Morbus Crohn – dramatische Zunahme durch die Pille? – IS THE PILL SABOTAGING YOUR GUT HEALTH?

Pille6zur englischen Version Dass die Antibabypille zahlreiche Nebenwirkungen hat, dürfte nicht erst seit den Sammelklagen in den USA sowie Klagen und Protesten in Frankreich und auch in Deutschland und Österreich im Zusammenhang mit der Einnahme der Pillen „Yasmin“ und „Yaz“ von dem Pharmariesen Bayer klar sein. Die Frauen fordern Schadensersatz und Schmerzensgeld. Tausende Frauen hatten Bayer in den USA wegen gesundheitlicher Probleme nach Einnahme der Pillen „Yasmin“ und „Yaz“ auf Schadensersatz verklagt.

Die Europäische Arzneimittelagentur hatte bereits Ende 2013 eine Empfehlung abgegeben, bei bestehendem erhöhten Thromboserisiko bevorzugt Wirkstoffe aus einer älteren Generation (etwa Levonorgestrel oder Norethisteron) zu verwenden oder reine Progestagen-Pillen, die definitiv sicher sind. Eine aktuelle Studie bringt einen sicheren Nachweis, dass das Risiko tatsächlich erhöht ist. Bereits 2014 wurde unter Beteiligung des BfArM mit Abschluss des europäischen Risikobewertungsverfahrens 2014 ein Rote-Hand-Brief versendet und eine Checkliste für Ärzte sowie eine Anwenderinnenkarte entwickelt. Die Anwenderinnenkarte sollte bei Neuverschreibung vom Arzt ausgehändigt werden. Sie enthält wichtige Informationen zum Thromboembolierisiko und erklärt auch, wie eine Anwenderin Anzeichen für eine Thrombose bei sich selbst erkennen kann. Siehe auch Todkrank durch die Pille –  Frauen kämpfen gegen Bayer

Vor 50 Jahren wurde die Pille zugelassen und nie war klar, welche gesundheitliche Risiken die Pille für Millionen Frauen weltweit haben könnte. Immer neue Risiken kommen ans Tageslicht. 

Morbus Crohn –  dramatische Zunahme

Morbus Crohn gehört gemeinsam mit der Krankheit Colitis ulcerosa zu den beiden Hauptformen der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Wissenschaftler von der Harvard University haben den Zusammenhang zwischen der Pille und Morbus Crohn erforscht und in einer Studie  unter dem Titelt: Orale Kontrazeptiva, Reproduktionsfaktoren und das Risiko von entzündlicher Darmerkrankung (Oral contraceptives, reproductive factors and risk of inflammatory bowel disease) veröffentlicht. Das Ergebnis: Frauen mit einer bereits genetischen Veranlagung für eine chronische Magen-Darm-Erkrankung sind dreimal mehr gefährdet, wenn sie die Pille für mindestens 5 Jahre eingenommen haben.

Bereits 2013 wurde anlässlich einer Pressekonferenz zum 8. Kongress der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) im Austria Center Vienna auf eine dramatische Zunahme von Morbus Crohn hingewiesen. „Zumindest drei Millionen Menschen in Europa leiden an chronisch entzündlichen Erkrankungen. Die meisten Diagnosen werden unter Twens und Menschen um die 30 gestellt. Wir sehen aber auch einen dramatischen Anstieg bei den Kindern. In den vergangenen zehn Jahren haben die Diagnosen bei ihnen um 50 Prozent zugenommen. Viele Betroffene haben immer wieder Krankheitsepisoden, ein Viertel aber hat chronische Symptome“, sagte Tine Jess, vom nationalen dänischen Gesundheits-Überwachungs- und Forschungszentrum. Walter Reinisch, Spezialist für diese Erkrankungen an der MedUni Wien am AKH meint dazu: „Wir sehen insgesamt seit den 1950er-Jahren einen Anstieg bei chronisch entzündlichen Leiden wie Asthma, Multipler Sklerose um das 10- bis 15-fache.“ In den USA wären das 50 Millionen Menschen. Die Gründe dafür sind noch immer nicht geklärt, zudem sind diese Krankheiten nicht heilbar. Das gilt auch für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Wenn krampfartige Bauchschmerzen, mehrwöchige (meist schleimige) Durchfälle, Gewichtsverlust, Müdigkeit bis totale Erschöpfung, Leistungsabfall, Gewichtsverlust oder Fieber immer wieder in Intervallen auftreten, besteht starker Verdacht auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED). Muss jemand öfter als 5-10 Mal pro Tag und zu unvorhergesehenen Zeiten die Toilette aufsuchen, wird das Leben massiv belastet – und ein Verdacht auf Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa liegt nahe und bedarf einer ärztlichen Abklärung (wie auch einer diagnostischen Abklärung etwaiger Nahrungsmittelunverträglichkeiten). Die schubartigen Phasen sollten nicht ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen: Die Krankheit schreitet auch während der Phasen ruhender Symptomatik voran. Wenn diese jedoch wieder auftritt, können soziale Kontakte massiv belastet werden, häufig entwickeln sich dadurch in weiterer Folge auch psychische Beschwerden wie Depression, Angst- oder Panikstörungen.

Die Studie, die von der Harvard University wurde von dem Gastroenterologen Dr. Hamed Khalili geleitet. 230 000 amerikanische Frauen wurden in der Zeit von 1976 bis 2008 beobachtet. Khalili und sein Team verglichen die Magen-Darm-Gesundheit von Frauen, die die Pille für längere Zeit einnahmen, mit Frauen, die nie eine Pille genommen hatten.

Das Ergebnis: Von 230 000 gab es 309 Fälle von Morbus Crohn und 362 Fälle von Colitis ulcerosa. Die Ergebnisse zeigten, so die Forscher, dass es keine Verbindung zwischen oraler Empfängnisverhütung und einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Colitis ulcerosa gab. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen Morbus Crohn und der Einnahme von der Pille :  „Wenn sie orale Kontrazeptiva für mehr ais fünf Jahre einnahmen, haben sie ein dreifach erhöhtes Risiko für Morbus Crohn“ , erklärte Khalili. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer Langzeitstudie, die von 1976 bis 2008 von der amerikanischen Harvard University durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen daran über 230 000 Frauen teil. Laut Dr. Hamed Khalili sei es extrem wichtig festzustellen, ob eine erbliche Vorbelastung vorliegt und dann, wenn nötig, eine andere Form der Verhütung zu wählen.

Orale Kontrazeptiva sind Arzneimittel, die zur hormonalen Empfängnisverhütung eingesetzt werden. Sie enthalten entweder ein Östrogen und ein Gestagen oder nur ein Gestagen und werden in der Regel einmal täglich in einem definierten monatlichen Rhythmus eingenommen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Blutungen, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Brustspannen, Flüssigkeitseinlagerung, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und eine Scheidenentzündung. Die Antibabypille erhöht das Risiko für thromboembolische Erkrankungen wie einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall.

Die Pillen der dritten Generation wie Yasmin,  Yaz und Valette gehören zu den umsatzstärksten Arzneien.

Die Jenapharm GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der pharmazeutischen Industrie mit Sitz im thüringischen Jena. Das Unternehmen ist Teil der Bayer Pharma AG. 1995 wurde die Mikropille Valette mit dem Wirkstoff Dienogest zur Empfängnisverhütung auf den Markt gebracht. Kurz darauf übernahm die Berliner Schering AG die Mehrheit der Jenapharm-Geschäftsanteile. Die Antibabypille petibelle mit dem Gestagen Drospirenon wurde 2000 eingeführt. Im Jahr 2001 kam Lafamme zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden auf den Markt und die Schering AG übernahm die restlichen Anteile. Schering wurde 2006 von Bayer übernommen.

Pille55

Beispiel Valette –  ist ein hormonales Kombinationspräparat für Frauen zur Schwangerschaftsverhütung (kombiniertes orales Kontrazeptivum, hier allgemein als „Pille“ bezeichnet). Es enthält ein Gelbkörperhormon (Dienogest) und ein Estrogen (Ethinylestradiol).

Nebenwirkungen von Valette

Wie alle Arzneimittel kann Valette Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Andere Nebenwirkungen, die während der Anwendung von hormonalen Empfängnisverhütungsmitteln berichtet wurden, sind:

Häufige Nebenwirkungen:

  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen im Unterbauch
  • Brustschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen

  • Pilzerkrankungen der Scheide oder andere Pilzinfektionen
  • Erhöhter Appetit
  • Depressive Verstimmung
  • Migräne, Benommenheit, Nervosität
  • Augenbeschwerden
  • Venenbeschwerden, Bluthochdruck
  • Magen-Darm-Störungen/Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen
  • Akne/akneähnliche entzündliche Hautreaktion, Hautausschlag (Exanthem), entzündliche, juckende, nicht ansteckende Hauterkrankung (Ekzeme), Hautveränderungen, braungelbliche Pigmentflecke im Gesicht (Chloasma), Haarausfall
  • Beinkrämpfe
  • Harnwegsinfektionen
  • Zwischenblutungen, Ausbleiben der Abbruchblutung (silent menstruation), Menstruationsschmerzen,
  • Brustvergrößerung, Eierstockzysten, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Entzündung der Scheide und ggf. der äußeren Geschlechtsteile, Veränderungen der Absonderungen aus der Scheide
  • Hitzewellen, Müdigkeit/Schwäche, Rückenschmerzen, Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Ödeme)
  • Erniedrigter Blutdruck, Gewichtsänderungen

Seltene und sehr seltene Nebenwirkungen

  • Allergische Reaktionen
  • Appetitlosigkeit, verminderte Libido, aggressive Reaktion, Gleichgültigkeit
  • Abnormales Sehvermögen, Bindehautentzündung
  • Schwerhörigkeit
  • Venenentzündung, Thrombose/ Verschluss von Lungengefäßen durch ein Blutgerinnsel (Lungenembolie), schneller Herzschlag, Herzbeschwerden, Bluterguss, Hirndurchblutungsstörungen
  • Nasennebenhöhlenentzündung, Asthma, Infektion der oberen Atmungsorgane
  • Durchfall
  • Hautrötung mit Bildung von Blasen und Knötchen (Erythema multiforme), Juckreiz, Vermehrung der
  • Körperbehaarung ohne Beteiligung der Sexualbehaarung (Hypertrichose), Vermännlichung (Virilismus)
  • Schwache Monatsblutung, Brutdrüsenentzündung, fibrozystische Brustveränderungen, Brustsekretion, gutartige
  • Gebärmuttergeschwulst (Leiomyom), Entzündung der Gebärmutterschleimhaut, Eileiterentzündung
  • Grippeartige Symptome
  • Blutarmut

Weiterhin wurden unter Anwendung der „Pille“ folgende Nebenwirkungen berichtet (die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen lässt sich aus den Berichten nicht berechnen):

  • Sehnerventzündung (kann zu teilweisem oder vollständigem Verlust des Sehvermögens führen),
  • Verschlechterung von Krampfadern,
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung bei gleichzeitig bestehender schwerer Fettstoffwechselstörung,
  • Gallenblasenerkrankung, einschließlich Gallensteine,
  • Eine bestimmte Bluterkrankung, die zu Nierenschäden führt (hämolytisch-urämisches Syndrom),
  • Bläschenausschlag, der auch während der Schwangerschaft vorkommt (Herpes gestationis),
  • eine Form der Schwerhörigkeit (Otosklerose),
  • Verschlechterung einer bestimmten Erkrankung des Abwehrsystems (Schmetterlingsflechte, systemischer Lupus erythematodes),
  • Verschlechterung einer Stoffwechselerkrankung mit Störung der Bildung des Blutfarbstoffes (Porphyrie),
  • Verschlechterung eines Veitstanzes (Chorea minor Sydenham),
  • Verschlechterung einer Depression,
  • Verschlechterung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Mehr Informationen: ratgeber-pille.net

Wir haben für Sie einen aktuellen Beitrag übersetzt, der sich genau mit diesem Thema beschäftigt:

Sabotiert die Pille deine Darmgesundheit?

Doch die Hormondragees geraten wegen ihrer Nebenwirkungen immer wieder in die Kritik: Bei manchen Frauen verursachen sie eine Gewichtszunahme, anderen schlagen sie auf die Stimmung, wieder andere bekommen Unterleibsschmerzen.

In Deutschland nehmen über sechs Millionen Frauen täglich die Antibabypille ein. Die Pille ist das meisteingenommene Medikament weltweit. Doch die Antibabypillen der dritten und vierten Generation stehen seit Jahren unter Verdacht, lebensbedrohliche Nebenwirkungen zu haben und vermehrt Thrombosen oder Embolien zu verursachen. Die geschädigten Frauen kämpfen lebenslang mit den Folgen:

Die Pille zur Geburtenkontrolle ist in vielerlei Hinsicht erstaunlich. Sie ist eine supereffiziente Methode, ungewollte Schwangerschaften zu verhüten, und kann bei schrecklichen Perioden, schmerzvoller Endometriosis und Akne helfen. Für viele Frauen ist die Pille ein Geschenk Gottes. Doch für diejenigen, die sich mit Darmgesundheit auskennen – viele Ballaststoffe essen, Kimchi machen und sogar kalte probiotische Gebräue trinken – könnte die Pille ihre Bemühungen untergraben, sagen Experten.

Einige Forscher und Doktoren raten Frauen nun zur Vorsicht, dass hormonelle Geburtenkontrolle – insbesondere die Pille – ihren Zoll bei der Darmgesundheit einfordert. Diese quälenden Blähungen oder andauernde Luft, die du fühlst? Es ist nicht unbedingt ein Symptom deiner Periode, oder sogar eine Nebenwirkung der Geburtenkontrolle. Es könnte eine rote Flagge sein, ein Zeichen dafür, dass die Pille deinen Darm aus dem Gleichgewicht wirft und in diesem Prozess dein allgemeines Wohlbefinden unterminiert.

„Wir verstehen nun, wie mächtig die Rolle der Mikrobiome in unserer Gesundheit ist“, sagt Robin Berzin, MD, Arzt der funktionellen Medizin und Gründer von Parsley Health. „Und die Dinge, die unsere Mikrobiome am meisten verändern, sind chronische Medikamente wie die Pille.“

Wir haben überall in unserem Verdauungstrakt Hormonrezeptoren, wiederholt Peter Bongiorno, ND, Lac, von Inner Source Health, ein Naturheilkundler, Akkupunkteur und Autor von „Put Anxiety Behind You“. Die zusätzlichen Hormone der Pille in deinem Körper können diese Rezeptoren beeinflussen, und manchmal ist das Ergebnis ziemlich extrem, sagt er.

„Für Frauen, die die Geburtenkontrolle für mehr als 5 Jahre einnehmen, gibt es ein dreifaches Risiko einer Morbus Crohn Erkrankung,“ sagt Bongiorno und bezieht sich auf eine umfassende Studie, die letztes Jahr veröffentlicht wurde. Dies sagt nicht, dass sie die Morbus Crohn Erkrankung verursacht, sondern dass sie für Menschen mit einer starken genetischen Veranlagung für eine entzündliche Darmerkrankung überhaupt erst bedeutend das Risiko erhöht.

Natürlich sind für die meisten Frauen die Zeichen, dass die Pille mit der Darmgesundheit spielt, subtiler und nicht so leicht auszumachen. Reizhafte Darmsymptome, Luft, Blähungen und Verstopfung können alle Zeichen der „Dysbiose“ oder eines mikrobischen Ungleichgewichts innerhalb des Verdauungstraktes sein, sagt Dr Berzin. So sind es Akne und Ekzeme. Oft stellt sie fest, dass Patienten die Pille absetzen und sie mit ihnen arbeitet, um das Mikrobiom mittels einer Kombination von Ernährung, Probiotika und gewissen pflanzlichen Ergänzungsmitteln zu verbessern, und die Hautprobleme, von der sie zu anfangs dachte, sie seien hormonell bedingt, lösen sich auf.

Die große Frage ist natürlich: Wo bleiben dann Frauen, die eine gute, verlässliche Verhütungsoption brauchen?

Beide, Dr. Berzin und Bongiorno, sagten, dass Spiralen (Intrauterinpessare) im allgemeinen eine bessere Wahl sind, wenn es um Darmgesundheit geht; teils, weil es nicht direkt eingenommen wird und teils, weil es keine hormonellen Optionen sind. Für andere Frauen könnten Kondome oder natürliche Familienplanungsmethoden passen.

Das wirklich Kritische ist, Detektiv zu spielen, wenn sich etwas anders anfühlt, und mit dem Arzt darüber zu sprechen. Niemand sollte das allgemeine Darmunwohlsein als Preis dafür, eine sexuell aktive Erwachsene zu sein, akzeptieren – doch die gute Nachricht ist, gemäß Bongiorno, dass die etablierte Medizin auf die potentielle Verbindung von Pille und Darmgesundheit anspringt. Das ist eine „Pille“, die offensichtlich leicht zu schlucken ist.

IS THE PILL SABOTAGING YOUR GUT HEALTH?

WELL+GOOD, MAY 9, 2016

The birth control pill is amazing in so many ways. It’s a super effective means of preventing unwanted pregnancies and can help with terrible periods, painful endometriosis, and acne. For a lot of women, the pill is a godsend. But for those who are gut health-savvy—eating lots of fibermaking kimchi, and even drinking probiotic cold brew—the pill might be undermining your efforts, say experts.

Some researchers and doctors are now cautioning women that hormonal birth control—particularly the pill—might be taking a toll on their gut health. That nagging bloat or persistent gas you’re feeling? It’s not necessarily a symptom of your period, or even a side effect of birth control. It could be a red flag that the pill is throwing your gut out of whack, and in the process undermining your overall wellness.

“We are now understanding how powerful the role of the microbiome is in our health,” says functional medicine physician Robin Berzin, MD, founder of Parsley Health. “And the things that alter our microbiomes most are chronic medications, like the pill.”

You have hormone receptors everywhere in your digestive tract, echoes Inner Source Health’s Peter Bongiorno, ND, Lac, a naturopath, acupuncturist, and author of Put Anxiety Behind You. The added hormones in your body from the pill can affect those receptors, and sometimes the result is pretty extreme, he says.

“For women who take birth control for greater than five years, there is a three-fold increased risk of Crohn’s disease,” says Bongiorno, referring to a sweeping study published last year. That’s not to say that it causes Crohn’s disease; rather, that it can majorly up the risk in people with a strong genetic predisposition to the inflammatory bowel disease in the first place.

“The things that alter our microbiomes most are chronic medications, like the pill.”

Of course, for most women the signs that the pill is messing with gut health are more subtle and not as easy to pin down. Irritable bowel syndrome, gas, bloating, and constipation can all be signs of “dysbiosis,” or a microbial imbalance within the digestive tract, says Dr. Berzin. So are acne and eczema. She often finds that a patients goes off the pill and works with her to improve her microbiome through a combo of diet, probiotics, and certain herbal supplements, the skin problems she thought were hormonal in origin clear right up.

The big question, of course, is where does this leave women who are in need of a good, reliable contraceptive option?

Both Dr. Berzin and Bongiorno said the IUD is generally a better bet than the pill when it comes to gut health, partly because it’s not ingested directly, and partly because there are non-hormonal options. (Get the full rundown on IUDs here.) For other women, condoms or natural family planning methods might be a fit.

The really critical thing is to play detective if something feels off, and to talk to your doctor about it. No one should have to accept general gut malaise as the cost of being a sexually active adult—but the good news, according to Bongiorno, is that mainstream medicine is getting hip to the potential pill-gut health connection. That’s one pill that’s easy to swallow.

Netzfrauen Belinda Schneider und Doro Schreier

deutsche Flagge

Lesen Sie außerdem:

Bayer wegen Antibabypille und Spirale Essure in Kritik- Mehrere Betroffene mussten sich die Gebärmutter entfernen lassen

Die Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Die Fusionswelle der Big Pharma

Frau verklagt Bayer wegen Antibabypille – Prozess gegen den Hersteller beginnt!

Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia

Impfen – Verflechtungen mit der Industrie

Bill Gates Stiftung – Kinder in Indien als ahnungslose menschliche Versuchskaninchen -Bill Gates Faces Trial in India for Illegally Testing Tribal Children with Vaccines

Tausende Teenager erleiden nach HPV-Impfung chronische Krankheiten – Thousands of teenage girls enduring debilitating illnesses after routine school cancer vaccination

Die xte Gesundheitsreform – Es geht wieder an unseren Geldbeutel !!!

Teure Pillen ohne Nutzen – Patienten in Gefahr

EU-Behörde warnt vor Schmerzmittel – Bei Nebenwirkungen kaum Chancen auf Schadenersatz

 

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Frankreich: Proteste, Streiks und andere Krisen | Blauer Bote Magazin

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.