Wem gehört das Wasser? Wasser ist ein Allgemeingut und gehört der gesamten Menschheit und nicht nur Profiteuren!!

Wasser7777Wasser ist ein knapper Rohstoff und wird trotzdem zum Beispiel an Nestlé, man staune, für 3,71 $ pro 1 Million Liter verkauft. Dies ist ein Beispiel für die Korruption der öffentlichen Hand durch private Konzerne!

Wem gehört das Wasser?

Vor allem in Dürre- und Trockengebieten bei schwindenden Süßwasserressourcen weltweit wird diese Frage immer häufiger in den Mittelpunkt gestellt.

Die Folgen einer Dürre wird an Kalifornien sichtbar. Kalifornien befand sich im fünftem Dürrejahr in Folge. 80 Prozent der kalifornischen Ölproduktion und 45 Prozent der Agrarproduktion stammen aus diesem Bundesstaat. Und während die Bürger zum Wassersparen angehalten wurden, bezahlte der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt Nestlé für 102 200 000 Liter Wasser (27,000,000 gallons) $524. Ungerecht, oder? Siehe: Kalifornien – Trotz Dürre und abgelaufener Genehmigung, Nestlé bedient sich am Wasser

Neue Informationen:

Laut WaterAid haben 42 Millionen Äthiopier keinen Zugang zu sicherem Wasser. Die ausbleibende Regenzeit setzt den Menschen in Ostafrika schwer zu. Die Vereinten Nationen haben wegen der Hungerkrise in mehreren afrikanischen Ländern vor einem «Massensterben» gewarnt. In Ostafrika herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit fünf Jahrzehnten. Die anhaltende Dürreperiode hat zu erheblichen Ernteausfällen geführt. 20 Millionen Menschen sind akut in ihrer Existenz bedroht. Neben alten Menschen sind vor allem Babys und kleine Kinder vom Hungertod bedroht. In Äthiopien sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen etwa 5,6 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Trotz Dürre-Katastrophe – Nestlé pumpt 50.000 Liter pro Stunde Wasser aus Äthiopiens Boden.

Auch die Bürger von Ontario stellen sich zu Zeit die Frage, warum eine Regierung  bereitwillig  auf Milliarden Dollar Einnahmen verzichtet, die dringend benötigt werden.

Warum sollte die Regierung zumindest nicht die eigenen Wasserflaschen auf dem freien Markt verkaufen, anstatt dass man diese Einnahmen Nestlé überlässt? Gerade die Abfüllung von Wasser ist kein anspruchsvoller oder teurer Prozess. Seit Jahrzehnten erlaubt die Regierung von Ontario Nestlé und anderen privaten Firmen, im wahrsten Sinne des Wortes gebührenfrei ihr Wasser aus dem Grundwasser zu ziehen, um es dann in Flaschen abgefüllt an die Bürger von Ontario mit einem respektablen Gewinn in Form von Mineralwasser, Bier oder Limonade zu verkaufen. Nach heftigem Protest aus der Bevölkerung und von Umweltschützern wurde dann doch eine Schutzgebühr erhoben. Und man staune, diese beträgt nur 3,71 $ pro 1 Million Liter und man erlaubt Nestlé einen durchschnittlichen Verbrauch von 3 Millionen Liter pro Tag für Wasser, das im öffentlichen Besitz ist.

Dies ist ein weiteres Beispiel für die Korruption der öffentlichen Hand durch private Konzerne, ähnlich wie die jüngsten Enthüllungen von Offshore-Steuerparadiesen wie Panama oder Luxemburg.

Was würden Sie sagen, wenn Sie wüssten, dass eine Geldanlage mit dem „Blauen Gold“ möglich ist? Die dann auch noch als „Grüne Geldanlage“ bezeichnet wird und hohe Renditen verspricht? Wenn es dann auch noch Steuervorteile bietet, ist es nicht dann auch, wie die Enthüllungen um die Offshore-Steuerparadiese?

Wasser ist auch ein Investment-Thema – und ein hervorragender Ort für diese Anlage ist Luxemburg!

Bei den vielen Skandalen um die Offshore-Steuerparadiese wird nie erwähnt, dass dank hervorragender rechtlicher und steuerlicher Rahmenbedingungen sich das Großherzogtum Luxemburg in den letzten Jahren zum wichtigsten Fondsplatz Europas entwickelt hat. Davon profitieren Fondsgesellschaften aus der ganzen Welt. Der Finanzplatz Luxemburg ist heute Europas führendes Zentrum für Investmentfonds und steht weltweit auf Platz 2 nach den USA. Ein Drittel des weltweiten Fondsvermögens, rund zwei Billionen Euro, wurde 2013 in Luxemburg verwaltet. Zum 30. September 2015 waren in Luxemburg 143 Banken aus 27 verschiedenen Ländern registriert. Hiervon kommen insgesamt 26 aus Deutschland; Damit sind die deutschen Banken auf dem Luxemburger Bankenmarkt mit Abstand am zahlreichsten vertreten. Siehe auch: Skandal-Whistleblower von „Luxleaks“ werden bestraft – Mitverantwortlicher Jean-Claude‪ Juncker‬ weiterhin Präsident der EU-Kommission

Zum Beispiel werben die Fondgesellschaften mit hohen Renditen, denn gerade in der Niedrigzinsphase suchen Anleger immer nach neuen lukrativen Anlagesegmenten. Da macht man sogar vor Anlagen in Naturkatastrophengebieten nicht halt. Siehe Wahnsinn – Aus Profitgier wetten mit Wasser, Gesundheit, Wald und Land – nun auch gegen Naturkatastrophen!

Aus einer Empfehlung für Anleger: Limitiertes Angebot und steigende Nachfrage machen Wasser auch als Investment interessant. Anleger erhalten durch spezielle Wasserfonds Zugang zu einem lukrativen Marktsegment. In den Portfolios der Fonds findet sich die ganze Bandbreite an Unternehmen, die im Bereich Wasserver- und -entsorgung tätig sind. Wichtige Gesellschaften in diesem Bereich sind beispielsweise die China Water Affairs Group Limited, die ebenfalls in China ansässige Sound Global Holdings Limited oder auch die französische GDF SUEZ S.A. sowie die deutsche RWE AG. (…)

Beim Thema Wasserinvestments geht es um zwei Faktoren: Einerseits lässt die Angebotsverknappung bei steigender Nachfrage den Schluss zu, dass Unternehmen aus dem ‚Wassersektor‘ größere Wachstums- und damit Gewinnchancen ausweisen als der Branchendurchschnitt

Das ist für Investoren aus Renditegesichtspunkten eine interessante Perspektive. Wasserinvestments haben in der Regel einen gesellschaftlichen Nutzen im Blick und erfüllen den häufigen Anlegerwunsch, das Kapital unter Einhaltung nachhaltiger Kriterien zu investieren. – so die Fondsgesellschaften.

Einhaltung nachhaltiger Kriterien? Gerade die von den Fondgesellschaften empfohlenen Konzerne sind alles andere als nachhaltig!
Gerade die französische GDF SUEZ S.A. sowie die deutsche RWE AG investieren u. a. in Atomkraft! Siehe:  Achtung – Rette sich, wer kann – Notfallmaßnahmen – Sorge vor Atomunfall – Jodtabletten für die Bürger in NRW und Belgien!
Zu den Wasserkonzernen in China: Chinas Behörden wollen in Tibet die Energiegewinnung durch Wasserkraft massiv ausbauen. Mehr als 100 Staudämme sollen in den kommenden Jahren an den sieben großen Flüssen Salween, Brahmaputra, Irrawaddy, Indus, Ganges, Gelber Fluss und Jangtse gebaut werden. Wer an den Flüssen wohnt, wird zwangsweise umgesiedelt. Von den Stauseen im Himalaya sind nicht nur die sechs Millionen Tibeter betroffen, sondern auch Hunderte Minderheiten an den Unterläufen dieser Flüsse. Siehe: Chinas neue Dämme in Tibet – Der Zusammenbruch Tibets

Wir haben Ihnen ein paar Wasserfonds aufgelistet, und wie Sie feststellen werden, sind diese in Luxemburg gelistet. – Eine kleine Auswahl von  Wasserfonds im Überblick 

Fonds WKN Performance (5 Jahre)
Pictet – Water-P EUR 933349 63,67 %
KBC Eco Fund Water A0F6Z0 75,54 %
RobecoSAM Sustainable Water 763763 59,57 %
ÖkoWorld Water for Life A0NBKM 32,47 %
JSS Sustainable Water Fund A0M90M 51,26 %
SWC (LU) EF Global Water Invest A0MSPX 61,87 %

Quelle: Edisoft, Zeitraum: 10. 03. 2011 – 10. 03. 2016

Produkte zu diesem Thema
Pictet – Water-P EUR von Pictet Asset Management (Europe) S.A.
RobecoSAM Sustainable Water Fund B von GAM (Luxembourg) S.A.
KBC Eco Fund Water (thes.) von KBC Asset Management NV
Swisscanto (LU) Equity Fund Global Water Invest B von SWISSCANTO ASSET MANAGEMENT INTERNATIONAL S.A.
JSS Sustainable Water Fund P EUR dist von J. Safra Sarasin Fund Management (Luxembourg) S.A.
ÖkoWorld Water for Life C von ÖkoWorld Lux S.A.

Warum können Konzerne wie Nestlé, Danone oder Coca-Cola in verschiedenen Wasserfonds enthalten sein?

Konzerne wie Nestlé, Danone oder Coca-Cola verdienen am Abfüllen von Trinkwasser in Plastikflaschen und tragen laut Ansicht verschiedener Fondsmanager zur Wasserversorgung in vielen Regionen bei.  Da aber diese Konzerne in Verruf geraten sind, verzichten einige Fonds auf diese Konzerne, aber nicht weil diese Wasser abgraben, sondern weil sie diese mit der Produktion der Flaschen, den langen Transportwegen und schließlich den entstehenden Müllbergen jedoch alles andere als ökologisch sehen. Erstaunlich oder?  Denn auch das Wasser zu stehlen sollte als ökologisches Verbrechen gesehen werden.

Mineralwasser – Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi beherrschen Weltmarkt

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Nr 1 – mit über 7 Milliarden Franken ist Nestlé

Das Recht auf Wasser ist ein Menschenrecht! Doch Nestlé-Verwaltungsratschef Peter Brabeck macht kein Geheimnis daraus, dass Wasser in seinen Augen kein öffentliches Gut sein sollte, sondern auch einen Marktwert wie jedes andere Lebensmittel benötige. Nestlé hat weltweit Wasserrechte gekauft, auch in sehr trockenen Regionen.

In Algerien erwarb Nestlé die Wassernutzungsrechte und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In Pakistan das Gleiche. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen verkauft, während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat.

Äthiopien leidet unter schwerster Dürre seit 50 Jahren – doch Nestlé nimmt keine Rücksicht!

Nestlé Waters investiert in Nigeria und Äthiopien. Mehr als 10 Millionen Menschen in Äthiopien, darunter 5,65 Millionen Kinder, leiden unter der schlimmsten Dürre seit mehr als 50 Jahren. In Nigeria sieht es nicht besser aus. In Nigeria gilt der Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken und trotzdem baut Nestlé auf einem 14,6 Hektar großes Gelände eine neue Wasser-Fabrik für die Marke „Pure Life“.

Jetzt ist es offiziell! Anfang Mai 2016 gab Nestlé bekannt, dass die Nestlé-Tochter Nestlé Waters in Äthiopien gemeinsam mit den Besitzern des lokalen Getränkeherstellers Abyssinia Springs ein Joint Venture-Unternehmen gegründet hat. Geplant ist, dass das Unternehmen in Sululta nahe der Hauptstadt Addis Abeba in der dortigen Anlage auf nachhaltiger Basis Wasser in Flaschen abfüllt und diese im ganzen Land vertreibt. Kann man nachhaltig Wasser abfüllen in einem Land, in dem seit Monaten Millionen Menschen unter einer Hungerkatastrophe leiden, ausgelöst durch eine Dürre, die in dem Land am Horn von Afrika durch ausgebliebenen Regen verursacht wurde?

Great Abyssinia ist seit über zehn Jahren im Geschäft und produziert täglich 400 000 Halbliterflaschen Wasser. Wasser, das sich die Menschen, die unter der Dürre leiden, nie werden kaufen können.

Schauen wir in andere Länder wie Pakistan: Dort soll das Grundwasservorkommen so stark ausgebeutet worden sein, dass der Grundwasserspiegel sinkt und die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu frischem Wasser hat. Auch in den USA haben Anwohner gegen Abfüllwerke von Nestlé geklagt, weil der Grundwasserspiegel gesunken ist. Oder in Südafrika zum Beispiel, dort befindet sich ein Slum direkt neben der Wasserfabrik. Für die Slumbewohner gibt es kein Wasser. Seit 2011 wird die Fabrik wirtschaftlich von Nestlé genutzt. 282 000 Liter Trinkwasser werden täglich in Flaschen abgefüllt und abtransportiert. Der unterirdische Schatz heißt nun „Pure Life“.  Die Menschen dort leben inmitten von Müll, Ratten, Toiletten ohne Wasseranschluss und ohne fließendes Trinkwasser. Nestlé, das Wasser abgräbt – Kinderarbeit, u. v. m., erhielt erst 2011 die Wasserlizenz für Doornkloof, eine der besten Trinkwasserquellen Südafrikas, zur Abfüllung ihrer Marke „Pure Life“. Sie läuft zwanzig Jahre. Mindestens so lange darf Nestlé dort exklusiv das Wasservorkommen ausbeuten: 103 Millionen Liter im Jahr. Siehe: Trotz Dürre-Katastrophe und Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken – Nestlé gräbt das Wasser ab – neue Abfüllanlagen in Äthiopien und Nigeria

Nr. 2 mit einen Umsatz von über  4,2 Milliarden Euro ist Danone

Die internationale Danone-Gruppe hat ihren Sitz in Paris und ist einer der größten Nahrungsmittelkonzerne weltweit. Im Jahr 2014 erwirtschaftete Danone weltweit einen Umsatz von mehr als 21 Milliarden Euro. Der Geschäftsbereich Wasser ist weltweit Nummer 2 und erzielte 2014 einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro. –  die wichtigsten Marken: Mineralwasser Volvic und Evian

Schon erstaunlich, wenn man in dem Nachhaltigkeitsbericht von Danone liest: Wir schaffen Zugang zu sauberem Trinkwasser in Afrika (2005-2009): Mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen in Äthiopien den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen, hat die Trinkwasserinitiative von Volvic und UNICEF Deutschland bis 2009 den Bau von 142 Brunnen – mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 10 Jahren – finanziert. Damit konnten mehr als 5 Milliarden Liter sauberes Trinkwasser in Äthiopien sichergestellt werden, so Danone. Wie schon oben bei Nestlé berichtet, leidet Äthiopien unter der schwersten Dürre und Millionen Menschen leiden unter Wassermangel. Manchmal müssen wir uns fragen, ob die Wasserkonzerne Brunnen bauen und Gutes zu tun und das auch berichten und andere Wasserkonzerne nutzen dann wieder diese Brunnen, um Wasser für die Flaschen abzugraben – und für die arme Bevölkerung bleibt nichts!

Und es ist auch erstaunlich, wenn solche Konzerne wie Danone bei der jetzt erst stattgefundenen World Water Week in Stockholm sich als DIE Konzerne präsentieren, die dafür sorgen wollen, dass Menschen nicht mehr unter Wassermangel leiden. Zahlen können diese Menschen die Wasserflaschen nicht!

In einer Werbekampagne wirbt Evian mit dem Umstand, dass das Mineralwasser auch ohne Abkochen für Säuglinge geeignet wäre. Bei Untersuchungen fand man jedoch heraus, dass sich im Wasser Keime befinden und es daher ein Risiko für Säuglinge und Personen mit schwachem Immunsystem darstellen könnte. Dazu auch. Erneut Rückstände im Mineralwasser – Pestizide, Pilze, Süßstoffe

Die neusten Kreationen von Danone Wasser haben wir auf Twitter gefunden.

Nummer 3 – Coca-Cola

Coca Cola

Coca Cola

Zu Coca Cola haben wir eigentlich schon alles geschrieben. Coca Cola hat ein weltweites Imageproblem. Doch was vielen unbekannt sein dürfte: Coca Cola verbraucht nicht nur viel Wasser für die Herstellung von der Marke Coca Cola, sondern vertreibt eigene Wassermarken. 

Alles begann im Jahre 2000, Nestlé brachte mit Aquarel die erste europäische Wassermarke auf den Markt und  zeitgleich präsentierte Coca-Cola die Marke Bonaqa. Beide Konzerne zogen in einen großen „Wasserkrieg“ und investierten Millionen Euro für die Vermarktung in TV- und Hörfunkspots sowie Fachhandelsanzeigen und umfangreichem Verkaufsförderungsmaterial – mit Erfolg. Denn der Umsatz  mit Wasserflaschen stieg enorm an.

Coca Cola benutzt Leitungswasser

2004 musste der Getränkehersteller, der das Geheimnis seiner braunen Brause mit so großem Aufwand vor Nachahmern schützt, mit einem höchst peinlichen Geständnis an die Öffentlichkeit gehen. Das Mineralwasser Dasani, das pro halbem Liter für 95 Pence (etwa 1,43 Euro) verkauft wird, ist einfaches Leitungswasser aus Sidcup.

Seitdem ergießt sich ein Schwall von Häme über Coca-Cola. „It’s the real thing…Coke’s tap water from Sidcup“, titelte die „Times“. Der „Independent“ verglich den Dasani-Flaschenpreis mit dem Preis für einen halben Liter Leitungswasser in Sidcup: 0,03 Pence.

Doch damit nicht genug. Der Versuch des Konzerns, den Flaschenpreis mit der Veredelung des Wassers zu rechtfertigen, ging ebenfalls gründlich daneben. In der Presse-Erklärung und auf der firmeneigenen Website hieß es nämlich, das Dasani-Wasser habe einen „ausgeklügelten Reinigungsprozess“ durchlaufen. Daraufhin meldeten sich sofort die örtlichen Wasserwerke mit feinem englischen Humor zu Wort: „Wir denken nicht, dass es irgendwelche Unreinheiten im Leitungswasser gibt“, sagte Barry Clarke, Sprecher von Water UK, „dass das Wasser sauber ist, ist auch die Meinung der amtlichen Prüfer, die etwa drei Millionen Stichproben pro Jahr machen“.

In Deutschland verkauft Coca-Cola das Tafelwasser Bonaqua. Auch hier kommt der Grundstoff, also 99,9 Prozent von den örtlichen Wasserwerken der Abfüllbetriebe. Da der Begriff Tafelwasser in Deutschland eine solche Herstellungsweise zulässt, kommt der Getränkehersteller auch nicht in Konflikt mit dem Gesetz.

Siehe auch:  Coca Cola – Die etwas andere Werbung

Nr. 4. PepsiCo

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Sie umfasst 22 verschiedene Produktlinien in mehr als 200 Ländern. Der Jahresumsatz beträgt mehr als 66 Milliarden US-Dollar, ein wesentlicher Teil auch mit Wasser.

Hunderte von Lebensrechtsorganisationen forderten 2011 zu einem allgemeinen Boykott der Produkte von PepsiCo auf, weil der Multikonzern eine Partnerschaft mit Senomyx unterhält. Diese Biotech-Gesellschaft verwendet die Zellen von durch Abtreibung ermordeten ungeborenen Kindern in der Forschung und Entwicklung von Geschmacksverstärkern für die Lebensmittelindustrie. LifeSiteNews berichtete bereits über die Zusammenarbeit großer Lebensmittelkonzerne wie PepsiCo, Kraft Nahrungsmittel und Nestlé mit Senomyx. Der Protest hält bis heute an! Siehe: Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten

Auch PepsiCo will mit Nachhaltigkeit punkten, steht aber den anderen Konzernen in Nichts nach. Coca-Cola (z. B. Apollinaris, Dasani, Vitamin Water) und Pepsi (z. B. Aquafina) besitzen besonders in den USA hohe Marktanteile und bemühen sich, auf den internationalen Märkten zu Nestlé und Danone aufzuschließen.

Fazit: Weltweit werden in jedem Jahr mehr als 200 Milliarden Liter Wasser in Flaschen abgefüllt. Den Löwenanteil machen dabei große Konzerne wie Nestlè, Coca Cola, Pepsi oder auch Danone unter sich aus. Was Nestlé und Danone noch nicht an sich gerissen haben, wird nun von Coca-Cola und Pepsi übernommen. 

Wem gehört das Wasser?

Heute beherrschen eine Reihe multinationaler Konzerne die globalen Wassermärkte, angefangen bei der Produktion der nötigen Anlagen für die Wasserproduktion über Abfüllanlagen für Flaschenwasser bis hin zu privaten Wasserversorgern und Großhändlern. In diese investieren wiederum Fonds in dem Steuerparadies Luxemburg.

Und als wenn nicht schon genug Milliarden Euro in sogenannte Offshore-Steuerparadiesen verschwinden, verdienen die Konzerne wie Nestlé, Danone, Coca Cola und Pepsi an dem Wasser, das den Menschen genommen, dann abgefüllt und wieder an genau diese Menschen teuer verkauft wird. Paradox oder?  

Und wenn man bedenkt, dass Coca Cola auch noch durch Steueroasen wie den kleinen US-Staat Delaware oder die Cayman Islands seine Steuern optimiert, dann muss man sich wirklich fragen, warum verkaufen die Regierungen nicht selber ihr Wasser in Flaschen? Die Milliarden Euro würden aus so manchen Schuldenländern reiche Länder machen. Wenn man dann noch die Milliarden Euro für die Bankenrettungen zurückholt, die ja in die Wasserkonzerne investieren, dann ginge es allen Ländern gut.

Doch anstatt, dass die Regierungen handeln, verkauft man auch noch die wertvollen Wasserquellen an die „Reichen“, die ebenfalls ihre Steuern in den Steueroasen optimieren. Es ist ein beunruhigender Trend im Wassersektor, der in rasender Geschwindigkeit weltweit fortschreitet. Glücklich, wer eigene Wasserquellen besitzt. Ja, in der Tat besitzt der Hedge-Fonds-Milliardär John Dickerson Wasserquellen. Gerade nun, wo zurzeit von Utah bis Kalifornien das Wasser immer knapper wird.  Und auch andere “ Wasser-Barone“ – die Wall-Street-Banken und elitäre Multimilliardäre  kaufen Wasser auf der ganzen Welt auf, und zwar in einem noch nie dagewesenen Tempo. Siehe: Wall Street Mega-Banken und Milliardäre kaufen das globale Wasser auf!! Wall Street Mega-Banks Are Buying Up The World’s Water

Experten sagen voraus: Der Rohstoff Wasser wird in den nächsten Jahrzehnten wichtiger werden als Öl. In vielen Ländern ist die Krise längst da und weitere Länder werden folgen.

Wasser ist ein Allgemeingut und gehört der gesamten Menschheit und nicht nur Profiteuren!!

Netzfrau Doro Schreier

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Wall Street Mega-Banken und Milliardäre kaufen das globale Wasser auf!! Wall Street Mega-Banks Are Buying Up The World’s Water

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. die Gier der Konzerne ist grenzenlos…..als (dreckiger) CEO mit Millionengehalt muss man so ein dreckiges Spiel mitmachen…..vor derartigem Abschaum kann man nur kotzen

  2. Wenn man sich die Sache so anschaut, so muss irgendwie der Eindruck entstehen dass da jemand nicht mehr so ganz tickt.

    Was nützt es jemandem wenn ihm/ihr praktisch die halbe (wenn nicht mehr) Welt gehört und nicht alles am letzten Tag seines Lebens mit sich mitnehmen kann? Irgendwie hatten diese fixe Idee bereits die antiken Ägypter dass sie in ihre Pyramiden und Grabstätten allen Besitz mitnehmen mussten damit sie im neuen Leben genauso weiter machen können wie bis anhin.

    So ganz clever war dies nicht, und dazu gelernt scheinen ein paar ebenfalls nicht zu haben.

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