Gewusst? EU fördert mit Steuergeldern qualvolle Massentierhaltung in Osteuropa, Russland und Asien! – Public Financing Continues to Support Farm Animal Mistreatment

french farmer 2zur englischen Version Dem Fleisch sieht man seine Herkunft nicht an. War Ihnen bekannt, dass die EU-Staaten qualvolle Massentierhaltung in Osteuropa und Asien fördert? Während die wirtschaftliche Lage der landwirtschaftlichen Betriebe weiterhin angespannt bleibt, Landwirte in der EU demonstrieren, werden in anderen Ländern Massentierhaltungen auch mit deutschen Steuergeldern gefördert. Oftmals halten diese Betriebe nicht einmal EU-Mindestanforderungen für Tierhaltung ein. Dies ergab eine neue Studie der Tierschutzorganisation Humane Society International.

Während die Bauern in Europa auf die Straße gehen, befördert die EU Milliarden Euro in andere Länder und Kontinente wie Asien, Bulgarien, Ungarn, Russland, Serbien, Türkei und Ukraine. Auch Polen ist auf dem Weg zum größten Geflügelproduzenten in Europa mit finanzieller Hilfe durch die EU zu werden, allein von 2007 bis 2013  EUR 67 Mrd.

In Griechenland kam es Mitte Februar sogar zu Zusammenstößen mit der Polizei. Als 800 Landwirte auf der Insel Kreta vor dem Ministeriums für Landwirtschaft mit Tomaten warfen, eskalierte es.Tränengas und Wasserwerfer wurden eingesetzt. In Frankreich gehen Landwirte auf die Straße und demonstrieren u. a. gegen die Landwirte in Deutschland, die für den Export von Agrarprodukten verantwortlich gemacht werden. In Frankreich gibt es nur einen großen Landwirt mit über 500 Milchkühen, während der Großteil nur kleinere Familienbetriebe sind, die um ihre Existenz kämpfen, da der Markt mit deutschen Produkten überschwemmt wird – aber wie wir nun feststellen – aus den von EU-geförderten Ländern – außerhalb der EU – nur zwei Beispiele:

  • In der Ukraine ist die hierzulande verbotene Käfighaltung erlaubt. 2014 erhielt die Ukraine 14,5 Mio. Euro für solche Anlagen.
  • Im Jahr 2014 finanzierte die International Finance Corporation $ 10 000 000 für Shandong Hekangyuan Poultry Breeding Company – der zweitgrößte Geflügelzuchtbetrieb in China. Auch zweifelhafte Schlacht-Betriebe in China seien mit EU-Krediten gefördert worden, obwohl sie nicht transparent arbeiteten, was die Haltungsbedingungen angeht.

Wir hatten bereits mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass das, was hier verboten ist, einfach in anderen Ländern produziert wird. Steigen die Preise für zum Beispiel Fleisch oder Eier, dann produziert man dort, wo es billig ist.

Auf nach Serbien – mithilfe der Steuerzahler! Fördergelder der EU 30 Mio. EUR für Landwirte 2016 und 400 Mio. EUR bis 2020 für Agrarsektor!

Serbien

Investitionen, die dank Fördermitteln der EU in der serbischen Landwirtschaft bis 2020 realisiert werden, können den Wert von 400 Mio. EUR erreichen, erklärte die Ministerin für Landwirtschaft Snežana Bogosavljević – Boškovic, in Februar. Zusätzlich gibt es 30 Mio. EUR in 2016 für Landwirte im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe der EU, erklärte sie in einer Sendung von RTS. Das IPARD-Programm sieht die Rückerstattung von durchschnittlich 60% der Kosten vor, fügte sie hinzu.

Der deutsche Agrarriese „Tönnies“, der größte private Fleischhersteller in Europa, hat in Serbien ein Unternehmen gegründet.
In Russland produziert er seit 2013 in Kooperation mit dem Unternehmen Agroimport. Bis 2017 will der Konzern 1,5 Millionen Tiere mästen. Auch der Bau eines großen Schlacht- und Verar­beitungsbetriebes ist geplant.

In Serbien soll eine Schweinefarm und eine Anlage zur Produktion von Viehfutter mit einer Investition von rund 300 Millionen Euro entstehen, das gab das Unternehmen im Januar 2015 bekannt. Mit der Gründung der neuen Schweinefarmen und der Anlage zur Fleischverarbeitung werden etwa 8000 Arbeitsplätze geschaffen. Laut gtai sind Mastkapazitäten für bis zu 500 000 Schweine geplant. Nach aktuellen Berichten ist die Rede von zehn Schweinemastbetrieben mit einer Kapazität von 700 000 bis 800 000 Schweinen. Darüber hinaus wolle das Unternehmen Flächen und Schweineställe im Land pachten.

Laut einem Bericht des IFC von Juni 2014 erhält die Schwarz-Gruppe (Lidl) für die Region Osteuropa ein Darlehen in Höhe von  170 000 000 USD, die helfen sollen, dass die Schwarz-Gruppe das Geschäft mit Lidl in Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Serbien erweitert. B. & C. TÖNNIES Fleischwerk GmbH & Co. KG ist Fleischproduzent für Lidl.

Die Unternehmensgruppe Tönnies ist weltweit aktiv und mit 25 Auslandsbüros nah an den Märkten. Das Unternehmen hat seine Exportmengen vor allem in den letzten drei Jahren erheblich ausgebaut und will in dem Bereich weiter wachsen. Aktuell gehen rund 50 Prozent der Jahresproduktion in den Export. „Das Land (Serbien) ist für uns auf Grund seiner Entwicklung und seiner geografischen Lage sowohl als Exportmarkt als auch als Produktionsstandort hochinteressant“, sagte Clemens Tönnies. 

Dass Bundeskanzlerin Angela Merkel vom  8. bis zum 9. Juli 2015 nach Serbien reiste, erwähnten wir bereits. Die Hauptthemen der Reise waren die bilateralen Beziehungen des Landes zu Deutschland und die Beziehungen zur EU. In den Gesprächen wurde auch bekannt, dass Serbien das Billiglohnland in der EU werden soll.

Die Finanzhilfe aus der EU beträgt für Serbien für die Zeit von 2014 bis 2020 1,508 Milliarden Euro – dass sind Gelder, die Serbien für den Beitritt in die EU für zum Beispiel Aufbesserung der Infrastruktur erhält.

Zusätzlich stehen dem dem serbischen Agrarsektor bis 2020  Finanzhilfen der Europäischen Union in Höhe von 210 Mio. Euro zu.

Auch der Deutsche Steuerzahler durfte bereits aktiv werden, die Deutschen Exportkreditgarantien zwischen 2000 und 2011 betrugen  mehr als 40 Millionen Euro für Geflügel- und Schweinemast, darunter auch für Käfighaltung, u. a. auch für Serbien. 

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) ist in den Ländern Bulgarien, Ungarn, Russland, Serbien, Türkei und Ukraine aktiv – mit Monsanto

Der von Landwirten zu zahlende Zinssatz liegt oftmals über 20% in diesen Ländern. Damit werden notwendige Kredite nahezu unerschwinglich, schreibt Monsanto. Durch das Projekt mit der EBRD kann Monsanto verschiedene Kreditmodelle bewerten und anbieten. Die Gewährung von höheren Kreditrahmen durch Monsanto kann mehr Landwirten Zugang zu qualitativ hochwertigen Produkten verschaffen, so Monsanto.

2012 wurde bekannt, dass die EBRD dem US-Agrogiganten Monsanto Garantien in Höhe von 40 Millionen Dollar bereit stellen wollte, damit dieser mehr Saatgut und chemische Spritzmittel in Osteuropa vermarken kann – bekannt auch unter:  „Monsanto Risk Sharing“-Projekt! Auch mit Syngenta und BASF wollte die EBRD diese Vereinbarungen treffen, die neben Gentechniksaatgut auch Konventionelles und Pestizide im Sortiment haben. Für den Steuerzahler bedeutet dies, dass wenn die Landwirte nicht zahlen können, die Konzerne dann ihre Schulden aus dem Topf der Steuerzahler bekommen.

Auf Grund von massiven Protesten hatte die EBRD 2013 ihre geplante Garantien vorerst zurückgezogen. Allerdings gab Monsanto bekannt, dass man auch weiter in Innovationen investieren werde – sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Etablierung von Partnerschaften mit Landwirten und Institutionen wie der EBRD – um Landwirten eine größere Auswahl an modernen landwirtschaftlichen Betriebsmitteln zur Verfügung zu stellen, so Monsanto. Siehe auch Monsanto in der Ukraine: Weltwährungsfonds – Kredit für die Ukraine öffnet Monsanto Hintertür zur EU

In Serbien ist Monsanto u. a.als DEKALB  https://www.dekalb.co.rs/  tätig.

Auch in der Ukraine wird kräftig auf Kosten der Steuerzahler investiert. Die EU öffnete am 1. Januar 2016 weitere jährliche zollfreie Einfuhrzollkontingente für landwirtschaftliche Erzeugnisse (u. a. Fleisch von Schafen/Lämmern, natürlichem Honig, Knoblauch, Hafer, Rübenrohzucker usw.) mit Ursprung in der Ukraine.

EU-Förderungen für Mastbetriebe in Ukraine

Etwa ein Fünftel der Kredite der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) an die Ukraine gingen 2014 in die Landwirtschaft.

  1. Am 15. 12. 15 gewährte die EBWE dem ukrainischen Agrarkonzern Myronivsky Hliboprodukt (MHP Group) einen Kredit über 85 Mio. $. Die MHP Group ist ein führender, vertikal integrierter Produzent von Getreide, Futtermitteln und Geflügelfleisch in der Ukraine.
  2. EBWE plant, an die GNT-Group einen Kredit von bis zu 40 Mio. $ zu vergeben. – GNT ist weltweiter Marktführer im Bereich der färbenden Lebensmittel für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Der Kredit soll die Kapazität des Getreideterminals im Hafen von Odessa erweitern.
  3. Das ukrainische Unternehmen Astarta erhält gleichzeitig Kredite der EBWE, der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Weltbank. ASTARTA wichtiges Geschäftsfeld ist die Milchwirtschaft. Das Unternehmen ist einer der größten Produzenten von Milch. Die 35 Mio. $ der Weltbank-Tochter IFC, die im Oktober 2015 freigegeben wurden, investiert Astarta unter anderem in den Ausbau der Sojabohnenverarbeitung. ASTARTA Holding NV ist ein niederländisches Agrarunternehmen und in der Lebensmittelindustrie tätig.
  4. Daneben stellt die Europäische Investitionsbank für den Klein- und Mittelstand in der ukrainischen Landwirtschaft einen Kreditrahmen von 400 Mio. Euro zur Modernisierung der ländlichen Infrastruktur zur Verfügung. Ein Teil des Geldes ist für den Kauf von Feldmaschinen bestimmt.
  5. Mehr Informationen in unserem Beispiel: Fleisch-Monopoly auf Kosten der Steuerzahler

Beispiel: MHP (Myronivsky Hliboproduct) strebt an, der größte Hühnerfleischproduzent Europas zu werden, und ist ein bevorzugtes Ziel von Kapitalvergaben durch IFIs und ECAs.

© PETA

Das Unternehmen, das seinen Sitz in Luxemburg und seine Hühnermastanlagen in der Ukraine hat, erhielt seit 2003 mehr als 770 Mio. US-Dollar von IFIs (IFC: > 500 Mio., EBRD: 185 Mio., EIB: 85 Mio.). ECAs (v. a. die Niederlande) übernahmen Bürgschaften über mehr als USD 100 Mio.. Dieses Kapital ermöglichte es MHP, zusätzlich zu den bestehenden Kapazitäten eine Megafarm mit 111,7 Mio. Masthühnern bei Vinnytsia zu errichten. Ab 2016 soll die Anlagengröße am selben Standort trotz Bürgerprotesten noch verdoppelt werden. MHP lieferte von Juni 2014 bis September 2015 insgesamt 36 150 Tonnen Geflügelfleisch an EU-Staaten, darunter die Niederlande, Deutschland, Belgien und Italien.

INFOBOX

Anteilseigner der EBRD sind 61 Länder und zwei zwischenstaatliche Institutionen (Europäische Kommission und Europäische Investitionsbank), also öffentliche Träger.

Die EBRD wurde ursprünglich 1991 ins Leben gerufen, um die ehemals kommunistischen Länder Osteuropas beim Einstieg in die Marktwirtschaft zu unterstützen. Sie finanziert sich aus europäischen Steuergeldern, jedoch halten auch nichteuropäische Länder wie USA oder Australien Anteile.

EBRD genehmigte von 2001 bis 2014 Serbien Kredite in Höhe von 3,8 Milliarden Euro  und 2014 wurden 24 Projekte mit rund 450 Millionen Euro unterstützt – mit Steuergeldern!

BEISPIELE: EXPORTKREDITAGENTUREN

GEDSC DIGITAL CAMERA1) Avangard / Deutschland: Mit einer Produktion von 6300 Millionen Eiern im Jahr 2014 bezeichnet sich Avangardco Investments (Avangard) als größten Eiererzeuger Europas. Das Mutterunternehmen hat seinen Sitz auf Zypern, die Tierhalteanlagen befinden sich in der Ukraine.

2012/13 errichtete Avangard 2 neue Anlagen zur Käfighaltung von 11,2 Mio. Legehennen sowie für 5 Mio. Elterntiere und Junghennen. Die Ausrüstung der Anlagen wurde u. a. von Big Dutchman (DE), Salmet (DE) und Officine Facco (IT) geliefert. Mehrere Exportkreditagenturen übernahmen Bürgschaften –

  • Deutschland 26,4 Mio.,
  • Italien 22 Mio.,
  • Niederlande 14,3 Mio. Euro –,

 Auch Agrar Weissrussland – gefördert durch die EU!

2. Bolshevik Agro / Italien Italien übernahm 2013 eine Exportkreditgarantie (Summe nicht veröffentlicht) für die Errichtung einer Schweinezucht- und -mastanlage von Bolshevik Agro in Weißrussland. Die Kapazität der Anlage beträgt 1200 Sauen und 24 000 Mastschweine pro Jahr. Die Sauen werden durchgehend in Kastenständen gehalten (in der EU verboten), die Ferkel und Mastschweine auf Spaltenböden.

3. Miratorg / Niederlande – Von 2011 bis 2015 errichtete Miratorg, bereits Russlands größter Schweinefleischerzeuger, eine große Hühnermastanlage im Westen Russlands. Die Anlage umfasst Elterntiere, eine Brüterei für 75 Mio. Eier und 7 Mastanlagen, in denen pro Jahr mehr als 50 Mio. Hühner in mehrstöckigen Käfigbatterien auf Laufbändern gehalten werden. Die Laufbänder transportieren den Kot ab und befördern schließlich auch die Hühner zu den Schlachttransportern. Für dieses aus den Niederlanden gelieferte System übernahm die niederländische ECA eine Exportkreditgarantie in Höhe von 7,4 Mio. Euro. Im November 2015 erhielt Miratorg die Bewilligung, Hühnerfleisch in die Europäische Union zu liefern.

Die Humane Society International wies die EU nach eigenen Angaben schon vor drei Jahren darauf hin, dass zweifelhafte Betriebe Kredite von der EU bekommen haben. An dieser Praxis habe sich seitdem aber nichts geändert.

»Bei internationalen Finanzinstitutionen, insbesondere der Weltbankgruppe, handelt es sich um einflussreiche Lenkungseinrichtungen, die mit öffentlichen Geldern wirtschaftliche Entwicklungen stimulieren. Tierquälerische Massentierhaltung ist nicht nur moralischer, sondern auch ökonomischer Unfug. Tierwohl muss im 21. Jahrhundert bei der Verwendung öffentlicher Mittel verbindliches Kriterium sein«, sagt Nicolas Entrup, Berater der HSI, bei der Präsentation des Berichtes.

Die kritisierten Investitionspraktiken lassen auch deutsche Landwirte nicht unberührt. Und da für verarbeitete Lebensmittel keine entsprechende Kennzeichnungspflicht besteht, kann der Konsument nicht erkennen, ob dort verwendete Eier aus Käfighaltung stammen. Links zum HSI-Bericht: Vollversion (englisch); Zusammenfassung (4 Seiten, deutsch)

Außerdem, wenn die Produkte aus China in die EU importiert werden, dann bitte Vorsicht: Bei Lebensmitteln aus China schlagen Inspekteure am häufigsten Alarm. In China gibt es immer wieder Lebensmittelskandale – In China wurde teilweise Ratten- oder Fuchsfleisch als Rind- oder Hammelfleisch deklariert. Siehe: Vorsicht: Noch mehr hochbelastete Lebensmittel aus China!

Links zum HSI-Bericht: Vollversion (englisch); Zusammenfassung (4 Seiten, deutsch)

Spätestens jetzt wissen Sie, warum Fleisch und Eier so billig sind!

Fleisch

Public Financing Continues to Support Farm Animal Mistreatment, says HSI Report

3. März 2016 Humane Society International

EU-banned battery hen cages, sow stalls being funded abroad by international banks and Member States’ export credit agencies

  • Hens in a row of battery cages. HSI

Despite growing opposition, international banks and export credit agencies of European Union Member States continue to support agricultural companies that fail to meet the EU’s farm animal welfare standards. That is the conclusion of a report [PDF] released by Humane Society International today.

This new report, “International Finance Institutions, Export Credit Agencies and Farm Animal Welfare”, follows an analysis HSI issued in 2013 that first highlighted this issue to policy makers and the public. However, these institutions and agencies have provided new loans or insurances to these same or similar companies since 2013, often without adequately addressing their animal welfare violations.

Examples include Nyva Pereyaslavshchyny, one of the largest pork producers in Ukraine, which recently received more than US$50 million from the World Bank Group and the European Bank for Reconstruction and Development to support further expansion, despite continuing to confine large numbers of sows in restrictive stalls where they can’t even turn around for nearly their entire lives. The continual confinement of sows in stalls violates EU animal welfare values and laws.

Schweine in einer Schweinemastanlage in Deutschland am 31.12.2004. Die Tiere werden innerhalb von 4-6 Monaten auf bis zu 120 kg gemästet. +++(c) dpa - Report+++
Other examples include:

  • In 2014, the German Export Credit Agency provided 14.5 million Euros worth of insurance to a company exporting poultry cages to Ukraine.
  • In 2014, the International Finance Corporation funded a project that is expected to help Shandong Hekangyuan Poultry Breeding company become China’s second largest duck producer and one of the largest broiler producers, without providing any information about the company’s compliance with animal welfare standards.

Tell the World Bank to update its animal welfare policies.

The World Bank safeguard policies, which set the standard for public sector lending across the globe, are currently in the final stages of review. Since EU Member States are collectively the World Bank’s largest shareholder, HSI is urging EU policy makers to push for the inclusion of meaningful animal welfare standards within the safeguard policies, thereby moving farm animal production globally away from extreme confinement and other abusive practices.

Joanna Swabe, Ph.D., EU executive director for HSI, explained: “The World Bank Safeguard Policies have an impact, not just on the Bank’s projects, but on development finance as a whole. As shareholders, EU Member States should stop supporting abusive practices that are banned in their own countries, and instead help farmers and other food industry stakeholders in developing countries meet higher standards for animal welfare.”

To voice support for the inclusion of animal welfare in the World Bank’s Safeguard Policies, HSI asks citizens worldwide to support our online petition.

Facts:

  • Since the release of the 2013 report, the European Bank for Reconstruction and Development and the European Investment Bank incorporated animal welfare into their lending policies. However, as described in the report, these banks need to improve the implementation of these policies.
  • The State Agriculture Ministers of Germany; the Agriculture Ministers of Denmark, Germany and the Netherlands; and the Austrian government have called for government supported investments to comply with EU Animal Welfare Standards.
  • In its Five Year Progress Report on International Animal Welfare, the UK government specifically cited HSI’s 2013 report and called for better inclusion of animal welfare standards in international investments.

(Der Beitrag ist noch nicht lektoriert)

Netzfrau Doro Scheier

deutsche Flagge

#Schweinefleischpflicht – Denn sie wissen nicht mehr, was sie tun…

Monsanto in der Ukraine: Weltwährungsfonds – Kredit für die Ukraine öffnet Monsanto Hintertür zur EU

Vom Sägen am Ast, auf dem man sitzt, oder wie Glyphosat die Bodenbiologie vernichtet! – GMOs, Glyphosate and Soil Biology

Ukraine ist pleite – Das Spiel Monopoly ist in Ukraine längst Realität

Fleisch-Monopoly auf Kosten der Steuerzahler

Agrar-Monopoly in Ukraine – Monsanto realisiert Großprojekt

Billige Martinsgänse aus Polen und Ungarn – gefährliche Keime incl. – auf Kosten der Steuerzahler

11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. schöner Beitrag,aber wir werden es nicht ändern.Das ist alles so gewollt und diejenigen welche sich ein wenig damit beschäftigen wissen Bescheid und der Rest der Menschen interessiert es nicht,Hauptsache billig.
    Das Elend sieht ja keiner, ist weit weg und selbst wenn man mal ein Foto sieht wird es ganz schnell verdrängt.

    • Ändern kann ich auch nur und zu aller erst mich. Das is ja wohl schwer genug ;) Sonst stimme ich Dir soweit zu. g

  2. Schon gewusst, dass Russland und Serbien keine EU-Staaten sind??
    Außerdem handelt es sich bei den Tönnies-Projekten um Neubauten, bei denen generell die neuesten Standards eingehalten werden müssen.

    • Was nützen die besten Standards wenn die Produzenten dermaßen ausgemergelt werden teure Kredite aufnehmen und Unmengen produzieren müssen um das schöne neue hochmoderne Werk auszulasten.Wer dem Zuspricht hat wohl die Realität verschlafen.Ob EU oder nicht ist völlig egal.

  3. Diese wirtschaftlichen Verflechtungen sind so ungeheuerlich und die EU Subventionen scheinen an keinerlei Tierschutzstandards, die ohnehin unzulänglich sind, gebunden. Eigentlich sollte man hoffen, dass die EU auseinanderbricht. Die Flüchtlingsproblematik wird vermutlich dafür sorgen.

  4. Unser Wohlstand ist mit unzähligen Säugetierleichen gepflastert. Diese Darstellung zeigt, dass wir ja noch nich ganz unten angekommen sind. Abkopplung von Empathie als evolutionäres menschliches Merkmal.

  5. Ich:
    -zahle gerne einen Euro pro Liter Milch von einem deutschen Milchbauern und seiner glücklich gehaltenen Milchkuh.
    -zahle gerne viel mehr ( ich strebe einen Fleisch-Tag in der Woche an ) für anständiges Fleisch von deutschen Viehbauern und gut gehaltenen Tieren.
    -zahle gerne über 2 Euro für Eier aus Freilandhaltung deutscher Hühner. ( tue ich jetzt schon )
    -zahle gerne mehr für deutsches Obst und Gemüse ohne Pestizide, Wachsen, krumm und schief etc. von deutschen Agrarbauern und koche/esse säsional, wie zu Großmutters Zeiten. :-)

    Ich will diesen ganzen dreckigen Übersee-Kram nicht haben, keine leidenen Tiere!
    Ich will sauberes Essen auf meinem Teller, ohne Plastikhülle, dafür würde ich mich total einschränken!

  6. Mittlerweile weiß man, dass der Mensch erst durch sein ausgeprägtes Sozialverhalten an die Spitze der Evolution gelangen konnte Betrachtet man die weltweit zunehmende soziale Kälte und zunehmende Abstumpfung gegenüber Gewalt und Töten, zeichnet sich ab, dass der Mensch seine sozialen Fähigkeiten einbüßen wird. Ein tiefer Fall.

    Wer kein Mitleid mit anderen zeigt darf selbst auch nicht mit Mitgefühl rechnen. Ein Teufelskreis.

    Zum Aussterben bedarf es also nicht einmal der fortschreitenden Zerstörung des menschlichen Lebensraumes. Die Menschheit zerstört sich ohnehin von innen heraus.

  7. Das Elend verschlägt einem die Sprache – Politik und Wirtschaft sind sich immer einig:
    da wo Geld und Macht zu erlangen sind, müssen die Rechte des Lebens (Menschenrechte, Tierrechte, Umweltschutz) hinten anstehen.
    So grausam die geschilderten Zustände in den osteuropäischen Ställen auch sind – wir sollten uns nichts vormachen – das ist kein ausländisches Problem – dieses Problem sitzt mitten unter uns.
    Was glauben Sie, wer die Eintagsküken in die polnischen Mastanstalten und Legebatterien liefert? Es ist das bedarfsgerecht designte Lohmannsche Einheitshuhn, was als Eintagsküken direkt vom deutschen Brütereiband tagtäglich hunderttausendfach in den Flieger oder auf den LKW rollt und in die gesamte Welt versandt wird – auch nach Polen und Co wo sie dann den Rest ihres elenden Lebens fristen dürfen.
    Und bei uns sind die Bedingungen seit Abschaffung der Käfighaltung besser geworden? Das Gesetz sieht vor: 35 kg Huhn dürfen auf einem qm gehalten werden. Bei durchschittlichen 1,6 kg pro Broiler sind das gute 20 Tiere pro qm – wo ist da das „mehr“ als ein DinA 4 Blatt???
    Und die Krankheitskeime nur in den Ostländern?
    Dokumentiert hier nur ein Fall:
    Die Polen haben ihre H9N2 kranken Puten, die sie 2012 aus Deutschland bekommen haben, und die reihenweise tot umkippten (ein bestand 90% Mortalität) analysiert: Sie fanden Astroviren, Rotaviren, Parvovieren, Bortadella avium und Reoviren. Sie haben daraufhin eine Herde gesunder Puten mit demselben Erreger infiziert und unter besseren bedingungen (saubera, super gefüttert, Platz etc.) beobachtet. Und oh Wunder, keines der Tiere erkrankte an dem Influezavirus oder starb gar – sie wurden normal und gesund gross und schlachtreif. Das Fazit: das Influenzavirus ist kein Problem, wenn alles andere stimmt, die Tiere gesund und das Immunsystem stark ist – wehe aber, die Tiere sind mit all dem anderen Zeug vorerkrankt – Keime, die wir genau so um die Welt schicken – aus unserem Land, wie alle anderen. Fast eine halbe Million gesunde!!! Tiere haben wir bis dato nur seit Anfang November 2016 bereits „vorbeugend“ niedergemetzelt und in den Müll geworfen – und aus unseren Steuergeldern und Seuchenfond entschädigt – und ein Ende ist nicht abzusehen. Wer dagegen nicht aufsteht, macht sich genau so mitschuldig, wie die Wesjohanns, die Mettenleiters und die Galitschkes dieser Welt…….

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