Papa, kann ich Dich mal was fragen?

father-sonEs gibt drei Dinge im Leben, die niemals zurückkehren: das Wort, die Zeit und die versäumten Gelegenheiten. Wir haben vielleicht nicht alles, was wir wollen. Aber zusammen sind wir alles, was wir brauchen.

Folgende berührende Geschichte, die Sie zum Nachdenken anregen soll: 

Sohn: „Papa, kann ich Dich mal was fragen?“
Vater: „Klar, mein Junge. Was ist los?“
Sohn: „Papa, wie viel Geld verdienst du in der Stunde?”
Vater: „Nun, ich denke solche Dinge haben dich noch nicht zu interessieren. Warum fragst du so was?
Sohn: „Ich möchte es einfach nur wissen. Bitte bitte, sag mir, wie viel du in der Stunde verdienst.“
Vater: „Na gut, wenn du es unbedingt wissen möchtest, Ich verdiene 50 Euro in der Stunde.“
Sohn: „Oh.“ (Er senkt den Kopf)
Sohn: „Papa, kannst du mir vielleicht 25 Euro leihen?“
Vater: „(äußerst verärgert) So so! Deshalb fragst du also. Du willst dir Geld von mir leihen, um dir irgendein dämliches Spielzeug oder anderen Blödsinn zu kaufen. So nicht mein Freund. Marschier in dein Zimmer und ab ins Bett! Du solltest mal darüber nachdenken, wie egoistisch du eigentlich bist. Ich arbeite jeden Tag extrem hart und muss mir dann abends so dreiste Fragen anhören!“

Der kleine Junge geht still und leise in sein Zimmer und schließt die Tür.
Der Vater setzt sich erst mal hin, wird jedoch umso wütender, je mehr er über die Frage des Jungen nachdenkt.
„Wie durchtrieben mein Sohn nur ist! Stellt mir solche Fragen, nur um an Geld zu kommen!“

Über eine Stunde vergeht, bis der Vater sich beruhigt hat und anfängt nachzudenken.
„Vielleicht gibt es da wirklich etwas, dass mein Sohn dringend braucht. Er fragt sehr selten nach Geld. Eigentlich hat er noch nie gefragt. Vielleicht braucht er die 25 Euro tatsächlich. Vielleicht habe ich ihm Unrecht getan.“
Der Vater geht zum Zimmer des kleinen Jungen, öffnet die Tür und betritt das Zimmer.

Vater: „Schläfst du schon, Sohnemann?“
Sohn: „Nein, Papa, ich bin noch wach.“
Vater: „Schau mal, ich habe noch mal über alles nachgedacht. Vielleicht war ich tatsächlich ein bisschen zu streng zu dir. Es war ein langer Tag, eine Menge hat sich angestaut und du hast alles abbekommen. Hier sind die 25 Euro um die du mich gebeten hast. Es tut mir leid.“

Der kleine Junge lächelt.
Sohn: „Danke, Papi!”
Der kleine Junge greift unter sein Kopfkissen und holt ein paar weitere zerknitterte Euro-Scheine hervor. Der Vater sieht, dass der Junge unter seinem Kissen bereits Geld gebunkert hat und wird erneut wütend. Langsam und ruhig beginnt der kleine Junge, das Geld zu zählen und schaut danach seinen Vater an.

Vater: „Warum zum Teufel fragst du nach Geld, wenn du schon welches hast?“
Sohn: „Weil ich noch nicht genug hatte. Jetzt aber reicht es!“
Sohn: “Papi, jetzt habe ich 50 Euro. Darf ich hierfür eine Stunde deiner Zeit kaufen? Bitte komme morgen früher von der Arbeit nach Hause. Ich möchte gerne mit dir zusammen essen.“

Der Vater sinkt auf den Boden. Er hat mit solch einer Antwort nicht gerechnet. Er ist erschüttert, gerührt, überwältigt. Er schließt seinen Sohn in die Arme, und bittet ihn um Entschuldigung.

Dies ist nur eine kleine Geschichte über Vater und Sohn. Eine kleine Geschichte für all jene die in ihrem Leben so hart und lange arbeiten. Wir sollten nicht zulassen, dass uns in unserem turbulenten Leben der Blick für das fehlt, was wirklich wichtig ist. Die Menschen, die wir lieben.

(Autor unbekannt)

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3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Mein Sohn hat mich das nie gefragt.
    Warum?

    Weil er es nicht durfte. Weil seine Mutter meinte, er bräuchte seinen Vater nicht.
    Das Jugendamt und der Familienrichter waren sinngemäß der gleichen Meinung, weil sie meinen Sohn nicht zu seinem Recht auf Umgang gemäß UN-Kinderrechtkonvention Art.9, EU-Kinderrechtscarta Art 24 und §1684 BGB verholfen haben.

    Aber wenn ich eines Tages den Löffel abgeben werde, dann braucht er mich.
    Dann hat er Anrecht auf sein Erbe. Das setzt der Staat durch.

  2. Boh ne, was für eine Heuchelei. Was passiert, wenn Papa nicht genug Geld anschafft, wenn er nicht so ein tollen sozial Status hat, wenn er sogar viel Zeit hat, weil Arbeitslos? Die Frau ist schneller weg als man bis drei zählen kann. Gut, nicht alle.
    Meine feste Überzeugung ist, dass sich nichts, aber auch rein gar nichts ändern wird, egal ob Klimaschutz, ausbeuten der Natur, Tier und Mensch, solange Männer von Frauen nur über ihren materiellen Möglichkeiten und die Menge an Konsumartikeln, die ein hohen sozial Prestige bedeuten, bewertet werden. Das IST mein ernst! Feminismus ist zur Unterdrückung des Mannes mutiert und die Gesellschaft wird immer kranker, weil man sich in der Öffentlichkeit nur noch wie ein Zombie verhalten kann. Wer lebendig ist und es wagt etwas ungewöhnliches zu machen, der wird sofort von den Frauen in Grund und Boden gegrinst. Mit so einem Psychopharmaka-Grinsen. In der Öffentlichkeit als Mann z.B. Einrad fahren oder Henkeln oder Stricken, da merkt man, worauf es den Frauen ankommt und dann merkt man, wenn man ein fettes Auto fährt, welches klar Aussagt, ich scheiße auf die Zukunft der Kinder, wie sehr man(n) von Frau akzeptiert wird. Frauen Sind nun mal käuflich und Männer müssen Haben und dürfen nicht Sein.

    Klar, falls es veröffentlicht wird, wird mein Kommentar auf die persönliche Ebene gebrochen, weil ich dann Frauen ablehne oder frustriert bin oder ähnliches, was Schwachsinn ist. Ich habe hinter der Maske von Frauen sehen können und es ist nicht mehr aufgehübscht, was man da sieht.

    Eure Werte und Ansprüche, nicht von allen, es gibt wenige ausnahmen, sind es, die es unmöglich machen, dass sich tatsächlich was ändert.
    Männer sind simpel. Wenn so etwas wie Einradfahren von Frauen honoriert werden würde, anstatt ein SUV, und damit beeindrucken könnten, wären viel mehr bereit das zu lernen. Einradfahren, ein typische Mädchen Betätigung und daher hat es kein Wert (als es noch Männerdomäne war, genau wie Stricken, war es natürlich anders), zeigt nur, wie sehr die Frauen sich selbst verleugnen und diese Verleugnung hat den Feminismus zu einen Femo-Kapitalismus mutieren lassen, wo Emanzipation nicht bedeutet, die Bedürfnisse beider Seiten einzubringen, sondern Geld, Geld und noch mehr Geld, um kaufen, kaufen und noch mehr kaufen zu können.

    WACHT MAL AUF!
    Dann muss Papa nicht anschaffen und 50 (OO) Euro ranschaffen, sondern die Arbeitswelt wird dann so gestaltet, dass arbeitet ein Mittel zu Zweck wird und nicht, damit man viel vorzeigen muss, um sich als würdig zu erweisen, in das Netzwerk aufgenommen zu werden.
    Ich wollt das so und ihr bekommt es auch so….

    • Wir missbilligen den Ton und die Wortwahl und natürlich auch den größten Teil des Inhalts Ihrer „Epistel“. Danke, wir brauchen nicht mehr aufzuwachen, wir sind es schon. Zu Ihrem ersten Abschnitt Ihrer Schmährede sagen wir: Thema verfehlt, denn es geht hier nicht darum, Zeit zu haben (egal aus welchem Grund), sondern darum, sich Zeit zu nehmen, wie in diesem Fall für das eigene Kind. – Jedes weitere Wort hierzu ist Zeitverschwendung.

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