gehör findet, müssen wir abwarten. Aber es ist ein Thema, bei welchem sich ein Nachdenken lohnt, denn wir wollen menschlichen Zellen weder in unseren Nahrungen noch in Getränken noch in Medikamenten, aber wer weiß, vielleicht verzehren wir schon menschliche Zellen, nur wir wissen es nicht, denn eine Kennzeichnungspflicht wird es dazu sicher nicht geben.

Bereits 1995 schreibt die Pharma-Kampagne, sie erhält kompetente Unterstützung von ÄrztInnen, PharmazeutInnen, Fachleuten aus der Entwicklungszusammenarbeit, PolitikerInnen und einem wissenschaftlichen Beirat:

„Falls kein gesellschaftlicher Einspruch gegen diese Forschungsrichtung erfolgt, kann das weitreichende Folgen haben. Beispielsweise könnte es dann eine öffentliche Erklärung von medizinischen Forscherinnen geben, dass das Abtreibungsrecht für solche Frauen, die die Föten freigeben, liberalisiert werden soll. Wie in den USA könnte es Firmen geben, die abgetriebene Föten aufkaufen und gewinnbringend weiterverkaufen. Vielleicht heißt es demnächst auf Werbeflächen: „Treiben Sie ab – Retten Sie Leben.“ – Genau – da sind wir spätestens jetzt angekommen.

In English:

Bank of America, Starbucks, Microsoft, and Susan G. Komen among 38 companies supporting Planned Parenthood’s aborted baby organ trade

http://www.faqs.org/patents/assignee/senomyx-inc/

Senomyx – Wikipedia, the free encyclopedia

Senomyx | A Healthier Way to Flavor

Biotech’s Fear Factor – Forbes

Netzfrau Doro Schreier

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9 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Sorry, aber wenn es „das Recht auf den eigenen Bauch gibt“, wie Linke immer behaupten, und Abtreibung nicht gleich Mord ist, warum sollte es dann verwerflich sein die abgetriebenen Föten, die demnach keine ermordeten Babys sind, mit irgendeinem besonderen Respekt zu behandeln? Jede konsequente Kritik an dem Handel müsste sich zuerst gegen die Abtreibung richten, denn „Mord“ wiegt schwerer als „Störung der Totenruhe“. Aber das traut ihr euch natürlich nicht, weil es gegen die linke political correctness wäre.

  2. Solche Schweine sollte man mit 100 Trips auf einmal ins Nirwana schicken !
    Wir brauchen nur die Namenslisten aller beteiligten Personen.
    Die Adressen werden wir schon rausfinden!

  3. Rote Pille… genau, das hab ich auch gedacht. Aber vielleicht bewirkt der Umweg über diese hier beschriebene Unmenschlichkeit ja doch noch etwas.

  4. „Das Unternehmen versucht, den Nahrungsmittelgeschmack mit Chemikalien zu erreichen, aber auch mit natürlichen Aromen, wie Proteinen und Zellen aus menschlichen abgetriebenen Föten.“

    Ist das nicht eine Form von Kannibalismus? Ist schon bei den Kühen schief gelaufen, als man ihnen ihre Artgenossen verfütterte…

  5. Das erinnert mich alles ein bisschen an einen alten science Fiction Film…. Sylent green!? ….

    Es ist schon abartig was auf der Welt passiert und welche “ Geschäftsfelder “ es gibt… Die Aromaindustrie ist ohnehin schon abartig… Aber welche Wege die mittlerweile gehen ist kaum vorstellbar…. Da hilft nur gute Recherche und Boykott entsprechender Firmen / Konzerne und Produkte. Unsere Regierung wird gegen diese Machenschaften kaum vorgehen…

  6. Pingback: Brief eines verharzten Deutschen an einen Flüchtlingsgast. | Der Nachrichtenspiegel

  7. Tja, auch mir fiel sofort „Soilent Green“ ein… Bin ich froh, ernähre ich mich jetzt hauptsächlich von Vollreis (schon zum Frühstück, gebraten!) und Gemüse. Eier (Freilandhaltung oder Bio) und Speck oder mal ein ordentliches Rindersteak oder Lammfilet sind auch noch im Rahmen. Ich will ja nicht sektiererisch sein. Aber ich ess nichts, was Geschmacksverstärker und so diesen ganzen Dreck enthält. Wieso auch? Ich kapier nicht, wie sich die Leute das Industriefutter reinziehen – und nachher ist die Empörung gross, wenn „Gott-weiss-was“ drin ist. Man kann auch ohne Nestle & Co. leben, ziemlich gut sogar. Die Konzerne sind so mächtig, weil es genügend Blödiane gibt, die deren Produkte kaufen. Es zwingt mich doch niemand, Kellogs zu fressen, oder?! Hier liegt die Tragödie.

  8. Pingback: Das Grauen findet kein Ende: Das Geschäft mit abgetriebenen Föten

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