Bestürzende Wahrheit hinter den Kulissen von „Mit Delphinen schwimmen“ – The Disturbing Truth Behind Your Swim With The Dolphins

Delphinezur englischen Version Was ursprünglich als Therapie für autistische Kinder begonnen hat, ist mittlerweile zu einem großen Geschäft geworden. In Scharen kommen Touristen aus Amerika, Europa, Asien in die Karibik – nicht allein der Sonne wegen, oder um den samtweichen Sand am türkisblauen Meer bei angenehm temperierter Abendbrise mit einem Cocktail zu genießen. Für Karibikreisende gehört es beinahe schon zum Standardprogramm, mit Delphinen zu schwimmen. Solche Angebote (SWTD) gibt es heute überall auf der Welt, allein in der Karibik in über 30 Delphinarien. Dort haben die Programme in den letzten zehn Jahren schlimme Ausmaße angenommen.

Ein ehemaliger Delphin-Trainer beklagt die Zustände, unter denen die Delphine in Gefangenschaft leiden, körperlich und psychisch: „In ihrem natürlichen Lebensraum sind Delphine wunderbare, freundliche Lebewesen. Werden sie eingesperrt, kann man dabei zusehen, wie sie sich verändern. Das geht soweit, dass sie aus Frust aggressiv werden, Gäste attackieren, ihnen Futtereimer aus der Hand kicken.“ Andere werden depressiv. Der auf den Bahamas geborene und aufgewachsene Trainer spricht von traurigen Vorfällen, die heute an der Tagesordnung sind.

Die Becken sind fast immer zu klein und in jedem Fall zu flach. Den Delphinen steht nur in etwa 1 % des Raumes zur Verfügung, den sie in der Natur hätten. Er berichtet davon, wie 40 Delphine tagtäglich auf engem Raum zusammengepfercht darauf warten, bis zu 10 Mal herausgeholt zu werden, um immer wieder die gleichen Abläufe, nach den gleichen Signalen und Anweisungen zu absolvieren. Viele von ihnen verschluckten mengenweise alle möglichen Gegenstände – in suizidaler Absicht, mutmaßt der Ex-Trainer. Er sei weder Arzt noch Wissenschaftler, deute aber viele Verhaltensweisen dieser eingesperrten Säugetiere als „Psychose“.

Was ihn am meisten bewegt hatte, war die Beobachtung, wie Delphinmütter ihre Neugeborenen zu ersticken versuchten. Sie ließen sie nicht an die Oberfläche gelangen, hinderten sie also daran zu atmen. „Sie wollten ihren Babys ein solches Leben in Gefangenschaft ersparen“, glaubt der ehemalige Trainer und mit ihm viele seiner Kollegen.

Es gibt darüber hinaus eine Menge anderer Aspekte, die Sorge bereiten. So werden einer Studie der World Animal Protection/Humane Society of the United States zufolge in Gefangenschaft lebenden Delphinen Antibiotika und Medikamente gegen Geschwüre verabreicht sowie zudem Vitaminpräparate, weil sie ja nur mit nährstoffarmem Tiefkühlfisch gefüttert werden.

Die Becken sind gechlort – oft so stark, dass es manchem Trainer den Atem, manchem Delphin dagegen das Augenlicht nimmt. In einer Einrichtung in Antigua sind die Delphine „ungewöhnlich dunkel“. Das liegt daran, dass dort die Becken zu flach sind und die Tiere auf Grund dessen einen Sonnenbrand bekommen und „bräunen”. Dort fand man auch Delphine in „Isolationszellen“ zu Trainingszwecken, andere waren verunreinigtem Wasser ausgesetzt.

Eine Mitschuld an dem Boom, mit Delphinen schwimmen zu wollen, trägt der Kreuzfahrt-Massentourismus. Beinahe jedes Schiff hat ein solches Angebot als Attraktion im Programm. Dabei kann man sich mit Delphinen fotografieren oder von ihnen ziehen oder schieben lassen. Ein besonderer Knüller ist die Delphin-„Trainerausbildung“ – mit Trillerpfeife, ein paar Kommandos und einem Handbuch, das man dann stolz mit nach Hause nehmen darf.

Der immense Bedarf der Kreuzfahrtschiffslinien steigt noch ständig weiter an. Solange sich die Nachfrage der Passagiere nicht reduziert, wird auch zukünftig in Reichweite der Häfen in der Karibik und anderswo ein Delphinarium nach dem anderen eröffnen. Damit enden auch immer mehr wild lebende Delphine in Gefangenschaft.

Das Fangen von Delphinen im offenen Meer ist für die Tiere höchst traumatisch: Sie werden in Netze gejagt und umzingelt, bevor diejenigen, die ausgewählt wurden, in ein Boot gezogen und abtransportiert werden, was viele aus Stress und anderen Gründen nicht überleben. Auch wenn sie bereits gefangen sind und in Delphinarien „zum Einsatz kommen“, werden viele Delphine oft weitergereicht. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass ein Delphin mit Namen Tamra bisher 14 Mal (!) transportiert wurde.

Depfine

Generell werden weibliche Delphine bevorzugt, weil sie sich leichter „schulen” lassen und zudem noch für Nachwuchs sorgen können. Viele Delfinarien gehen wegen der Aktionen von Tierschutzorganisationen mittlerweile vom Fang zur Zucht über. Damit beginnt ein endloser Kreislauf – Gebären für ein Leben in Gefangenschaft. Darüber scheinen sich viele dieser intelligenten Meeressäuger bewusst zu sein, sodass sie ihren Nachwuchs zu töten versuchen. Ein echtes Trauerspiel!

Wir Netzfrauen wünschen uns, dass sich die Öffentlichkeit und insbesondere alle Passagiere auf Kreuzfahrtreisen die schlimme Situation von in Gefangenschaft lebenden Delphinen vor Augen führen. All denen, die planen, ein Programm „Mit Delphinen schwimmen“ zu buchen, sei gesagt:

„Euer Wunsch, Delphinen nahe zu sein, tötet sie!“

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So leben Delphine „eigentlich“ … in Schulen, ihren Familienverbänden … im offenen Meer – da gehören sie hin!

The Disturbing Truth Behind Your Swim With The Dolphins

By Christina M. Russo

Throngs of Americans are heading south to the Caribbean right now, for the balmy sunshine, intoxicating evening breeze, turquoise waters … and the opportunity to swim with dolphins. But despite their popularity, swim-with-the-dolphin programs have a dark underbelly, and those on the inside are starting to speak out against them.

Swim-with-the-dolphin (SWTD) programs can be found all over the world, but they’ve become exceptionally popular in the Caribbean in the past decade or so. A former dolphin trainer, who spoke on the condition of anonymity, told The Dodo that these programs are inherently problematic — and cetaceans simply do not belong in captivity.

„Dolphins are beautiful and amazing creatures in their natural habitat,“ says the former trainer, who requested anonymity because he still works in the Caribbean hotel industry. „But stick them in a cage, and you watch them change.“

One trainer’s story

Born and raised in the Bahamas, the trainer says he was employed at two swim-with-the-dolphin facilities in the Caribbean, and his concerns grew over his tenure. The dolphins‘ holding pens were not only excessively shallow, but also far too small. At one facility, he says, more than 40 dolphins were caged in three compact cells.

In the open sea pens — as opposed to enclosed pools within a resort — debris like nails and fish hooks would float in from the ocean, he adds.

„Because they didn’t have a vet or any type of veterinary care at [this particular] facility, the dolphins would swallow things, and there would be nothing you could do about it,“ he says. Though he witnessed the enclosed pens being cleaned, he claims the smell of the chlorine was so strong, it would „choke“ the trainers — and that some of the animals eventually went blind because of its use.

He also maintains that many of the dolphins suffered from “ psychosis,“ a behavior not unheard of in marine mammals forced to swim in small pens all day long. They were also under extreme pressure to perform, which may have made them dangerous to humans, he says: „They did 10 interactions a day … the same motions, the same speech, the same signals over and over. They would get frustrated … and aggressive to guests or knock food buckets out of our hands.“

COURTNEY VAIL/WDC

The former trainer’s most troubling allegation, however, is that some female dolphins prevented their new babies from breathing — by stopping them from coming to the surface. The trainer, who isn’t a scientist, said he and his colleagues deduced the mothers did this because they didn’t want their babies to „live in captivity.“

Though that allegation can’t be proven, another former trainer has echoed other worries. Moreover, studies have pointed to some issues with dolphin captivity in general. According to a World Animal Protection/Humane Society of the United States report called „The Case Against Marine Mammals in Captivity,“ cetaceans in captivity are routinely given antibiotics and ulcer medications, are in need of vitamin supplements because they are being fed nutrient-deficient frozen fish and have a history of premature death from a variety of causes.

The report also notes that, for many dolphins, enclosure sizes are less than 1 percent of their natural habitat range.

What’s wrong about swimming with dolphins?

„Swim with the dolphins“ (SWTD) is a general term for a variety of dolphin-themed itineraries. Besides swimming with a dolphin (or two), you can be photographed with a dolphin, pulled through the water by a dolphin (the „dorsal tow“), smooched by a dolphin or pushed by the beak of a dolphin. You can even pay to be a dolphin „trainer,“ complete with a whistle and training manual.

There are some 30 dolphinariums in the Caribbean, says Naomi Rose, a marine mammal scientist with the Animal Welfare Institute (AWI). They can be found at a number of tourist meccas, including the Bahamas, Jamaica, Tortola, Grand Cayman, the Dominican Republic and Cancun.

Even more facilities are being built in the region, including one that recently opened in Punta Cana, Dominican Republic, and others are being proposed in Turks and Caicos and St. Lucia, says Courtney Vail, the campaigns and program manager at Whale and Dolphin Conservation (WDC), who has been campaigning against cetacean captivity for 16 years.

The WDC documented many welfare incidents in the Caribbean in a 2010 paper called „Captivity in the Caribbean.“ In one facility in Antigua, dolphins were found to be „unusually dark“ due to shallow enclosures and subsequent sunburn; some were found to be held in isolation for training purposes; and some were exposed to polluted water.

„Although some Caribbean countries have developed legislation to address these captive dolphin programs, regulations are rarely enforced, and facilities operate under the radar in most, due to the lack of capacity and oversight,“ Vail told The Dodo.

Ceta Base is a site that logs the capture, transport and death rates of captive dolphins around the world. At The Dodo’s request, Ceta Base estimated there are some 240 dolphins — both wild-caught and captive-bred — in facilities across the Caribbean, and that most of the wild dolphins hailed from Cuba, Honduras and the Gulf of Mexico.

A dolphinarium’s view

Forty of these dolphins are at Dolphin Cay, a popular facility at Atlantis, a resort on Paradise Island in the Bahamas. Opened in 2007, Dolphin Cay is a 14-acre lagoon with „seven million gallons of natural Bahamian ocean water,“ says Greg Charbeneau, vice president of Marine Operations.

The first dolphins to live at Dolphin Cay were relocated from the Marine Life Oceanarium in Gulfport, Mississippi, after Hurricane Katrina in 2005. The transfer was well-publicized and was also the subject of a 2007 book, „The Katrina Dolphins: One-Way Ticket To Paradise.“

Since Atlantis is one of the most popular facilities, The Dodo reached out for a response to welfare concerns with SWTD programs. Atlantis prioritizes the well-being of its dolphins with a team of 90 specialists and veterinarians to „ensure their safety and comfort at all times,“ said Charbeneau in an email to The Dodo. He also explained that dolphin programs help teach people about marine mammals and conservation, and it is one of Atlantis‘ passions to conserve marine life.

Atlantis is accredited by both the Association of Zoos and Aquariums and Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums and is also a member of theInternational Marine Animal Trainers Association, he notes.

The facility has had 16 successful dolphin births since 2007 and one dolphin mortality. Its interaction coves, says Charbeneau, are 10 feet deep.

Sam Duncombe, the director of reEarth, a Bahamian grassroots organization that was behind the closure of another SWTD facility in the Bahamas last year, disagrees with some of Charbeneau’s claims. Born and raised in the area, Duncombe told The Dodo she’s been fighting against the development of dolphinariums — including the Atlantis — for nearly 25 years.

„[The Katrina dolphins] were bought, not rescued,“ Duncombe says. „It was greenwashing in a big way.“ Duncombe also maintains that the cells the dolphins are in are „horrible.“

„When I saw what they had built [for the dolphins], I cried,“ she said. „The bloody fish in the aquarium have more than [them], with corals and rocks. These dolphins just have bare white concrete pools.“

In fact, Duncombe’s concern about the depth of the pools is shared by scientist Naomi Rose, from AWI, who says that dolphins routinely dive to 60 feet.

Ten feet, she argues, „is far too shallow!“

All aboard: the role of the cruise ship

How did dolphinariums in the Caribbean get so popular? In short: the cruise ship. „Every proposal for a new swim-with-dolphin facility was premised on the need to meet the demand from cruise ship tourism,“ says Rose, who notes the trend really took off in the 2000s. Some dolphinariums, she points out, don’t even have parking lots: Tourists simply debark, swim with the cetaceans, then re-board their giant boat.

Statistics gathered from the Florida-Caribbean Cruise Association show there’s no sign of a slow down. Its most recent report ranked the Caribbean the most popular cruise destination, owning about 37 percent of the market share in 2014, up 3 percent from the year before.

„Unless you stop the demand side, which is those great many cruise ship passengers and North American tourists, you will continue to see dolphinariums open in the Caribbean,“ says Diana McCaulay, CEO of the Jamaica Environment Trust (JET), which has protested dolphinariums in Jamaica.

How wild dolphins end up in captivity

McCaulay told The Dodo that the process of capturing dolphins in the wild is „very traumatic.“

„They are chased into nets … they are rounded up, the ones they want are selected, then they are lifted up into a boat and transported,“ she explains, adding that female dolphins are preferred because they are more „trainable.“

A December 2014 letter jointly written by the AWI and WDC in protest of a proposed St. Kitts dolphinarium at Bird Rock Beach details how dolphins are caught in the wild:

Individuals may become entangled in the capture nets and suffocate or suffer stress-related conditions associated with the trauma of capture. In addition, captures from the wild can negatively impact already depleted dolphin populations by removing breeding (or otherwise important) members from the group.

The letter points out that scientific data from 1995 have shown that the mortality rate of captured bottlenose dolphins is dramatically increased during capture and transport.

Moreover, „methods used to transport cetaceans can also be inhumane, and many individuals have died as a result of injury and stress brought about by efforts to supply captive facilities around the world.“

A review of Ceta Base shows just how often dolphins are transported. One dolphin, for example, named Tamra, has been transported 14 times. According to Ceta Base, she is currently at Atlantis.

The endless cycle: breeding for captivity

Although some places still capture dolphins from the wild, many in the Caribbean stock their facilities with captive-bred animals. Another prominent company in the Caribbean is Dolphin Cove, based in Jamaica. Dolphin Cove Ltd. owns a number of dolphinariums in the region and has won a World Travel Award — „the Oscars of the travel industry“ — since 2011.

The owners of Dolphin Cove, Stafford and Marilyn Burrowes, recently told The Jamaica Observer that the company launched a captive dolphin breeding program four years ago. Five of its dolphins have since given birth. „These days it is almost impossible to get dolphins from the wild because of the actions of animal rights groups,“ Stafford Burrowes told the newspaper. Dolphin Cove did not respond to The Dodo’s request for comment.

reEarth’s Duncombe says one of her numerous concerns about breeding is that the captive-bred dolphins are losing their instincts: „What these facilities are doing … is creating a whole substructure of animals who have no way of living in the wild.“

In the end, Duncombe hopes that the public will pay more attention to the plight of the dolphin in captivity. But to the tourist who is still thinking about swimming with dolphins, she says bluntly:

„Your desire to be with them — is killing them.“

Netzfrau Heike Garisch 

deutsche Flagge

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Therapien und schwimmen mit Delphinen: Das tötet sie!

  2. All das ist unsäglich – ich scheue mich nicht dies als Verbrechen! zu bezeichnen – nicht nur gegen diese wundervollen Tiere ( alle Tiere sind wundervoll und schützenswert) sondern auch gegen die Menschen – all das verletzt und vernichtet – das was wir als Menschenwürde zu bezeichnen wagen – all das schädigt unsere Kinder in vielfältiger Weise – es macht unsere Gleichberechtigten ! Mitgeschöpfe- zu Verbrauchsmaterial – und so werden wir das selber – Es wurde uns viel an Verantwortung übergeben; “ wir sollen uns die Welt und alles was darinnen lebt – vertraut machen“ ( so der Urtext der Bibel )- VERTRAUT!- nicht untertan – nicht verwerten – in einem teuflischen Wertesystem – der Gewinnmaximierung – Wenn ich feige wäre – würde ich das hier aufgeben – aber ich habe Mut – und will/muß eintreten – Nun sollen sich jene Geschäftemacher mit den Seelen anderer aber nicht wundern – wenn ich den Kampf ansage – für die Kinder aller Arten – für die Zukunft – aller Kinder aller Arten – Manches Mal ist der Krieg unvermeidlich – dieser ist für das LEBEN –

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