Besorgniserregend ! Neues Video von Pizza, dem traurigsten Eisbären der Welt! Viele Tiere aus den Ozeanen und Polarregionen werden im chinesischem Einkaufszentrum gehalten! Investoren aus Europa!

pizza5Dem Eisbären Pizza  geht es immer schlechter. Er wird  in einem Einkaufszentrum im chinesischen Guangzhou, der Hauptstadt der Provinz Guangdong, gefangen gehalten und dient trotz weltweiten Protesten immer noch zur Belustigung der Besucher. Über 500 Tiere werden unter entsetzlichen Umständen in einem Einkaufszentrum der chinesischen Stadt Guangzhou untergebracht. Darunter auch ein Polar-Braunbär, sechs junge Beluga-Wale und fünf Walross-Kälber befinden sich unter den Tieren.

Sein tragisches, herzzerbrechendes Schicksal machte weltweit Schlagzeilen. Er wird der traurigste Eisbär der Welt genannt, da er mit anderen Tieren, unter entsetzlichen Umständen in einem Einkaufszentrum in der chinesischen Stadt Guangzhou untergebracht ist. Hier soll er für die „Belustigung“  der Besucher sorgen. Stellen Sie sich das vor: ein Eisbär, auf engstem Raum inmitten eines Einkaufszentrums, obwohl diese Tiere in der Natur etwa 70 Kilometer pro Tag zurücklegen.

Das Foto zeigt Pizza, der in keiner guten Verfassung ist.

Wir hatten bereits über das Leid von dem Eisbären Pizza und den anderen Tieren in dem Einkaufscenter berichtet und dachten, dass Pizza ein neues Zuhause bekommt. Siehe: Pizza, der traurigste Eisbär der Welt, kann neues Zuhause finden – doch was geschieht mit den anderen Tieren aus den Ozeanen und Polarregionen, die im chinesischem Einkaufszentrum gehalten werden?

Doch es tauchen wieder Fotos auf und auch ein aktuelles Video. Noch immer gilt Pizza als eine Attraktion. Damit das aufhört, haben wir unseren Beitrag noch einmal gebracht. Denn was sicher vielen nicht bekant sein dürfte, es sind auch Deutsche Firmen involviert.

In einem offenen Brief an Gouverneur Zhu Xiaodan in Guangzhou, fordern 50 chinesische Tiergruppen, endlich Maßnahmen zu ergreifen, um das Aquarium in der Grandview Shopping Mall zu schließen, die etwa 500 Arten umfasst, darunter auch der Eisbär namens Pizza. Die neuen Videos der Organisation Humane Society International und ihrer chinesischen Partnergruppe VShine zeigen den Verfall von Pizza. Eine Petition von mehreren Tierschutzorganisationen mit Hundertausenden Unterschriften zur Befreiung der Tiere konnte mit überreicht werden. Dieses teilte Humane Society International in einer aktuellen Presseerklärung mit.

Hier das aktuelle Video, welches vor ein paar Tagen aufgenommen wurde:

Viele Medien haben über die grausamen Zustände in diesem Einkaufszentrum geschrieben, aber war Ihnen bekannt, dass auch europäische Investoren daran beteiligt sind?

Am 20. Oktober 2004 wurde ein Partnerabkommen zwischen Guangdong und Bayern unterzeichnet. Beide Seiten wollen vor allem auf den Gebieten u. a. Tourismus und Umweltschutz den Austausch und die Zusammenarbeit vertiefen. Sie unterstützen somit die Idee, einen Zoo mitten in einem Einkaufszentrum zu eröffnen und somit auch die grausame Haltung von Tieren aus dem Ozean und den Polarregionen.

Außerdem gibt es in Guangdong ca. 600 deutsche Unternehmen. Rund 52% davon sind produzierende Unternehmen, 48% sind Dienstleister oder Repräsentanzbüros. Die größten deutschen Investoren in Guangdong sind Heidelberg Zement, MTU, Metro, Siemens, Bosch, Bayer, Lufthansa Technik. Volkswagen hat 2013 eine Produktionsstätte mit einer Kapazität von 300 000 Fahrzeugen errichtet. Seit 2010 verfügt Daimler über ein Joint Venture mit der Firma BYD (Shenzhen) zur Produktion von Elektrofahrzeugen.

Wie schon erwähnt,  wurde ein Partnerabkommen zwischen Guangdong und Bayern unterzeichnet. Beide Seiten wollen vor allem auf den Gebieten Wirtschaft, Handel, Information und Kommunikationstechnologie, Maschinenbau, Elektronik, moderne Logistik, Transport und Verkehr sowie Agrartechnik, Tourismus, Erziehung, Ausbildung und Umweltschutz den Austausch und die Zusammenarbeit vertiefen. Vom 26. bis zum 30 Oktober 2015 reiste eine ostdeutsche Unternehmerdelegation in Begleitung von Germany Trade & Invest nach Guangdong – Chinesische Unternehmen setzen immer häufiger auf Ostdeutschland, heißt es.

Dem am 9. Januar 2016 eröffneten Grandview Aquarium wurde bereits nachlässige Pflege vorgeworfen. Außerdem werfen Kritiker dem Aquarium vor, Beluga-Wale und Walross-Kälber auf zu kleinem Raum zu halten, wodurch diese ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben können. Die Bären werden unter Bedingungen gehalten, die ihr Wohlergehen auf lange Sicht gefährden.

Die Idee, einen Zoo mitten in einem Einkaufszentrum zu eröffnen, stammt von dem größten Betreiber von Meeresparks in China, „Haichang Holdings“. Neben dem Eisbären befinden sich auch ein Polar-Braunbär, sechs junge Beluga-Wale und fünf Walross-Kälber unter den Tieren. Alle sind unter entsetzlichen Umständen untergebracht, wie Sie auch aus den Bildern ersehen können.

„Haichang Holdings ist vergleichbar mit dem amerikanischen SeaWorld. Der Konzern, der sich auf Themenparks spezialisiert hat, wurde am 21. November 2011 in Dalian gegründet. Hier befindet sich Chinas nördlichster eisfreier Seehafen. 2013 wurden die ersten Mitarbeiter eingestellt. 

Das Video ist vom März 2016

SeaWorld ist eine Kette von Meeres-Themenparks in den Vereinigten Staaten. SeaWorld steht immer wieder in der Kritik, Delfine und Orcas in Gefangenschaft zu halten und als „Clowns“ zu missbrauchen. Besonders wurde diese Thematik durch Richard O’Barrys oscarprämiertes Doku-Drama „Die Bucht“ verbreitet, in dem die Delfinjagd im japanischen Taiji aufgedeckt wird, bei der ausgewählte Tiere auch gefangen und dann weltweit an Delfinarien verkauft werden. Und während SeaWorld einen Umsatzeinbruch um 84% zu verzeichnen hat, da die Besucher ausbleiben, wird nun in Asien investiert. Das Elend um die vielen Tiere nimmt kein Ende. Der Ort des Grauens wird nur verlagert, und zwar zum Beispiel nach China und hier auch mitten in Einkaufszentren.  Dazu auch: Super: SeaWorld verlieren 84% Umsatz – größte Investoren Blackstone und Blackrock – SeaWorld sees profits plunge 84% as customers desert controversial park

Noch im März 2016 verkündeten wir, dass  SeaWorld endlich den weltweiten Protesten nachgibt und seine seit Jahren umstrittene Orca-Show einstellt. Auch beendet der Themenpark-Konzern das Orca-Zuchtprogramm. Die gegenwärtig in den Vergnügungsparks lebenden Tiere sind dem Unternehmen zufolge „die letzten ihrer Generation“. Mithilfe auch von europäischen Investoren geht nun die grausame Behandlung von Tieren, sowohl aus den Ozeanen wie auch aus der Polarregion in Asien weiter.

Guangzhou ist die größte Stadt im Perlflussdelta, eine der größten zusammenhängenden Stadtlandschaften (Megalopolen) weltweit. Hier gibt es viele Attraktivitäten, die aus der Stadt ein Urlaubsparadies machen sollen. Auf Tripadvisor braucht man nur Guangzhou eingeben und schon erhalten Sie viele Seiten über Shoppingmöglichkeiten und Einkaufszentren in Guangzhou.

Für das Shoppingvergnügen gibt es bei  „Grandview Mall“ in Guangzhou nicht nur den traurigen Eisbären, sondern sogar ein großes Aquarium, wie Sie dem folgenden Posting entnehmen können.

Eine andere Besucherin hat stolz Ihre Fotos von den  Polarwölfen gepostet. Polarwölfe leben im hohen Norden Nordamerikas sowie im Osten und Norden Grönlands, haben aber in einem Einkaufszentrum gar nichts zu suchen.

Hinter Glas, künstlichem Licht und dann die Lautstärke durch das ständige Klopfen an der Glasscheibe

Und wenn wir uns wieder die Aktionäre anschauen, dann wie gehabt,  Vanguard Group, Inc,, diese Investmentgesellschaft zählt neben Blackrock zu den größten Investmentgesellschaften der Welt und ist auch Investor von SeaWorld.

Aber auch die Norweger sind mit der Norges Bank Investment Management beteiligt. Norges Bank ist die Zentralbank von Norwegen.

Die Londoner sind mit Jupiter Asset Management Ltd vertreten und auch J. P. Morgan mit der asiatischen Tochter JF Asset Management Ltd ist mit dabei.

Aus Japan, das durch die barbarische Jagd auf Delfine im japanischen Taiji bekannt ist, ist ORIX Corp.als zweitgrößter Aktionär dabei.

Vielleicht sollte man deren Kunden darauf aufmerksam machen, in was sie ihr Vermögen anlegen, denn sicherlich ist es vielen nicht bekannt, dass diese Investoren das grausame Schauspiel in China unterstützen.

INVESTOREN, die für diese Grausamkeiten zuständig sind.

CEO Nai Jie Qu, der größte Aktionär von Haichang Holdings, ist 55 Jahre alt und besitzt ein Vermögen in Höhe von: 378 404 564 USD. Er ist Direktor von verschiedenen Holdings, die größte ist Haichang Ocean Park Holdings Ltd – vergleichbar mit Seaworld. Sein Partner und ebenfalls CEO ist Xu Guang Wang. Er ist 47 und hat ein Vermögen von 1 670 800 USD. Allerdings besitzt er weitaus weniger Aktien als Norwegen.

Die Frage hier: Woher erhalten die Ocean Parks ihre Tiere?

http://www.haichangchina.com/hcen/index.htm

http://www.haichangchina.com/hcen/index.htm

Übersicht: Mr. Nai Jie Qu is Chairman at Haichang Ocean Park Holdings Ltd., Chairman at Haichang Holdings (Asia) Ltd., Chairman at Haichang Holdings (Hong Kong) Ltd., Executive Director at Dalian Haichang (Group) Co., Ltd., a Director at Haichang (China) Co. Ltd., and Chairman at Hainan Haichang Land Co. Ltd.

He is on the Board of Directors at Dalian Haichang (Group) Co., Ltd., Haichang (China) Co. Ltd., Dalian Haichang Corp. Development Co. Ltd., Yantai Fisherman’s Wharf INVESTMENT CO. Ltd., Tianjin Polar Tourism Ltd., Wuhan Polar Ocean World Investment Co. Ltd., Chengdu Polar Ocean Industrial Co. Ltd., Dalian Haichang Land Leisure Tourism Co. Ltd., Dalian Haichang Land Red Wine Manor Co. Ltd., Dalian Fishermen’s Wharf Development Construction Co. Ltd., Dalian Juncheng Real Estate Development Co. Ltd., Chengdu Haichang Land Co. Ltd., Chongqing Polar Industrial Co. Ltd., Tianjin Polar Ocean Land Co. Ltd., Wuhan Chuangfu Real Estate Development Co. Ltd., and Yantai Haichang Tourism Development Co. Ltd.

Mr. Qu also served on the board at Dalian Laohutan Ocean Park Co. Ltd.

He received  his undergraduate degree from Liaoning University.

Nicht anders auch bei Xu Guang Wang.

Hier sind die Investoren, die dieses grausame Schicksal der Tiere unterstützen:

Nai Jie Qu 1 811 848 524 45,3%
ORIX Corp. 593 384 000 14,8%
Exponential Fortune Group Ltd. 400 444 000 10,0%
The Vanguard Group, Inc. 37 328 000 0,93%
Norges Bank Investment  Management 34 267 483 0,86%
Jupiter Asset Management Ltd. 18 816 000 0,47%
HuaAn Fund Management Co., Ltd. 10 663 000 0,27%
Xu Guang Wang 8 000 000 0,20%
JF Asset Management Ltd. 6 285 000 0,16%
Nai Qiang Qu

Zusammen mit der „China Cetacean Alliance“ wandte sich Animals Asia an die „Haichang Holdings“, um die zahlreichen Bedenken in Tierschutzfragen mitzuteilen. Dazu gehören auch der geringe Platz und die Tierdarbietungen.  Eine Antwort steht bis dato noch aus.

Ein Polar-Braunbär, ein Eisbär, sechs junge Beluga-Wale und fünf Walross-Kälber befinden sich unter den Tieren, die unter entsetzlichen Umständen in einem Einkaufszentrum der chinesischen Stadt Guangzhou untergebracht sind.

Hinzu kommt, dass ein neues SeaWorld-Center in China aufgebaut wird, mit europäischen Investoren und evtl. sogar mit Unterstützung von Deutschen Konzernen. Fragen Sie den Wirtschaftsminister Gabriel, ob er und die Deutsche Delegation sich für den Schutz der Tiere einsetzen wird. Kontakt: Sigmar Gabriel | Facebook  – Sigmar Gabriel (@sigmargabriel) | Twitter

Bitte teilen Sie diese Informationen, damit wir sehr viele Menschen erreichen, damit wir verhindern, dass ein neues SeaWorld in China entsteht. Noch ist es nicht zu spät!

Netzfrau Doro Schreier

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13 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Selbst ein Laie kann sehen wie verzweifelt Pizza einenRückzugsplatz sucht um dem Menschenandrang und dem Lärm zu entkommen! Wie kann man das einem Tier antun das sonst meilenweit auf riesigen Flächen unterwegs ist wo es nur Wasser und Eis gibt und Ruhe herrscht! Ihr habt keinen Verstand und kein Herz nur Geldgier! Ich schäme mich eine deutsche zu sein wo Deutsche Firmen sich an so einer Schweinerei reichstossen. Ihr solltet alle Euer Geld fressen müssen!

  2. Tiere gehören nicht in Gefangenschaft!
    Hört mit diesem Wahnsinn auf und investiert das Geld lieber gegen die Klimaerwärmung- für jedes Lebewesen ist das dann genug Platz auf dieser Welt

  3. Was kann man tun? Es bleiben nur immer wieder Petitionen und wieder Petitionen. Ich will auch, daß diese Tiere endlich freikommen, aber bei den Chinesen kommt nichts an, das hab ich schon so oft mitbekommen. Man denke nur an die gezüchteten Tiger auf den Farmen, ausgehungert und unter widerlichsten Umständen gehalten. Es ist zum verzweifeln.

  4. Was alle nur wollen? Wir haben doch den Völkern der Welt unsere Dekadenz vorgelebt. Wir haben ihnen durch unsere Billig-Haben-Wollen-Krankheit die Mittel (Dolloars) in die Hand geschmissen!
    Wir haben denen gezeigt, wie Wahnsinn geht! Traurig für die Tiere! Aber…wie sieht es mit den Menschen aus? Dumm, gierig und maßlos! Das sind wir! Wir finden Tiere im Zirkus fragwürdig, aber
    Schwine, Hühner, Puten etc. in Konzentrationslagern hinrichten, ist ok!
    Ekelhaft! Wer sich dann über ihren Bericht noch empört ist ein – sorry -Arschloch!

  5. Es gibt Momente, in denen es schwerfällt, sich klar zu machen, dass Gewalt – auch bzw. gerade für eine gute Sache – keine Lösung ist. Diese Story macht immer wieder so zornig, dass dies hier so ein Moment ist…
    Hoffentlich setzt sich die Empathie endlich durch: Was wir den Tieren antun, fügen wir uns selbst zu.

  6. Wer diese Tier-HALTUNG, da steckt schon die Hinwegnahme des freien Willens des Tieres drin, noch toll findet und fotografiert verfügt leider über keine Empathie. Wenn man sich nur ansatzweise in diese Tiere hineinfühlt, dann hört man schon den Ruf dieser Seelen, dass sie einfach raus in Freiheit und ihren natürlichen Lebensraum wollen. Aber genau diese Empathie wird den Menschen immer mehr genommen. Durch Verrohung und Gewalt in TV,Filmen, Spielen etc.

    Aber das, was die Netzfrauen hier dankbarerweise ans Tageslicht bringen, finden wir auch vor der eigenen Haustür in Zoos, im Zirkus, Falknereien etc,etc. „Just for the show“ und den Kommerz! Das nennt man dann Artenschutz und Lernen durch hautnahes beobachten… hinter Glasscheiben und Gittern.
    Wir ernten, was wir säen!
    Was wir da tun können?
    Vor allem HINSCHAUEN! Nicht mehr hingehen und boykottieren. Infos teilen und Beschwerdebriefe versenden. Jeder der dies nicht mehr unterstützt führt dazu, dass diese Grausamkeiten an Lebewesen an Energie verliert.

  7. Ich schäme mich so sehr ein Mensch zu sein! Es ist entsetzlich was wir den wunderschönen Geschöpen antun und das wir so etwas zulassen…. Mir fehlen die Worte.

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