Wir haben einen Traum…

Delphine5„Es kommt eine Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss. Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muss“

Daniel der Delphin trifft auf seinem Traumweg nach der perfekten Welle einen kleinen Fisch, der seinen Kopf aus dem Wasser heraus der Sonne entgegen streckt.

„Wer bist Du?“, fragte Daniel. „Man nennt mich den Sonnenfisch“. erwiderte der Fisch. Was für ein lustiger Name, dachte Daniel. „Was tust Du, Sonnenfisch?“ „Nachts schlafe ich, und am Tage folge ich der Sonne. Seit ich lebe, versuche ich Tag für Tag, sie zu berühren, bisher leider ohne Erfolg. Aber ich weiß, dass ich es eines Tages schaffen werde.“ „Ist das Dein Traum?“, fragte Daniel. „Ja“, sagte der Sonnenfisch. „Ich habe immer davon geträumt zu erfahren, wie warm die Sonne wohl ist, wenn sie die ganze Welt am Leben erhält.“

„Ich glaube nicht, dass es dir jemals gelingen wird, die Sonne zu berühren“, sagte Daniel. „Du bist dazu geboren, im Meer zu leben, und wenn du es verlässt, wirst du bestimmt sterben.“ „Jeden Morgen geht die Sonne am Horizont auf, ganz gleich, was ich tue“, sagte der Sonnenfisch. „Ich spüre ihre Wärme, und diese Wärme erinnert mich an meinen Traum. Was würdest du denn in meiner Lage tun? Würdest du deinen Traum aufgeben, oder würdest du weiter versuchen, die Sonne zu berühren?“

Daniel konnte dieses wunderbare Geschöpf einfach nicht anlügen. „Ich würde weiter versuchen, die Sonne zu berühren“, sagte er.

„Dann werde ich sterben, während ich versuche, meinen Traum zu verwirklichen“, erwiderte der Sonnenfisch. – „Das ist immer noch besser als zu sterben, ohne es überhaupt versucht zu haben.“

Der junge und abenteuerlustige Delfin Daniel wünscht sich nichts sehnlicher als aus der sicheren aber langweiligen Lagune, in der er mit seiner Familie lebt, auszubrechen und sein Leben in den Weiten des Ozeans zu genießen. Er träumt davon, auf den riesigen Wellen des Meeres zu surfen und nach seinen eigenen Vorstellungen zu leben. Eines Nachts wird Daniel von einem geheimnisvollen Manta-Rochen besucht. Dieser erzählt ihm von der Insel der Träume, dem einzigen Ort im gesamten weiten Ozean, an dem die Tiere der Stimme des Meeres noch Gehör schenken. Daniel zögert nicht lange und entscheidet sich, entgegen den strengen Regeln seines Delfinschwarms, die sichere Bucht zu verlassen. Dabei lernt er allerhand kennen und fürchten…

„Manches im Leben entdeckt man erst, wenn man den Mut dazu aufbringt“

Das Meer sprach zu Daniel

„Neue Welten zu entdecken wird Dir nicht nur Glück und Erkenntnis, sondern auch Angst und Kummer bringen. Wie willst Du das Glück wertschätzen, wenn Du nicht weißt, das Kummer ist? Wie willst Du Erkenntnis gewinnen, wenn Du Dich Deinen Ängsten nicht stellst? Letztlich liegt die große Herausforderung des Lebens darin, die Grenzen in Dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen, wie Du Dir niemals hättest träumen lassen.“

Daniel dachte bei sich….

„Wir alle haben Träume. Nur, dass manche unermüdlich darum kämpfen, ihre Bestimmung zu erfüllen, wie hoch das Risiko auch sein mag, während Andere ihre Träume einfach ignorieren, aus bloßer Angst zu verlieren, was sie besitzen. Ihnen wird niemals bewusst, welchen Sinn ihr Leben eigentlich hat.“

Zu diesem Zeitpunkt fehlte Daniel das Wellenreiten mehr als je zuvor. Er wurde langsam traurig und wusste nicht mal, ob er seine wunderbare Insel jemals wieder sehen würde. Er hatte geglaubt, die Welt würde ihm viele schöne Überraschungen bereiten, von denen er tatsächlich einige erlebt hatte, aber eben auch einige unangenehme.

In dieser Stimmung war ihm plötzlich fast danach, zu seiner Lagune zurück zu kehren.

Da sprach wieder das Meer zu ihm…

„Träume bedeuten vielleicht ein hartes Stück Arbeit. Wenn wir versuchen, dem auszuweichen, können wir den Grund, warum wir zu träumen begannen, aus den Augen verlieren, und am Ende merken wir, dass der Traum gar nicht mehr uns gehört. Wenn wir einfach der Weisheit unseres Herzens folgen, wird die Zeit vielleicht dafür sorgen, dass wir unsere Bestimmung erfüllen.“

Denk daran: „Gerade, wenn Du schon fast aufgeben willst, gerade, wenn Du glaubst, dass das Leben zu hart mit Dir umspringt, dann denk daran, wer Du bist. Denk an Deinen Traum.“
Aus dem Buch: „Der träumende Delfin“ – von Sergio Bambaren

Sergio ist in Lima aufgewachsen, besuchte dort eine englische Schule, studierte in den USA Chemotechnik und arbeitete danach als Ingenieur. 2005 gelang ihm mit seinem ersten Roman „Der träumende Delphin“ gleich der internationale Durchbruch. Der Roman wurde in 25 Sprachen übersetzt.

Heute lebt er in Lima, engagiert sich für »Dolphin Aid« und ist Vizepräsident der Umweltschutzorganisation »Mundo Azul«.

„Es ist niemals zu spät, noch einmal vor vorne anzufangen, ob Du nun zehn, zwanzig oder sechzig Jahre alt bist oder noch älter. Deine Seele kann immer wiedergeboren werden. Es gab Momente in meinen Leben, da fühlte ich mich furchtbar einsam und ich hätte fast meine Träume verraten. Ich war so müde, gegen den Strom zu schwimmen und anders zu denken als die anderen, nur weil ich mir selbst geschworen hatte, mein Leben auf allgemeingültigen Prinzipien und nicht auf Traditionen aufzubauen. Das kann manchmal richtig hart sein, weil da draußen niemand ist, der Dir den Weg zeigt und Dich zur Erfüllung Deines Schicksals führt. Nur mit Deinem festen Willen, im Glauben an Deine Träume und in der Liebe zu allem, was Dir teuer ist, wirst Du jene Kraft finden, die Dich in Deinem Streben voranbringen wird. Dein Verstand kann Dir dabei Dein bester Freund oder aber Dein schlimmster Feind sein.“ Aus dem Buch: Lieber Daniel – Briefe an meinen Sohn von Sergio Bambaren.

Auch wir Netzfrauen haben einen Traum und trotz der vielen negativen Schlagzeilen haben wir nie unseren Optimismus verloren. Es ist unser Traum, dass es eine realistische Chance gibt, dass die Menschheit beginnen wird, gemeinsam Lösungen für die eigentlichen Probleme zu finden: Hunger, Durst, Seuchen und Klimawandel. Die Macht der großen Konzerne aufzuhalten und dass wir eines Tages unseren Enkelkindern sagen können, dass wir uns nun auf dem richtigen Weg befinden.

Frieden

Wir glauben immer noch, dass wir es schaffen werden und es darf kein Traum bleiben.

„Denk immer daran, dass die einzigen Schätze, die Du mitnehmen kannst, wenn Deine Zeit gekommen ist und Du diese Welt verlassen musst, die Erinnerungen an die Träume sind, die Du verwirklicht oder zumindest zu verwirklichen versucht hast. Das Einzige, was Du auf dieser Erde zurücklassen kannst, ist das Gute oder das Schlechte, das Du getan hast, um die Welt besser oder schlechter zu machen. Jeder materielle Besitz ist nur geliehen, solange Du auf Erden lebst, Daniel, vergiss das nie! “ Sergio Bambaren  –

„Manches im Leben entdeckt man erst, wenn man den Mut dazu aufbringt“   Wohl wahr….

Haben Sie auch einen Traum? Dann schreiben Sie Ihren Traum gern als Kommentar.

Netzfrau Doro Schreier

Wir sind alle Menschen – We are all humans

Verzweiflung auf der Flucht – „Wir wollen einfach nur die Freiheit, wir wollen nur Frieden“

An alle Mächtigen der Welt – Wir wollen Frieden!

Was wirklich wichtig ist…Eine Lehrstunde der besonderen Art

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wir sitzen zu Hause und meine Enkelkinder schauen mich ungläubig ab: „Grossmueti, als du jung warst, habt ihr wirklich Fleisch, Fleisch von Tieren gegessen?“ Diese Traumszene begleitet mich auf meinem Weg, den Menschen zu zeigen, dass pflanzliche Ernährung ein friedlicher und respektvoller Weg ist. Auf zum Ausbruch das 1. Weltfriedens! Mit herzlichem Dank an die Netzfrauen für diese tolle Plattform, Brigitte

  2. An alle Erdbewohner

    Bitte behandelt alle Wesen so, wie ihr behandelt werden wollt.

    Bitte beendet die Zerstörung der Umwelt durch Regenwaldabholzung, Überfischung der Meere, Massentierhaltung, Fracking, Geoengineerung, Genveränderungen von Pflanzen und Tieren usw.

    Bitte beendet alle Kriege, das sinnlose Töten, die Vernichtung von Städten und Ländern, Tierversuche, ethnische Säuberungen usw.

    Bitte beendet das Spekulieren mit Lebensmitteln.

    Bitte ignoriert die Menschen, die euch spalten wollen, vorschreiben wollen, wie ihr zu leben habt, welchen Geboten ihr folgen müsst, wen ihr verachten müsst, was ihr zu denken oder glauben habt.

    Die größte Gefahr ist die Angst. Sie ist vielfältig und zeigt sich in Gier, Neid, Hass, Suchterkrankungen, krankem Egoismus, Geiz und Eifersucht. Sie wird besonders vom Kapitalismus gefördert. Stellt euch ihr, erkennt sie und vor allem schaut darauf, was sie aus euch macht. Sie ist immer der falsche Ratgeber. Alle Glaubenssysteme bauen auf Angst auf. Auf alle Arten der beschriebenen Götter können wir verzichten, sie sind eine Illusion und frei erfunden. Das Paradies können wir nur selbst erschaffen. Viele Menschen leben in ihrer Hölle, die sie allein durch ihr Denken erzeugen und das besteht fast nur aus Angst.

    Wahre Lehrer unterrichten die Menschen in Selbständigkeit, freiem Denken, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und gesundem Egoismus, zur Liebe zu Allem.

    Wenn wir alle zusammenhalten, zusammenstehen und zusammenarbeiten, machen wir Welt, zu der sie gedacht ist, zum Paradies.

    Bitte verteilen und wenn möglich, in mehrere Sprachen übersetzen

  3. Ich träume den gleichen Traum wie Ihr Netzfrauen, nur realistischer. Weil wir in der Dualität leben. Krieg und Frieden bedingen einander. Dazu muss die Menschheit sich eine „friedliche“ Art von Krieg einfallen lassen. Vielleicht Krieg gegen die Wolken, den alle kämpfen mit imaginären Schwertern, dann kann wirklich Frieden werden auf der Welt. Und ich träume von einer Welt, wo der Planet auf allen Linien geschützt wird. Sodass wir den Klimawandel hintan halten können. Diesen Traum müssen aber auch alle mitträumen und danach handeln. Weil ein bisschen Mülltrennung ist zu wenig.

  4. Für die Netzfrauen paßt vielleicht ein Aphorismus von Karl Kraus: Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage, und ich sage nicht, was sie hören will.

    – Dazu muß man erst mal in der Lage sein!

    Ich könnte mir vorstellen, daß der Traum eines jeden Menschen darin besteht, sein Talent zu entdecken. Die größte Freude besteht dann darin, sein Talent zu leben – auch wenn es brotlos ist. Als ich erkannt habe, wo meine Grenzen sind, habe ich angefangen, sie zu respektieren. Da haben die Wünsche aufgehört und ich war zufrieden. Zumindest weiß ich, wo der Ort liegt.

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