Bill Gates – die Allianz mit Big Pharma und Agro-Gentechnik

Bill GatesMit 79,2 Milliarden Euro bleibt Bill Gates reichster Mann der Welt und die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, mit der sich das Paar gegen Armut und Krankheiten engagiert, gilt als die größte private Stiftung der Welt. Pro Jahr spenden die Gates‘ vier Milliarden Dollar, das sind 125 Euro in der Sekunde. 85 Milliarden Dollar stehen Melinda Gates, die die Bill Gates Stiftung verwaltet, an eigenem Geld zur Verfügung.

Die Gates-Stiftung finanziert Gesundheits- und Agrarprojekte. Einer der Schwerpunkte der Stiftung liegt bei der Impfstoffforschung.

In Brasilien grassieren das Dengue-Fieber und das Zika-Virus. Die Behörden haben den Gesundheits-Notstand ausgerufen und versuchen, die Bevölkerung aufzuklären, um die Zahl der Stechmücken zu reduzieren. Seit 2011 werden im Nordosten Brasiliens Woche für Woche bis zu einer halben Million gentechnisch veränderte ägyptische Tigermücken (Aedes aegypti – auch Moskitos aus dem Reagenzglas genannt) in die Natur entlassen. Die Insekten enthalten ein zusätzliches Gen für einen Eiweißstoff, der ihre Nachkommen abtötet und so die Ausbreitung des Dengue-Fieber reduzieren soll. Laut mehreren Berichten wurden die Original-Testberichte nie veröffentlicht. 2009 unterstützte die Bill-Gates-Stiftung in diesem Projekt. Siehe : Trotz Protest genehmigt die FDA Moskitos aus dem Reagenzglas in Florida – ALERT: FDA Green-lit Releasing Genetically Modified Mosquitoes By Oxitech Into Florida For Zika Virus

Bereits 2003 investierte die Stiftung von Bill Gates $ 55 Millionen in die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Dengue-Fieber und Dengue-hämorrhagisches Fieber. Die Summe ging an das International Vaccine Institute (IVI) Bereich Pediatric Dengue Vaccine Initiative (PDVI), das 2001 gegründet wurde.

Ob Impfstoff oder genmanipulierte Moskitos, Bill Gates ist immer mit einer großzügigen Spende dabei. Es ist ja auch ehrenwert, wenn nicht seine Leidenschaft für Gentechnik wäre. Es ist fast so, als würde er leidenschaftlich Gott spielen wollen, doch dazu später mehr.

Gesundheit war ein Schwerpunkt der deutschen G7-Präsidentschaft im Jahr 2015. Die Wiederauffüllungskonferenz der globalen Impfallianz Gavi fand am 26. und am 27. Januar auf Einladung der Bundesregierung und unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel statt und wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mitveranstaltet. Schirmherrin Dr. Angela Merkel konnte auf der Veranstaltung rund 200 Teilnehmer begrüßen, u. a. Bill Gates, die Pharmaunternehmen und die Organisation One, die von Bono mitgegründet wurde. Vertreten wurde diese Organisation von Maria Furtwängler. Dass Bono von U2 Bill Gates bei seinen Machenschaften unterstützt, dürfte bekannt sein.

Bei den Milliarden-Umsätzen war die Begeisterung bei der Pharmaindustrie groß; sie teilen mit, dass für Impfstoff-Hersteller die Beteiligung an GAVI von großer Bedeutung ist, denn die Allianz sorgt für eine stabile Nachfrage. 

Die internationale Impfallianz Gavi

Zu den größten Gebern gehören die Gates-Stiftung, die USA und Deutschland. Auch die Pharmakonzerne gehören zur GAVI. Ein rentables Geschäft für die Konzerne, denn Gavi garantiert den Pharmafirmen einen riesigen Markt.

„Wir wollen hier in Berlin etwas erreichen, das für die nächste Periode von 2016 bis 2020 eine gute Nachricht für 300 Millionen Kinder sein soll. Wir wollen so viele Kinder durch Impfung vor Krankheiten wie Lungenentzündung, Masern, schwerem Durchfall oder Röteln schützen. […] Wir in Deutschland haben uns angesichts der Herausforderung von Ebola dazu entschlossen, unseren Beitrag für die nächste Periode auf 600 Millionen Euro zu erhöhen“. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bei der Gavi-Geberkonferenz am 27. 1. 2015.

Mittlerweile dürfte Gates‘ Faible für Gentechnik und Impfstoffe bekannt sein. Einer der Schwerpunkte der Stiftung liegt bei der Impfstoffforschung. So unterstützt die Stiftung mit enormen Summen die Forscher beim Kampf gegen Malaria, eine Krankheit, die jedes Jahr für rund eine Million Todesfälle verantwortlich ist. Sind Gates‘ Milliarden ein Segen für die Erkrankten und die Wissenschaft? Und warum macht er sich gerade für diesen Bereich so stark und ebenso für die Gentechnik?

„Impfprogramme sind die wirksamsten und kostengünstigsten Investitionen, die wir zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern in den ärmsten Ländern der Welt tätigen können.“ So Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller.

Dazu unser Beitrag: Impfen – Verflechtungen mit der Industrie und Gewusst? Medikamente und Impfstoffe sind aus gentechnisch verändertem Mais, Reis, Karotten

In Indien stand die Gates-Stiftung gerade auf dem Prüfstand. Hier steht die Stiftung auch wegen seiner Impfung und einer Studie zu dem Thema in Kritik. Siehe auch: Umstrittene Impfstoffstudien: Warum ist die Bill & Melinda Gates Foundation in Indien im Kreuzfeuer der Kritik?

GAVI fördert u. a.  Rotavirusimpfung gegen Durchfall. Sie ist nur mäßig wirksam, aber relativ teuer. Sinnvoller und nachhaltiger wäre es, die Ursachen dieser Erkrankung zu beseitigen, die so viele Kinder das Leben kostet: Durch sauberes Trinkwasser, Kanalisation, Latrinen und bessere Hygiene. All das könnte zudem auch viele andere Erkrankungen verhindern. Dazu bedarf es keiner Impfung, also warum nicht die Ursachen bekämpfen?

Bill Gates und die WHO

Die WHO (engl. World Health Organization, dt. Weltgesundheitsorganisation) ist eine Sonderorganisation der UNO mit Sitz in Genf. Sie wurde 1948 gegründet und hat 194 Mitgliedstaaten. Dazu auch unser Beitrag:Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz

Die WHO unterstützt Staaten beim Auf- und Ausbau der Gesundheitsversorgung und arbeitet im Bereich der Gesundheitsvorsorge (durch Verbesserung des Zugangs zu Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten). Der weltweite Gesundheitswarndienst dokumentiert und informiert über ansteckende Krankheiten und Impfungen. Außerdem fördert die WHO die medizinische Forschung.

Zu ihrem Mandat gehört die Festlegung weltweit gültiger Normen und Standards, die Formulierung evidenzbasierter, gesundheitspolitischer Grundsätze sowie die Ausgestaltung der Forschungsagenda für Gesundheit.

WHO-Projekte werden teilweise als Public Private Partnership finanziert. Darunter fallen:

  • Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization; GAVI), welche zu 75 % (750 Mio. US-Dollar) von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert wird. Auch JP Morgan und Statoil gehören zu den Geldgebern.
  • Die Globale Allianz für verbesserte Ernährung (GAIN), die 2003 gegründet wurde. Sie bezweckt mittels partnerschaftlicher Projekte, unter anderen mit der WHO und der Nahrungsmittelindustrie, die Mangelernährung zu verhindern, vor allem in Entwicklungsländern. Finanziert u. a. von der Bill & Melinda Gates Foundation. 

„Es gibt es noch viel zu tun. Jedes Jahr sterben sieben Millionen Mütter und Kinder an vermeidbaren Ursachen, eine Milliarde Menschen leidet an Unterernährung“, so Melinda auf dem Kirchentag, der 2015 in Stuttgart stattfand. Sie erwähnte aber nicht, dass gerade Monsanto, mit dem die Stiftung sehr eng zusammenarbeitet, einen Anteil am Hunger dieser Welt hat. Bill Gates ist der Meinung, dass die Grüne Gentechnik von Monsanto Wunder bewirkt, diese These wurde mehrfach entkräftet. Und dass Monsantos Roundup für viele Kranke und Krankheiten verantwortlich ist, das wird ebenfalls verschwiegen. In unserem Bericht zeigen wir Ihnen, wie Bill Gates und Monsanto vernetzt sind.

Es gibt viele Gerüchte über Bill Gates, er wolle die Welt reduzieren, er mache es aus Profitinteresse u. s. w.. Nein, das denken wir nicht, aber wir wollten doch der Sache auf den Grund gehen, was Bill Gates dazu bewogen haben mag, sich mit Konzernen wie Monsanto oder Novartis, aber auch Pfizer, einzulassen. So wie Bill Gates einst mit Microsoft die Welt eroberte, kämpft er jetzt mit seiner Frau für eine bessere Welt. Man mag es glauben oder nicht. Doch auch Bill Gates muss erkennen, wenn er sich verrannt hat. Bei Computern handelt es sich um Maschinen, bei seinen neuen Projekten um Menschen. Und da kann man ihm durchaus den Vorwurf machen, dass das, was er sich vorgenommen hat, aus dem Ruder läuft. Er ist bekanntlich kein Arzt und muss sich auf sein Beraterteam verlassen.

Den Aspekt Profitgier können wir gänzlich unter den Tisch fallen lassen. Schon vor Jahren verdiente Microsoft mit seinen Anteilen an anderen Konzernen 50 % seines Umsatzes und auch Bill Gates hat so viel Geld, dass er es nie ausgeben könnte. Warum also nichts GUTES damit machen und darüber reden?  Wäre da nicht Monsanto und Gates Faible für Gentechnik. Wann erkennt Bill Gates, dass er auf der falschen Seite steht? Das ist die Frage, die wir uns stellen müssen. Und Bill Gates wäre nicht er, wenn er nicht das nutzen würde, womit er reich wurde.

Bill und Melinda Gates

Schauen wir dazu auf die Webseite der Gates-Stiftung. Die ersten Stiftungsprojekte, z. B. das Internet in öffentlichen Bibliotheken, rührten von der Microsoft-Erfahrung der Gründer. In den Neunzigerjahren erfuhren Bill und Melinda jedoch von Millionen Kindern, die eine einfache medizinische Behandlung benötigten. So erweiterten sich die Schwerpunkte der Stiftung. Sie suchten und unterstützten nun Gruppen, die weltweit Leben retteten.

Im Jahre 2000 wird die William H. Gates Foundation mit der Gates Learning Foundation zusammengeführt und bildet von nun an die Bill & Melinda Gates-Stiftung.

Start der Initiative Sound Families

Im Rahmen der Initiative Sound Families sollte acht Jahre lang mit Hilfe von 40 Millionen US-Dollar die Obdachlosigkeit von Familien in der Region Puget Sound im US-Bundesstaat Washington bekämpft werden. Im Rahmen des Projekts sollten 1500 neue Wohneinheiten mit Dienstleistungen geschaffen werden, die zu einer besseren Familienstabilität beitragen. In diesem Milieu war auch der Vater von Bill Gates aufgewachsen.

Die Vereinten Nationen legen Ziele zur Ausrottung von Krankheiten fest

Im Jahr 2000 legten auch die Vereinten Nationen die acht Millenniums-Entwicklungsziele fest. Zu diesen gehören die Beseitigung der extremen Armut, die Senkung der Kindersterblichkeit und die Bekämpfung von Krankheiten. Die Stiftung und andere Unterstützer arbeiten gemeinsam daran, die Ziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Wir brauchen nicht zu erläutern, dass diese Ziele nicht erreicht werden. Mehr Infos: Video: Welternährung in 5 Minuten erklärt – Hunger im Überfluss

Die regionale Niederlassung in Washington, D.C., wird eröffnet

Im Jahre 2001 eröffnete die Stiftung eine regionale Niederlassung in Washington, D.C., um engere Partnerschaften mit staatlich geförderten Programmen einzugehen und zu pflegen.

Bis dahin ist noch alles in Ordnung.

2005 setzte die Stiftung Ihre Arbeit zur Bekämpfung von Malaria fort und kündigte Fördermittel in Höhe von 258 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines Malaria-Impfstoffs, neuer Medikamente und innovativer Lösungen für die Mückenbekämpfung an. 2006 schenkte Warren Buffett der Stiftung über 30 Milliarden US-Dollar. Dank des Geschenks aus dem Jahr 2006 werden die Ausgaben der Stiftung verdoppelt.

„Da wir unsere Bemühungen, allen Menschen die Chance für ein gesundes und produktives Leben zu bieten, verstärken möchten, strukturieren wir die Stiftung um und setzen drei Prioritäten: Globale Gesundheit, globale Entwicklung und Arbeit in den USA.“ – Stiftung 2006

MONSANTO und eine neue Allianz für eine grüne Revolution in Afrika

Gemeinsam mit der Rockefeller Foundation gründet die Stiftung die Allianz für eine grüne Revolution in Afrika (Alliance for a Green Revolution in Africa, AGRA). AGRA wird von Kofi Annan geleitet und ist eine Organisation mit Sitz in Afrika. Ihre Aufgabe ist es, die Landwirtschaft neu zu beleben sowie Bauern dabei zu helfen, Armut und Hunger zu überwinden. Lesen Sie dazu auch: Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz und Bono verbündet sich mit Monsanto, um Afrikas Landwirschaft mit GMOs zu zerstören-U2’s Bono partners with Monsanto to destroy African agriculture with GMOs

INFOBOX

AGRA – das trojanische Pferd des afrikanischen Agrobusiness

„Lasst uns eine afrikanische grüne Revolution schaffen“, rief Kofi Annan am 5. Juli 2006 in Addis Abeba und gab damit den Startschuss für den Ausbau der intensiven Landwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Im September 2006 reagierten die Rockefeller-Stiftung und Bill & Melinda Gates auf seinen Appell und gründeten mit einem Kapital von 150 Mio. Dollar die „Alliance for a Green Revolution in Africa“ (AGRA). Die großzügige Unterstützung des „milliardenschweren Menschenfreunds“, der die Linderung der Hungersnöte auf dem afrikanischen Kontinent in den Mittelpunkt seines Programms gestellt hatte, gab der Rockefeller-Stiftung Gelegenheit zur Wiederaufnahme eines Projekts, das sie bereits in den 60er-Jahren ins Leben gerufen hatte.
 

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Die AGRA und ihre Kapitalgeber beteuern, Afrika „eine eigene Grüne Revolution“ schenken zu wollen und aus den „Fehlern der Vergangenheit“ gelernt zu haben. Tatsächlich entstand das Konzept der „Grünen Revolution“ bereits in den 1960er-Jahren, als der US-Vize-Präsident und Gründer des Agrarunternehmens Pioneer, Henry Wallace, mit dem Export des amerikanischen Modells der intensiven Landwirtschaft nach Afrika anderen Revolutionen vorbeugen wollte – in erster Linie natürlich der roten. Quelle 

Wie Bill Gates, Norman Borlaug, CIMMYT und Dr. Sanjaya Rajaram zusammenhängen, erfahren Sie in unserem Beitrag. World Food Prize 2014 für genmanipulierten Weizen

Die Geschichte von Pioneer und Henry Wallace können Sie hier lesen: Die dunkle Geschichte von DuPont – Von Atombombe über Nylonstrümpfe zum Genmais

Der Präsident der Stiftung, der Agronom Namanga Ngongi, der zuvor beim Welternährungsprogramm Karriere machte und heute in Kamerun eine Plantage zur Herstellung von Palmöl (!) betreibt, versichert zwar, dass AGRA nichts mit Agrobusiness zu tun habe. Doch daran darf gezweifelt werden. Im Jahr 2010 kaufte die Stiftung Bill & Melinda Gates, die mit 400 Millionen Dollar mehr als die Hälfte des AGRA-Haushalts stellt, für 23,1 Millionen Dollar ganze 500 000 Monsanto-Aktien (siehe Infografik). Viele Landwirtschaftsorganisationen und internationale Beobachter fürchten daher, dass die afrikanische Revolution ihren Namen vor allem der grünen Farbe der Dollarscheine verdankt, die für die reichen Investoren dabei herausspringen.

Nun kennen Sie den Zusammenhang zwischen der Gates-Stiftung und Monsanto, aber Sie wissen immer noch nicht, wie das nun mit dem Faible fürs Impfen zusammenhängt.

Deklaration der Dekade (Jahrzehnt) der Impfstoffe

2010 erklärte die Stiftung die Dekade (Jahrzehnt) der Impfstoffe. Sie versprachen über den Zeitraum der nächsten 10 Jahre 10 Milliarden US-Dollar für die Forschung, Entwicklung und Bereitstellung von Impfstoffen für die ärmsten Länder der Welt auszugeben. Und im Rahmen der GAVI-Konferenz wurden von öffentlichen und privaten Gebern Mittel für die Immunisierung von über 250 Millionen – für die ärmsten Kinder auf der Welt – gegen lebensbedrohliche Krankheiten zugesichert. Bis zum Jahr 2015 können so mehr als vier Millionen vorzeitige Todesfälle verhindert werden. – so die Stiftung.

TREVOR MUNDEL, PRÄSIDENT der Abteilung Globales Gesundheitsprogramm

Vor seinem Eintritt in die Stiftung im Jahr 2011 war er Global Head der Entwicklung bei Novartis und zuvor war er an der klinischen Forschung bei Pfizer und Parke-Davis, einem Tochterunternehmen des Pharmaunternehmens Pfizer, beteiligt.  Nun schließt sich der Kreis. Dazu unser Beitrag Impfstoff-Versorgung: Bill & Melinda-Gates-Stiftung und Pharmagigant Novartis zusammen mit Brasilien

Bill Gates und Glaxo Smith Kline

Glaxo Smith Kline (GSK) ist Partner der  GAVI. Die Firma liefert innovative Impfstoffe wie die gegen das Rotavirus, gegen Lungenentzündung und das Zervixkarzinom. GSK verpflichtete sich, über 850 Millionen Impfdosen bereitzustellen, die dazu beitragen, bis zum Jahr 2024 bis zu 300 Millionen Kinder in Entwicklungsländern zu schützen. Des Weiteren werden schon sehr lange Schritte unternommen, um weltweite Herausforderungen auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung anzugehen. So investiert GSK beispielsweise in Forschungsprogramme zu Impfstoffen gegen kritische Erkrankungen, von denen arme Länder betroffen sind, wie Malaria, Tuberkulose, HIV und Ebola, und ist eine wegweisende fünfjährige Partnerschaft mit Save the Children eingegangen.

Der Pharma-Konzern GSK, der erst kürzlich die Impfstoff-Abteilung von Novartis übernommen hatte, entsorgte in Belgien versehentlich mit Polioviren belastetes Wasser in eine Kläranlage. Dutzende Liter mit Polioviren verseuchter Flüssigkeit sind in eine Kläranlage geraten. GSK hat zwei Impfstoffe im Sortiment, die vor Polio schützen: Boostrix und Infanrix. Erst Anfang 2014 hatten Produktionsprobleme in dem Werk für Schlagzeilen gesorgt: Ende 2013 waren bei Kontrollen die internen Qualitätskriterien nicht erreicht worden. Die Produktion des Kombinationsimpfstoffes gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen sowie des Varizellen-Einzelimpfstoffes war daraufhin gestoppt und der Fehler gesucht worden. In der Folge war es bis März zu Lieferproblemen bei Varilrix gekommen, die AOK hatte ihren Rabattvertrag gekündigt. Quelle: apotheke-adhoc.de

Der in London ansässige Pharmakonzern GalaxoSmithKline verkaufte zuletzt das Geschäft mit Krebsmedikamenten für 16 Mrd. US-$ (ca. 12 Mrd. €) an den Konkurrenten Novartis. GalaxoSmithKline ist sehr stark im Forschungsbereich engagiert, jeder sechste Mitarbeiter arbeitet in diesem Bereich, wobei die Londoner täglich rund 13 Mio. € für Forschung und Entwicklung ausgeben.

Das Unternehmen hat weitere Produktionsstätten in Europa sowie in Nordamerika und Asien. Außer Arzneimitteln und Impfstoffen werden auch Gesundheitsprodukte und Hygieneartikel hergestellt. Am 22. April 2014e verkündet der Konzern einen Großumbau per Tauschgeschäft: Für insgesamt 16 Milliarden US-Dollar übernimmt Novartis die Krebsmedikamente des Konzerns, der im Gegenzug 7,1 Milliarden Dollar plus Umsatzbeteiligung für die Novartis-Impfstoffe zahlt. Sein OTC-Arzneimittel-Geschäft führt nun zu einer Zusammenarbeit mit Novartis.

Wie wir auf der Homepage von GSK  erfahren, startete der Pharmakonzern 2013 eine neue Partnerschaft mit der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF), und zwar mit dem Ziel, eine gemeinsame Initiative mit dem Ziel, Impfstoffe hitzebeständiger zu machen. Dadurch müssten die Impfstoffe weniger stark gekühlt werden, was in den heißen Entwicklungsländern ein enormer Vorteil wäre. GSK und BMGF investieren 1,8 Millionen US-Dollar in die ersten Schritte eines Forschungsprojektes, das die Wärmebeständigkeit von Impfstoffen erhöhen soll.

Auch in der HPV-Impfung arbeitet der Pharma-Konzern mit Bill Gates zusammen, seit der Zulassung und der massenhaften Anwendung von HPV-Impfstoffen wurden zahlreiche neurologische, autoimmune und die Blutgerinnung betreffende Erkrankungen mit möglichem Zusammenhang zur Impfung beobachtet. Dazu auch Wichtige Nachricht! Impfung gegen HPV – schwerwiegende Nebenwirkungen!

Die Finanzierung wissenschaftlicher Studien, mit denen der Nutzen der Impfkampagnen untermauert wird, durch GAVI oder ihre Träger, wird als Interessenkonflikt angesehen. In Indien sagte das Oberste Gericht, dass die US-amerikanische NGO PATH die Studien durchgeführt hätte. Hier finden Sie PATH auf Facebook. Diese NGO wiederum arbeitet eng mit Bill Gates zusammen. Die Kritik in Indien, wie schon oben genannt, lautet, dass die Gates Foundation, PATH und die WHO fahrlässig und auf kriminelle Weise Impfstoffe an anfälligen und ungebildeten Personen getestet hätten und zwar ohne Einwilligung und ohne Beratung über mögliche Nebenwirkungen. Siehe: Umstrittene Impfstoffstudien: Warum ist die Bill & Melinda Gates Foundation in Indien im Kreuzfeuer der Kritik?

Bill Gates-Stiftung hat 50 Millionen Dollar für die Ebola-Bekämpfung gespendet.  Mit dem Geld soll die Entwicklung von Therapien und Impfstoffen beschleunigt werden, die helfen könnten, die Epidemie zu beenden und neue Ausbrüche zu vermeiden. Da sind wieder alle zusammen: Monsanto und Pfizer, denn die sind an dem neuen Wirkstoff für Ebola beteiligt. Siehe: EBOLA-Panik: ein lukratives Geschäft? – Point de vue: Ebola: le mensonge généralisé  Auch dieses war Thema bei dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau.

Infobox

Anlässlich der Konferenz der weltweiten Impfallianz GAVI in Berlin betonte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die weltweite  Bedeutung von Impfungen zum Schutz vor lebensbedrohenden Infektionskrankheiten:

„Impfungen bieten einen wirksamen Schutz vor lebensbedrohenden Infektionskrankheiten. Wir setzen uns bei der GAVI-Wiederauffüllungskonferenz dafür ein, dass weitere 300 Millionen Kinder bis 2020 eine lebensrettende Schutzimpfung bekommen.“

Deutschland unterstützt die Arbeit der Impfallianz seit 2006 und erhöhte seither die jährlichen Zusagen kontinuierlich. In den Jahren 2012 und 2013 wurden jeweils 30 Millionen Euro zugesagt. Im Juni 2014 bestätigte die Bundesregierung ihre Absicht, die Unterstützung ab 2014 von 30 Millionen Euro auf 38 Millionen Euro im Jahr zu erhöhen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller kündigten zudem im November 2014 an, Deutschland wolle die Mittel für Gavi deutlich erhöhen und bis 2020 insgesamt bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Seit Gründung der GAVI Impfallianz konnten 500 Millionen Kinder in Entwicklungsländern geimpft werden. Neue Finanzierungsmittel in Höhe von 7,5 Mrd. US$ sollen dazu beitragen, dass weitere 300 Mio. Kinder bis 2020 geimpft werden können.

Minister Gröhe appelliert in seiner Rede auch an die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, ihren Impfstatus checken zu lassen und fehlende Schutzimpfungen nachzuholen. Eine Übersicht über die in Deutschland von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Schutzimpfungen finden Sie hier [PDF]. Quelle Bundesregierung 

Die Entwicklung armer Länder braucht Geld, Mut und Innovationen: Das ist das Credo von Melinda Gates, der Ehefrau von Microsoft-Gründer Bill Gates und Vize-Vorsitzende der milliardenschweren Gates-Stiftung, auf dem Kirchentag in Stuttgart.

Das Ehepaar Gates hat seinen Beraterstab mit Leuten besetzt, die von gewinnorientierten Konzernen kommen. Nehmen wir da nur Novartis oder GSK– Konzerne, die an Impfstoffen verdienen. Es ist für uns unmöglich, auch nur im geringsten daran zu glauben, dass diese Konzerne nicht durch z. B. Afrika profitieren wollen. Die Entwicklungshilfe ist nach wie vor ein lukratives Geschäft, das sehen wir hier in Deutschland an der GIZ und an der im Januar 2013 gegründeten German Food Partnership (GFP ), mit der Bill Gates ebenfalls  zusammen arbeitet.

Bill Gates, der dafür mitverantwortlich ist, dass viele Menschen verhungern, krank werden und sogar sterben. Die Gier nach Profit macht auch nicht vor dem WELTHUNGER halt!

Netzfrau Doro Schreier

Weitere Informationen:

Tausende Teenager nach HPV-Impfung chronische Krankheiten – Thousands of teenage girls enduring debilitating illnesses after routine school cancer vaccination

Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz

Impfallianz – Bill Gates und Merkel machen Pharmakonzerne mit Impfstoffen reich – zehntausende Mädchen als Testpersonen missbraucht

Forscher finden Pflanzengift in Mensch und Tier – Glyphosat

Impfstoffe aus Frankensteins Küche

ES REICHT! Glyphosat-Herbizid: Nun auch in der Muttermilch – Herbicide Found In Mother’s Milk

10 Studien beweisen: GVO schaden der Gesundheit

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