Neue Studie! Es gibt Befürchtungen, dass radioaktive Bestrahlungen zur Entwicklung von Alzheimer beitragen können – Concern that radiation may contribute to development of Alzheimer’s

alzzur englischen Version Mehr Menschen als je zuvor sind höheren Mengen von Ionenstrahlung durch medizinische Geräte, Flugzeuge etc. ausgesetzt. Eine neue Studie lässt vermuten, dass diese Art von Strahlung entscheidend zur Entwicklung von Alzheimer beitragen könnte.

Weltweit leiden inzwischen 42 Millionen Menschen an Demenz, davon die meisten an Alzheimer. Tendenz: steigend – vor allem bei Alzheimer. Seit Jahren wird mit Hochdruck geforscht und man weiß immer mehr, aber noch lange nicht alles. Demenz ist der Oberbegriff. Es gibt viele verschiedene Demenzerkrankungen und die Alzheimer-Demenz ist mit bis zu drei Vierteln der Fälle die häufigste Form einer Demenzerkrankung. Das heißt: Jeder Mensch, der Alzheimer hat, ist dement, aber wer dement ist, muss nicht unbedingt Alzheimer haben.

Die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, steigt. wie auch schon andere Studien zeigten, über die wir ebenfalls berichteten. Die Forschung ergab, dass bereits heute sehr viel jüngere Menschen betroffen sind. Mehrfach weisen Studien wie auch die neue aktuelle Studie auf ernährungsbedingte Risikofaktoren für die Alzheimer-Krankheit hin. Fakt ist:

Neue Alzheimer-Medikamente sind in der Entwicklung – aber mit einer Misserfolgsquote von 99,6 %

Eine neue Studie, wurde in Oncotarget veröffentlicht. Mitautoren stammen vom Institute of Radiation Biology/Institute of Pathology, Helmholtz Zentrum München, dem German Research Center for Environmental Health und dem Institute for Environmental Sciences in Japan.

Wir haben diese Studie für Sie übersetzt:

Es gibt Befürchtungen, dass radioaktive Bestrahlungen zur Entwicklung von Alzheimer beitragen können

Eine neue Forschung, veröffentlicht am 27. Oktober 2016 von der Universität Süd-Dänemark, lässt vermuten, dass niedrige Dosen von Ionenstrahlung molekulare Veränderungen im Gehirn bewirken, die dem pathologischen Befund von Alzheimer ähneln.

Mehr Menschen als je zuvor sind höheren Mengen von Ionenstrahlung durch medizinische Geräte, Flugzeuge etc. ausgesetzt. Eine neue Studie lässt vermuten, dass diese Art von Strahlung entscheidend zur Entwicklung von Alzheimer beitragen könnte.

Alzheimer ist die vorrangige Ursache von Demenz bei älteren Menschen. Sie ist weltweit dominant und wird im kommenden Jahrzehnt dramatisch ansteigen — bis hin zu 80 Millionen Patienten bis 2040.

„Wir müssen unbedingt die möglichen Faktoren hinter dieser Krankheit erforschen“, sagt der Promovierte Stefan J. Kempf der Universität Süd-Dänemark. Seine Forschung konzentriert sich auf den möglichen Zusammenhang zwischen Strahlung und Schädigungen der geistigen Fähigkeiten.

In einer neuen Studie zeigen er und ein internationales Konsortium u. a. mit Kollegen aus Italien, Japan, Deutschland und Dänemark, dass [bereits] niedrige Dosen von Ionenstrahlung molekulare Veränderungen im Gehirn bewirken, die dem Krankheitsbild von Alzheimer ähneln.

Die Studie wurde in Oncotarget veröffentlicht. Mitautoren stammen vom Institute of Radiation Biology/Institute of Pathology, Helmholtz Zentrum München, dem German Research Center for Environmental Health und dem Institute for Environmental Sciences in Japan.

Viele Menschen aller Altersgruppen sind zunehmend Ionenstrahlung aus verschiedenen Quellen ausgesetzt. Viele darunter erfahren sie regelmäßig berufsbedingt durch Nukleartechnologie oder das Fliegen. Die Verwendung von medizinischer Diagnostik und therapeutischer Radiologie hat rasch zugenommen — so werden in den USA z. B. mehr als 62 Computer-Tomographien  gegenwärtig pro Jahr durchgeführt.

Annähernd ein Drittel aller diagnostischen CT-Untersuchungen betreffen die Kopfregion.

„All diese Kontakte sind niedrig dosiert, und solange sie nur ein oder wenige Male im Leben geschehen, sehe ich keinen Grund zur Sorge. Was mich beunruhigt, ist, dass die modernen Menschen mehrmals im Leben Strahlung ausgesetzt sind und dass wir nicht genug über die Folgen angesammelter Dosen wissen“. sagt Stefan J. Kempf.

Neuere Daten lassen vermuten, dass sogar relativ geringe Strahlungsdosen ähnlich denen durch einige CT-Aufnahmen molekulare Veränderungen bewirken können, die einhergehen mit geistigen Fehlfunktionen.

In ihrer neuen Studie stellten die Forscher molekulare Veränderungen im Hippocampus von Mäusen fest. Der Hippocampus ist eine Gehirnregion, die wichtig ist für das Lernen und die Erinnerung. Es ist genau der Teil des Gehirns, der negativ durch Alzheimer beeinflusst wird.

Die Autoren verursachten Veränderungen im Hippocampus mittels zweier Arten chronischer niedrig dosierter Ionenstrahlung durch. Die Mäuse wurden zunehmenden Dosen von 0,3 Gy (Maßeinheit Gray) ausgesetzt oder 6,0 Gy, verteilt in kleinen Dosen à 1 mGy über 24 Stunden oder in kleinen Dosen à 20 mGy über 24 Stunden, und das 300 Tage lang.

„All diese Dosen sind in der Lage, molekulare Zustände hervorzurufen, die an die Merkmale erinnern, wie sie bei Alzheimer vorherrschen“, so Stefan J. Kempf.

Bei einem Kopf-CT variieren die Dosen zwischen 20 und 100 mGy. Sie dauern ungefähr eine Minute an. Während eines Fluges ist ein Mensch Ionenstrahlung durch das Weltall ausgesetzt, aber diese Dosierung ist viel geringer als die eines CTs.

„Wenn man diese Zahlen miteinander vergleicht, stellt man fest, dass wir die Mäuse mit etwa einem Tausendstel der Dosis behandelten, die ein Patient bei einem einzigen CT bekommt – im selben Zeitintervall. Sogar unter diesen Umständen konnten wir Veränderungen in den Synapsen des Hippocampus sehen, wie es sie bei Alzheimer gibt“.

Laut Stefan J. Kempf bedeuten diese Daten, dass chronische niedrig dosierte Strahlung auf die Integration neu entstandener Neuronen in existierenden Synapsen abzielt.

Quelle:

Materialien, zur Verfügung gestellt durch die Universität Süd-Dänemark. Das Original wurde von Birgitte Svennevig schrieben. Anmerkung: Der Text kann in Länge und Stil verbessert werden.

Die Autoren:

Stefan J. Kempf, Dirk Janik, Zarko Barjaktarovic, Ignacia Braga-Tanaka III, Satoshi Tanaka, Frauke Neff, Anna Saran, Martin R. Larsen, Soile Tapio. Chronische niedrig dosierte Ionenstrahlung beeinträchtigt das Phosphoproteom des Hippocampus in dem ApoE−/−Alzheimer-Maus-Modell. Oncotarget, 2016; DOI: 10.18632/oncotarget.12376

http://www.alz.co.uk/sites/default/files/pdfs/global-impact-dementia-infographic.pdf

http://www.alz.co.uk/sites/default/files/pdfs/global-impact-dementia-infographic.pdf

Concern that radiation may contribute to development of Alzheimer’s

October 27, 2016 University of Southern Denmark

Summary:

More humans than ever are exposed to higher levels of ionizing radiation from medical equipment, airplanes, etc. A new study suggests that this kind of radiation may be a confounding factor in the neurodegenerative disease Alzheimer’s.

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CT scan (stock image). New research suggests that low doses of ionizing radiation induce molecular changes in the brain that resemble the pathologies of Alzheimer’s.

Credit: © pressmaster / Fotolia

More humans than ever are exposed to higher levels of ionizing radiation from medical equipment, airplanes, etc. A new study suggests that this kind of radiation may be a confounding factor in the neurodegenerative disease Alzheimer´s.

Alzheimer’s disease is the leading cause for dementia in the elderly, and its global prevalence is supposed to increase dramatically in the following decade — up to 80 million patients by 2040.

„It is crucial that we investigate the potential factors behind this disease,“ says postdoc Stefan J. Kempf, University of Southern Denmark. His research focuses on possible connections between radiation and cognitive impairments.

In a new study, he and an international consortia involving colleagues from Italy, Japan, Germany and Denmark show that low doses of ionizing radiation induce molecular changes in the brain that resemble the pathologies of Alzheimer’s.

The study has been published in Oncotarget. Co-authors are from Institute of Radiation Biology/Institute of Pathology, Helmholtz Zentrum München, German Research Center for Environmental Health and Institute for Environmental Sciences in Japan.

Large numbers of people of all age groups are increasingly exposed to ionizing radiation from various sources. Many receive chronic occupational exposure from nuclear technologies or airline travel. The use of medical diagnostics and therapeutic radiology has increased rapidly — for example more than 62 million CT scans per year are currently carried out in USA.

Approximately one third of all diagnostic CT examinations are scans of the head region.

„All these kinds of exposures are low dose and as long as we talk about one or a few exposures in a lifetime I do not see cause for concern. What concerns me is that modern people may be exposed several times in their lifetime and that we don’t know enough about the consequences of accumulated doses,“ says Stefan J. Kempf.

Recent data suggest that even relatively low radiation doses, similar to those received from a few CT scans, could trigger molecular changes associated with cognitive dysfunction.

In their new study, the researchers have elucidated molecular alterations in the hippocampus of mice. The hippocampus is an important brain region responsible for learning and memory formation and it is known to be negatively affected in Alzheimer´s.

The authors induced changes in the hippocampus by two kinds of chronic low-dose-rate ionizing radiation treatments. The mice were exposed to cumulative doses of 0.3 Gy or 6.0 Gy given at low dose rates of 1 mGy over 24 hours or 20 mGy over 24 hours for 300 days.

„Both dose rates are capable of inducing molecular features that are reminiscent of those found in the Alzheimer’s disease neuropathology,“ says Stefan J. Kempf.

When a patient gets a head scan, the doses varies between 20 and 100 mGy and lasts for around one minute. When a person flies, he or she gets exposure to ionizing radiation coming from space but the rates are by far smaller than a CT scan.

„When you compare these figures you will find that we exposed the mice to a more than 1000 times smaller cumulative dose than what a patient gets from a single CT scan in the same time interval. And even then we could see changes in the synapses within the hippocampus that resemble Alzheimer´s pathology.“

According to Stefan J. Kempf, the data indicate that chronic low-dose-rate radiation targets the integration of newborn neurons in existing synaptic wires.

Story Source:

Materials provided by University of Southern Denmark. Original written by Birgitte Svennevig. Note: Content may be edited for style and length.

Journal Reference:

  1. Stefan J. Kempf, Dirk Janik, Zarko Barjaktarovic, Ignacia Braga-Tanaka III, Satoshi Tanaka, Frauke Neff, Anna Saran, Martin R. Larsen, Soile Tapio. Chronic low-dose-rate ionising radiation affects the hippocampal phosphoproteome in the ApoE−/− Alzheimer´s mouse modelOncotarget, 2016; DOI: 10.18632/oncotarget.12376

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle
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