Vorsicht vor Knoblauch aus China – mit Chemikalien behandelt und gebleicht – Bleach and more: your garlic from China

Knoblauchzur englischen Version Dass in Europa nur wenige Anbaugebiete für Kaffee, Tee oder Reis vorhanden sind, machen Importe dieser Produkte unumgänglich, wenn man auf diesen Genuss nicht verzichten will. Verzichtbar ist es aber, Produkte zu importieren, die von unseren heimischen Bauern in deutlich besserer Qualität geliefert werden können.

China nimmt eine zunehmend wichtigere Rolle als Lebensmittellieferant ein. Rund 62 000 Tonnen bereits verarbeiteter Tomaten wurden 2013 aus China nach Deutschland eingeführt. Pilze, Gewürze, Honig, Erdbeeren, Knoblauch und vieles mehr aus China landet in deutschen Supermarktregalen. Häufig wissen Verbraucher nichts über die Herkunft der Produkte, denn: Es besteht keine Kennzeichnungspflicht für verarbeitete Lebensmittel.

Zu Tausenden knien in China die Landarbeiterinnen im April auf den Feldern und versenken das Pflanzgut für ein besonders einträgliches Gewächs der internationalen Lebensmittelbranche – Knoblauch. Weit mehr als 80 Prozent des weltweit gehandelten Knoblauchs kommen aus China und auch nach Deutschland, egal ob geschälter, geflockter, granulierter und pulverisierter Knoblauch. China wird auch zu einem wichtigen Nahrungslieferanten für Deutschland. Da das Image des Billiglohnlandes unter den Konsumenten nicht gerade gut ist, verschweigt die Lebensmittelbranche in der Regel die Herkunft der Waren. Siehe auch: Vorsicht: Noch mehr hochbelastete Lebensmittel aus China!

Immer häufiger beunruhigen Lebensmittelskandale die chinesischen Verbraucher. Um sich zu schützen, kaufen viele Chinesen daher ausländische Produkte und wir bekommen Lebensmittel aus China. Deutsche Marken werden von den Chinesen als besonders vertrauenswürdig empfunden.

Der Artikel des Universe of Nature bezieht sich zwar auf den Knoblauch-Import in die USA – dies lässt sich aber 1:1 auch auf Europa übertragen. Ein Grund, warum wir den Artikel für Sie übersetzt haben.

Den wenigsten ist bekannt, dass mehr als 80 Prozent des weltweit konsumierten Knoblauchs aus China stammt. Fakt ist, dass fast der Großteil des in den USA konsumierten Knoblauchs in China erzeugt wurde.
2014 wurden 138 Millionen Pfund in die USA importiert. Die meisten Konsumenten glauben zwar, dieser stamme aus der „Knoblauch-Hauptstadt der Welt“ – also aus Kalifornien – sie irren sich aber. Er kommt aus China. Selbst „biologischer“ Knoblauch wird häufig von dort importiert – und das bei Standards im Bio-Bereich, denen man nicht wirklich trauen kann.

Chinesischer Knoblauch wird gebleicht. Wie Henry Bell von der Australian Garlic Industry Association mitteilt, wird Knoblauch aus China mit Chemikalien behandelt, um das Keimen zu unterbinden, ihn zu „weißen“ und Insekten zu entfernen. Er berichtet ebenfalls, dass Knoblauch mit unbehandelten Abwässern bearbeitet wird. Auch stellt er einige der Anbaupraktiken in China in Frage: „Mir ist bekannt, dass einige Knoblauch-Produzenten unverarbeitete, menschliche Abwässer als Dünger nutzen und ich glaube auch nicht, dass die australischen Quarantäne-Bestimmungen rigide genug sind, was Bakterien-Tests bei importierten Produkten angeht“, sagt er. „Ich habe auch meine Zweifel an der Effektivität der Methyl-Bromid-basierten Begasungsprozesse der Chinesen.“

Chinesischer Knoblauch wird intensiv mit Methyl-Bromid desinfiziert, um Insekten zu vertreiben. Bei Methyl-Bromid handelt es sich um eine sehr giftige Substanz. Ist man ihr in größeren Konzentrationen ausgesetzt, kann das zu Schädigungen der Atmungsorgane und des Zentralnervensystems – in Extremfällen sogar zum Tod – führen. Laut der UN ist es 60 Mal gefährlicher als Chlor und bildet die Basis von CFCs (Chlorofluorocarbons (FCKW)).
Darüberhinaus ist chinesischer Knoblauch mit Blei, Sulfit und anderen unsicheren Substanzen verunreinigt.
So kann er mit Wachstumshemmern behandelt, sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt und zu lange gelagert worden sein. Die zu lange Lagerung ist besonders problematisch, da der Anteil an Salicin, der Bestandteil im Knoblauch, der die gesundheitsfördernde Wirkung hat, über die Zeit sinkt.

Der Unterschied zwischen importiertem und kalifornischem (oder europäischem) Knoblauch lässt sich glücklicherweise leicht erkennen.

Wie erkennt man eine kalifornische/einheimische Knolle:

  • Bei einheimischen Knollen findet man Wurzelreste auf der Unterseite.
  • Einheimische Sorten sind schwerer als die importierten Sorten.
  • Einheimische Sorten haben mehr Geschmack.

Knoblauch 1

Original:

Your Garlic is being Imported from China, Filled with Bleach and more. Here is How To Spot It

Universe of nature 

Did you know that  over 80 percent of the garlic sold worldwide comes from China? In fact, a large amount of garlic we consume here in America is  from China. The U.S. imported 138 million pounds last year. Most consumers think that their garlic was grown in California, the “Garlic Capital of the World,” but, in reality, it was shipped from China. Even “organic” garlic is often from China, where organic certification methods can not be trusted.

Chinese garlic is bleached. According to Henry Bell of the Australian Garlic Industry Association, garlic from China is sprayed with chemicals to stop sprouting, to whiten garlic, and to kill insects and plant matter. He also reports that garlic is grown in untreated sewage, “Bell also calls into question some growing practices in China. “I know for a fact that some garlic growers over there use raw human sewage to fertilize their crops, and I don’t believe the Australian quarantine regulations are strict enough in terms of bacteria testing on imported produce,” he says. “I also challenge the effectiveness of the Chinese methyl bromide fumigation processes.”

Chinese garlic is heavily fumigated with methyl bromide to get rid of any bugs. Methyl bromide is a very toxic hazard. Exposure to high concentrations can cause damage to the respiratory and central nervous systems, even death. According to the UN it is 60 times more damaging than chlorine and is the base of CFCs (Chlorofluorocarbons).
Chinese garlic is also contaminated with lead, sulfites and other unsafe compounds.
Chinese garlic may be treated with growth inhibitors and subjected to cold temperatures, as well as over-storage. Over storage is particularly problematic as levels of allicin, one of the major constituents in garlic responsible for its health benefits, start to decline over time.

Fortunately, you can easily spot the difference between California-grown fresh garlic and imported garlic.

Here’s how to spot a California-grown bulb:

  • American garlic has some of the roots left on the bottom.
  • American garlic is heavier  than imported garlic.
  • American garlic is much more  flavorful.

Netzfrau Andrea Escher
deutsche Flagge

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    • Es gibt zumindest in DE/AT/CH Lebensmittelanstalten in denen importierte Lebensmittel untersucht werden müssen ( Stichproben ). Trotzdem gelangen immer wieder giftige Produkte in den Handel. Ich finde, daß Discount- & Supermarktketten mehr Sorgfalt beim Kauf dieser Produkte
      anwenden und von sich aus Stichproben machen müßten. Vergiftete Ware umgehend zurückgeben. Wir haben in Europa jedenfalls genügend unbedenkliche Lebensmittel, so daß – nur weil sie oft etwas billiger sind – ausländische Produkte nicht gekauft werden sollten…..

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