Nicht nur künstliche Intelligenz sondern auch intelligente Implantate – Hüftgelenke mit Microchips – Signale aus der Hüfte!

GelenkSignale aus der Hüfte! Implantate: Weltweit werden mittlerweile pro Jahr rund zwei Millionen Patienten mit einem künstlichen Hüftgelenk versorgt. 800 000 sind es in Europa, davon 220 000 in Deutschland. Der Hüftgelenkersatz durch eine Hüft-TEP zählt in Deutschland zu den häufigsten Operationen: Der Hüftgelenksersatz ist zu einer Routine-OP geworden, doch mit Sensoren und einem Sender? Signale aus der Hüfte? Es gibt nicht nur die künstliche Intelligenz – es gibt auch intelligente Implantate.

Aktive Implantate übernehmen zunehmend die Aufgabe, aus dem Körper wichtige Informationen für eine gezielte Therapie zu liefern oder mangelnde Körperfunktionen zu ersetzen. Der Sensortechnik kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. Mit „alternden Gesellschaften“ haben viele Länder zu kämpfen. Aus diesem Grund gibt es große Forschungsanstrengungen: in Italien mit einem Projekt zur optischen Überwachung von Vitalparametern, in Japan zur Entwicklung eines Wireless Sensor Networks, in Korea mit tragbarer Sensorik. Deutschland und die nordischen Länder gehen bei diesen Sensoraktivitäten noch einen Schritt weiter und entwickeln Konzepte zum „Internet of Things“, das neben der Medizintechnik die ganze Breite des öffentlichen Lebens und der Produktionstechnologien umfasst. Der Trend, dass immer mehr Hightech-Unternehmen Produkte für die Medizintechnik entwickeln und vermarkten, spiegelt sich auch bei den Mitgliedern des größten bundesweiten Mikrotechnik-Netzwerks wieder. Technische Hilfsmittel sollen künftig verstärkt zur Pflege und Hilfe im Alltag eingesetzt werden. Die Mikrosystemtechnik soll dabei einen entscheidenden Beitrag leisten. 

Den Verschleiß der künstlichen Gelenke versuchten diverse Hersteller in der Vergangenheit mit einer superharten Beschichtung aus DLC (diamond-like carbon) zu verringern. Doch versagten rund 80 % aller DLC-beschichteten Hüftgelenke innerhalb von nur acht Jahren. Aber es gibt bereits Lösungen in Form von Sensoren, die dann dem Arzt mitteilen, wenn es zu einem Notfall kommt. Wie weit die Wissenschaftler bereits mit Microchips sind, zeigt eine in 2014 stattfindende Micromachine Summit (MMS) in Brasilin. Sollten Sie irgendwelche Darmprobleme haben, können Sie in Zukunft eine Glaskapsel zu sich nehmen, es handel sich um Mikro-Chip mit Antenne mit Dimensionen von 19 mm x 7 mm x 1,6 mm. Der Sensor ist im Gehäuse integriert. Hermetisch dichte Glaskapseln ermöglichen neue Anwendungen für die Medizintechnik. Glencatec hat speziell dafür ein Laserverfahren entwickelt, mit der elektronische und elektromechanische Medizinprodukte für einen jahrelangen Einsatz sicher verpackt werden können.

Das Thema implantierte Microchips wird zur Zeit in USA heiß diskutiert und soll in der Gesundheitsreform mit aufgenommen werden. Doch war Ihnen bekannt, dass auch ein künstliches Hüftgelenk Microchips enthalten kann?

Update: Ein Kartell des Schweigens – Die Pharma-Mafia!

Sollten Sie über einen Herzschrittmacher verfügen, wissen Sie bereits, dass Sie durch ein zusätzliches Gerät mit ihrem Kardiologen direkt verbunden sind. Das Gerät steht meist auf dem Nachtisch als ständiger Begleiter und gibt in der Nacht die Daten weiter. Diese werden dann von Ihrem Kardiologen ausgewertet, sollte etwas nicht in Ordnung sein, werden Sie angerufen. Das bedeutet, der Herzschrittmacher verfügt über einen Sender. Man darf hoffen, dass keine Hacker in der Nähe sind, Computerspezialisten der University of Washington und Massachusetts haben sich mit einem weit verbreiteten Modell des Herstellers Medtronic hinsichtlich der Sicherheit beschäftigt und waren in der Lage, mit dem Gerät zu kommunizieren und beispielsweise Stromstöße über den Defibrillator abzugeben. Somit wären Fremde in der Lage, auf die Gesundheit anderer Personen Einfluss zu nehmen.

Die Micra® Kardiokapsel ist der kleinste Herzschrittmacher der Welt. Die Kardiokapsel ist etwa 93 % kleiner als herkömmliche Herzschrittmacher und hat ungefähr die Größe einer großen Vitaminkapsel. Dabei hält die integrierte Batterie genauso lang wie die von Schrittmachern, die 10-mal so groß sind. Dieses Produkt ist Made in Germany.

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Intelligente Hüftprothese

Die Messwerte werden drahtlos nach außen übertragen und in einer Datenbank abgelegt. Die Energieübertragung zum implantierten Mikrosystem erfolgt ebenfalls drahtlos. Zur Messung wird der zu untersuchende Oberschenkel auf reproduzierbare Weise so angeregt, dass die Werte der einzelnen Messungen verglichen werden können. Durch die Analyse der Ergebnisse erhält der behandelnde Arzt eine Aussage über die knöcherne Integration. Verschlechtert sich der Zustand, kann er Therapiemaßnahmen zur Stabilisierung einleiten, deren Wirkung er mit diesem System wiederum genau überprüfen kann. Mini-Schrittmacher und Micro-Chips in Pillen sind bekannt. Doch war Ihnen das mit dem künstlichen Hüftgelenk bekannt? Hier bei der Abbildung handelt es sich um das Patent  US20100204802

Gelenk

 Wer nun glaubt, dass es ein US-Produkt ist, nein, es ist Made in Germany. – Verbundkoordinator Aesculap AG Volumen 2,8 Mio. € (55 % Förderanteil durch das BMBF) Laufzeit 09/2009 – 12/2012

Das Unternehmen Aesculap AG ist Teil der Sparte des B. Braun-Konzerns. Der B. Braun-Konzern ist der größte Anteilseigner des Rhön-Klinikums. Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD, war früher Aufsichtsratsmitglied bei den Rhön-Kliniken und zwar vom 2001 bis 2013.

 B. Braun –  Dieser Konzern entwickelt, produziert und vertreibt Produkte und Dienstleistungen für die Medizin und hat sich zu einem weltweiten Konzern und führenden Versorger des Gesundheitsmarktes entwickelt. B. Braun exportiert aber nicht nur in alle Welt, sondern ist auch in vielen Ländern tätig. 2013 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 5,17 Mrd. Euro.

Die Zielgruppen: Kliniken, Arztpraxen, Apotheken sowie Pflege- und Rettungsdienste. Die Produktpalette reicht von Infusionslösungen über Spritzenpumpen und Zubehör für die Infusionstherapie, die Intensivmedizin und Anästhesie bis hin zu chirurgischen Instrumenten, Sterilcontainern, Nahtmaterial sowie Hüft- und Knieendoprothesen, Geräten und Zubehör für die extrakorporale Blutbehandlung und Produkte für die Wundversorgung.

Insgesamt umfasst das Sortiment 45 000 verschiedene Artikel. Hinzu kommen Beratungsdienstleistungen, die z. B. Kliniken helfen, ihre Prozesse zu optimieren und die Qualität zu sichern, oder Patienten und deren Familien auf die Pflege zu Hause vorzubereiten, ihnen Formalitäten abzunehmen und sie in der Übergangszeit zu betreuen und für eine qualifizierte Betreuung zu sorgen, so die Beschreibung des Konzerns.

Mensch und Roboter = ein Team. Schon heute werden viele minimalinvasive OPs mit Robotern durchgeführt. Der Einsatz von Robotern und anderen Technologien wird in den kommenden Jahren Millionen von Arbeitskräften hierzulande überflüssig machen. Wir können Sie beruhigen, wenn auch Google einen Dr. Google erfunden hat und alle Daten sammelt, so werden Sie weiterhin Ihren Arzt aufsuchen können. So sind von 241 500 Ärzten (Human- und Zahnmediziner) lediglich 3100 Stellen betroffen, was 1% entspricht.

Das ist das Ergebnis einer Berechnung der Volkswirte der Bank ING-Diba. Demnach bedroht die sich zunehmend beschleunigende Technologisierung mittel- und langfristig mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze in Deutschland. Von den 30,9 Millionen sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten, die in der Untersuchung berücksichtigt werden, würden demnach 18 Millionen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten durch Maschinen und Software ersetzt.

Der Ersatz eines künstliches Hüftgelenkes gilt heute in den meisten Fällen als Routine-Eingriff. Insgesamt erlebt die Hüft-Endoprothetik seit ihren Anfängen in den 1960er-Jahren einen regelrechten Boom, schreibt der Konzern  B. Braun im Geschäftsbericht  2013. Weltweit werden mittlerweile pro Jahr rund zwei Millionen Patienten mit einem künstlichen Hüftgelenk versorgt. 800 000 sind es in Europa, davon 200 000 in Deutschland.

Knie- und Hüftoperation mit Navigation gibt es bereits auch. Das OrthoPilot® Navigationssystem wird im OP-Saal aufgestellt. Zum Einlesen wird ein Sender am Becken positioniert und ein mobiler Sender auf unterschiedliche Instrumente wechselweise aufgesetzt. Die definierten Punkte werden durch Abtasten der Haut mit einem Instrument eingelesen, sodass die anatomische Ausgangssituation dargestellt werden kann. Nach dem Hautschnitt werden die Muskulatur und die Weichteile zur Seite geschoben, sodass der Operateur eine gute Sicht auf das Operationsgebiet hat. Bei der Pfannenbettpräparation werden dem Operateur die Frästiefe und die jeweiligen wichtigen Winkelparameter am Bildschirm dargestellt. Nach dem Fräsen wird die Hüftpfanne mit Hilfe des OrthoPiloten® implantiert. Das Gerät kommt aus dem Hause Aesculap AG. Das Unternehmen ist Teil der Sparte des B. Braun-Konzerns.

Insgesamt umfasst das Sortiment 45 000 verschiedene Artikel. Hinzu kommen Beratungsdienstleistungen, die z. B. Kliniken helfen, ihre Prozesse zu optimieren und die Qualität zu sichern, oder Patienten und deren Familien auf die Pflege zu Hause vorzubereiten, ihnen Formalitäten abzunehmen und sie in der Übergangszeit zu betreuen und für eine qualifizierte Betreuung zu sorgen- so die Beschreibung des Konzerns.

Mehr Informationen zu Hüftprothesen und deren Vertreiber finden Sie hier. http://www.medicalexpo.de/

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Medizingeräte bedienen wie ein Smartphone, das scheint das Ziel der Wissenschaftler und damit dieses auch gelingt, sagt der Microchip im Körper, oder wie bei unserem Beispiel mit dem intelligenten Implantat, in Form eines künstlichen Hüftgelenks, wann es wieder Zeit ist, einen Arzt aufzusuchen. Vielleicht bekommen Sie auch gleich eine App mit dem dazugehörigem Abo. 

Schöne neue Welt.

Netzfrau Doro Schreier

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wissen Sie ab wann diese Dinger in künstlichen Hyftgelenken verbaut wurden war das auch schon 1996?

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