Syrian crisis – Der Friedens-Clown von Aleppo ist tot – R. I. P. Anas al-Basha – Air strike kills the last clown of Aleppo

aleppozur englischen Version Wann hört dieses Gemetzel endlich auf? Er wurde grade mal 24 Jahre alt. Der Sozialarbeiter Anas al-Basha blieb in Aleppo, um den Kindern der bombardierten Stadt zu helfen. Als Clown von Aleppo hat er traumatisierte Kinder zum Lachen gebracht, gestern kam er bei einem Luftangriff ums Leben. Vor zwei Monaten hatte erst er seine Frau geheiratet. Welches Leid, in einer Stadt, wo Bomben Tag für Tag fallen und für Leid und Elend sorgen. Verletzte Kinder können nicht mehr versorgt werden, Mütter und Väter, die um ihre getöteten Kinder weinen und Kinder, die entweder ein Elternteil verloren haben oder sogar beide. Jeden Tag werden hier Gräueltaten verübt.

Seit nunmehr fast sechs Jahren müssen wir mit ansehen, wie Menschen grausam und qualvoll ums Leben kommen. Sechs Jahre lang hat die Weltgemeinschaft zugesehen und nur davon gesprochen, wie komplex die Lage in Syrien ist. Fast sechs Jahre lang hat die Weltgemeinschaft so gut wie nichts unternommen, um den Menschen in Aleppo zu helfen.

Inmitten dieser zerstörten Stadt war ein junger Mann, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den verzweifelten Kindern ein Lachen zu schenken.

„Der letzte Clown Aleppos … Anas al-Basha, mit ihm lachten die belagerten Kinder in Aleppo …
Er starb nun auch bei einem Bombardement … 29.11.2016″, steht auf der Facebook-Seite der syrischen Hilfsorangisation „Children of SYRIA“ geschrieben.

Anas al-Basha war ein Mitarbeiter bei „Space for Hope“, einer kleinen lokalen Initiative, die soziale Hilfe in den vom Krieg zerrütteten Teilen des belagerten Ostteils der Stadt leistete. „Er spielte Parodien für die Kinder, um die Mauern zwischen ihnen aufzubrechen“, sagte Sama Hijazi, Vorgesetzte von al-Basha, gegenüber Associated Press. Sie werde ihn immer als einen Freund in Erinnerung behalten, der ein großes Herz für Kinder hatte. „Space of Hope“ hat nun seine Arbeit in Aleppo für den Moment auf Eis gelegt.

Nur ein paar Tage, bevor der Clown von Aleppo getötet wurde und zwar am 28.November 2016, schreib Dr. Hamza Al Khatib aus Aleppo, Syrien: dass er diese Nachricht von den Menschen aus Aleppo an die Welt erhalten hat.

Dr. Hamza Al Khatib bittet um Hilfe.

Die Kämpfe dauern nun schon fast sechs Jahre an und wir fragen uns, was die Welt für uns tut. Allein in der letzten Woche wurden vier Krankenhäuser, sechs Schulen, zwei Bäckereien und die Büros der Weißhelme bombardiert. Wie viele Krankenhäuser oder Schulen müssen eigentlich zerstört werden, damit die Kriegsverbrechen in Syrien tatsächlich verfolgt werden? Es kann doch gar nicht noch grausamer werden.

Vor mehr als 90 Tagen wurde Ost-Aleppo von regimetreuen und russischen Truppen umlagert. Seitdem wurden keine Hilfslieferungen für uns zugelassen. Über eine Viertelmillion Menschen ist in der Stadt eingeschlossen und vom Hungertod bedroht.

Nur wenige Kilometer entfernt stehen UN-Lastwagen bereit, um dringend benötigte Nahrungs- und Arzneimittel zu uns zu bringen. Die bewaffneten Oppositionsgruppen in Ost-Aleppo haben den Hilfslieferungen in die Stadt zugestimmt, im Gegensatz zu Russland und dem syrischen Regime. Sie allein verhindern, dass die Nahrungs- und Arzneimittel uns erreichen.

Würden Sie unsere Nachricht an die Welt bitte weiterleiten und an Russland und Syrien appellieren, die Hilfe für uns zu gestatten? http://bit.ly/2fvitUh

Dies ist eine Katastrophe mit langer Vorankündigung. Wir senden diese Nachricht aus Aleppo an die Welt: Lassen Sie nicht zu, dass Sie in einigen Jahren zurückblicken und wünschen, Sie hätten etwas getan, was Sie jetzt noch tun können.

Vielen Dank.
Dr. Hamza.

Fast 6 Jahre lang haben die Ärzte von Aleppo mitansehen müssen, wie zahllose Patienten, Freunde und Kollegen grausam und qualvoll ums Leben kamen, schreibt Al Khatib we. Die Weltgemeinschaft habe dabei einfach zugesehen und von einer „komplexen“ Lage gesprochen.

► Der Vorwurf des Mediziners: „Im letzten Monat gab es 42 Angriffe auf medizinische Einrichtungen in Syrien, 15 davon waren Krankenhäuser, in denen meine Kollegen und ich arbeiten. Mit dieser Häufigkeit an Angriffen könnte unsere medizinische Versorgung in Aleppo bereits in einem Monat komplett zerstört werden.“

Trotz des Bombenhagels, der alltäglichen Luftangriffe fliehen die letzten Ärzte von Aleppo nicht.

Gemeinsam mit einer Gruppe von Ärzten aus Aleppo hat Farida nun eine Petition gestartet: bitte hier unterzeichnen: Petition Bislang haben 329 020 Unterstützer/innen unterzeichnet. 

Die Zahl der Toten und Flüchtlinge in der umkämpften nordsyrischen Großstadt Aleppo steigt dramatisch. Durch Kämpfe in den Rebellenvierteln der Metropole und Luftangriffe wurden allein in den vergangenen Tagen mehr als 50 000 Menschen aus dem Ostteil der Stadt vertrieben, wie die oppositionsnahe „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ meldete. Mindestens 21 Zivilisten, darunter Kinder, starben am Mittwoch, dem 30.November 2016, in Ostaleppo durch Artilleriebeschuss. Dutzende wurden verletzt. Die Menschenrechtler und Aktivisten machten das Regime für den Angriff verantwortlich.

Wann hört dieses Gemetzel endlich auf?

Syrian crisis: Air strike kills the last clown of Aleppo, Anas al-Basha

Eryk Bagshaw from smh.com.au

He was the clown who brought joy to the lives of children in a city that has been described as going through a „slow-motion descent into hell“.

Social worker Anas al-Basha refused to leave the rebel-held Syrian city of Aleppo despite a merciless bombing campaign by Syrian and Russian forces that has seen the city of two million people disintegrate.

Instead, the 24-year-old dressed as a clown and provided counselling to hundreds of children who have been orphaned by the country’s civil war that has torn apart a country for almost six years.

On Thursday, he was killed in an air strike presumed to have been launched by allied Syrian or Russian forces on the Mashhad neighbourhood in eastern Aleppo, the Associated Press reported, two months after marrying his wife.

„The last clown of Aleppo,“ mourned the Children of Syria Facebook page. „With him the besieged children of Aleppo laughed.“

Anas was a director for the Space for Hope centre which helps other psycho-social support centres and 12 schools in eastern Aleppo. He sent his salary to his parents, according to AP, who left the city before the government sealed off the rebel-held eastern districts.

„He would act out skits for the children to break the walls between them,“ his supervisor Samar Hijazi told AP.

His death came the day after UN World Food Program spokeswoman, Bettina Luescher, warned Aleppo civilians were enduring a „slow-motion descent into hell“.

In an attempt to put a halt to the relentless bombing campaign to enable supplies to enter the city, UN humanitarian chief Stephen O’Brien warned the Security Council Aleppo could become a mass grave.

„For the sake of humanity, we call on, we plead with the parties and those with influence to do everything in their power to protect civilians and enable access to the besieged part of eastern Aleppo before it becomes one giant graveyard,“ he told the Security Council.

More than 40 people were killed during Wednesday’s bombing in rebel held areas, the Syria Civil Defence group known as the White Helmets, reported.

They said the people were killed in government shelling as they roamed the streets of Jub al-Quba, an eastern neighbourhood, looking for shelter. In photographs published to social media, rescue workers picked through a street strewn with bodies lying next to suitcases.

Syrian state media said eight others were killed by rockets in government-controlled areas.

Syrian forces have rounded up hundreds of young men as government troops advance into rebel-held zones in embattled Aleppo, residents and officials said, prompting grave fears for the safety of those held. Families remaining in opposition territory said the phones of their sons, fathers and brothers had fallen silent.

The Syrian Observatory for Human Rights, a Britain-based monitoring group, said more than 300 people were missing from Aleppo. The men were believed to have been taken to a nearby air base for screening and interrogation. Activists said some were expected to be forcibly conscripted, an increasingly common practice as the Syrian army faces manpower shortages.

More than 20,000 people had fled to Aleppo’s government-held western neighbourhoods, according to the Syrian Observatory, while another 30,000 had moved to areas held by Kurdish forces since forces loyal to President Bashar Assad – backed by Russian air power – overran a third of the rebel stronghold in recent days. Mr O’Brien said an estimated 200,000 remain.

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5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. jaja, die Kinder und die Clowns und die white Helmets.

    https://de.sputniknews.com/blogs/20160926312698577-tiefflieger-white-helmets/

    der Westen tut jedenfalls einee Menge, um mit Sanktionen und geballter Medienpower Assad aus dem Amt zu bomben, die USA nimmt sich auch noch viel vor, nachdem die ’no fly zone 2 mio von 6,5 mio Libyern zu Migranten gemacht hat.

    https://de.sputniknews.com/politik/20161130313572843-usa-bereiten-boden-fuer-flugverbotszone-in-syrien-vor/

  2. Habt ihr es nicht nötig, den Wahrheitsgehalt von Meldungen, bzw. deren Quellen, zu überprüfen?
    Oder seid ihr den Mainstreammedien hörig?
    Dieser reißerische Artikel diskreditiert alles von euch, was wahr ist. Man kann nicht mehr darauf vertrauen, das ihr neutral berichtet.
    Oder stellt Fragen: Wer ist schuld?

  3. Pingback: Westliche Propaganda weint um Al Qaida | Blauer Bote Magazin

  4. Dieser Bericht widerspricht den Tatsachen. Man sollte mal bei der Wahrheit bleiben und uns nicht immer die USA als Retter darstellen. Das ist eine Lüge. Und die Anti-Russland Propaganda geht mir langsam aber sicher unheimlich auf die Nerven.

  5. Pingback: Aleppo, Syrien: neueste Nachrichten | Blauer Bote Magazin

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