Gewusst? Medikamente und Impfstoffe sind aus gentechnisch verändertem Mais, Reis, Karotten

PharmaBiopharmazeutika sind Arzneimittel, die mithilfe von Biotechnologie und gentechnischen Verfahren in Bioreaktoren hergestellt wurden.

Für die biotechnologische Produktion von Biopharmazeutika werden insbesondere Hefen oder Säugetierzellen wie z. B. CHO-Hamsterzellen (kurz für: Chinese Hamster Ovary) genutzt. Ausschlaggebend bei der Wahl des Produktionssystems ist letztlich die Frage, welchen Wirkstoff man herstellen möchte.

Viele Medikamente enthalten Hilfsstoffe wie genmanipulierten Mais oder GVO-Baumwolle. Was auf unserem Teller nicht erwünscht ist, wird als Medikament verordnet. Auch dienen Reissamen als Produzenten genauso wie Karotten. Derzeit sind in Deutschland nach vfa-Recherchen 188 Arzneimittel mit 148 Wirkstoffen zugelassen, die gentechnisch hergestellt werden (Stand: 23.12.2015) – mindestens 169 Arzneimittel mit 128 Wirkstoffen waren noch stand 31.07.2014 zugelassen, die gentechnisch hergestellt werden Tendenz steigend!

Anwendungsbereiche sind u. a. Diabetes (Insuline), Multiple Sklerose und Autoimmunkrankheiten wie rheumatoide Arthritis und Psoriasis (Immunmodulatoren), Krebserkrankungen (monoklonale Antikörper), angeborene Stoffwechsel- und Gerinnungsstörungen (Enzyme, Gerinnungsfaktoren) sowie Schutzimpfungen (Gebärmutterhalskrebs, Hepatitis B) und Osteoporose.

Die Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – dazu sind auch die Pharmakonzerne gerne bereit, Millionen Euro an den richtigen Stellen zu platzieren, um ihre Medikamente, ob sie nun helfen oder nicht, genehmigt zu bekommen. In der Produktion der Medikamente sucht man aber kostengünstige Methoden.

Da die genetischen Veränderungen  den Forschern zufolge recht einfach zu erzielen seien, sei ihr Ansatz wirtschaftlich interessant und im industriellen Maßstab durchführbar. Mit ihren neuen Erkenntnissen erhoffen sich die Forscher, dass Pflanzensamen auch von eiweißreichen Pflanzen wie z. B. Soja künftig vermehrt genutzt werden können, um kostengünstig therapeutische Proteine herzustellen, so eine aktuelle Aussage aus einem Beitrag, der sich mit genmanipulierten pflanzlich hergestellten Biopharmazeutika befasst. 

Die Bundesregierung ist so „nett“ und hat eine Plattform: Pflanzenforschung.de zur Verfügung gestellt, auf der wir erfahren, dass seit Jahren bestimmte Verfahren erprobt werden, um Pflanzen als Medikamenten-Produzenten zu nutzen. Dies nennt man „Molecular Pharming“. Die daraus gewonnenen Produkte bezeichnet man als „Plant Made Pharmaceuticals“ (PMP). Molecular Pharming ist der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen als Produktionsplattform, für z. B. nachwachsende Rohstoffe, Feinchemikalien oder Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel.

HPV-Impfstoff

Wir hatten dieses Thema gar nicht in diesem Beitrag vorgesehen, doch da wir nun davon ausgehen müssen, dass es sich um einen genmanipulierten Impfstoff handelt, gehört es auch hier mit dazu. Seit 2006 ist der HPV-Impfstoff Gardasil, Entwicklung: Merck & Co., europäischer Vertrieb: Sanofi Pasteur MSD, auf dem europäischen Markt. Seit 2007 gibt es den Impfstoff Cervarix von GlaxoSmithKline. Über beide Konzerne haben wir bereits berichtet und Frau Merkel war bereits Schirmherrin für die Impflobby Siehe: Impfallianz – Bill Gates und Merkel machen Pharmakonzerne mit Impfstoffen reich – zehntausende Mädchen als Testpersonen missbraucht

Wir wurden auch fündig. In dem Beitrag: Evolution of Plant made Pharmaceuticals vom 17.Mai.2011 auf der Seite National Center for Biotechnology Information fanden wir eine aussagekräftige Studie mit vielen Informationen, die wir aber nicht in diesem Beitrag übersetzt haben. Im Dezember 2009 startete Bayer die klinische Entwicklung einer Pflanze, die für Antikörper-Impfstoffe verwendet werden kann. Daraufhin folgte die Einreichung eines Protokolls der  Phase I-Studie an der US-amerikanischen FDA (United States Food and Drug Administration). Dieses Datum ist wichtig, denn es folgen noch weitere Informationen.

In dem Beitrag erfahren wir auch von Impfstoffen, die ebenfalls in einem solchen Verfahren hergestellt werden, u. a. der erfolgreiche Plant-made-Impfstoff.

Die weltweit erste Zulassung eines (injizierbaren) Plant-made-Impfstoffes war Anfang 2006. Am 31. Januar 2006 kündigte Dow Agrosciences LLC mit, dass sie die weltweit erste Zulassung für einen in Pflanzen hergestellten Impfstoff von der United States Department of Agriculture erhalten hatten. Der entwickelte Plant-made-Impfstoff bekämpft das Newcastle Disease Virus (NDV) und wurde mit einem enthaltenen Pflanzenzellkultur-Produktionssystem gefertigt. Die Zelllinie einer transgenen Tabakpflanze, die als Suspensionskultur in einem üblichen Bioreaktor gezüchtet worden war, wurde verwendet, um den Impfstoff herzustellen.

Dow Chemical ist auch bekannt für das Entlaubungsmittel Agent Orange: Die Lizenz zum Töten – DOW UND DUPONT – die größten Chemieriesen fusionieren

Am 1. Dezember 2009 gaben Pfizer und Protalix eine Vereinbarung zur Entwicklung und Vermarktung von prGCD für die Behandlung von Morbus Gaucher bekannt. Die Vereinbarung gibt Pfizer weltweite Exklusiv-Lizenzrechte, während Protalix die Vermarktungsrechte in Israel behält. Doch im Frühjahr 2011 zog die FDA die Zulassung für das Medikament zurück und bat um zusätzliche Daten aus vorhandenen Studien. Das Medikament wurde  am 1. Mai 2012 erneut in den USA zugelassen.

Bei dem Wirkstoff gegen Morbus Gaucher beobachtete man nach der Zulassung allerdings starke Nebenwirkungen: relativ häufige Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Anaphylaxie. (Das Bild anaphylaktischer Reaktionen reicht von leichten Hautreaktionen über Störungen von Organfunktionen, Kreislaufschock mit Organversagen bis zum tödlichen Kreislaufversagen, dem anaphylaktischen Schock).

Von Überempfindlichkeit bis zu Anaphylaxie

Dies hatte zur Folge, dass die U.S. Food and Drug Administration (FDA) die Sicherheitskennzeichnung des Medikaments im August 2014 änderte. Nun wird auf die Gefahr von Überempfindlichkeitsreaktionen hingewiesen.

Unklar ist bisher, ob die spezifischen pflanzlichen Glykosylierungsprozesse zu diesen Reaktionen führten. Man hat darüber hinaus wenig klinische Erfahrungen mit intravenös verabreichten Biopharmazeutika, die in pflanzlichen Wildtyp-Zellen produziert wurden. Das macht endgültige Schlussfolgerungen über die Sicherheit von pflanzlichen Modifikationen von Mehrfachzuckern derzeit nicht möglich.

Diesem Unsicherheitsfaktor ist es auch geschuldet, dass Säugetierzellen noch immer das Mittel zur Wahl bei der Erzeugung von Biopharmazeutika sind, wie z. B. Hamsterzellen, sogenannte CHO-Zellen (kurz für: Chinese Hamster Ovary). Diese heften keine oder nur geringe Mengen immunogenen Zucker an die therapeutischen Proteine. Eine Überlegung ist daher, die pflanzenspezifischen Modifikationen gezielt zu verhindern, um den produzierten Wirkstoff dem der anderen Produktionssystemen anzugleichen, so der aktuelle Bericht auf pflanzenforschung.de

„GlycoDelete“ als Lösung des Problems

Forschern ist es nun gelungen, mit Hilfe einer Technologie, die sie „GlycoDelete“ tauften, Biopharmazeutika ohne die problematischen pflanzen-spezifischen Zuckerreste in Pflanzensamen herzustellen. Sie manipulierten dafür den pflanzeneigenen N-Glycosylierungsweg, indem sie zum einen ein spezielles Enzym (N-acetylglucosaminyltransferase-I, kurz: GnTI) im Samen des Modellorganismus‘ Arabidopsis thaliana deaktivierten. Es ist das erste Enzym im Stoffwechselweg der Biosynthese von komplexen Mehrfachzuckern. Zum anderen wurde ein Protein (Endo-N-acetyl-β-D-glucosaminidase, kurz: endoT) des Pilzes Hypocrea jecorina in jene Samen geschleust und dort exprimiert. Klingt kompliziert – ist es sicher auch. Wir haben dieses nur vollständigkeitshalber zugefügt, damit Sie erfahren, dass es immer noch Probleme mit den Nebenwirkungen gibt.

Impfen

Zu der Impfpflicht:

Der Bundesparteitag der CDU sprach sich im Dezember FÜR eine IMPFPFLICHT aus. Auslöser war die „Masernepidemie“ in Berlin vegangenen Jahres und der Tod eines kleinen Jungen in Berlin, weil er nicht geimpft gewesen sei. Wer sich impfen lassen möchte, kann das gern tun, sollte sich vorher aber informieren. Aus diesen Fällen jetzt eine Impfpflicht abzuleiten – das geht zu weit! Außerdem wird unseres Erachtens dieser Fall nur als Vorwand genommen, denn auch in den USA macht sich Unmut breit, weil auch dort ein Impfzwang in Erwägung gezogen wird. Mehrere Länder folgen.

Kurz nach der Entscheidung der CDU für eine Impfpflicht ging Karl Lauterbach‬, Gesundheitsexperte der ‪‎SPD‬ an die Öffentlichkeit. Er ist ein Lobbyist, denn Lauterbach war Aufsichtsratsmitglied bei den Rhön-Kliniken und zwar vom 2001 bis 2013.Mit rund 15 000 Beschäftigten wird Rhön künftig auf einen Jahresumsatz von einer Milliarde Euro kommen. Allein hier müsste man wieder die einzelnen Anteilseigner benennen – zum Beispiel B. Braun – Dieser Konzern entwickelt, produziert und vertreibt Produkte und Dienstleistungen für die Medizin und hat sich zu einem weltweiten Konzern und führenden Versorger des Gesundheitsmarktes entwickelt. Dazu auch Wenig Aufwand – hoher Ertrag – dies lässt die BIG4 der Klinikbetreiber gesunden – Solche Pflege ist Folter!
Lauterbach will mit Gesundheitsminister Hermann Gröhe möglichst bald über die Einführung einer Impfpflicht ins Gespräch kommen. In der SPD werde sich dafür eine breite Mehrheit finden – so die SPD!
Ja, die Pharmalobby macht gute Arbeit und lässt die Sektkorken knallen – Die pharmazeutische Industrie in Deutschland stellte 2013 pharmazeutische Erzeugnisse im Wert von über 29 Mrd. Euro her und übernimmt nun die Entscheidung, dass die Eltern ihre Kinder impfen lassen müssen. Das Gesundheitsministerium verwies auf das Präventionsgesetz, demnach Impfberatung vor der Kita verpflichtend sei und ungeimpfte Kinder beim Ausbruch einer Krankheit vom Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung ausgeschlossen werden könnten. Das kommt einer Entmündigung nahe.

Viele Menschen lassen nur noch die allernötigsten Impfungen an sich oder ihre Kinder heran. Manche Menschen lassen sich gar nicht mehr impfen, da das Misstrauen gegenüber möglichen Nebenwirkungen wächst.

Kritiker sehen in Impfungen ein unnötiges Risiko und reine Geldmacherei. Siehe Impfen – Verflechtungen mit der Industrie

Wie die VFA (Die Forschenden Pharma-Unternehmen) berichten, werden auch Schutzimpfungen (Gebärmutterhalskrebs, Hepatitis B) genetisch hergestellt. Die Gebärmutterhalsimpfung gerät immer mehr in Kritik.

Impfen1

In USA  nahm sich der beliebte Nachrichtensender, Katie Couric, dieses Themas an und befragte die Mutter einer jungen Dame, die nach Erhalt des Gardasil-Impfstoffes starb, sowie einen der führenden Ärzte, die klinische Studien für Merck durchgeführt hatten. Dass eine solch große Sendung  überhaupt etwas Negatives über Impfstoffe sagen darf, ist in den USA schon recht selten. Die Ausstrahlung der Sendung blieb nicht ohne Folgen. Es folgten regelrechte Hetzkampagen. Katie Couric erlebte einen regelrechten Shitstorm. Zum Schluss wurde Sie sogar gezwungen, sich für ihre Fragen zu entschuldigen. Der Pharmakonzern Merck versicherte, dass der Gardasil-Impfstoff sicher sei.

Ganz anders in Dänemark. Die dänische Regierung bat die EFSA übrigens, die Risiken der Impfstoffe zu überprüfen. Die dänischen Medien produzierten eine Dokumentation über HPV-Impfung und deren Risiken und fügten gleich englische Untertitel zu, damit auch der Rest der Welt sehen kann, was anderswo verschwiegen wird. Ähnlich wie in den USA und anderen Ländern können diese Impfungen Mädchen schädigen, diese finden aber bei den Regierungen keine Hilfe. Im Gegenteil: In vielen Ländern wird eine Zwangsimpfung ausgeführt.

Hier die dänische Dokumentation mit englischem Untertitel:

Gardasil® ist ein Impfstoff, der mit zahlreichen Todesfällen und über 8000 negativen Reaktionen in Verbindung gebracht wird. Lesen Sie dazu auch Tausende Teenager erleiden nach HPV-Impfung chronische Krankheiten – Thousands of teenage girls enduring debilitating illnesses after routine school cancer vaccination

Wenn jetzt noch die Genmanipulation hinzukommt, dann müssen wir erst recht fragen, was da geimpft wird.

Zur Datenbank: http://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/datenbanken-zu-arzneimitteln/amzulassungen-gentec.html

Reissamen als Produzenten

ReisIn unserer Recherche erfahren wir, dass es Forschern 2011 gelungen war, Reispflanzen genetisch so umzubauen, dass sie das im Blutserum vorkommende Serumalbumin (HSA) produzieren. Dieses Eiweiß wird weltweit in großen Mengen zur Medikamenten- und Impfstoffproduktion eingesetzt. Auch bei der Behandlung von Patienten mit beispielsweise schweren Verbrennungen oder Leberzirrhose wird es benötigt. Bisher war der Nachschub jedoch begrenzt, da HSA nur aus Blutsplasma gewonnen werden konnte. Vor allem ist es für die Pharma eine weitaus billigere Lösung, wie der folgende Fall zeigt.

Im August 2013 war es Forschern  gelungen, Antikörper gegen Rotaviren-Infektionen in transgenen Reispflanzen herzustellen. Die Pflanzen produzieren die fremden Antikörper dabei in ihren Samen. Künftig könnten sie neben der Therapie auch der Prävention von Infektionen dienen. Die Forscher hoffen, auf diesem Weg künftig günstig und schnell große Mengen des Antikörpers herstellen zu können. Gelingt dies, dann kann auf dieser Basis ein marktfähiges Medikament entwickelt werden, das man oral verabreicht und gegen Rotaviren-Infektionen einsetzen kann. Bis es soweit ist, muss der Antikörper erst noch auf seine Wirksamkeit im menschlichen Körper getestet werden. Es ist teuer und aufwändig, Proteine für eine medizinische Anwendung aus modifizierten Mikroorganismen oder Säugetierzellen zu gewinnen. Diese so-genannten rekombinanten Proteine werden daher immer häufiger in Pflanzen produziert. (genmanpipulierte Pflanzen)

Im Mai 2012 erhielt das erste Biopharmazeutikum für die Behandlung von Menschen die Zulassung der U.S. Food and Drug Administration (FDA): Das Medikament wird unter dem Namen Elelyso vermarktet und enthält ein rekombinantes Protein (Taliglucerase alfa), welches in Karotten-Zellen hergestellt wird. Es wird in der Enzymersatztherapie der Stoffwechselkrankheit Morbus Gaucher verwendet. Morbus Gaucher ist eine lysosomale Speicherkrankheit.

Erstes Humanarzneimittel aus gentechnisch veränderten Pflanzenzellen 2012 zugelassen

MöhrenIn den USA wurde ein Arzneimittel aus einer gentechnologisch veränderten Möhre zugelassen. Es ist deutlich billiger als gängige Therapien.

Elelyso ist das erste für den Menschen zugelassene Medikament, welches in gentechnisch veränderten Pflanzenzellen produziert wird. Das Medikament wurde am 1. Mai 2012 in den USA zugelassen. Es enthält ein Enzym, das durch das Einfügen eines Gens in den Zellen von Karotten hergestellt werden kann. Das Medikament wird als Enzymersatztherapie zur Behandlung von Morbus Gaucher, einer Erbkrankheit, eingesetzt.

Hergestellt wird das therapeutische Enzym von der israelischen Biotechnologiefirma Protalix Biotherapeutics. Statt auf die klassischen Modellorganismen für Pflanzengentechnik wie Ackerschmalwand, Mais, Tabak oder Kartoffel zu setzen, entschied sich Protalix für die Möhre oder besser gesagt für Möhrenzellen. Denn statt das schmackhafte Wurzelgemüse im umstrittenen Freilandanbau heranzuziehen, können die veränderten Möhrenzellen bequem in Bioreaktoren gezüchtet werden.

Elelyso ist in den USA von Pfizer lizenziert und diese wiederum gehen aus Monsanto hervor und arbeiten mit Nestlé zusammen, da Nestlé die Babynahrungssparte von Pfizer gekauft hat.

Die Zulassung von Elelyso könnte nun anderen PMP die Tür öffnen, hieß es nach der Zulassung und damit scheinen die Forscher Recht behalten zu haben.

Mais produziert Enzyme für Medikamente

Bild eines MaiskolbensAuf der Plattform erhalten wir auch eine Information aus 2012, dass die Forscher mit  einer neuartigen Technologie menschliche Enzyme für Therapien in Maissamen produzieren. Bislang werden diese teuer und aufwändig in Säugetierzellen hergestellt. Die vorliegende Studie weckt die Hoffnung, so die Forscher, bald Biopharmazeutika in größeren Mengen herzustellen. Damit ließen sich auch seltene genetische Krankheiten kostengünstig behandeln. Uns sei die Frage nun erlaubt: Geht es um den Menschen als solches oder um das kostengünstige Verfahren?

Um die Modifikation des menschlichen Proteins in den Maiszellen zu vermeiden, manipulierten die Forscher die intrazellulären Abläufe, damit das Enzym im Nährgewebe der Samen produziert werden kann und nicht durch den Golgi-Apparat bewegt wird. Dazu veränderten sie gezielt die Boten-RNA (auch mRNA genannt) des proteinproduzierenden Gens. Die mRNA sorgt dafür, dass die Erbinformation aus dem Zellkern zu den Orten der Proteinsynthese gelangt. Die Veränderung erzielten sie durch eine neuartige Technologie: Die gezielte mRNA-Modifikation (mRNA Targeting genannt) erfolgte mit Hilfe von bestimmten Abschnitten eines Maisgens (α-zein), das bei der Proteinbildung (Genexpression) ebenfalls den Golgi-Apparat umgeht.

Obwohl die FDA 2012 das Medikament Elelyso von Pfizer (Das ist übrigens das Pharmaunternehmen, welches mit Viagra berühmt geworden ist und noch mit dem Konzern von Botox verschmolzen ist) genehmigte, heißt es, dass die Forschung noch in einem frühen Stadium und der Weg des Medikaments zum Markt noch lang sei. In klinischen Tests müsse die Wirksamkeit sowie die Sicherheit und Verträglichkeit des potentiellen Medikaments geprüft werden. Dies werde erfahrungsgemäß noch einige Jahre dauern und bedürfe finanzieller Aufwendungen im mehrstelligen Millionen-Euro Bereich.

Wie kann es sein, dass doch Medikamente auf dem Markt sind, die eben aus diesen genmanipulierten Pflanzen hervorgehen, wie diese Beispiele aus der Schweiz zeigen?

Die Schweizer Pharmaindustrie setzt sich über den Wunsch und Willen der Bevölkerung zur GVO-freien Ernährung hinweg. Unglaublich, aber wahr, wenn wir diese genmanipulierten Lebensmittel nicht auf dem Teller haben möchten, dann landen diese halt in unserem Magen – via Medizin-Kapseln.

Alleine in der Schweiz sind über 50 Medikamente mit Bestandteilen von GVO-Pflanzen versehen, vielleicht auch bereits schon mehr.

Roche hat ein Medikament, das Cellcept heisst. In diesem wird die Kapsel um den Wirkstoff mit GVO-Baumwolle umhüllt. In der Schweiz ist zum Beispiel die Aufsichtsbehörde Swissmedic für die Kontrolle zuständig. Da Medikamente nicht unter das Lebensmittelgesetz fallen, ist dieses erlaubt.

Es gibt sogar Medikamente, z. B. eines von GlaxosmithKline, ein morphiumhaltiges Schmerzmittel namens Kanapol, welche mehrere GVO-Pflanzenbestandteile beinhalten.

In der Schweiz hat sich der  «Basler Appell gegen Gentechnologie» an die Swissmedic gewandt und fordert, keine GVO-Pflanzen mehr einzusetzen, welche laut dem Lebensmittelgesetz nicht verwendet werden dürfen.

Die meisten GVOs in Medikamenten werden als Hilfstoffe beigefügt … jedoch gibt es auch andere Beispiele.
Insulin wurde früher von der Bauchspeicheldrüse der Schweine genommen, heute wird es aus GVO-Bakterien und Hefen gewonnen. Auch Impfstoffe werden oft ähnlich produziert. [Siehe dazu auch: Impfstoffe aus Frankensteins Küche].

Basler Appell kritisiert GVO-Trägerstoffe bei Medikamenten

„Die Pharmabranche ignoriert den Willen der KonsumentInnen, auf Gentech-Bestandteile zu verzichten: Recherchen des Basler Appells gegen Gentechnologie zeigen, dass mehr als 50 in der Schweiz erhältliche Medikamente Stoffanteile enthalten, die aus gentechnisch veränderten Nutzpflanzen hergestellt wurden. Die Palette ist breit, sie reicht von der Hepatitis-Spritze mit Polysorbat aus Gentech-Mais bis zum Medikament gegen Schmerzen, das neben Zucker-Stärke-Pellets aus Gentech-Mais zusätzlich eine Cellulose-Verbindung enthält, die aus gentechnisch veränderter Baumwolle hergestellt ist.

Der Basler Appell gegen Gentechnologie ruft die Bevölkerung dazu auf, Verpackungstexte und -beilagen kritisch zu lesen. Vor der Einlösung des Rezepts können Fach- und Patienteniformationen auch im Internet unter www.swissmedicinfo abgerufen werden. Nur auf diese Weise kann die unwissentliche Einnahme von Gentech-Bestandteilen vermieden werden.“ http://www.baslerappell.ch/aktuell

Studien beweisen: GVO schaden der Gesundheit

 Warum entscheiden sich die Regierungen von immer mehr Ländern FÜR die Gesundheit ihrer Bevölkerung – oder sollten wir uns lieber fragen, warum unsere Regierung sich GEGEN unsere Gesundheit, gegen unser Überleben, entscheidet? Viele Studien zeigen deutlich, dass wir nicht genug über die (Langzeit) Auswirkungen von GVOs und den damit verbundenen Pestiziden, wie z.B. Roundup von Monsanto, wissen. Und das, was wir wissen, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.

  • Mehrere Giftstoffe aus GVO wurden in mütterlichem und fötalem Blut gefunden
  • Neue Studie bringen GVO mit Gluten-Unverträglichkeit in Verbindung, das betrifft 18 Millionen Amerikaner
  • DNA aus gentechnisch veränderten Pflanzen kann auf die Menschen, die sie essen, übertragen werden
  • Studie bringt gentechnisch veränderten Mais mit Tumoren an Ratten in Verbindung
  • Studien bringen GVO-Tierfutter mit schweren Magen-Entzündungen und erweiterten Gebärmüttern bei Schweinen in Verbindung
  • Die Risikobewertung von GVO stützt sich auf sehr wenige wissenschaftliche Beweise
  • Glyphosat löst das Wachstum menschlicher Brustkrebszellen durch Östrogen-Rezeptoren aus
  • Lesen Sie dazu: 10 Studien beweisen: GVO schaden der Gesundheit

Wenn Ihnen also irgend jemand erzählt, GVO sei für den Verzehr völlig sicher – das ist nicht wahr. Wir wissen einfach nicht genug darüber um eine endgültige Aussage machen zu können. Viele Beweise deuten auf das Gegenteil hin.

Scheint es nicht irgendwie paradox: auf der einen Seite bekommen wir Medikamente gegen Krankheiten und nehmen dann wiederum GVO-Medikamente, wo doch zahlreiche Studien beweisen, dass GVO gesundheitsschädlich ist. Wir sind keine Ärzte und keine Forscher – nur irgendwie merkwürdig scheint uns das doch.

Dazu passt auch, dass bereits Krankheiten patentiert werden – Frankenstein 2.0 – Patente auf Menschen-, Tier- und Pflanzen-Gene – Schöne neue Welt!

Netzfrau Doro Schreier

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4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Medikamente und Impfstoffe sind aus gentechnisch verändertem Mais, Reis, Karotten - Alternative Schmerztherapie und Schmerzmedizin

  2. Könnt Ihr noch schreiben
    WER von den verdorbenen Politikern
    die jeweiligen Genehmigungen unterschrieben hat?

  3. Tatsächlich waren sieben der Top-10-Medikamente (gemessen am weltweiten Umsatz) im Jahr 2014 gentechnisch hergestellte Präparate. Darunter befinden sich drei Krebsmedikamente, drei Mittel gegen rheumatoide Arthritis, und ein Insulin-Präparat gegen Diabetes.

    Liebe Frau Schreier, es wäre spannend zu sehen wie Sie reagieren würden, wenn Sie selbst einmal in die Lage kommen, auf eines dieser Medikamente angewiesen zu sein. Selbstverständlich steht es ihnen frei, selbstbestimmt zu entscheiden welche Art der Medizin Sie für sich wünschen. Ich bezweifle aber, dass viele Ihrer LeserInnen dann immer noch an Ihre Behauptungen zu Gesundheitsgefahren von GVO glauben und bereit sind, auf die Möglichkeiten der modernen Medizin zu verzichten.

    • „Ich bezweifle aber, dass viele Ihrer LeserInnen dann immer noch an Ihre Behauptungen zu Gesundheitsgefahren von GVO glauben und bereit sind, auf die Möglichkeiten der modernen Medizin zu verzichten.“ – Falsch gedacht, Herr Lucht!. Wenn Sie die Arbeit der Netzfrauen verfolgt haben sollten, dürften sie ihre Mission erkannt haben, nämlich: Aufklärung, Information und somit Aufforderung zu selbstständigen Denken und Handeln. Man/Frau hat immer eine Wahl, IMMER. – Mit freundlichen Grüßen

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