Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat der Harvard Republican Club so etwas getan …. sehr zum Ärger von Trump – Harvard Republican Club Just Did THIS For The First Time In Their History…And Trump Is Furious.

trumpzur englischen Version Welche Macht die Medien heute haben, zeigt sich aktuell ganz deutlich am Beispiel Amerika. Im Wahljahr 2016 flimmert Donald Trump auf jedem Kanal jeden Tag in jedes Haus. Die starke (erkaufte) Präsenz verschafft ihm viele Vorteile.

Die Medien produzieren Zustimmung – zu Kriegen, zu Kandidaten bei Wahlen, indem sie zum Beispiel mehr und öfter über bestimmte Personen berichten, wie aktuell über Donald Trump. Er wird in jeden Haushalt hineingepumpt. Dabei kann er beruhigt in einer seiner prunkvollen Villen in New York, Florida oder sonstwo hocken bleiben. Die anderen Kandidaten ackern sich von einem Staat zum nächsten. Warum bekommt er praktisch eine ungefilterte Pipeline direkt in das Hirn jedes Einzelnen, über unsere Augen direkt in unser Bewusstsein?

Das macht was aus! Das Tyndall-Center hat 2015 eine Untersuchung über ein ganzes Jahr vorgenommen. Danach lag die Berichterstattung über Donald Trump 23 Mal höher als die über Bernie Sanders. Man fand heraus, dass ABC World News Tonight (Anmerkung: vergleichbar mit HEUTE oder der Tagesschau in Deutschland) 81 Minuten lang über Donald Trump berichtete, während Bernie Sanders ganze 20 Sekunden gewidtmet wurden. In unserem hochtechnologisierten, digitalen Zeitalter mit hochauflösendem Fernsehen und digitalem Radio empfangen wir nichts anderes als Statik. Dieser Schleier von Verzerrungen, Lügen, Falschdarstellungen und Halbwahrheiten vernebelt die Realität. Was wir von den Medien wirklich brauchen, ist Kritik, Opposition, unerwünschtes Einmischen und Hinterfragen. Wir brauchen Medien, die über Macht berichten, nicht Macht erschaffen. Wir brauchen die Medien als vierte Macht im Staat, nicht als Macht für den Staat. Und wir brauchen Medien, die über Stabilität-schaffende Bewegungen Bericht erstatten und Geschichte schreiben. Diese Aussage kommt von Amy Goodman von der Organisation „Democracy Now“ in einer Stellungnahme zu Donald Trump. Siehe: Welche Macht die Medien heute haben, zeigt sich aktuell ganz deutlich am Beispiel Amerika – Amy Goodman : How the Media Ruins Elections

Jetzt meldet sich auch Harvard Republican Club in einem offenen Brief, den wir für Sie übersetzt haben:

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat der Harvard Republican Club so etwas getan …. sehr zum Ärger von Trump

1888 wurde Harvard Republican gegründet. Seitdem hat er seinen Sinn darin gesehen, republikanische „Werte“ zu verbreiten und Kandidaten zu unterstützen. Jedem einzelnen republikanischen Kandidaten haben sie seitdem den Rücken gestärkt und ihn begleitet. Das heißt, bis jetzt. Hier ist seine jüngste Bekanntmachung:

„Liebe Mitglieder, liebe Absolventen, seit 1888 haben die Vorstandsmitglieder des Harvard Republican Club zusammen über den  jeweiligen „Fahnenträger“ [Anm.: gemeint ist der Präsidentschaftskandidat] unserer Partei beraten, diskutiert und ihn schließlich unterstützt. Zum ersten Mal seit 128 Jahren werden wir, der älteste republikanische Verband eines Colleges, den republikanischen Kandidaten Donald Trump nicht unterstützen.

Donald Trump vertritt Ansichten, die unseren Werten zuwider laufen, nicht nur uns als Republikanern, nein, auch uns als Amerikanern. Seine rassistische, verleumderische, frauenfeindliche und menschenverachtende Rhetorik passt nicht zu unseren konservativen Grundsätzen. Seine wiederholten Attacken auf Behinderte und die schmähenden Herabsetzungen der Opfer von Kriegsgefangenen, von Familien, die ihre Söhne bei Auslandseinsätzen verloren haben und von Trägern des Verwundetenabzeichens sind nicht nur schlechte Politik, sondern absurd und grausam.

Käme Donald Trump an die Macht, wäre unsere Sicherheit in Gefahr sowohl im Land als auch im Ausland. Im Lande würden seine protektionistische Handelspolitik und seine drakonischen Einwanderungsbeschränkungen unser Bundesdefizit erhöhen, Preise für Verbrauchsgüter erhöhen und unsere Wirtschaft in eine erneute Rezession zurückwerfen. Trumps weltweite Perspektive, geprägt durch Isolationismus, geht ebenfalls nicht mit republikanischen Standpunkten zusammen. Die Oberflächlichkeit, mit der er willens ist, die Führungsverantwortung der Vereinigten Staaten aufzugeben, alarmiert uns. Er ruft zum Rückzug der USA aus der NATO auf und unterstützt aktiv den Ausbau von Atomkraft und Kernwaffen. Donald Trumps Auslandspolitik würde sich verheerend auf die bestehende Weltordnung auswirken, die seit dem zweiten Weltkrieg aggressive Mächte bisher in Schach gehalten hat.

Aber was vielleicht am wichtigsten ist: Donald Trump besitzt einfach nicht das Temperament und den Charakter eines Menschen, der notwendig ist, um die Vereinigten Staaten in einer immer gefährlicheren Welt anzuführen. Die letzte Woche müsste eigentlich allen Menschen offengelegt haben, was den meisten schon seit über einem Jahr klar ist. Als Antwort auf jede vermeintliche oder reale Beleidigung schlägt Donald Trump bösartig und unverantwortlich um sich. Wer seinen Handlungen und seiner Politik nicht zustimmt, sieht sich ständigen Beleidigungen und Herabsetzungen ausgesetzt: dumm, Lügner, fett, hässlich, schwach, Loser, Idiot – so erging es auch den Menschen aus seinem eigenen Lager – den Republikanern.

Er pfeift auf politische Korrektheit. Ihm mangelt es an jeglichem grundlegenden menschlichen Anstand.

Obwohl er seit mehr als einem Jahr auf Wahlkampftour ist, war er bislang unwillig oder unfähig, sich selbst in Themen zu vertiefen, die die meisten Amerikaner wie uns angehen. Er ergeht sich nur in Plattitüden – über Bedeutung, Erfolg und das Gewinnen. Immer wieder hat Trump sein vollkommenes Unwissen über kritische Themen unter Beweis gestellt. Er windet sich von Position zu Position während des Wahlkampfs. Wird er auf diese ständigen Wendemanöver angesprochen, lügt Trump auf eine Weise, die dreister und schamloser als alles ist, was es je in der Politik gegeben hat.

Millionen von Menschen im ganzen Land fühlen sich mutlos und niedergeschlagen. Ihre Arbeitsstunden wurden reduziert, ihre Löhne gedrückt und ihre Arbeitsstellen in Übersee verlagert. Aber Donald Trump hat keinen Plan, wie er dieses Problem angehen könnte. Er hat sehr wohl den Plan, daraus seinen Nutzen zu ziehen.

Donald Trump bedroht unsere Republik. Für seine autoritären Neigungen und seine Flirts mit dem Faschismus gibt es in der Geschichte unserer Demokratie keine Parallele. Er möchte uns gerne nach Rasse, Klasse und nach Religion sortieren und trennen und schürt dabei genug Angst und Furcht bei den Menschen, um sich ins Weiße Haus zu katapultieren. Er will Nachbarn, Freunde und letztlich alle Amerikaner gegeneinander aufbringen. Wir distanzieren uns von dieser hasserfüllten Rhetorik, die unser Land und unsere Kinder vergiftet.

Präsident Reagan rief uns dazu auf, an unserer Vision festzuhalten, „eine leuchtende Stadt auf einem Hügel“ (=allzeit ein Vorbild für andere, Motiv aus der Bergpredigt) zu sein, indem wir in der ganzen Welt präsent sind. Er rief uns dazu auf, an der Freiheit im eigenen Land festzuhalten, indem wir den demokratischen Prozess pflegen und unsere Gegner respektieren. Er rief uns dazu auf, Anstand in unseren Herzen zu bewahren, indem wir unsere Nachbarn lieben.

Lebte Reagan noch, er würde sich Donald Trumps schämen. Wir tun das auch.

In diesem Herbst werden wir alles daran setzen, die Republikanische Partei von jenen zurückzufordern, die ihr so großen Schaden bereitet haben, indem wir für Kandidaten werben, die die konservativen Grundsätze hochhalten, die die republikanische Partei seit Generationen definiert haben. Wir werden hart arbeiten, damit beide Kammern des Kongresses in republikanischen Händen bleiben, um ihn vor Übergriffen seitens ausführender Organe zu schützen, unabhängig davon, wer die Wahl in diesem November gewinnt.

Wir rufen die gewählten Führer unserer Partei dazu auf, Donald Trump ihre Unterstützung zu entziehen, und ersuchen dringend alle Republikaner unseres Colleges, mit uns gemeinsam diesen gefährlichen Mann und seine Handlungen auf das Schärfste zu missbilligen und ihn nicht mehr zu unterstützen. Die konservative Bewegung Amerikas sollte und wird nicht einfach so in der Dunkelheit der Nacht verschwinden.

Alexis de Toqueville, der die amerikanische Demokratie studierte, sagte einst: „Amerika ist großartig, weil es gut ist. Wenn Amerika aufhört, gut zu sein, wird es auch nicht mehr großartig sein“. De Toqueville glaubte an die Vereinigten Staaten. Die Amerikaner sind ein anständiges Volk. Wir arbeiten hart, schützen die Unsrigen und kümmern uns um die, die in Not sind, unabhängig von Hautfarbe, Religion oder Parteizugehörigkeit. Donald Trump mag nicht an dieses Amerika glauben, aber wir tun es. Und dieses Amerika wird immer großartig sein.

Der Harvard Republican Club

Harvard Republican Club Just Did THIS For The First Time In Their History…And Trump Is Furious.

by Matthew  1 month ago

The Harvard Republican was founded in 1888. Since then, they have existed to promote Republican “values” and candidates, and they have endorsed every single Republican candidate. Until now, that is. Here is their latest statement:

“Dear Members and Alumni,

In every presidential election since 1888, the members and Executive Board of the Harvard Republican Club have gathered to discuss, debate, and eventually endorse the standard-bearer of our party. But for the first time in 128 years, we, the oldest College Republicans chapter in the nation, will not be endorsing the Republican nominee.

Donald Trump holds views that are antithetical to our values not only as Republicans, but as Americans. The rhetoric he espouses –from racist slander to misogynistic taunts– is not consistent with our conservative principles, and his repeated mocking of the disabled and belittling of the sacrifices made by prisoners of war, Gold Star families, and Purple Heart recipients is not only bad politics, but absurdly cruel.

If enacted, Donald Trump’s platform would endanger our security both at home and abroad. Domestically, his protectionist trade policies and draconian immigration restrictions would enlarge our federal deficit, raise prices for consumers, and throw our economy back into recession. Trump’s global outlook, steeped in isolationism, is considerably out-of-step with the traditional Republican stance as well. The flippancy with which he is willing to abdicate the United States’ responsibility to lead is alarming. Calling for the US’ withdrawal from NATO and actively endorsing nuclear proliferation, Donald Trump’s foreign policy would wreak havoc on the established world order which has held aggressive foreign powers in check since World War II.

Perhaps most importantly, however, Donald Trump simply does not possess the temperament and character necessary to lead the United States through an increasingly perilous world. The last week should have made obvious to all what has been obvious to most for more than a year. In response to any slight –perceived or real– Donald Trump lashes out viciously and irresponsibly. In Trump’s eyes, disagreement with his actions or his policies warrants incessant name calling and derision: stupid, lying, fat, ugly, weak, failing, idiot –and that’s just his “fellow” Republicans.

He isn’t eschewing political correctness. He is eschewing basic human decency.

Donald Trump, despite spending more than a year on the campaign trail, has either refused or been unable to educate himself on issues that matter most to Americans like us. He speaks only in platitudes, about greatness, success, and winning. Time and time again, Trump has demonstrated his complete lack of knowledge on critical matters, meandering from position to position over the course of the election. When confronted about these frequent reversals, Trump lies in a manner more brazen and shameless than anything politics has ever seen.

Millions of people across the country are feeling despondent. Their hours have been cut, wages slashed, jobs even shipped overseas. But Donald Trump doesn’t have a plan to fix that. He has a plan to exploit that.

Donald Trump is a threat to the survival of the Republic. His authoritarian tendencies and flirtations with fascism are unparalleled in the history of our democracy. He hopes to divide us by race, by class, and by religion, instilling enough fear and anxiety to propel himself to the White House. He is looking to to pit neighbor against neighbor, friend against friend, American against American. We will not stand for this vitriolic rhetoric that is poisoning our country and our children.

President Reagan called on us to maintain this, our shining city on a hill. He called on us to maintain freedom abroad by keeping a strong presence in the world. He called on us to maintain liberty at home by upholding the democratic process and respecting our opponents. He called on us to maintain decency in our hearts by loving our neighbor.

He would be ashamed of Donald Trump. We are too.

This fall, we will instead focus our efforts on reclaiming the Republican Party from those who have done it considerable harm, campaigning for candidates who will uphold the conservative principles that have defined the Republican Party for generations. We will work to ensure both chambers of Congress remain in Republican hands, continuing to protect against executive overreach regardless of who wins the election this November.

We call on our party’s elected leaders to renounce their support of Donald Trump, and urge our fellow College Republicans to join us in condemning and withholding their endorsement from this dangerous man. The conservative movement in America should not and will not go quietly into the night.

A longtime student of American democracy, Alexis de Tocqueville once said, “America is great because she is good. If America ceases to be good, America will cease to be great.”

De Tocqueville believed in the United States. Americans are a decent people. We work hard, protect our own, and look out for one another in times of need, regardless of the color of our skin, the God we worship, or our party registration. Donald Trump may not believe in that America, but we do. And that America will never cease to be great.

The Harvard Republican Club”

Netzfrau Ulla Rissmann-Telle
deutsche Flagge
US-PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDATUR – Der exklusivste Klub der Welt – der Hillary-Clinton-Clan – wer spendet wie viel?

Spenden aus Deutschland und Saudi Arabien an Clinton – Foreign donations to foundation raise major ethical questions for Hillary Clinton

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Uruguay hat José „El Pepe” Mujica und USA hat Bernie Sanders

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. nun, ich frage mich wo über Hillary Clinton berichtet wird in diesem Artikel,
    der durchaus seine Berechtigung hat, denn alle Stimmen sind über Werbung,
    Propaganda, … (indirekt) gekauft – auch in Deutschland,
    nur hier hielt es sich bisher in Grenze,
    da die Menschen einigermaßen gebildet waren.

    „Man fand heraus, dass ABC World News Tonight (Anmerkung: vergleichbar mit HEUTE oder der Tagesschau in Deutschland) 81 Minuten lang über Donald Trump berichtete, während Bernie Sanders ganze 20 Sekunden gewidtmet wurden.“

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