Biosprit für Europa – Singapur verklagt Konzerne wegen Waldbränden

Oran

Hunderte Flächen brennen in Indonesien und weitere hunderte in Sumatra. Große Flächen werden illegal abgefackelt, um Plantagen für die Produktion von Palmöl und Nutzholz für die Papierindustrie anzulegen. Der Rauch bedroht zusätzlich die Gesundheit vieler Menschen. Bei Sichtweiten unterhalb von 1000 Metern ist er extrem schädlich. In der Provinz Riau in Indonesien werden Mütter mit ihren Säuglingen evakuiert. Die seit Wochen anhaltenden Waldbrände führen zu gefährlichen Luftverschmutzungen. Über 35 000 Menschen sind bereits durch die  Luftverschmutzung erkrankt. Wegen dichter Smogdecken über Singapur ergreift der südostasiatische Stadtstaat nun juristische Maßnahmen gegen dem Konzern Asia Pulp and Paper (APP).

„Das ist keine Naturkatastrophe, sondern ein von Menschen herbeigeführtes Ereignis mit extremen Auswirkungen auf die Gesundheit, die Wirtschaft und die ganze Gesellschaft“, begründete Umweltminister Vivian Balakrishnan den Schritt. Singapur liegt in der Nähe der indonesischen Insel Sumatra und leidet jedes Jahr unter den dortigen Waldbränden. Letzte Woche erreichte der Smog in Singapur ein stark gesundheitsgefährdendes Niveau. Schulen wurden geschlossen und Flüge gestrichen.

Indonesien

APP mit Sitz in Singapur ist einer der größten Papierhersteller und Teil des multinationalen Konglomerats Sinar Mas, einer der weltweit größten Palmöl-Produzenten. Die Palmölindustrie wird seit Langem für die alljährlichen Waldbrände in Indonesien verantwortlich gemacht. Bereits seit einigen Wochen wird gegen mehrere Palmölproduzenten wegen des Verdachts auf Brandstiftung ermittelt. Lesen Sie dazu: Indonesien brennt wie noch nie – Alles nur wegen der Gier nach Palmöl-Smoke engulfs region as Indonesia needs years to tackle fires.

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SINAR MAS GROUP ist das größte Firmenkonglomerat in Indonesien und der weltweit viertgrößte Papier und Zellstofffabrikant. Eine Tochterfirma, Asia Pulp and Paper Company, mit Sitz in Singapur bezieht 70 % der benötigten Bäume aus Regenwaldrodung. Eine weitere Tochter, Smart, ist der größte Palmölhersteller für Speiseöl, Margarine und Backfette. Der Sinar Mas Group wird vorgeworfen, dass sie das Wohlwollen der Entscheidungsträger durch großzügige Spenden beeinflusst, um unbehelligt den Regenwald in Indonesien zerstören zu können.

Sinar Mas holzt weiterhin den Regenwald ab. Der Konzern missachtet dabei internationale Standards und indonesisches Recht. Und weigert sich, einem Stopp der Entwaldung zuzustimmen. Auch Nestlé soll Sinar Mas-Pamlöl für seine Produkte verwenden.

Der Palmölboom hat Indonesien aber auch eine unselige Spitzenposition eingebracht: Der Inselstaat hat Brasilien als Waldvernichter Nummer eins abgelöst.

Zwischen 2006 und 2013 verfünffachte sich der Palmölverbrauch für Agrarsprit in der EU nahezu – auf zuletzt 1,9 Millionen Tonnen im Jahr. Allein die dafür benötigten Plantagen nehmen eine Fläche von der doppelten Größe Mallorcas ein.

Viele Regierungen unterliegen der Illusion, dass die Reduzierung der zum Treibhauseffekt beitragenden CO2-Emissionen nur über den Umweg des „grünen Goldes“ als saubere Alternative zum umweltschädlichen Erdöl möglich ist. Während aber die ursprünglichen Wälder die Natur im Gleichgewicht zu halten vermochten, produzieren die Palmen-Monokulturen viel weniger Sauerstoff und binden wesentlich weniger Kohlendioxid als ein Regenwald.

Auch die angrenzenden Gebiete werden nun durch Pestizide und Dünger belastet. Die Profiteure dieses neuen Geschäftszweigs sind chinesisch-malaiische Familienunternehmen und multinationale Unternehmen wie Samling Global Limited, Shin Yang, der an der Ausbeutung der Regenwälder maßgeblich beteiligte Holzkonzern Rimbunan Hijau Group und Sinar Mas.

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Auch die Europäische Union will offenbar an diesem Milliardengeschäft teilhaben und plant die Abholzung von 69 000 km² Wald in der Region zur Umwandlung in Ackerland zu finanzieren — das entspricht der doppelten Fläche Belgiens, denn die Nachfrage nach Bioenergie steigt kontinuierlich: Zwischen 1990 und 2005 verdoppelten sich die für Ölpalmen-Plantagen genutzten Flächen verdoppelt. Derzeit bedecken sie 3,6 Millionen Hektar, wovon rund die Hälfte vorher von Regenwäldern bestanden war.

Die zahlenmäßig immer kleiner werdenden Völker der Penan und Negrito ziehen sich in die verbleibenden Wälder zurück und es besteht die Gefahr, dass sie innerhalb weniger Generationen ganz verschwunden sein werden.

Orang Utans – Diese faszinierenden Tiere sind vom Aussterben bedroht, weil ihr Lebensraum, der Regenwald, immer weiter zerstört wird.

.Die Abholzung hat mehrere Gründe: zum Beispiel die Holzgewinnung, denn Tropenhölzer lassen sich gut verkaufen.

Das größte Problem ist allerdings die steigende Nachfrage nach Palmöl: Dieses Öl ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung vieler Kosmetikprodukte und Lebensmittel wie Margarine oder Schokolade. Aber auch der immer beliebter werdende Biokraftstoff für Autos wird aus Palmöl gewonnen. Auf Grund der steigenden Nachfrage werden die Palmölplantagen ständig vergrößert und wird dafür immer mehr Regenwald abgeholzt. Die Orang-Utans verlieren durch die Rodung ihren Lebensraum, werden getötet oder verschleppt.

Orang-Utans leben in Südost-Asien, nämlich auf Sumatra und Borneo – sowohl im indonesischen als auch malaiischen Teil.

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Der günstigste Rohstoff für unseren Biosprit ist Palmöl aus Indonesien, der Heimat der letzten Orang-Utans.

Bis zum Jahre 2020 sollten zehn Prozent unserer Tankfüllung aus erneuerbaren Energien stammen. Mit diesem Gesetz wollte die Europäische Union das Klima retten. Viele Studien belegen jedoch, dass Biodiesel aus Pflanzenöl mindestens genauso viel Treibhausgas erzeugt wie herkömmlicher Diesel. Statt die Notbremse zu ziehen, diskutiert die EU weiter über mögliche Reformen. Der günstigste Rohstoff für unseren Biosprit ist Palmöl aus Indonesien, der Heimat der letzten Orang-Utans.

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Palmöl-Plantagen ohne Betriebsgenehmigung

Diese Palmölplantage gehört einem Rohstofflieferanten, dessen Öl auch nach Europa geliefert wird. Dokumente belegen, dass diese Palmölfirma zum Zeitpunkt der Abholzung des Regenwaldes keine Genehmigung dafür hatte. Die ZDFzoom-Autorinnen recherchieren weiter und finden eine im Jahr 2007 angelegte Plantage. Auch hier irrten schon hilflose Orang-Utans umher. Diese Plantage hat bis heute keine Betriebsgenehmigung und trotzdem wird hier Palmöl geerntet. Für Hady Dariayanto vom indonesischen Forstministerium ist klar, dass das Problem nur über die europäischen Abnehmer gelöst werden kann: „Ich kann nichts mehr tun. Wenn wir die Armee schicken, um die Leute zu stoppen, gibt es ein Blutvergießen. Das macht keinen Sinn. Es geht nur über den Markt.“

Eigentlich sollen Nachhaltigkeits-Zertifikate garantieren, dass kein Palmöl in unseren Tanks landet, das auf dem Gebiet von schützenswertem Regenwald angepflanzt wurde. Die EU verlässt sich auf die Zertifikate und fördert Biodiesel weiter als Klimaretter. Die ZDFzoom-Autorinnen schildern die Auswirkungen der Biosprit-Richtlinie auf die Heimat der Orang-Utans.

Biosprit – Tödlicher Feind der Orang-Utans

Was Palmöl anrichtet

Palmöl – Ein Boom mit verheerenden Folgen und und der WWF mischt mit

Netzfrauen Palmöl

Am 2. 9. 2013 wurde das Forum Nachhaltiges Palmöl gegründet. Allein der Name „Runder Tisch für Nachhaltiges Palmöl“ ist zum Lachen, beziehungsweise Weinen.

Der WWF, Oxfam Novib und viele andere lokale Organisationen sind Teil dieses Runden Tisches. Man bespricht hier die Verbesserungen von Produktionsgegebenheiten, diese zu zertifizieren und den Schutz der verschiedenen Handelsströme innerhalb der Produktionskette zu wahren.

RSPOLogoDer RSPO hat 8 Prinzipien für die nachhaltige Produktion von Palmöl aufgestellt, welche sich in 39 Kriterien aufgliedern. Eine der wichtigsten Kriterien ist, dass neue Plantagen nicht auf Gebieten der Primärwälder angelegt werden oder schützenswerte Lebensräume beeinträchtigt werden. Weiterhin zielen die Kriterien auf das Respektieren der örtlichen Bevölkerung und Arbeitnehmer sowie den Schutz der Lebensumstände bedrohter Tierarten ab.

Es liest sich, als sei die Anlage in Palmöl etwas so Tolles, dass doch jeder Geldanleger nur GUTES tun würde, wenn er investiert. Die grüne Rendite bedeutet Spekulation auf Kosten des Regenwaldes.

Zweistellige Renditen einfahren und gleichzeitig den Regenwald retten – das klingt zu schön, um wahr zu sein. Und da fragt man sich, wieso unterstützt der WWF diese Aktion?

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Beispiel: Bei der Agrofinanz erwirbt der Kunde das Ertragsrecht an individualisierten Parzellen mit Ölpalmen in Ecuador sowie das wirtschaftliche Eigentum an Grund und Boden. Er soll jedes Jahr eine Ausschüttung bekommen – garantierte fünf Prozent in den ersten vier Jahren, danach richtet sich der Betrag nach dem Erlös aus dem Palmöl. Außerdem wird das Grundstück der Plantage nach 25 Jahren verkauft. Auch an diesem Verkaufserlös soll der Anleger beteiligt werden. Die Mindestbeteiligung liegt bei 7500 Euro.

Hier geht es um Agrofinanz,  die ihre Palmöl-Plantagen im südamerikanischen Ecuador bewirtschaftet, und sie führt als Beleg für die Nachhaltigkeit ihre Mitgliedschaft im “Roundtable on Sustainable Palm Oil” (RSPO) an. Dieser runde Tisch wurde 2004 auf Initiative der Naturschutzorganisation WWF ins Leben gerufen. Der WWF betont jedoch, es handele sich beim RSPO nicht um ein Ökosiegel – es würden lediglich absolute Mindeststandards definiert, an die sich die Mitgliedsunternehmen halten müssten.

Der Boden ist längst gekauft – eine ehemalige Kaffeeplantage – die neuen Ölpalmen sind bereits zwei Meter hoch. 2014 soll dann die erste Ernte erfolgen.

Agrofinanz ist eines von über 700 Mitgliedern des RSPO. Allerdings bedeute die bloße Mitgliedschaft eines Unternehmens noch gar nichts. Es genügt, ein Formular auszufüllen, in dem man sein Unternehmen beschreibt und angibt, was man vor Ort vorhat.

Es gibt kein nachhaltiges Palmöl. Der Ölpalmenanbau und die Verarbeitung ist eine höchst umweltschädliche Industrie. Die Tausende Hektar großen Monokultur-Plantagen in den Ländern des Globalen Südens wie Honduras sind häufig Resultate von Abholzung des Regenwaldes oder der Vertreibung von Kleinbäuer*innen. Die Plantagen laugen die Böden aus, sind sehr wasserintensiv und benötigen große Mengen an chemischen Düngern und Pestiziden. Ebenso verhindern sie kleinbäuerliche Subsistenzlandschaft, sind bekannt für die miserablen Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Palmölarbeiter*innen  und tragen somit zu vermehrten Landkonflikten, zu Verarmung und Hunger bei.

Die Europäische Union ist der viertgrößte Markt in Bezug auf den Palmölverbrauch weltweit. Palmöl ist die zweitgrößte Quelle von Ölen und Fetten in der EU, vor Raps und Sonnenblumenöl. Es ist Teil einer Mischung von Ölen und Fetten, die Europa zum Teil importiert, um den inländischen Bedarf zu decken. 2012 belief sich der Verbrauch auf 5 890 000 Tonnen, der für Lebensmittel und in vielen anderen Non-Food-Bereichen eingesetzt wird.

Was ist Roundtable on Sustainable Palm Oil?

Der im Jahr 2004 auf Initiative des WWF gegründete Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (Roundtable on Sustainable Palm Oil, RSPO) versucht, als zentrale Organisation nachhaltige Anbaumethoden für Palmöl zu fördern und so die Umweltschädigung zu begrenzen. Mitglieder des Roundtable sind neben Umweltschutzverbänden und anderen NGOs vor allem Firmen und Institutionen aus der Wertschöpfungskette des Palmöls, darunter Plantagenbetreiber, Händler und industrielle Abnehmer von Palmöl, aber auch Investoren und Banken. Zahlreiche Umweltorganisationen wie Greenpeace oder Rettet den Regenwald werfen dem RSPO Greenwashing vor. In einer gemeinsamen Erklärung kritisierten 256 Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsorganisationen aus aller Welt das Label massiv und bezeichnen es als „Etikettenschwindel”

Beweis:
Die Ausweitung der Palmölplantagen nimmt dramatische Ausmaße an, 2026 sollen nach Plänen der indonesischen Regierung 26 Millionen Hektar bepflanzt sein. Um die Dimensionen zu verdeutlichen: Die Schweiz besitzt lediglich eine Fläche von 4,1 Millionen Hektar. Ölpalmen können rund um den Äquator zwischen dem zehnten nördlichen und südlichen Breitengrad gedeihen, aber ein Großteil der Weltproduktion, fast 90 Prozent, stammt aus Indonesien und Malaysia. Allein in Indonesien, wo 45 Millionen Menschen in Wäldern leben, hat die Palmölindustrie über 5000 Land- und Menschenrechtskonflikte verursacht. Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden die im Regenwald lebenden Menschen mit Gewalt vertrieben.

Im August 2011 etwa zerstörten Sicherheitskräfte des weltweit größten Palmölproduzenten Wilmar International Limited, der internationale Konzerne wie Unilever, Nestlé und Cargill beliefert, zusammen mit indonesischen Polizeibrigaden das auf Sumatra gelegene Dorf Sungai Beruang. (Siehe  Palmöl: Der anhaltende Kampf der Seberuang Dajak) Dabei wurde mit scharfer Munition auf die Dorfbewohner geschossen. Grund für den Überfall war der Widerstand der Menschen gegen den Landraub und den Verlust ihrer Lebensgrundlage. Das Kapital, ohne das die Regenwaldzerstörung unmöglich wäre, kommt hauptsächlich aus Europa, Nordamerika und Ostasien – die Euros, Dollars und Yen finanzieren eine ökologische Katastrophe schlimmster Art. Mehr Infos: “Die Grüne Rendite” – Auf Kosten des Regenwaldes und Greenwashing durch Unterstützung von WWF – ein Skandal!

Ist umfassende Nachhaltigkeit überhaupt möglich?

Nein, es ist unwahrscheinlich, dass der gesamte immer noch wachsende Weltbedarf an Palmöl nachhaltig produziert werden kann. Denn das grundlegende Dilemma bleibt: Selbst ein noch so rücksichtsvoller Anbau ändert nichts daran, dass Ölpalmen den Platz brauchen, wo derzeit noch der Regenwald steht.
Lesen Sie dazu auch die traurige Geschichte von MAMAT – Es sind diese Geschichten, die berühren. Es sind diese Geschichten, die uns schaudern lassen, zur selben Zeit jedoch auch Hoffnung geben. Hoffnung, dass irgendwann Verständnis für die Natur, die Umwelt und den Part, den wir Menschen hier spielen aufgebracht wird.

Es gibt so viel Gräuel auf dieser Welt, deshalb möchte ich hier einmal seine Geschichte erzählen: Mamat, ein cirka sieben Jahre alter Orang Utan, der mit seiner Willenskraft und seinem Wesen erneut gezeigt hat: Es lohnt sich, sich zu engagieren.

Die Grüne Rendite  – Auf Kosten des Regenwaldes und  Greenwashing durch Unterstützung von WWF – ein Skandal!

Netzfrau Doro Schreier

Panzer für Palmöl – 3.9.2013 wird die europäische Konferenz von RSPO in Berlin stattfinden.

World Orang-Utan Day- Offener Brief an den indonesischen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono

Das Grüne Gold – Palmöl – Wie lange dauert es von der Genom-Entschlüsselung zur gentechnischen Veränderung?

Keine Luft zum Atmen – Singapur und Malaysia ersticken im Rauch…

Tödliches Palmöl

                                            

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Es gibt kein nachhalitg produziertes Palmöl. Es ist möglich, Palmöl ganz oder weitgehend zu vermeiden. Man bzw. frau muss es zunächst einmal wollen. Wer E10-Sprit kauft, ist nicht nur ein Umweltsünder (als Autofahrer ist man das ja ohnehin), sondern er/sie kann offensichtlich auch nicht rechnen. Der Benzinverbrauch steigt bei E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super so signifikant an, dass der Preis für E10 8 bis 10 Cent unter dem regulären Super-Preis liegen müsste, wenn sich die Verwendung von E10 lohnen soll. Tut er aber nicht. Der ursprüngliche Preisunterschied von 4 Cent wurde vor ein paar Monaten auf 2 Cent reduziert. Fazit: Wer E10 tankt, zahlt drauf.
    Ferner gibt es keine nachhaltige Margarine, die auch noch gesund ist, denn entweder enthält sie Palmöl oder die gesundheitsschädlichen gehärteten Fette. Es gibt ein einfaches Rezept für selbst gemachte Margarine: 125g Kokosöl (zerlassen), 125 g flüssiges Speiseöl, 2 Esslöffel Sojamilch, 1/2 Teelöffel Salz und eine Messerspitze Kurkumapulver verquirlen, 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen, wieder verquirlen, wieder 1/2 Stunde in den Kühlschrank, die letzten beiden Vorgänge noch 1-2 Mal wiederholen.
    Auch gibt es keine Nuss-Nougatcreme ohne Palmöl. Auch die kann man sich selbst machen. Rezepte findet man leicht mithilfe seiner favorisierten Suchmaschine.

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