Unterschätzter Rohstoff – Sand – Die weltweiten Sandvorkommen werden knapp

sand-mafiaDer Sand wird knapp – der Hunger nach ihm immer größer – mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Nach Wasser ist Sand der meistgenutzte Rohstoff weltweit. Sand ist der kostbarste Rohstoff der Erde. Sauberes Wasser ist in armen Ländern knapp, durch Landgrabbing wird Land knapp und die saubere Luft sucht man in Megastädten vergebens. Doch wer denkt schon daran, dass der Sand knapp wird?

Die Sand-Mafia ist die mächtigste kriminelle Organisation in Indien, darüber haben wir bereits berichtet. Aber auch die UNO-Umweltorganisation Unep warnt davor, den Baustoff Sand rücksichtslos abzubauen. Bereits werden für den Bau von Häusern und Straßen wertvolle Strände, gar ganze Inseln abgetragen. In Saudi Arabien stirbt ein ganzes Korallenriff ab; In anderen Regionen ersticken Algen und Seegräser. Die Folgen des Abbaus für die Ökosysteme sind oft verheerend: Die Saugrüssel wirbeln das Sediment mitsamt seiner Bewohner auf und hinterlassen Löcher im Meeresgrund. Und die Ozeane reagieren empfindlich auf Veränderungen: Von der Wasseroberfläche bis hinein ins Sediment stören die Bagger eine komplexe Abfolge von Schichten.

Der Sand wird knapp und die Knappheit macht ihn kostbar. Auf einmal ist Sand etwas, womit sich ein Vermögen verdienen lässt. Denn Sand ist nicht nur das Material, aus dem der Strand besteht, er ist auch der Rohstoff für die Bürotürme, Mietshäuser, Autobahnbrücken und Flughäfen weltweit. Es ist der Sand, der die Megastädte der Welt wuchern lässt.

Sand ist heutzutage auch Bestandteil zahlreicher Alltagsprodukte, häufiger noch als Erdöl. Wir finden Sand in Nahrungsmitteln, Kosmetika, Putzmitteln, aber auch in elektronischen Produkten wie Computern, Handys und Kreditkarten.

Singapur importiert ungeachtet aller Verbote weiterhin Sand aus den Nachbarländern. In Indonesien verschwinden ganze Inseln wegen des illegalen Abbaus. In Dubai haben Protz-Bauten die eigenen Ressourcen aufgezehrt, nun wird Sand aus Australien importiert. In Indien kontrolliert die Mafia die Bauwirtschaft, während die eigene Bevölkerung weiter in Slums hausen muss. In Florida werden Strände aufgefüllt, die zu neun Zehntel weggespült waren. In Frankreich kämpft die Bevölkerung gegen Konzerne, die sich Standorte in Küstennähe sichern, um in Schutzgebieten den Meeresboden abzubauen, auch darüber haben wir Netzfrauen bereits berichtet. Doch noch immer scheint das Problem SANDKANPPHEIT in der Bevölkerung noch nicht angekommen zu sein.

Der größte Sandbedarf entsteht immer noch  durch den weltweiten Bauboom auf Grund des Bevölkerungswachstums und der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern. Stahlbeton besteht zu einem Drittel aus Zement und zu zwei Dritteln aus Sand.

Angesichts dieses Bedarfs wurde Sand in den letzten Jahren zu einer Ressource von entscheidender Bedeutung. Wüstensand ist – man mag es kaum glauben – nicht zur Betonverarbeitung geeignet. Deshalb haben Baukonzerne bislang Sand aus Flussbetten oder Kiesgruben abgebaut. Doch dieser Vorrat geht langsam zur Neige und so hat die Bauwirtschaft den Meeresboden ins Visier genommen.

15 Milliarden Tonnen werden jährlich weltweit aus der Natur abgebaut, an Land und am oder im Meer. Der Meeressand eignet sich zum Beispiel sehr gut für die Herstellung von Beton, weil Zement optimal an die oft unregelmäßig geformten, eher eckigen Körner anhaften kann. Für den Abbau kommen riesige schwimmende Saugbagger zum Einsatz, deren Rüssel bis zu 150 Meter in die Tiefe reichen. Wüstensand, der besser verfügbar wäre, eignet sich wegen seiner glatten, runden Körnerform für viele Einsatzgebiete nicht, sodass Sand aus dem Meer verwendet wird, wenn keine anderen Sand- und Kieslagerstätten verfügbar sind.

Die weltweiten Sandvorkommen werden knapp: Die ungebremste Nachfrage vor allem aus der Bauindustrie gefährdet inzwischen ganze Ökosysteme. Auch die Forschung ist dem unterschätzten Rohstoff auf der Spur.

Da die Vorräte an geeignetem Sand auf dem Land immer mehr zur Neige gehen, muss Nachschub aus dem Meer her. Um an diesen heranzukommen, fahren speziell ausgerüstete Schiffe in Küstennähe auf und ab, um den Sand vom Meeresgrund mittels riesiger Sauger abzutragen. Für die Biosphäre kann dieses Vorgehen zur Katastrophe werden, sagt Martin Wahl, Professor für Meeresbiologe am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Geomar in Kiel.

Wahls Kollege Klaus Schwarzer, Geologe an der Universität Kiel, beschäftigt sich mit den langfristigen Folgen des Sandabbaus. „Jede Küstenregion regeneriert sich unterschiedlich schnell oder auch gar nicht – es gibt keine Gesetzmäßigkeiten“, sagt er. Wenn beispielsweise Strände für die Herstellung von Beton leergebaggert werden und dort das blanke Gestein zurückbleibt – wie etwa in Marokko geschehen –, kann kein Sand vom Strand ins Meer nachgespült werden, eine Regeneration ist dann kaum möglich. Schwarzer hat in der Andaman-See vor Thailand im Rahmen eines Tsunami-Projektes regelrechte Mondlandschaften unter Wasser gesehen: „Da war kaum noch Leben.“ Dort war kein Sand, sondern das Mineral Kassiterit massenhaft abgebaut worden, das für die Zinnproduktion benötigt wird. In den Kratern hatte sich ein sauerstoffarmes Milieu gebildet. Ähnliches kann in großen, tiefen Sandaushublöchern geschehen.

Zum Abbau von Meeressand rollen riesige Saugbagger heran, deren Rüssel bis zu 150 Meter tief reichen. Ganze Strände wurden schon leergebaggert, wie beispielsweise in Marokko geschehen.

Die Saugbagger hinterlassen tiefe Löcher im Meeresboden. Aufgewirbeltes Sediment setzt sich ab, wo es nicht hingehört. Die Ökosysteme in den verschiedenen Schichten des Meeres reagieren empfindlich auf diesen Eingriff von Außen. In Saudi-Arabien beobachteten Wissenschaftler, wie ein ganzes Korallenriff durch das vom Sandabbau verursachte Fremdsediment abgestorben ist. Aus anderen Regionen ist bekannt, dass Algen und Seegräser durch die Sandschichten ersticken.

Dort, wo der Sand vom Meeresboden abgetragen wurde, ist bald kein Leben mehr. In der Andaman-See vor Thailand sind regelrechte Mondlandschaften unter Wasser zu sehen. Schnecken, Würmer und kleine Krebse sind in diesen Regionen nicht mehr zu finden. Und da sie die Nahrungsgrundlage für Fische bilden, wandern diese in andere Regionen ab. Am Ende dieser Kettenreaktion stehen die Fischer, die in ihren Gebieten nichts mehr fangen.

Sand ist zerkleinertes Gestein. Er entsteht fortwährend durch natürliche Erosion. Doch es dauert schon mal mehrere zehntausend Jahre, bis so ein Gesteinsbrocken vom Wind zermahlen wird, eine Zeitspanne, die unseren Bedürfnissen an erneuerbaren Ressourcen nicht gerade entgegenkommt. Und da, wo Sandnachschub zu erwarten wäre, haben wir ihn durch künstliche Eingriffe gestoppt. Stauseen und Flussbegradigungen haben zur Folge, dass rund die Hälfte des von Flüssen mitgeführten Sandnachschubs nie das Meer erreicht.

Der Sand wird knapp, die Nachfrage steigt. Da bleibt es nicht aus, dass auch der Sandpreis steigt. Die künstlichen Inselwelten von Dubai wurden mit gekauften Sand aus Australien aufgeschüttet. Im Nordosten von Australien, an der Küste vor Brisbane, liegt die wohl größte Sand-Abbaustelle für Meeressand. Der Sandexport bringt dem Land jährlich fünf Milliarden Dollar ein.

Etwa die Hälfte des von Flüssen geführten Sandnachschubs erreicht durch Stauseen und Begradigungen nie das Meer

„Es ist ein gefährlicher Irrtum zu glauben, Sand sei eine schnell nachwachsende Ressource. Das ist er nicht“, warnt der Geologe Kay-Christian Emeis, Institutsleiter am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung. „Sand ist im Grunde nichts Anderes als ein Zerkleinerungsprodukt von geologisch älteren Gesteinen, das durch Erosion entsteht. Doch dieser Prozess dauert eben Zehntausende von Jahren“, erläutert Emeis. „Sand wird von Gletschern zermahlen und über Flüsse in unsere Tiefebenen, an die Küsten und ins Meer transportiert. Durch physikalische Einwirkungen – die Energie des fließenden Wassers, die Reibung am Untergrund im Flussbett – erhält der Sand seine typische Korngröße und Form.“

Das Verschwinden des Sandes und das Schrumpfen der Strände hängen nicht nur mit den Baggern und Sandsaugern zusammen, sondern auch mit künstlichen Eingriffen in die Natur, sagt Emeis. Staudämme beispielsweise, die den Sand auf dem Weg zum Meer abfangen, oder auch Flussbegradigungen und Betonmauern, die als Schutzwälle vor Küsten gebaut werden, beeinflussen den natürlichen Sandtransport. Etwa 50 Prozent des Sandnachschubs, der in Flüssen geführt wird, erreicht deshalb nach Expertenschätzungen nicht das Meer.

Mehr Informationen: Von wegen „wie Sand am Meer“ > Helmholtz-Gemeinschaft 

Die Sand-Mafia ist die mächtigste kriminelle Organisation in Indien

Jeder glaubt, es gäbe ihn wie Sand am Meer. Doch er ist ein wertvoller Rohstoff, vor allem für die Bauindustrie und die nimmt nicht jeden Sand –  unserer Erde geht der Sand aus.

Jährlich werden rund 70 Milliarden Dollar mit ihm umgesetzt – auf jedem Kontinent wird er abgegraben. Mittlerweile haben sich in vielen Ländern mafiöse Strukturen entwickelt, die sich weder um Gesetze noch um die Betroffenen scheren. Selbst vor Morden schreckt die Mafia nicht zurück. Gerade in Bengalen gibt es viele illegale Sandminen. Die Regierung verspricht zwar immer wieder, Maßnahmen zu erlassen, doch die Sandmafia schreckt vor nichts zurück, daran sieht man, wie kostbar der Sand ist.

 Wir haben hier ein aktuelles Video eingefügt, damit Sie sehen, wie weit der „Krieg“ um Sand fortgeschritten ist.

Neue Minen für Fracksand schießen aus dem Boden

Der Aufschwung der vergangenen Jahre ist etwas ins Stocken geraten. Die Nachfrage nach Fracksand hängt stark von den Preisen von Öl und Gas ab und die sind zuletzt eher gefallen. Fracking hat zudem Proteste von Umweltschützern auf sich gezogen und auch die Kritik an möglicherweise negativen gesundheitlichen Folgen von Quarzstaub wächst. Zahlreiche neue Minen wurden eröffnet. Allein in Wisconsin hat sich die Zahl der Sandsteinminen seit 2012 auf mehr als verdoppelt.

Sand ist nicht gleich Sand.

Kuwait muss zum Beispiel Sand, den es verarbeitet, importieren, obwohl es in der Wüste liegt. Auch das neue Ölfieber in den USA zieht einen weiteren Boom nach sich: Sand erlebt eine neue Blütezeit. Denn die feinen Gesteinskörnchen sind beim sogenannten hydraulischen Fracturing, oder kurz Fracking, unerlässlich. Geschätzt 56,3 Milliarden Pfund Sand dürften die Energieunternehmen in einem Jahr in Öl- und Gasbohrlöcher blasen, um mit dieser Fördermethode Gesteinsschichten aufzubrechen und den Ressourcen einen Weg nach draußen zu bahnen.

Um den Sand im Fracking-Verfahren einsetzen zu können, muss er allerdings vorbehandelt werden. Er muss zunächst gesiebt werden, denn für die Fördermethode eignen sich nur Körner einer bestimmten Größe. Dann werden Verunreinigungen eliminiert. Und schließlich wird der Sand gewaschen und getrocknet.

Sand-Schlaraffenland Schweiz

Die Alpen sind gigantische Sandfabriken. Tauwetter und Schwerkraft lassen Felsen ins Tal donnern. Sie zerfallen dabei in einzelne Kieselsteine. Von Bergbächen erfasst, zerbröseln die Kieselsteine mit der Zeit in unzählige Sandkörner. Dieser Sand wird schließlich von Flüssen bis ins Meer transportiert. Doch weltweit versperren immer mehr Staudämme den Weg und dadurch schaffen es immer weniger Sandkörner bis zum Meer: Mit großen wirtschaftlichen und politischen Folgen für die betroffenen Staaten. Quelle 

Die neue Bedrohung des Sandraubs

Die EU zum Beispiel beschäftigt sich zwar mit den Themen Wasser und Landraub, aber von einem Problem „Sandraub“ scheint man dort noch nichts gehört zu haben. Das Problem ist sehr real: Strände verschwinden und mit ihnen ganze Häuserreihen, Fischer verlieren ihre Existenzgrundlage. Allein in der Region um Sumatra sind bereits 25 Inseln von der Landkarte verschwunden. In Indien ist die Sandmafia zwischenzeitlich die Größte im Land.

Weggespülter Sand gefährdet Küsten

Überall auf der Welt gehen Strände zurück. Manchen Schätzungen zufolge sind zwischen 75 und 90 Prozent von ihnen im Verschwinden begriffen. Das liegt auch an der immensen Kraft des Meeres. Eileen Teen zum Beispiel kaufte in Topsail Beach in North Carolina vor zwei Jahren ein Haus. Doch das Meer hat den Sand darunter mittlerweile weggespült.

„Der Strand war früher etwa so breit wie ein Fußballfeld, aber in den letzten beiden Jahren ist er viel schmaler geworden. Die Erosion schreitet an diesem Teil des Strandes viel schneller voran, als wir es erwartet hatten, oder es normal wäre.“ Eileen Teen, Anwohnerin, North Carolina

SAND – DIE NEUE UMWELTZEITBOMBE

Der Film will vor allem aufrütteln und auf ein Problem aufmerksam machen, das bislang weitgehend unbekannt ist oder ignoriert wird. Und darin ist die Dokumentation auch sehr gelungen.

Zusammenfassung des Videos:

Da im Tagbau immer weniger Sand abgebaut werden kann, wird nicht nur aus dem Fluss, sondern auch aus dem Meer Sand hochgepumpt.

Riesige Schwimmbagger, mit Saugarmen ausgestattete Schiffe können bis 400 000 m³ Sand pro Tag vom Meeresgrund hochpumpen. Diese speziellen Bagger kosten zwischen 20 bis 150 Mio Euro pro Schiff. Um an diesem Markt teilzuhaben, braucht es eine Flotte.

Mehrere tausend Schwimmbagger kreuzen durch die Weltmeere. Dies ist ein großes Geschäft – denn der Sand ist gratis!

Aus der Studie Sand, rarer than one thinks

Sand

Das Problem der Förderung besteht darin, dass bei der Sandansaugung am Meeresgrund lebende Organismen und Tiere im Staubsaugerrohr durch den Sanddruck getötet werden und somit das marine Oekosystem Schaden nimmt. Korallen ziehen sich zurück, kleine Fische und große Fische am Ende der Nahrungskette finden keine Nahrung mehr. Die Fischer verlieren ihre Existenzgrundlage. – Der Sand im Meer ist ein wichtiges Lebenselement!

Dubai
Es ist günstiger, im Meer neuen Baugrund aufzuschütten als auf dem Festland Bauland zu kaufen! Dubai hat eine Menge Sand – Wüstensand. Jedoch ist die runde Körnung des Sandes nicht geeignet zur Betonherstellung. Dubais Sandreserven im Meer sind erschöpft. Das höchste Haus der Welt, der Burj Khalifa, wurde mit Sand aus Australien gebaut!

Australien verdient mit seinem Sandexport jährlich 5 Milliarden Dollar.

Dubai und seine künstlichen Inseln

The Palm (Palmeninsel), 2001 Baubeginn. Kosten 12 Milliarden Dollar. 150 Millionen Tonnen Sand.

The World (300 künstliche Inseln in Form einer Weltkarte angeordnet)

Bis jetzt Kosten von 14 Milliarden Dollar und dreimal mehr Sandverbrauch als The Palm.
Das Bauvorhaben wurde 2008 infolge der Finanzkrise stillgelegt.

Genau wie Erdöl, Erdgas und alle anderen nichterneuerbaren Ressourcen ist der Sand Gegenstand eines Krieges um Rohstoffe, der das Leben der Bevölkerung gefährdet und Konflikte zwischen den Staaten schafft. Je stärker die Nachfrage, desto fataler der Teufelskreis.

Weltweit sind 75 bis 90 % der Strände auf dem Rückzug. Der Strand zieht sich zurück. Das Meer holt sich die Häuser. – Wo wir zu nah am Strand bauen, wird der Sand verschwinden. Und ohne Sand keine Strände.

Florida

Die Touristikbranche in Florida Beach ist auf seine Sandstrände angewiesen. Ohne Sandstrände kommen keine Touristen. 9 von 10 Stränden sind in Florida auf dem Rückzug.  Dabei wird jeweils vor Saisonbeginn künstlich Sand (aus dem Meer) auf die Strände gepumpt, was ökologisch verheerend ist und nur rein wirtschaftlichen Interessen dient. Der Staat Florida hat schon mehrere Milliarden Dollar dafür ausgegeben.

Aufschüttungen sind nur ein Heilmittel auf Zeit. Nach durchschnittlich ein bis zwei Jahren hat das Meer den Sand abgetragen und man muss von vorne beginnen. Dennoch ist diese Methode in Mode. Sehr zur Freude der Aufschüttungsindustrie.

Wie Sand entsteht und was passiert, wenn zu wenig nachkommt
Von Granit- oder Sandsteinfelsen, durch äußere Einflüsse wie Regen oder Schnee langsam verwittert und abgetragen, werden Körner durch Flussläufe transportiert und gelangen in Hunderten bis Tausenden von Jahren als Sandkorn ins Meer.

SandRot eingetragen: Staumauern weltweit

Wie viele Sandkörner gelangen ins Meer?

Als künstliche Barrieren blockieren 80 000 Staudämme die Flüsse in den USA. In China werden Stauanlagen so rasant gebaut, dass bis 2020 kein einziger Wasserlauf das Meer erreichen wird. Weltweit gibt es 845 000 Dämme. Der Sand, der an den Stränden liegen sollte, steckt hinter den Staudämmen fest. 1/4 der weltweiten Sandreserven sind durch diese Dämme gefangen und er ist gefährdet durch den Sandabbau aus den Flüssen. 50 % der Sandflüsse wird nie das Meer erreichen! Wenn bis zum Jahr 2100 nichts geschieht, werden unsere Strände bald Geschichte sein.

Zusammen mit dem vorhergesagten Anstieg des Meeresspiegels bilden sie eine ökologische Zeitbombe. Bis zum Jahr 2100 wird der Meeresspiegel um 1 bis 1.5 Meter gestiegen sein. Derzeit leben 100 Millionen Menschen weniger als 1 m über dem Meeresspiegel. Das heißt, jedes Sandkorn zählt.

In Säcken abgefüllt wird der Sand mit dem Schiff nach Male gebracht

Malediven
Die Sandräuber plündern die Lagunen rund um die Inseln und verkaufen den Sand an die Baufirmen. Durch die ständigen Sandentnahmen mussten bereits mehrere hundert Inseln evakuiert werden. Inzwischen ist hier die Zukunft eines ganzen Volkes bedroht. Die Hauptstadt Male ist bereits überbevölkert. Durch den Wohnungsmangel werden weitere Wohnungen gebaut. Dafür wird der Sand aus den benachbarten Lagunen verbraucht. Der selbe Sand, der eigentlich die Bewohner vor dem Anstieg des Wassers schützen soll!

Dänemark
Das Land erhebt eine Steuer auf Meersand. Seither wird nur noch 12 % verbraucht. Vorher über 94 %.

Wo wird Sand verwendet?
Aus Sand wird nicht nur Glas hergestellt, sondern aus ihm wird auch Siliziumdioxid gewonnen. Eine chemische Verbindung, die auch im Wein enthalten ist, aber auch in Papier, Wasch- und Reinigungsmitteln, Haarspray, Kosmetika, Zahnpasta und anderen Alltagsprodukten.
Auch in Verkehrsmitteln ist dieser Stoff in den Kunststoffen, Leichtmetall, Farbe oder in den Triebwerken der Flugzeuge oder Reifen enthalten.

Ohne hochwertigen Sand könnten keine Chips für Mikroprozessoren in Computer, Handy oder Kreditkarten hergestellt werden. – Sand ist ein elementarer Stoff, der zu den wichtigsten Grundlagen unserer modernen Entwicklung gehört.

Den größten Sandbedarf hat der Bausektor. Seit 150 Jahren wird Sand mit Zement zu Beton vermischt. Er prägt unsere gesamte Infrastruktur und das Gesicht unserer Städte.

Stahlbeton ist das ideale Baumaterial und die Herstellung ergibt niedrige Produktionskosten. Beton ist weltweit das meistgenutzte Material. 2/3 aller Bauwerke bestehen aus Stahlbeton. Und davon sind wiederum 2/3 aus Sand.

Sandbedarf weltweit: ca. 15 Milliarden Tonnen pro Jahr

  • Hausbau: ca. 200 Tonnen

  • Krankenhaus: ca. 3000 Tonnen

  • Atomkraftwerk: ca. 12 Millionen Tonnen

  • 1 Kilometer Autobahn: ca. 30 000 Tonnen

Indien

Mumbai ist die Finanzhauptstadt des Landes.
Die Landbevölkerung hofft auf ein besseres Leben und dringt in die Städte und Metropolen. Je stärker die Bevölkerung wächst, desto schneller wird gebaut.
Der Sandbedarf ist so groß, dass inzwischen auch der Sand geschmuggelt wird.
Die Sandmafia ist die mächtigste kriminelle Vereinigung Indiens.
Sie beherrscht auch einen großen Teil des Bausektors in Mumbai.
Sowohl den Bauhandel als auch das Baugeschäft selbst. Außerdem kontrolliert sie über ihre Kontakte auch die Stadtverwaltung.

Marokko

Bis heute wurden 40 bis 50 % Sand von den Sandstränden gestohlen.
Dies ist ein ernsthaftes Problem. Die Beute wird auf Lastwagen verladen und sofort an die Unternehmer auf den Baustellen verkauft.
Ungewaschener Sand von den Stränden ist als Material allgemein von schlechter Qualität.
Wird er vor dem Vermischen nicht mit klarem Wasser gründlich ausgewaschen, ist er stark korrosiv. Gebäude, mit natriumhaltigem Sand erstellt, sind gefährdet und können einstürzen. Ironie des Schicksals: Dieser schöne Sand steckt genau in den Hotelanlagen der Urlauber, die wegen der schönen Strände nach Marokko reisen.

Indonesien

Der Fischbedarf wird zu 92 % noch traditionell erwirtschaftet. Jedoch gehen durch den Sandabbau im Meer die Korallenriffe verloren, der Fischbestand sinkt und die Fischer verlieren ihre Existenzgrundlage. Die Familien haben kein Einkommen mehr.
Wegen Sandbau im Meer sind bereits 25 Inseln auf der Weltkarte verschwunden.
Durch das Verschwinden der Inseln werden die Grenzverläufe neu gezogen.

Singapur

Der Stadtstaat ist buchstäblich auf Sand gebaut. 20 % der Landflächen sind durch Sandaufschüttungen entstanden.
Innerhalb von 30 Jahren verdoppelte sich die Bevölkerungszahl.
130 Quadratkilometer Fläche sind dazugekommen.
Bis ins Jahr 2030 soll eine weitere Fläche von 100 Quadratkilometern hinzukommen.
Singapur muss an Land weiter wachsen, wenn es dem Kollaps entgehen will.

Singapur im Jahre 1972, 2006 und 2030 (von links nach rechts)

Sand1

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Die Exportstaaten Kambodscha, Malaysia und Indonesien spüren die Nebenwirkungen des Sandabbaus und stellen ihre Lieferungen ein. Händler und Unternehmer organisieren im Auftrag von Immobliengesellschaften den Sandschmuggel für Singapur.

Das weltweite Handelsvolumen von Sand beträgt pro Jahr 70 Milliarden Dollar. Täglich verschwindet tonnenweise Sand von den Sandstränden der Karibik, Asiens oder Afrikas. Strände erstrecken sich vor der Küste bis zu einer Wassertiefe von 10 bis 12 Metern. In diesem Bereich bewegt sich der Sand vorwärts und rückwärts.

Sie verflachen sich, um sich vor der Brandung zu schützen.
Die Strände passen sich nach einem natürlichen Zyklus den wechselnden Jahreszeiten an.
Im Sommer sind sie dicker, im Winter ziehen sie sich zurück und verflachen sich, um damit die Kraft der Wellen besser aufzufangen.

Um den Ansturm der Wellen aufzufangen, brauchen sie genügend Platz.
Wir bauen aber unsere Siedlungen und Straßen zu nahe am Wasser.
Die Strände fallen den Wellen zum Opfer und werden ins Meer gespült.

Wo der Mensch eingreift, Ufermauern aus Beton, Straßen, Hotels oder Parkplätze baut, können sich die Strände nicht mehr zurückziehen.

Langfristig führt das dazu, dass sie verschwinden.

3/4 aller Metropolen befinden sich in Küstennähe. Die Hälfte der Bevölkerung lebt da.
Bis 2025 werden 3/4 aller Bewohner der Erde in der Nähe der Ozeane leben.

Ein Drittel der städtischen Weltbevölkerung lebt in Slums. Während weltweit überall Geisterstädte und leerstehende Wohnungen gebaut werden.

In Mumbai stehen über 50 % der Wohnungen leer. Die Wohnungen werden nur rein spekultiv gebaut. Viele Menschen können sich keine Wohnung leisten.
Dennoch wird weiter gebaut. Die Slumbevölkerung wächst exponentiell.

In China stehen 65 Millionen Wohnungen leer. Dennoch floriert die chinesische Bauwirtschaft und verbraucht 1/4 des weltweit abgebauten Sandes.

Spanien hält den Rekord für den Sandverbrauch in Europa. 30 % der seit 1996 gebauten Wohnungen stehen leer, obwohl Spanien einen Wohnungsmangel hat. Daneben existieren Flughäfen, die nie einen Passagier gesehen haben.

Das Emirat Dubai baut weiter. Obwohl 90 % der Wohnungen des Burj Khalifa leer stehen.

Beim Bau einer Autobahn wird der schönste Meersand der Welt genommen, weil er am billigsten ist.

Deutschland  – Von Glas bis Zahnpasta

250 Millionen Tonnen Sand und Kies werden jährlich in Deutschland gefördert. Bis zu zwei volle Einkaufstüten Sand und Kies entfallen laut Bundesverband Mineralische Rohstoffe auf jeden Deutschen – pro Tag. Denn Sand steckt nicht nur in Straßen und Gebäuden, er wird auch für die Produktion vieler Alltagsgegenstände genutzt: Handys und Computerchips, geschmolzen wird er zu Glas.

Bedarf mineralischer Rohstoffe in Deutschland

Diagramm: Bedarf der mineralischen Rohstoffe in Deutschland | Bild: br

Der größte Sandverbraucher ist die öffentliche Hand. Doch steht der Sand auf der Liste der Umweltprobleme der Staaten?  Wir sprechen über Wasser in Europa oder landwirtschaftlichen Boden oder Fischereiabkommen. – Aber über Sand wird nicht gesprochen.

Wir brauchen eine Alternative zum Bauprodukt Sand.

Welche Materialien könnten Beton heute ersetzen? Sie können heute Häuser aus Stroh oder recycelbarem Stahl bauen.
Unsere Gebäude müssen recycelbar werden. Wir sind heute an diese Materialien gebunden, weil die Unternehmer nur diese anbieten und verwenden.
Mit diesen Materialien kennen sie sich aus.

Ein Drittel der städtischen Weltbevölkerung lebt in Slums. Während weltweit überall Geisterstädte und leerstehende Wohnungen gebaut werden.

Glassbeach in San Francisco

Die Stadt hat hier Glas als Mülldeponie abgelagert. Mit der Zeit haben die Wellen das Glas rund geschliffen. An diesem Glasstrand hat die Natur aus alten zerbrochenen Flaschen Sand gemacht. Hier zeigt sich, dass Glas in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden kann.

Florida Beach

Florida geht den gleichen Weg wie San Francisco.
Glas wird aus Sand hergestellt. Umgekehrt lässt sich auch aus Glas Sand machen.
Glas hat die Eigenschaften wie Sand. – Meeresschildkröten legen ihre Eier in den „neuen” Sand.

Das Potential ist groß: Ein Viertel des Altglases landet weltweit auf dem Müll.

Für Inselbewohner, deren Zuhause im Meer versunken ist, oder Fischer, deren Netze leer bleiben, ist es bereits zu spät. Nun geht es darum, die Menschen zu informieren. Sie müssen begreifen, dass wir Sand nicht weiterhin in diesem Maße und zu einem so geringen Preis verbrauchen dürfen.> Sand: Zahlen und Fakten

Wenn die Sandentnahme nicht gestoppt wird, ist die Katastrophe unaufhaltsam – weltweit!

Netzfrau Lisa Natterer

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8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Schade um das gleichermaßen interessante und wichtige Anliegen!
    Selten habe ich einen so miserabel strukturierten Text gelesen. Man könnte meinen, es sei das Ergebnis vieler voneinander unabhängig schreibender Autoren, die ohne Berücksichtigung von ausschweifenden Inhalten und Formalien aneinandergereiht wurden (wie etwa die Aufsätze aller Schüler einer Hauptschuloberstufe). Mindestens ein Drittel sind teilweise wortgleiche Wiederholungen, dazu nichtssagende Feststellungen oder auch sehr fragwürdige Aussagen, die in keinem Zusammenhang zum Thema stehen. Andererseits fehlen diverse Erklärungen, die die Problematik sachlich erläutern. Viele Worte mit viel zu wenig sinnvollem Inhalt; weniger wäre garantiert mehr! Da braucht man sich nicht zu wundern, dass „das Problem SANDKANPPHEIT in der Bevölkerung noch immer nicht angekommen zu sein scheint“.
    Leider schade um die Zeit, die der Leser diesem ausschweifenden Kunterbunt widmet.

    • Ich habe anlässlich Ihrer harschen Kritik den Artikel noch mal vom Anfang bis zum Ende durchgelesen mit dem Ergebnis, dass ich sie bis auf einen Punkt unfair, unrichtig und unberechtigt finde. Hier werden Informationen in Form von übersetzten Textbausteinen aus verschiedenen Quellen (meist Internetportale ausländischer Zeitungen) zusammengetragen. Wenn Sie diesem Artikel Hauptschulniveau unterstellen, dann gälte dies ja auch für unsere Quellen. Der einzige Punkt, der mir auffiel, der aber aus meiner Sicht nicht gravierend ist, ist der der Wiederholung eines Textabschnitts. – Gruß von der Lektorin

  2. Betr.: Kritischer Kommentar vom 16.07.2016

    Sehr geehrte Frau Rissmann-Telle,
    was Sie unfair, unrichtig und unberechtigt finden, erschließt sich mir leider nicht. Wie Sie schreiben, fiel Ihnen lediglich die Wiederholung eines Textabschnitts – und das als nicht gravierend – auf. Das ist geradezu blamabel, denn offenbar fehlt es gänzlich an sorgfältiger, gewissenhafter Lektorenarbeit, die zu unangemessener Inanspruchnahme derer führt, die auf fundierte und logisch präsentierte Information hoffen.
    Ist ein Text die bloße Aneinanderreihung sinn- oder wortgleicher Bausteine, zeugt das von bemitleidenswerter Anspruchslosigkeit.
    Obwohl vom Niveau keine Rede war, schätze ich die Qualität einer soliden Hauptschulbildung mindestens ebenbürtig ein zu dem, was Journalisten – insbesondere in Internetportalen – veröffentlichen. Mit systematischer Zusammenfassung ergäbe sich ein besseres Ergebnis und deshalb kann ich nur wiederholen: „Es ist schade um das gleichermaßen interessante und wichtige Anliegen!“
    Im übrigen ist jeder Student mit der Bedeutung von Quellenangaben vertraut, Ihnen scheint hingegen das Missgeschick einer Eileen Teen in Topsail Beach in North Carolina (fehlen nur noch Altersangabe, Familienstand und Postanschrift) besonders wichtig zu sein.
    Mit freundlichem Gruß
    Klaus Essers

    • Herr Essers, Sie haben jederzeit die Möglichkeit, selber zu recherchieren und Beiträge zu schreiben. Kritik kann jeder, besser machen, da hapert es bei den meisten. Sie zahlen nicht einen Cent für diese Recherchen, die Sie hier nutzen und stellen auch noch Ansprüche? Gut, dass es die Studenten zu schätzen wissen, was wir machen. Und zu Quellenangaben, die sind in jeden Beitrag vorhanden. Wir leben im 21.Jahrhundert und so brauchen Sie nur auf die „Blauen“ Links zu klicken, sich die Dokumentation an schauen und schon haben Sie alles was Sie brauchen. Wir sind keine Journalisten sondern Mütter, die Ihre Freizeit damit verwenden, aufzuklären.

      • Ich schätze diese Seite sehr, lese regelmässig alles und empfehle diverse Artikel an Freunde weiter. An dieser Stelle möchte ich mich für die Aufklärungsarbeit bedanken!
        Ich weiss, dass das sehr viel Arbeit ist. Umso wundervoller ist es, dass Ihr Netzfrauen die Mühen nicht scheut. Merci beaucoup! ♥

  3. Hallo
    ich bin auf diesen Bericht gestoßen und habe diesen auch einmal aufmerksam gelesen.
    In den 90ern bauten wir eine Recyclinganlage in Büttelborn bei Groß Gerau, die in der Lage war, Abbruchmaterial zu aufzubereiten unter anderem durch eine Nassaufbereitungsanlage, das dieses Material zu fast 95% wiederverwertet werden kann zu Beton.
    Ein entsprechendes Betonwerk wurde auch errichtet.
    Die gesamte Anlage war zukunftsweisend.
    Das Problem liegt in Deutschland und anderen Regionen daran, das man sehr teure und aufwendige Genehmigungsverfahren durchlaufen muß, um eine solche Anlage zu bauen und sich heute nach wie vor Gemeinden, Städte, Kommunen sperren Recyclingmaterial im Straßenbau zuzulassen.
    Ich selber lebe in Darmstadt – unser GRÜNER OB Jochen Partsch hat bis dato nichts dafür getan, das Recyclingmaterial im Straßenbau zugelassen wird.
    Eine Recyclinganlage kann nur dann funktionieren, wenn auch entsprechend Recyclingmaterial verkauft werden kann und dieses auch verwendet wird.
    Neben sehr teurer Aufbereitungstechnik ist auch die Aufbereitung sehr teuer.
    Hohe Verschleisskosten sind die Folge.

    Die Regierungen sind hier gefordert und muss auch dem Umweltschutz Rechnung tragen – nicht nur in Deutschland, sondern Weltweit.

  4. Pingback: Fluchtgrund | Indien: Sandraub begünstigt Naturkatastrophen und könnte Fluchtwellen auslösen

  5. Sehr interessant, muss ich wirklich mal sagen. Das Sand tatsächlich so knapp, begehrt und teuer ist, habe ich wirklich nicht gewusst und hätte mir das auch niemals in diesem Ausmass vorstellen können. Es scheint wirklich so zu seien, dass es praktisch nichts auf der Erde im Überfluss gibt, was man auch für wichtige Sachen benutzen kann. Alles was begehrt ist, ist rar. Mich würde wirklich mal interessieren, wann wirklich der Kollaps der Erde droht. Also wann sind die Rohstoffe wirklich nahezu aufgebraucht, so das unsere momentane Gesellschaft die auf Konsum und Wachstum aufgebaut ist, sich einfach gezwungener Maßen ändern muss und es eben keine Frage mehr des Wollens ist. Vielleicht kann jemand was dazu sagen, der sich mit der Materie besser auskennt als ich.

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