„Ol‘ Man River“ bedroht seine Anwohner – Folgt nach der Naturkatastrophe die Fracking- und Gülleverseuchung!

River9Rekord-Hochwasser entlang des Mississippi, des „Ol‘ Man River“ bedroht seine Anwohner. Ölkonzerne schließen, die Landwirtschaft ist bedroht. Nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen ist der Mississippi in den letzten Tagen auf ein Rekordhochwasser angestiegen. Der „Ol‘ Man River“ sorgt immer wieder für Überschwemmungen. Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, was mit den Tausenden Frackingfeldern oder den großen Farmen geschieht, die sich entlang des  „Ol‘ Man River“ angesiedelt haben?

Stellen Sie sich vor, eine Massentierhaltung wird von Wasserfluten getroffen: Was geschieht dann mit der vielen Gülle? Oder stellen Sie sich vor, ein Ölfeld wird überschwemmt: Was geschieht mit dem Öl? Frackingfelder erleben die schlimmste Überschwemmung des Jahrhunderts – was geschieht dann?

Wie würden Sie bei einer solchen Nachricht reagieren: „Die tödlichen Überschwemmungen im Mittleren Westen der USA behindern Öl und  Landwirtschaft, zwingen Pipelines, Terminals und Getreidesilos zu schließen“ ?.

„Die Spectra Energy Corp, sie produziert 145 000 Barrel pro Tag, hat ihre Öl-Pipeline zwischen Guernsey, Wyoming und Wood River vorsichtshalber wegen der Gefahr einer Überflutung geschlossen, so der Sprecher Devin Hotzel am Freitag. Exxon Mobil Corp. schloss seine Tankautomaten auf dem Mississippi in Memphis. Dies ist eine aktuelle Meldung aus dem Gebiet des Mississippi. Die Überschwemmungen forderten bis heute mindestens 30 Menschenleben, Hunderte Straßen wurden in den Regionen Missouri und Illinois gesperrt. Betroffen sind die Regionen Missouri, Illinois und Oklahoma. Weitere Regionen sind vom Hochwasser bedroht. 

Während die Wasserstände in der Region um St. Louis zurückgehen, werden in den nächsten Tagen im südlichen Missouri, im südlichen Illinois, in Arkansas, Tennessee und anderen südlichen Staaten weitere Höchststände erwartet, so berichtete Associated Press am Freitag, dem 01. Januar 2016. Die Wasserfluten bewegen sich in den nächsten Wochen stromabwärts und mit weiteren Überschwemmungen wird für den unteren Mississippi Mitte Januar gerechnet, so der  National Weather Service.

Mississippi und Fracking

Vorbild für die Befürworter des Frackings sind die USA, doch dass Schiefergas-Fracking nicht nur kostspieliger, sondern auch gefährlicher ist, müssen sich auch die USA endlich eingestehen. Die Fracking-Technologie hat in den USA zu einem Boom in der Öl- und Gasindustrie geführt. Während der Bundesstaat New York ein Fracking-Verbot wegen gesundheitlicher Risiken erlassen hat, wird in den jetzt von Überschwemmungen betroffenen Gebieten munter weiter gefrackt. Im folgenden Video wird deutlich, dass das mit Chemikalien versetzte Wasser, das ja in das Schiefergestein gedrückt wird, in das Grundwasser gelangt und auch aus dem Boden nach oben gedrückt wird. Das Wasser ist voll mit Chemikalien und tötet rundum die Umwelt ab. Lesen Sie dazu auch: Die Folgen – Eine Luftaufnahme des Hydraulic Fracking

Dewey Phillip „Phil“ Bryant wurde am 8. November 2011 zum 64. Gouverneur des Bundesstaates Mississippi gewählt. Am 21. März 2012 stellte er Erdgas als „Priorität“ in einer neuen landesweiten Energiepolitik vor.

Im Jahr 2014 produzierte Mississippi durch Fracking 2 416 400 Barrel (101 500 000 Gallonen) Rohöl. Kurz nach seinem Antritt wurde in der Region Louisiana und der Südwesten Mississippi mit dem Fracking begonnen. Die Konzerne Devon Energy und EnCana begannen mit dem Bohren in der Tuscaloosa Marine-Shale (TMS), an der Grenze zwischen Mississippi und Louisiana, wo etwa 7 Milliarden Barrel Öl-Ressource vermutet werden.

Die Region umfasst etwa 2,7 Millionen Acres (etwa 1 092 651 ha). Devon Energy Corp.ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Firmensitz in Oklahoma City.Devon Energy produziert, transportiert und verkauft Erdöl und Erdgas. EnCana Corporation ist ein Unternehmen aus Kanada mit Sitz in Calgary, Alberta und ist der größte Erdgasproduzent Kanadas. Encana Oil & Gas (USA) Inc. ist die US-Tochter der Encana Corporation und hat ihren Hauptsitz in Denver, Colorado. Der Konzern hat Zugriff auf ca. 2,6 Millionen acres Land in den USA. Zurzeit sind Hauptfördergebiete in den USA: das „Haynesville Shale“ im Südwesten von Arkansas, der Nordwesten von Louisiana und Ost-Texas, das „Jonah Field“ in Wyoming, das „Wattenberg Gas Field“ im Denver-Julesburg Basin im Nordosten von Colorado, das bis nach Wyoming und Nebraska hineinreicht und das „Piceance Basin“ in Colorado. Encana hat zwischen 2008 und 2010 Förderrechte für die „Collingwood-Utica Shale“ in Michigan erworben. Es hat auch Öl-Interessen im „San Juan Basin“ in New Mexico.

EnCana steht seit langem als die als Fracking bekannte Tiefbohrmethode in der Kritik. Die für den Oscar nominierte Dokumentation Gasland aus dem Jahr 2010 stellt die Auswirkungen dieser von EnCana angewandten Methode auf Oberflächen- und Grundwasser und auf Luft und Boden in den USA dar.

Wir zeigen Ihnen eine aktuelle Karte, wo Sie sehen können, auf wie vielen Gebieten gefrackt wird.

Map of Oil & Natural Gas Fracking Health & Safety Issues

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Der „Ol‘ Man River“ hat schon mehrfach zu Katastrophen geführt, was aber damals anders war, sind die großen Frackinggebiete.

Drilling – Bohren um jeden Preis – trotz Gefahren für Mensch, Tier und Natur

Erdöl in natürlichen Gewässern tötet nicht nur die Tiere, sondern auch die Pflanzen, sogar ganze Inseln. Da helfen auch keine Ölsperren, wie die Satellitenaufnahmen zeigen, auf die SkyTruth hier aufmerksam macht. Gerade mal fünf Jahre sind seit dem Beginn des BP-Öl- und Gas-Desasters im Golf von Mexico vergangen. Einige der Langzeitfolgen treten jetzt gerade erst in Erscheinung. Betroffen sind auch weite Teile des Mississippi-Deltas. Eine aktuelle Studie stellt einen klaren Zusammenhang zwischen dem Leck von Deepwater Horizon und dem Delfinsterben im Golf her. Dazu auch unser Beitrag: „Deepwater Horizon“-Katastrophe – Wieviel ist die Natur wert, 

Folgt nach der Naturkatastrophe der Fracking-GAU?

Bereits 2013 fürchtete Colorado nach der Überschwemmung gefährliche Folgeschäden durch Fracking. Tanks mit krebserzeugenden Stoffen schwammen im Wasser. Im US-Bundesstaat waren derzeit über 50 000 Fördertürme für die umstrittene Methode der Öl- und Gasgewinnung in Betrieb. Dabei wird unter hohem Druck ein Wasser-Sand-Chemikalien-Gemisch ins Erdreich gepresst. Danach können die Rohstoffe aus den Schiefergestein-Schichten abgepumpt werden. Die exakte Zusammensetzung des Chemiecocktails, den große Firmen wie Encana beim Fracking einsetzen, ist immer noch nicht bekannt.

Wir wollen Ihnen anhand von Colorado 2013 zeigen, wie die Fracking-Konzerne mit solchen Naturkatastrophen umgehen.

Die „Colorado Oil and Gas Association“ versuchte zunächst, die Gefahren durch die Überflutung runterzuspielen. Das kennen wir bereits vom Fukushima-Desaster. „Die Flut hat keine Frackinganlagen in Mitleidenschaft gezogen“, erklärte Präsidentin Tisha Schuller im lokalen Fernsehen. Doch zu diesem Zeitpunkt waren bereits Fotos und Videoaufnahmen von Cliff Willmeng im Internet zu sehen. Der bekannte Umweltschützer aus Boulder war in das Gebiet aufgebrochen, wo 20 000 Frackingstellen registriert waren und hatte die Schäden dokumentiert.

Hier ein Foto von der Überschwemmung am 11. September 2013 in Colorado.

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Ein umgestürzter Rohölspeichertank liegt im South Platte River. Hunderte von Erdgas- und Ölquellen mussten samt Rohrleitungen geschlossen werden.

Kurz darauf entstanden Berichte, dass mindestens 5250 Gallonen Rohöl in den South Platte River gesickert waren. Zügig korrigierte die Industrie ihre Darstellung und gab Verhaltensmaßnahmen aus: „Wenn Menschen mit Flutwasser in Kontakt kommen, sollten sie sich häufig mit warmem Wasser und Seife die Hände waschen“. Die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates Colorado schlug sogar vor, auf der Toilette auf die Wasserspülung zu verzichten. Bislang haben wir noch keine Warnung wegen der Chemikalien vernommen, doch wie man der obigen Karte entnehmen kann, sind Tausende von Frackinganlagen in der Region, wo das Jahrhundert-Hochwasser des Ol‘ Man River wütet.

Der Ol‘ Man River machte bereits 2011 Präsident Barack Obama zu schaffen. Die Mississippiflut 2011 erreichte an vielen Stellen die höchsten Pegelstände seit 1927. Zu den Gebieten mit weitreichenden Überschwemmungen gehörten Illinois, Missouri, Kentucky, Tennessee, Arkansas, Mississippi und Louisiana. Präsident Barack Obama erklärte Teile der betroffenen Staaten zu Katastrophengebieten und versprach finanzielle Hilfe.

Die jetzige drohende Überschwemmung könnte nach Befürchtungen der Meteorologen schlimmer werden als die verheerenden Fluten von 1937 und 1927. Bei letzterer kamen Hunderte Menschen ums Leben, 700 000 Opfer mussten ihre Häuser verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen, und eine Fläche von 70 000 Quadratkilometern in den Bundesstaaten Arkansas, Illinois, Kentucky, Louisiana, Missouri und Tennessee wurde überschwemmt.

Der Mississippi ist mit knapp 3800 Kilometern einer der längsten Flüsse der Welt. Eine Katastrophe ähnlichen Ausmaßes suchte den Mittleren Westen 1993 heim. 48 Menschen verloren damals ihr Leben, die Flutwelle hinterließ Schäden in Höhe von 20 Milliarden Dollar. Unvergessen sind die Bilder, die in den Tagen nach dem 29. August 2005 aus New Orleans um die Welt gingen. Der Hurrikan Katrina gilt noch heute als eine der verheerendsten und teuersten Naturkatastrophen in der US-Geschichte.  Mindestens 1800 Tote und Kosten von rund 125 Milliarden US-Dollar lautet die Bilanz der staatlichen Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten. Rund eine Million Einwohner, vor allem der US-Staaten Louisiana und Mississippi, verloren ihr Zuhause.

Verzweiflung im Mittleren Westen der USA, auch als es im Juni 2008 hieß „Land unter“. Der US-Bundesstaat Iowa versank im Wasser. Auch andere Regionen des Staates im Mittleren Westen der USA glichen einer Seenlandschaft. 

Der „Ol‘ Man River“ bedroht auch 2016 seine Anwohner. Nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen ist der Mississippi in den letzten Tagen auf ein Rekordhochwasser angestiegen. Die US-Bundesstaaten Illinois und Iowa im mittleren Westen der USA werden zurzeit von schweren Überschwemmungen heimgesucht.

Temperaturen weit über den saisonalen Durchschnittswerten und extrem starke Niederschläge haben die Landstriche überschwemmt, und das in einer Zeit des Jahres, in der es eh ausreichend Regen gibt. Seit Mitte Dezember gab es über 100 Hochwasserwarnungen allein in Iowa, dass Bäche und Flüsse  anschwellen werden.

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Elf Millionen Mississippi-Anwohner durch Flutwelle bedroht – im „Corn Belt“, zu deutsch Maisgürtel. Maisfelder – soweit das Auge reicht. Mais ist neben Sojabohnen die wichtigste Nutzpflanze im Mittleren Westen. Hinzu kommen die Massentierhaltungen mit Unmengen an Gülle.

Wegen heftiger Regenfälle und Überschwemmungen hatte der Gouverneur von Missouri Nixon am Sonntag den Ausnahmezustand ausgerufen. Missouris Gouverneur Jay Nixon sagte, dass die Überschwemmungen schlimmer würden als die  „der großen Flut von 1993“.

In Illinois forderte Gouverneur Bruce Rauner Truppen für den Süden des Bundesstaates an und erklärte 12 Landkreise als Katastrophengebiete. Er besichtigte am Freitag die schlammigen Städte. Mehrere Tausend waren aus den ländlichen Städten wie Pontoon Beach und Alton evakuiert worden. 11 Deiche rund um die Region sind bereits gebrochen. Staatliche Behörden melden 22 Tote und vier Vermisste.

Illinois, die Amerikaner nennen diesen Teil des Landes auch „Corn Belt“, zu deutsch Maisgürtel. Mais – soweit das Auge reicht. Mais ist neben Sojabohnen die wichtigste Nutzpflanze im Mittleren Westen. Im gesamten Land werden rund 38 Mio. ha Mais angebaut. Die USA sind mit 45 Prozent Anteil am Welthandel beim Mais einsamer Spitzenreiter, gefolgt von der Ukraine.

Schweinemast in Illinois

Illinois ist nicht nur als Maisland, sondern auch für sein Schweinefleisch bekannt.
Folgende Zahlen aus 2012: 4,6 Millionen Schweine und 2000 Schweinefarmen. Clinton County, ein Landkreis Illinois‘, ist der größte Schweineproduzent, auch diese Region ist von der Überschwemmung betroffen. Im Jahr 2011 produzierte Illinois 1 900 000 000  Pfund Schweinefleisch und stand in den USA hinter Iowa, North Carolina, und Minnesota auf dem 4. Platz. Quelle http://www.ilpork.com/?104

Laut einem aktuellen Bericht vom 02.Januar 2016 fordern Schweine-Produzenten im südlichen Illinois und weitere Landwirte wegen der Überschwemmung zusätzliche Ställe an, um die Schweine in Sicherheit bringen zu können, sagte Jennifer Tirey, Geschäftsführende Direktorin der Illinois Pork Producers Association. Für die marktreifen Schweine wurden zusätzliche LKWs geordert. Durch überlaufende Flüsse sind bereits Straßen unpassierbar geworden.

Hier eine Schweinemastanlage mit einer Drohne gefilmt – was glauben Sie, was passiert, wenn diese Farm von Hochwasser betroffen ist? Es gibt mehr als 2000 Betriebe wie diesen in Illinois und nicht nur hier. Es gibt mehr als 2000 Betriebe wie diesen in North Carolina und auch Iowa ist nicht nur die Heimat von Monsanto, sondern auch von rund 60 Millionen Geflügel.

Was im Video wie ein See aussieht, ist gar kein See, sondern es ist ein offene Lagune mit Schweine- Kot und Urin gefüllt.

Iowa ist nicht nur die Heimat von Monsanto, sondern auch von rund 60 Millionen Geflügel.

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Der fruchtbare Lössboden macht Iowa zu einem der ertragreichsten US-Bundesstaaten in der Kornkammer (Corn Belt) der Vereinigten Staaten. Hier werden insbesondere Mais, Sojabohnen, Getreide und Kartoffeln angebaut. Auch die Viehwirtschaft spielt mit Schweinen, Rindern und einer ausgeprägten Milchwirtschaft eine große Rolle. Jedes fünfte in den USA verspeiste Ei stammt aus Iowa. Iowa produziert fast ein Drittel aller Schweine in den USA. Einer der Großproduzenten für Fleisch ist nicht ein amerikanischer Konzern, sondern die Murphy-Brown LLC, Teil der chinesischen WH-Group, dem weltweit größten Schweinezüchter, deren Produkte in Europa unter dem Namen Campofrio verkauft werden. WH hat 2014 Smithfield Foods gekauft. Mit einem Volumen von 4,9 Mrd. US-Dollar ist diese Übernahme die größte einer US-Firma durch einen chinesischen Konkurrenten. Mehr Informationen: Vogelgrippe USA – 48 Millionen Geflügel getötet – Thanksgiving Goes Vegan?

Das Wetter spielt in den USA verrückt. Gleich mehrere Wetterextreme haben die USA heimgesucht: heftiger Schneefall in New Mexiko, West-Texas und Teilen Oklahomas bis zu Überflutungen in nördlich davon gelegenen Bundesstaaten. Das tumultartige Wetter hat bislang viele Menschen das Leben gekostet. Doch kommt nach der Katastrophe noch eine weitere Katastrophe?

Was, wenn wirklich überirdische Tanks mit giftigen, krebserzeugenden Stoffen im Wasser treiben, die beim Fracking zum Einsatz kommen? Was, wenn Pipelines bersten, in denen kontaminiertes Wasser oder Öl transportiert wird?

Was, wenn die offenen Lagunen überflutet werden, die mit Schweine-Kot und Urin gefüllt sind? Was, wenn die Massentierställe mit Wasser voll laufen?

Missouri Flood 2016 – Cape Girardeau – Jan 1st – Aerial Drone 4K Footage

Nach tagelangen schweren Unwettern in den USA richtet sich der Blick verstärkt auf die Bundesstaaten Missouri, Illinois und weitere des Mittleren Westens. Doch dies dürfte noch lange nicht das Ende der Naturkatastrophe am „Ol‘ Man River“  sein. Er bedroht seine Anwohner, doch der größte Schaden dürfte durch die vielen Chemikalien folgen, die von Menschenhand produziert wurden.

Bislang behauptet die Fracking- Branche kategorisch, dass die Technik durch Flutwasser nicht beeinträchtigt werden könne – was von der Wirklichkeit in Colorado widerlegt wurde.

Auch die Massentierhaltung, wie die Bilder und Berichte aus Iowa oder Illinois zeigen, stellt wegen der Entsorgung der Gülle generell ein Umweltproblem dar. Sie verseucht das Grundwasser unter anderem mit hoher Nitratbelastung und Antibiotika.

Welche Folgeschäden letztendlich diese Naturkatastrophe mit sich bringt, wird die Zukunft zeigen, sofern wir es je erfahren werden.

„Ol‘ Man River, dieser Old Man River – Er sagt nichts, obwohl er so viel weiß -Er fließt nur weiter, fließt einfach weiter dahin.“

„Ol‘ man river, That old man river. He must know sumpin‘ But don’t say nuthin‘, He just keeps rollin‘. He keeps on rollin‘ along.“

Sollten Sie an diesen Informationen interessiert sein, dann wenden Sie sich bitte an uns. Außerdem bitten wir, sofern Sie sich diese Recherchen zunutze machen, als Quelle genannt zu werden.

Netzfrau Doro Schreier

El Niño- Extreme Naturkatastrophen – alles was Mutter Natur für uns Schreckliches zu bieten hat!

El Niño – Uruguay, Argentinien, Paraguay und Brasilien 150.000 Menschen wegen Überschwemmungen evakuiert- 150,000 people displaced by floods in South America

„Silicon Valley der Agrarindustrie“- Massentierhaltung stoppen!

Rückstände in Früchten? Abwasser aus Fracking auf Äckern in Kalifornien- California Farms Are Using Drilling Wastewater to Grow Crops

Die Folgen – Eine Luftaufnahme des Hydraulic Fracking

Kabinett beschließt Fracking durch die Hintertür – Risikostudie Fracking

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Laut einem aktuellen Bericht vom 02.Januar 2015 fordern Schweine-Produzenten im südlichen Illinois ….
    bitte korrigieren (2016) in :
    Laut einem aktuellen Bericht vom 02.Januar 2016 fordern Schweine-Produzenten im südlichen Illinois ….

    • Geht es vielleicht ein bisschen genauer? Ich verstehe nicht, was Sie wollen. Achso, nur die Zahl. Und wo befindet sich dieser Satz? Oben, Unten, in der Mitte?

  2. Schön, dass es auch gute Blogs gibt!
    Aber ist die Karte wirklich aktuell? Auf http://www.eia.gov siehts weit schlimmer aus. Dort bei geography – maps – auf die Karte „US Energy Mapping System“ klicken. Bei „Layers/Legend“ alle Häkchen wegmachen und jeweils ein Häkchen bei „oil and gas wells“ (Öl = braun, Gas = blau) und „Tight Oil/Shale Gas Play“ setzten. Dann mal dicht ran zoomen. Man kann auch im Menü „Basemaps“ die Ansichten Satellit, Topografie etc wechseln. Wo ist dort in den Frackinggebieten überhaupt noch Platz für Bohrungen? Illinois und Indiana sind nicht mal aufgeführt. Kentucky und Tennessee hängen bei der Meldung hinterher. Bereits aufgegebene Bohrungen sind auch nicht mehr dabei. Und von den vielen vielen Pünktchen fallen in sehr naher Zukunft sehr sehr viele aus der Produktion. Alle Förderkurven fallen rasant. Das „100 Jahre Full-Speed-Fracking“ dauert noch ein paar Jährchen, dann ist Schluss und zurück bleiben Umweltschäden in gewaltigem Ausmaß und Schulden.
    Und dann muss man noch all diese Rohre für die Ewigkeit abdichten. Es ist so gut wie unmöglich, die Rohre dauerhaft gegen das Erdreich abzudichten. Keiner weiß, wie man zwischen Rohr und Erdreich die Dichtigkeit überprüfen kann. Wie sieht das Monitoring für die Ewigkeit aus? Wie sicher sind die langen dünnen Zementröhrchen gegen Biegung und Quer- bzw. Scherkräfte bei Erdbeben? Und was ist mit Korrosion? Die Rohre verrotten innerhalb kürzester Zeit. Das ölige Zeug im Erdboden läuft langsam aber sicher noch Jahrzehnte nach; blöderweise lohnt sich die Fördermenge schon nach spätestens 5 Jährchen nicht mehr. Die kleinen Erdbeben wirken wie eine Pumpe und drücken das Zeug zusätzlich kräftig nach oben in die Grund- und Trinkwasserschichten. Ein Schweizer Käse ist absolut dicht gegenüber den (ehemals) dichten geologischen Schichten.
    Eine Ölheizung fürs neue Haus würde ich nicht empfehlen. Siehe https://www.eia.gov/petroleum/drilling/pdf/dpr-full.pdf
    Perfekte Hubbert-Kurven mit schönen Peaks! Es geht steil bergab. Vielleicht auch nochmal ganz kurz bergauf, wer weiß? Oder auch nicht.

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