Auch für Männer: Fordern Sie Unilever auf, seine Krebs-Chemikalien! aus Beauty-Produkten zu entfernen und Duftstoffe offenzulegen! – Act now to get cancer chemicals out of Unilever beauty products

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Die Kosmetikindustrie verwendet Tausende synthetischer Chemikalien in ihren Produkten, in Allem – vom Lippenstift über die Lotion, das Shampoo bis hin zur Rasiercreme. Viele dieser Substanzen werden auch in industriellen Fertigungsprozessen verwendet, um industrielle Ausrüstung zu säubern, Pestizide zu stabilisieren und Kupplungen zu fetten.

Die Industrie zur Herstellung von Körperpflegemitteln und Kosmetika gehört als Subbranche zur chemischen Industrie. Als wichtigster Hersteller weltweit gilt u. a. Unilever (Axe, Dove, DuschDas, Rexona u. a.).Unilever investiert jährlich fast sieben Milliarden Euro weltweit in Werbung. Mehr Informationen: Kosmetikgiganten und ihre Tricks!

160 Millionen Mal täglich wählt jemand irgendwo auf der Welt ein Unilever-Produkt. 400 Marken in über 14 Kategorien in den Bereichen Haushaltsreiniger, Körperpflegeprodukte und Lebensmittel. Unilever will sich zunehmend auf hochwertigere Kosmetikprodukte konzentrieren.

Erst gestern haben wir Ihnen in dem Beitrag: Vorsicht! Chemikalien in Kosmetika sogar Blei und Plazenta-Extrakt – Chemicals in Cosmetics Lead über die gefährlichen Inhaltsstoffe berichtet. Natürlich können wir auch jeden anderen Kosmetikgiganten anschreiben, wir haben uns diesmal für Unilever entschieden, denn wenn Unilever der Forderung folgt, werden andere Konzerne nachziehen.

Wir bitten Sie, uns bei der Aktion zu helfen, damit Unilever endlich seine krebserregenden Inhaltsstoffe entfernt. Auch ist es wichtig, die Duftstoffe offenzulegen, wie der folgende Beispiel zeigt.

Der achtzehnjährige Brandon Silk und zahllose andere wie er leiden unter schweren, manchmal lebensgefährlichen Reaktionen auf geheim gehaltene Inhaltsstoffe in parfümierten Kosmetika und Körperpflegeprodukten. Brandons Mutter Rosa kämpft seit acht Jahren darum, ihren Sohn, der sonst ein glücklicher und gesunder junger Mann ist, in der Schule zu halten und von den Notfallstationen der Krankenhäuser fernzuhalten.

Er leidet an einer schweren, lebensbedrohlichen Allergie gegen einen oder mehrere Duftstoffe, die im Körperspray Axe enthalten sind. Trotz Rosas Appell weigert sich Unilever, diese wichtige Information preiszugeben. Obwohl es nur ein kleines Wort auf der Zutatenangabe bedeutet, können Dutzende, ja sogar Hunderte Chemikalien enthalten sein — einschließlich solcher, die als krebserregend, hormonstörend oder verantwortlich für andere Krankheiten bekannt sind.

Tatsächlich betreffen Allergien gegen Duftstoffe zwei bis elf Prozent der allgemeinen Bevölkerung. Übertragen bedeutet dies, dass mehrere zehn Millionen Menschen davon betroffen sind und dass die Empfindlichkeiten gegen diese Chemikalien weiter zunehmen. Ohne genaue Angaben über enthaltene Duftstoffe ist es unmöglich für Konsumenten, problematische Inhaltsstoffe zu vermeiden. Ebenso ist es für Forscher und Regulierungsbehörden unmöglich zu verstehen, welches Universum von Zutaten bei der Zusammenstellung von Kosmetikprodukten verwendet wurde.

Werden Sie aktiv und fordern Sie von Unilever die genaue Angabe über Duftstoffe, die in Axe Körperspray und anderen Unilever-Produkten enthalten sind.

Doch es geht nicht nur um die Duftstoffe, es geht auch um die gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe im Allgemeinen – so hat 2015 Stiftung Warentest 25 exemplarisch ausgewählte Kosmetika untersucht, die auf Mineralöl basieren. Alle sind mit kritischen Substanzen belastet, von denen einige sogar als potenziell krebs­er­regend gelten. Es handelt sich dabei um aromatische Kohlen­wasser­stoffe (MOAH). Die Tester fanden bis zu 15 000-mal so viel MOAH wie in Lebens­mittel-Tests der Stiftung Warentest gemessen wurde. Namhafte Anbieter zeigten sich über­rascht von den Test­ergeb­nissen. Beiers­dorf teilte mit: „Klassische mineral­ölbasierte Rohstoffe verwenden wir ausschließ­lich in Qualitäten, die dem europäischen Arznei­buch entsprechen.“ Sinn­gemäß die gleiche Auskunft gaben Henkel, Johnson & Johnson und Unilever. Das Europäische Arznei­buch schreibt die Qualität von Rohstoffen für Arznei­mittel vor. Es nennt auch Prüfungen, mit denen die Reinheit fest­gestellt werden kann, unter anderem UV-Spektroskopie. Das Problem: Die Methode ist für den Nach­weis von MOAH nicht geeignet, siehe Testergebnisse Mineralöle in Kosmetika.

Karzinogen in Unilever Beauty-Produkten

Erst gestern berichteten wir in unserem Beitrag – Vorsicht! Chemikalien in Kosmetika sogar Blei und Plazenta-Extrakt – Chemicals in Cosmetics Lead–  über

Phtalate, 1,4-Dioxan, Parabene u. v. a.

Zum Beispiel fand die Campaign for Safe Cosmetics eine Reihe von Karzinogenen in Unilever Beauty – Produkten einschließlich: Formaldehyd freisetzende Konservierungsmittel DMDM Hydantoin in Suave Shampoos und Conditioner und Axe Haar-Produkten; Natriumlaurylethersulfat in Caress Body Wash und Dove Shampoos und Conditionern und Clear Shampoos und Conditionern.

Und „Duftstoffe“, ein Sammelbegriff für eine chemische Mischung, die Karzinogene, endokrine Disruptoren und Umweltgifte enthalten, wurden in jeder Unilever-Marke gefunden. Siehe https://secure3.convio.net/bcf/site/Advocacy?cmd=display&page=UserAction&id=324.

1,4-Dioxan wird nicht unter den Inhaltsstoffen aufgeführt. Es ist ein aus Petroleum hergestellter Schadstoff, der in Shampoos, Duschlotionen, Badeprodukten für Kinder und anderen schaumbildenden Kosmetika verwendet wird. Die internationale Behörde für Krebsforschung (IARC) hat es als ein mögliches Karzinogen klassifiziert und das nationale Toxikologie-Programm (NTP) hat es als voraussichtlich krebserzeugend eingestuft. [Siehe auch Wir schminken uns zu Tode – Vorsicht vor diesen Inhaltsstoffen]

Unter den Inhaltsstoffen kann man es unter dem oben genannten Namen nicht finden, aber wenn Sie auf dem Etikett Inhaltsstoffe auf -eth- (myreth, oleth, laureth, ceteareth) und –oxynol- sehen, sollten Sie wissen, dass diese (meistens schaumbildende Substanzen, Emulgatoren, Lösungsmittel) 1,4-Dioxan enthalten können.

Mehr Informationen:

Vorsicht! Chemikalien in Kosmetika sogar Blei und Plazenta-Extrakt – Chemicals in Cosmetics Lead

Wer schön sein will, muss leiden – Sexy Lips mit gesundheitlichen Folgen!

Parabene – Hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetik als „globale Bedrohung“

Wir schminken uns zu Tode – Vorsicht vor diesen Inhaltsstoffen

Dies passiert mit deinem Körper 10 Stunden nach Auftragen von Nagellack – This is What Happens to Your Body 10 Hours After Putting on Nail Polish

Krebserregende Chemikalien in Shampoos – Illegal Cancer-Causing Chemicals Found in Nearly 100 Shampoo Brands

 Aufforderung an Unilever, seine Krebs-Chemikalien aus Beauty-Produkten zu entfernen und Duftstoffe offenzulegen!

Die Aufforderung an Unilever kommt von der Kampagne für sichere Kosmetik (Campaign for Safe Cosmetics), die im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde. Zu dieser Gruppe zählen u. a. eine Organisation gegen Brustkrebs( Breast Cancer Fund), die Allianz für eine gesunde Zukunft (Alliance for a Healthy Tomorrow)  und Friends of the Earth . Die Kampagne startete auf Grund eines Berichtes zu „Not Too Pretty: Phthalate, Beauty – Produkte und die FDA“.  Im Frühjahr 2004 unterzeichneten die Mitglieder  von Campaign for Safe Cosmetics  und weitere 50 Organisationen einen Brief, der die Kosmetikfirmen und Hersteller von Körperpflegemittel aufforderte, giftige und gesundheitsschädliche Chemikalien aus den Produkten zu entfernen und durch andere sichere zu ersetzen. Sie können sich hier überzeugen, welche gesundheitsschädlichen  Inhaltsstoffe sich auch 2016 noch in den Kosmetika befinden: Vorsicht! Chemikalien in Kosmetika sogar Blei und Plazenta-Extrakt – Chemicals in Cosmetics Lead.

Siehe auch: OPEN LETTER CALLING ON UNILEVER TO BE TOXIC-FREE

Paul Polman, CEO of Unilever

The Unilever family is made up of some of the most popular and recognizable brands in the world. Caress, Axe, Degree, Suave, and Dove are considered trustworthy and great for the whole family, but there is nothing family friendly about cancer-causing chemicals in the basic hygiene and personal care products that I buy for myself and my kids every day!

Unilever markets its products to make women, men and children feel confident and proud of their bodies, even though many products across your brand lines contain cancer-causing chemicals. Research by the Campaign for Safe Cosmetics uncovered the following cancer chemicals in a wide range of Unilever products:

– DMDM hydantoin, a cosmetic ingredient that releases formaldehyde, a cancer-causing chemical, was found in a wide range of Unilever products from Vaseline branded lotions, Axe hair products, Suave kid’s shampoos, Ponds skin cleanser and Dove body wash and shampoos.
– Sodium Laureth Sulfate, an ingredient which can be contaminated by 1,4-Dioxane (a known carcinogen), was found in multiple products including Caress body wash, Suave 3-in-1 Shampoo, Conditioner, and Body Wash, and Axe 2-in-1 shampoo and conditioner.
– Triethonalamine (TEA), an ingredient which has been linked to nitrosamine contamination, chemicals linked to cancer, was found in Vaseline Intensive Care Cocoa Butter body lotion, Suave Cocoa Butter moisturizer and Pond’s Classic cleanser.
– Fragrance, a catch-all name for a secret chemical concoction, which may contain sensitizers, allergens, respiratory irritants, carcinogens, endocrine disruptors, neurotoxic chemicals or environmental toxicants, was found in every Unilever brand we researched.

A growing body of scientific evidence links increasing rates of breast cancer and other diseases to the chemicals in our everyday environment. Chemicals in our cosmetics and personal care products are adding to our daily dose of toxic exposures from our household cleaning products, our food, our air and our water.

As CEO of the third largest beauty products company in the world, show your customers that you care about their health and the health of their families by pledging to eliminate cancer chemicals from all of your personal care products.

When one in two women will be diagnosed with cancer in their lifetime, your company needs to take prevention more seriously. Ending my daily exposure to chemicals linked to cancer in Unilever hair products, lotions, body washes and moisturizers is a critically important step that Unilever can take today.

As a Unilever customer, please reply back and tell me how you plan to address my important concerns.

Da nur die Verbraucher aus den USA die Petition unterschreiben können – bitten wir Sie diese Kontaktadresse zu verwenden und den englischen Text einfach per Mail zusenden:

Oder schreiben Sie einfach — bitte entfernen Sie die gesundheitsschädlichen Stoffe aus Ihren Beauty-Produkten und legen Sie die Duftstoffe offen!

Unilever Deutschland GmbH
Konsumentenservice
Am Strandkai 1
20457 Hamburg
Email: unilever.service@unilever.com 

Laut Peta gibt Unilever zu, dass sie Tierversuche machen

Nicht nur für Frauen, Körperpflegeprodukte für Männer haben es mittlerweile ins Zentrum der Werbung geschafft. Hersteller wie Beiersdorf, L’Oréal Paris und Unilever stocken ihre Reklameetats auf. Unilever setzt „echte Männer in ihrer tatsächlichen Lebenswelt“ in Szene, Beiersdorf verpflichtete Joachim Löw als „Pflegecoach“ und L’Oréal Paris bringt Michael Ballack (2010 der Star unter den Fußballspielern) ins Spiel.

Die Nummer 1 im deutschen Männermarkt ist Beiersdorf Nivea for Men. Siehe auch: Wie kam Tchibo zu Kosmetik (Nivea), Klebemittel (Tesa) und Wundpflege (Hansaplast) und was macht Nestlé im Aufsichtsrat?

Zweitstärkste Kraft ist Men Expert vom Hersteller L’Oréal. Dove (Unilever) startete 2010 mit der neuen Männermarke Dove men + care und einer großangelegten Einführungskampagne.

Die Männerkosmetik floriert. Für fast jeden zweiten Mann steht das Aussehen an erster Stelle. Tiegel und Cremetöpfe sind keine reine Frauensache mehr. 895 Mio. EUR gaben Männer in 2010 für Kosmetik und Pflegeprodukte aus, Tendenz steigend. Deos, Pflegecremes, Düfte und Duschgels sind zurzeit die Wachstumstreiber im Männerpflegemarkt. Das herauszufinden, war sogar der Axel-Springer-AG eine eigene Marktanalyse in 2011 wert. Sie finden diese unter TrendTopic – Beauty.

Unilever

Unilever

Das breit aufgestellte Unternehmen Unilever verdient einen Großteil seines Umsatzes mit Kosmetikartikeln. Vor allem die Marke Axe sorgt mit aufwendigen Werbekampagnen für Aufmerksamkeit bei den Kunden. Mehr als 18 Milliarden Euro Jahresumsatz erwirtschaftet Unilever mit Körperpflegeartikeln. Dove und Clinique werden zu den wertvollsten Körperpflege- und Kosmetikmarken der Welt gerechnet. Bei Deodorants (u. a. Axe und Rexona) ist Unilever Weltmarktführer.

Unilever ist mit einem Umsatz von über 50 Milliarden Euro nach Procter & Gamble und Nestlé der drittgrößte Hersteller von FMCG (Fast Moving Consumer Goods) weltweit. Der Konzern entstand 1930 aus der Fusion des britischen Seifenherstellers Lever Brothers mit dem niederländischen Margarineproduzenten Margarine Unie, die beide auf westafrikanisches Palmöl angewiesen waren und sich durch den Zusammenschluss bessere Einkaufsbedingungen erhofften.(Siehe: Palmöl – Ein Boom mit verheerenden Folgen!)

160 Millionen Mal täglich wählt jemand irgendwo auf der Welt ein Unilever-Produkt. 400 Marken in über 14 Kategorien in den Bereichen Haushaltsreiniger, Körperpflegeprodukte und Lebensmittel. Unilever will sich zunehmend auf hochwertigere Kosmetikprodukte konzentrieren.

Eingeführt 1983 in Frankreich, stärkt unsere Kult-Marke Axe jetzt in mehr als 60 Ländern jungen Männern den Rücken im Paarungsspiel – genauso schreibt es Unilever auf ihrer Webseite. Früher reichten Wasser und Seife und eine gehörige Portion Charme. Die Seife dafür hat Unilever ebenfalls: Lux wurde nach ihrer Einführung 1924 die erste Seife für den Massenmarkt. Heute erzielt sie global einen jährlichen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro.

Die Unilever hat sich mit ihren Zahnpflegemarken Mentadent, Pepsodent und Signal mit der größten Zahnföderation in der Welt, dem FDI, zusammengetan, der mehr als 750 000 Zahnärzte rund um die Welt vertritt.

Unilever wirbt mit dem Spot „Nimm dein Schicksal selbst in die Hand“ – das machen wir auch – deshalb bitte fordern Sie Unilever auf , die gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe zu entfernen!

Um die Stellung seiner Marken gegen Konkurrenten wie Procter & Gamble oder Henkel und Handelsmarken behaupten zu können, investiert Unilever jährlich fast sieben Milliarden Euro weltweit in Werbung. Mehr Informationen: Die Macht der Lebensmittel-Giganten

Doch anstatt Milliarden Euro in Werbung sollte Unilever lieber die gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe meiden.

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Act now to get cancer chemicals out of Unilever beauty products

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While you might not recognize the cosmetic giant Unilever by name, adults and kids alike are loyal consumers of many of its popular brands like Suave, Axe, Caress, Dove, Degree, and Clear. That’s what made the cancer-causing chemicals we found in these Unilever products even more disturbing! Campaign for Safe Cosmetics research uncovered:

– Formaldehyde-releasing preservative DMDM hydantoin in Suave shampoos and conditioners and Axe hair products;

– Sodium laureth sulfate, a chemical which is linked to 1,4-dioxane contamination, in Caress body washes and Dove shampoos and conditioners, and Clear shampoos and conditioners; and

– Fragrance, a catch-all term for a chemical concoction which can contain carcinogens, endocrine disruptors, and environmental toxicants alike, in everyUnilever brand we researched!

As the third largest personal care products company in the world, generating $16 billion in beauty sales annually, Unilever can and should do better. Tell Unilever that cancer-causing chemicals have no place in your family’s beauty and personal care regime.

Targets: Paul Polman, CEO of Unilever Act now! 

Demand Unilever disclose their fragrance ingredients

AXE action 1.jpgEighteen year old Brandon Silk and countless others like him suffer serious, sometimes deadly, reactions to the secret ingredients in fragranced cosmetics and personal care products. In Brandon’s case his mom, Rosa, reports for the last eight years she has been struggling to keep her son, an otherwise happy and healthy young man, in school and out of hospital emergency rooms to protect him from a severe, life-threatening allergy to one or more of the fragrance ingredients used in Axe Body Spray. Despite Rosa’s pleas, Unilever the manufacturer of Axe Body Products refuses to disclose this vital information.

Although it’s just one little word on an ingredient label, fragrance can contain dozens, even hundreds, of chemicals—including known carcinogens, hormone-disruptors, environmental toxicants and other chemicals of concern. In fact, fragrance allergies affect two to 11 percent of the general population. This translates into tens of millions of people who are globally affected by fragrance and studies suggest that this chemical sensitivity is on the rise. Without required fragrance ingredient disclosure, it is impossible for consumers to avoid problematic ingredients or for researchers and regulators to understand the full universe of ingredients used to formulate cosmetic products.

Take action and demand Unilever fully disclose the fragrance ingredients in Axe Body Spray and other Unilever products.

Recipients

ACT NOW 

OPEN LETTER CALLING ON UNILEVER TO BE TOXIC-FREE

FRIDAY, JULY 8, 2016

July 8, 2016

Paul Polman, CEO
Unilever Plc
Unilever House
100 Victoria Embankment
London EC4Y 0DY, United Kingdom

Dear Mr. Polman,

We are writing as a broad coalition of organizations—including consumer, public health, environmental, environmental justice, health care professionals’, and parents’ groups—that have joined together to improve public health by reducing exposure to toxic chemicals. We represent millions of people across the country who are concerned about the safety of chemicals in everyday Products, including personal care Products.

We are writing to ask you to join other industry-leading companies by putting in place a more protective, comprehensive, company-wide chemical ingredient policy that is fully disclosed to the public, and to disclose the specific mixture of ingredients in “fragrance” in each of your products.

We commend Unilever for phasing out phthalates,[1] triclosan,[2] and plastic microbeads[3] from your personal care products. These steps toward safer ingredient policies give consumers more confidence in the products they buy and use every day, and push the industry as a whole to be phase out chemicals of concern. However, there is still a long way to go toward safer products and greater transparency.

Many chemicals in personal care Products are linked to negative health effects, like cancer,[4] developmental and reproductive problems,[5],[6] neurotoxicity,[7] hormone disruption,[8],[9] and more. As you know, people across every demographic use personal care products every day, and as a result, face daily, cumulative exposure to the chemicals in those products. Consumers deserve to know which ingredients they are being exposed to, and they are increasingly demanding to know what’s in their products.

Indeed, as consumers become more informed, they demand more products free of chemicals of concern. Companies that respond to these demands in meaningful ways will be the ones whoWIN consumers’ trust. In fact, the marketplace has already begun to move away from toxic chemicals, contributing to the growth of an $11 billion safe cosmetics industry. The Honest Company, founded on principles of safety, sustainability, and integrity, skyrocketed to a valuation of $1.7 billion[10] just three years after its founding.

Large, multinational companies like Johnson & Johnson have also responded to consumer demand to remove some chemicals of concern from their Products, and Johnson & Johnson has developed a website describing its ingredient policies for several chemicals of concern for its personal care and baby products, thus acknowledging customer demand for safer products. But even industry leaders have much more to do to ensure transparency and safety of all ingredients in their products, and there is room to lead the way among personal care product companies.

As a leading personal care products company, we believe Unilever has a major Opportunity and responsibility to address this widespread public health threat, and the concerns of its Customers. Our groups call on Unilever to make the following commitments:

1)    Adopt a comprehensive, company-wide chemical policy to identify and eliminate chemicals linked to adverse health effects from your products and replace them with safer alternatives. This policy should include known or suspected carcinogens, mutagens or reproductive toxicants (CMRs), neurotoxins, endocrine disruptors, and persistent, bioaccumulative and toxic substances (PBTs).

2)    Create a timeline to promptly implement each element of that policy;

3)    Fully disclose the policy and timeline to the public, online and in corporate social responsibility reports;

4)    Disclose all ingredients in your personal care products, including product-specific constituent ingredients of fragrance and preservatives, on packing where feasible, and in all cases, online.

We would welcome the opportunity to publicly praise Unilever for committing to these important changes.

We look forward to working together to protect public health, provide consumers with more information and safer products, and show that Unilever is an industry leader in chemical ingredient safety. If you have any questions, please CONTACT Dev Gowda at 312-544-4433 x 210, or dev@pirg.org.

Thank you.

Sincerely,

Alliance of Nurses for Healthy Environments

Alaska Community Action on Toxics

Campaign for Safe Cosmetics

Center for Health, Environment & Justice

Clean and Healthy New York

Coming Clean

Consumer Action

Environment America

Greenpeace

Headwater

Learning Disabilities Association of Maine

Made Safe

Moms Clean Air Force

Safer Chemicals Healthy Families

Sierra Club

U.S. Public Interest Research Group

cc: Tom Langan, External Affairs Director- North America


[1] Unilever, Controlling impurities, https://www.unilever.com/about/innovation/Our-products-and-ingredients/Your-ingredient-questions-answered/Controlling-impurities.html

[2] Unilever, Triclosan and triclocarban, https://www.unilever.com/about/innovation/Our-products-and-ingredients/Your-ingredient-questions-answered/Triclosan-and-triclocarban.html

[3] Unilever, Plastic scrub beads, https://www.unilever.com/about/innovation/Our-products-and-ingredients/Your-ingredient-questions-answered/Plastic-scrub-beads.html

[4] For example, the Campaign for Safe Cosmetics found a number of carcinogens in your Unilever beauty products including: Formaldehyde-releasing preservative DMDM hydantoin in Suave shampoos and conditioners and Axe hair products; Sodium laureth sulfate, a chemical linked to 1,4-dioxane contamination, in Caress body washes and Dove shampoos and conditioners, and Clear shampoos and conditioners; and “Fragrance,” a catch-all term for a chemical mixture which can contain carcinogens, endocrine disruptors, and environmental toxicants alike, in every Unilever brand researched. Available at https://secure3.convio.net/bcf/site/Advocacy?cmd=display&page=UserAction&id=324.

[5] Susan Duty et al, “Personal CarePRODUCT Use Predicts Urinary Concentrations of Some Phthalate Monoesters,” Environmental Health Perspectives 113: 1530-1535, doi:10.1289/ehp.8083, 18 July 2005.

[6] Sheela Sathyanarayana et al, “Baby Care PRODUCTS: Possible Sources of Infant Phthalate Exposure,” Pediatrics 121: e260-e268, doi:10.1542/peds.2006-3766, 1 February 2008.

[7] ASTDR, Toxicologial Profile for Toluene, September 2000. Available at:http://www.atsdr.cdc.gov/toxprofiles/tp56.pdf. Accessed April 4, 2016.

[8] Veldhoen N, Skirrow RC, Osachoff H, Wigmore H, Clapson DJ, Gunderson MP, Van Aggelen G, Helbing CC. 2007. The bactericidal agent triclosan modulates thyroid hormone-associated gene expression and disrupts postembryonic anuran development. Aquat Toxicol. 2006 Dec 1;80(3):217-27. Epub 2006 Sep 29.

[9] Routledge EJ, Parker J, Odum J, Ashby J, Sumpter JP, 1998. „Some alkyl hydroxy benzoate preservatives (parabens) are estrogenic.,“ Toxicol Appl Pharmacol. 1998 Nov;153(1):12-9.

[10] Fortune, Telling the truth pays: Jessica Alba’s Honest Company is worth $1.7 billion,http://fortune.com/2015/08/14/jessica-alba-honest-valuation/, February 15, 20

Netzfrauen Ursula Rissmann.Telle (Übersetzung) und  Doro Schreier (Informationen)

deutsche Flagge

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Es wurde Zeit das die Öffentlichkeit das erfährt ,aber das sollte noch besser gehen über fernsehen . Eine schweinerei das so etwas auf den Markt kommt . Ich versuche seit ein paar Jahren allen dem aus dem Wege zu gehen nichts zu verwenden wo eine Chemikalie enthalten ist auch bei Lebensmittel ,aber dafür geht es mir mit 69 Jahren gut meine Allergien sind verschwunden .jetzt muss ich nur noch den richtigen Nagellack finden .

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