Kommentar: Machtdemonstration auf Kosten von Satire und Pressefreiheit

ZDF55Ohne Pressefreiheit ist eine Demokratie nicht möglich. Satire ist eine Kunstgattung, die durch Spott, Ironie und Übertreibung bestimmte Personen, Anschauungen, Ereignisse oder Zustände kritisieren oder verächtlich machen will. Zwei unterschiedliche Bereiche und doch bezeichnend für die Situation in der wir zur Zeit leben?

Böhmermann hatte das Gedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit dem Titel „Schmähkritik“ am 31. März in seiner satirischen Fernsehshow „Neo Magazin Royale“ präsentiert – und vorher ausdrücklich darauf hingewiesen, dass so etwas in Deutschland nicht erlaubt sei. Seitdem ermittelt die Staatsanwaltschaft. Nun hat der türkische Präsident Erdogan einen „Strafantrag“ gestellt.

Seien wir doch ehrlich, es geht doch schon längst nicht mehr um ein Gedicht, welches Erdogan beleidigte, sondern es geht um Machtgeplänkel.

Da schreibt Mathias Oliver Christian Döpfner, Vorstandsvorsitzender des deutschen Medienunternehmens Axel Springer SE, also auch Chef von der BILD, einen offenen Brief, in dem er seine Solidarität mit Jan Böhmermann zeigt. Gerade diese Zeitung steht für Beleidigung schlechthin. Alle schreien hurrah und gerade der Axel-Springer-Verlag sammelt viele Pluspunkte. Chapeau, Marketing – eine Super-Sache. Damit es nicht den BILD-Charakter bekommt, hat man es vorsichtshalber in der Welt veröffentlicht, warum? Nun ja, so bekommt es eher einen seriösen Charakter.

Zu der Geschichte mit Erdogan, man weiß doch nicht erst seit der Satire von Extra3, dass Erdogan seine Macht auch gern in Deutschland ausspielt. Erinnern wir uns an den Wahlkampf, der sich zwar in der Türkei abspielt, aber auch auf deutschem Boden ausgetragen wird. Die Parlamentswahl in der Türkei sorgte im November 2015 für Gewalt und Übergriffe in Deutschland. 2014 konnten im größten Stadion Berlins rund 100 000 Türken ihren Präsidenten wählen.

Als wir Netzfrauen anfingen, den Zusammenhang der Familie Erdogans mit der Terrorgruppe IS zu beweisen und das fortführten, weswegen zwei Journalisten in der Türkei eine lebenslange Haftstrafe erwartet, war uns ganz schön mulmig. Wir haben uns erst von unserer Familie ein OK gegeben lassen, denn uns war bewusst, auch dies durchaus Folgen haben kann. Es ging um diesen Beitrag: Erdogan FAMILY will Onassis überholen – Treffen Sie den Mann, der ISIS finanziert: Bilal Erdogan, der Sohn des türkischen Präsidenten

Schaut man sich die Erdogan-Trolle unter dem Beitrag auf Facebook an, sehen Sie, was wir meinen.

Erdogan ist längst in Deutschland angekommen und nicht erst, seitdem der Pakt wegen der Flüchtlinge mit ihm beschlossen wurde. Dieser Pakt ist der EU schon lange Milliarden wert, denn wie wir aus den Unterlagen der Deutschen Regierung wissen, ist man bestrebt, Erdogan in die EU zu holen. Hierzu die Informationen vom Februar 2014, aus denen hervorgeht, dass die Türkei zur Energiedrehscheibe zwischen Europa und dem Osten wird. Die Türkei gewinnt im Hinblick auf die europäische Energieversorgung zunehmend an Bedeutung, schrieb die Germany Trade & Invest. Sie ist die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing.

Es geht nicht nur um Flüchtlinge, sondern Energie – man braucht die Türkei.

Doch nun wieder zu Jan Böhmermann, ob es klug von ihm war? Sehen es wir aus dem Marketingaspekt. Hier wird gefühlt alle zwei Monate eine neue Sau durchs digitale Dorf getrieben. Schneller kann man im Haifischbecken der Medien nicht für Aufmerksamkeit sorgen, das müsste auch dem Vorstand von Springer bekannt sein. Im Zeitalter des Internets ist das Angebot groß und da muss man herausstechen, will man viele Klicks oder eine supertolle Quote.

Die BILD machte es vor: Nur mit skandalträchtigen Überschriften schafft man sich Leser. Umsonst heißt es nicht: BILD sprach zu erst mit den Toten.

Extra3 hatte es geschafft, längst von einem stiefmütterlichen Platz auf NDR in die erste Liga auf ARD. Doch hier darf erwähnt werden, dass Extra3 immer mit tollen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht hat. Christian Ehring ist nicht nur ein guter Satiriker, er ist auch ein guter Musiker und es war für ihn sicher nicht einfach, Tobias Schlegl zu ersetzen. Im Juli 2011 übernahm er die Moderation von Extra3. Seit Mai 2009 gehört er zum Team der ZDF-Heute-Show. Das Format Extra3 ist unseres Erachtens geglückt und unterhaltsam, dieses dank Christian Ehring und seinem Team. Der Song Erdowie, Erdowo, Erdogan“ ist hervorragend, dafür unseren Respekt.

War es klug, nachdem bekannt wurde, dass Erdogan dieses Lied nicht passte, medienträchtig weiter zumachen? Das ZDF kann sich nicht herausreden, dass es das nicht wusste. Das ZDF wirbt doch selber fürs NEO MAGAZIN mit Jan Böhmermann : „Deutschlands einzige ernstzunehmende Unterhaltungsshow.“ Warum nicht auch diesen Nischenplatz auf ZDF Neo in den vorderen Reihen platzieren können?! Schließlich ist der Kampf um die „Jüngere Generation“ groß. Und für diese Genration steht Böhmermann. Wir können uns kein Urteil über diese Sendung erlauben, denn es gibt so etwas wie einen Knopf zum Ausschalten, wenn einem etwas nicht passt.

Ausschalten, auch so ein Thema, bezeichnend für die jetzige Zeit. Wenn wir eine Zeitung nicht gut finden, lesen wir sie nicht, nicht jeder TV-Besitzer muss ein Fan von „Tatort“ sein und auch für Menschen, die sich keine Sportsendung anschauen möchten, gibt es zum Glück Alternativen. Manche wollen sich unterhalten lassen, andere lieber eine Dokumentation sehen. Durch die Vielfalt der Medien ist dieses zum Glück möglich und jedem selber überlassen.

Warum aber beschäftigen sich Menschen mit Sachen, die sie nicht mögen? Wir haben leider auch die bittere Erfahrung machen müssen. Da werden wir durch den Dreck gezogen, auf übelste beleidigt und es werden permanent Lügen verbreitet und genau diese Menschen regen sich nun auf, dass es zu „Komplikationen“ kommt. Oh, nicht falsch verstehen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Aber warum verwenden Menschen im Netz die Taste Screeenshot – um andere Menschen zu beleidigen oder gar zu verunglimpfen? Warum schreiben Blogger über eine Seite wie die Netzfrauen? Muss man heute unbedingt nach Kritik suchen oder diese erfinden?  Unlogisch, oder?

Niemand wird gezwungen, etwas zu lesen, schon gar nicht, wenn man eine Seite nicht mag. Die digitale Welt bietet doch für alle Interessen ausreichend Material. Diese betreffenden Seiten werden nie den Mut haben, sich die großen Fische rauszusuchen. Aber so ist es, und genau so läuft es.

Man versucht, Klicks auf Kosten von Menschen zu bekommen und genau so agieren auch Medien. Wer die meisten Zuschauerquoten bekommt, hat es geschafft. Dass die Medien es nutzten, durften wir Netzfrauen vor kurzem auch schmerzlich erleben. Die Sendung Zapp im Dritten benannte uns in einem Beitrag mit unserem Logo im Zusammenhang „der Lügenpresse“. Dort wurden alle genannt, die gegen Medien arbeiten. Nun ja, hier sei gesagt, dass wir Netzfrauen immer noch Mütter und Großmütter sind und sich für unsere Kinder einsetzen. Zu den Medien haben wir ein gutes Verhältnis und freuen uns, wenn unsere Recherchen irgendwo in einer Sendung auftauchen, wenn auch ungefragt. Man könnte hier auch sagen, hurra – man hat es geschafft, unser Logo ist bekannt. Uns ist es egal, letztendlich geht es uns darum, auf bestimmte Situationen hinzuweisen und um etwas zu bewegen, zum Schutze unserer Kinder.

Etwas bewegen wollen andere auch, aber bitte mit Quote. Wie bereits gestern in unserem Beitrag Das schlimmste Virus aller Zeiten!, da ging es um das Virus Boni. Ja, die Quote ist auch ein Virus und die erreicht man nur, wenn man etwas bringt, was die Menschen dazu bewegt, etwas gut zu finden und es in den sozialen Medien zu teilen.

Zurzeit bewegt das Thema Türkei, insbesondere Erdogan. Was er sich leistet, ist alles andere als menschenfreundlich, aber auch hier müssen der Zuschauer und der Leser sich fragen: erst seit den Flüchtlingen? Nein, während der gewaltsamen Proteste rund um den Gezi-Park 2013 zeigte Erdogan, wie verachtend er gegen seine eigene Bevölkerung vorgeht. Erinnern Sie sich noch an das Foto,Mütter bildeten eine Kette um den Gezi-Park zum Schutz ihrer Kinder‘? Der Innenminister forderte im Auftrag von Erdogan die Mütter auf, ihre protestierenden Kinder abzuholen. Aber die Mütter folgten nicht der Regierung und bildeten stattdessen eine Kette um den Gezi-Park, um die Protestierenden vor der Polizei zu schützen. Wir Netzfrauen nannten unseren Beitrag im Dezember 2013: Das, was wir nicht im TV sehen – Proteste in der Türkei: Wasserwerfer, Tränengas und Verätzungen. Bereits da sprach Erdogan von einer weltweiten Verschwörung gegen ihn und teilte mit, dass er sich das keinesfalls gefallen lassen und alle zur Rechenschaft ziehen wird. Spätestens da wusste man, er setzt durch, was er will, notfalls mit Gewalt.

Die Situation hat sich nicht geändert, bzw. verändert, noch immer wird Tränengas eingesetzt und werden Kritiker weggesperrt.  Am 31. Oktober 2015 besuchte Pepe Mujica auf einen Besuch in Türkei den Platz, auf dem Mütter jeden Samstag auf ihre vermissten Kinder aufmerksam machen. Sie wollen wissen, wo ihre Kinder sind, die während der Haft verschwunden sind. Diese Mütter werden auch Samstagsmütter genannt. Weltfrauentag in der Türkei: Mit Tränengas und Gummigeschosse gegen Frauen-Demo, und das ist nicht das erste Mal.

Nein, Erdogan ist kein Demokrat, aber das war schon lange bekannt. Und er will ausprobieren, wie mächtig er ist. Mehrfach blitzte Erdogan in früheren Zeiten bei Staatsoberhäuptern ab, vor ein paar Jahren auch in Saudi Arabien, als er Irak und Syrien das Wasser abdrehen wollte.

Nun ist er wer und zeigt es auch. Leidtragender ist nun Jan Böhmermann, aber das war Böhmermann auch bewusst, vielleicht sogar bewusst provozierend. Nun zeigen alle Solidarität, sogar der Axel Springer SE. Was aber, wenn andere Themen in den Vordergrund rücken, wenn andere Themen mehr Klicks bekommen oder wieder ein Brennpunkt im ARD seinen Platz um 20.15 Uhr gleich nach der  Tagesschau einnimmt?
Wir leben in einer gefährlichen Zeit, wenn schon ein Schmähgedicht für Staatskrisen sorgt oder eine Satire, dann ist uns nicht zum Lachen, sondern dann fragen wir uns: Wann drückt der erste auf dem sogenannten „Knopf“.

Dass wir uns in einem Weltkrieg befinden, sollte jedem bewusst sein. Der „Kalte Krieg“ war noch nie so heiß wie in der heutigen Zeit. Kriege, Krisen,Katastrophen, das ist die Zeit, in der wir leben. Ein Staat nach dem anderen wird destabilisiert, viele Länder versinken im Krieg

Wir haben zur Zeit alles, den Krieg der Religionen, den Krieg ums Öl und den Krieg ums Wasser und dazwischen Erdogan, der alles hat. Ob nun das größte Süßwasservorkommen durch die vielen Stauseen, er hat Rohstoffe und er will das Osmanische Reich zurück, dafür ist ihm jedes Mittel recht.

Müsste man nun nicht sagen, Böhmermann, bist du das Zünglein an der Waage? Warum konnten Sie sich nicht in diesem Fall zurückhalten? Aber dazu ist es nun zu spät, also muss Schadensbegrenzung her. Scheiß was auf Quoten. Die Regierung darf sich in diesem Spiel nicht einmischen, denn egal was Frau Merkel macht, es wird falsch sein. Dazu auch: Erdogans Krieg und Merkels Schweigen

Erdogan wird diese Situation für sich auszunutzen wissen und in der Türkei zeigen, schaut mal, ich habe sogar die Deutsche Presse unter Kontrolle. Lassen wir es auf eine Gerichtsverhandlung ankommen, Böhmermann wird nichts passieren, denn es ist das erste Vergehen dieser Art und wird höchstens mit einer Geldstrafe belangt. Die darf dann gern das ZDF übernehmen.

Warten wir ab, ob Erdogan nun persönlich vor Gericht erscheint. Aber tut uns nun ein Gefallen, nehmt diese Geschichte nicht lustig, denn lustig ist es gar nicht. Wir möchten nicht, dass später in den Geschichtsbüchern steht, der 3. Weltkrieg wurde durch eine Satire ausgelöst, denn das glaubt uns eh keiner.

Wir warten schon auf den nächsten Brennpunkt, in der es dann heißt, Erdogan erschien persönlich vor Gericht, um zu schauen, was mit Böhmermann passiert. Für seine Anhänger wurde ein Stadion zur Verfügung gestellt, damit sie es live sehen können. Der Richter wurde vorab vom türkischen Geheimdienst gebrieft und und und ……

Zur Pressefreiheit: Die Türkei kennt keine Pressefreiheit, wir schon und so soll es bleiben, obwohl wir uns auch nicht rühmen können. Denn Horst Seehofer wollte auch schon mehrfach Einfluss darauf nehmen, was gesendet werden darf oder nicht, auch auf ZDF.

Die Pressefreiheit besagt auch, dass man auf das aufmerksam machen darf, was nicht alles rechtens ist, ausschlachten muss sie dieses allerdings nicht. Dies häppchenweise zu tun, wie in der heutigen Zeit üblich, ist nervend und es wundert uns nicht, dass viele junge Menschen sich lieber Satire anschauen und glauben. Allein die Heute-Show, ebenfalls ZDF, erfreut sich seit Jahren einer großen Beliebtheit. Es wird der Tag kommen, da wird die Heute-Show mehr Zuschauer haben als das Heute-Journal  mit Claus Kleber und Marietta Slomka. Das heißt, wenn es dazu überhaupt noch kommen wird.

Denn seien wir mal ehrlich, was kann alles passieren? Sage die Verantwortlichen „Nun erst recht“? Gehen sie in den normalen Alltag über oder wird nun noch mehr „zensiert“ oder erst gar nicht berichtet?

Alles ist möglich, aber ein Spiel ist es nicht – sondern bitterer Ernst.

Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: „Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten.“ Was darf die Satire? Alles.
Kurt Tucholsky (Dt. Journalist und Schriftsteller, 1890 – 1935)

Es gibt eine Petition, die richtet sich an Die Bundesregierung > Freiheit für Böhmermann! Christine Doering startete diese Petition, mit bereits 101.874 Unterstützer/innen.

Netzfrau Doro Schreier

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3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Bin mal gespannt wie das ausgeht. Ich finde aber das Böhmermann zu Beginn direkt selber sagt sein folgender Beitrag wäre rechtswidrig könnte ihm noch zum Verhängnis werden. Schließlich hat er diese Grenze demnach absichtlich überschritten und die möglichen Konsequenzen bewusst in Kauf genommen.

  2. – Ein Schmähgedicht –

    Es fing normal, mit Satire an,
    mit einem Lied über Erdogan,
    wer diesen Mann nicht kennt,
    es ist der türkische, Staatspräsident.

    Dieser sah sich in der Pflicht,
    das empörend ein Machtwort spricht,
    bestellte den deutschen Botschafter ein,
    was da gesendet, dürfe nicht sein.

    Unser Botschafter, versuchend erklärt,
    das Satire, zu Deutschland gehört,
    wie die Freiheit der Presse, die garantiert,
    auch wenn es manchen, nicht amüsiert.

    Nun lag es im Intresse der Politik,
    zu verhindern einen kalten Krieg,
    man wollte die Wogen,sehr schnell glätten,
    bevor in einer Krise, sie fest stecken.

    So mancher gab sein Statement ab,
    was Erdogan erst recht nicht gepasst,
    wie eine Bombe platzte herein,
    ein Schmähgedicht, darf das sein?

    Ein Schmähgedicht für Erdogan,
    hört für manchen,beleidigend sich an,
    zu vor hat Böhmerman erklärt,
    es sei ein Beispiel,was sich nicht gehört.

    Das dem Erdogan,dies nicht gefällt,
    erfuhr nun, die ganze Welt, 
    das im Netz darüber spricht,
    ob verletzend dies Schmähgedicht?

    Er rief die deutsche Regierung an,
    zu bestrafen sei der Böhmermann,
    sie beteuerte sachlich zu prüfen,
    um den Erdogan, nicht zu verdrießen.

    Er selbst stellte einen Strafantrag,
    weil arg beleidigt,ihn ja hat,
    wie die Gerichte letztendlich entscheiden,
    wird eines Tages sich zeigen.

    Auch ob unsere Kanzlerin, zu Deutschland steht,
    oder an der Pressefreiheit,Verrat begeht,
    viele im Netz, stehn zu Böhmermann,
    keiner das bezweifeln kann.

    Zudem Hallervordens Erdoganlied,
    das der bestimmt auch nicht liebt,
    doch eine Diskussion ist entbrannt,
    für die Pressefreiheit in unserem Land.
    Copyright by Roland Oelsner

  3. Pingback: Wettbewerb für Erdogan-Schmähgedichte und Skandal in der Niederlande -türkische Behörden suchen Erdogan-Beleidiger | Blog von Klaus Schreiner Österreich, Tirol, Innsbruck

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