Trotz Dürre-Katastrophe und Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken – Nestlé gräbt das Wasser ab – neue Abfüllanlagen in Äthiopien und Nigeria

Nestl5Nestlé hat weltweit Wasserrechte gekauft, auch in sehr trockenen Regionen. Nestlé Waters investiert in Nigeria und Äthiopien. Mehr als 10 Millionen Menschen in Äthiopien, darunter 5,65 Millionen Kinder, leiden unter der schlimmsten Dürre seit mehr als 20 Jahren. In Nigeria sieht es nicht besser aus. In Nigeria gilt der Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken und trotzdem baut Nestlé auf einem 14,6 Hektar großes Gelände eine neue Wasser-Fabrik für die Marke „Pure Life“. 

Trotz Dürre-Katastrophe und Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken – Nestlé gräbt das Wasser ab – neue Abfüllanlagen in Äthiopien und Nigeria

Schwer bewaffnete Hirten plündernd und mordend durch das Dorf im Südosten Nigerias gezogen, berichten Medien. Dutzende Menschen wurden getötet, Häuser und Kirchen zerstört. Überfälle wie diesen gibt es immer wieder in Nigeria. Viehhirten, die als Nomaden leben, konkurrieren mit Bauern um fruchtbares Land. Lange waren diese Konflikte auf Nordnigeria beschränkt. Doch inzwischen dringen die Nomaden, teils aus den Nachbarländern kommend, auf der Suche nach Weideland immer weiter nach Süden vor!

Siehe auch:

Trinkwasser läuft nicht nur aus Wasserleitungen. Es lässt sich abgefüllt auch teuer verkaufen. Genau das macht der Lebensmittelriese Nestlé. Mit weitreichenden Folgen für Mensch und Natur. Wir Netzfrauen hatten darüber berichtet, dass Nestlé seine Aktivitäten in Äthiopien ausbauen würde. In einem Gespräch mit Achim Drewes, Leiter Public Affairs Corporate Communications Nestlé Deutschland AG, wurde uns mitgeteilt, dass dieses nicht den Tatsachen entspräche. Wir wiesen darauf hin, dass Nestlé die Nachricht aus Addis Abeba nicht dementiert habe. Bereits 2014 berichtete die Handelszeitung.ch, dass Nestlé eine Abfüllanlage in Äthiopien eröffnen würde. Die lokale Produktion solle den Zugang zum äthiopischen Markt mit seinen über 90 Millionen Einwohnern erleichtern. Dazu arbeite das Waadtländer Unternehmen mit dem äthiopischen Produzenten Great Abyssinia zusammen, dem größten Mineralwasserproduzenten des Landes.

Jetzt ist es offiziell! Anfang Mai 2016 gab Nestlé bekannt, dass die Nestlé-Tochter Nestlé Waters  in Äthiopien gemeinsam mit den Besitzern des lokalen Getränkeherstellers Abyssinia Springs ein Joint Venture-Unternehmen gegründet hat. Geplant ist, dass das Unternehmen in Sululta nahe der Hauptstadt Addis Abeba in der dortigen Anlage auf nachhaltiger Basis Wasser in Flaschen abfüllt und diese im ganzen Land vertreibt. Kann man nachhaltig Wasser abfüllen in einem Land, in dem seit Monaten Millionen Menschen unter einer Hungerkatastrophe leiden, ausgelöst durch eine Dürre, die in dem Land am Horn von Afrika durch ausgebliebenen Regen verursacht wurde? Weite Teile Afrikas sind von einer Dürre bedroht. Am Horn von Afrika und im Süden sind bis zu 50 Millionen Menschen betroffen. In Äthiopien brauchen fast 20 Millionen Menschen dieses Jahr Nahrungsmittelhilfe. Dazu auch:

Great Abyssinia ist seit über zehn Jahren im Geschäft und produziert täglich 400 000 Halbliterflaschen Wasser. Wasser, das sich die Menschen, die unter der Dürre leiden nie werden kaufen können. Schauen wir in andere Länder wie Pakistan: Dort soll das Grundwasservorkommen so stark ausgebeutet worden sein, dass der Grundwasserspiegel sinkt und die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu frischem Wasser hat. Auch in den USA haben Anwohner gegen Abfüllwerke von Nestlé geklagt, weil der Grundwasserspiegel gesunken ist. Oder in Südafrika zum Beispiel, dort befindet sich ein Slum direkt neben der Wasserfabrik. Für die Slumbewohner gibt es kein Wasser. Seit 2011 wird die Fabrikwirtschaftlich von Nestlé genutzt. 282 000 Liter Trinkwasser werden täglich in Flaschen abgefüllt und abtransportiert. Der unterirdische Schatz heißt nun „Pure Life“. Nicht weit entfernt von der Fabrik gibt es eine Siedlung – eher einen Slum. Die Menschen dort leben inmitten von Müll, Ratten, Toiletten ohne Wasseranschluss und ohne fließendes Trinkwasser. Nestlé, das Wasser abgräbt – Kinderarbeit, u. v. m., erhielt erst 2011 die Wasserlizenz für Doornkloof, eine der besten Trinkwasserquellen Südafrikas, zur Abfüllung ihrer Marke „Pure Life“. Sie läuft zwanzig Jahre. Mindestens so lange darf Nestlé dort exklusiv das Wasservorkommen ausbeuten: 103 Millionen Liter im Jahr.

Nestle baut eine neue Wasserfabrik in Nigeria

Auch in Nigeria investiert Nestlé N5.7bn  (25 Mio CHF) .auf einem 14,6 Hektar großen Gelände in eine neue Wasser-Fabrik, mit Potenzial für zukünftige Erweiterungen. In Nigeria gilt der Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken. Nicht nur Nigeria bekommt den Streit ums Land und die Überfälle auf Viehherden, sogenannte ‚cattle raids‘, nicht in den Griff. Seit Jahrzehnten schon gibt es in vielen afrikanischen Ländern Konflikte um Weideland und Ressourcen – zum Beispiel in Kenia und Äthiopien. Besonders dort, wo der Regen ausbleibt und ganze Landstriche austrocknen. Der Klimawandel bringt eine Dürre nach der anderen, das Wasser wird knapp, die fruchtbaren Böden für die Viehherden schwinden – und damit die Lebensgrundlage der Nomaden und Viehhirten.

Das Problem ist schon lange bekannt: 2013  veröffentlichte die US-Raumfahrtbehörde NASA eine Studie, die kaum mediales Interesse fand. Dabei sind die Erkenntnisse alarmierend wie noch nie zuvor. William Lau, leitender Forscher der NASA, untersuchte in einer Modellversuchsstudie den Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und Niederschlagswahrscheinlichkeit. Afrika ist eine der Regionen, die es durch den Klimawandel besonders hart treffen wird. Zudem werde in den „trockenen Regionen“ die Regenunwahrscheinlichkeit weltweit um 2,6 Prozent zunehmen. Für Südafrika bedeutet dies, dass die Trockenperioden länger andauern. Auch Nordafrika ist bei einer Klimaerwärmung um 1 Grad Fahrenheit mehr mit längeren Trockenperioden konfrontiert.

Die  Produktionsanlage befindet sich in Abaji in Nigeria und schafft 111 neue Arbeitsplätze und wird  Nestlés Pure Life produzieren.

Adam Nuru – Executive Director, der  First City Monument Bank in Nigeria, bestätigte diese Investition, für die Nestle einen Kredit erhielt: „Wasser ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen und industriellen Bedarfs und eine knappe Ressource. Es ist eine Herausforderung, sauberes und sicheres Wasser bereitzustellen, ebenso die Erhaltung der eh schon knappen Ressourcen. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Unterstützung für dieses Projekt Nestlés Zugang zu sauberer Wasserversorgung erhöhen wird. Nestlé wird neue Arbeitsplätze schaffen und die anschließend die sozioökonomische Entwicklung investieren.“

In Nigeria etwa wird sich die Zahl der Einwohner bis 2050 laut Schätzungen mehr als verdoppeln, von jetzt 183 auf 440 Millionen Menschen. Die Hirten haben weniger Weideflächen, die Bauern weniger Äcker. Häufig pflanzen Farmer in ehemaligen Weidekorridoren an. Dort fressen die Kühe der Hirten dann die Ernte weg oder zertrampeln die Felder. Die Konflikte nehmen zu.

Nigeria hat mehr als 2,1 Millionen interne Flüchtlinge

31 776 Menschen flohen im Jahr 2014 aus Nigeria und stellten Asylanträge in anderen Ländern. Millionen Menschen sind im Tschad und Kamerun wie auch in Nigeria auf der Flucht vor der Gewalt von Boko Haram.  Extremisten von Boko Haram basieren im Nordosten von Nigeria, aber sie haben bereits brutale Angriffe in der ganzen Tschadsee-Region durchgeführt: Niger, Tschad, Kamerun und Nigeria. Siehe: Rettung von 11 595 Geiseln aus den Fängen von Boko Haram

Nigeria ist die größte Volkswirtschaft Afrikas und mit 175 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land des Kontinents. Ein besonderes Merkmal der GIZ in Nigeria sind die umfangreichen Kofinanzierungen, vor allem durch die Europäische Union (EU) und die Bill & Melinda Gates Stiftung. Durch diese zusätzlichen Mittel werden die Vorhaben im Auftrag des BMZ ausgeweitet und intensiviert und damit die Wirksamkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Nigeria verstärkt, schreibt die GIZ auf ihrer Webseite. 

Wir, die Netzfrauen, weisen immer wieder darauf hin, dass bestimmte Großkonzerne, insbesondere Nestlé, es sich zur Aufgabe gemacht haben, sich ALLE  Wasserreserven der Welt unter den Nagel zu reißen. In Algerien und Pakistan hat Nestlé die Wassernutzungsrechte erworben und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft, während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat. Siehe: Profitgier! Nestlé hat Wassernutzungsrechte erworben und lässt Fabriken bewachen und einzäunen!

Nestlé macht keinen Hehl daraus, was es vom bedingungslosen „Recht auf Wasser“ hält. Das Unternehmen sei der Auffassung, dass – bei über den persönlichen Grundbedarf hinausgehenden Mengen – Anreize bestehen sollten, sorgsam mit der Ressource Wasser umzugehen. Angemessene Preise, die die Knappheit und den Wert von Wasser widerspiegeln, könnten hierzu beitragen, heißt es in dem Statement. „Wenn etwas kein Wert gegeben wird, tendieren die Menschen dazu, es zu verschwenden“, sagt Konzernchef Paul Bulcke.

Weltweit werden in jedem Jahr mehr als 200 Milliarden Liter Wasser in Flaschen abgefüllt. Den Löwenanteil machen dabei große Konzerne wie Nestlé, Coca Cola, Pepsi oder auch Danone unter sich aus.

In diesem Jahr hat El Niño besonders starke Auswirkungen in Ländern wie Äthiopien, Malawi, Sambia, Mosambik, Botsuana, Simbabwe und Namibia, aber auch in Südafrika und Madagaskar. Die Netzfrauen haben bereits berichtet, dass Äthiopien um internationale Hilfe zur Versorgung von 8,2 Millionen Menschen gebeten hat, denn das Land leidet unter der größten Dürre seit 20 Jahren.

Für gesunde, glückliche Kinder twittert Nestle Waters, schaut man nach Äthiopien, leiden dort  5,65 Millionen Kinder unter der extremen Dürre.

Nestle baut eine neue Wasserfabrik in Äthiopien – Seit Monaten leiden Millionen von Menschen in Äthiopien unter einer Hungerkatastrophe, ausgelöst durch eine Dürre

Der Standort zeichne sich durch eine hohe durchschnittliche Niederschlagsmenge pro Jahr aus, teilt Nestlé Waters mit. Anhand der aktuellen Karte können Sie die Krisengebiete in Äthiopien entnehmen. Vor Juni wird nicht mit Regen gerechnet.

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Zu der extremen Dürre, die Äthiopien belastet, beherbergt das Land ein großes Flüchtlingskontingent: 821 000 Menschen aus dem Südsudan, Somalia und Eritrea leben in äthiopischen Lagern. Hinzu kommt, dass enorme Wassermengen für „Schuhe“ verwendet werden. Die Schuhindustrie hat festgestellt, dass man hier noch billiger produzieren kann als zum Beispiel in China oder Bangladesch – also zieht die Karawane weiter – nach der Verlagerung der Schuhproduktion von Europa nach Asien wird zunehmend Afrika als Standort erschlossen. Eine Vorreiterrolle nimmt dabei Äthiopien ein. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit der Bundesrepublik und Äthiopien wurden sechs zukunftsträchtige Wirtschaftszweige des afrikanischen Staates gefördert, darunter auch der Leder- und Schuhsektor. Interessant: auch für ausländische Investoren in der Schuhindustrie äußerst günstig, denn es fallen keine Import- oder Exportzölle an. Auch das türkische Unternehmen Akgün-Gruppe hat mit den ersten Arbeiten begonnen. Das neue Ethio-türkische Gewerbegebiet liegt genau im Einzugsgebiet vom Staudamm des Legedadi . Von hier aus werden 50% der 3 Millionen Einwohner von Addis Abeba mit sauberem Trinkwasser versorgt.

„Die Lage der Menschen ist verzweifelt“, sagt Peter Renner, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe und u. a. zuständig für Projektarbeit der Organisation in Äthiopien. In einem aktuellen Video :

Äthiopien, da war doch was? Der  «Nahrungsmulti verklagte den Hungerstaat» und empörte 2002 die Welt

2002 versuchte Nestlé, eine horrende Geldsumme von einem Land einzuklagen, in dem geschätzte 11 Millionen Menschen Hunger leiden. In einem mit irrsinnigen Forderungen unterlegten Verfahren verlangte der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt 6 Mill. US-Dollar (5,6 Mill. Euro) Entschädigung von Äthiopien. Nestlé begründete seine Forderungen damit, dass das Land am Horn von Afrika 1975 eine Tochtergesellschaft des Konzerns verstaatlicht hatte. 2003 gelang Äthiopien ein Teilsieg gegen Nestlé.

Die beiden Kontrahenten einigten sich auf eine Entschädigungssumme von 1,5 Mio. Dollar (1,39 Mio. Euro). Gleichzeitig verpflichtete sich Nestlé, den gesamten Betrag an Organisationen zu spenden, die helfen, die Hungersnot in dem ostafrikanischen Land zu bekämpfen. Darüber hinaus wollte der Nahrungsmittelmulti die äthiopischen Behörden dabei unterstützen, langfristige Projekte gegen den Hunger und für einen besseren Zugang zu Trinkwasser zu entwickeln. Klingt gut, doch Nestlé hielt sich nicht dran. 750 000 davon landeten dann beim UNHCR.

Nestlé hat sogar den Filmbeitrag «Saving lives through clean water» im Herbst 2007 ausgeschaltet. Aber Nestlé war schon im Jahr zuvor aus dem vom Film gepriesenen «Corporate Partnership Program» ausgestiegen, hatte die Mitgliedschaft gekündigt. Das bestätigte der zuständige Programmleiter beim UNHCR. Also kein Engagement «for many years to the future»? Nein, Nestlé habe sich zurückgezogen, sagt Olivier Delarue vom UNHCR. «Die finanzielle Zuwendung an unser Projekt bestand aus einer einmaligen Zahlung von 750 000 Dollar bestand.» Dass Nestlé bis heute mit dem UNHCR-Signet für sich wirbt, findet Delarue unverschämt. (Dazu auch Bottled Life – Nestlé, das Geschäft mit Wasser und seine Zusammenarbeit mit Google)

Abgefülltes Wasser ist ein riesiges Geschäft, dort tummeln sich Giganten wie Nestlé, Coca-Cola, Pepsi und Danone. Sie besitzen viele der besten Trinkwasserquellen der Welt.

Wasser ist eine absolut unabdingbare Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Wir sind zwingend auf Wasser angewiesen und in letzter Konsequenz müssen wir jeden Preis bezahlen. Mit anderen Worten: Wir sind erpressbar. Das sollte sich jeder ganz eindringlich vor Augen führen.

„Was für die Einen zum Schicksal und Verhängnis wird, ist für die Anderen eine Goldgrube, die immer höhere Gewinne durch Verknappung verspricht.“

Die Profitgier von Nestlé kennt keine Grenzen und kauft sich auch in Äthiopien ein, trotz Dürre. „Es gibt eine wachsende Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Mineralwasser in Äthiopien und wir sind zuversichtlich, dass die Dasini dem wachsenden Bedürfnis der Verbraucher entspricht,“, so Misikir. Die Combo-Line „hat die Kapazität auf 36 000 Flaschen pro Stunde zu füllen“, sagt Misikir Mulugeta, Brand Manager bei Coca-Cola für Äthiopien. Also auch Coca-Cola ist da und zapft das Wasser aus drei Bohrlöchern ab. Lesen Sie dazu: Trinkwasser: Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi – Multinationale Konzerne beherrschen Weltmarkt

Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht, erklären die Vereinten Nationen. Die Getränkehersteller halten es dagegen für „blaues Gold“, ein Produkt, das seinen Preis haben müsse, das haben auch schon diverse Investoren erkannt, die mit unserem kostbaren Wasser spekulieren.

Selbstverständlich mag das Nestlé-Engagement in Afrika juristisch betrachtet nicht zu beanstanden sein. Doch bleibt aus moralischer Sicht ein fader Beigeschmack beim Trinken von Nestlé-Wasser zurück.

Wasser ist ein Menschenrecht – einklagbar ist es jedoch nicht, und solange die Konzerne wie Nestlé das „Sagen“ haben, wird es auch nicht einklagbar – das muss sich ändern!

Eine unzureichende Trinkwasser-, Abwasser- und Basissanitärversorgung zieht Krankheit, Armut, Umweltzerstörung und wirtschaftliche Stagnation nach sich. Verändert sich der Umgang mit Wasser nicht grundlegend  werden immer mehr Menschen unter Wasserarmut leiden.

So wie zur Zeit Äthiopien unter der größten Dürre seit Jahrzehnten leidet – Wasser ist zu einem „Big Business” verkommen und daher eine Menschenrechtsverletzung.

Netzfrauen Doro Schreier

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3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Solche Verbrechen kann man nur zerschlagen indem man die Menschheit aufklärt und hofft das JEDER einzelne keine Nestle Produkte mehr einkauft
    Ich für meinen Person werde das ab sofort realisieren alles nur kein NESTLE …..es wird Alternativen geben…..Punkt

  2. Ich begreife nicht, im Meer hat es Wasser im Überfluss! Warum leitet man nicht entsalztes Meerwasser an den höchsten Punkt in das Land wo Wasser benötigt wird? Lässt es durch den Boden, der wie Filter wirkt, ins Grundwasser laufen? Anstatt hier nur zu klönen, sollte man etwas tun. Für so ein Projekt würde ich gerne Geld spenden!

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