Grauenvoll – Junge Frau in Afghanistan gesteinigt – Afghan woman stoned to death for ‚adultery‘

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Vor Reisen nach Afghanistan wird dringend gewarnt. Wer dennoch reist, muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte bewusst sein, schreibt das Auswärtige Amt. Nach dem Abzug der westlichen Helfer sind die radikalislamischen Taliban sind auf dem Vormarsch. Fanatiker steinigten in der Zentralprovinz Ghor eine junge Frau, die offenbar der Zwangsverheiratung entkommen wollte. English

Die Afghanin Rochsahana von Islamisten gesteinigt

Rochsahana war von ihrer Familie gegen ihren Willen mit einem Mann verheiratet worden, dann aber mit einem anderen Mann in ihrem Alter „durchgebrannt“, wie Gouverneurin Dschojenda erklärte. Nach Angaben ihres Sprechers kam der Liebhaber mit einer Auspeitschung davon. Die Region wird von den Taliban kontrolliert.

In der irakischen Stadt Mossul wurden Anfang August 2015 19 Frauen und Mädchen in einem Gefängnis des Islamischen Staates exekutiert, nachdem diese ihren neuen Besitzern den Gehorsam verweigerten. Dies wurde von einem kurdischen Regierungssprecher bekannt gegeben.

Vertreter der UN haben ermittelt, dass diese Sklavinnen beim Verkauf bis zu sechs Männern zur Auktion vorgeführt werden. Je nach Altersgruppe und ethnischer Herkunft werden unterschiedliche Startpreise verlangt, eine ein- bis neunjährige Christin kostet beispielsweise ab 172 Dollar.

Die Frauen werden in den schriftlichen Ankündigungen als Objekte betitelt, die Kunden dürften maximal drei Frauen erstehen. Ausgenommen von der Beschränkung seien Kunden aus der Türkei, Syrien und den Golfstaaten.

Wie berichtet wird, wurden die Frauen in der ISIS-Hochburg Mosul im Irak festgehalten und getötet, weil sie den „sexuellen Dschihad“ verweigert haben. IS entführt, vergewaltigt, versklavt und zwangsverheiratet Mädchen und Frauen

Nun die erschreckende Nachricht über die Steinigung der jungen etwa 20-jährige Rochsahana. Sie hat die Erinnerung an die düstere Zeit unter der Taliban-Herrschaft wachgerufen: Auf einem Video ist zu sehen, wie die etwa 20-jährige Rochsahana in einem Erdloch steckt, während Männer mit Turbanen ohne jede Gemütsregung Steine auf sie werfen.

„Das ist der erste Vorfall in dieser Gegend, aber es wird nicht der letzte sein“, sagte die Politikerin. Frauen hätten „Probleme im ganzen Land, vor allem in Ghor“.

Das Filmmaterial zeigt eine Frau, die bis zum Hals in eine Schmutzgrube eingegraben wurde. Sie war von einer großen Gruppe von Menschen umgeben, die nach lokalen Quellen zu den Taliban gehören.

Mehrere Männer schleuderten immer wieder Steine nach der wehrlosen Frau. Andere Männer sahen teilnahmslos zu, wie sie vor Schmerzen aufschrie, dann brach das Video ab.

2013 sickerte ein Entwurf eines Vorschlags zur Wiedereinführung von Steinigung ins Strafgesetzbuch von  Afghanistan, wurde aber aufgrund internationalen Protestes zurückgezogen.

Für Aufregung sorgte die Österreichische Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit einer Broschüre, die darauf hinweist, „dass die Durchführung der Steinigung eindeutig Nachteile für Frauen aufweist…“ Und zwar deshalb, weil Männer bei einer Steinigung nur bis zur Hüfte, Frauen hingegen bis zu den Schultern eingegraben werden. „Dies ist bedeutend, weil im Falle des ‚Sich-Befreiens‘ der (oder des) Verurteilten eine Begnadigung durchgesetzt werden kann. Dies ist bei Männern somit weitaus wahrscheinlicher“, heißt es auf Seite 18 in dem Heftchen „Tradition und Gewalt an Frauen“ . Die Broschüre klärt weiterhin darüber auf, dass Steinigungen in Ländern wie Afghanistan, Iran, Jemen, Nigeria, Saudi-Arabien und Sudan praktiziert werden.

Taliban-Justiz in Afghanistan

In Kunduz hatte die Polizei Ende 2013 die Steinigung einer fünffachen Mutter gerade noch verhindert.

Eine andere Tat geschah im August 2010, ebenfalls in der Region Kundus. Dort steinigte eine Menschenmenge ein junges Paar. Sie hatten angeblich Ehebruch begangen. Darauf steht nach der islamischen Rechtsordnung Scharia die Todesstrafe.

Menschenrechtler warnen seit Jahren, dass sich die Lage der Frauen in Afghanistan mit dem schrittweisen Rückzug der Nato-Truppen bis Ende 2014 verschlechtern würde.

Afghanistan wird so schnell kein sicheres Herkunftsland werden. Die Taliban haben sich daran gemacht, Provinzen zurückzuerobern. In mindestens sieben Provinzen sind zudem Terrorzellen aktiv, die sich zum Islamischen Staat zählen. Die internationalen Truppen sind derweil zum Großteil nicht mehr im Land. Erst vor kurzem zogen die USA und Deutschland die Notbremse und wollen nun doch länger als bis Ende dieses Jahres Soldaten in Afghanistan stationiert lassen.

Afghan woman was stoned to death after ‚attempting to flee a forced marriage‘

http://www.telegraph.co.uk/

19-year-old Rokhshana was accused of trying to elope with another man but was arrested, tried and executed in a Taliban-controlled area
The Taliban has stoned a young Afghan woman to death for attempting to flee a forced marriage and elope with another man, according to Afghan officials. The 19-year-old, identified only as Rokhshana, was arrested, tried and executed in an area “under Taliban control” confirmed Ghor’s governor, Seema Jowenda, to The Telegraph.
A graphic video purporting to show the execution has been released, but has not been verified. The killing took place about a week ago.

The footage shows a woman, buried up to her neck in a dirt pit, surrounded by a large group of men, who according to local sources, include Taliban and local elders sympathetic to the militant group.

Several men methodically hurl stones, one-by-one, at the defenceless woman. Other men impassively watch as she wails in pain before the video cuts out.

The Taliban, local elders, and clerics reportedly tried Rokhshana and a man in Ghalmin, a village just 25 miles from Ghor’s capital. Ms Jowenda said Rokhshana had been engaged against her will to a much older man, and attempted to elope with another man with whom she had fallen in love. The man received a lesser punishment of flogging. “They were both arrested [by the Taliban] while they were on the run,” Ms Jowenda said. The Taliban have a strong presence in Ghor, a desolate province in central Afghanistan. In recent years, the militant group has capitalised on the drawdown of international troops and desperate poverty in the province, bolstering their ranks with disaffected young men.

Throughout Afghanistan, the Taliban represent the rule of law in areas under their control, freely running their own courts where they hand out justice based on their interpretation of sharia law. Taliban courts often “implement the horrific style of punishment they were notorious for when they were in power,” according to Ahmad Shuja, a researcher with Human Rights Watch. While the Afghan government officially outlaws stoning, there is still some public support for the grim penalty. In 2013, a leaked draft proposal to reintroduce stoning into Afghanistan’s penal code was withdrawn, but only after widespread international condemnation.

While Ms Jowenda condemned the stoning, in August this year, the controversial governor endorsed the public flogging of an Afghan man and woman found guilty of adultery by a local judge in her province. She defended the punishment on the basis that it was in line with sharia and it “would teach others a lesson”. While foreign governments often cite human rights as measure of success since the toppling of the Taliban in 2001, activists have long warned the drawdown of international troops could result in an erosion of the progress made. “There is real concern that the influence of the so-called courts will grow as the Taliban take over more areas,” said Mr Shuja.

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