Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne! Die Schmierenkomödie Bayer-Monsanto geht weiter!

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Viele sind der Meinung, Monsanto gebe es nur in den USA. Das ist falsch. Monsanto ist längst auch in Deutschland angekommen, unterstützt von so manchen deutschen Finanzinstituten.

Update: Bayer und Monsanto –

Das pokern hat ein Ende Bayer kauft den umstrittenen US-Saatguthersteller Monsanto nach eigenen Angaben am 14.09.16 für rund 66 Milliarden Dollar (rund 59 Milliarden Euro). Bayer wird zur weltweiten Nummer eins im Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut.

 Am 07.09.16 hatten wir bereits geschrieben, warum wir der Meinung waren, dass dieser Deal über die Bühne gehen wird. Es war nur eine Frage des Kaufpreises. Zuletzt bot Bayer 65 Milliarden Dollar für Monsanto – und schon kurz vorher hatten die größten Aktionäre der Konzerne reagiert. So erhöht der weltweit größte Vermögensverwalter Blackrock seinen Anteil an Bayer von 6,54% auf 7% und ist somit der größte Anteilseigner. Blackrock ist auch einer der größten Anteilseigner von Monsanto mit 3,92 %. Und auch Capital Research Global Investors ist größter Anteilseigner sowohl von Monsanto als auch bei der Bayer AG. Der Konzern hält 2,90 % an der Bayer AG. Ein weiterer Entscheider bei der Bayer AG ist Sun Life Financial Inc, ein kanadisches Unternehmen mit Hauptsitz in Toronto. Die größten Aktionäre von Sun Life Financial Inc sind wiederum: State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock. – Eigentlich könnte Blackrock die Entscheidungen fast im Alleingang treffen.

Es ist eine Schmierenkomödie, was sich zur Zeit auf der Welt abspielt, der einzige Grund, wie auch bereits bei der Pharma, damit die Vielfalt an Konzernen verloren geht, genau wie Monsanto und die Bayer AG dafür gesorgt haben, dass auch die Vielfalt im Saatgut verloren ging. Wer dachte, dass Monsanto die meisten Patente auf Samen und Pflanzen hat, der täuscht sich, es ist der deutsche Konzern Bayer. Dieser hält weltweit die meisten Patente auf Samen und Pflanzen, mehr noch als Monsanto.

Die Fusionswelle der Big Pharma hat auch die Agrochemiekonzerne erreicht.

Schon jetzt sind in einigen Segmenten bis zu 95 Prozent des Saatguts in der Hand von nur fünf Konzernen. Nach der Fusion wären es nur noch vier, und sollte sich der Chemieriese BASF Monsanto-Bayer anschließen, dann wären es nur noch drei. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, die Skandale um den Konzern IG Farben dürften bekannt sein. 1925 folgte der Zusammenschluss der Konzerne Bayer, BASF und Hoechst zur IG Farben, dem größten Chemiekonzern der Welt – Der Contergan-Skandal war und ist einer der aufsehenerregendsten Arzneimittelskandale, der uns seit über 50 Jahren immer noch betroffen macht. Siehe: Die Geschichte der IG Farben, Bayer, BASF und Hoechst ist eine Pflichtlektüre und hochaktuell – Die Macht der Pharmaindustrie – Wieso die Pharma-Lobby so viel Einfluss hat!

Es wird eng um die Chemiekonzerne, denn die Skandale und die Klagen nehmen zu!  Mit den Klagen nehmen auch die Forderungen von Schadenersatzansprüchen zu, wie gerade Monsanto in den USA erfahren musste. Monsanto muss 41 Millionen € an PCB Geschädigte zahlen!. Weitere Sammelklagen sollen nun gegen Monsanto wegen PCB erfolgen und auch die Bayer AG ist vom PCB-Skandal betroffen. sie machte mit PCB über Jahrzehnte Milliardengewinne – Zusammenarbeit Monsanto-Bayer.

Dies bedeutet für die großen Aktionäre wie State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock, schmälert es den Gewinn.

Too Big to Fail –  zu deutsch: zu groß um unterzugehen, genau das geschieht gerade!

Ob nun gerade die Freigabe durch das Committee on Foreign Investment in den USA für die Offerte von Chem China für Syngenta, oder DOW UND DUPONT – die größten Chemieriesen fusionieren. Schon erschreckend, wenn diese Fusionen zustande kommen. Und trotz aller Verhandlungen, wer nun wen bekommt, gehen die Geschäfte weiter. Sie sehen auch daran, wie sehr die Konzerne schon mit einander verbandelt sind, z.B, der neue Deal – Monsanto mit DuPont – Monsanto zahlt 1 Milliarde Dollar für einen stärkeren Unkrautkiller,  zusammen mit DuPont, Siehe: Glyphosatresistenz – Monsanto zusammen mit DuPont – Monsanto zahlt 1 Milliarde für stärkeren Unkrautkiller – Monsanto and DuPont Announce New Weed Killer for GMO Crops

Immer mehr „Unkräuter“, die mit Glyphosat hätten eigentlich gar nicht aufkommen dürfen, sind gegen dieses resistent geworden. Herbizide und Insektizide sind Gifte und sie befinden sich mittlerweile in unserer Nahrung. Sogar in der Muttermilch wurde es gefunden. Zahlreiche Studien belegen, dass dieses Gift schwere Schäden bei Säugetieren erzeugt.

Höhere Erträge, weniger Kosten und sogar die erfolgreiche Bekämpfung des Welthungers – all das hatten Konzerne wie Monsanto und Bayer AG  versprochen. Nichts davon hat die Wunderwaffe Gentechnik eingelöst. Mehr als die Hälfte der Bauern in den USA haben bereits Probleme mit Superunkraut und diese Superunkräuter breiten sich immer weiter aus. Und nicht nur in den USA sind diese „Superunkräuter ein Problem, ein Problem womit sich auch der Chemieriese Bayer AG beschäftigt. Siehe auch:  Die Natur schlägt zurück! Unkrautresistenz und Insektenresistenz als Antwort auf die Giftcocktails.

Wie das Leverkusener Unternehmen in der Nacht zum Dienstag 06. 09. 16 mitteilte: „Sollte es zu einem Zusammenschluss kommen, würde der deutsche Chemie- und Pharmakonzern zur weltweiten Nummer eins im Agrarchemiegeschäft aufsteigen. Es wäre zudem die bislang größte Übernahme durch einen deutschen Konzern überhaupt“ – Bayer AG mag in Deutschland zu Hause sein, der Konzern ist aber längst in den Händen von großen amerikanischen Investoren, die die Entscheidung tragen, wie auch bei Monsanto – und genau so bei allen großen Konzernen.

Monsanto-Bayer arbeiten schon lange zusammen: Bereits seit 2007 kooperieren Bayer und Monsanto. Bayer Cropscience und Monsanto schlossen eine Reihe von langfristigen Geschäfts- und Lizenzverträgen für landwirtschaftliche Schlüsseltechnologien ab.

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer und der US-Saatguthersteller Monsanto tauschten auch 2013 gegenseitig Lizenzen zur Schädlingsbekämpfung aus. Die Agrarsparte von Bayer darf  gegen Gebühr spezielle Saatguttechnologien zum Soja-Anbau von den Monsanto nutzen. Im Gegenzug bekam Monsanto Nutzungsrechte für Bayer-Entwicklungen für bestimmte Insektizide und Unkrautvernichtungsmittel.

Kooperationen auch bei  BASF und Monsanto:

Die BASF richtet ihr Forschungsportfolio für Pflanzenbiotechnologie neu aus. Das Unternehmen wird seine Standortstruktur in Nordamerika und Europa anpassen. Dadurch sollen etwa 350 Arbeitsplätze abgebaut werden, davon 140 Stellen in Nordamerika und 180 in Europa. Derzeit arbeiten rund 700 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung für die Pflanzenbiotechnologie. – bedeutet – die Hälfte der Arbeitsplätze verschwinden!

Die Forschungsstandorte und Feld-Versuchsstationen in Research Triangle Park/North Carolina; Ames/Iowa; Berlin und Limburgerhof/Deutschland; Gent/Belgien sowie Brasilien werden erhalten bleiben, sollen aber verkleinert werden.

Die Feld-Versuchsstationen in Kekaha/Hawaii sowie in Indien und Puerto Rico werden geschlossen.

Das Forschungsportfolio in der Pflanzenbiotechnologie wird sich auf Projekte zur Herbizidtoleranz sowie Pilzresistenz von Sojabohnen mit hohem Erfolgspotential konzentrieren. Das Projekt zu mehrfach ungesättigten Omega-3 Fettsäuren in Raps-Saatgut wird ebenfalls fortgeführt. Die Kooperationsvereinbarung mit Monsanto auf dem Gebiet der Ertragssteigerung und Widerstandsfähigkeit von Mais und Sojabohnen ist nicht betroffen. Projekte in der Entdeckungsphase und im frühen Entwicklungsstadium für Pflanzen, die ertragreicher und widerstandsfähiger sind gegen Umgebungsstress, einschließlich Mais und Sojabohnen, werden fokussiert; Projekte für ertragreichen Reis sowie pilzresistenten Mais sollen gestoppt werden – gab BASF im Februar 2016  bekannt.

Beispiele der Verflechtungen!
  • Monsanto und Dow AgroSciences LLC, eine Tochtergesellschaft der The Dow Chemical Company, haben in April 2013 ein neues Lizenzabkommen über Pflanzeneigenschaften für transgene Sorten geschlossen.
  • Monsanto und Bayer CropScience haben im April wechselseitige Lizenzabkommen über Technologien der nächsten Generation im Bereich der Pflanzenbiotechnologie geschlossen.
  • Monsanto und BASF haben sich 2012 gegenseitig Lizenzen erteilt
  • Monsanto und DuPont schließen im März 2013 Lizenzvereinbarung für Saatgut
  • Monsanto und Syngenta haben sich die ehemals zerstrittenen Parteien 2008 gegenseitig Lizenzen eingeräumt
Wie Sie sehen, sind die Verflechtungen dieser Konzerne „unheimlich“ – Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne!

Zur Vergrößerung der Grafik klicken Sie hiermonoIn den vergangenen 20 Jahren fand in der Gentechnik – parallel zu einer Ausweitung des Patentschutzes beim Saatgut – ein umfassender Konzentrationsprozess statt. Gewinner dieser Entwicklung waren die oben genannten Agrarkonzerne: Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF, DuPont und  Dow AgroSciences LLC. Allesamt Firmen, die originär aus dem Chemiegeschäft stammen und jetzt ganz oben auf der Liste der transnationalen Saatmultis stehen. Damit sind sie Big Player im Millionenspiel der Patentstreitigkeiten, in dem nur überleben kann, wer Konkurrenten aufkauft und sich zusätzliche Exklusivrechte sichert. Ein weiterer Player kommt nun durch die Fusion mit Syngenta hinzu: ChemChina?

Doch wer ist ChemChina? Es ist eines der größten Chemieunternehmen in China und zur Zeit auf Shoppingtour. Allein 2015 hat ChemChina für den Erwerb von europäischen Unternehmen 32 Milliarden $ ausgegeben. Das übertraf den bisherigen Rekord von $ 27 Milliarden im Jahr 2008. Der Kauf von Syngenta ist wieder ein weiterer Rekord !
Chinahttp://qz.com/

Für 7,1 Milliarden Euro ging das italienische Traditionsunternehmen Pirelli im März 2015 an ChemChina – Für die Herren: Incl. den aufreizenden Kalender, für den bereits Stars wie Sophia Loren, Brigitte Bardot und Penelope Cruz posiert haben.

2011 investierte ChemChina 2,2 Milliarden $ in den Kauf vom norwegischen Elkem, einen Silizium-Hersteller.

2006 erwarb ChemChina für 902 Millionen US $  Adisseo, einen französischen Konzern für  Futtermittelzusatzstoffe.

Chinesische Investoren haben sich am europäischen Markt in den letzten Jahren „bedient“ einschließlich Volvo, Ferretti und Ferragamo.

In Bulgarien eröffneten bereits acht große chinesische Konzerne ihre Betriebe. Denn Bulgarien sollte einst das Technikland in Europa werden. Nun kauft China europäische Unternehmen auf, schließt deren Standorte und eröffnet sie in Bulgarien wieder neu. Immer wieder reisen unsere Wirtschaftsdelegationen nach China, auch in Begleitung von Frau Merkel. Der Handel mit China floriert, Menschenrechte haben hier keinen Platz. Dazu auch Europas eiserner Vorhang – rasiermesserscharfer Stacheldraht gefördert von der EU – Die Flüchtlinge sind im Balkan eingekesselt – die neuen Facharbeiter für die chinesischen Konzerne? Bulgarien hat wertvollen Boden wie die Ukraine, hier hat sich China schon längst Millionen Hektar gesichert.

Am Ende bekommen wir dann Genmanipuliertes nicht mehr aus den USA, sondern von chinesischen Konzernen – siehe Vorsicht vor Knoblauch aus China – mit Chemikalien behandelt und gebleicht – Bleach and more: your garlic from China

Und: China kann auch Menschen klonen, will aber zuerst bis 2020 eine Million Kühe klonen.

Siehe : Nun ist es soweit: Chinesische Wissenschaftler klonen Menschen – Chinese Scientist Is Ready To Clone Humans

http://www.nasdaq.com/

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Die Fusionswelle der Big Pharma hat auch die Agrochemiekonzerne erreicht. Schon jetzt sind in einigen Segmenten bis zu 95 Prozent des Saatguts in der Hand von nur fünf Konzernen. Nach der Fusion wären es nur noch vier – ganz zum Schluss wird nur noch einer überleben – Monopoly !

Kein anderer Konzern spaltet die Meinungen so wie Monsanto: Die einen verteufeln den US-Konzern für seine Gentechnik, die anderen wie Bill Gates und viele anderen Reiche dieser Welt sehen die große Rettung in der Nahrungsmittelkrise. Dazu sollte man auch wissen, dass seit den 1990er-Jahren den Investoren klar wurde, dass nicht immer Geld  mit der wichtigsten Technologie der neuen globalen Wirtschaftsrevolution, der Computer, oder neuzeitlich PC, Geld zu verdienen sein wird, also die Milliarden-Gewinne.

Schon in den 1990ern verdiente Microsoft mit seinen Anteilen an anderen Konzernen geschätzt etwa 50%. Dem Microsoft-Gründer Bill Gates und anderen Investoren war klar, dass der Computer nur die Dienstmagd eines noch viel profitableren Geschäfts ist – nämlich des Geschäfts mit den Genen. Sie pumpten Geld in die neuen Bereiche von Biotechnologie und Gentechnik und setzen so eine technologische und kommerzielle Umwälzung in Gang, die dabei ist, unsere Welt zu verändern.

Ein normales Unternehmen wird Monsanto nie sein. Kein zweiter Konzern hat weltweit so viele Gegner. Während in anderen Ländern unermüdlich seit Jahren gegen diesen Konzern protestiert wird, scheinen hierzulande die Menschen eher zu schlafen.

Viele sind der Meinung, Monsanto gebe es nur in den USA. Das ist falsch. Monsanto ist längst auch in Deutschland angekommen. In Deutschland gibt es zwar noch kein genmanipuliertes, wohl aber patentiertes Saatgut und auch hier ist ein Streit um den Nachbau entbrannt: Die Landwirte wehren sich gegen hohe Nachbaugebühren und rigide Kontrollen der großen Pflanzenzuchtkonzerne. Sie fürchten eine neue, moderne Form der Leibeigenschaft.

Wir sprechen hier nicht von Roundup. Hier wissen wir auch, wie bereits die EFSA von Monsanto unterwandert ist. Die EFSA hat frühere Sicherheitsbewertungen von Glyphosat nicht bestätigt, also nicht zur Kenntnis genommen, dass Glyphosat krebserregend sein soll.

Monsanto ist längst in Deutschland

Eine erschreckende Nachricht erreichte uns Anfang Mai 2013  „Monsanto übernimmt Geschäftsbereiche von Dieckmann Seeds!
Das mittelständische Saatzuchtunternehmen Dieckmann Seeds mit Sitz in Niedersachsen gibt Teile seines europäischen Geschäftsbetriebs an den weltweit agierenden US-Konzern Monsanto ab. Wie kann man sich nur mit Monsanto einlassen, fragten wir uns, telefonierten sofort mit den Inhabern und verfassten einen offenen Brief verfasst. Siehe Monsanto kauft Teile von Dieckmann Seeds

DiekDie Presseerklärung

Wie beide Firmen heute in einer gemeinsamen Presseverlautbarung mitteilten, umfasst die betreffende Kauf- beziehungsweise Verkaufsvereinbarung die Geschäftsbereiche Raps- und Roggensaatgut sowie den Vertrieb von Mais und Sonnenblumen.
Weitere Angaben und finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben. Die Vereinbarung wird derzeit von den zuständigen nationalen Kartellbehörden geprüft.
Geschäftsführer Johannes Dieckmann erklärte, er sei zuversichtlich, dass der Übergang dieser Geschäftsbereiche an Monsanto neue Potentiale für die Kunden biete sowie Chancen für die Mitarbeiter beider Unternehmen darstelle. Dieckmann Seeds werde die Geschäftstätigkeit in den Bereichen Züchtung, Entwicklung, Produktion, Vermarktung, sowie Vertrieb und Verkauf von anderen Saatgutarten, insbesondere von Getreide, beibehalten. Ebenso werde der landwirtschaftliche Betrieb fortgeführt, kündigte Dieckmann an.

Aus Sicht von Geschäftsführer Saatgut der Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Björn Neumann, stellt diese Transaktion eine langfristige strategische Investition für Monsanto in Deutschland und Osteuropa dar. „Wir erwarten von diesem Investment, unseren Kunden noch leistungsstärkeres Rapssaatgut zur Verfügung stellen zu können. Zudem stellt es eine interessante Portfolioerweiterung dar. Dies bietet in Europa und gerade auch in Osteuropa neue Geschäftsmöglichkeiten“, betonte Neumann. Dort sei es wichtig, dem Landwirt mehr Optionen für den notwendigen Fruchtfolgewechsel bereitzustellen.

Dieckmann Seeds ist spezialisiert auf die Züchtung von Hybridraps, Hybridroggen und Robustroggen. Eine weltweit führende Position nimmt die Firma in der Züchtung beta-glucanreicher Wintergerste ein. Monsanto ist vor allem als global führender Anbieter von gentechnisch veränderten Pflanzen bekannt. Der Konzern erwirtschaftete im ersten Geschäftshalbjahr 2012/13 einen Umsatz von umgerechnet 4,25 Mrd Euro und ein Nettoeinkommen von gut 1,4 Mrd Euro.
Kontaktdaten zu der Firma, die sich von Monsanto kaufen lässt:
http://www.dieckmann-seeds.de/

Wir waren damals leider nicht mit unserem offenen Brief erfolgreich, waren wir ja auch erst zwar Monate davor mit den Netzfrauen gestartet und bis dato kannte ja auch fast keiner in Deutschland Monsanto. Das hat sich in den drei Jahren bis heute geändert, denn wir gaben ja auch nie auf. Der Verkauf an Monsanto ging übrigens reibungslos über die Bühne.

Auch deutsche Firmen sind Großabnehmer von Monsantos gentechnisch veränderten Produkten. In Mastfabriken fressen Hühner, Enten, Gänse, Puten, Rinder und Schweine regelmäßig Gen-Soja und die Agarindustrie ist riesig in Deutschland. Schließlich gehört Deutschland zu den größten Fleischlieferanten der Welt.

Monsanto – Dekalb

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Es gibt auch Versuchsfelder von Monsanto in Deutschland

Hier handelt es sich um DKC 2931 Silomais BRD 2015

 Quelle: Feldversuche Monsanto Züchtung 2015, Mittel BRD, 10 Standorte Herausgeber: Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Folgende Sorten in Deutschland zugelassen

» Übersicht » Monsanto Agrar Deutschland GmbH

Kultur Sorte Kenn-
nummer
Daten-
jahr
Zulassungs-
jahr
Kenn-
buchstabe
Mais Monumental 8176 2014 2000 M
Mais DK247 9173 2011 2003 M
Mais Arsenal 4947 2007 1995 M
Mais Liberal 7790 2007 1999 M
Mais Oural 4802 2003 1994 M
Mais Prinval 3565 2003 1992 M
Mais Marshall 3855 2001 1992 M
Mais DKC3578 9424 2011 2004 M
Sonnenblume, außer für Zierzwecke Flores 419 2006 1997 SOL
Sonnenblume, außer für Zierzwecke Flavia 379 2005 1996 SOL
Winterraps Caiman 1907 2009 2004 RAW
Standorte von Monsanto Deutschland

Monanto9999

Düsseldorf
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Firmenzentrale
Vogelsanger Weg 91
40470 Düsseldorf, Germany
Phone:+49 (0) 211-3675.0
Fax:+49 (0) 211-3675.341

Monsanto999999999999999999

Borken
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Zuchtstation Borken
Borkener Str. 169
46325 Borken, Germany
Phone:+49 (0) 2862-9073.10
Fax:+49 (0) 2862-9073.20

Monsanto888888888888

Künzing
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Zuchtstation Künzing
Klingerfeldstr. 2b
94550 Künzing, Germany
Phone: +49 (0) 8547-91497.0
Fax:+49 (0) 8547-91497.20

Monsato77777

Monsanto Saaten GmbH
Kirchhorster Str. 16
31688 Nienstädt, Germany
Phone: +49 (0) 5724-9519 0

Monsanto Vegetable Seeds Division
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Abteilung Gemüsesaatgut
Kirchhorster Str. 18
31688 Nienstädt, Germany
Phone: +49 (0) 5724-9519 80

Gemüsesaatgut – Die Gemüsesparte von Monsanto

Die Marken Seminis ® und De Ruiter™ stehen im Mittelpunkt der Gemüsesparte von Monsanto. Das Produktportfolio erstreckt sich von Saatgut für Freilandanbau bis hin zu Gewächshauskulturen. Weltweit können Gemüseerzeuger auf mehr als 4000 verschiedene Saatgutsorten aus über 20 Gemüsearten auswählen – alle von Monsanto!

SeminisSeminis®

Dazu Monsanto: „Die Marke Seminis® blickt auf eine reiche Tradition zurück und ist das Ergebnis des Zusammenschlusses verschiedener regionaler Marken. Hierzu zählen einige der bekanntesten und vertrauenswürdigsten Namen der Landwirtschaft – einige von ihnen lassen sich bis in die 1960er-Jahre des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Diese Breite, Tiefe und Vielfalt an genetischem Material ermöglicht es uns, neue Gemüsesorten mit einer Fülle von Merkmalen zu entwickeln – jeweils angepasst an die regionalen Vorlieben der Verbraucher.“

De RuiterDe Ruiter™

De Ruiter™ konzentriert sich allein auf Gemüseprodukte und Veredelungsunterlagen für den beheizten, geschützten Anbau. Mehr Informationen Saatgut- Monsanto unter falscher Flagge – auf den Spuren von Monsanto in Europa.

Biotechnologie

Von der Webseite Monsanto- Deutschland!!!

„Die ersten gentechnisch veränderten Pflanzen wurden 1996 in den USA ausgebracht. Nur 14 Jahre später nutzen 14 Millionen Landwirte auf 134 Millionen Hektar solches Saatgut. Die damit verbundene Technologie stammt nicht selten aus der Produktentwicklung von Monsanto. Eine nüchterne Betrachtung statistischer Erhebungen macht deutlich, warum Landwirte dieses Saatgut so rasch angenommen haben:

Mit gentechnisch veränderten Nutzpflanzensorten haben Landwirte weltweit seit 1996 zusätzliche Gewinne in Höhe von 52 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Das entspricht einer globalen Produktionssteigerung von 3,6 Prozent bei Sojabohne, Mais, Raps und Baumwolle. Allein im Jahr 2008 erzielten Landwirte durch den Anbau von biotechnologisch verbesserten Sorten für ihre Betriebe zusätzliche Gewinne von 9,37 Milliarden US-Dollar. Dabei leiten sich 60 Prozent aus höheren Erträgen und 40 Prozent aus Kosteneinsparungen ab. Diese Gewinne sind bereits vermindert um den Gewinnanteil der involvierten Saatzüchter und Technologieanbieter (27 Prozent), die eine weitere wichtige Triebfeder für die rasche Etablierung der Technologie darstellen.

Weitere für Landwirte relevante Vorteile der Biotechnologie sind zum Beispiel ein vereinfachtes Unkrautmanagement, eine konsequentere Ausnutzung der Vorteile einer reduzierten Bodenbearbeitung, höhere Flexibilität in der Fruchtfolgegestaltung, verbesserte Anwendersicherheit, reduzierte Risiken von Ertragsschäden, verbesserte Erntequalität und vieles mehr.

Dieser zwischen den Marktpartnern ausbalancierte wirtschaftliche Erfolg und die sich abzeichnenden Potenziale ermutigen Monsanto auch in Zukunft, in die Forschung und Entwicklung verbesserter Nutzpflanzensorten unter Einsatz der Gentechnik zu investieren – derzeit circa 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr.

Als neuer Meilenstein in der Entwicklung einer Nutzpflanze mit gleichermaßen agronomischen und ökologischen Vorteilen gilt die Entwicklung von dürretolerantem Mais gemeinsam mit dem Unternehmen BASF; Seine Markteinführung ist für 2013 geplant. Als weiterer Durchbruch in der biotechnologischen Produktentwicklung im Hinblick auf einen Nutzen für den Verbraucher gilt die marktreife SDA (Stearidonsäure)-Sojabohne. Das Pflanzenöl der neuen Sojabohne ist durch einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäure charakterisiert, ein essentieller Baustein in der menschlichen Ernährung. Omega-3-Fettsäure trägt darüber hinaus dazu bei, Herz-Kreislaufrisiken zu verringern.

Weitere Informationen:
> Monsanto International: Safety  Science of our Products
> Monsanto International: Biotechnology
> Monsanto International: Research and Development Pipeline

Hier in Deutschland scheinen die Menschen noch zu glauben, was Monsanto von sich gibt. In den anderen Ländern schon lange nicht mehr. Immer mehr Bauern in den USA kehren Monsanto den Rücken, gefolgt von Farmern aus Afrika, die NEIN zu genmanipulierter Baumwolle sagen und auch Lateinamerika wehrt sich erfolgreich.

Monsanto wird 2016 drei Forschungszentren in den USA schließen, denn die Farmer sind schon längst nicht mehr von der GVO-Technologie überzeugt. Monsanto ist auf Talfahrt und verzeichnet seit längerem Millionen-Verluste.

„Mehr Ernte, ein höherer Gewinn für die Bauern und ein gestiegener Lebensstandard ihrer Familie – das sind die Folgen, wenn Bauern gentechnisch veränderte Baumwollpflanzen anbauen“, so werben die Agrargiganten, wenn sie ihre Produkte anpreisen, doch die Realität ist eine neue Form von Versklavung. In Indien haben schon Tausende von Kleinbauern Selbstmord begangen, weil sie das Saatgut nicht mehr bezahlen konnten und ihre Familien dadurch hungern mussten. Samen des Todes und der Versklavung wird das genmanipulierte Saatgut deshalb auch genannt.

Da, wo noch natürliche Baumwolle angepflanzt wurde, hat man sogar mithilfe der Entwicklungshilfe auf genmanipulierte Baumwolle gedrängt wie 2014 in dem von Dürre geplagtem Äthiopien. Der Rohstoff soll die heimische Textil- und Bekleidungsindustrie beflügeln. In Äthiopien ist die GIZ vorwiegend für das BMZ als Hauptauftraggeber aktiv. Zudem betrauen andere deutsche Bundesministerien die GIZ mit der Durchführung von Vorhaben, wie derzeit das Landwirtschaftsministerium. Internationale Geber wie die Europäische Union, Irland, Kanada und Norwegen sowie die Bill and Melinda Gates Foundation leisten finanzielle Beiträge zu laufenden Programmen. Schauen Sie sich die Bill-Gates- Stiftung bitte genau an – sie und Monsanto sind die Treiber der Gentechnik Bill Gates – die Allianz mit Big Pharma und Agro-Gentechnik und was hat uns das Ganze gebracht? Nur Not und Elend! Die Gentechnik kann zur größten Katastrophe der Welt werden!

Die MONSANTO Deutschland GmbH ist Fördermitglied des Vereins Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB), welcher laut Satzung gemeinnützige Zwecke im Bereich des Natur- und Umweltschutzes verfolgt.

MonsantoDeutschland

Wie glaubhaft kann ein Pflanzenschutzkongress sein, dessen Sponsoren Monsanto und Bayer sind – zwei der wichtigsten Anbieter von Glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln? Monsanto und Bayer waren Sponsoren des Kongresses, dessen Veranstalter die IPPC war. Zwei Vorträge im Programm befassten sich mit dem Herbizid, das wegen seines Krebsrisikos umstritten ist. Dass Glyphosat von der Internationalen Krebsforschungsagentur schon da bekannt war, dass es als  „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft war, schien nicht zu stören. Laut Deutschlandfunk waren die Referenten Sabine Andert von der Universität Rostock und Horst Steinmann, Agrarwissenschaftler an der Universität Göttingen.

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Hinter jeder Aktiengesellschaft stehen Anteilseigner, die nur den Profit sehen. Nur wer weiß schon genau, wo sein Geld angelegt wird, wenn er zum Beispiel in einen Fond bei einem Geldinstitut anlegt. Was würden Sie sagen, wenn Sie erfahren, dass z. B. ihre Anlage Monsanto enthält?

Wer die größten Aktionäre sind, sollte bekannt sein: State Street Corporation, Vanguard Group, Capital Research Global Investors,  FMR (Fidelity) und Blackrock Diese fünf Konzerne kontrollieren die weltweit größten Konzerne, darunter auch Monsanto.

INFOBOX

Der US-amerikanische Konzern Monsanto ist Marktführer bei genmanipuliertem Saatgut und Pestiziden. Auch Produkte wie Agent Orange, PCB, Aspartam, Saccharin und viele weitere giftige Substanzen wurden vom Unternehmen entwickelt und vertrieben.

Durch Aufkauf der gesamten Konkurrenz, gezielte Lobbyarbeit, die Patentierung von Leben, massive Einflussnahme auf die Zulassung von Saatgut sowie Knebelverträge für bäuerliche Erzeuger und Verbraucher sind Monsanto, BASF, Bayer, Nestlé und Co. drauf und dran, die gesamte Nahrungsmittelkette weltweit vom Wasser übers Saatgut bis zum Steak ihren Profitinteressen zu unterwerfen! Außerdem arbeiten diese Konzerne eng zusammen. So hat Nestlé die Babysparte von Pfizer übernommen. Alle Informationen finden Sie hier: Die Macht der Lebensmittel-Giganten – Diese Mega-Konzerne kontrollieren unsere Nahrung

Von Monsanto wissen wir bereits, dass auch seine Geschichte eine „dunkle” Vergangenheit hat.

Monsanto hat eine lange Geschichte der Herstellung von Chemikalien und deren vernichtende Wirkung. Die Firma nahm am Manhattan-Projekt teil und half so während des II. Weltkriegs mit, die Atombombe zu entwickeln. Das Herbizid ‚Agent Orange’ sorgte im Vietnamkrieg für geschätzte 500 000 Missgeburten. In Indien begingen in den letzten Jahren Hunderttausende Bauern wegen ihrer Abhängigkeiten zu Monsanto Selbstmord, weil sie durch unrückzahlbare Kredite für das Saatgut und die verlangten Lizenzgebühren nicht mehr in der Lage waren, ihre Familien zu ernähren. Das Unternehmen produziert Saatgut und Herbizide und setzt seit den 1990er-Jahren Biotechnologien zur Erzeugung gentechnisch veränderter Feldfrüchte ein. Bekannte Produkte sind verschiedene transgene Maissorten und Breitbandherbizide mit dem Wirkstoff Glyphosat unter dem Namen Roundup. Zu den Großaktionären gehört die Bill & Melinda Gates Foundation.

John F. Queeny gründete Monsanto 1901 als Chemikalienhersteller, der anfangs hauptsächlich das Süßungsmittel Saccharin sowie Koffein produzierte.

1940 wurde der landwirtschaftliche Bereich aufgebaut: Monsanto entwickelte sich zum Spezialisten für Agrarchemie und gentechnisch verändertes Saatgut (darunter Kulturpflanzen mit Resistenzen gegen die eigenen Herbizide und Schädlinge). Derzeit stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto.

2002 wurde Monsanto vom Mutterkonzern Pharmacia (seit 2003 ein Tochterunternehmen von Pfizer) abgespalten. In den USA erwarb Monsanto seit 1980 bedeutende Patente auf gentechnische Methoden und Gene, was von Monsanto-Gegnern sehr kritisch kommentiert wird. Sie unterstellen, das Unternehmen verfolge das Ziel, die für das Überleben lebenswichtigen Ressourcen zu monopolisieren so etwa durch die vertragliche Bindung der Landwirte, die es ihnen verbietet, die eigene Ernte als Saatgut wieder zu verwenden.

Monsanto und andere Biotech-Unternehmen behaupten, gentechnisch veränderte (GV-) Pflanzen hätten keinen Einfluss auf die Umwelt und seien völlig unbedenklich zum Verzehr geeignet.

Dass das Kartenhaus von Monsanto zusammenfällt, zeigten wir in diesem Bericht: Monsanto wusste schon vor 35 Jahren…Monsanto knew 35 years ago that its glyphosate-soaked ‘food’ causes cancer

Auch deutsche Institute investierten in Monsanto

Indirekte Investoren, also über Beteiligungen, zum Beispiel Fonds :

Nachfolgend die Beweise :

DWS Investments – Deutsche Bank

DWS ist die größte Fondsgesellschaft Deutschlands und rangiert weltweit unter den Top Ten!

https://www.dws.de/Produkte/Fonds/779/Portfoliostruktur

https://www.dws.de/Produkte/Fonds/779/Portfoliostruktur

Noch ein Bespiel:

Name Bereich Information V.-Datum Relevanz
Deutsche Bank AG
Frankfurt
Kapitalmarkt Mitteilung nach § 30e Abs.1 Nr.2 WpHG – Neuemissionen 25.02.2008

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DEKA – Sparkassen – Monsanto

Die Deka ist die Zentralbank der Sparkassen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, Deutschland. Sie hat ein Vermögensvolumen von rund €160 Milliarden und ist damit der größte Vermögensverwalter in Deutschland.

Die DekaBank fühlt sich den Äquator-Prinzipien, dem Carbon Disclosure Project, der Global Reporting Initiative und dem United Nations Global Compact verpflichtet. Die DekaBank hat in Firmen wie L-3 Communications, Rio Tinto, Rheinmetall, Royal Dutch Shell, H&M und anderen investiert. Die DekaBank nimmt den 8. Platz hinsichtlich bedenklicher Finanztransaktionen ein mit einer Gesamtsumme von investierten €780 Millionen in insgesamt 23 der 28 kontroversen Unternehmen, die von PROFUNDO untersucht wurden. Mehr Infos hier: DekaBank | Facing Finance

Deka Investment GmbH

Frankfurt am Main

Jahresbericht zum 30. September 2015 Deka-MegaTrends CF
ISIN DE0005152706Monsanto D2

Deka Investment GmbH  Frankfurt am Main Jahresbericht 01.10.2014 bis 31.07.2015 Deka-BasisStrategie Aktien
ISIN DE000DK2EAG7 (Anteilklasse CF (A))

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Dies sind nur ein paar Beispiele von vielen.

Weitere Deutsche Institute:

LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH
Stuttgart
Kapitalmarkt Jahresbericht
Genius Strategie
DE000A0RA046
27.10.2015
NORD/LB Asset Management AG
Hannover
Kapitalmarkt Jahresbericht für die Zeit vom 01.09.2014 bis 31.08.2015
NORD/LB AM Aktien North America T
DE000A1JJJD3
11.12.2015
Allianz Global Investors GmbH
Frankfurt am Main
Kapitalmarkt Halbjahresbericht zum 30. Juni 2015
Allianz Interglobal P (EUR);Allianz Interglobal A (EUR)
DE0009797563; DE0008475070
28.08.2015

Erst erwägte Monsanto die Übernahme von Bayer CropScience – jetzt will Bayer den Konzern Monsanto

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Eine Presseerklärung vom November 2015: Nachdem der größte chinesische Chemiekonzern ChemChina nach Presseberichten den Schweizer Agrochemie-Konzern Syngenta für 43 Milliarden US-Dollar nun doch übernehmen will, wäre die folgende Option denkbar, da Monsanto in den USA immer mehr in die Kritik gerät. 

Das Monsanto-Management erwägt nach eigenen Angaben ein Übernahme-Gebot für Bayer CropScience und andere Rivalen abzugeben. Die internen Diskussionen dazu liefen seit dem gescheiterten Milliarden-Angebot für den Schweizer Pflanzenschutz- und Saatguthersteller Syngenta im August, erklärte Monsanto-Präsident Brett Begemann. Er wollte nicht sagen, ob Bayer CropScience direkt angesprochen worden sei. Auch ein neuer Anlauf bei Syngenta werde erwogen, sagte Begemann am Firmensitz in St. Louis. „Wenn sich eine Gelegenheit bietet, schauen wir sie uns an.“ Ende August hatte Monsanto eine Offerte von 47 Milliarden Dollar für Syngenta nach hartnäckigem Widerstand des Schweizer Managements zurückgezogen. Die Branche steht angesichts fallender Getreidepreise unter Druck und leidet unter schwächelnden Geschäften in Lateinamerika.

Dazu auch unser Beitrag: China will größter GMO-Produzent werden und wirft Aktivisten aus dem Land – kaufen Chinesen doch Monsanto? ChemChina’s $44 billion bid for Syngenta – Sustainable Pulse Banned by China

Die Weltbevölkerung und ihr Nahrungsmittelkonsum wachsen – wächst damit auch die Anzahl der im Nahrungsmittelbereich tätigen Firmen? Das Gegenteil ist der Fall: KONZERNE – Konzerne kaufen nicht mehr nur kleinere Firmen auf, sondern jetzt gegenseitig und steigern so Marktanteile und Macht. Sie können damit die  Preise, Geschäftsbedingungen und zunehmend auch die politischen Rahmenbedingungen diktieren. Oligopol – Wenige Konzerne beherrschen die weltweite Lebensmittelproduktion

Wie Sie nun spätestens feststellen dürften, ist Monsanto längst da!!  Und es ist unglaublich – Die EU genehmigte trotz Protest wieder drei Sorten Gen-Soja von Monsanto und Bayer! – Da zeigt sich schon die Macht der Lebensmittel-Giganten

Netzfrau Doro Schreier

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