Das Zeitalter der Dummheit – The Age of Stupid

Netzfrauen Age of of StupidWir wissen alle in welcher Gefahr wir schweben: Klimaerwärmung und andere Umweltkatastrophen. Aber warum tun wir nichts?

Dieser Film zeigt, wie alle Güter, Gewohnheiten und Konzepte der letzten Jahrzehnte bislang praktisch ungestoppt auf die drastische Zerstörung unserer einzigen Erde hinauslaufen.

Allein in 2017 gab es wieder viele Umweltkatastrophen: Die schlimmsten Überschwemmungen seit 50 Jahren in Kashmir. Fast 300 Menschen hat der Erdrutsch von Mocoa in den Tod gerissen. Peru kämpfte verzweifelt gegen die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten. Die ausbleibende Regenzeit setzt den Menschen in Ostafrika schwer zu. Millionen leiden Hunger.

Australien litt unter den Folgen des Zyklons Debbie, der mit nie zuvor dagewesenen Starkregenfällen und schweren Überflutungen den Südosten Queenslands und die Nordküste von New South Wales heimgesucht hatte. Siehe. Klimawandel lässt Zahl von Überflutungen und Zyklonen ansteigen und es wird noch schlimmer kommen – Climate change pushing floods, cyclones to new extremes, with worse to come

Das Doku-Drama: „Das Zeitalter der Dummheit (The Age of Stupid)“ spielt im Jahr 2055.

Im Jahr 2055 ist ein alter Mann der letzte Mensch auf einer verwüsteten Erde. Aber da irgendwas mit Obst immer überlebt, hat er noch einen Computer, auf dem er für den Zuschauer das „Zeitalter der Dummheit“ noch einmal Revue passieren lässt. Er erstellt eine Botschaft, um diese ins Weltall zu schicken. In einem polaren Wissens- und Bio-Archiv hat er die Möglichkeit, durch alte Nachrichtenschnipsel aus den Anfängen des 21. Jahrhunderts zu zappen und so der damaligen Arroganz der Menschheit im Bezug auf die Zerstörung der Umwelt auf den Grund zu gehen. Mit realem Nachrichtenmaterial dokumentiert er, wie es zur Ausrottung der Menschheit kommen konnte, und zeigt, warum unser Zeitalter von zukünftigen Generationen als Zeitalter der Dummheit bezeichnet werden könnte. Die Naturkatastrophe von Katrina, das Elend in Nigeria und dem Irak, aber auch das Scheitern hoffnungsvoller Ansätze wie das Errichten eines Windparks werden thematisiert.

The age of stupid – Warum tun wir nichts?

Das Besondere an dieser Produktion ist das innovative Finanzierungsmodell. Das Budget wurde durch ‚crowd-funding‘ (frei-verkäufliche Anteile) zusammengebracht. Die vollständige Produktionsgeschichte wird in der 50-minütigen Making Of Dokumentation gezeigt. Der Film kam 2009 ins Kino und war einer der am meisten beachteten Dokumentarfilme dieses Jahres. Mehr Informationen finden Sie hier: http://ageofstupid.tao.de/the_film

„Warum stoppten nicht sie den Klimawandel, als sie noch die Gelegenheit dazu hatten?”

Franny Armstrong ist eine britische Dokumentarfilmerin, Filmproduzentin, Regisseurin und Umweltschutzaktivistin und sie sagt: Wir leben im Zeitalter der Dummheit: Age of Stupid, in dem nur die kurzfristige Gewinn-Maximierung zählt, die der technische Fortschritt uns ermöglicht, in dem aber die katastrophalen Folgen unserer Verschwendungssucht ausgeblendet werden. Dazu zählt die beispiellose Umweltzerstörung, der unwürdige Umgang mit Tieren und eine Entfremdung des Einzelnen in einer Welt, in der moralische und ethische Verantwortung weniger zählen als Profit.

Franny Armstrong

Frannys erster Dokumentarfilm McLibel (1997, 2005) erzählt die Insidergeschichte der berüchtigten Verleumdungsklage von McDonald’s. Der Film wurde ohne einen Auftrag, ohne Geld und mit einer Crew aus lauter Freiwilligen gedreht – darunter war übrigens Ken Loach, der die nachkonstruierten Szenen im Gerichtssaal inszenierte. Später wurde er dadurch bekannt, dass er 1997, als er zum ersten Mal ausgestrahlt werden sollte, erst von Anwälten der BBC1 und später von Channel4 gestoppt wurde. Acht Jahre später – nachdem die ‚McLibel Two‘ vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen die britische Regierung gewonnen hatten – wurde er schließlich auf BBC2 ausgestrahlt. Die Zuschauerzahlen waren fantastisch (um 22.30 am Sonntag sahen den Film über eine Million Menschen) und die Kritiker überschlugen sich. McLibel wurde dann in fünfzehn Ländern im Fernsehen gezeigt – einschließlich Australien, Kanada und Amerika – und kam weltweit auf DVD heraus.

Netzfrau Doro Schreier

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Hm…
    Schön und gut der Film, doch bedient er Klischees, die uns die Sinne vernebeln.
    Windenergie die Lösung und weniger CO2 etc.
    Die Regierungen müssten Abkommen treffen…
    Leute! Unsere Regierungen sind dazu da, um uns im Zaum zu halten. Treffen sie Abkommen interessiert das keine Sau. Oder sie treffen Abkommen, um uns weiter zu knebeln.
    Umwelt, Klima – wen schert das in den Konzernen?
    Klimawandel: CO2 ist mit „Sicherheit“ die größte Gefahr die der Planet kennt!? Was für ein Unsinn!
    Was stinkt noch so alles aus den Schloten und Endrohren? CO2 ist das geringste Übel. Wenn Co2 so gefährlich ist, warum sägen wir dann nicht alle Bäume ab und reißen jedes Grün aus der Erde, weil doch genau das Zeug des Nachts CO2 freisetzt. Oder so…
    Kriege, Manöver und dergleichen setzen so viel Dreck frei, dass jedes Windrad vor Scham im Boden versinken müsste!
    Klar doch: Soll der kleine Mann im Kleinen sein Umweltbewusstsein glücklich ausleben. Fürs Gewissen und die Welt ist gut!
    Das ist die Hasenschule, die uns erklärt, spart mal ein wenig und lasst die große Politik nur machen. Denn die weiß, was gut für euch ist! Was ist das für ein Mist?
    Weg das Dreckspack! Fort die Büttel des Militärs und der Konzerne, dann kann man anfangen…den Planeten retten zu wollen.

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