Nicht nur „Hello Barbie“, jetzt auch Puppe „Cayla“- Spioninnen im Kinderzimmer! Verbraucherschützer warnen!

puppe9So beginnt schon die Überwachung im Kinderzimmer. Es gibt nicht nur die neue „Abhör-Barbie“, sondern jetzt auch die Spionin „Cayla“, aber auch den Roboter „i-Que. Verbraucherschützer warnen vor möglichen Datenlecks in Kinderspielzeug mit Internetverbindung. Über die Puppe „My Friend Cayla“ und den Roboter „i-Que“ könnten Dritte sich ohne allzu großen Aufwand mit Kindern unterhalten, erklärte der europäische Verbraucherverband Beuc.

Erst letztes Jahr haben wir über die neue „Abhör-Barbie“ berichtet. Mit Barbie kannst Du alles sein – so die neue Werbung von Mattel. Versteckte Kameras zeigen die Reaktionen anderer über die starke Vorstellungskraft junger Mädchen, was sie eines Tages werden möchten. So beginnt schon die Überwachung im Kinderzimmer. Aber es geht auch noch anders: die neue „Abhör-Barbie“. Wird der Verkauf von „Hello Barbie“ ein Erfolg, werden weitere Lausch-Spielzeuge folgen. Genau das müssen wir verhindern, so in unserem Beitrag. Doch jetzt ist es soweit.

Diese „Heuschrecken“ wissen schon heute, was die Kunden von morgen sich wünschen.

Die Totalüberwachung im Kinderzimmer ist bereits Realität. Es ist auch nicht verwunderlich, denn die großen Aktionäre sind wieder: State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock. Aber auch Goldman Sachs ist dabei und zwar bei Toys“R“Us. Dieser Spielwarenkonzern gehört  zu gleichen Teilen Bain Capital, Vornado Realty Trust und KKR & Co. L.P. Bain Capital wurde 1984 vom US-Politiker und -Präsidentschaftskandidaten im Jahr 2012 Mitt Romney mitgegründet. Ihm gehören auch große Anteile an Burger King. Interessant ist auch KKR & Co. L.P. Dieser Konzern gehörte noch bis Januar 2014 Prosiebensat1. Dieser Konzern kauft viele weitere Konzerne, auch deutsche Unternehmen mit Goldman Sachs zusammen. Kein Wunder, Robert D. Gottlieb, Chief Global Human Resources Officer, war vor seinem Einstieg 18 Jahre  bei Goldman Sachs tätig. Zu den Großaktionären von KKR & Co. L.Pgehören auch die Deutsche Bank und Citigroup Inc. Diese „Heuschrecken“ wissen schon heute, was die Kunden von morgen sich wünschen.

Die Vollzeitüberwachung im Kinderzimmer ist schon längst real – Der Schnuller schlägt Alarm, wenn das Baby wegkrabbelt. Das Fläschchen kontrolliert die Verdauung, der Strampler die Temperatur. Neue Produkte sollen Eltern das Gefühl totaler Kontrolle geben. Doch in Wirklichkeit kontrollieren die „Heuschrecken“ die Eltern, das Kinderzimmer – eigentlich alles.

Und für das Spielzimmer gibt es „Hello Barbie” – diese hört gut zu und antwortet der Puppen-Mutti. Und egal, wo wir auf eine neue Technik stoßen ist Google nicht weit.  3D-Brille für Kinder: Google kooperiert mit Mattel – oder Lego. Auch Designer-Babys gibt es in Zukunft mit Unterstützung von Google, sogar auf Bestellung, die Frau von Google-Gründer hat sich mit ihrer Biotech-Firma  den USA ein Patent auf die Auswahl sogenannter Designer-Babys gesichert.

Schon 2015 wurden auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas alle denkbaren Sensoren, Kameras und Mikrofone vorgestellt, um den Eltern dieses unbezahlbare Gefühl der Sicherheit zu geben. Und die Eltern sind bereit, bedenkenlos viel Geld auszugeben. Die Vollzeitüberwachung ist online per App möglich und die Daten werden drahtlos an die Smartphones der Eltern geschickt. Wem gehören die Hersteller des Smartphones? Den Aktionären – wie immer, den oben genannten „Heuschrecken“!

Der Datenschutz im Kinderzimmer war voriges Jahr bereits Thema, als Mattel eine „WLAN-Barbie“ angekündigt hatte.  Und 2016 war es soweit , die von Datenschutzaktivisten so genannte Abhör-Barbie wurde geknackt.

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Verbraucherschützer warnen vor der Sprechpuppe „My friend Cayla“ und dem Roboter „i-Que“

Das interaktive Spielzeug verbindet sich über eine App mit dem Internet und kann dann, so das Versprechen des Herstellers „Genesis Toys“, Antworten auf Kinderfragen geben. Kritiker sehen darin allerdings ein Datenschutzrisiko und warnen vor der „Spionin im Kinderzimmer“.

Die Puppe, seit mehr als zwei Jahren auf dem Markt, verfügt über Mikrofon, Spracherkennung, Netzwerkzugang und lässt sich über eine Applikation (iOS und Android) steuern, berichtete der Verein für Konsumenteninformation (VKI) am Dienstag. Die norwegische Verbraucherorganisation (Forbrukerradet) kritisiert technische Sicherheitslücken und „bedenkliche“ Datenschutzklauseln bis hin zur Verletzung der Privatsphäre und dem Vorwurf der Schleichwerbung.

Sicherheitsrisiko

Mit einem bluetoothfähigen Smartphone könne „jeder ganz leicht durch die eingeschaltete Puppe sprechen und auch alles in ihrem Umfeld mithören“, weil die Verbindung völlig ungesichert sei. „Dieses Sicherheitsrisiko muss dem Unternehmen schon länger bekannt sein, denn es gibt genug Berichte im Internet, in denen von einem ,Hack‘ der Puppe berichtet wird, zum Beispiel in einem BBC-Beitrag von Januar 2015. Geändert hat sich aber wenig“, kritisierte Ulrike Docekal vom VKI.

„Alles, was die Kinder der Puppe erzählen“, werde an die US-Firma „Nuance Communications“ übermittelt. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sehen die Möglichkeit der Nutzung dieser Daten für zielgerichtete Werbung vor, ebenso die Weitergabe an Dritte. Der VKI überlegt dagegen vorzugehen.

Neben einprogrammierten Gesprächstexten rede Cayla ungefragt auch darüber, wie sehr sie zum Beispiel Disneyfilme liebe – der App-Hersteller „Toy Quest“ stehe in Geschäftsbeziehung zu Disney. Auch hier prüfe der VKI ein rechtliches Vorgehen. „Es ist in unseren Augen wesentlich, dass vor allem bei Kindern, die hier besonders schutzbedürftig sind, auf die Einhaltung der Persönlichkeits- und der Konsumentenschutzrechte geachtet wird“, sagte Docekal. Quelle wienerzeitung

Mittlerweile kann man Cayla überall kaufen! Vielleicht sollten man diese Läden darauf hinweisen, dass Überwachung in Kinderzimmer nicht von der Verbrauchern gewünscht ist.

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http://myfriendcayla.de/hilfe

Wie „Hello Barbie“, werden auch „My friend Cayla“ und Roboter „i-Que“ zur Wanze, die die ganze Familie ausspioniert. Laut Jakubowski wäre es sogar möglich, die Server, auf die die Puppe zugreift, umzuleiten. So ließe sich u. a. auch die Sprachausgabe der Puppe steuern.

Infobox

Die Firma „Vivid“ mit Sitz in Nauheim (Kreis Groß-Gerau) – My friend Cayla“

1992 wird Vivid vom ehemaligen Matchbox-Geschäftsführer Nick Austin und Alan Bennie, dem ehemaligen Finanzdirektor derselben Firma in Großbritannien gegründet. Eric Rossi ist ab sofort (27.4.2015) verantwortlich für das Marketing der Marken Vivid und Crayola in Europa. Er ist seit September 2012 bei Vivid und war bisher für Vivid in Frankreich und Belgien und den europäischen Vertrieb von Crayola verantwortlich.

Crayola LLC ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das hauptsächlich durch seine Textmarker und Buntstifte bekannt wurde. Crayola war eines der ersten Unternehmen, das Buntstifte, Kreiden,Textmarker und andere Schreibmittel sowie anderen Künstlerbedarf ohne giftige Begleitstoffe herstellte. Crayola stellt mittlerweile viele Büroprodukte und Kinderspielzeug her, darunter Spiele für die Plattform Nintendo DS.

Die US-Firma Nuance Communication, die auf Spracherkennung spezialisiert ist und an die die aufgezeichneten Kindergespräche geschickt werden, behält sich ebenfalls das Recht vor, die Daten an Dritte weiterzuschicken.

Die Nuance Communications, Inc (Nasdaq: NUAN) ist einer der führenden Anbieter von Sprach- und Bildverarbeitungslösungen für Geschäfts- und Privatkunden weltweit. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 lag bei ca. 2 Milliarden USD.An 35 Standorten und in 16 Landesgesellschaften sind über 13.500 Mitarbeiter beschäftigt. Hauptsitz des Unternehmens ist Burlington (Massachusetts) in den USA.

Aktionäre   – Top 5 Inhaber von institutionellen Beteiligungen

1. CLEARBRIDGE INVESTMENTS, LLC 25,728,675
2. VANGUARD GROUP INC 20,294,133
3. ICAHN CARL C 19,677,088
4. PRIMECAP MANAGEMENT CO/CA/ 11,921,699
5. FIL LTD 8,862,204

Sie sehen – auch hier sind die „Heuschrecken“ beteiligt und kommen so an die Daten der Kinder.

Und wollen Eltern weiterhin, dass ihre Kinder im Kinderzimmer einer Vollzeitüberwachung ausgesetzt sind?

Wir zeigen Ihnen das an „Hello Barbie“ – das System ist das Gleiche:

Diverse Elternvereinigungen in den USA protestierten bereits und ihre Angst ist berechtigt. Denn auch Daten sind ein Millionengeschäft und Mattel könnte die übermittelten Daten zu Werbezwecken nutzen – aber auch die „Heuschrecken“! Nun folgt endlich eine Verbraucherschutzorganisation in Europa, die sich über die Überwachung im Kinderzimmer beschwert.

Die Spielzeuge verbinden sich über WLAN oder Bluetooth und werden leicht zur Wanze im Kinderzimmer. Unter anderem auch die „Hello Barbie“, die schon im März 2015 mit dem „Big Brother Award“ ausgezeichnet wurde. Jetzt fanden Sicherheitsexperten heraus, dass die Daten nicht nur an Hersteller gehen, sondern auch im Fokus von Hackern stehen.

Wir zeigen Ihnen die altbewährte Barbie, die nun mit allen Raffinessen der Technik ausgestattet ist, von innen.

http://www.somersetrecon.com/

http://www.somersetrecon.com/

Audio-Aufnahmen, unter Verwendung von Wi-Fi-Netzwerk eines Benutzers, senden die Daten an ToyTalk-Server. Dort werden sie analysiert, um die richtige Antwort zu geben. Jeder Audioclip in der Cloud wird gespeichert und kann später von den Eltern überprüft und abgerufen werden, das teilen die Macher von Toy Talk auf deren Webseite mit. Nun hat der Sicherheitsexperte Matt Jakubowski herausgefunden, dass die „Hello Barbie“ von Mattel leicht zu hacken ist. Allerdings hat Mattel versichert, dass die „Hello Barbie“ allen geltenden vorgeschriebenen Standards entspricht. Die Freigabe der Puppe hat bereits einige Kontroversen über das Internet ausgelöst.

Nachfolgend sehen Sie einen Screenshot der Firmware vom Barbie-Flash-Speicher – Technikfreaks erhalten HIER mehr Informationen, u.a. die Platinen, die für die „Hello Barbie“ genutzt werden.

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Gründe, die vom Kauf der „Hello Barbie“ abraten:

  1. Kinder verdienen echte Zuhörer, keine Roboter.
  2. Warum lassen Sie Mattel und deren Aktionäre State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock mehr Einfluss auf Ihr Kind ausüben?
  3. Auch die Eltern sollten nicht auf geheime Aufnahmen von Kindern zugreifen können, denn auch Kinder haben eine Privatsphäre.
  4. „Hello Barbie“ ist anfällig, zum Beispiel durch Hacker missbraucht zu werden.
  5. Die Gespräche von Kindern gehören nicht in die Hände von Konzernen und sollten auch nicht mit „Fremden“ unwissentlich geteilt werden.
  6. Ist „Hallo Barbie“ eine „Freundin“ oder eine virale Marketingstratiegie? Wie Sie sich vorstellen können, eher das Letztere.
  7. „Hallo Barbie“ schränkt das kreative Spielen ein.
  8. Überwachung hat nichts beim Spielen zusuchen und schon gar nicht durch solche Konzerne.

Was kommt als Nächstes? Wir haben bereits über die Digitale Drogen, die ebenfalls auf dem Vormarsch sind, berichtet. Erst diese Woche berichteten wir, dass es nun soweit ist: Chinesische Wissenschaftler klonen Menschen. Was, wenn diese die Stimmen der Kinder verwenden? Nestlés Lieferant für menschliche Zellen gehört nun Fujifilm, und es gibt bereits Patente auf menschliche Zellen. 

Alles ist möglich, wie wir bereits mehrfach erfahren mussten.  Auch die LEGO-Gruppe ist im Besitz von einer Investmentgesellschaft. Die KIRKBI A/S hält 75 Prozent. Die Investitionen von KIRKBI A/S umfassen langfristige Beteiligungen an Unternehmen wie Falck A/S, Minimax Viking, ISS A/S und Matas A/S sowie Immobilieninvestitionen in Dänemark, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Zusätzlich verwaltet die KIRKBI Group ein Portfolio mit festverzinslichen Finanzinstrumenten, börsennotierten Aktien und Private Equity Funds, dies nur nebenbei.

Wir haben für Sie folgenden Beitrag aus PCMag übersetzt, zwar bereits im März berichtet, aber es schadet nicht, diese Informationen noch einmal zu lesen.

Die Internet-verbundene „Hello Barbie“ kann über Wi-Fi und Spracherkennungstechnologie Gespräche führen

„Hello Barbie”

Barbie hat unzählige Abenteuer in den letzten Jahrzehnten erlebt – ihre nächste Reise führt sie jetzt in die Wolke – die Cloud. Mattel hat bei der „Toy Fair” – einer bekannten Spielzeugmesse – die Internet-Version dieser Spielzeug-Ikone vorgestellt.

Wie bereits von Fast Company berichtet wurde, ist Mattel mit ToyTalk eine Kooperation eingegangen, um „Hello Barbie” zu entwickeln. Diese Version der Puppe kann über Wi-Fi und Spracherkennungstechnologie Gespräche führen. „Hello Barbie” ist noch nicht fertiggestellt, aber Fast Company sagt, dass Mattel die Auslieferung bis zur Feriensaison plant.

Sprechende Puppen sind nichts Neues, aber diese Barbie ist ein Produkt des 21. Jahrhunderts. Sie erinnert sich an deine Antworten, speichert diese Informationen in der Cloud und lernt dich so mit der Zeit kennen. Updates gibt es auch über Wi-Fi.

In einer Demo bei der „Toy Fair” sagt eine Sprecherin von Mattel, dass „Hello Barbie” in der Lage sein wird zu spielen, Witze zu erzählen und richtige Gespräche mit ihren Besitzern zu führen.

Die Sprecherin drückt auf einen Knopf am Gürtel der „Barbie” und begrüßt die Puppe in New York. „Barbie” reagiert darauf und fragt nach dem bevorzugten Teil von „Big Apple”. Dann unterhalten sie sich über ihre bevorzugten Lebensmittel und was sie werden wollen, wenn sie mal erwachsen sind.

„Hello Barbie” „hat ein Gedächtnis und merkt sich meine Vorlieben und Abneigungen“, sagt die Sprecherin.

Man kann nur hoffen, dass kein Hacker für eine Neuprogrammierung von „Hello Barbie” sorgt, so dass sie Sachen sagt, die man besser nicht äußert oder sich im „Ständig-Aktiv“-Modus befindet. Dies hat es ja bei Baby-Monitoren bereits gegeben.

Bis „Hello Barbie” auf dem Markt ist, kann man sich schon mit dem Mode-Macher von Barbie-Fashion beschäftigen. Man kann eigene Outfits am Tablet oder PC gestalten und ausdrucken.

Mattel ist seit kurzem eine Partnerschaft mit Google eingegangen. Damit verfügen sie über eine moderne Version des klassischen View-Master, das das Cardboard von Google verwendet.

Infobox

Gegründet wurde Mattel 1945 vom Ehepaar Handler und Harold „Matt“ Matson als kleine Firma in Südkalifornien. Der Markenname „Mattel“ setzte sich aus den Vor- und Spitznamen von Harold „Matt“ und „Ell“iot Handler zusammen.

Entstehung von Barbie

Inspiriert von ihrer Tochter Barbara Handler, die liebend gerne mit Papier-Anziehpuppen spielte, wollte Ruth Handler eine 3-dimensionale Puppe für Kinder herstellen, jedoch fehlte es ihr an einer Vorlage. Auf einem Besuch in Deutschland 1958, traf Ruth Handler auf die deutsche Bild-Zeitung. Die Bild-Zeitung machte in den 1950er-Jahren Werbung mit einer Karikaturfigur der perfekten Frau, ihr Name war Bild-Lilli. Die erste Bild-Lilli-Puppe wurde irgendwann zwischen 1954 und 1956 hergestellt, als Geschenk für Mitarbeiter und deren Angehörige, später zum Verkauf. Ruth Handler nahm eine dieser Puppen mit nach Amerika und ließ diese bei Mattel überarbeiten – Die „Barbie“ war geboren. Die erfolgreichste Anziehpuppe der Welt kostete 1959 auf der Spielwarenmesse in New York nur $ 3 USD – heute sind hinter der 3 weitere drei Nullen.

Mattell – Unfaires Spielzeug produziert in China

Bereits 2007 hat die Südwind-Partnerorganisation China Labour Watch, die aus Sicherheitsgründen in New York ansässig ist, in einer breit angelegten Undercover-Studie in südchinesischen Spielzeugfabriken schwere Arbeitsrechtsverletzungen festgestellt: Kinderarbeit, unbezahlte und unzählige Überstunden, gesundheitsschädigende Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne wurden den großen Spielzeugherstellern, die überwiegend in China produzieren lassen, vorgeworfen.

Mattel, Disney, Hasbro und Co. und ihr Unternehmensverband ICTI (International Council of Toy Industry) beriefen sich damals auf ihre Verhaltenskodices und versprachen Besserung.

Sieben Jahre später wurde neuerlich eine verdeckte Umfrage unter ArbeiterInnen in vier chinesischen Zulieferbetrieben, die Spielzeug wie Barbie, Mickey Mouse, Transformers, Thomas, die kleine Lokomotive, für Mattel, Disney, Hasbro, Fischer-Price u.a. herstellen, durchgeführt: fehlende Schutzkleidung und Sicherheitstrainings, sowie mangelhafte Feuerschutzmaßnahmen, gefährliche, schlecht gewartete Maschinen, bis zu 120 erzwungene Überstunden (obwohl von Gesetz wegen nur 36 erlaubt sind), unbezahlte Löhne und Sozialversicherungsbeiträge, illegale Kündigungen, mangelhafte Beschwerdemechanismen und Unterdrückung, wenn ArbeiterInnen ihre Rechte einfordern wollen.

„Diese Liste der Missstände in der chinesischen Spielzeugindustrie ist nach sieben Jahren Versprechungen auf Besserung von Seiten der Unternehmen und ihres Verbandes nicht kürzer geworden. Das zeigt, dass den Unternehmen die Gewinne, die sie durch den Spielzeugverkauf in Europa und den USA machen, ganz offenbar wichtiger sind als menschenwürdige Arbeit in den chinesischen Zulieferbetrieben“, resümiert Christina Schröder von Südwind, die in den letzten Jahren selbst auch auf Lokalaugenschein in China und Hong Kong war. „Wenn man die Armut und Ausbeutung, denen hunderttausende chinesische Arbeiterinnen und Arbeiter tagtäglich ausgesetzt sind, kennt, fällt es schwer, den Kindern hier mit Spielzeug-Geschenken eine Freude zu machen“, fährt sie fort. Der Bericht stammt vom Dezember 2014 in Eco-World

Link zur Petition: www.suedwind-agentur.at
Bilder aus der Spielzeugindustrie zum Downloaden
Toy Report 2014 auf Englisch zum Downloaden (3562 KB)

HIER- Mattel Shareholder:  Equity Ownership 

Lesen Sie dazu auch Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt – Doch wer lenkt Goldman Sachs? und Über State Street Corporation, Vanguard Group,  FMR (Fidelity) und Blackrock  –  spätestens dann sollten Sie wissen. warum Sie diese Barbie meiden sollten.

Wie Sie spätestens jetzt feststellen werden, alle kooperieren  – angefangen bei der Geburt bis hin zum letzen Atemzug – diese Heuschrecken sind immer dabei.

Die Kritiker stützen sich dabei auf eine Untersuchung des norwegischen Verbraucherverbands. Beuc und Verbände in mehreren EU-Staaten wollen sich über die „My friend Cayla“ und Roboter „i-Que“ beschweren.

Netzfrau Doro Schreier

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