Banken regieren die Welt – doch wer regiert die Banken? State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock

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State Street Corporation, Vanguard Group,  FMR (Fidelity) und Blackrock – diese Investmentgesellschaften sollten Sie sich merken. Sie sind die größten Vermögensverwalter der Welt.

Bislang war Fidelity der größte US-Fondsmanager. Er wurde jedoch 2010 von Vanguard überholt. Das verwaltete Vermögen von Vanguard stieg von Ende 2007 bis zum 30. Juni 2013 um 73 Prozent auf 1,9 Billionen Euro. Fidelity ist nun der zweitgrößte Asset-Manager in den USA und verwaltet für seine Kunden ein Vermögen von 1,7 Billionen Euro. Der Dritte im Bunde ist Blackrock. Blackrock verwaltete 2011 ein Vermögen von 3,65 Billionen Dollar rund um den Globus. Ein vierter ist State Street Global Advisors. Dieser Konzern verwaltete 2015 weltweit mehr als 2,4 Billionen US-$.

Eigentlich ist es egal, wer die #1 ist. Allein die oben aufgeführten Volumen, die diese Investmentbanken verwalten, reichen aus, um die Macht an sich zu reißen. Es geht hier um etwa 7 Billionen Euro.

Zum Vergleich: Im Jahr 2014 betrug das Bruttoinlandsprodukt der EU rund 13,9 Billionen Euro. In der Euro-Zone waren es circa 10,1 Billionen Euro. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland betrug 2014 etwa 2,9 Billionen Euro.

Kurzinfo: Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Das Bruttoinlandsprodukt bezeichnet den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die im betreffenden Jahr innerhalb der Landesgrenzen hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen.

Wären die 4 Investmentgesellschaften ein Land – dann hätten Sie ein BIP fast so hoch wie das der EU. Schon erschreckend, wenn man sich diese Zahlen anschaut.

Tabelle: Die 4 größten Vermögensverwalter der Welt

Rang Unternehmen AuS* (in Mrd. US-Dollar)
1 Blackrock 4.652
2 Vanguard Group 3.100
3 State Street Global 2.448
4 Fidelity Investments 2.000

Blackrock ist mit rund 4 652 Mrd. US-Dollar nach den Cerulli-Rankings sehr deutlich die Nummer eins. Vanguard, 1975 gegründet, folgt auf Platz zwei. Platz neun nimmt die Capital Group ein, die in Los Angeles, Kalifornien, sitzt. Sie glänzt vor allem mit direkten Beteiligungen an Unternehmen und hält u.a. maßgebliche Anteile an den DAX-Unternehmen Bayer, Siemens, VW und SAP.

State Street Corp., Vanguard Group, FMR und Blackrock

Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag State Street Corporation, Vanguard Group, FMR (Fidelity) und Blackrock vor.

Finanzholdinggesellschaften wie die Vanguard Group, State Street Corporation, FMR (Fidelity) und Blackrock besitzen große Stimmrechtsaktien von großen Banken. Es sind diese Finanzunternehmen, die die reale Kontrolle über das Bankensystem ausüben. Sie üben aber nicht nur die Kontrolle über die großen Banken aus, sondern auch über Staaten – durch den Kauf von Staatsanleihen oder großen Konzernen wie zum Beispiel Monsanto. 

Allein diese vier Finanzunternehmen bilden den Hauptteil der Aktionäre der Wall-Street-Banken. Eine dieser VIER besitzt immer den größten Anteil der Aktien von Konzernen. Wenn wir uns aber die weltweiten Konzerne und Banken anschauen, dann sind diese VIER immer an erster Stelle genannt.

Banken regieren die Welt – aber wer regiert die Banken?

Banken regieren die Welt, aber wer regiert eigentlich die Banken? Genau! Es sind die Vermögensverwalter Vanguard Group, State Street Corporation, FMR (Fidelity) und Blackrock.

Sie sind auf den Erwerb von Beteiligungen an Unternehmen in verschiedenen Sektoren der Wirtschaft auf der ganzen Welt spezialisiert.

fidelity blackrock

Bereits 2013 hat Fidelity mit der Blackrock eine Kooperation geschlossen. Daran können Sie erkennen, dass auch diese untereinander aktiv sind.

Infobox: Exchange Traded Funds (ETF)

Exchange Traded Funds (ETF) sind Fonds, die zum Beispiel die Wertentwicklung eines Index, wie etwa den DAX, nachzeichnen. Das Besondere an diesen Fonds ist, dass sie an regulierten Börsen gelistet und gehandelt werden.

ETFs sind Anlagefonds, die Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder andere Wertpapiere enthalten können. Legt der Dax um drei Prozent zu, gewinnt auch der ETF drei Prozent. Gibt der Dax dagegen um drei Prozent nach, verliert der ETF ebenfalls drei Prozent.

Seit Beginn der neunziger Jahre ist das Volumen des ETF-Markts weltweit fast stetig gewachsen.

Stand April 2014: Vanguard und Blackrock erreichten die größten Anlagevolumen. Vanguard sammelte beispielsweise sieben Mal so viel Geld in die ETFs ein wie die gesamte US-Industrie zusammen. Allein im ersten Quartal 2014 waren es in den USA 13,1 Mrd. $.

Von welchen Summen wir hier sprechen, sehen Sie an folgenden Zahlen: Vermögen zu Vanguard US ETFs stiegen von 2012 bis 2014 auf 68% auf 345 Mrd. US-$. Blackrock, der größte Anbieter von ETFs, erhöhte die US-Vermögenswerte um 35% auf 675 Mrd. US-$. State Street, der zweitgrößte, sah einen Anstieg von 27% auf 380 Milliarden US-$. Auch hier geht es um Billionen US-$, aufgeteilt auf nur 3 Institute.

Quelle Bloomberg 

Kooperationen der Unternehmen

Nachdem Fidelity seit mehreren Jahren Probleme hatte, ihr betreutes Portfolio zu vergrößern, musste eine Lösung her. Diese fanden sie durch eine Kooperation mit dem Wettbewerber Blackrock. Zusammen mit Blackrock wurden ETFs unter der Marke Fidelity sowie ETF-Dachfonds geschickt in die Öffentlichkeit gebracht. Letztere gehörte 2013  zu den am schnellsten wachsenden Produkten.

Kurzinfo: Fianzaufsicht – das Kartellamt der Finanzbranche

Auch in der Finanzbranche gibt es so eine Art Kartellamt, es nennt sich Finanzaufsicht. Wenn sich zwei Riesen aus einer Branche zusammen schließen, muss dieses genehmigt werden.

Im Mai 2013 bekam Fidelity zusammen mit Blackrock die Genehmigung von der amerikanischen Finanzaufsicht, eine Reihe von aktiv gemanagten ETFs aufzulegen, von denen bislang nur einige wenige existieren. Außerdem können Fidelitys Brokerage-Kunden ausgewählte iShares-ETFs nun kostenfrei handeln.

Der Handel mit Exchange Traded Funds (ETFs)

Shares ETFs sind an verschiedenen Börsen europaweit gelistet. Es gibt aber auch einen außerbörslichen Handel. BlackRock kooperiert mit über 50 Wertpapierhandelshäusern, darunter: Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, JP Morgan Securities Ltd., Morgan Stanley & Co. International PLC, Société Générale und UniCredit Bank AG um nur einige der bekanntesten zu nennen.

ETFs sind auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Am stärksten sind in den Portfolien amerikanische Standardwerte vertreten, die mit bekannten Indizes, wie S&P 500, abgebildet werden.

Klingt alles kompliziert? Ist es auch! Sie müssen sich zum Glück nur merken, dass man auch zusammen kooperiert.

Top 10 Asset Manager 2014
Gesellschaft 2014 Mrd. Dollar
1 BlackRock 3,140,715
2 Vanguard Asset Management 1,997,915
3 State Street Global Advisors 1,701,651
4 Fidelity Investments 1,411,250
5 BNY Mellon Investment Management 1,149,878
6 J.P. Morgan Asset Management 1,129,854
7 PIMCO 1,116,984
8 Deutsche Asset & Wealth Management 931,000
9 Capital Group 907,909
10 Pramerica Investment Management 804,608

Quelle: Investment & Pensions Europe

Wir schauen ganz genau hin: Fidelity unter der Lupe

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 Faktencheck Fidelity:

Gründung im Jahr 1969

  • Rund 400 Fondsmanager und Analysten weltweit
  • Über 337 Mrd. € betreutes Kundenvermögen*
  • Rund 6.000 Mitarbeiter in 25 Ländern
  • In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig
    • Rund 160 Publikumsfonds und zahlreiche Spezialfondsmandate
    • 14,6 Mrd. € Kundenvermögen
    • Über 600 Partner
    • Auf der Fondsplattform der FFB (FIL Fondsbank GmbH) können unabhängige Finanzberater, Investmentgesellschaften, Banken und Direktkunden von Fidelity rund 8.000 Fonds und 250 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und effizient verwahren. Die FFB ist eine der größten Fondsplattformen in Deutschland.
      • Rund 8.000 Fonds und 250 ETFs
      • 15,8 Mrd. € Kundenvermögen
      • Rund 575.000 Kundendepots

Die Anfänge

Fidelity International wurde 1969 als international ausgerichtete Investmentgesellschaft von Fidelity Investments ins Leben gerufen. Der in Boston ansässige Vermögensverwalter wurde bereits 1946 von Edward C Johnson II gegründet. Sein Sohn, Edward C ‚Ned‘ Johnson III, wurde zum Chairman bestellt und bekleidete diese Funktion über 45 Jahre lang.

Im gleichen Jahr eröffneten Fidelity ein Büro in Tokio. Kurze Zeit später legten sie in diesem Markt als erster ausländischer Vermögensverwalter einen japanischen Aktienfonds auf. Mit der seit 1969 bestehenden Präsenz in Japan legten sie den Grundstein für den asiatischen Markt.

1973 ging es nach London. Heute ist London sowohl im Research- als auch im Investmentbereich das wichtigste Zentrum für deren Aktivitäten. Großbritannien hat sich seitdem zum größten Markt entwickelt.

Das Geburtsjahr von Fidelity International

1980 wurde Fidelity International von Fidelity Investments unabhängig. Die Anteile des Unternehmens befinden sich heute größtenteils im Besitz von Mitgliedern der Familie Johnson und des Managements.

Ausweitung des Investmentangebots auf ganz Europa und Asien

1990 führten sie ein Angebot an Fonds ein, die in Luxemburg registriert sind und Anlagen in verschiedenen Währungen ermöglichen. Hierdurch standen Fidelity-Fonds nun Anlegern in ganz Kontinentaleuropa und Asien zur Verfügung.

Zwischen 1990 und 2000 eröffneten sie weltweit dreizehn neue Büros: in Luxemburg, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Schweden, Spanien, Österreich, Italien, Irland, Dubai und Korea.

1992 begannen sie mit der Entwicklung eines länderübergreifenden Systems zur Anlegerverwaltung, das die Bezeichnung GFAS (Global Fund Administration System) trägt. Dieses System erwies sich als so erfolgreich, dass andere Vermögensverwalter später Lizenzen für dieses Produkt erwarben.

Fidelity ist heute der international führende Anbieter von aktiv verwalteten Aktienfonds und vertreibt weltweit Fonds in über 30 Ländern.

Entwicklung von Online-Investmentplattformen für das 21. Jahrhundert

2000: Als Branchenführer im Bereich Investmenttechnologien und -infrastruktur war Fidelity an der Gründung von EMX Co beteiligt (inzwischen im Besitz von Euroclear). Das von dem Unternehmen eingeführte Order-Routing-System für britische Fonds nutzt eine Technologie, die von einem Fidelity-Geschäftsbereich entwickelt wurde.

Zum Jahrtausendwechsel führten sie dann mit FundsNetwork den ersten Online-Fondssupermarkt in Großbritannien ein. FundsNetwork bietet Beratern und Privatanlegern Zugang zu einem breiten Spektrum von Fonds verschiedener Anlageverwalter.

Im Jahr 2002 wurde FundsNetwork auch in Hongkong und Taiwan eingeführt. In Deutschland erwarben sie 2008 einen der drei führenden inländischen Fondsplattformanbieter, um die Fondsplattform FFB zu errichten.

Seit 2013 steht FFB auch auf dem österreichischen Markt zur Verfügung.

China und Indien werden zum globalen technologischen Rückgrat

2005

Mitte der 2000er-Jahre haben sie die globale Präsenz weiter ausgebaut und neue Büros in Schanghai, Singapur, Peking, Sidney, Brüssel und Mumbai eröffnet. Allein das Team des indischen Büros, das anfänglich aus zwei in einem Hotelzimmer arbeitenden Mitarbeitern bestand, wuchs auf 2300 Mitarbeiter an. Heute sind Indien und das Geschäft in China das technologische Rückgrat des Unternehmens.

Im Jahr 2014 investierte Fidelity Worldwide Investment 15 Mio. US-$ in ein Research-Management-System, auf das ihre 400 Anlageexperten über eine einzige Plattform in Echtzeit zugreifen können, ganz gleich, wo sie sich gerade befinden.

Fidelity International – ein Familienunternehmen

Übrigens ist Abby Johnson seit April 2014 Vorsitzende von Fidelity International. Abigail Johnson ist Enkelin des Unternehmensgründers Edward C. Johnson 2nd und Tochter des vorherigen Vorsitzenden  Edward „Ned“ C. Johnson 3rd, der das Unternehmen von 1977 bis zum letzten Jahr leitete. Er bleibt Präsident des Verwaltungsrates. Neds Sohn, Edward Johnson IV, betreibt im Familienverbund ein Immobilienunternehmen. Die Tochter Elizabeth ist nicht im Familienunternehmen tätig.

Etwas zum Staunen

Die Familie Johnson ist laut Forbes mit einem Vermögen von $26 Milliarden auf Platz 9 der reichsten Familien. Zum Vergleich: die #1 sind Walton family. Sie besitzen ein Vermögen von $149 Milliarden. Ihnen gehört Wal-Mart.

Die Familie Johnson besitzt 49% von Fidelity, die zweitgrößte Fondsgesellschaft in den USA (hinter Vanguard) mit $ 1,8 Billionen verwaltetem Vermögen.  Edward C. Johnson 2d, Gründer und ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Fidelity Management and Research Company, verstarb 1984 im Alter von 86 Jahren. Er litt unter der Alzheimer-Krankheit.

In einer 2011 an der ETH Zürich veröffentlichten Studie wurde FMR LLC als das dritteinflussreichste Unternehmen der Weltwirtschaft bezeichnet.

Andere Anteilseigner von Fidelity

Damit Sie nun sehen, wer die anderen Anteilseigner sind, denen Fidelity gehört – werden Sie feststellen: es sind alte Bekannte. Es sind wieder die Investmentgesellschaften, über die wir hier berichten. 49% gehören der Familie Johnson, die auch den Vorsitz der Fidelity hat. Es folgen die Vanguard Group Inc., State Street Corp. und auch Blackrock ist wieder mit von der Partie.

Bedeutende Aktionäre - Major Shareholders
Name Shares
Held
% Total
Shares Held
Shares
Change
% Chg from
Prior Port
% Total
Assets
Date of
Portfolio
Vanguard Group, Inc. 23,024,698 8.12 442,760 1.96 0.10 06/30/2015
Fidelity Management and Research Company 17,643,425 6.22 -3,418,074 -16.23 0.15 06/30/2015
State Street Corp 11,144,180 3.93 -490,564 -4.22 0.07 06/30/2015
Longview Partners (Guernsey) Ltd. 9,653,571 3.41 -3,135,592 -24.52 4.56 09/30/2015
T. Rowe Price Associates, Inc. 10,147,419 3.58 -3,267,704 -24.36 0.13 06/30/2015
J.P. Morgan Investment Management Inc. 8,799,465 3.10 372,729 4.42 0.23 06/30/2015
Cantillon Capital Management LLC 8,059,662 2.84 -18,850 -0.23 11.50 09/30/2015
BlackRock Fund Advisors 8,207,365 2.90 -347,615 -4.06 0.07 06/30/2015
Ein Beispiel dafür, wo diese nun ihre Investitionen tätigen:

BlackRock, State Street, Fidelity, and Vanguard Ownership

Blackrock

Aus einem aktuellen Bericht erfahren wir die:

Anlagethemen des 21. Jahrhunderts

Fidelity schreibt dazu u.a.

Nahrungsmittel und Wasser nicht vergessen –

nicht nur Metalle und Mineralien verdienen Beachtung.

Düngemittelhersteller und Agrarkonzerne sind Nutznießer der Kombination aus wachsendem Nahrungsmittelbedarf und dem Wandel der Ernährungsgewohnheiten in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Ähnlich sollten auch Unternehmen, die am Bau von Entsalzungsanlagen und Wasserinfrastruktur beteiligt sind und zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser beitragen können, nicht über Auftragsmangel klagen müssen, da die Wasserknappheit in vielen Teilen der Welt immer akuter wird. (Wasser).

Zum Thema Wasser haben wir ausreichend berichtet. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag: Die Kriege der Zukunft werden um Wasser geführt

Konsumwerte berücksichtigen –

der Konsum ist der Kristallisationspunkt des Wirtschaftswachstums. In den Schwellenländern nimmt der Wohlstand infolge der wirtschaftlichen Entwicklung zu.

Die Mittelschichten wachsen dadurch weltweit rapide, und der Konsum erlebt einen Boom – vor allem im gehobenen Segment, in dem sich alles um Marken dreht. Zu beachten ist, dass die Nutznießer dieser Entwicklung sowohl im Westen als auch in den Schwellenländern zu finden sein werden.

Lesen Sie dazu die Kosmetikgiganten 

Auch der Pharmasektor verdient Beachtung –

er wurde in letzter Zeit oft übersehen. Anfang der 90er-Jahre lieferten Pharmawerte eine gute Performance, bevor der Aufstieg der Generika-Hersteller begann und die Patente zahlreicher umsatzstarker Medikamente ausliefen.

Das Gesamtumfeld erscheint indessen vielversprechend. Ein rasantes Anwachsen der Mittelschichten in den Schwellenländern in Kombination mit der steigenden Lebenserwartung, vor allem in den Industrieländern, verheißt rosige Perspektiven für die weltweiten Gesundheitsausgaben. Die besten Generika- und Markenhersteller haben gute Chancen, davon zu profitieren.

Die Top 10 der Pharmakonzerne

Mehr in Schwellenländer investieren und den Blick nicht auf den Heimatmarkt verengen –

auch „Frontier Markets“ berücksichtigen, beispielsweise in Afrika. So faszinierend das hohe Wachstum in China auch sein mag, sollten Sie nicht alles auf eine Karte setzen. Dazu auch Obama in Kenia- die neue Art der Versklavung im 21. Jahrhundert

Wir Netzfrauen möchten darauf hinweisen, dass es sich nicht um unsere Anlagetipps handelt, sondern aus einem Bericht der Fidelity Anlagethemen des 21. Jahrhunderts

Über weite Strecken des 20. Jahrhunderts spielten die USA die wirtschaftliche Führungsrolle. Nach dem Kalten Krieg lebten wir in einer relativ stabilen „unipolaren“ Welt, in der die USA wirtschaftlich die unangefochtene Supermacht waren. Diese Vormachtstellung ändert sich jedoch, denn in Zukunft werden mehrere Pole der Macht bestehen.

Das Wachstum der Schwellenmärkte, insbesondere das der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China), stellt das unipolare Modell in Frage. Im Jahr 2050 werden die Top Ten der Weltkonjunktur völlig anders aussehen als heute (siehe Abbildung unten). China wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zur größten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen. Den neuesten Daten von Goldman Sachs* zufolge könnte China bereits 2027 an den USA vorbeiziehen. Indien dürfte sich knapp hinter den USA platzieren, während Brasilien und Russland die wichtigen europäischen Mächte ans untere Ende der Liste verbannen.

*Quelle: Goldman Sachs, Global Economics Paper 192, “The long-term outlook for the BRICs and N-11 post crisis”, Dezember 2009.

Prognostizierte Verlagerung des wirtschaftlichen Schwergewichts

Dies nur ein kleiner Hinweis, was uns erwartet, die wichtigsten Themen bleiben: Landwirtschaft, Klimawandel, Konsum , Wasser und man staune – der Wirtschaftsfaktor „Silver Economy

„Das Altern der Bevölkerungen verkörpert einen der bedeutendsten demographischen Trends in vielen westlichen Ländern und der entwickelten Welt. Daraus ergeben sich eindeutige wirtschaftliche Nachteile in Form einer prozentual schrumpfenden Erwerbsbevölkerung und höherer finanzieller Lasten für die nationalen Regierungen. Auf der anderen Seite entstehen durch den wachsenden Anteil Älterer, also die Herausbildung der so genannten „Silver Economy“, auch klare wirtschaftliche Chancen. Für geschickte Anleger eröffnen sich attraktive langfristige Anlagemöglichkeiten“- wer hätte das gedacht. Dazu unser Beitrag: Alten-Bashing- Sorry, dass wir noch leben …

Bildergebnis für vanguard groupThe Vanguard Group  –  John Bogle und Warren Buffett

Gründung 1975
Verwaltetes Gesamtvermögen 3,3 Bio. USD
Fondspalette Über 173 Fonds in den USA und mehr als 124 weitere Fonds in Märkten ausserhalb der USA
Eigentum in Kundenbesitz**
Firmensitz Valley Forge, Pennsylvania, USA
Chairman und CEO William McNabb
Anzahl der Mitarbeiter Über 14.200 weltweit

Ein anderer Großinvestor ist The Vanguard Group – als Vermögensverwalter verkaufen sie Indexfonds von einem Vorort von Philadelphia aus. Sie haben etwa die gleiche Menge des verwalteten Vermögen der gesamten Hedgefonds-Branche.

Die Vanguard Group erreicht 3.000.000.000.000 $  – das ist die höchste Summe, die je ein Investmentfondsunternehmen in USA erreicht hat. Ihr Gründer John Bogle gehört zu den bedeutendsten Investmentmanagern in den USA und stach in  Time 100 im Jahr 2004 hervor. Bereits fünf Jahre zuvor hatte ihn Fortune  neben Warren Buffett, Peter Lynch und George Soros zu den vier „Giants of the 20th Century“ gezählt. Die Vanguard Group ist weder börsennotiert noch im Besitz einer kleinen Anzahl von Eigentümern. Das Unternehmen gehört vielmehr den in den USA domizilierten Vanguard Fonds und ETFs. Diese wiederum gehören den Anlegern, die in diese Fonds investieren.

Zum Gründer John Bogle: Er ist 85 Jahre alt und nennt sich selber ein Kind der Weltwirtschaftskrise. Er ist für seine Sparsamkeit bekannt und er erfand in den 70er-Jahren Indexfonds für Privatanleger, Grundlage für die heutigen Exchange Traded Funds (ETFs), die bestimmte Aktien- und Anleiheindizes kostengünstig abbilden.

Nach dem Hochschulabschluss in Princeton 1951 machte John Bogle Karriere bei der Fonds­gesellschaft Wellington. Nach einer misslungenen Übernahme verlor er seinen Job. Er gründete 1974 die Fondsgesellschaft Vanguard, die heute aufgrund der Einführung kostengünstiger Indexfonds 2,5 Billionen US-Dollar verwaltet. Bogle, Autor von Investmentbüchern, zählt laut US-Zeitschrift „Fortune“ in der ­Investmentbranche zu den vier „Giganten des 20. Jahr­hunderts“.

Bogle hatte schon früh erkannt, dass die Kosten aktiv geführter Investmentfonds für viele Privatanleger zu hoch sind und diese deshalb davor zurückschreckten. Er begann deshalb bei seiner 1974 gegründeten Fondsgesellschaft Vanguard, die Vertriebsgebühren abzuschaffen, und entwickelte anschließend den ersten Indexfonds für Privatanleger, Grundlage für die Exchange Traded Funds (ETFs), die bestimmte Aktien- und Anleiheindizes abbilden. Auf eine Genehmigung dieses neuen Angebots musste er zwar Monate warten. Auch wurde er von den Konkurrenten für seine Idee zunächst verspottet. Nach Berechnungen von John Bogle fließen allein in den USA jedes Jahr 400 Milliarden Dollar an Gebühren und Provisionen in die Taschen der Finanzindustrie.

Nachdem Wellington Pension (widerwillig) das Angebot von Bogle annahm, mietete er vier Wall Street Broker, um das Versicherungvermögen zu verwalten. Sie erhofften, das Kapital auf  $ 150 Millionen zu erhöhen; Sie schaften es nur auf  11,4 $. John Bogle sagte in einem Interview: „Ich dachte, Oh, mein Gott, das ist nicht genug, um auch die im Index enthaltenen Aktien zu kaufen. Die Konsortialbanken schlugen vor, den Fonds zu stornieren und das Geld zurückzugeben. Ich sagte, warten Sie eine Minute. Dies ist der weltweit erste Index Investmentfonds.“ So gelang es uns, den Index mit dem Geld zu gründen,das wir hatten. Der Fonds ist heute der größte in der Welt.“ Als er anfing, hatte Vanguard  28 Mitarbeiter incl. John Bogle.

Sieben Jahre dauerte es, bis die 100-Millionen-Marke durchbrochen wurde. Ein weiterer Meilenstein folgte dann 1993, als Bogle seinen Indexfonds erstmals an die Börse brachte.

Auch ist der Erfolg der Vanguard Indexfonds eng verbunden mit einem Namen, der Börsenkennern nur allzu bekannt sein dürfte: Warren Buffett. Allein im vergangenen Jahr bescherte das „Orakel von Omaha“ Vanguard innerhalb von nur fünf Monaten einen Zuwachs von ungefähr 5,5 Milliarden Dollar, nachdem Buffett zuvor in einem Brief an seine Aktionäre Vanguard ausdrücklich empfohlen hatte.

Nach seinem Tod wünscht sich Buffett, dass 90 Prozent des Vermögens seiner Firma Berkshire Hathaway im Vanguard´s Fonds US 500 anlegt, der den S&P 500-Index abbildet. Warum? Weil die Verwaltungsgebühren dieses Fonds ausgesprochen niedrig seien – und er damit langfristig höhere Renditen abwerfe als Investmentprodukte, die aktiv von teuren Fondsmanagern gelenkt würden, so in einem Bericht von boerse.ard.de

Ein Beispiel einer Anlage:

Der Vanguard Japan Government Bond Index Fund (der „Fonds“)

ist ein Teilfonds von Vanguard® Investment Series Plc Institutional Plus JPY Income Shares ISIN: IE00BZ04LN61

Manager: Vanguard Group (Ireland) Limited („VGIL“)

Ziele und Anlagepolitik: Der Fonds strebt Erträge an, die mit der Wertentwicklung des Barclays Japan Government Float Adjusted Bond Index (der „Index“) übereinstimmen.

Der Index umfasst auf japanischen Yen lautende Investment-GradeStaatsanleihen und japanische regierungsnahe Anleihen mit Laufzeiten von über einem Jahr. Mehr Fonds finden Sie hier auch in Deutsch https://global.vanguard.com/portal/site/kiids/de/de/documents

Das Unternehmen hat auch Niederlassungen in Australien, Asien und Europa.

Major Shareholders – bedeutende Aktioäre

AVD

FundsInstitutions

Name Shares
Held
% Total
Shares Held
Shares
Change
% Chg from
Prior Port
% Total
Assets
Date of
Portfolio
T. Rowe Price Associates, Inc. 2,557,476 8.78 -6,300 -0.25 0.01 06/30/2015
Vanguard Group, Inc. 1,924,358 6.61 129,818 7.23 0 06/30/2015
BlackRock Fund Advisors 1,610,972 5.53 -22,657 -1.39 0.01 06/30/2015
Cove Street Capital, LLC 1,522,896 5.23 118,301 8.42 2.53 06/30/2015
Credit Suisse First Boston (CSFB) 1,414,587 4.86 41,330 3.01 0.02 06/30/2015
Walthausen & Co., LLC 1,223,820 4.20 -3,760 -0.31 1.24 06/30/2015
Dimensional Fund Advisors, Inc. 1,212,542 4.16 212,263 21.22 0.01 06/30/2015
Champlain Investment Partners, LLC 1,173,080 4.03 -416,010 -26.18 0.26 06/30/2015
Hotchkis & Wiley Capital Management LLC 1,082,651 3.72 1,082,651 New 0.05 06/30/2015
The National Rural Electric Cooperative Association 986,165 3.39 0 0 0.22 06/30/2015
RE Advisers Corp (DC) 941,165 3.23 0 0 1.05 06/30/2015
Artisan Partners Limited Partnership 651,038 2.24 -119,111 -15.47 0.02 06/30/2015
State Street Corp 524,361 1.80 4,035 0.78 0 06/30/2015
Jupiter Asset Management Limited 505,481 1.74 -95,975 -15.96 0.26 06/30/2015
Robeco Investment Management, Inc. 488,204 1.68 -87,720 -15.23 0.01 06/30/2015
Wellington Management Company LLP 461,617 1.59 -30,700 -6.24 0 06/30/2015
LAPIDES ASSET MANAGEMENT, LLC 402,000 1.38 65,200 19.36 0.88 06/30/2015
Northern Trust Investments, N.A. 348,583 1.20 30,554 9.61 0 06/30/2015
F&C Asset Management PLC 345,063 1.18 14,227 4.30 0.54 10/31/2015

Das Unternehmen ist der größte Emittent von Investmentfonds in der Welt und der zweitgrößte Emittent von Exchange Traded Funds (ETFs). Es hat die größte Rentenfonds der Welt ab 2015. Vanguard ist stolz auf seine Stabilität, Transparenz, seine geringen Kosten und sein Risikomanagement. Das Unternehmen ist führend auf dem Gebiet  passiv gemanagter Investmentfonds und ETFs.

Fakt ist – egal welchen großen Konzern wir durchleuchten,  Vanguard Group gehört zu den größten Anteilseignern – so auch bei Monsanto, sogar Seaworld und Fujifilm.

Beispiel – Index Nahrungsmittel – oder Konsum, Wasser oder Staatsanleihen – somit ist dann Vanguard auf jeden Fall positioniert.

Bildergebnis für State Street Corporation BlackrockState Street Corporation

1792 in Boston gegründet, ist State Street heute ein weltweit führender Anbieter von Finanzdienstleistungen für institutionelle Anleger. Die Angebotspalette umfasst neben Investment-Dienstleistungen, Investment Management und Investment Research auch Dienstleistungen für den Wertpapier- und Devisenhandel. Mit einem Vermögen unter Verwahrung von EUR 13,1 Billionen und einem Vermögen unter Verwaltung von EUR 1,3 Billionen (Stand: 31. Dezember 2009) ist State Street in 25 Ländern und mehr als 100 geographischen Märkten auf der ganzen Welt vertreten. Die State Street Bank GmbH hat neben dem Hauptsitz in München Standorte in Frankfurt am Main, Köln sowie Zürich, Mailand, Wien und London.

In mehreren Schritten hat das Institut 2009 dem Staat USA zwei Milliarden Dollar zurückerstattet. Einige Banken waren zum Höhepunkt der Finanzkrise von der Regierung gezwungen worden, staatliche Hilfen anzunehmen. Mit Mitteln aus dem Troubled Asset Relief Proram (Tarp) sollte das Finanzsystem nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers stabilisiert werden. Die Bank zahlte dem Staat 60 Mio. Dollar für Aktienoptionen, die die Regierung im Gegenzug für eine Kapitalspritze erhalten hatte.

Wichtige direkte Eigentümer 
Eigentümer Aktien Gemeldet
HOOLEY JOSEPH L 897.260 12.08.2015
ROGERS MICHAEL F 856.532 19.02.2015
CARP JEFFREY N 394.338 01.10.2015
PHALEN JAMES S 340.839 29.07.2015
ANTONELLIS JOSEPH C 310.637 27.05.2015

Und nun wieder unsere „Alten“ Bekannten

Top institutionelle Anleger
Eigentümer Aktien % Out Wert* Gemeldet
Massachusetts Financial Services Co. 34.687.853 8,50 2.670.964.681 30.06.2015
Price (T.Rowe) Associates Inc 27.633.855 6,77 2.127.806.835 30.06.2015
Vanguard Group, Inc. (The) 21.637.371 5,30 1.666.077.567 30.06.2015
State Street Corporation 19.201.782 4,71 1.478.537.214 30.06.2015
Capital Research Global Investors 17.258.029 4,23 1.328.868.233 30.06.2015
FMR, LLC 16.453.264 4,03 1.266.901.328 30.06.2015
BlackRock Institutional Trust Company, N.A. 10.475.968 2,57 806.649.536 30.06.2015
Invesco Ltd. 10.309.042 2,53 793.796.234 30.06.2015
Barrow, Hanley Mewhinney & Strauss, Inc. 10.117.113 2,48 779.017.701 30.06.2015
Magellan Asset Management Ltd 8.476.849 2,08 652.717.373 30.06.2015

Auch hier wieder State Street Corporation, Vanguard Group,  FMR (Fidelity) und Blackrock.

Top 5 Inhaber von institutionellen Beteiligungen von Blackrock

1. PNC FINANCIAL SERVICES GROUP, INC. 34,609,939
2. NORGES BANK 11,788,018
3. WELLINGTON MANAGEMENT GROUP LLP 9,766,353
4. FMR LLC 6,966,054
5. VANGUARD GROUP INC 6,709,379

 Zu Blackrock haben wir bereits einen Beitrag geschrieben: BlackRock – Wer regiert die Welt wirklich?

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit ist Blackrock zu einem Großeigentümer der Deutschland AG geworden. Die Investmentfirma aus New York hält über verschiedene Fonds und Gesellschaften inzwischen Anteile an allem, was in der deutschen Wirtschaft Rang und Namen hat: am Sportausrüster Adidas, am Versicherungsgiganten Allianz, am Chemieriesen BASF, an der Deutschen Bank. 6,3 Prozent des Pharmaherstellers Merck gehören Blackrock, beim Baustoffkonzern Heidelberg-Cement sind es 7 Prozent. Blackrock ist als einzige ausländische Anlagefirma an allen 30 Schwergewichten des Dax beteiligt.

Die globale börsengehandelte Fonds-Branche erlebte in den ersten vier Monaten des Jahres ein unglaubliches Wachstum, wie die von ETFGI zusammengestellten Daten zeigen. Investoren in der ganzen Welt tätigten  einen Rekord in Höhe von 108.800.000.000 $ . Zum Vergleich: die Mittelzuflüsse in den ersten vier Monaten im Jahr 2014 betrug 71,4 Milliarden US $.

Nun zeigen wir Ihnen, wie die sich untereinander kontrollieren!

Beispiel: Apple!  Die Hauptaktionäre sind:

  • Vanguard Group, Inc. (The) – 5,68 Prozent
  • State Street Corporation – 4,11%
  • FMR LLC ist 3.07%
  • Blackrock Institutional Trust Company, NA – 2,72%
  • Bank of New York Mellon Corporation, – 1,42%
  • Northern Trust Corporation – 1,39%
  • Blackrock Fund Advisors – 1,21%

Nun nehmen wir den zweiten- dass wäre State Street Corporation, sie besitzen 4,11% !

Und wer sind die größten Aktionäre von State Street Corporation?

  • Massachusetts Financial Services Co (kanadische Versicherungsgesellschaft – die besitzt sogar 8,5%)
  • Price (T. Rowe) Associates Inc – 7%
  • Vanguard Group (wobei dasselbe ohne ihn!) – 6%
  • Blackrock (vor seiner Zeit kommt noch!) – 5%

In der obigen Tabelle sehen Sie Blackrock nur mit 2,57% – allerdings gesamt betrachtet besitzt Blackrock 5%. und Vanguard 6% – so sind beide wieder über 10%.  Fazit – sie kontrollieren sich sogar gegenseitig.

Dieses Spiel können wir so weiterspielen: Wunderbare Regelung – denn sie nehmen sich gegenseitigen im Besitz!

Genau das Bild zeigt sich auch bei der Recherche der weltweit größten Unternehmen – der Bank of America, JP Morgan, Citigroup, Wells Fargo, Goldman Sachs und Morgan Stanley

Ihre Großaktionäre sind:

  • Bank of America: State Street Corporation, Vanguard Group, Blackrock, FMR (Fidelity), Paulson, JP Morgan, T. Rowe, Capital World Investors, AXA, Bank of New York, Mellon.
  • JP Morgan: State Street Corp., Vanguard Group, FMR, Blackrock, T. Rowe, AXA, Capital World Investor, Capital Research Global Investor, Northern Trust Corp. und Bank of Mellon.
  • Citigroup: State Street Corporation, Vanguard Group, Blackrock, Paulson, FMR, Capital World Investor, JP Morgan, Northern Trust Corporation und Fairhome Kapital Mgmt IVPC der NY Mellon.
  • Wells Fargo: Berkshire Hathaway, FMR, State Street, Vanguard Group, Capital World Investors, Blackrock, Wellington Mgmt, AXA, T. Rowe und Davis Selected Advisers.

Vanguard, Fidelity, Blackrock und State Street: die vier größten Finanzunternehmen – sind in bei Entscheidungen der großen Banken und Konzernen dabei.

Vanguard steuert aber auch Fidelity, Blackrock und State Street  denn hier sind sie auch die größten Aktionäre.

Fidelity steuert Vanguard, Blackrock und State Street.

Wir können diese Kreuzbeteiligung so weiterspielen.

Nun ein Blick auf die „Spitze des Eisbergs“.

Dies bedeutet, dass die größten Unternehmen in verschiedenen Branchen von diesen „BIG FOUR“ gesteuert werden und die steuern sich dann wieder untereinander !

Bildergebnis für Vanguard Corporation InvestBeteiligungen von Vanguard Corporation:

Alcoa Inc. Altria Group Inc., American International Group Inc., AT & T Inc ., Boeing, Caterpillar, Coca-Cola, DuPont & Co., Exxon Mobil, General Electric Co., General Motors Corporation, Hewlett-Packard Co., Home Depot Inc., Honeywell International Inc., Intel Corp., International Business Machines Corp., Johnson & Johnson, JP Morgan Chase & Co., McDonalds, Merck & Co. Inc., Microsoft, 3M Co., Pfizer Inc., Procter & Gamble Co., United Technologies Corp., Verizon, Wal-Mart Stores Time Warner Inc., Walt Disney, Viacom, Rupert Murdochs News Corporation, CBS Corporation, NBC Universal und auch Monsanto.

Rüstungkonzern –  US-Konzern Lockheed Martin – und nun schauen Sie sich die Hauptaktionäre an:
1. STATE STREET CORP 52,862,693
2. CAPITAL WORLD INVESTORS 28,326,637
3. VANGUARD GROUP INC 17,364,938
4. WELLINGTON MANAGEMENT GROUP LLP 10,358,763
5. CAPITAL RESEARCH GLOBAL INVESTORS 9,833

Auf den ersten Plätzen sind wieder die alten Bekannten.

Wohin mit dem Vermögen? Diese Frage beantworten immer mehr Superreiche mit einem Vermögensverwalter – und diese VIER Genannten bekommen immer mehr Vermögen – von den REICHEN dieser Welt und diese vier kontrollieren sich wieder gegenseitig.

Wer also regiert diese Welt? – Genau – diese BIG FOUR!

Wie Sie spätestens jetzt feststellen werden, alle kooperieren  – angefangen bei der Geburt bis hin zum letzen Atemzug – diese Heuschrecken sind immer dabei.

Netzfrau Doro Schreier

Verrückt: Konzerne bestimmen, wann und warum wir psychisch krank sind – Officials Declare ‘Eating Healthy’ a Mental Disorder

Tihange – Deutsche Bank, Allianz und Blackrock unterstützen umstrittene Atomkraftwerke in Europa

„ Hello Barbie “ ist da -Geheimagentin im Kinderzimmer- Profiteure NSA, Goldman Sachs, Blackrock, Deutsche Bank und Co.

Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt – Doch wer lenkt Goldman Sachs?

Dieser Mann verdient 1.000.000.000 Dollar in einem Jahr – Blackstone und der Scheich von Katar

Draghis Freunde und die Macht der Finanzkonzerne

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Börsenpanne Goldman Sachs – „höher, weiter, schneller“ – Finanzkrise einfach erklärt!

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11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Eine gigantische Recherche. Nach der Lektüre hat man nicht mehr sehr viel Hoffnung für demokratische Prozesse. Höchstens nur noch die „Brosamen, die vom Tisch fallen“.
    Auch hier wieder ein DANKE für Eure Arbeit.
    Bernhard Eber

  2. … ja, freilich, und irgendwann fusionieren „die großen Vier“ dann zur „alleinigen Eins“ – womöglich heisst der Welt_beherrschende_Konzern dann auch noch „Umbrella Corp Ltd“, der sich dann „selbst gehört“; Aber, diese Firmen kontrollieren nicht tatsächlich die Banken, indem sie die „Vermögen der Reichen verwalten“, sondern noch immer die Banken (bzw deren Besitzer oder Eigentümer) weil Banken selbst die Vermögen bzw das Geld (privat) produzieren (und dafür auch noch Gebühren/Zinsen verlangen)…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Besitz & https://de.wikipedia.org/wiki/Eigentum

  3. … gigantische Recherche!
    … aberwas zeigt es uns –> alles Verbrecher an den Menschen, denen sie vorgaukeln, etwas fuer ihren Wohlstand, fuer ihre Altersvorsorge, fuer die Mehrung ihres Wohlstandes zu tun.
    — schaut man dahinter, luepft die Bettdecke -alles Betrueger!
    Sie ziehen den Gewinn aus einem Geschaeftsmodell, das fuer normal sozialisierte und strukturierte Menschen nicht nachvollziehbar, wenn sie es verstehen wuerden, aber immer wieder als nicht tragbar oder als nichtbhinnehmbar bezeichnet wuerde – somit verbrecherisch! Nach Marx‘ scher Definition also erst wech, wenn es nach 500% Profit rechtmaessig stranguliert wurde!
    … noch Fragen Euer Ehren Lordrichter?

    vG Ralf

  4. Die mächtigen Banken „regieren“ im Vordergrund. Und diese mächtigen Investmentgesellschaften regieren im Hintergrund.

    Wer glaubt da noch wirklich, dass die Politik von Politikern für das Volk gemacht wird?

    Margaret Thatcher (GB) und Ronald Reagan (USA) haben damals den Paradigmenwechsel in der Wirtschaftspolitik vollzogen d.h. es handelte sich um eine Politik zulasten ärmerer Schichten und zugunsten der oberen zwei Prozent der Bevölkerung. Die Spaltung von Arm und Reich.
    Das hat sich bis heute nicht geändert.
    Und Deutschland ist heute auf den Weg genau das gleiche zu machen.

  5. Und warum wohl soll das TTIP-Abkommen mit Europa gemacht werden?
    Doch nicht zum Nutzen der Verbraucher und Bevölkerung.
    Natürlich möchten die Investmentgesellschaften so wenig Regeln und Beschränkungen wie möglich haben. Denn das stört ihre Geschäfte noch.

  6. Super Arbeit!!
    Diese gigantischen Vermögen suchen weltweit nach Anlagen, Renditen, aber auch Macht und Kontrolle. Dafür werden „Freihandelsabkommen“ geschlossen, deshalb gibt es überhaupt die neoliberale (faschistische) Globalisierung. Der freie globale Kapitalverkehr ermöglicht erst die Errichtung einer Neuen Weltordnung duch eine kleine reiche Elite! Alle Kriege gehen auf dieses Prinzip zurück, weil sie nichts anderes sind als „notwendige“ Mittel zur Erlangung dieses Ziels.
    Ob diese Gesellschaften die Groß-Banken kontrollieren? Nun, ich würde eher sagen, man arbeitet gut zusammen …

  7. Laut forbes ist doch auch Bill Gates der reichste Mann der welt! Hahaha
    Nur Bitte!es ist zwar eine enorme Recherche aber wer steuert diese Unternehmen bitte?
    wenn man sich mal nicht alles glaubt was die tolle Presse so alles herausfindet, ist das doch auch nur alles Augenwischerei! Die mächtigen dieser Welt und das sind nicht die Politiker oder Banken setzen sich zusammen und steuern die Welt wie es ihnen gerade passt. Rothschild,Rockefeller und Konsorten spielen mit den Ländern und Menschen das Spiel wie sie es sich wünschen. Ein Drehbuch ist geschrieben wie es der Welt drum stehen soll!
    Wieso ist es so ein Problem, Konflikte und Probleme zu lösen. Es wird herumdiskutiert wie auf einem Spielplatz wo es darum geht das einem die Schüppe weggenommen wurde. Dieser ganze Kapitalismus der herschieben und die Faulheit der Menschen die nicht reagieren,weil Sie denken es gehe ihnen so gut!das es sehr schlecht mit ihnen ausgehen wird und nicht besser, das sieht bzw. Will keiner einsehen.
    deckt Bitte einmal die wirklich wichtigen Kriminellen auf die meinen mit uns Schach zu spielen!wenn ein Krieg beginnt,sitzen die auf ihren versteckten Inseln oder Bunkern und warten bis die Menschheit reduziert ist,damit diese dann besser und leichter zu steuern sind!!!!

  8. Vielen Dank für die aufwändige Aufbereitung, gute Recherche! :)

    Bei allen Überlegungen zur Kontrolle der Banken und der Welt: Diese Organisationen verwalten das Geld anderer. Und zwar nur so lange, wie diese anderen ihnen das Geld zu diesem Zweck zur Verfügung stellen. Wenn die großen Investmentgesellschaften nun also schlecht investieren würden und deshalb Geld verlieren, dann würden die Menschen ihr Geld sehr schnell wieder abziehen und jemand anderem geben. Die „Kontrolle“ wäre futsch.
    Man könnte also vermuten, dass das Hauptanliegen dieser Unternehmen darin besteht, sinnvoll zu investieren. Und sinnvoll zu investieren würde bedeuten, Aktien von zu niedrig bewerteten Unternehmen zu kaufen und Aktien von zu hoch bewerteten Unternehmen zu verkaufen. Das wäre dann ein Beitrag zu einer realistischeren Bewertung hin – der Preis der Aktien würde Stück für Stück mehr ihrem tatsächlichen Wert entsprechen. Und eine realistische Bewertung verhindert die Entstehung von Blasen, die zwangsläufig irgendwann platzen müssen.

    Ich will nicht sagen, dass diese Unternehmen und ihr Einfluss vollkommen unproblematisch sind und sicher nicht vertreten, dass sie Marktversagen verhindern können, aber ich möchte stark anzweifeln, dass sie die Welt beherrschen.

    Feel free to argue with me :-* :)

  9. Pingback: Achtung – Rette sich, wer kann – Notfallmaßnahmen – Sorge vor Atomunfall – Jodtabletten für die Bürger in NRW und Belgien! - MussManWissen.Info

    • Sie scheinen etwas Probleme mit dem Lesen zu haben. Jede Aktiengesellschaft veröffentlicht ihre Geschäftsberichte. Klicken Sie doch einfach mal auf das was blau unterlegt ist. Einfach bisschen üben ;)

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