Kranke Welt! Designer-Babys per App – Bestell dir einen Papa für dein Wunschbaby – New ‘order a daddy’ app lets women browse sperm donors as easily as ’shopping online

baby4zur englischen Version Jetzt kann man in London einen Papa bestellen, es ist so einfach wie eine Pizzabestellung und funktioniert wie eine Online-DatingPlattform. Die Londoner Sperma-Bank hat eine iPhone-App zur Verfügung gestellt, die allen Frauen ermöglicht, einen Katalog durchsuchen zu können, in dem Männer ihr Sperma anbieten. Die Auswahl wird anhand von ethnischer Zugehörigkeit, Beruf, persönlichem Typus und Augenfarbe getätigt. Die Kosten liegen bei GBP 950 (US$ 1200 =  € 1087), die mittels der App auch bezahlt werden können.

Ähnlich wie bei Online-Dating kann man auf ein Profil zugreifen, das enthält eine Biographie über den potentiellen Vater, dazu den Bildungsstand, Job und Persönlichkeitsmerkmale, nun ja, bei den Online-Dating-Plattformen wird oft geschummelt, oft sind die Piloten gar keine und auch so mancher, der sich als Arzt ausgibt, ist ein Mann mit zu viel Tagesfreizeit. Wir können nur hoffen, dass diese Samenspender richtige Angaben gemacht haben – nicht auszudenken, was geschieht, wenn es nicht so ist. In den USA gibt es bei den Kindern nach Maß – schon die ersten  Probleme, da diese Kinder nicht dem Wunsch der Bestellung entsprechen – KRANKE WELT!

2011 kam in England das erste Kind mit drei DNA-Strängen auf die Welt. Diese Manipulation an den Genen empörte Mediziner, Ethiker und Politiker weltweit. Der Vorgang sei ein reines Experiment und niemand könne sagen, ob die Kinder keine späteren Gesundheitsschäden durch ihre Zeugung davontragen würden. Von einem „Albtraum“ und dem „Beginn der Menschenzüchtung“ war die Rede. Und schon in dem Beitrag vom Februar 2014 berichtete Lisa über das Patent für eine Methode, mit der zukünftige Eltern die Ei- und Samenspender nach Merkmalen, die sie sich bei ihrem Kind wünschen, auswählen können.

Warum eine Leihmutter, wenn es auch bereits eine künstliche Gebärmutter-Maschine gibt? „Jedes Jahr werden in den USA rund eine Millionen Abtreibungen vorgenommen. Wenn wir im ganzen Land entsprechende Labore hätten, könnten diese Embryonen jeweils in eine künstliche Gebärmutter eingepflanzt werden. Dann hätten wir plötzlich eine Million mehr Babys, die zur Adoption freigegeben werden würden – ein Albtraum! Wenn ich mit Abtreibungsgegnern darüber spreche, erschaudern sie“, schrieb Scott Gelfand, Direktor des Ethik-Zentrums der Oklahoma State University in Stillwater (US-Bundesstaat Oklahoma) in „Nature“ bereits vor mehr als 10 Jahren. Und 2016 ebenfalls aus Großbritannien: Die Erzeugung der Kinder soll ohne Sexualität und ohne Eltern stattfinden, am besten in Fabriken. Konzerne würden diese Aufgabe in Zukunft übernehmen. Genau das verlangte die führende britische Bioethikerin Anna Smajdor von der Universität East Anglia. Sie behauptet, Schwangerschaft und die Kindsgeburt seien sehr schmerzvoll, riskant und sozial einschränkend für Frauen. Da fragen wir uns, wie die Frauen es in all den Jahrtausenden zuvor geschafft haben, Kinder zu bekommen. Obwohl die Wissenschaft bereits eine künstliche Gebärmutter entwickelt hat und ein Patent aus dem Jahre 1955 existiert, verlangt sie öffentliche Fördermittel, um eine künstliche Gebärmutter entwickeln zu können. Sie fand einen Geldgeber in dem Wellcome Trust, nach der Bill-&-Melinda-Gates-Foundation mit 27 Milliarden Dollar Vermögen die zweitreichste Stiftung der Welt und private Hauptgeldquelle für die Forschung im Bereich Biomedizin. Siehe: „Schöne neue Welt“ – Die künstliche Gebärmutter – Maschine statt Mama ist Realität!

Während in den USA „Social Freezing“ eine  immer beliebtere Methode unter Frauen ist, um ihre Fruchtbarkeit auf dem aktuellen Stand zu konservieren und das Ticken der biologischen Uhr zu stoppen, geht man in Großbritannien noch weiter.

Bestell dir einen Papa für dein Wunschbaby. Frauen können jetzt per App einen Samenspender aussuchen

Die App erlaubt Frauen auch, eine Wunschliste zu erstellen, die Wünsche an den Sperma-Spender individuell anzupassen. Wenn das bestellte Sperma versandfertig ist, erhalten die Bestellerinnen eine Zustellungsankündigung. Auch eine Zustellung direkt an die In-Vitro-Klinik ist möglich.

“Man macht alle Transaktionen online, so wie heutzutage alles”, sagt Dr Kamal Ahuja, wissenschaftlicher Leiter der Sperma-Bank. „Das erlaubt Frauen, die einen Sperma-Spender suchen, in aller Ruhe in ihren eigenen vier Wänden zu wählen und sich dafür so viel Zeit zu nehmen, die sie brauchen. Wir denken, dass dieses Angebot einzigartig auf der Welt ist.“

Anfang September hat Dr. Ahuja in BioNews dieses Angebot erstmals beschrieben. Er betonte, dass es von der obersten Kontrollbehörde der IV-Kliniken, Human Fertilisation & Embryology Authority, zugelassen wurde. „Sperma aus dem Katalog oder per App zu bestellen, spielt die Behandlung nicht herunter. Das Rekrutieren von Spendern nach dem alten Modell des Inserierens funktioniert heute nicht mehr. Aber durch die Aneignung neuer Technologien haben wir gezeigt, dass es wachsenden Erfolg haben kann.“

Die Neuigkeit dieser App wurde in den Medien weiter gereicht mit der typischen drastisch-derben Ausdrucksweise, die neue künstliche Befruchtungstechnologien begleiten. Aber es gab auch Kritik: „Wie weit können wir noch gehen in der Bagatellisierung der Elternschaft? Das ist künstliche Befruchtung per Mobiltelefon,“  sagt Josephine Quintavalle von der Kampagnengruppe für Ethik in der künstlichen Befruchtung. „Es sind digitale Väter. Wähle dir deinen Papa. Das ist die höchste Verunglimpfung der Vaterschaft.“

London Sperm Bank Donors, pictured, said the £950 service is the first of its kind Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3806348/New-order-daddy-app-lets-women-browse-950-sperm-donors-easily-shopping-online-Marks-Spencer.html#ixzz4M2VzVjj0 Follow us: @MailOnline on Twitter | DailyMail on Facebook

London Sperm Bank Donors, pictured, said the £950 service is the first of its kind

Sperm donors: there’s an app for that in London

Now you can order a daddy in London as easily as a pizza. The London Sperm Bank has released an iPhone app which allows women to browse through men and select their sperm based  upon characteristics like ethnicity, occupation, personality type, and eye color. The cost is £950 (about US$1200) which can be paid through the app.

The app also lets women create a wish list so that they can customize their sperm donor. When the right sperm arrives, they will receive a notification. If it appeals to them, it will be couriered to the woman’s fertility service.

„You make all the transactions online, like you do anything else these days,“ said Dr Kamal Ahuja, scientific director of the London Sperm Bank. „This allows a woman who wants to get a sperm donor to gain control in the privacy of her own home and to choose and decide in her own time. We think this is the first of its kind in the world.“

Early last month Dr Ahuja described the high quality of his product in BioNews. He stressed that it had been approved by the UK’s fertility watchdog, the Human Fertilisation & Embryology Authority: “Ordering sperm from an online catalogue or an app does not trivialise treatment … Donor recruitment according to the old model of advertising is unlikely to succeed, but by embracing new technologies we have shown that it can thrive and prosper.”

The news of the app was relayed in the media with the kind of ribald but quizzical treatment that most new artificial reproduction technologies receive. But there were critics. „How much further can we go in the trivialisation of parenthood? This is reproduction via the mobile phone,“ said Josephine Quintavalle, of the campaign group Comment on Reproductive Ethics. „It’s digital dads. Choose daddy. This is the ultimate denigration of fatherhood.“

Source 

Netzfrau Lisa Natterer
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