Neuer Goldrausch in USA – Cannabis begeistert Investoren – Cannabis Investors Growing Faster Than The Deals

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zur englischen Version Seit 10 000 Jahren nutzen die Menschen Hanf – viele scheinen den Vorteil der Pflanze vergessen zu haben. Doch das ist nun vorbei, denn in den USA wächst die Marihuana-Industrie rasant. Das Potenzial ist enorm, immer mehr Bundesstaaten legalisieren die Droge zu medizinischen Zwecken. Die Rede ist vom „nächsten Goldrausch“. Während hier in Europa immer mehr Mais angebaut wird, mit den dazugehörigen Pestiziden verseucht, tut sich in den USA ein anderes Geschäft auf.

Möglich macht es die zunehmende Legalisierung der „Droge“ in den USA. Mittlerweile ist sie in 23 Staaten erlaubt. Zwar überwiegend zu medizinischen Zwecken, doch hier entsteht ein Milliardenmarkt mit hohem Wachstumspotenzial.

Das Bundesverwaltungsgericht erlaubte erstmalig einem schwerkranken Mann den Cannabis-Anbau zu Hause. Wenn es keine andere Therapiemöglichkeit gebe, müsse einem Patienten so der Zugang zu Cannabis ermöglicht werden, entschieden die Richter. Der 52-Jährige leidet seit rund 30 Jahren an Multipler Sklerose und konsumiert zur Linderung der Symptome regelmäßig Cannabis – zwischen drei und vier Gramm pro Tag. Eine Alternative zur Therapie mit Cannabis gibt es aus Sicht seiner Ärzte nicht.

Jetzt könnten Tausende Anträge auf das Bundesinstitut zukommen. Womöglich hat sich das Problem bald erledigt: Das Gesundheitsministerium arbeitet an einem Gesetz, demzufolge die Kassen das Apotheken-Cannabis künftig erstatten sollen.

Die Bremer Regierungskoalition hat ihre Pläne vorgestellt, um die Abgabe von Cannabis an Volljährige künftig zu erlauben.

In den USA ist ein regelrechter neuer „Goldrausch“ entstanden. Es gibt mehr interessierte Investoren als Cannabis-Geschäfte.

Der gesamte Staat Colorado profitiert von den neuen Industrien, nicht nur durch hohe Steuereinnahmen. Tausende von neuen Arbeitsplätzen wurden geschaffen und der Tourismus boomt.

Cannabis als Investitions-Quelle

Sogar einer der berühmtesten Silicon-Valley-Milliardäre, der Miteigentümer von Facebook und PayPal- Erfinder Peter Thiel beteiligte sich mit seinem mehr als zwei Milliarden Dollar schweren Founders Fund an der auf Cannabis-Geschäfte spezialisierten Private-Equity-Firma Privateer Holdings, wie das Unternehmen im Januar 2015 mitteilte. Privateers Portfolio besteht aus drei Start-Ups, die von der fortschreitenden Cannabis-Legalisierung in den USA profitieren wollen. Zuletzt hatte die Beteiligungsfirma Schlagzeilen gemacht, als sie die Erben der Reggae-Ikone Bob Marley als Namensgeber für die Marke „Marley Natural“ gewinnen konnte. Privateer bezeichnet den Einstieg des ersten institutionellen Großinvestors als Meilenstein für die ganze Branche.

Staatlich kontrollierter Cannabis-Anbau

In Uruguay gab der Ex-Präsident José „Pepe“ Mujica den Krieg gegen die Drogen auf und legalisierte den staatlich kontrollierten Anbau und Verkauf von Cannabis. Privatleute dürfen nun sechs Cannabispflanzen zum persönlichen Gebrauch anbauen. Außerdem dürfen sich 15 bis 45 Privatleute zu sogenannten Cannabisclubs zusammenschließen und gemeinsam 99 Pflanzen ziehen. Nun erhält sogar eine Sorte Hanfsamen den Namen von José „Pepe“ Mujica.

Das italienische Gesundheitsministerium erteilte der italienischen Armee den Auftrag, Hanf für medizinische Produkte anzubauen. Diese Maßnahme solle nur den Kranken dienen, so die Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin. Sie unterzeichnete in Rom 2014  mit Verteidigungsminister Roberta Pinotti eine entsprechende Übereinkunft. Die Sozialkassen sollen entlastet werden mit im Inland produziertem Cannabis für medizinische Produkte, anstatt diese aufwändig und teuer importieren zu müssen.

Kurze Geschichte des Hanf

Fast 2000 Jahre wurde Hanf als Papier-Rohstoff verwendet. Bereits 2000 v. Chr. wurden in China zur Papierherstellung Hanffasern verarbeitet und auch der Gutenberg-Bibel liegt Hanf als natürlicher Rohstoff zugrunde. Bis 1883 wurden zwischen 75 – 90 % des weltweit produzierten Papiers für Bücher, Zeitungen und Landkarten mit Hanffasern hergestellt.

Gemälde wurden zumeist auf Hanf-Wand gemalt und jahrtausendelang wurde Hanf-Öl für Farben und Lacke eingesetzt. Beispielsweise wurden 1935 in den USA 58 000 Tonnen Hanf-Samen nur für Farben und Lacke verbraucht. Hanf diente als Rohstoff für Seile, Segel, Kleidung, Textilien aller Art, er war ein Grundnahrungsmittel und versorgte Lampen mit Brennstoff.

Lese-Empfehlungen

Wieso die älteste Kulturpflanze vom Markt verschwand

Wie kommt es also, dass die älteste und vielfältigste aller Kulturpflanzen vom Markt verschwinden konnte und europaweit nur noch als Droge bekannt ist?

Dazu schrieben wir bereits: Die Nutzpflanze HANF als nachwachsender Rohstoff

Hanf ist eine der wenigen Pflanzen, die zu 100 % verwertet werden kann. Sie kann als Kraftstoff-Lieferant dienen genauso wie im Textilbereich oder im medizinischen Bereich. Also wirklich eine bewundernswerte Pflanze.

Dazu auch unser Beitrag: Hanf, das Milliarden-Dollar-Kraut – In Italien wird Hanf für medizinische Zwecke angebaut

Übrigens wollte das Bundesland Schleswig-Holstein eine Art Las Vegas werden, was aber letztendlich scheiterte. Die Deutsche Telekom stieg in den milliardenschweren Markt der Sportwetten im Februar 2015 ein. Der Bonner Konzern übernahm 64 % an der Deutschen Sportwetten GmbH (DSW). Die Deutsche Regierung ist immer noch mit 32 % an der Telekom beteiligt. Die Spielsucht, die auch eine Droge ist, scheint hier außer Acht gelassen worden sein.

Wie wäre es zum Beispiel, aus Schleswig-Holstein anstatt ein Las Vegas ein Eldorado für Hanf-Anbau zu machen? Landwirtschaftliche Flächen sind ausreichend vorhanden und Schleswig-Holstein hat eh ein Problem mit Pestiziden im Grundwasser, aber dazu werden wir in einem späteren Beitrag näher eingehen.

Wir fanden einen interessanten Beitrag auf Forbes, den wir für Sie übersetzt haben. Er handelt von den großen Investoren und Profiteuren des Milliarden-Hanf-Booms in den USA.

Mehr interessierte Investoren als Cannabis-Geschäfte

zur englischen Version Das Wachstum der Marihuana-Industrie mag sich etwas abgeschwächt haben, aber das stoppt nicht die Millionen Investoren-Dollars, die in diesem Bereich zirkulieren.
Marijuana Bussiness Daily (MDB) sagte voraus, dass die Marihuana-Verkäufe erst 2019 die 8-Milliarden-Dollar-Marke erreichen könnten, nicht wie vorher angenommen schon 2018. Das unlängst fertig gestellte MBD Factbook nennt Probleme auf Regierungsebene als Ursache für die flachere Wachstumskurve. In Kalifornien führten die Bemühungen, die Cannabis-Industrie zu regulieren, zum Schließen von Apotheken/Abgabestellen. Massachusetts und Washington werden beide erwähnt, da sie ihr Programm für medizinisches Marihuana verzögert in Gang setzen.

Wie auch immer, 8 Milliarden Dollar sind eine große Summe und deshalb fordern Investment-Firmen lautstark ihren Platz in diesem aufkeimenden Sektor. „Es hat sich dramatisch verändert,“ sagte Steve DeAngelo von der Arc View Group. Arc View brachte Cannabis-Unternehmen mit potentiellen Investoren zusammen und verhalf 54 Gesellschaften zu 41 Millionen Dollar.

„Wir sehen diese Welle von Investoren und Unternehmern nicht erst seit den Wahlen 2012 in die Industrie einsteigen“, sagt De Angelo. „Das war wirklich ein Signal für die Menschen, dass es nun viel sicherer war.“

Laut dem MBD Factbook ist die Menge des Kapitals für Gründungen und Expansionen um geschätzte 900 % und mehr gestiegen. Dadurch entsteht möglicherweise eine Blase, da zu viele Investorendollars auf der Jagd nach zu wenigen wertigen Unternehmen sind.
Douglas Leighton von Dutchess Capital stimmt dem zu und sagt:

„Es gibt zu viel Geld und zu wenig Geschäfte.“

Die Strategie dieser Investmentfirmen zielt auf einen frühen Eintritt in das Geschäft und darauf, sich selbst als Experten zu etablieren. Während 23 Staaten das medizinische Marihuana legalisiert haben, sind Investments in diese Sparte immer noch irgendwie tabu.
Diese Unternehmungen werden immer noch in einen Topf mit anderen „Finanzsünden“ wie Casinos oder Tabak geworfen. Zudem hilft es der Sparte nicht, wenn die Securities and Exchange Commission den Handel mehrerer öffentlich geführter Cannabis-Bestände aufhebt.
Weitere Sorgen machen manche dieser Fonds und Risikokapitalfirmen, die mit großem Hallo ihre Eröffnung bekannt geben, aber dann weiterhin nichts von sich hören lassen.
Immer noch sind manche der Finanziers dabei, große Summen einzubringen und das Feld nach guten Investments durchzukämmen, und dazu gehören die besten Namen der Sparte.

Privateer Holdings

Dieses Investmentunternehmen machte kürzlich Schlagzeilen, als es sich eine 75-Millionen-Dollar-Investition beim Founders Fund, einer in San Francisco ansässigen Risikokapitalanleger-Gesellschaft, sicherte.
Founders Fund wählte in der Vergangenheit einige Gewinner wie Facebook, Spotify und SpaceX aus. Eine Investition dieser Gesellschaft entspricht dem Erhalt eines „Investitions-Anerkennungs-Siegels“. Deswegen erhöhte Privateer die Investition auf 82 Millionen Dollar.
Nicht schlecht in Anbetracht der Tatsache, dass die Gesellschaft erst 2010 gegründet wurde. Sie war auch das erste private Eigenkapitalunternehmen, das einen Multi-Millionen-Dollar Fonds 2013 auf den Weg brachte.
Privateer investierte in die Internetseite Leafly (Cannabis Review) und in den Kanadischen Cannabis-Erzeuger Tigray. Zudem wurde in Marley Natural, eine Cannabis Lifestyle Marke, die Cannabis und Zubehör verkaufen wird, investiert. Privateer ist der größte und bekannteste der Fonds. Das ist kein Geheimnis.

Dutchess Capital

Dieses Unternehmen wurde 1995 in Massachusetts gegründet, ist noch kein Marihuana-Investor, aber es managt andere Investementfunds.
Der Gründer Douglas Leighton entschied, in den Cannabis-Sektor einzusteigen, als Massachusetts medizinisches Marihuana legalisierte. Dutchess wird sich auf Konsumartikel und Rauchbedarfhersteller konzentrieren.

Leighton sagt, „…unser ganzes Portfolio wird nördlich der 25 Millionen Dollar angesiedelt und wir werden 2015 wohl noch um weitere 10 Millionen aufstocken“.

Dutchess investierte in den Getränkehersteller Dixie Elixiers auf der Lizenzebene und auch in die Marihuana Social Media Site Mass Roots, die kürzlich öffentlich gestellt wurde. Als Mass Roots öffentlich gestellt wurde, konnte Dutchess durch anteiligen Austritt einige Zahlungen an seine Geldgeber leisten. Unter den Investoren beobachtete Leighton den Trend, dass diese meist in der Altersgruppe der 45- bis 60-jährigen angehören und schon länger erfolgreich im Geschäft sind. Außerdem sind sie nicht zu zimperlich, in eine „Sünden-“Sparte zu investieren.

Poseidon Asset Management

Dieser Marihuana Hedgefund wurde vom Geschwisterpaar Emily & Morgan Paxhia gegründet.
Das Duo wurde in das Geschäft gezogen, als sie traurigerweise beide Eltern durch Krebs verloren hatten und ihnen das Hospiz Marihuana empfahl. Der Fund wurde im Januar 2014 gegründet und die Geschwister hoffen, 15-20 Millionen aufzubringen, ein bescheideneres Ziel..
Auch Emily Paxhia zeigte sich besorgt, dass immer mehr Investoren auftauchen.

„Eine Menge Geld zirkuliert in diesem Bereich und die Geschäfte sind nicht immer die besten,“ sagt Emily, „wir wollen die finden, die es wert sind“.

Poseidon konzentriert sich auf das Nebengeschäft.

„Wir setzen hauptsächlich auf effiziente und voll ausgeschöpfte Technologien“, sagt Morgan Paxhia.

So setzt Poseidon seinen Fokus auf Software für die Verkaufsreife, Samenverkauf, Beleuchtungssoftware und Wege, Patienten zu helfen. Die beiden halten sich an die angemessene Sorgfalt und sind im Ausschuss der Responsible Cannabis Public Companies oder kurz ARCPC.

Salveo Capital

Salveo ist ein privater Eigenkapitalfund aus Chicago mit Alex Thiersch als Geschäftsführer.
Thiersch beantragte anfangs eine Lizenz für den Apothekenverkauf von Cannabis, erhielt diese aber nicht.
So stammt einiges von Salveos Startkapital von Investoren, die ihm bei dem Bestreben, eine Lizenz zu erhalten, den Rücken stärkten.
Salveo ist noch in der Startphase mit einem angestrebten Kapital von 16-25 Millionen Dollar.

Thiersch sagte, „ ich habe keinerlei Zweifel, dass wir das in kurzer Zeit erreichen werden, und erwarte, dass wir noch einen zweiten oder dritten Fund starten können“.

Thiersch sagte auch, er musste gar nicht viel Aufwand betreiben, um die Investoren zu finden, weil „sie in dieses Geschäft drängen, aber nicht sicher sind, wie es läuft“. Er musste auch nicht lange nach Investitionsmöglichkeiten suchen.

„Wir haben noch mehr Anfragen für Kapital erhalten und eine Menge Businesspläne gesehen,“ sagte Thiersch. „Wir haben echtes Geld zu investieren“.

Greenleaf Joint Ventures

Diese Gesellschaft stellt Gelder zur Gründung und Unterstützung bereits existierender Firmen im Cannabis- und Hanfgeschäft zur Verfügung. Greenleaf bietet zudem Unternehmensberatung an und ist im Immobiliengeschäft tätig.
Die Gesellschaft investierte 250 000 $ in CrowdFundConnect, die gemeinsam mit einem anderen Greenleaf-Unternehmen namens CannaFundr für Eigenkapital basierte Anlagen von akkreditierten Geldgebern mit dem Fokus auf Cannabis arbeitet. Greenleaf investierte auch in Hemp Inc., Kraftwurx Technology und Common Bond Collaborative. Sie stellten auch auf ihrer Facebook-Seite ein Video über die Firma Hempitecture, die sie bei deren Gründung unterstützte, online. Hempitecture produziert Hanf-Wände und wurde unter Zuhilfenahme von Kickstarter gegründet.
Diese „gläserne“, immer einsehbare Liste der Investitionsprojekte ist definitiv ein positives Signal an die Anleger.

Emerald Ocean

Dieses Unternehmen berät Risikokapitalanleger und wurde im August 2013 gegründet. Im Management-Team arbeiten Justin Hartgeld, der Gründer von WeedMaps.com und Doug Francis, der Präsident der Ghost Group, der schon lange im Cannabis-Geschäft tätig ist.
Im Team arbeitet auch die medizinische Direktorin des Canna-Centers, Dr. Bonnie Goldstein, die spezialisiert auf Cannabis-Behandlungen ist.

Große Besetzung, aber nur ganz wenige Informationen über die Aktivitäten des Unternehmens seit seiner Gründung. Emerald behauptet auf seiner Webseite, sie wollen „Firmen durch vertikale Integration aquirieren“, um Eigner und Betreiber der „Starbucks“ und „Bacardis“ der Marijuana-Industrie zu werden. Sie wollen das erste Unternehmen sein, das mit vielen vertikalen Unternehmen handelt. Emerald war zu keinem Kommentar bereit.

High Times Investor

Der High Times Growth Fund wurde 2014 gegründet und wollte innerhalb von zwei Jahren 100 Millionen Dollar aufbringen. Investitionen in Höhe von 2-5 Millionen Dollar wurden erwartet, was das Unternehmen in die Nähe von Risikokapital- oder Privatanlegerfonds rückte. Der Fokus solle auf dem Nebengeschäft (Zubehör, Bekleidung etc.) liegen.
Wie auch immer, über den Fonds liegen sehr wenige Informationen vor und auf Nachfrage erhielten wir keine Antwort. Auf der Website des Unternehmens findet man keine Informationen betreffend des Portfolios oder der Menge des aufgebrachten Geldes. Im Juni berichtete Bloomberg, dass der Fonds 300 Millionen Dollar für Investitionen aufbringen will. Im Oktober 2014 berichtete MJNews, dass der Fonds sich 30 oder 40 Geschäfte genauer ansah, aber erneut: Es gibt zu wenige Informationen über diese Fonds.

All dieses Geld auf der Jagd nach dem kleinen Geschäft erinnert uns an die dot-com-Ära und die derzeitige Silicon-Valley-Laune, in der Start-ups nach Anlegern suchen und zeitgleich ihre Exit-Strategie planen. Diese Investorengruppen sind sehr auf die Durchführbarkeit und die Zukunft ihrer Unternehmungen fokussiert. Sie glauben wirklich an diese Industrie, sei es von einem emotionalen Blickpunkt aus betrachtet oder von strengen und genauen Geschäftsaussichten geleitet.

„Die Cannabis-Industrie steckt noch in den Kinderschuhen,“ sagt De Angelo. „Es gibt beste Investitionsgelegenheiten, aber es braucht Zeit, sie zu finden. Wir brauchen Erfahrung und Verständnis und typischerweise benötigen sie mehr Management von der Investorenseite als andere Anlagesparten.“

Hasch-Boom in Amerika

Es ist noch nicht lange her, da bekam man Ärger mit der Polizei, wenn man im beschaulichen US-Staat Colorado mit Marihuana in der Tasche erwischt wurde. Doch das war einmal: Seit das Volk beschloss, Marihuana solle legal angebaut, verkauft und konsumiert werden dürfen, herrscht Goldgräber-Stimmung im Cowboy-Staat. Marihuana-Touristen bevölkern seit einem Jahr die Hauptstadt Denver, in zahllosen Ausgabestellen gibt es alles, vom Joint bis zum Hasch-Cookie. Vor allem aber: Den Geldsegen, mit dem Produzenten, Händler und etablierte Finanzindustrie Stadt und Staat überschwemmen, möchte die Politik nicht mehr missen.
Und die Cannabis-Produzenten rüsten weiter auf.

Der gesamte Staat Colorado profitiert von den neuen Industrien, nicht nur durch hohe Steuereinnahmen. Tausende von neuen Arbeitsplätzen wurden geschaffen, der Tourismus boomt, die Immobilienpreise sind sprunghaft gestiegen. Wenn das Modell sich bewährt und auch andere US-Staaten die Prohibition abschaffen, lockt eine zukünftige Milliardenindustrie.

http://www.hanfmuseum.de/

Original

Cannabis Investors Growing Faster Than The Deals

Debra Borchardt  

The growth of the marijuana industry may be slowing slightly, but that isn’t stopping the millions of investor dollars circling the sector. Marijuana Business Daily has forecast that marijuana sales could hit eight billion dollars by 2019, not its previous forecast date of 2018. The recently completed 2015 MBD Factbook cited issues at the state level as the cause for the the slower growth curve. California was mentioned for its struggles with regulating its cannabis industry that has resulted in the closings of dispensaries. Massachusetts and Washington were both noted for their delays in instituting their medical marijuana programs.

However, eight billions is still a huge number and for this reason investment firms are clamoring to be a part of this nascent sector. “It’s changed dramatically,” said Steve DeAngelo of the Arc View Group. Arc View helps to connect cannabis companies with potential investors and has helped 54 companies raise $41 million. “It wasn’t until we got into the election of 2012 that we saw a whole new wave of investors and entrepreneurs entering the industry,” said DeAngelo. “That was really a signal for people that it was a lot safer.” According to the MBD Factbook, the amount of capital for funding start-ups and expansions has risen by an estimated 900 % or more. This is creating a potential bubble situation where there are too many investment dollars chasing too few worthy companies. Douglas Leighton of Dutchess Capital agrees and said, “There is too much money and too few deals.”

The strategy for these investments firms is to get in early and establish themselves as the experts in the field. While 23 states have legalized medical marijuana, investing in the group still remains somewhat taboo. The group is lumped into the “sin” category of finance that includes casinos and tobacco. Plus, it doesn’t help the group when the Securities and Exchange Commission suspends trading on several publicly traded cannabis stocks. Another concern is that some of these funds create great fanfare when they start their fund or open their venture capital firm, but then get very quiet. Still, some of these financiers are pulling in big money and scouring the field for good investments and these are some of the top names in the group.

Privateer Holdings – This investment company made headlines recently when it secured an $75 million investment from the Founders Fund, a San Francisco based venture capital firm. Founders Fund has picked some winners in the past including Facebook, Airbnb, Spotify and SpaceX. Getting an investment from this group is like receiving the investing seal of approval. This brings Privateer’s total funding to $82 million, which isn’t bad considering the company was just founded in 2010. It was also the first private equity firm to close a multimillion dollar funding round in 2013. Privateer has invested in the online cannabis review site Leafly and the Canadian cannabis grower Tilray. In addition to those, Privateer has invested in Marley Natural, a cannabis lifestyle brand that will sell cannabis and accessories. Privateer is the largest and most established of the funds. No secrecy here.

Dutchess Capital – This firm is not just a marijuana investor, but a manager for investment funds and was established in 1995 in Massachusetts. The founder Douglas Leighton decided to enter the cannabis space when Massachusetts legalized medicinal marijuana. Dutchess will be targeting consumer consumption devices and consumer use companies. Leighton said, “Our total portfolio is valued north of $25 million and we’ll probably add another $10 million in 2015. Dutchess has invested in the beverage company Dixie Ellixirs in its licensing side and the marijuana social media site Mass Roots (MSRT), which recently went public. Dutchess was able to return some value to its investors with a partial exit when Mass Roots went public. A trend that Leighton has noticed amongst his investors are that they tend to be in the 45-60 age group, are already successful businessmen and aren’t squeamish when it comes to investing in the sin category.

Poseidon Asset Management –This marijuana hedge fund was founded by the brother, sister team of Emily & Morgan Paxhia. The duo was drawn to the industry when they sadly lost both parents to cancer and the hospice treatment recommended cannabis. The fund was established in January of 2014 and they are hoping to raise $15-20 million, a more modest goal than Privateer. Emily Paxhia also expressed concern about the rapid increase in investors. “There is a lot of money circling the space and the deals aren’t always the best,” said Emily, “We want to find the ones that are worth it.” Poseidon’s focus is on the ancillary businesses. “One of our core beliefs is efficiency and utilizing technologies,” said Morgan Paxhia. So Poseidon is focusing on software for point of sale, seed-to-sale, lighting software and ways to help patients. The two also believe in good due diligence and are on the board of the Responsible Cannabis Public Companies or ARCPC.

Salveo Capital –Salveo is a private equity fund out of Chicago with Alex Thirsch as a Managing Principle. Thirsch initially applied for a pot dispensary license in Illinois, which he didn’t receive. So some of Salveo’s seed money is from the investors that backed him in his quest for a license. Salveo is still in the fund raising stage with a target of $16 to $25 million. Thirsch said, “I have no doubt we’ll hit that in a short time frame and I anticipate we’ll form a second and third fund.” Thirsch said he hasn’t had to do a lot of selling to find investors because “investors want to get in, but they aren’t sure how to do it.” He also hasn’t had to look hard for places to invest. “We’ve received more requests for capital and seen lots of business plans,” said Thirsch. “We have real money to invest.”

Greenleaf Joint Ventures –This company provides capital for cannabis and hemp start-up and existing companies. Greenleaf also does business consulting and is involved in real estate It has invested $250,000 in CrowdFundConnect, which will work with another Greenleaf company called CannaFundr for an equity based investment for accredited investors focused on cannabis. Greenleaf has also invested in Hemp Inc., Kraftwurx Technology and Common Bond Collaborative. It also posted a video on its Facebook site of a company called hempitecture that it helped fund. Hempitecture builds with hemp walls and was funded through Kickstarter. This very open and visible list of investment projects is definitely a positive sign for investors.

Emerald Ocean – This venture capital advisory firm was established in August of 2013. The management team includes Justin Hartfield the founder of WeedMaps.com and Doug Francis, the President of Ghost Group and a long time cannabis entrepreneur. Included in the team is Bonnie Goldstein, a doctor that specializes in cannabis treatments and is the Medical Director of Canna-Centers. Great lineup, but then very little information as to what the firm has done since it was established. Emerald says on its website that it will “acquire companies through vertical integration, own and operate the “Starbucks” and “Bacardi” of the marijuana industry, and be the first to market on many key industry verticals.” For now there is scant information on any companies that Emerald has invested in or helped fund. Emerald didn’t respond when asked for a comment.

High Times Investor – The High Times Growth Fund was launched in 2014 with plans to raise $100 million in 2 years. Investments are expected to be in the range of $2-$5 million making the company act like venture capital or private equity fund. The focus is said to be on ancillary businesses. However, there has been little information on the fund since it was established and requests for an update were not answered. The web page for the fund has no information regarding a portfolio or amount of money raised. In June, Bloomberg reported that the fund planned on raising $300 million. In October of 2014, MJ News reported the fund had looked at 30-40 deals, but again there is little real information regarding this fund.

All this investment money chasing small businesses is reminiscent of the dot com era and even the current silicon valley mood where start-ups are looking for funding even as they plan their exit strategy. The difference here seems to be the due diligence. These investor groups are very focused on the viability and future of their companies. They truly believe in this industry whether from an emotional point of view or from a strictly business outlook. “The cannabis industry is still young,” said DeAngelo. “There are great investment opportunities, but it takes time to find them. It takes experience and understanding,” said De Angelo, “and typically they require more management from the investor side than what you see in other types of investments.”

Übersetzung Netzfrau Patricia Kölb-Schurr und Informationen Doro Schreier

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