Fresenius/Helios, Asklepios, Sana Kliniken, Rhön-Klinikum : Das Geschäft mit unserer Gesundheit

Pflege6Sind kranke Menschen noch Patienten oder längst auch Kunden? Was bedeuten Kostendruck, Bürokratie und demografischer Wandel für unser Gesundheitssystem? 

Möchten Sie so behandelt werden? Ruhiggestellt und abgeschoben statt liebevoll gepflegt – so sieht der Alltag in vielen Pflegeheimen aus. Kaum ein Pflegebedürftiger weiß wirklich, was ihn im Pflegeheim erwartet. Anders sieht es auch nicht in den Krankenhäusern aus. Gewinnmaximierung durch Personalabbau oder durch Einsetzen von Zeitarbeitern. 

Oft wollen wir ein Thema, über welches wir bereits berichteten, nur kurz updaten und es entpuppt sich dann als solch großer Skandal, dass sich damit ein ganzes Buch füllen lässt. Wir haben schon oft auf den Pflegenotstand hingewiesen, hofften, dass sich etwas ändern würde. Aber auch mit der neuen Koalition hat sich nicht wirklich etwas zum Positiven verändert. Die Pflege liegt am Boden. Und wir stellen fest: Die Änderungen unter Gesundheitsminister Hermann Gröhe dienen nur wieder den Pharmakonzernen. Bevor wir uns den Änderungen widmen, hier erst einmal  aktuelle Schlagzeilen, die uns wieder auf das Problem Pflege aufmerksam machten:

Hamburgs Kliniken vor dem Kollaps – Schwerwiegende Mängel: Bremer Altenheim geschlossen –  Pflegenotstand am FEK Neumünster: Nur sechs Minuten pro Tag für die Pflege – Wegen des akuten Fachkräftemangels beim Pflegepersonal wird das Altenpflegeheim Dünwald in Hüpstedt mit sofortiger Wirkung komplett geschlossen. – Bad Soden: Staatsanwalt ermittelt – Pflegeheim im Visier: Wachkoma-Patient mit rätselhafter Verletzung. – Dauerstress in Krankenhäusern – Tbc–Fälle: Facharzt kritisiert Helios, Dr. Michael Schroers ist sich sicher, dass das Helios Klinikum Tbc-Patienten zu früh entlassen hat – Bei neun Frühgeborenen auf der neonatologischen Station der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden hat sich am Mittwoch „die Besiedelung mit dem Keim MRSA bestätigt“. Dies erklärten die Kliniken in einer Pressemitteilung.- Zum Auftakt ihrer neuen Doku-Staffel bei RTL recherchierten die Reporter des „Team Wallraff“ mit versteckter Kamera in deutschen Kliniken– und trafen auf unzumutbare Zustände: Überforderte Pfleger, vernachlässigte Patienten und ein immenser Spardruck scheinen Alltag zu sein.

Wir haben bewusst nur die Schlagzeilen gewählt, übrigens alles aktuelle Fälle, und stellen fest, ein altes Problem ist zu einer Katastrophe herangereift. Nicht nur die Pflegebedürftigen sind Opfer des Systems. Viele Pfleger arbeiten an der Grenze ihrer Belastbarkeit: Medikamente zusammenstellen, Essen verteilen, waschen – und das im Minutentakt. 

Das Deutsche Institut für Patientenforschung (DIP) warnte bereits im „Pflege-Thermometer 2007„, dass es in deutschen Kliniken zu wenig Pfleger gebe. Das bedeute eine Gefahr für frisch operierte Patienten, hieß es. Das DIP erklärte, seit 1995 seien rund 50 000 Pflegestellen (bis 2007) in deutschen Kliniken abgebaut worden. Schon da müssten aber pro Jahr rund eine Million Patienten mehr medizinisch versorgt und betreut werden. Die Arbeitsbelastung des Personals steige demzufolge flächendeckend an. Im Jahr 2006 seien so viele Überstunden geleistet worden, dass man dafür rund 5000 Pflegekräfte zusätzlich hätte einstellen müssen. Für die Studie waren Angaben aus mehr als 250 Kliniken ausgewertet worden.

Vor einem möglichen bundesweiten Pflegedienststerben warnte 2012 der Bundes­verband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa). Grund war das in Mecklenburg-Vorpommern in Kraft getretene Vergütungssystem für ambulante Pflege­dienste, das den Diensten nach eigenen Angaben bis zu 25 Prozent Einbußen bescherte. Auch den gemeinnützigen Pflegediensten von Caritas oder Diakonie in Baden-Württemberg geht es finanziell zunehmend schlechter. Ein Drittel steckt derzeit trotz Zuschüssen in den roten Zahlen, so ein Bericht ebenfalls aus 2012.

Das Jahr 2015 endete vor ein paar Tagen und was lesen wir? Nach dem Abbau von 50 000 Vollzeitstellen im Pflegedienst im Krankenhaus kann die Politik nicht weiter ignorieren, dass dies Konsequenzen für die Qualität der Versorgung hat – Bereits heute macht sich der Personalmangel in der Pflege bei den Patientinnen und Patienten negativ bemerkbar. Die Überforderung der professionell Pflegenden nimmt immer weiter zu. Die Patientensicherheit ist in unseren Krankenhäusern sowie Pflegeeinrichtungen akut gefährdet“, mahnte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, anlässlich des 1. Internationalen Tags der Patientensicherheit am 17.09.2015 in Berlin.

Hier sei uns nun eine Frage erlaubt: Stimmen die Zahlen überhaupt? Bereits im Zeitraum von 1995 bis 2007 waren 50 000  Pflegestellen abgebaut worden. Im September 2015 ist wieder von einem Stellenabbau von 50 000 die Rede. Müssen wir nun davon ausgehen, dass immer noch Stellen abgebaut werden?

„Der Gesetzentwurf des zweiten Pflegestärkungsgesetzes enthält keine konkreten Regelungen für mehr Pflegepersonal. Das ist enttäuschend“, kritisierte Westerfellhaus. „Doch ohne eine angemessene Personalausstattung wird die vom neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff erhoffte Verbesserung der pflegerischen Versorgung scheitern.“

Fällt Ihnen etwas auf? Will uns die Regierung weismachen, dass es keine Menschen gibt, die sich in diesem Beruf ausbilden lassen wollen? Wenn ja, warum?

Dazu das Bundesministerium für Gesundheit:

„Bereits heute fehlen in den Pflegeberufen Fachkräfte. Amtliche Angaben zur Zahl aller nicht besetzten Stellen in den Pflegeberufen liegen allerdings nicht vor. Indizien für bestehende Engpässe können aus der Arbeitsmarktberichterstattung der BA (Stand: Juni 2015) entnommen werden. Stellenangebote für examinierte Altenpflegefachkräfte und -spezialisten sind demnach im Bundesdurchschnitt 123 Tage vakant (+50 Prozent gegenüber insgesamt). Auf 100 gemeldete Stellen (außerhalb der Zeitarbeit) kommen rechnerisch lediglich 46 Arbeitslose.“

Maßnahmen: Mehr Personal für die Pflege – Gute Pflege braucht Zeit und Zuwendung

Die Bundesregierung hat bereits zahlreiche Maßnahmen initiiert, um mehr Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Dazu gehören insbesondere:

  • Gestaltung der Rahmenbedingungen des Bedarfs an pflegerischer Versorgung
  • Umsetzung der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege
  • Modernisierung der Ausbildung in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege und Zusammenführung in einem neuen Berufegesetz
  • Fachlich-wissenschaftlich fundierte Personalbemessung in der Pflege
  • gesetzlicher Mindestlohn in der Altenpflege
  • Rahmenbedingungen zur Zahlung von Tariflöhnen
  • Entlastung des Pflegealltags durch mehr zusätzliche Betreuungskräfte in den Heimen
  • Abbau von Bürokratie, vor allem in der Pflegedokumentation
  • Aufwertung der Pflege durch Betonung der Ergebnisqualität
  • Öffentlichkeitsarbeit für ein realistisches Bild der Arbeit in der Pflege

Wir fassen zusammen: Wir haben einen Personalabbau von 50 000 Pflegekräften. Dies bedeutet nichts anderes als das

Aldi/Lidl -Prinzip: Wenig Aufwand – hoher Ertrag. 

Fazit: Um mehr Geld zu erwirtschaften, nimmt man weniger Vollzeitkräfte, mehr Teilzeitkräfte, die dann wiederum mehr Überstunden machen müssen und somit den neuen Mindestlohn schmälern. Denn bekanntlich werden Überstunden im Regelfall nicht vergütet, darf ja auch nicht, denn dann würde man über den Satz vom Minijob, 450 Euro,  kommen. Überschreitet das Einkommen aus unselbstständiger Arbeit den Betrag von 450 Euro, beginnt die Sozialversicherungspflicht des Einkommens.

Ob nun Pflege- oder Altenheime, das Prinzip ist das selbe.

Würde nun die Bundesregierung wirklich neue Pflegekräfte einstellen wollen, müssten die Rahmenbedingungen geändert werden! Tun sie aber nicht! Sie spielen den Großkonzernen, die sich – auf Pflege und Krankenbereiche – spezialisiert haben, in die Hände

Privatisierung von Krankenhäusern – Krankenhaus im Ausverkauf

Ein anderes Problem ist die Privatisierung von Krankenhäusern. Hier ein bisschen Farbe drüber, neue Dienstkleidung für Mitarbeiter und danach interessiert nur noch das Gier-Gen, denn Gewinn steht vor ordentlicher Leistung. Alles was über Jahrzehnte mit Steuergeldern aufgebaut wurde, wird in nur ein paar Jahren zerstört für kurzfristige Gewinne von Privatunternehmen, wieder unterstützt durch den Steuerzahler. Das Geschäft mit der Gesundheit ist ein Milliardenmarkt.

In Deutschland teilen sich wenige große Unternehmen das Geschäft. Die vier größten – Helios, Rhön, Asklepios und Sana – haben drei Viertel des privaten Krankenhausmarkts im Griff. Was bei einer Privatisierung des staatlichen Tafelsilbers passieren kann, sehen wir tagtäglich in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und Reha-Kureinrichtungen. Diese BIG4  sind nicht anders als die anderen BIG4 – ob Investmentgesellschaften, Lebensmittelgiganten u. s. w..

DIE PRIVATEN ANBIETER – wer ist u. a. Profiteur? Blackrock!

Krankenhäuser

Stand 2012!

Fresenius/Helios: Im Jahr 2014 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Nach der Übernahme von 43 Kliniken und 15 medizinischen Versorgungszentren des Rivalen Rhön kommt die Fresenius-Tochter Helios künftig auf 117 Kliniken und steigt damit zu Europas größtem privaten Klinikbetreiber mit rund 68 000 Mitarbeitern auf. Eine neue Meldung zu Fresenius besagt, dass Blackrock die 5% unterschritten hat und der Anteil nur noch 4,95 % beträgt. Warum die 5%- Marke unterschritten wurde, was zur Zeit auch bei anderen Konzernen geschieht, bei denen Blackrock Anteilseigner ist, erläutern wir in diesem Fall nicht. Wichtig ist, dass Sie erfahren, dass Blackrock eben einen hohen Anteil von Stimmrechten besitzt.

Stimmrechtsmitteilung der BlackRock Inc. (§21 WpHG) (3

Ebenfalls Anteilseigner sind Goldman Sachs Asset Management LP, Morgan Stanley & Co Inc und was uns doch erstaunt: die Royal Bank Of Canada. Aber auch die National Bank Trust Inc ist vertreten, doch dabei belassen wir es heute.

Die Fresenius SE & Co. KGaA ist ein deutsches Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen mit Sitz im hessischen Bad Homburg vor der Höhe. Das Unternehmen ist einer der größten privaten Krankenhausbetreiber Deutschlands.

Mit dem Zukauf von 40 Kliniken stiegt der Konzern mit seiner Tochter Helios zum größten privaten Krankenhausbetreiber Europas auf. Kritiker sprechen von Wachstum um jeden Preis auf Kosten der Patienten. Ein Blick hinter die Kulissen von Fresenius.

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante Versorgung von Patienten. Mit über 200 000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern und einem Jahresumsatz von über 20 Milliarden Euro ist Fresenius heute eines der führenden Unternehmen im Gesundheitsbereich weltweit.

Unternehmen – Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed.

Asklepios:

Der Hamburger Klinikkonzern Asklepios betrieb im vergangenen Jahr 150 Kliniken und Gesundheitseinrichtungen. Der Gesundheitskonzern Asklepios Kliniken GmbH zählt zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Aktuell beschäftigt der Konzern mehr als 45 000 Mitarbeiter. Im vergangenen Geschäftsjahr 2014 wurden etwa 2,2 Mio. Patienten in Einrichtungen des Asklepios-Konzerns behandelt.

Pressemitteilung 26. November 2015 – Der Umsatz konnte von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahr um 2,2% auf EUR 2312,3 Mio. (Vorjahr: EUR 2263,3 Mio.) gesteigert werden. Wesentlicher Grund dafür war die Erhöhung der Patientenzahl sowohl im stationären und insbesondere im ambulanten Bereich. Die Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen versorgten im Berichtszeitraum insgesamt 1 723 270 Patienten.

Strategie:

  • Krankenhäuser In Public Private Partnership, solche, denen aktuell Privatisierungen bevorstehen, oder bereits länger privat betriebene Krankenhäuser werden von Asklepios gekauft und betrieben. Einen weiteren Geschäftsbereich stellen Beratungsdienstleistungen im Bereich Krankenhausmanagement dar. Die Asklepios hat zwei Tochterunternehmen (Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Königstein im Taunus und Asklepios Kliniken Hamburg GmbH).Zur Gruppe gehören 150 assoziierte Einrichtungen in 14 Bundesländern. Neben 36 Krankenhäusern, darunter sieben Maximalversorgern, betreibt die Gruppe 19 Fachkliniken, 13 Psychiatrische Kliniken, 41 Postakut- und Rehakliniken und 33 weitere Einrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Zudem gehören ihr Gewerbeimmobilien.
  • Dr. Ulrich Wandschneider – Er ist seit 1. November 2011 Vorsitzender der Asklepios-Konzerngeschäftsführung. Von 1987 bis 2004 war er für renommierte Beratungsgesellschaften wie Arthur Andersen und Deloitte, seit 1997 auch als Partner tätig. Von November 2004 bis Oktober 2011 zeichnete er als Vorstandsvorsitzender der MediClin AG verantwortlich und wurde im Juni 2006 1. Vizepräsident des Bundesverbands der Deutschen Privatkliniken.

Hier ein Beispiel zum Personalabbau: Personalkosten drücken den Gewinn von Asklepios, hieß es in 2013 – Gestiegene Personalkosten und höhere Aufwendungen für Energie und Versicherungen haben den Gewinn des Klinikbetreibers Asklepios geschmälert. Der Überschuss fiel im ersten Halbjahr um 19,5 Prozent auf 45 Millionen Euro, wie die Krankenhausgruppe im August 2013 mitteilte. Asklepios-Chef Ulrich Wandschneider will mit einem Sparprogramm gegensteuern. Um seine Jahresziele zu erreichen, muss sich Asklepios strecken.

Sie dürfen nun raten, wer auf der Strecke bleibt.

Sana Kliniken

Sana ist ein bayerischer Krankenhausbetreiber

29 Unternehmen der privaten Krankenversicherungen (PKV) bilden als Aktionäre der Sana Kliniken AG den Kreis der Eigner. Der Anteil der gesetzlich versicherten Sana-Patienten liegt bei durchschnittlich 89 %‚ der an Privatpatienten bei 11 %. Die Sana Kliniken AG ist nicht börsennotiert.

Sana ist ein Unternehmen der privaten Krankenversicherungen.

http://www.sana.de/

http://www.sana.de/.

Entwicklung der Sana Kliniken AG im 5-Jahres-Überblick

2010 2011* 2012* 2013 2014
Ertragslage
Umsatz in Mio. EUR 1.484,9 1.629,2 1.825,0 2.012,3 2.155,5
EBITDA in Mio. EUR 147,8 151,9 153,1 163,6 180,1
EBIT in Mio. EUR 85,4 91,7 85,5 93,0 108,7
EAT in Mio. EUR 47,7 52,8 48,1 56,9 61,5
Sonstiges
Behandlungsfälle stationär Anzahl 368.668 399.800 444.378 477.780 493.469
Ambulante Fälle Anzahl 965.763 1.070.448 1.148.053 1.341.460 1.328.638
Vollstationär aufgestellte Betten Anzahl 8.516 8.837 9.678 10.492 10.293
Mitarbeiter Anzahl 22.483 23.626 26.083 28.954 27.350

Rhön-Klinikum:

Nach dem Verkauf der Mehrheit der Kliniken an Fresenius betreibt der fränkische Krankenhausbetreiber künftig nur noch zehn Kliniken an fünf Standorten. Darunter ist auch die bislang in Deutschland einzige privatisierte Uniklinik Gießen und Marburg. Mit rund 15 000 Beschäftigten wird Rhön künftig auf einen Jahresumsatz von einer Milliarde Euro kommen.

Shareholder Structure of RHÖN-KLINIKUM AG

as of November 23, 2015

(according to the most recent notification of voting rights at that time)

B. Braun Melsungen

18.01%

Asklepios/Dr.gr. Broermann

15.25%

Eugen Münch

  6.32%

Ingeborg Münch

  5.44%

Landeskrankenhilfe V.V.a.G.

  3.19%

All other shareholders with less than 3% of total voting rights

Allein hier müsste man wieder die einzelnen Anteilseigner benennen – zum Beispiel B. Braun –  Dieser Konzern entwickelt, produziert und vertreibt Produkte und Dienstleistungen für die Medizin und hat sich zu einem weltweiten Konzern und führenden Versorger des Gesundheitsmarktes entwickelt. B. Braun exportiert aber nicht nur in alle Welt, sondern ist auch in vielen Ländern tätig. 50 000 Menschen sind in 60 Ländern für B. Braun tätig. 2013 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 5,17 Mrd. Euro.

Die Zielgruppen: Kliniken, Arztpraxen, Apotheken sowie Pflege- und Rettungsdienste. Die Produktpalette reicht von Infusionslösungen über Spritzenpumpen und Zubehör für die Infusionstherapie, die Intensivmedizin und Anästhesie bis hin zu chirurgischen Instrumenten, Sterilcontainern, Nahtmaterial sowie Hüft- und Knieendoprothesen, Geräten und Zubehör für die extrakorporale Blutbehandlung und Produkte für die Wundversorgung.

Insgesamt umfasst das Sortiment 45 000 verschiedene Artikel. Hinzu kommen Beratungsdienstleistungen, die z. B. Kliniken helfen, ihre Prozesse zu optimieren und die Qualität zu sichern, oder Patienten und deren Familien auf die Pflege zu Hause vorzubereiten, ihnen Formalitäten abzunehmen und sie in der Übergangszeit zu betreuen und für eine qualifizierte Betreuung zu sorgen- so die Beschreibung des Konzerns.

Der Zweite im Bunde: Dr. jur. Bernard gr. Broermann – er ist Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt, Gründer und Gesellschafter der Asklepios-Kliniken ist ebenfalls der Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt Dr. jur. Bernard gr. Broermann.

Dr. Broermann studierte zunächst Medizin und Chemie in Berlin bis zum Vordiplom in Chemie und zum Vor-Physikum in Medizin. Danach schloss er das Jura- und Betriebswirtschaftsstudium ab. Er erlangte den Abschluss Diplom-Kaufmann, legte das erste Juristische Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. jur. Mit 26 Jahren erlangte er das Insead-Diplom mit Auszeichnung an der europäischen Managementschule in Fontainebleau/Frankreich. Anschließend ging Dr. Broermann nach Boston/USA, wo ihm von der Harvard Business School der MBA mit höchster Auszeichnung verliehen wurde.

Von 1970 bis 1976 war er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Winney in Boston/USA sowie in Frankfurt tätig und legte das zweite Juristische Staatsexamen und das Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen ab.

Seit 1976 ist er selbstständig als Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer tätig, bis 1983 assoziiert mit der Ernst & Winney Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bekannt als Ernst & Young – diese gehören zu den Big Four, das sind die vier Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die die überwiegende Mehrheit der börsennotierten Kapitalgesellschaften weltweit prüfen und beraten.

Eugen Münch ist ein deutscher Unternehmer und Krankenhausmanager. Er ist Gründer und Großaktionär der Rhön-Kliniken. Die von Münch und seiner Kette angekauften defizitären öffentlichen Kliniken werden mit dem Ziel rationalisiert, ein Jahr nach dem Erwerb einen ersten Gewinn zu erreichen. Diese drastische Umorganisation und Kostensenkung führt teilweise zu Konflikten mit Mitarbeitern und Gewerkschaften.

Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD war früher Aufsichtsratsmitglied bei den Rhön-Kliniken und zwar vom 2001 bis 2013.

Auch die Rhön-Kliniken machen mit Skandalen auf sich aufmerksam – Zum Beispiel das Klinikum Mannheim: Nach einer Razzia der Staatsanwaltschaft trat im Oktober 2014  der Geschäftsführer zurück. 

Es gibt unter den großen Klinikbetreiber noch die Schön-Klinik: Sie ist in Prien am Chiemsee ansässig und betreibt 16 Einrichtungen. Dann wären da noch die  Paracelsus-Kliniken: Die in Osnabrück ansässige Klinikgruppe besitzt 29 Kliniken und neun ambulante Einrichtungen.

Das Land Niedersachsen verkaufte im Jahr 2007 insgesamt 10 Krankenhäuser. Diese wurden weit unter Wert verkauft mit einem Schaden für den Steuerzahler mehr als 200 Millionen. Allein die Kosten für externe Berater wie die Firma PricewaterhouseCoopers beliefen sich auf knapp fünf Millionen Euro – mehr als doppelt so viel wie ursprünglich veranschlagt. Die Prüffirma Pwc, die viele Aufträge des Landes Niedersachsen abwickelte, beschäftigte u. a. die Ex-Gattin von Christian Wulff und soll unter anderem Gazprom betreuen. Bekannt wurde „PricewaterhouseCoopers“ durch den 55 Milliarden Euro schweren Rechenfehler bei der Abwicklungsbank der Hypo Real. Der große Ausverkauf

Das Geschäft mit der Gesundheit ist ein Milliardenmarkt. Obwohl Personal und Experten Alarm schlagen, werden aber wohl immer mehr Kommunen ihre Krankenhäuser verkaufen.

Mehr als 250 Krankenhäusern in Deutschland droht wegen knapper Finanzen das Aus. 13 Prozent der Krankenhäuser müssten ihre Pforten bis 2020 schließen, wenn sie keine Zuschüsse bekommen, stellt der Krankenhaus Rating Report 2014 fest. Danach müssten allein in Nordrhein-Westfalen etwa 50 der landesweit rund 400 Kliniken schließen. Jedes dritte Krankenhaus in NRW schrieb der repräsentativen Studie zufolge 2012 rote Zahlen – insgesamt belaufen sich die Verluste in NRW auf etwa 150 Millionen Euro.

Des einen Leid ist des anderen Freud‚ so auch bei der schlechten Finanzlage der Krankenhäuser. Groß geworden ist Fresenius einst mit der Dialyse für Millionen nierenkranker Patienten. Dann stieg der Konzern ins Krankenhausgeschäft ein. Heute ist er Marktführer. Betrieben werden die Krankenhäuser von der Fresenius-Tochter Helios-Kliniken GmbH. Die Helios-Kliniken sind ein Gigant – und wenn wir die Aktionäre betrachten, wissen wir, wer an unserer Krankheit gesundet.

Weil den Ländern und Kommunen das Geld für nötige Investitionen fehlt, schreiben viele kommunale Kliniken Verluste. Immer mehr davon werden an private Klinikketten verkauft, die die maroden Häuser oft in profitable Unternehmen verwandeln. Mittlerweile wie auch im Nahrungsmittelbereich wird auch die Gesundheitssparte von nur einigen wenigen Konzernen betrieben, letztendlich auf Kosten der Patienten und des Pflegepersonals. Und wenn Kliniken zu billig verkauft werden, dann auch auf Kosten der Steuerzahler.

Das Krankenhaus der Zukunft

Hier kommen Sie schon mal in den Genuss, das Krankenhaus der Zukunft zu sehen. Vorgestellt vom KPMG Deutschland.

Die KPMG International ist ein globales Netzwerk rechtlich selbständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmens- bzw. Managementberatung mit Sitz in Zug und operativer Hauptzentrale in Amstelveen.Mit rund 162 000 Mitarbeitern an Standorten in 155 Ländern und insgesamt 24,8 Milliarden USD Umsatz (2014) gehört KPMG zu den sogenannten Big Four unter den internationalen Prüfungsgesellschaften.

Auf der Webseite der KPMG steht: „Unser Netzwerk von Branchenspezialisten bietet individuellen Service am Standort unserer Mandanten: Zunehmender Wettbewerbsdruck stellt Kliniken und Pflegeeinrichtungen vor die Herausforderung, ihre Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern. Die Prüfungs- und Beratungsteams des KPMG-Netzwerks Health Care kennen diese Herausforderungen genau.“

Änderungen Gesundheitsindustrie

Wir hatten Ihnen oben versprochen, Ihnen die Änderungen unter Gesundheitsminister Hermann Gröhe vorzustellen. Hier die Begründung, warum sie wieder den Pharmakonzernen dienen:

Gesundheit

Zusätzliche Mittel für Pflege- und Krankenhäusern > Sie wissen nun, wer davon profitiert. Doch da diese an Gewinnmaximierung interessiert sind, wird sich auch hier nicht wirklich etwas ändern. Vielleicht greifen diese Konzerne in Zukunft nach günstigen Zeitarbeitern.

Zum Beispiel bei TIME TO CARE! Sie überlassen qualifiziertes Personal für das Gesundheitswesen in Berlin und vermitteln weltweit.

Bessere Leistungen für Impfschutz

Wie praktisch, denn da Frau Merkel ja Schirmherrin für die Impfbranche ist – kein Wunder. Hier partizipieren die großen Pharmakonzerne –  Siehe Impfen – Verflechtungen mit der Industrie

3 Millionen Euro für Projekte zur Diabetes-Vermeidung. Einfach wäre es doch, wenn auf jedem Produkt stehen würde: „Das Produkt gefährdet ihre Gesundheit.“

– aber dagegen hätte die Macht der Lebensmittel-Giganten 2015 sicher etwas. Profiteur dieser Aktion wäre auch der große Konzern Lilly, der gerade erst eine eigene Seite zum Thema „Diabetes“ eingerichtet hat. Unter Gesundheit – Diabetes – Im Detail finden Sie alles. Aber auch andere Pharmakonzerne rüsten auf und so sind die 3 Millionen Euro sicher angelegt.  Dazu auch: Studie – Macht der Pharma-Lobby -dramatische Auswirkungen auf IHRE Gesundheit-Big money and close ties behind Big Pharma’s Brussels lobby efforts – new study

Pflege

Zu diesen Punkten werden wir uns weiter nicht äußern, denn eines scheint uns klar: Gehen wir in eine Rhön-Klinik, wissen wir nun, dass der Hauptaktionär ein weltweiter Konzern ist, der u. a. mit Nahtmaterial sowie Hüft- und Knieendoprothesen, Geräten und Zubehör für die extrakorporale Blutbehandlung seine Milliarden verdient. Dann wundert es uns nicht, wenn es dann heißt: „In Deutschland wird zu viel operiert“.

Und warum man nun gleich nach einer Operation das Krankenhaus verlassen muss, sollte jetzt auch bekannt sein.

In der Pflege wird das Aldi/Lidl- Prinzip angewandt: wenig Aufwand, hoher Ertrag – dieses gilt auch für Alten-und Pflegeheime.

Solange Krankenhäuser weiterhin privatisiert werden, ist es wie mit dem Wasser: Die „Heuschrecken“ sind nicht weit. Da sind wir wieder bei dem Thema: Banken regieren die Welt – doch wer regiert die Banken? State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock

Die Antwort dazu gab uns Fidelity –  mit dem Wirtschaftsfaktor„Silver Economy

„Das Altern der Bevölkerungen verkörpert einen der bedeutendsten demographischen Trends in vielen westlichen Ländern und der entwickelten Welt. Daraus ergeben sich eindeutige wirtschaftliche Nachteile in Form einer prozentual schrumpfenden Erwerbsbevölkerung und höherer finanzieller Lasten für die nationalen Regierungen. Auf der anderen Seite entstehen durch den wachsenden Anteil Älterer, also durch die Herausbildung der so genannten „Silver Economy“, auch klare wirtschaftliche Chancen. Für geschickte Anleger eröffnen sich attraktive langfristige Anlagemöglichkeiten – wer hätte das gedacht…

Auch der Pharmasektor verdient Beachtung – so  Fidelity in ihrer Zukunfsprognose

Der Pharmasektor wurde in letzter Zeit oft übersehen. Anfang der 90er-Jahre lieferten Pharmawerte eine gute Performance, bevor der Aufstieg der Generika-Hersteller begann und die Patente zahlreicher umsatzstarker Medikamente ausliefen.

Das Gesamtumfeld erscheint indessen vielversprechend. Ein rasantes Anwachsen der Mittelschichten in den Schwellenländern in Kombination mit der steigenden Lebenserwartung vor allem in den Industrieländern verheißt rosige Perspektiven für die weltweiten Gesundheitsausgaben. Die besten Generika- und Markenhersteller haben gute Chancen, davon zu profitieren. Dazu auch Die Top 10 der Pharmakonzerne

Wir sind alle längst zur lukrativen Ware verkommen, von der Wiege bis zur Bahre – die Heuschrecken sind immer dabei.

Hier ein Aufruf:

Liebe Pflegende,

liebe zu Pflegende,
liebe Angehörige,

alle Menschen in Deutschland haben mit dem Thema „Pflege“ zu tun. Ihre Kinder, Eltern oder Großeltern befinden sich zur Pflege in stationären Einrichtungen. Bei Unfällen und schweren Krankheiten kommen sie in Krankenhäuser.
Dort arbeiten etwa 1,6 Millionen Menschen in einem pflegerischen Beruf. Diese Menschen bieten Pflege als Dienstleistung an, die sich am jeweils aktuellen Kenntnisstand der Pflegewissenschaft ausrichten soll. Professionelle Pflege bildet damit die Basis der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung Deutschlands.

Diese so wichtige Arbeit unterliegt gesetzlichen Regelungen, die eine ausreichende Finanzierung der professionellen Pflege verhindern. Auf Grund des Mangels an zeitlichen und dinglichen Ressourcen ist es nicht mehr möglich, eine nach unserer Auffassung professionelle Pflege anbieten zu können.

Die Pflegenden am Berliner Universitätsklinikum Charité sind seit dem 22. 06. 2015 im unbefristeten Arbeitskampf. Dieser wurde gerichtlich in zwei Instanzen für rechtens erklärt, ja sogar befürwortet.

Kritiker meinen, ein so-genannter Pflegestreik würde Patienten, Klienten, Kunden und Bewohner in Geiselhaft nehmen. Wir meinen: ein Pflegestreik befreit die Geiseln erst aus der Geiselhaft des Gesetzgebers, in der sie sich seit Jahren befinden.

Um den Zuständen in der Gesundheitsversorgung zu entkommen, können beruflich Pflegende kündigen. Die Menschen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind, können das nicht. Damit sind sie einem Prozess gesetzlich geregelter und politisch offenbar gewollter Vernachlässigung schutzlos ausgeliefert! Dies widerspruchslos hinzunehmen sind wir nicht länger gewillt.

Wir haben uns vorgenommen, die mediale Aufmerksamkeit auf die Probleme in der Pflege zu lenken. Aber auch Fortschritt soll angeregt werden. Deshalb wollen wir eine Bewegung ins Leben rufen – die Bewegung der Mittwochsdemonstrationen.

Wie können Sie mitmachen?
Schreiben Sie jeden Mittwoch, 13:45 Uhr (MEZ), auf Twitter, was Ihnen zum Thema Pflege am Herzen liegt. Hashtag: #Pflegestreik. Wo sehen Sie Probleme? Welche Ideen für Lösungen haben Sie?
Schreiben Sie kreativ, fröhlich, zugewandt, freundlich – auf dass viele Lesende Ihre Nachrichten weiterverbreiten!

Bewegung Mittwochsdemonstration

Für alle Influencer zur Info:

Warum Mittwoch?
„Für die Pflege ist immer Mitte der Woche.“
Arbeiten Sie in der Pflege? Dann kennen Sie es vielleicht, dass der Schichtdienst einen Tag wie den anderen erscheinen lässt.
Arbeiten Sie nicht in der Pflege? Dann ist der Mittwoch die Mitte Ihrer Woche. Pflege übernimmt zentrale Aufgaben in unserer Gesellschaft. Der Tag in der Mitte Ihrer Woche bringt dies symbolisch zum Ausdruck.

Warum 13:45 Uhr?
Unser Anliegen ist, den Weg zu nachhaltigen Verbesserungen im Pflegebereich zu ebnen. Dazu erscheint es wichtig, weite Teile der Bevölkerung zu erreichen und zum Kampf für eben jene Verbesserungen zu bewegen.
In den meisten Krankenhäusern befinden sich Früh- und Spätdienst um 13:45 Uhr im Übergang. Pflegende im Nachtdienst-Rhythmus sind meist um 13:45 Uhr erwacht. Die Zeit bietet somit allerbeste Chancen, möglichst viele Pflegende zu erreichen.
Zudem liegt diese Zeit inmitten der optimalen Verbreitungszeit von Inhalten in sozialen Medien. Also auch auf diesem Wege bietet die Zeit optimale Bedingungen.

Macht die Leute auf Twitter aufmerksam!
Jede Pflegeperson ist ein Teil der Bewegung und sollte die Möglichkeit haben, daran teilzuhaben und mitzuwirken. Denkt daran: Jede Pflegeperson mit Smartphone, Tablet, Laptop oder PC ist eine Waffe im Kampf für die Pflege und diese Gesellschaft!

Im Koalitionsvertrag ist nichts enthalten, das die Pflege selbst wirklich verbessert oder die Pflegekräfte wirklich entlastet. Also Daumendrücken, dass die Richter beim Bundesverfassungsgericht über ausreichend Kompetenzen verfügen, Pflege- und Betreuungsleistungen voneinander zu unterscheiden.

„Die Jugend ist die Zeit, die Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben“. – Jean-Jacques Rousseau

Doch wollen wir unsere Weisheit in solchen Einrichtungen ausüben? Möchten Sie so behandelt werden?

Wir fordern: Menschenwürdiger Umgang mit ‪Pflegebedürftigen, ‪Kranken und‪ Pflegekräften

Sie können uns helfen. Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen. Es betrifft alle Pflegebedürftigen und ebenso das Pflegepersonal in den Einrichtungen, denn auch diese sind Opfer des Systems. Schildern Sie uns Ihre Erlebnisse in den Krankenhäusern und/oder die, von denen Sie erfahren haben.

Wie bereits oben erwähnt wollen wir oft ein Thema, über welches wir bereits berichteten, nur kurz updaten und es entpuppt sich dann als solch großer Skandal, dass sich damit ein ganzes Buch füllen lässt

Sind kranke Menschen noch Patienten oder längst auch Kunden? Was bedeuten Kostendruck, Bürokratie und demografischer Wandel für unser Gesundheitssystem? NDR Reporterin Susann Kowatsch hat das Geschäft mit der Gesundheit untersucht. Dafür hat sie zusammen mit den Autoren Jan Liebold und Andreas Hilmer hunderte von Statistiken und Datenbanken ausgewertet. Die Zahlen liefern spannende Geschichten über das norddeutsche Gesundheitswesen. Das Video finden Sie hier: Das Geschäft mit unserer Gesundheit- Zwei-Klassen-Medizin in Norddeutschland?

Updaten wollten wir heute diesen Beitrag von April 2015  Pflege geht uns ALLE an – „Solche Pflege ist Folter“ – doch nun ist es ein neuer Beitrag geworden und wir stellen fest: Wir sind lange noch nicht mit den Recherchen fertig.

Netzfrau Doro Schreier

Etwas zum Schmunzeln: Alternative zum Altersheim – Kreuzfahrtschiff

Zum Nachdenken: Diesen Brief fand man nach dem Tode einer demenzkranken Frau in ihrem Nachlass…

Mehr Informationen:

Demenz – Rechtlos und ausgeliefert?

Erfahrungsbericht einer Pflegekraft

Wir fordern menschenwürdigen Umgang mit pflegebedürftigen Kranken und Pflegekräften

Kritik am Gesundheitssystem

Pflege geht uns alle an 

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Netzfrauen,

    ein weiterer guter und wichtiger Beitrag.

    Das Thema trieb mich vor einigen Jahren auch um, ich schrieb einen eigenen Beitrag dazu, habe immer an ein update gedacht, ist nun unnötig, dank Ihrer Arbeit, die ich bei „uns“ verlinkt habe.

    Gruß,

    Carsten Börger

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