Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder Plastik benutzen!

plastic-planetSechs Millionen Tonnen Plastik. So viel Kunststoff gelangt jedes Jahr ins Meer. Tendenz steigend. Waren bisher vor allem die sichtbaren Wirkungen des im Meer treibenden Plastikmülls wie strangulierte Seelöwen und erstickte Vögel bekannt, warnen Chemiker und Meeresbiologen weltweit vor der toxischen Wirkung des Plastiks auf das Leben im Meer.

 Der Plastikwahn und kein Ende in Sicht.

Ende der 1990er-Jahre stoßen Forscher im Nordpazifik auf eine riesige schwimmende Müllhalde, in der Tausende Tonnen Plastik umherkreiseln. Und auch in Plastic Planet machte Werner Bote 2009 darauf aufmerksam: Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall!

In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

Doch obwohl alles seit Jahren bekannt ist, ändert sich nichts dran. Der Anteil am weltweiten Plastikmüll ist zu einem Drittel auf Plastikverpackungen zurückzuführen. Dabei sind diese auch noch kaum wiederzuverwenden, wenn es um Plastikverpackungen für Obst und Gemüse geht.

Plastik – Fluch der Meere

Voller Plastik! Verhungernde Seevögel auf einer abgelegenen Insel! – Dead seabirds -Their stomachs are so full of plastic that there is no room for food.

Die Ozeane werden als bedeutend für Ernährungssicherheit, Gesundheit und das Überleben alles Lebens, für das Klima und als ein kritischer Teil der Biosphäre gesehen, doch nach Jahrzehnten leichtfertigen Umgangs mit dem vielseitigen Werkstoff sind die Ozeane zugemüllt mit den Relikten der Wegwerfgesellschaft. Die Folgen für das wertvolle Ökosystem sind nicht abzusehen. Wissenschaftler weltweit warnen schon lange vor den Konsequenzen.

Der Film “Fluch der Meere – Plastik” beginnt auf einer hawaiianischen Insel. In einer kleinen Bucht werden auf mysteriöse Weise unablässig Tonnen von Plastikteilen angespült. Offenbar gibt es eine Verbindung zum nordpazifischen Müllstrudel. Der russische Strömungsexperte Nikolai Maximenko geht davon aus, dass es in jedem Ozean vergleichbare Müllstrudel gibt. Doch ihm fehlen die Beweise. Vor der chilenischen Küste beginnt Marcus Eriksen mit seiner Crew die Suche nach dem südpazifischen Müllstrudel. Sein Ziel ist die Osterinsel. Unterdessen schlagen Wissenschaftler weltweit Alarm. Die Zeichen mehren sich, dass Plastik längst in die Nahrungskette der Ozeane eingedrungen ist. “Fluch der Meere – Plastik” ist das erschreckende Porträt einer der größten Umweltkatastrophen unserer Gegenwart.

Plastik ist ein gefährlicher und langer Begleiter auf dieser Erde, da es nicht biologisch abbaubar ist. Jährlich sterben etwa eine Million Seevögel, weil sie irrtümlicherweise Plastikteile als Nahrung aufnehmen. Der Verdacht besteht, dass auch bei Menschen der Umgang mit Plastik zu Krebs, Unfruchtbarkeit, Autismus oder Allergien führen kann. Besonders problematisch ist der Stoff Bisphenol A.

Global werden pro Jahr nahezu 240 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert. Allein 60 Millionen Tonnen Plastik werden in Europa produziert, das sind etwa 25 Prozent der globalen Produktion.

Laut UNO gelangen 80 Prozent des Kunststoffmülls über Flüsse in die Ozeane.

Plastik

Jeder Einzelne kann einen kleinen Beitrag leisten. Ein erster Schritt wäre, keine Plastiktüten und Plastikflaschen zu benutzen und auf Kosmetikprodukte wie Peelings und Zahncremes zu verzichten, die Inhaltsstoffe wie Polyethylen (PE) oder Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVA) enthalten.

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und  Taucher filmt schockierendes Unterwasservideo – Plastikmüll auf Bali – Diver films shocking underwater video of plastic garbage wasteland in Bali

Netzfrau Doro Schreier

Plastik-Pest! Stoppt den Verkauf von Obst und Gemüse in Plastikverpackungen! – The plastic plague! Stop plastic packaging

Was Plastik anrichtet – toter Wal vor norwegischer Westküste hatte 30 Plastiktüten in seinem Magen – Whale Found Off The West Coast of Norway With 30 Plastic Bags In Its Stomach

Studien: Mikroplastik in Speisefischen und Pflanzenfressern – Austern: weniger Nachkommen!

Die Gier macht auch nicht vor den Weltmeeren halt! Wenn es krank ist, können wir nicht gesund bleiben!

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WELTMEERE ALS MÜLLHALDE

6 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Woher stammt der Plastikmüll? Wir alle in Europa lassen uns unter Generalverdacht stellen, die Ursache für dieses Fiaskos zu sein. Wissen wir wie unser Müll entsorgt wird. Kümmern wie uns darum. Oder schreien wir einfach laut weil wir auf Fehler im System aufmerksam gemacht werden. Wir finden verpackungslose Lebensmittel so lange gut, bis wieder Lebensmittel vergiftet werden, Lebenmittel mit den Fingern angefasst und dadurch Krankheitskeime übertragen werden. Wir wollen auf Kunststoff verzichten ohne die Vorteile zu sehen. Wir wollen zurück zu Glas ohne zu überlegen ob es das Richtige ist. Wir denken an ALU Trinkflaschen und lassen die ALU Produktion vollkommen aus den Augen. Wir wollen Papiertüten aber keine Kernkraftwerke. Wir wollen keine Mülldeponien aber die Abfallverbrennungsanlagen sollen mit Kohle betrieben werden. Wir sollten uns mit den Recyclingkreisläufen beschäftigen und darauf achten, dass jedes Land seinen Müll selbst verwertet und keine Müllexportindustrie unterstützen. Wir sollten darauf achten, dass wir die Technologie für die Wiederverwertung von Abfällen allen Ländern zugänglich machen. Wir sollten die Länder boykottieren die ihren Müll ins Meer werfen oder Müllhalden zulassen die die Umwelt verschmutzen. Es ist unsere Aufgabe mit Verstand zu recyceln und zu überlegen welche Rohstoffe durch Kunststoffe ersetzt werden können. Die Vorteile von Kunststoffen zu sehen und nicht den Kunststoff in globo zu verurteilen. Es wird keine Welt ohne Kunststoffe geben aber eine sauberere Welt ohne Abfall.

  2. erschütternd! Ein Verbot nuss sofort her! Den AO-Dreck habe ich leider auch benutzt! AOK kaufe ich nicht mehr!

    • Wieso ein „Verbot“?
      Sind wir so unmündig, dass wir ausstande sind zu erkennen, dass wir unsere Lebensgrundlage vernichten?
      Wenn wir eigenverantwortlich handeln, brauchen wir keine Verbote, weil es sich verbietet, etwas zu tun, dass einem anderen Lebewesen oder der Umwelt schadet.
      Jeder rennt heute mit irgenwelchen Getränken umher. Wieso? Kann man seinen Durst nicht zuhause stillen mit Wasser oder anderen Getränken aus Glasflaschen?
      Bei sich selbst muss man anfangen. Pausenbrote für Kinder in Papier einpacken und nicht in Plastikdosen. Was „versenken“ die 4000 Passagiere befördernden Schiffe direkt im Meer?
      Muss man unbedingt in Plastik verpackte Lebensmittel einkaufen? Weiss man wo Plastik dafür im Endeffekt landet? Kann man keinen Einkaufskorb nehmen? Bekleidung kaufen, die nicht aus Plastik besteht?
      Solange nicht jeder bei sich selbst anfängt, ertrinken wir eines Tages in unserem eigenen Müll bzw. dessen Rückständen.

  3. Fürchterlich was in manchen Gebieten passiert. Ich bin wirklich froh das es in Deutschland noch einigermaßen gut geregelt ist, wobei bei uns in vielen Wäldern noch sehr viel Plastik-Müll rumliegt! Man müsste eine Organisation bilden, in der Teams freiwillig den Müll sammeln und entsorgen, das wäre für die Umwelt eine Bereicherung!

    Gruß Viktor

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