150 000 Menschen beim Solidaritätskonzert „Voices for Refugees“ in Wien

wien7150 000 Menschen haben in Wien ein Zeichen der Menschlichkeit gesetzt. Gemeinsam standen sie für eine offene Asylpolitik. Bundespräsident Heinz Fischer hielt eine eindringliche Ansprache. „Menschen in Not brauchen Zuwendung, wir dürfen uns nicht abwenden“.Unter dem Motto „Voices For Refugees“ rockten am Samstag 14 Top-Acts den Heldenplatz.

Mit einem Solidaritätskonzert setzten am 3. Oktober 150 000 Menschen ein Zeichen, 15 Kabarettisten, . Als Voices for Refugees thematisierten sie aktuelle Probleme der Asylpolitik und forderten dabei mehr Menschlichkeit.

Um 16:30 Uhr hatte der Staraufmarsch mit dem Kabarettisten Maschek mit einer witzigen Version von We Are The World (Band Aid) begonnen. Es folgte Große-Chance-Sieger Thomas David (Able), Kabarettist Thomas Stipsits mit dem umjubelten Georg-Danzer-Cover Der oide Wessely und die Teenie-Stars von Tagträumer (Brücken zum Mond).

Wir haben Ihnen einige der wichtigsten Ereignisse des Tages zusammengestellt.
Eine Schweigeminute und ein Handy-Lichtermeer waren die Krönung des Abends. Tausende Menschen zückten ihre Smartphones und Handys und schalteten den LED-Blitz als Taschenlampe ein. Das beeindruckte selbst Tote-Hosen-Frontmann Campino, der den Moment als Video festhielt.

Auf die Toten Hosen hatten viele gewartet. Es kamen so viele Menschen, dass die Polizei wegen des riesigen Andrangs sogar die Zugänge zum Platz absperren musste.

Übertragen wurde diese Veranstaltung von Plus 4 – hier ein kleiner Ausschnitt

Genial auf dem Punkt brachte es auch Konstantin Wecker, der ebenfalls auftrat

Fotos findet ihr auch hier http://voicesforrefugees.com/fotos/

Der Initiator Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe:Portrait Erich Fenninger

„In Europa und leider auch in Österreich gibt es eine Gruppe von Menschen, für die scheinbar fundamentale Menschenrechte nicht gelten. Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen. Das wollen wir nicht länger hinnehmen. Daher lade ich alle engagierten, interessierten, helfenden, empörten, mitleidenden, Schutz gebenden, menschenrechtlich orientierten Menschen ein, am Heldenplatz dabei zu sein. Unüberhörbar möchten wir gemeinsam ein Zeichen setzen: Ein Zeichen für Menschlichkeit!”

Etwa 150 000 Menschen folgten dem Aufruf – Danke Wien.

Von der großartigen Veranstaltung Voices for Refugees ein Zusammenschnitt im Schnelldurchlauf

Das, was Wien gezeigt hat, sollte auch in anderen Ländern stattfinden – die Stadt hat ein Zeichen gesetzt –  ein Zeichen der Menschlichkeit

Netzfrauen Lisa Natterer (Wien) und Doro Schreier

Refugees Welcome – Danke an alle helfenden Hände – It’s time to say ‚thank you‘

Calais – Im Niemandsland gefangen – Mit Tränengas und Schlagstöcken gegen Flüchtlinge

Antwort des ungarischen Botschafters in Österreich – und die schreckliche Realität – Polizei lässt Flüchtlinge um Essen kämpfen

Organhandel – Flüchtlinge als billige Ersatzteillager

Eine Schande! Friedensnobelpreisträger EU mit Schlagstöcken und Tränengas gegen Flüchtlinge

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das bei diesen Massen an Menschen,die gerade über Europa hereinbrechen,noch gejubelt wird ist mir völlig fremd.Das dicke Ende kommt noch.Spätestens dann will keiner was gesagt haben.Und diese Meinung hat nichts mit rechtem Gedankengut zu tun.Was hier abläuft ist mannigfaltiger Rechtsbruch und keinen interessiert es.Keinen?Die absolute Masse,mit denen ich mich darüber ausgetauscht habe sieht es genau so.Wie gesagt,warten wir ab,,was noch kommt.

  2. Tania Kambouri hatte genug. Wieder einer dieser Einsätze, bei denen ihr kein Respekt entgegengebracht, sondern sie stattdessen wüst beschimpft und beleidigt wurde. Der türkischstämmige Mann, der die Polizei um Hilfe gerufen hatte, war empört: Was wollte diese »Bullenschlampe« von ihm? Warum kam eine Frau – und kein Mann – zum Einsatzort? Vorkommnisse dieser Art erleben Polizisten im Einsatz immer öfter. Als Polizistin und Frau griechischer Abstammung ist Tania Kambouri den Angriffen auf der Straße besonders häufig ausgesetzt.

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