Schnelles Brot

BrotDieses Brot gibt es bei uns immer, wenn es schnell gehen muss und ich keinen Teig im Kühlschrank habe. Das Brot schmeckt sehr lecker und ist auch nach drei Tagen noch nicht so trocken, dass man es nicht mehr essen könnte.
Grundsätzlich sind Brote mit langen Gehzeiten aromatischer, aber wenn’s schnell gehen muss, dann ist dieses Rezept hier eine wirklich gute Alternative.
Da sich heute über 200 verschiedene gesundheitliche Beschwerden auf den Konsum von industriell hergestellten Backwaren zurückführen lassen, backe ich unser Brot fast ausschließlich selber. Ich verwende bei meinen Broten, Brötchen und auch Kuchen mittlerweile auch keinen Weizen mehr. Der heute vorwiegend angebaute Weichweizen ist genetisch mittlerweile meilenweit vom Urweizen entfernt. Er besteht bis zu 50 Prozent aus Gluten, vor 50 Jahren enthielt Weizen gerade mal 5 Prozent Gluten!! Von daher nehmen die Glutenunverträglichkeiten in den westlichen Ländern in den letzten Jahren so massiv zu.

500 g Mehl, ich nehme immer 150 g frischgemahlenen Dinkel, 150 g 630er Dinkel und 200 g 1050er Dinkel, man kann es aber mischen, wie man will. Ich würde nur nicht ausschließlich Vollkorn nehmen.
1 Pck. Trockenhefe
2 TL Salz
15 EL Körner (Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne, Sesam, Chiasamen, etc…)
1/2 l lauwarmes Wasser
1 EL Rübensirup oder Ahornsirup

Alle Zutaten in einer Rührschüssel gut vermischen, man braucht es nicht kneten! in eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen, den Ofen auf 250° stellen und die Form sofort in den kalten Ofen stellen, der Teig muss nicht gehen!
Nach erreichen der 250° Temperatur runterstellen auf 200° und ca. 60 – 70 Minuten backen.
Nicht vergessen, einen Topf mit Wasser in den Ofen zu stellen, damit das Brot schön hochgeht. Wer will, kann das Brot nach 40 oder 50 Minuten aus der Form nehmen und frei weiterbacken. Das Brot ist ausgebacken, wenn es hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft.

Gutes Gelingen!!

Bei Fragen zu den Brotrezepten könnt ihr Euch an Netzfrau Rosi Bachmann wenden: rosibachmann@gmx.de

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5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hört sich super an bzw liest sich super und auch für ungeübte umsetzbar 😊. Wird auf jeden Fall ausprobiert 👍
    Danke für das Rezept!!

  2. Da ich auf industriebackwaren verzichten wollte, backe ich auch selbst.

    300 g Urdinkel Mehl,
    300 ml Milch
    1 Pckg Backpulver
    Mixen
    In geölte oder mit Backpapier ausgelegte Form
    Bei 180 Grad ca 35-40min. in den Ofen

    Fast alle europäischen Getreidesorten (auch Dinkel) sind wg wirtschaftlicher Gründe mit Weizen gekreuzt. Daher Urdinkel oder Emmer^^
    Danke an die Netzfrauen

  3. Hallo liebe Rosi,
    kurzer Einwand.
    Zitat aus o.g. Einleitung zu den leckeren Rezepten.

    „Der heute vorwiegend angebaute Weichweizen ist genetisch mittlerweile meilenweit vom Urweizen entfernt. Er besteht bis zu 50 Prozent aus Gluten, vor 50 Jahren enthielt Weizen gerade mal 5 Prozent Gluten!!“

    Wikipedia, unter Bestandteile Weizenmehl nachzulesen.

    „“Weichweizenmehl besteht aus ca. 59–72 % Kohlenhydraten (Stärke und Schleimstoffe, darunter 2,4–7 % Ballaststoffe), 14–15 % Wasser, 10–12 % Proteinen (davon wiederum 80 % Klebereiweiß Gluten und 20 % lösliche Eiweiße), 0,9–2,3 % Fett und 0,4–1,7 % Mineralsalzen.““

    Also keine Panik von wegen genetisch weit entfernt und in 50 Jahren Glutenanteil im Weizen verzehnfacht.
    Leider gibt es so ein Weizen nicht, denn er wäre hervorragend zum Aufmischen.
    Weizen kann durch Düngung je nach Sorte und optimalen Bedingungen auf +-16% gebracht werden … mehr geht nicht.
    Weizen als Sortenrein oder in Mischungen die auf Mühlen gemahlen werden haben einen Proteinanteil von 9 – 16% je nach Verwendungszweck.

    Grüße Anton

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