Das müssen Sie sich anschauen – letzte Verzweiflungstaten der Burgergiganten – Burger Wars: Burger King vs. McDonald’s

Burgerzur englischen Version Die Fastfood-Kette McDonald’s schloss im Jahr 2015 700 Filialen. McDonalds und Burger King kämpfen seit jeher um die Fast Food-Krone. McDonald´s ist in Deutschland mit 3 Milliarden Euro der mit Abstand umsatzstärkste Gastronomiebetrieb vor Burger King mit 865 Millionen Euro. Doch in anderen Ländern bricht der Umsatz ein. McDonalds steckt in der Krise. Unter den Verbrauchern zeichnet sich ein neuer Food-Trend ab: Frische! Die Nahrungsmittel müssen frisch und natürlich sein… Der wachsende Ernährungsbewusstsein der Verbraucher und deren Entschlossenheit, ein gesünderes Leben zu führen, dies ist auch einer der Gründe dafür, dass in den USA McDonalds Filialen schließen muss.

Nachdem das Unternehmen die Hälfte der Standorte bereits früher im Jahr aufgegeben hatte, wurde am Ende die Schließung weiterer 350 Filialen bekanntgegeben. Laut Fortune ist der Gewinneinbruch bedingt durch den scharfen Wettbewerb mit Schnellrestaurants, die gesünderes Essen anbieten, bewusstere Verbraucher und ein „überkompliziertes Menü“.

Nun muss der Konzern einen weiteren Rückschlag verkünden: Der Bio-Burger McB, den man erst im vergangenen Herbst unter großem Werbe-Tamtam in Deutschland eingeführt hatte, wird wieder aus dem Angebot genommen. Die Fans von McDonalds lassen einfach den Bio-Burger im wahrsten Sinne vergammeln – McDonald’s und Bio — das passt in den Köpfen der meisten Fast-Food-Liebhaber eben doch nicht so richtig zusammen.

Die Fastfood-Ketten McDonald’s und Burger King kämpfen mit Absatzproblemen. Die besten Zeiten liegen hinter ihnen und sie finden einfach kein Rezept, um auch die Aktionäre bei Laune zu halten. Zwar bietet McDonald’s heute mehr Salat an und Burger King will jetzt in Deutschland mit einem Lieferservice punkten, doch das sind eher letzte Versuche, den Weg in die Bedeutungslosigkeit noch etwas aufzuschieben. Neue schicke Kampagnenkonzepte dürften daran kaum etwas ändern.

Fast-Food und Cola sind schlecht für die Gesundheit und machen fett und krank – dass dieses wirklich irgendwann in der breiten Masse ankommen würde, wer hätte das vor Jahren noch gedacht? Coca Cola und McDonald´s sind auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit.

Wie schwer die Krise ist, in der sich der Konzern befindet, zeigte sich auch auf der Aktionärsversammlung in Mai 2015. Nachdem bekannt wurde, dass Medien nicht zu der Versammlung zugelassen wurden, beschwerten sich die Aktionäre und die Corporate Governance Gruppe. Sie seien äußerst schockiert, dass ein Unternehmen von der Größe wie McDonalds versucht, ihr jährliches Treffen hinter verschlossenen Türen ab zu halten, vor allem so kurz, nachdem der neue Chef, Steve Easterbrook versprochen hatte, das angeschlagene Unternehmen in eine moderne und progressive „Burger-Kette“ zu verwandeln. Lesen Sie dazu unseren Beitrag: Das Ende von McDonald´s?

Der Kampf gegen Übergewicht – vor allem bei Kindern – wird in den USA offensiv angegangen. Konkurrent McDonald’s setzt auf Salat, Burger King bietet in den USA nun auf „Satisfries“: Sie saugen weniger Frittierfett auf und sind deshalb kalorienärmer, doch die Verbraucher lassen sich nicht täuschen, das musste auch Coca Cola feststellen, der Konzern macht nun auf grün! Da die Braune Soße nicht mehr punkten kann – setzt Coca Cola auf ein neues Lifestyle-Milchprodukt: die neue Fairlife-Milch. Seit Jahren investiert auch Coca Cola schon in andere Bereiche wie Tee und Wasser. Doch es sind Verzweiflungstaten: McDonald’s und Coca Cola in der Krise -Changing consumer tastes hurt McDonald’s and Coca-Cola

McDonald’s gegen Burger King

Es ist nicht das erste Mal, dass die beiden Fastfood-Riesen sich gegenseitig aufs Korn nehmen. Dieses Mal tun sie es aber in ihren neuen TV-Spots.

In der aktuellen McDonald’s Werbung wurde ein Straßenschild nahe der Stadt Brioudeim Département Haute-Loire aufgestellt. Dieses riesengroße Schild informiert die Autofahrer sehr detailliert über den Weg zum nächsten Drive-In von Burger King, der allerdings 258 Kilometer entfernt liegt im Gegensatz zu McDonald’s, der nur fünf Kilometer entfernt ist.

Der Fast Food-Konkurrent Burger King reagierte nun mit einem eigenen Werbeclip und münzt den quantitativen Nachteil zu seinem eigenen Vorteil um.

Burger King – Qualität vor Quantität – so die Revanche

Im Video holt sich ein Paar bei McDonalds einen großen Kaffee für die lange Fahrt bis zum nächsten Burger King – für den besseren Burger nimmt man die große Distanz schließlich gerne auf sich.

Burger King bringt mit dem Promo-Clip somit nicht nur McDonald’s begonnene Geschichte zu einem Ende, sondern nutzt den quantitativen Nachteil an Restaurants auch geschickt zum eigenen Vorteil aus, indem auf die eigene Qualität verwiesen wird.

Doch es geht noch mehr: McDonald’s wirbt mit Mammut-Beilage in Zeitungen

Mit einer zwölfseitigen Zeitungsbeilage lenkt McDonald’s Deutschland den Fokus auf sein gesellschaftliches Engagement. McDonald’s präsentiert sich dabei als ein Unternehmen, das dank seiner 238 Franchise-Nehmer besonders eng mit den heimischen Regionen verbunden ist.

Die Beilage in den Wochenendausgaben der „Süddeutschen Zeitung“ und im „Tagesspiegel“ bildet den Startschuss der bundesweiten McDonald’s-Kampagne „Unsere Gesichter 2016“.

Rein zufällig eröffnet Burger King in der Freiburger Innenstadt eine neue Filiale, nachdem vor rund drei Jahren McDonald’s seine Filialen geschlossen hatte. Man darf gespannt sein, wie der Krieg sich fortsetzt. 

Aber wie heißt es so schön,  wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte. Das dürfte der Senkrechtstarter des vergangenen Jahres sein, die Gourmet-Burger-Kette „Hans im Glück“ mit einer Verdoppelung des Umsatzes auf 87 Millionen Euro. Nach 13 Neueröffnungen im Jahr 2015 sind bis Mitte dieses Jahres 20 neue Burgerlokale in Deutschland geplant, bis Ende 2016 sollen es sogar bis zu 50 werden, auch für den Norden will man neue Standorte finden.

So wirbt „Hans im Glück“: „Bei uns bestellst Du Dir den glücklichsten Burger der Stadt ganz nach Deinen Vorstellungen. Ob mit saftigem Rindfleisch, zarter Hähnchenbrust oder vegetarisch, ob mit Avocado, mit Ziegenkäse & Feigensoße, mit Grillgemüse, mit Rauke und italienischem Hartkäse oder vegan – Deinen Wünschen sind keine Grenzen gesetzt.“

Das erinnert an die Mexikanische Restaurantkette Chipotle – wenn man ein Chipotle-Restaurant in den USA besucht, fällt sehr schnell auf, dass dies kein klassisches Fast-Food-Restaurant wie McDonald`s ist. In Denver, Colorado, eröffnete Steve Ells das erste Restaurant, heute ist Chipotle an über 1500 Standorten in den USA, Kanada, London, Paris und Frankfurt vertreten. Chipotle Mexican Grill verwendet ausschließlich natürliche und hochwertige Produkte und verzichtet ganz auf Genmanpuliertes. Dazu auch unser Beitrag: Die etwas andere Fast-Food-Kette – wirtschaftlicher Erfolg dank Verzicht auf GMO.

Es brodelt an allen Ecken und Kanten in den oberen Etagen und eine Rettung ist nicht in Sicht. Zum Glück, denn solche Konzerne leiden zu sehen, ist der Erfolg von langen Jahren Aufklärungsarbeit.

Burger King Fires Back at McDonald’s After Road Sign Stunt

Burger Wars Are Heating Up in France

Since Burger King returned to France in 2013, the brand’s marketing has revolved around campaigns that highlight the opening of every new restaurant by capitalizing on the scarcity of its locations. Campaigns by social agency Buzzman have included Whopper Move Out, where it offered to help people move house as long as they moved to a town with a Burger King branch, and it also got customers to mock those who didn’t have a Burger King nearby on digital billboards.

But now, McDonald’s France is stepping in with a swipe at its rival, one that also reminds people just how far away their nearest drive-thru Burger King might be — but not necessarily in a good way. Via agency TBWA/Paris, it erected two billboards on a road in Brioude, a town of 6,700 inhabitants in the Haute-Loire region. One incredibly tall sign spelled out an entire set of directions needed to get to the nearest Burger King drive-thru, 258 km away (or, a five-hour car ride). The other simply pointed out their nearest McDonald’s „McDrive,“ a journey of only five kilometers.

The burger wars are hotting up again in France. We guessed it was only a matter of time before Burger King fired back after McDonald’s last week erected a cheeky road sign advertising that it was 258km to the next Burger King drive-thru.

The fast food chain’s agency Buzzman quickly put together this little film, in which a couple notice the sign and indeed drive to the nearby McDrive. But, there’s a twist — they’re only stopping there for a coffee. Because it’s a long drive to their nearest Whopper, 258km further on.

We wonder who will fire the next salvo.

Source: http://creativity-online.com/

Netzfrau Doro Schreier

deutsche Flagge

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  1. Gestern, 29.3.2016, in der Borsigallee, Frankfurt,bei Burgerking einen Hamburger gegessen, Gewürzgurke hauchdünn und matschig graugrün, 3 oder 4 klitzekleine Zwiebelstückchen, die zwei Fleischstücke dünn, das Brötchen plattgedrückt und matschig. Alles nur nicht ansehnlich. Das Auge isst bekanntlich mit. Wir werden auf solchen „Fraß“ in Zukunft keinen Wert mehr legen.

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