Wie Blackstone die Welt aufkauft – die Deutsche Bank und ihr Casino in Las Vegas!

Deutsche Bank5

Es ist sehr beunruhigend, mit welch rasender Geschwindigkeit Blackstone die Welt aufkauft. Die Deutsche Bank steckt in der größten Krise ihrer Geschichte und auch die Commerzbank musste in der Finanzkrise mit mehr als 18 Milliarden Euro an Steuergeldern gerettet werden. Vielleicht sollte man die bevorstehende Hochzeit der maroden Banken, in der die Allianz Versicherung AG verstrickt ist, in dem Casinohotel Cosmopolitan mit knapp 3000 Zimmern, einer Casino-Fläche von zusammengenommen gut zwei Fußballfeldern, vielen Restaurants, Wellness-Angeboten und Einkaufsmöglichkeiten in Las Vegas feiern. Das Medien-Spektakel kann dann von Prosiebensat1, Springer und Bertelsmann übertragen werden. Arbeiten eh alle zusammen. 

Aktuell (25.01.17)  Kaufen wir Steuerzahler doch die Skandalbank HSH Nordbank mit 100 Tochterunternehmen in Steueroasen – kostet uns eh ca. 20 Milliarden Euro – sonst tut es Blackstone!

The Cosmopolitan ist ein Casino-Komplex in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada. Das Casino gehörte der Deutschen Bank, die vier Milliarden Dollar in den Komplex investierte. Es gilt als eines der größten, teuersten und ehrgeizigsten Projekte der Stadt und als risikoreiche Investition. Die 3000 Zimmer sind in den beiden Türmen mit 61 Stockwerken, die Türme scheinen ein Zeichen der Deutschen Bank zu sein, denn das Deutsche-Bank-Hochhaus im Westend von Frankfurt am Main besteht ebenfalls aus zwei Wolkenkratzern, die jeweils 155 Meter hoch sind. Sie werden auch als Soll und Haben, Zwillingstürme oder Deutsche Bank I und II bezeichnet.

Zunächst hatte die Deutsche Bank nur dem Immobilienmogul Ian Bruce Eichner einen Kredit gewähren wollen. Doch diesem ging während der Finanzkrise das Geld aus, das Projekt war noch nicht einmal zur Hälfte fertig. Um keinen völligen Verlust hinnehmen zu müssen, übernahm die Deutsche Bank im September 2008 das Projekt und baute es nach eigenen Vorstellungen zu Ende. Gewinne hat das Kasino nie eingefahren. Der Verlust 2012 im Zockerparadies Las Vegas betrug nach Angaben vom 1 April 2013 $106,5 Million, gegenüber $ 96 900 000 Nettoverlust im Jahr 2011. Auch durch schlechte Arbeitsbedingungen geriet das Hotel und somit die Deutsche Bank als Arbeitgeber in Verruf, da kam es dann auch mal vor, dass Angestellte, die gegen diese Arbeitsbedingungen demonstrierten, sich im Gefängnis wieder sahen. Denn das Casino der Deutschen Bank war eines von wenigen, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind.

Die Deutsche Bank versuchte lange, einen Investor für das Casino in Las Vegas zu finden, denn es machte sich ja nicht besonders gut, wenn man bei all den Skandalen auch noch ein Kasino sein Eigen nennen muss, schließlich tauchen solche Projekte auch in den Bilanzen auf. Da aber Las Vegas eh schon lange den Glanz alter Zeiten verloren hatte, war es schwer, ein solches Projekt gewinnbringend zu verkaufen. Da traf es sich, dass ein Investor der Deutschen Bank das Kasino übernahm.

Blackstone besitzt 81 Milliarden Dollar Immobilienvermögen weltweit und beschreibt sich selbst als die größte opportunistische Immobilien-Investmentgesellschaft der Welt („Heuschrecke”). Das Unternehmen investiert in Käufe von unterdurchschnittlichen Immobilien und verkauft dann nach deren Wertsteigerung. So übernahm Blackstone 2014 für 1,73 Mrd Dollar das Kasino in Las Vegas von der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank machte nicht nur jährlich einen Verlust mit dem Kasino von 100 Millionen Dollar, sie verzockte durch den Verkauf an Blackstone 3,27 Milliarden Dollar.

Blackstone wurde 1985 von Peter G. Peterson und Stephen A. Schwarzman mit einer Bilanzsumme von nur 400 000 US-$ und vier Mitarbeitern gegründet. Peterson und Schwarzman lernten sich bei Lehman Brothers kennen. Als Lehman Brothers in Schwierigkeiten kam und schließlich verkauft wurde, verließen beide das Unternehmen und gründeten Blackstone. – Lehman Brothers: Die Lehman-Krise 2007 hatte sich von Amerika rund um den Globus ausgebreitet und letztlich die gesamte Weltwirtschaft lahmgelegt . [Siehe: Finanzkrise: Europäische Banker lassen sich ihre Schandtaten mit Millionen versüßen]

Blackstone ist heute ein weltweit führender bankenunabhängiger Finanzinvestor!

2003 ein Wert in Immobilienfonds von zusammengerechnet 16 Mrd Dollar

2008 ein Wert in Immobilienfonds von zusammengerechnet 21,7 Mrd. Dollar 

2014 ein Wert in Immobilienfonds von zusammengerechnet 81 Mrd. Dollar 

http://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_169.pdf

http://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_169.pdf

 

Es war nicht das erste Mal, dass die Deutsche Bank Immobilen an die Blackstone Group verkauft.

Schon 2003 trennte sich die Deutsche Bank von einem milliardenschweren Immobilienpaket. Käufer war die US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone.

Das Paket umfasste nach Angaben der Bank 51 Büro- und Bankgebäude in neun Ländern mit einer vermietbaren Gesamtfläche von 490 000 Quadratmetern. Rund zwei Drittel der Immobilien, darunter auch Filialen der Deutschen Bank, befanden sich in deutschen Großstädten, der Rest in Metropolen wie Barcelona, Brüssel, Mailand und Lissabon. Die 1984 erbauten Zwillingstürme der Deutschen Bank in Frankfurt zählten nicht zu den Verkaufsobjekten, sie gehören einem geschlossenen Immobilienfonds. Im Februar 2003 hatte das Geldinstitut bereits zwei Gebäude in London und eine Immobilienbeteiligung verkauft. Mit der Bewirtschaftung von Bürogebäuden wurde Ende 2002 ein externer Dienstleister beauftragt.

Wer nun glaubt, dass man erst seit der Finanzkrise 2008 an Banken und ihren Skandalen herumdoktert, muss nur das Jahr 2003 unter die Lupe nehmen. Josef Ackermann, dessen 60. Geburtstag wir Steuerzahler übrigens bezahlt hatten, verkaufte schon bei seinem Amtsantritt im Mai 2002 Industriebeteiligungen und Randaktivitäten im Wert von mehr als 8 Mrd. Euro. So veräußerte die Bank ihren Anteil an der Münchener Rückversicherung, an der Versicherung Deutscher Herold, aber auch Industriebeteiligungen, etwa die am Automobilzulieferer Continental. Zu den noch verbliebenen großen Anteilspaketen zählten knapp 12 % am Autokonzern DaimlerChrysler, etwa 2,5 % am Versicherungsriesen Allianz und 10 % am Wiesbadener Industriegase- und Gabelstaplerspezialisten Linde.

Schon 2005 hatte der amerikanische Finanzinvestor Blackstone verlauten lassen, dass er an Beteiligungen an deutschen Finanzinstituten interessiert sei. „Wir interessieren uns für Zukäufe im Bankensektor“, sagte Hanns Ostmeier, Geschäftsführer von Blackstone in Deutschland im Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. Unsere Geldgeber erlauben uns, dass wir bei Banken einsteigen“, sagte Ostmeier. Viele Konkurrenten müssten hingegen einen Bogen um den Finanzsektor machen, weil ihre Geldgeber selbst im Bankgeschäft tätig seien. Sie wollen damit Interessenkollisionen vermeiden. Branchengerüchte, wonach der US-Investor Interesse am Erwerb der Frankfurter Commerzbank AG hat, wollte Ostmeier nicht kommentieren

Der Investor Blackstone war zu dem Zeitpunkt (2005) bereits mehrfach auf dem deutschen Markt aktiv geworden. So kontrolliert der Fonds unter anderem die Kronberger Chemiefirma Celanese und hatte zuletzt für mehr als 1,3 Mrd. Euro rund 31 000 Wohnungen von der Frankfurter Beteiligungsgesellschaft WCM erworben. Schon 2003 hatte sich Blackstone ferner für den Münchener Fernsehsender Pro Sieben Sat 1 Media AG interessiert. Das Rennen machten aber der US-Investor Haim Saban und andere Fonds. Schon erstaunlich, da zu dem Zeitpunkt Blackstone bereits mit der Deutschen Bank zusammen arbeitete und die wiederum für den Skandal um Leo Kirch verantwortlich war.

Harm Bengen

Harm Bengen

INOFBOX:

Skandal Leo Kirch und Deutsche Bank

Der damalige Konzern-Chefs Rolf Breuer hatte Anfang 2002 in einem Interview Kirchs Kreditwürdigkeit angezweifelt. Wochen danach brach der Kirch-Konzern zusammen. Kirch machte Breuer und die Bank zeitlebens dafür verantwortlich. Die Staatsanwaltschaft München I warf den Managern der Deutschen Bank vor, im Schadenersatzprozess „Kirch versus Deutsche Bank“ im Jahr 2011 die Unwahrheit gesagt zu haben. Leo Kirch hatte bis zu seinem Tod stets Breuer und die Deutsche Bank für die Pleite seines Medienkonzerns verantwortlich gemacht.  Das Landgericht München hat Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen und vier ehemalige Managers des Instituts im Fall Kirch 2016 freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte Freiheitsstrafen wegen Betrug gefordert.

900 Millionen zahlte die Deutsche Bank, um den Streit mit der Kirch-Gruppe beizulegen. 3,2 Millionen Euro holte sie sich von ihrem früheren Bankchef Breuer zurück. Weitere 90 Millionen bekommt die Bank von der Versicherung.

Der Medienmogul Haim Saban gilt als guter Freund des Ex-US-Präsidenten Bill Clinton und lieferte zeitweise 70 Prozent der Kinderprogramme von RTL

Politisch gab es keinerlei Einwände, als er 2003 Leo Kirchs Pro Sieben Sat 1 Media AG übernahm.

1983 siedelte Saban in die USA über, wo er zunächst japanische Zeichentrickserien importierte und im US-Fernsehen populär machte. Große Summen verdiente er mit Trickfilmserien wie «Angriff der Killer-Tomaten», «Power Rangers» und dem Kampfschildkröten-Werk «Ninja Turtles». Diese Serien werden von Pädagogen wegen ihres hohen Anteils an Gewaltdarstellungen heftig kritisiert. Außerdem zog er zusammen mit dem Medienmogul Rupert Murdoch den Fernsehsender Fox Kids auf. Dieser wurde 2001 von den beiden Partnern für 2,1 Milliarden Dollar  an Disney veräußert.

Saban, der über einen israelischen und einen amerikanischen Pass verfügt, gilt als knallharter Geschäftsmann. Nach Schätzung der US-Zeitschrift «Forbes» verfügte Saban 2003 über ein privates Vermögen von 1,7 Milliarden Dollar, das vor allem aus dem Disney- Geschäft stammt. Vorbehalte gibt es gegen Saban in erster Linie deswegen, weil die Dauerhaftigkeit seines Engagements in Zweifel gezogen wird. Er könnte, so glauben Beobachter, seinen Anteil nach der durch die Verträge festgelegten Mindestverweildauer wieder versilbern. Für diese Ansicht spreche, dass sein Unternehmen, die Saban Capital Group, erst 2001 gegründet wurde und nur über 35 Mitarbeiter verfügt.

Durch die Übernahme von Anteilen der KirchMedia-Gruppe im August 2003 gehörte er auch zu den einflussreichsten Personen in der deutschen Medienlandschaft, er war unter anderem Hauptaktionär der ProSiebenSat.1 Media AG. Im Dezember 2006 verkauften Saban und die Investoren um ihn herum mit hohem Gewinn die Anteile an der ProSiebenSat.1 Media AG an ein Konsortium von Permira und KKR.  (Permira wurde u. a. auch bekannt durch den Kauf von Käpten IGLO : Siehe: Igitt Tiefkühlfisch – Iglo gehört „Heuschrecke“ Permira)

Im Januar 2006 wurde ein Antrag auf die Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG durch den Axel-Springer-Verlag vom Bundeskartellamt mit der Begründung einer potentiellen „Duopolstellung“ zusammen mit der Bertelsmann-Gruppe (gemeinsamer TV-Marktanteil: 40 %) abgewiesen. In der Zeit bis August 2005 machte Sabans Medienkonzern ein gewaltiges Plus, das dem Medienmogul einen großen Gewinn eingebracht hat: Geschätzte 800 Millionen EUR investierten er und seine Partner 2003 inkl. einer späteren Kapitalerhöhung, der Marktwert im August 2005 lag bei fast 2,5 Milliarden EUR.

Dass die Mediengiganten in gemeinsame Projekte investieren, erkannte man an der Investition in ein amerikanisches Start-Up, das sich auf die Erstellung und Verbreitung von Virtual-Reality-Inhalten spezialisiert hat. Und seit 2010 ist SevenOne Media zu einem Viertel am gemeinsam mit G + J Electronic Media Sales (Gruner + Jahr/ Bertelsmann), IP Deutschland (RTL-Group/ Bertelsmann) und Tomorrow Focus (Burda) gegründeten Joint-Venture „Ad Audience“ beteiligt. Das deutsche Unternehmen soll mit der gewaltigen Online-Werbemacht von Google konkurrieren. Seit 2011 kooperiert das ProSiebenSat.1-Unternehmen neben SevenOne Media auch mit Axel Springer und übernimmt „die exklusive Zweitvermarktung von Werbeplätzen“ von dessen Online-Angeboten wie bild.de. Lesen Sie hier alle Informationen: Medienkonzern Prosiebensat1 – 27 Millionen Euro für den Chef von Pro Sieben

Hatte Blackstone noch 2003 einen Wert  in Immobilienfonds von zusammengerechnet 16 Mrd Dollar, so besitzt Blackstone nach eigenen Angaben aktuell ca. 81 Milliarden Dollar Immobilienvermögen weltweit.

Das Portfolio von Blackstone umfasst Hotel-, Büro-, Handels-, Industrie- und Wohnimmobilien in den USA, in Europa und Asien – einschließlich der wesentlichen Beteiligungen Hilton Worldwide, Equity Office Properties und Brixmor Einkaufszentren und vieles mehr. Sie besitzen fast 1000 Häuser in Nevada, dem gehobenen Bürokomplex des Hughes-Centers in Las Vegas, sowie einen kleinen Teil der Caesars Entertainment Corp. Außerdem haben sie gerade in Frankreich wieder groß eingekauft.

Der Vermögensverwalter Blackstone hat ein deutsch-französisches Logistikportfolio gekauft. Das Paket umfasst 17 Immobilien mit einer Gesamtfläche von etwa 750 000 Quadratmetern und soll Teil der Logistikeinheit „Logicor” werden. Verkäufer ist Foncière des Régions, ein französischer Real-Estate-Investment-Trust.

Wie Blackstone an Bankenkrisen verdient – Blackstone und der Ausverkauf von Spanien

Spanien

Juli 2014: Die Catalunya Banc in Spanien war 2011 im Zuge von Kreditausfällen ins Trudeln geraten und musste verstaatlicht werden. Spanien hat 12,6 Milliarden Euro zur Rettung der Bank investiert. Spanien bekam im Dezember 2012 zur Rettung seiner Banken insgesamt 39 Milliarden Euro von den Euro-Partnern. Nur 2 Jahre später begann der Ausverkauf, für eine Bank, die der Steuerzahler mit Milliarden gerettet hat. Was nun kommt, lässt einen erschaudern! Blackstone hat den Zuschlag für ein milliardenschweres Hypothekenpaket der spanischen Bank Catalunya Banc SA bekommen. Der Finanzinvestor zahlt für das Paket 3,6 Milliarden Euro. Das Portfolio hat aber ein Volumen von 6,39 Milliarden Euro.

Dazu muss man wissen, dass Blackstone eine Blackstone Total Alternatives Solution Advisors gegründet hat – für Reiche, die über 20 Milliarden Dollar verfügen!

In dieser Gesellschaft soll das Anlagekapital vermögender Familien und Personen des Segments „High-Net-Worth” gebündelt werden. Das geht aus einer Pflichtmitteilung im Juni 2014 hervor. Die neue Anlagegesellschaft sucht zunächst Klienten für einen Dachfonds, der in die Buyout-Fonds, Immobilienfonds und Hedgefonds der New Yorker Blackstone investiert. Bedeutet nichts anderes, als dass die Reichen ihr Geld investieren sollen, und zwar die, die über bis zu 20 Milliarden Dollar verfügen. Alternative Sachwertanlagen sind seit Jahren besonders gefragt, besonders seit der Finanzkrise.

http://www.qatarunited.com.qa/about.html

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Schon erstaunlich, wenn man nun auch noch weiß,  dass Blackstone ein großer Investor in Privatschulen ist. Die Gems World Academy ist eine der größten Privatschulgruppen der Welt und in Dubai ansässig. Für 2015 sind die Investitionen in den Bereich Bildung (man stelle sich das vor – Bildung als Marktsegment) in Indonesien, Vietnam, den Philippinen und in China geplant. GEMS hat über 100 Privatschulen in 14 Ländern. In den Finanznachrichten heißt es: Die Verbesserung der Marktsituation im Nahen Osten ist für viele Private-Equity-Firmen wie Blackstone zu einem lukrativen Ziel geworden. Blackstone hat 20 % der Anteile an GEMS für rund 350 Millionen Dollar erworben.
Partner der Privatschule : UNESCO, CLINTON GLOBAL INITIATIVE, WORLD ECONOMIC FORUM, TONY BLAIR FAITH FOUNDATION, MICROSOFT, XEROX, UNIVERSITY OF CAMBRIDGE INTERNATIONAL EXAMINATIONS  Siehe auch: . Das große Fressen: Blackstone und Katar – Deutsche Bank verzockt Milliarden. – BlackRock – Wer regiert die Welt wirklich? Vier Billionen gegen Deutsche Bank

2015 bekam Blackstone zusätzliches Kapital in Höhe von 132 000 000 000 $

Laut Stephen A. Schwarzman, der Vorstand von Blackstone, liefen die Geschäfte in 2015 hervorragend und zum Ende des Quartals Juni 2016 betrug der Rekordwert 356 000 000 000 $

Das Schaubild zeigt Ihnen – wie rasant Blackstone wächst!

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Und wenn Sie fragen: Was macht Blackstone mit diesen Milliarden? Sie kaufen weiterhin ein, ob in Europa, Indien, einen Hafen in China u. v. m. und ein Geheimnis ist es eh nicht, denn laut Gesetz müssen Sie alles transparent machen.

Fette Beute in Texas und New Mexico

Am 25. August 2016 teilte Reuters mit, dass der Vermögensverwalter Blackstone Group LP etwa 1,5 Milliarden in den ölreichen Permian – Becken, in Texas und New Mexico investiert. Blackstone gab ebenfalls bekannt, zukünftig  $ 500 000 000  Akquisitionen tätigen zu wollen. Denn Blackstone hat nun seine eigene Öl- und Gasgesellschaft – die Guidon Energie. Guidon Energie kaufte etwa 22 000 Acres in Texas im April 2016. Es gibt somit nichts, in dem nicht auch  Blackstone enthalten ist. Ob Gesundheit, Nahrung, Energie oder sonstiges, was man zum Leben benötigt.

Hochzeit Deutsche Bank und Commerzbank –  die beiden anfälligsten Banken Europas

Da wird doch die Commerzbank mit Steuergelder gerettet und dann soll sie mit der Deutschen Bank fusionieren, die ja selber schon mehr als marode ist? Es ist wie mit der spanischen Bank, die einst mit Geldern von Europäern gerettet wurde und dann kommt Blackstone und bedankt sich für die tollen Geschenke.
Wie lange will man sich das noch anschauen? Es ist immer das gleiche Spiel.

Zu der Deutschen Bank haben wir bereits geschrieben: Insgesamt hat die Deutsche Bank mit 7800 Rechtsstreitigkeiten zu tun. Derzeit sind für die Bank 16 externe Beraterfirmen aktiv, um die zahlreichen juristischen Vorwürfe aufzuarbeiten. Kosten, die allein durch Aufträge seitens des Aufsichtsrats 2015 angefallen sind: 13,4 Millionen Euro. Deutsche Bank am Boden und wird zum Sanierungsfall und ein neuer Skandal kommt zu den vielen anderen hinzu!

Die Deutsche Bank ist zurzeit die Bank, die am gefährlichsten einer Crashbank wie eines Lehman nahe kommt – sie ist am Boden und wird zum Sanierungsfall.

.zerohedge.com

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Shareholder Structure

Large Shareholders acc. to Art. 21, Sec. 1 German Securities Trading Act – up to date

Blackrock: Obama-Dinner in Hannover mit Blackrock! Diese Banken regieren die Welt: State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock

Paramount Services Holdings Ltd., British Virgin Islands – gehört der Herrscher – Familie von Katar – ca. rund 200 Milliarden Dollar Staatsfond. Siehe: Blackstone und der Scheich von Katar

Supreme Universal Holdings Ltd. –  eine indische Gesellschaft aus Mumbai.

August 23, 2016 5.76% held by BlackRock, Inc., New York
August 20, 2015 3.05% held by Paramount Services Holdings Ltd., British Virgin Islands
August 20, 2015 3.05% held by Supreme Universal Holdings Ltd., Cayman Islands

Anteilseigner der Commerzbank – die Deutsche Bank ist mit 5 % an Commerzbank beteiligt.

.commerzbank.com

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Auch bei der Commerzbank hat Blackstone schon lange seine Finger drin.

Zwei Beispiele:

  • Am 12. 05. 2015 gab die Commerzbank bekannt, dass die Commerz Real aus einem von ihr verwalteten Fonds drei Shopping-Center in Spanien und Portugal an die von Blackstone eingesetzte Objektgesellschaft veräußert hat. Mit Assets under Management in Höhe von rund 500 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von 137 000 Quadratmetern handelt es sich um eine der größten europäischen Shopping-Center-Transaktionen der letzten Jahre. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen zwischen den Vertragspartnern vereinbart.

  • Der frühere Commerzbank-Sitz wechselt den Besitzer: Die Immobiliengesellschaft IVG verkaufte das Frankfurter Hochhaus „Pollux“ an den US-Investor Blackstone. Die IVG ist die größte Pleite in der Geschichte Deutschlands. Die IVG verwaltete zum Beispiel Deutschlands Gasreserven. Doch die ist nun in den Fängen von Hedgefond Cerberus Capital Management, einem Investmentfondsmanagementunternehmen mit Firmensitz ebenfalls in New York City, das 1992 von Stephen Feinberg gegründet wurde. Er beteiligt sich an Unternehmen und veräußert sie nach einer Umstrukturierung weiter. Seit 2006 ist der frühere US-Finanzminister John W. Snow CEO des Finanzfonds. Zum Vorstand gehört außerdem der ehemalige US-Vizepräsident Dan Quayle. Wie sie sehen, alles ehemalige US-Politiker – Hand in Hand mit „Heuschrecken“. Siehe: Nach Ölkatastrophe vor der Nordsee – Gasaustritt durch defekte Förderleitung? – “Gefährliche Gaskavernen?”

Wie schon bei der Deutschen Bank beschrieben, ist es auch bei der Commerzbank, die ja mit 18 Milliarden Euro an Steuergeldern in der Finanzkrise gerettet wurde. In Finanzkreisen wurde der Preis, den Blackstone bezahlt haben soll, auf gut 100 Millionen Euro taxiert. Hauptmieter des 1997 fertiggestellten Hochhauses war lange die Commerzbank, inzwischen steht der Großteil der 35 000 Quadratmeter auf 33 Stockwerken leer. Der Bau von „Pollux“ und dem Schwester-Hochhaus „Kastor“ hatte insgesamt 430 Millionen Euro gekostet.

Im November 2008, nur wenige Wochen nach der großspurigen Fusion mit der Dresdner Bank, musste die Commerzbank uns Steuerzahler um Hilfe bitten:

Ein Beispiel zu den Verflechtungen der Allianz und der Commerzbank

  • Allianz kaufte 2001 Dresdner Bank für 30 Milliarden Euro
  • 2008: Die Commerzbank hatte als erste große private Geschäftsbank die Staatshilfe angenommen: Staatseinlage von 8,2 Milliarden Euro;
  • 2008: Allianz verkauft Dresdner Bank an Commerzbank und wird größter Aktionär der neuen Bank (Gesamtpreis 9,8 Milliarden Euro für die Dresdner Bank, einschließlich eines Beitrags für einen Trust zur Risikoabdeckung spezieller ABS-Anlagen der Dresdner von bis zu 975 Millionen Euro – Allianz erwirbt Commerzbank-Fondstochter Cominvest );
  • 2011: Die Allianz hilft der Commerzbank teilweise aus der Kapitalnot: (750 Mio. EUR).

Paul Michael Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank

Er ist seit dem 31. Mai 2012 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank. Nach Stationen bei der Unternehmensberatung Bain & Company und der Investmentbank Goldman Sachs, dort zuletzt als Geschäftsführer der Deutschland-Niederlassung, wechselte er 2000 in den Vorstand der Allianz AG (seit 2006 Allianz SE). Er verantwortete dort das Ressort Finanzen und Beteiligungen. Mit seiner Berufung zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank zum 31. Mai 2012 schied er aus dem Vorstand der Allianz aus. Neben Konzernmandaten nimmt er Aufsichtsratsmandate bei der Bayer AG, der Daimler AG und der RWE AG wahr und ist Mitglied des Gesellschafterausschusses der Henkel AG & Co. KGaA. Siehe auch: Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt – Doch wer lenkt Goldman Sachs?

Seine Frau UNIV.-PROF. DR. DR. ANN-KRISTIN ACHLEITNER

  • Seit 2014 Kommission Governance Kodex für Familienunternehmen und Wirtschaftsbeirat der Französischen Botschaft in Berlin
  • Seit 2013 Aufsichtsrat der Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft AG
  • Seit 2012 Aufsichtsrat der ENGIE SA (vorher: GDF SUEZ SA) und Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex
  • Seit 2011 Aufsichtsrat der Linde AG und Aufsichtsrat der METRO AG

Das Ehepaar trägt damit Mitverantwortung für das Geschick von deutschen Konzernen mit einem Börsenwert von derzeit zusammen 210 Milliarden Euro. Die Wirtschaftsprofessorin ist zudem Aufseherin beim französischen Energieversorger GDF Suez und der Schweizer Privatbank Vontobel. Siehe: Deutsche Bank am Boden und wird zum Sanierungsfall und ein neuer Skandal kommt zu den vielen anderen hinzu!

Wie Sie spätestens jetzt feststellen müssen, sind nur einige Wenige, die an dem schrauben, was wir zur Zeit erleben. Und diese besitzen alles und es tauchen immer die gleichen Namen auf. Durch einen Zusammenschluss der Commerzbank und der Deutschen Bank entsteht ein riesiger Bankkonzern, der so verzweigt ist, dass man überhaupt keine Übersicht mehr hat  – und am Ende sind wir alle die Verlierer.

Es ist wie mit der Deutschen Bank und der Deutschen Postbank!

2008 hatte die Deutsche Bank die Mehrheit an der Postbank übernommen – und weil  die Deutsche Bank Probleme hat, die strengeren Vorgaben der Regulierer zu erfüllen und weil das Geldhaus bei der Rendite weit hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb, leitete Aufsichtsratschef Paul Achleitner Ende des vergangenen Jahres einen Strategiewechsel ein. Sieben Jahre nach dem Einstieg will sich die Deutsche Bank wieder von der Postbank trennen, nachdem sie sich die Sahnestückchen rausgefischt haben. Siehe Finanzsumpf – Skandale am laufenden Band! Chefs der Deutschen Bank treten zurück – ausgerechnet ein Ex-UBS-Banker!

Kein Private-Equity-Manager sahnte 2014 mehr ab als Stephen Schwarzman: 690 Millionen Dollar nahm der Blackstone-Chef ein – der Zweitplatzierte folgt mit deutlichem Abstand. Zum Vergleich: Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein bekam 24 Millionen Dollar. Schwarzman verdiente also fast 30 Mal so viel wie Blankfein. Wie aus Unterlagen für die Aufsichtsbehörden hervorgeht, waren dies 52 Prozent mehr als 2013 und mittlerweile bekommt er im Jahr über 1 Milliarde Dollar.

Wie schon oben geschrieben, es ist sehr beunruhigend, mit welcher rasender Geschwindigkeit Blackstone die Welt aufkauft. Die Deutsche Bank steckt in der größten Krise ihrer Geschichte und auch die Commerzbank musste in der Finanzkrise mit mehr als 18 Milliarden Euro an Steuergeldern gerettet werden. Vielleicht sollte man die bevorstehende Hochzeit der maroden Banken, in der die Allianz Versicherung AG verstrickt ist, in dem Casinohotel Cosmopolitan mit knapp 3000 Zimmern, einer Casino-Fläche von zusammengenommen gut zwei Fußballfeldern, vielen Restaurants, Wellness-Angeboten und Einkaufsmöglichkeiten in Las Vegas feiern. Das Medien-Spektakel kann dann von Prosieben, Spinger und Bertelsmann übertragen werden. Arbeiten eh alle zusammen. 

Frage: An Allianz und Deutscher Bank ist Blackstone beteiligt, der wiederum von der spanischen geretteten Bank das milliardenschwere Hypothekenpaket für die Hälfte des eigentlichen Wertes erhalten hat. Bekommt Blackstone nicht nur die Leckerbissen der Deutschen Bank, Commerzbank, sondern auch von der  HSH-Nordbank? Siehe: HSH Nordbank wird nach „Schiffe versenken“ trotz Steueroasen durch Steuerzahler gerettet

Das Schöne an der Börse sei, lobte einst Altmeister André Kostolany, dass sich dort tausend Prozent gewinnen, aber nur hundert Prozent verlieren ließen. Genauso funktioniert das auch in den Kasinos dieser Welt, dort verschwindet aber das Geld zumindest mit Glamour.

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BlackRock – Wer regiert die Welt wirklich?

Deutsche Bank- Die Hungermacher im globalen Rohstoff-Kasino – und die Bundesregierung mischt mit!

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Dieser Mann verdient 1 000 000 000 Dollar in einem Jahr – Blackstone und der Scheich von Katar

Das große Fressen: Blackstone und der Ausverkauf von Spanien

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