KREBSGEFAHR DURCH TRINKWASSER – Besonders betroffen sind Gebiete mit intensiver Tierhaltung und Biogasanlagen

TrinkwasserDeutschland gehört zu den größten Trinkwasserverschmutzern in der EU. Die Nitrat-Grenzwerte sind bei über der Hälfte aller deutschen Messstellen erhöht und Brüssel warnt massiv vor den Krebsgefahren durch Nitrat. Nitrit selbst ist giftig und an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt. Chemisch ist die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit eine Reduktion, die von der Nitratreduktase durchgeführt wird, einem in vielen Bakterien und Pilzen vorkommendem Enzym. Ablagerung von Nitrit in den kleinsten Gefäßen, den Kapillaren, können Durchblutungsstörungen verursachen.

Kot und Urin aus der Massentierhaltung gefährden unser Wasser, denn diese Gülle wird auf die Felder gekippt und sickert ins Grundwasser. Die Zahlen sind dramatisch: Der Nitrat-Grenzwert wird in der Hälfte aller Messstellen in Deutschland nicht mehr eingehalten. Dabei kann der Stoff beim Menschen Krebs auslösen.

Nitrate im Trinkwasser und das Risiko der Blausucht bei Säuglingen

Die Darmflora des Säuglings kann (wie die Darmflora eines Erwachsenen) nitritbildende Bakterien enthalten. Das entstehende Nitrit oxidiert das Hämoglobin zu Methämoglobin, welches der Säugling auf Grund seiner noch nicht ausgereiften Reduktionskapazität nicht wieder zu Hämoglobin zurückreduzieren kann, sodass der Säugling von innen erstickt.

Das giftige Nitrit kann den roten Blutfarbstoff Hämoglobin in Methämoglobin umwandeln (Oxydation). Dadurch ist keine Sauerstoffabgabe an das Gewebe mehr möglich und es besteht je nach Dosis die Gefahr des inneren Erstickens, auch bekannt als Zyanose oder Blausucht. Besonders Säuglinge bis zum 6. Monat sind anfällig für eine „Säuglings-Blausucht“ (Methämoglobinämie). Diese Erkrankung hat ihren Namen von der sich bei einer Vergiftung einstellenden bläulichen Verfärbung der Lippen und Haut des Säuglings. Dieser Effekt rührt daher, dass das Nitrit den roten Blutfarbstoff (das Hämoglobin) blockieren kann. Hämoglobin transportiert normalerweise den über die Lunge eingeatmeten Sauerstoff zu den Zellen. Wenn Nitrit das Hämoglobin allerdings blockiert hat, droht beim Säugling akute Erstickungsgefahr.

Seit Jahren wird über die flächendeckende Verunreinigung des Grund- und Trinkwassers durch die Landwirtschaft debattiert. Doch ein Eingreifen der Agrarpolitik lässt bis heute auf sich warten.  Schon längst bestimmen die Pharmakonzerne, Chemiegiganten und die Gier nach Profit die Politik. In  Wahrheit gehören die angeblich billigen Nahrungsmittel schon längst zu den teuersten, betrachtet man die gesundheitlichen Folgeschäden bei Mensch, Tier und Umwelt. 

Deutschland hat ein Nitratproblem.

Die Nitratgehalte in den Gewässern sind in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch die intensive landwirtschaftliche Düngung stark angestiegen. Die Stickstoffverbindung diffundiert nicht nur aus Gülle in den Boden, sie kommt auch mit künstlichem Dünger in die Landschaft und seit einigen Jahren landet sie zusätzlich als Gärrest aus Biogasanlagen auf den Äckern.

Der VSR-Gewässerschutz kritisiert bereits seit Jahrzehnten die Fokussierung im Grundwasserschutz allein auf die Wassergewinnungsgebiete – Nach Auffassung der Umweltschützer bedarf es hingegen eines flächendeckenden Schutzes. Neben dem gesundheitlichen Aspekt der Grundwasserbelastung darf auch der ökologische nicht vernachlässigt werden. Das mit Nitraten belastete Grundwasser sickert den Bächen in der Region zu und fließt dann über die Weser weiter zur Nordsee. Dort wirkt das Nitrat als Dünger und fördert das Algenwachstum. Es kommt zur Eutrophierung, die jeder Urlauber auch an der Schaumbildung an den Stränden sehen kann.

Damit Sie erkennen, wie lange dieses Problem schon bekannt ist – einige Berichte:

2010

Die intensivierte Bioenergieproduktion auf den Äckern verschärft ein großflächiges Problem: 89 Prozent der Flüsse und Bäche, 57 Prozent der Seen und 38 Prozent der Grundwasserleiter in Deutschland sind nach den Kriterien der Europäischen Gemeinschaft derzeit in einem »schlechten chemischen Zustand«. Für die Verunreinigungen im Grundwasser seien »nahezu ausschließlich die Nitratbelastungen aus der Landwirtschaft verantwortlich«, konstatierte im Jahr 2010 das Umweltbundesamt. 15 Prozent des hiesigen Grundwassers lagen über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm Nitrat pro Liter. 36 Prozent wiesen »deutlich bis stark erhöhte Nitratwerte auf«, nur bei knapp der Hälfte der beprobten Wasserstellen lagen die Werte im Rahmen der natürlichen Belastung (unter zehn Milligramm pro Liter).

2013

Ein breites rotes Band zieht sich von Süd nach Nord durch Schleswig-Holstein. Hier ist das Grundwasser gefährdet, weil es zu viel Nitrat enthält. Insgesamt sind es 22 von 55 Grundwasserkörpern – etwa die Hälfte der Landesfläche. Weil das Trinkwasser in vielen Gebieten Schleswig-Holsteins aus dem Grundwasser gewonnen wird, muss es an etlichen Orten mit wenig belastetem Wasser gemischt oder kostspielig aufbereitet werden. Nur so ist der Grenzwert von 50 mg/l einzuhalten. Das macht Sinn: Nitrat kann beim Menschen die Funktionstüchtigkeit der Schilddrüse einschränken, vor allem aber im Körper jene Nitrosamine bilden, die als krebserregend gelten.

Fachleute wie Prof. Taube, der an der Kieler Universität das Problem seit Jahren erforscht, überraschen die Nitratwerte nicht. Schließlich wird nicht nur mit der Gülle aus der Tierhaltung gedüngt, sondern auch mit den Gärresten aus den Biogasanlagen. Allein in Schleswig-Holstein sind das 630. „Die Gärreste, die vom Mais in den Biogasanlagen übrigbleiben, enthalten wie Gülle Stickstoff“, sagt Taube. „deshalb werden diese Reste auch wie Gülle als Dünger eingesetzt.“

Allein der Dünger aus den schleswig-holsteinischen Biogasanlagen entspreche der Gülle von 150 000 Kühen. Eine riesige Menge, die die Betreiber möglichst kostengünstig loswerden wollen. Deshalb werden die Gärreste meist als Dünger in der Umgebung eingesetzt. Angesichts der riesigen Mengen führt das immer noch viel zu oft zu Überdüngungen, kritisiert Taube. Quelle 

2015

Gülzow hatte Wasser aus mehr als 40 privat genutzten Brunnen in der Gemeinde Ganderkesee analysiert. Interessierte konnten die Proben bei ihm abgeben und untersuchen lassen. In mehr als einem Drittel der Fälle lag Gülzows Angaben zufolge die Nitratkonzentration oberhalb des Grenzwertes der deutschen Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter. Den höchsten Wert lieferte die Probe aus einem Brunnen in Hengsterholz mit 205 Milligramm pro Liter. Die Vergleichszahlen aus dem Jahr 2012 zeigten, dass sich die Situation tendeziell verschlechtert habe, so der Physiker. Quelle

2016

NITRAT UND AMMONIAK – Experten: Belastung des Wassers in SH besorgniserregend

Grundwasser und Oberflächengewässer in Schleswig-Holstein leiden unter der intensiven Tierhaltung und den vielen Biogasanlagen. Die Belastungen seien absolut besorgniserregend, sagte Prof. Friedhelm Taube von der Universität Kiel am Montag bei der Vorstellung des ersten Nährstoffberichts für das Land. „Wir sehen seit mehr als zehn Jahren keine Verringerung bei der Belastung der Gewässer mit Nitrat und der Luft mit Ammoniak.“

In Schleswig-Flensburg und Nordfriesland fallen landesweit die höchsten Überschüsse an Gülle an. Das Problem an der Gülle: Aus ihr entsteht Nitrat, das der Gesundheit schaden kann. Wird zu viel Gülle auf die Felder gebracht, gelangt diese und damit das schädliche Nitrat ins Grundwasser.

Schleswig-Holstein gehört wie Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Teile Bayerns zu den Regionen mit besonders intensiver Tierhaltung und großen Stickstoffüberschüssen. Im nördlichsten Bundesland beträgt der Überschuss mindestens eine Million Tonnen Gülle und Gärreste. Das könnte in Landesteile mit viel geringeren Belastungen gebracht werden, aber dies geschieht nicht. Da die Zahl der Milchkühe im Norden von 2009 bis 2013 noch einmal um 35 000 auf 400 000 stieg, nahm der Gülle-Anfall noch weiter zu.

Viele Betriebe bekämen den Umgang mit organischem Dünger nicht in den Griff, sagte Taube. Mehr als zwei Drittel folgten nicht der so-genannten guten fachlichen Praxis. Sanktionen gegen sie sind derzeit nicht möglich. „Wir haben ein massives regionales Problem“, resümierte Taube. Quelle

Dieses sind nur einige Ausschnitte, und wenn Sie googeln, werden Sie noch viele weitere Nachrichten finden.

Krebs durch Nitrat im Trinkwasser

In einer Studie der University of Iowa an fast 22 tausend Frauen im Jahr 2001 wurde darauf hingewiesen, dass Nitrat im Trinkwasser das Risiko für Blasenkrebs erhöht. Wie die Forscher in der Fachzeitschrift „Epidemiology“ berichteten, sind bereits geringe Mengen Nitrat im Trinkwasser gefährlich. Frauen, die über zehn Jahre lang Trinkwasser mit mehr als 11 Milligramm Nitrat pro Liter verwendet hatten, hatten ein fast drei Mal so hohes Risiko, Blasenkrebs zu bekommen, wie Frauen, in deren Trinkwasser weniger als 1,6 Milligramm Nitrat war, fanden die beiden Leiter der Studie, Peter Weyer und James R. Cerhan.

Der Grenzwert liegt in Deutschland bei 50 Milligramm Nitrat je Liter Trinkwasser. Nitrat gelangt durch Natur- und Kunstdünger in das Trinkwasser. Bis zu einem Fünftel des aufgenommenen Nitrats kann von Bakterien im Körper zu dem giftigen Nitrit umgewandelt werden. Im Magen, Darm oder in der Blase können sich dann aus dem Nitrit die gefährlichen Nitrosamin-Verbindungen bilden, die Krebs auslösen. Quelle 

Besonders große Mengen Gülle landen auf den vielen Maisflächen. Während die Überdüngung bei anderen Pflanzen zu einer Ertrags – und Qualitätsminderung führen kann, vertragen die Maispflanzen die zu hohen Stickstoffgaben. Die von der Pflanze nicht aufgenommenen Nährstoffe landen als Nitrat jedoch in unseren Gewässern.

Die Belastung der Umwelt mit reaktivem Stickstoff ist ein vielfach unterschätztes Problem. Es geht nicht alleine um die Vermeidung von Nitratbelastungen im Trinkwasser.

Zu hohe Nährstoffeinträge führen zu weitreichenden Schäden an der Biodiversität. Zum Beispiel beeinträchtigt die verminderte Vielfalt blühender Pflanzen auf Wiesen und Äckern die Ernährungsgrundlage von Bestäubern wie Bienen.

Die Überdüngung der Meere führt zu verstärkter Algenbildung. Sichtbare Folge ist die Schaumbildung an den Stränden der Ost- und Nordsee.

http://www.xn--vsr-gewsserschutz-wqb.de/resources/Nitratkarte+2014.pdf

http://www.xn--vsr-gewsserschutz-wqb.de/resources/Nitratkarte+2014.pdf

Zeitbombe im Trinkwasser – Gülletourismus mit Lastwagen

Am Niederrhein – insbesondere im Kreis Kleve – wird im Gegensatz zu anderen Regionen in zahlreichen Massentierhaltungen sehr viel Fleisch und Milch „erzeugt“. Aus diesen Betrieben mit viel zu wenig zur Verfügung stehenden Flächen wird die Gülle zu vieharmen Betrieben transportiert. Doch im Kreis gibt es einfach zu viel Gülle, die verteilt werden muss.

Dadurch, dass sich viele Ackerbaubetriebe – anstatt Gülle vom Niederrhein – lieber aus den Niederlanden oder aus dem Nachbarbundesland Niedersachsen die braune Brühe zur Düngung ihrer Flächen anliefern lassen, steigt die aufzubringende Gesamtmenge noch zusätzlich an. Im Kreis Kleve fallen jährlich bereits 11 000 Tonnen Stickstoff aus Gülle an.

Fast 2000 Tonnen werden zudem aus den Niederlanden und aus Niedersachsen importiert.

Besonders große Mengen landen auf den vielen Maisflächen. Während die Überdüngung bei anderen Pflanzen zu einer Ertrags- und Qualitätsminderung führen kann, vertragen die Maispflanzen die zu hohen Stickstoffgaben. Die von der Pflanze nicht aufgenommenen Nährstoffe landen als Nitrat jedoch in unseren Gewässern. Daher stellt auch der im Kreis Kleve in den zahlreichen Biogasanlagen eingesetzte große Maisanteil eine Nitratbelastung dar. Da der Mais auch schon mit Gülle gedüngt wird, erhöhen die in den Anlagen anfallenden Gärreste noch die Stickstoffmenge, wodurch die Gefahr der Überdüngung ansteigt. Zum vollständigen Text der Presseerklärung

Kleve ist nur ein Beispiel von vielen.

Pro Jahr produziert ein Schwein zwischen 1000 und 1500 Liter Urin und Kot. Zum Beispiel fallen in dem Betrieb, der im PLANET E, SENDUNG VOM 19. 07. 2015, vorgestellt wurde, jährlich rund 2,3 Millionen Liter flüssige Gülle an. Um die enormen Mengen aus der Massentierhaltung in den Griff zu bekommen, hat sich ein Gülletourismus etabliert: Lastwagen fahren Fäkalien quer durch Deutschland – von den überquellenden Mastbetrieben zu Höfen mit wenig oder ohne Tierhaltung. Auf Nährstoffbörsen im Internet werden die tierischen Abfälle angeboten.

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft schlägt Alarm

Zuletzt schlug der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Alarm. Vizepräsident Jörg Simon kritisiert die andauernde Blockadehaltung der Politik. Zur Hinhaltetaktik gehöre auch das Einsetzen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Klärung der Nitratbelastungen. Bis Ergebnisse vorliegen, gingen schnell fünf bis zehn Jahre in Land, so Simon. Derweil sind viele Wasserversorger alarmiert. Sie müssen inzwischen immer tiefer bohren, um an sauberes Wasser heranzukommen. Für Trinkwasser-Experte Egon Harms vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) ist das eine dramatische Entwicklung. „Danach ist Schluss, darunter ist kein brauchbares Wasser mehr“, sagt er.

Den Beitrag Nitrat belastet das Grundwasser – Zeitbombe im Trinkwasser von PLANET E – SENDUNG VOM 19.07.2015 finden Sie in der Mediathek hier. 

Nitratbelastung: Kontrollen bleiben mangelhaft

Filmbeitrag in Panorama 3 – 20.01.2015 21:15 Uhr
Das Problem ist in einigen Landkreisen Westniedersachsens besonders groß. Hier stehen Mastställe in einer Dichte wie sonst nirgendwo in Deutschland. Außerdem wurden hier in den vergangenen Jahren viele Biogasanlagen gebaut, deren Gärreste ebenfalls entsorgt werden müssen. Dadurch wird hier deutlich mehr Wirtschaftsdünger (Gülle, Jauche, Mist, Gärreste) produziert, als in der Region ordnungsgemäß entsorgt werden kann. Besonders seit 2006 steigt die Nitratbelastung hier an.

Nitrate kommen in großen Mengen auf Äckern in Form von Dünger vor, doch gelangt mehr Nitrat in den Boden, als Pflanzen aufnehmen können, kommt dies ins Grundwasser und belastet somit unser Trinkwasser.

Nitrat kann in hoher Konzentration Krebs auslösen. Deshalb gibt es seit 1991 eine europäische Nitrat-Richtlinie, um die Nitratbelastung des Grundwassers zu reduzieren. Doch in Deutschland hapert es bis heute an der Umsetzung dieser Richtlinie. An vielen Messstellen wird der Grenzwert von 50 mg Nitrat pro Liter zum Teil deutlich überschritten. Fachleute machen vor allem die Landwirtschaft für das Nitrat im Grundwasser verantwortlich: Bauern streuen mehr Dünger und Gülle auf die Felder, als die Pflanzen aufnehmen können

Nitrat im Trinkwasser: Bauern bremsen Düngeverordnung

Mehr Informationen erhalten Sie auch hier http://www.xn--vsr-gewässerschutz-wqb.de/

Ob Sie ebenfalls betroffen sind, erfahren Sie hier: http://www.zdf.de/planet-e/nitratbelastung-im-grundwasser-durch-guelle-duengung-aus-massentierhaltung-39250414.html

Die Regierungen haben viel zu lange der Agrar- und Biogas-Lobby das Zepter überlassen. Zudem fehlen Kontrollen und Sanktionen. Deutschlands Agrarpolitik stinkt im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn Sie ebenfalls betroffen sind, dann wenden Sie sich an Ihre Gemeinde und machen Sie auf die Missstände aufmerksam. Nur wenn jeder von uns aktiv wird, können wir etwas bewegen.-schließlich geht es um unser Trinkwasser!

Netzfrau Doro Schreier

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16 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Es gibt eine einfache Lösung: Wir essen halt kein Fleisch mehr, denn dass wäre das Gesündeste…und die Bauern bekommen ein bedingungsloses Grundeinkommen und könnten, wenn sie wollten, wieder richtige Landwirte werden…ohne Chemie und ohne Exi
    stenzangst.

  2. Darüber hinaus ist das Trinkwasser, vor allem in Großstadtregionen, übermäßig mit Medikamentenresten und etwa Gadoliniumrückständen (MRT Kontrastmittel) belastet. Getan wird dagegen bisher nichts.

  3. Das ist ein ernsthaftes Thema bei guter Datenlage. Also insofern danke.

    Aber habt ihr es nötig, in Bildzeitungsmanier „Hilfe, wir sterben alle den bösen Krebstot, wenn wir Durst haben!!!!“ zu titeln. Das ist sachlich und emotional falsch.

    Wenn auch nur einer sich die Mühe macht, nur die Überschrift „neutral“ zu recherchieren, stößt er auf den Unterschied zwischen Trink- und dem meist zugrundeliegendem Grund- und Oberflächenwasser. Das eine kommt aus der Leitung, das andere nicht. Und dann liest er zwangsläufig auch dies: http://www.umweltbundesamt.de/themen/zu-viel-nitrat-im-grundwasser-im-trinkwasser-kein

    … und damit ist, bevor die Argumentation losgeht, der Artikel als Polemik abgestempelt. Jeder Spinner, der das Problem beiseite schieben will, kann allein dieses Argument nutzen. Was soll der Mist? Titel doch „Krebsgefahr im Grundwasser“ o.ä. wenn ihr schon affektiv Aufmerksamkeit erregen wollt, das ist wenigstens nicht falsch.

    • Vielmehr erstaunt mich, dass Europa überhaupt noch bevölkert ist. Nach den vielen Stoffen die angeblich krebserregend sind und die wir alle täglich eimatmen, Essen oder Trinken, müßte die Bevölkerung von Europa eigentlich ausgestorben sein. Was aber ist wirklich? Die Menschen werden bei guter Lebensqualität immer älter! Es wird in der gesamten Gesundheitsindustrie nirgends so viel Geld verdient wie mit Krebs, mit dem, den es gibt, aber noch viel mehr mit de m erfundenen.

      • Mag ja sein,das die Menschen immer älter werden ,aber mal ganz ehrlich ….Wer ist denn noch wirklich gesund ????So möchte ich nicht alt werden .Fangen wir doch mal bei den Kindern heutzutage an ,die werden größteteils schon krank geboren und wenn nicht,bekommen sie in den ersten Tagen erstmal schön ne Ladung an Quecksilber in den Körper gepumpt und wenn es da noch nicht geklappt hat mit Krankheit gibt es ja anschließendpaar solcher Giftcocktails .Jaaaaa super toll,die Menschen werden immer älter.Man sollte sich mal die Menschen in den Altersheime anschauen ….zu 90% alles Dement kranke ,die künstlich mit weiter vergiftete Nahrung am Leben erhalten werden …..Das ist Mutation ,na tolles Leben,die bekommen nichts mehr mit und vegetieren da vor sich hin ……Es ist ein Trauerspiel …Aber sie bringen viel viel Geld!!!!!
        Wer möchte so leben?Und hätten sie alle noch alles beisammen ,würde keiner so dahin vegetieren wollen ,nicht ein Einziger.Werden vollgestopft und voll gesprüht mit giftigen Medikamenten,auch um den einen oder anderen ruhig zu stellen …..Ich könnte kotzen und ich weißwovon ich rede bzw.schreibe .Es ist abartig und dann spricht man noch von einem würdigen Leben!??!? Mir wird schlecht .Hätten wir diese Art von Mutationswesen nicht ,wären die Heime leer.Sorr,das ich so schreibe ,aber es ist leider so ,ein Trauerspiel.Keiner dieser Menschen will sooooo leben keiner!!!!!!Und das haben sie alle gesagt, wo das Gehirn noch funktionierte und kein Mensch dort ,hat dem Menschen etwas gemeinsam ,der er vor der gemachten Vergiftung War……alle die dort sind ,sind andere Menschen geworden …….Es ist sooooo schrecklich ,was man mit Uns ,den Menschen macht……zwangsflouriderte ,gefügig gemachte Marionetten….die keine Zeit haben sollen,sich schlau zu machen und versuchen dem zu entkommen .NEIN SOOOOOO WILL KEINER ALT WERDEN!!!!Tolles Leben….Wann fangen die Menschen wieder selbst die Verantwortung für zu übernehmen ?Wann?Aber zum Glück bemerke ich seit einiger Zeit ,das es immer mehr gibt ,die nach und nach aufwachen,ich könnte selbst noch so viel schreiben,aber das würde hier den Rahmen sprengen….

      • Nach meiner Beobachtung sterben heute tatsächlich sehr viele schon in jüngeren Jahren (um die 70 Jahre) an Krebs oder sie werden älter, sind aber dann häufig dement. Und diese Generation, die heute die Altenheime bevölkert, die hat die vielen Umweltgifte, die heutzutage erzeugt werden, erst viel später in ihrem Leben abbekommen, als die Generationen, die jetzt folgen werden. Insofern ist Ihre Argumentation weder schlüssig und entbehrt auch sonst jeder Basis.

  4. die allereinfachste Lösung ist die faulende Gülle in Flüssighumus umzuwandeln….

  5. Zur Hölle was soll das? Unser Trinkwasser ist das in Deutschland am besten überwachte Lebensmittel! Wie schon in einem anderen Kommentar angemerkt: aus dem Hahn kommt ja nicht das unbehandlete Grundwasser und auch nicht Wasser, das den Grenzwert von 50 mg/L Nitrat übersteigt.

    • Nee, aber bei 11 mg/l über 10 Jahre konsumiert, kommt es schon zu Krebserkrankungen. Der Grenzwert von 50 mg/l ist ja schon sehr hoch angesetzt. Unheimlich viele Frauen und Männer sterben an Krebsformen des gesamten Verdauungstrakts, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Leberkrebs, Darmkrebs, etc. Ich bin von Beruf Bestatterin und es macht mir langsam wirklich Sorgen, wenn so viele viel zu jung an solchen Krankheiten sterben. Normal ist das jedenfalls nicht mehr und da stell ich mir seit einiger Zeit die Frage, warum das so ist und was wir zu uns nehmen, das diesen Krebs auslöst. Und, ob man selbst bald die Diagnose Krebs bekommt, da ich zu dieser Altersgruppe 45-60 Jahre gehöre. Mein bester Freund starb auch vor 18 Monaten daran. Und wenn ich mir die dunkelrot gekennzeichneten Gebiete auf der hier veröffentlichten Karte anschaue, dann wundert mich gar nichts mehr. Bei uns ist es dunkelrot gekennzeichnet!

  6. Wer trinkt schon Nitrathaltiges Grundwasser? Die Betonung liegt auf Grundwasser. Aus der Leitung kommt nämlich Trinkwasser, das von den Wasserwerken gemäß Trinkwasserverordnung aufbereitet wird. So haben beispielsweise die Stadtwerke Bocholt trotz Gülle-Qualität des Grundwassers einen Nitratgehalt von 10mg/l im Trinkwasser – der Grenzwert liegt bei 50 mg/l. – Aber: lasst uns trotzdem gegen die hohen Nitratwerte im Grundwasser kämpfen!!!! Deutschland steht wegen des Verstoßes gegen die Nitratrichtlinie der EU vor dem Europäischen Gerichtshof. Warum nicht sofort handeln??

  7. Es gibt gerade in Kanada, weiss nicht ob auch in anderen Ländern, immer mehr das Verbot, Trinkwasser teuer in Flaschen zu verkaufen. Da muss dann natürlich so getan werden, als ob das Wasser das aus den Leitungen kommt, nicht mehr gut ist. Um den Markt aufrecht zu halten.
    Vielleicht ist Dass ja aber auch nur ein Zufall.

  8. Also, ich sehe da leider auch einen Widerspruch, den ich gern aufgeklärt wissen möchte…
    Um der bizarren Geschäftemacherei des natürlichsten Trinkmittels unseres Planeten Einhalt zu gebieten und daher kein Mineralwasser mehr für teueres Geld zu kaufen, sondern stattdessen an den allseits installierten Wasserhahn zu gehen, sollte BITTE kompetent, fundiert und objektiv darüber berichtet werden, dass dieses wiederaufbereitete Trinkwasser aus der Leitung allemale gut genug ist zum täglichen Verzehr….!!

  9. Grüße!
    Zwei Anmerkungen:
    a) 50 mg/l ist ja kein 11. Gebot, sondern eine lokale Interpretation. In den USA ist man anscheinend strenger (EPA website):
    „While nitrate does occur naturally in groundwater, concentrations greater than 3 mg/L generally indicate contamination (Madison and Brunett, 1985), and a more recent nationwide study found that concentrations over 1 mg/L nitrate indicate human activity (Dubrovsky et al. 2010). EPA’s maximum contaminant level (MCL) for nitrate set to protect against blue-baby syndrome is 10 mg/L.“
    b) Das Problem scheint mir die „Nitrat-Zeitbombe“. Sie trinken ja noch gar nicht, was die Landwirtschaft heute auf die Äcker gibt.

  10. Das Trinkwasser ist nicht nur mit Nitrat belastet und wer denkt, dass unser Leitungswasser sauber wäre, irrt sich gewaltig:
    http://www.misterwater.eu/geheimreport-neu/Misterwater-Geheimreport-Trinkwasser-Teil1-Trinkwasser.pdf
    http://www.misterwater.eu/geheimreport-neu/Misterwater-Geheimreport-Trinkwasser-Teil2-Mineralwasser.pdf
    http://www.misterwater.eu/Geheimreport/Filter.pdf
    Ich empfehle jedem ein Dampfdestilliergerät (schon ab 50€ erhältlich), um das Leitungswasser selbst zu säubern. Am besten danach noch etwas naturbelassenes Halitsalz dazu (1%-Lösung, wie das Blut und die Weltmeere) und man hat sehr gesundes Wasser.
    Mehr Infos hier: http://www.gesundohnepillen.de/wasser.htm

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