Terror-Alarm in Bayern – Polizei warnt vor Terroranschlag in München

MünchenMünchen erlebte eine unruhige Silvesternacht. Kurz nach 23:00 Uhr meldete sich die Münchner Polizei:  „Wir haben konkrete Hinweise, die wir nicht unter den Teppich kehren können.“ Und warnte auf den Sozialen Netzwerken, wie Facebook und Twitter vor einem Terroranschlag in der bayerischen Landeshauptstadt. Menschen sollten sich von größeren Ansammlungen fernhalten. Vor allem sollten sie den Hauptbahnhof und den Bahnhof Pasing meiden.

Auch in den nächsten Tagen ist weiterhin mit mehr Kontrollen im Stadtgebiet zu rechnen, so die Polizei in der heutigen Presseerklärung, die Sie dem Beitrag entnehmen können.

Laut Medienberichten sollten sich zwei Terroristen am Bahnhof Pasing in die Luft sprengen. Wir haben für Sie die wichstigsten Nachrichten zusammengefasst.

Terroralarm in München: IS plante offenbar Anschläge

Terroralarm in München: Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat hat nach Behördenangaben zu Silvester Selbstmordattentate in der bayerischen Landeshauptstadt geplant. Als Ziele galten demnach der Münchener Hauptbahnhof und der Bahnhof in Pasing.

Die Münchner Polizei erklärte via Twitter, dass sie Beamte aus dem Süden Bayerns in die Landeshauptstadt geschickt habe.

Presseerklärung Münchner Polizei vom 01.01.2016

Terrorwarnung in München
Aufgrund ernst zu nehmender aktueller Hinweise ging die Münchner Polizei in der Silvesternacht von einer hohen Gefahr für einen Terroranschlag in München aus.
Die sehr konkreten Hinweise von nachrichtendienstlichen Quellen deuteten auf einen Selbstmordanschlag mit fünf bis sieben Tätern aus dem Umfeld des IS in der Münchner Innenstadt hin. Zentrale Ziele sollten dabei der Hauptbahnhof München und/oder der Bahnhof in Pasing sein. Die beiden Bahnhöfe wurden daraufhin noch vor Mitternacht gesperrt. Der Zugverkehr wurde umgeleitet. Die S- und U-Bahnen fuhren dort ohne Halt durch.

Polizeiliche Einsatzkräfte aus dem gesamten bayerischen Raum wurden in München zusammengezogen. Unter der Leitung von Polizeivizepräsident Feiler waren über 550 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch die Bundespolizei war verstärkt im Einsatz. Eine Konkretisierung der Hinweise hat sich im Laufe der Nacht nicht ergeben. Die Sperrungen der Bahnhöfe wurden ab 03:30 Uhr aufgehoben. Der Zugverkehr ist seitdem wieder möglich und wird sich wohl im Laufe des Tages normalisieren. Seit diesem Zeitpunkt finden an allen Eingängen zu den Bahnhöfen verstärkte Selektivkontrollen der Polizei statt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht keine konkrete Anschlagsgefahr in München. Die aktuelle Terrorgefährdung ist wie vor den konkreteren Informationen gestern Abend. Die Münchner Polizei arbeitet nach wie vor mit Nachdruck sowie erhöhtem Personaleinsatz an der Bereinigung der Lage sowie der Ermittlung möglicher Tatverdächtiger. Eine erhöhte polizeiliche Präsenz wird zudem in den nächsten Tagen für eine größtmögliche Sicherheit für die Münchner Bevölkerung sorgen.

Der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä bedankt sich in diesem Zusammenhang bei der Münchner Bevölkerung für ihr Verständnis und die Toleranz gegenüber den polizeilichen Maßnahmen. Er bittet um Verständnis, dass auch in den nächsten Tagen weiterhin mit mehr Kontrollen im Stadtgebiet zu rechnen ist. Ebenso dankt er seinen Einsatzkräften für die an Silvester gezeigte hohe Einsatzbereitschaft, die vor allem vor dem Hintergrund der Einsatzbelastungen des gesamten Jahres 2015 gesehen werden muss.

 Nachfolgend eine Auswahl der internationalen Medienwelt:

Tausende von Menschen in München begrüßten das neue Jahr mit Feuerwerk trotz der Warnungen der Polizei davor, sich in der Nähe große Menschenmengen aufzuhalten.

Mittlerweile sind Städte in ganz Europa und der Welt in einer erhöhten Alarmbereitschaft.

Wie das Jahr 2015 endete, so fängt es 2016 wieder an.

Netzfrau Doro Schreier

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