HELFT, FELIX ZU FINDEN!

felixUpdate: Felix wurde gefunden – Biyon Kattilathu hat bereits mit ihm telefonieren können. Wir bedanken uns bei unseren Lesern für die tollte Unterstützung.

Hier noch einmal zu dem Aufruf:

HELFT MIR, FELIX ZU FINDEN! ICH HABE EINEN BRIEF VON FELIX ERHALTEN, AUF DEM KEINE ADRESSE VERMERKT WAR. TEILE DIESEN BEITRAG, SODASS FELIX DIESE ZEILEN LESEN KANN UND ICH IHM EIN PAKET SENDEN KANN. DANKE FÜR DEINE HILFE!

Wir Netzfrauen wurden gebeten, diesen Aufruf zu verbreiten. Wir erhoffen uns, mit diesem Beitrag dazu beitragen zu können, dass Felix gefunden werden kann.

Teile Felix‘ Brief und helft  Biyon Kattilathu dabei, Felix zu erreichen. Lass uns gemeinsam ein Zeichen gegen „Mobbing“ setzen. Danke für deine Hilfe!!

Noch immer werden die seelischen Verletzungen, die Mobbing bei Menschen anrichten können, unterschätzt. Wie es sich anfühlt, von anderen schikaniert zu werden, wissen viele. Doch wer gemobbt wird, weiß auch, dass viele zuschauen und nur selten Menschen bereit sind zu helfen.

Wir haben ihn auf Wunsch von Biyon Kattilathu veröffentlicht, denn auch wir setzen ein Zeichen gegen Mobbing, wir wissen zu gut, wie es sich anfühlt.


Biyon Kattilathu schreibt auf Facebook:

Lieber Felix,

ich habe lange überlegt, ob ich Deinen Brief veröffentlichen soll.

Ich habe ihn hier veröffentlicht, damit wir beide mal ein Zeichen gegen Mobbing setzen. Und damit Du siehst, dass es eine Menge Menschen da draußen gibt, die hinter Dir stehen und Dich cool finden, genau so wie Du bist!

Ich danke Dir für Deinen Mut, denn es war bestimmt nicht leicht, mir zu schreiben. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Dir meine Videos gefallen. Das ist auch genau der Grund, warum ich diese Videos mache. Lieber Felix, hör nicht auf die Kinder, die Dich ärgern. Wenn jemand etwas Gemeines zu Dir sagt, dann hat das nichts mit Dir zu tun, sondern mit ihm: Gemeine Kinder sagen gemeine Sachen. Egal was Du in Zukunft tust: Abnehmen oder Sport machen: Mache es für Dich und nicht für andere. Wenn Du lieb und nett bleibst, dann kommen auch liebe und nette Kinder zu Dir – da bin ich mir sicher!

Lieber Felix, ich habe Dir zwar ein Paket geschickt, aber ich kann halt nicht jeden Tag bei Dir sein. Deswegen ist es umso wichtiger, dass Du Dich anderen Leuten anvertraust. Kindern, die du magst. Deinen Eltern und einem Lehrer, dem Du vertraust. Wenn Du denen erzählst, was Dich ärgert oder traurig macht, dann zeigt das, dass du wirklich stark bist. Denn nur starke Kinder beweisen den Mut, sich und anderen Menschen zu vertrauen! Damit hilfst Du auch den Kindern, denen es ähnlich geht und die sich nicht trauen, mit anderen darüber zu sprechen. Du bist ein ganz, ganz wichtiger Mensch!

Dadurch, dass Du mir einen Brief geschrieben hast, hast Du großen Mut bewiesen und darauf kannst Du stolz sein. Dafür bewundere ich Dich! Wir sehen uns bald, mein Freund.

Dein Fan Biyon.

Auch wir Netzfrauen kennen das Gefühl, denn seit nunmehr fast zwei Jahren werden die ‪Netzfrauen‬ Opfer von Rufmord und persönlichen Angriffen, hauptsächlich betrifft es unsere Gründerin Doro.

  • Mittlerweile wurden auf Facebook Seiten nur mit dem Ziel eingerichtet, uns zu schaden.
  • Außerdem gibt es Gruppen und Webseiten, die sich nur damit beschäftigen, wie sie uns schaden können.
  • Wir werden für irgendwelche Preise ausgelobt, die nur darauf abzielen, uns lächerlich zu machen.
  • Persönliche Fotos von uns werden gestohlen und verunstaltet, um uns ins Lächerliche zu ziehen.
  • Kommentare werden aus dem Zusammenhang gerissen, veröffentlicht und sollen den Eindruck erwecken, dass wir nicht kritikfähig seien.
  • Wir werden beschuldigt, rechtsextreme Themen zu veröffentlichen, obwohl wir nachweislich gegen Rechts sind.
  • Wir werden als unseriös dargestellt, wir würden keine Quellen angeben, obwohl alle unsere Beiträge nachweislich Quellenangaben enthalten.
  • Permanent wurden unsere Beiträge von der Seite „Zuerst denken – dann klicken“ als Fake dargestellt. Sie fütterten somit bewusst unsere Mobber.
  • Wir werden sogar im Netz gestalkt, kommentiert unsere Gründerin Doro irgendwo auf Facebook, sind gleich die Mobber da und greifen an.

Es geht nicht um Kritik, sondern es geht um mehr: um uns und unsere Familien. Mittlerweile sind wir darüber hinweg und geben anderen Rat, die sich an uns wegen Mobbing zu wenden. Wir lesen auch nicht mehr die Seiten, die extra eingerichtet wurden, um uns zu schaden. Unser Augenmerk gehört den Menschen, die uns brauchen. Es gibt soviel Elend auf dieser Welt, denen gehört unsere kostbare Zeit. Wir haben oft mit sogenannten Experten und auch mit der Polizei über das Thema Mobbing darüber diskutiert, was wir machen sollen. Letztendlich wissen wir, dass wir es nicht allen recht machen können. Und wenn uns jemand anruft und sagt, dass wir als Frauen nicht dieses Wissen haben könnten, lachen wir nur und antworten: „Oh, das war uns gar nicht bewusst.“

Ein Spruch besagt: „Ich bin nicht verwirrt! Ich sortiere meine Gedanken nur anders!“ Wir nehmen es mit Witz und Humor.

Wir hoffen, dass Felix gefunden wird, und sollte Felix dieses lesen, möchten wir ihm ausrichten, er ist nicht allein – melde dich, wir helfen dir.

Informationen finden Sie hier:

www.bündnis-gegen-cybermobbing.de

http://mobbing-schluss-damit.de/

Polizei-Beratung – Cybermobbing – neue Form der Gewalt

Netzfrauen

Mobbing ist Gewalt und „Mord auf Raten“ – Vanessas Erfahrungen – „Setze ein Zeichen!“

Mobbing: Einmal durch die Hölle und zurück

Mobbingvirus: K(l)eine Gute-Nacht-Mobbing-Geschichte!

Whistleblower: Ex-Managerin von Nestlé wirft dem Konzern Mobbing vor

Das Leben ohne meine Maske – Leben mit Depressionen

Unterschätze niemals die Macht deines Handelns – You Never Know What Your Actions Accomplish

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Netzfrauen, macht einfach weiter, schaut nicht dahin, wo ihr gemobbt werdet. Ihr seid mutig und leistet einen wichtigen Beitrag zu der Veränderung, die wir so sehr brauchen und uns wünschen. Ich wünsche euch viel Kraft.
    Beatrice Barandun

  2. Lächerlich machen war schon in den 70iger Jahren eine beliebte Art Feministinnen zu diskriminieren. Bedenkt, dass nur das lächerlich gemacht wird, vor dem Man(n) Angst hat. Ich bin dankbar für Euren Mut und Euer Engagement. Macht einfach weiter so.

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