Weihnachtsmenü im 21. Jahrhundert ! Festlich genießen – doch Vorsicht!

weihnachten9Wer erinnert sich noch an früher? In vielen Haushalten gab es Würstchen und Kartoffelsalat, die Tür zum Wohnzimmer war zugesperrt und nach einem Klingeln durften die Kinder den Baum sehen und bekamen die Geschenke. In anderen Familien gab es ein leckeres Weihnachtsmenü. Die Vorbereitungen nahmen oftmals den ganzen Tag in Anspruch und für den Weihnachtsbraten wurde lange gespart. Damals fragte keiner nach Geschmacksverstärkern, oder ob das Gemüse eventuell genmanipuliert sei, denn das war auch nicht notwendig. 

Weder Glyphosat gab es noch Monsanto. Chemie war Chemie und hatte in Lebensmitteln rein gar nichts zu suchen. Heute, im 21. Jahrhundert, machen die Konzerne es der Hausfrau leicht, indem sie schnell mal ins Gefrierfach der Discounter greifen kann. Pünktlich zu Weihnachten wirbt Lidl mit der Premiummarke „Deluxe“. Dabei handelt es sich bei vielen Produkten nur um das Standardsortiment im neuen Gewand, dafür aber teurer. Weihnachten, das Fest für alle Nahrungsmittelhersteller, denn die freuen sich. Nicht nur die Glocken klingeln, sondern auch die Kassen. 

Mittlerweile gibt es Steuergelder für billiges Geflügelfleisch aus Polen, denn dem Fleisch zieht man seine Herkunft und Qualen nicht an. Und Fleisch kommt fast nur noch aus Massentierhaltung und richtet einen großen Schaden an. Heute gibt es zu Weihnachten exotisches Gemüse und Früchte. Die Namen kannte man vielleicht gerade mal aus einem Lexikon oder aus den wenigen TV-Berichten, die es damals gab. Früher freute man sich auf die sommerfrischen Erdbeeren aus dem Freiland und zwar ab Mai. Heute gibt es Erdbeeren zu jeder Jahreszeit und sie kommen sogar aus China. Und was nicht aus China kommt, kommt häufig aus Israel, Ägypten oder Marokko und hat einen „bitteren“ Beigeschmack.

Wir haben Ihnen das Menü im 21.Jahrhundert zusammengestellt:  Es handelt sich hier um ein 6-Gänge-GENMenü  … pünktlich zum Fest.

Unser GENiales Weihnachtsmenü

*
Geräuchertes Lachsfilet aus der Aqua-Zucht
(unsere Fische werden ausschließlich mit GMO-Soja
und reinem Tiermehl gefüttert!)
auf Bärlauchblättern mit Fliegenpilzgenen

*
Brokkolischaumumkränztes Mangalitsaziegenmedaillon
mit garantiert echten Amflora-Kartoffelkroketten
*
Haifischrochenflossenconsommé mit Sojaklößchen
*
Ukrainisches Putenkeulchen an Monsantomaistortillas
und garantiert Roundup®-geschützten Algenstielen
*
Himbeer-Apfelgen-verfeinertes Mousse
mit Bt-Hippenröllchen
*
Echtes Vanilleeis aus
im Bioreaktor gezüchteten Zellkulturen.
*
Wir wünschen guten Appetit!

Bevor Sie dieses Gericht zu sich nehmen noch Warnhinweise:

Krank durch Chemikalien – Sie werden vergiftet!

Zusatzliste:

Seit dem 18. 04. 2004 muss in der Zutatenliste vermerkt sein und somit auch in der Speisekarte, ob die Gerichte mithilfe von Gentechnik hergestellt worden sind. Ist das Produkt gentechnisch verändert, muss das in Klammern hinter der betreffenden Zutat in einer Fußnote vermerkt sein. Das gilt übrigens auch für Weine!

Nummerierung für die Kennzeichnung der Zusatzstoffe
Für die Kennzeichnung der Zusatzstoffe sowie gentechnisch veränderter Lebensmittel haben wir folgende Nummerierung verwendet – aus Platzgründen haben wir die Nummern nicht bei dem jeweiligen Gericht dazu geschrieben. Gehen Sie davon aus, dass fast alle Nummern bei dem jeweiligen Gericht zutreffen werden.

Nr. 1 mit Konservierungsstoff
Nr. 2 mit Farbstoff
Nr. 3 mit Antioxidationsmittel
Nr. 4 mit Süßungsmittel Saccharin
Nr. 5 mit Süßungsmittel Cyclamat
Nr. 6 mit Süßungsmittel Aspartam, enth. Phenylalaninquelle
Nr. 7 mit Süßungsmittel Acesulfam
Nr. 8 mit Phosphat
Nr. 9 geschwefelt
Nr. 10 chininhaltig
Nr. 11 coffeinhaltig
Nr. 12 mit Geschmacksverstärker
Nr. 13 geschwärzt
Nr. 14 gewachst
Nr. 15 gentechnisch verändert

Konservierungsstoffe

Hier freuen sich Bismarckhering, Rollmops, Fleischsalat, Sauerkonserven, Dessertsaucen etc. die hauptsächlich mit Sorbinsäure, Benzoesäure oder Ameisensäure veredelt werden. Kenntlichmachung: „Mit Konsvervierungsstoffen“ (der Name muss nicht genannt werden). Insbesondere bei Speck oder Schinken können die Angaben, je nachdem, durch „Mit Nitritpökelsalz oder Nitrat“ angegeben werden – was auch in den meisten Fällen so gehandhabt wird.

Phosphat

Diese sind erlaubt und regulär in Brühwürsten. Allerdings müssen diese dann mit „mit Phosphat“ gebrandmarkt werden.

Schwefel

Findet man meist in Meerrettich, Kartoffelerzeugnissen oder Trockenfüchten. Sind es weniger als 50 mg pro Kg oder Liter, ist keine Kenntlichmachung erforderlich, ansonsten muss „geschwefelt“ dabei stehen.

Chinin

Dazu gehören auch Chininsalze, die erlaubt sind und meistens in alkoholfreien Erfrischungsgetränken wie etwa Tonic Water vorkommen. Die Kenntlichmachung lautet „Chininhaltig“

Farbstoffe

Lebensmittelfarbstoffe und Zuckerkulör sind absolut erlaubt und üblich bei Belegfrüchten, deutschem Kaviar, Bratensoßen oder Campari z. B. Kenntlichmachung durch: „Mit Farbstoff“. Zu berücksichtigen ist hier auch das Beta-Carotin in Käse und Riboflavin. Sollten Oliven mit Eisenglukonat geschwärzt worden sein, müssen sie auch so gekennzeichnet sein.

Süßungsmittel

Sind absolut erlaubt und gängig, meistens in kalorienreduzierten Lebensmitteln, brennwertverminderten Erfrischungsgetränken (Light-Getränke), süßen Soßen, Pudding, Mayonnaisen oder Senf. Zu den Süßstoffen zählen Acesulfam, Aspartam (hier muss explizit auf eine Phenylalaninquelle hingewiesen werden), Cyclamat und Saccharin. Kenntlichmachung erfolgt durch „Mit Süßungsmittel/n“ und durch den Namen des Süßungsmittels. Die Bezeichnung „enthält Süßstoff“ genügt nicht.

Geschmacksverstärker

Im Detail sind Geschmacksverstärker Stoffe, die einen vorhandenen Geschmack verstärken oder betonen, selbst aber über keinen oder nur sehr wenig Eigengeschmack verfügen. Meistens sind sie in Brühen, Saucen (insbesondere in Bindemitteln), Suppen und Salatdressings enthalten. Der branchenbekannteste ist das allseits beliebte Glutamat. Kenntlichmachung „Mit Geschmacksverstärker“.

Koffein

Ist erlaubt und logischerweise üblich bei alkoholfreien Erfrischungsgetränken, die Kenntlichmachung lautet „Coffeinhaltig“.

Zu den jeweiligen Gerichten finden Sie hier informative Materialien, die Ihnen die Gerichte noch etwas „schmackhafter“ machen sollen.

INSIDER BERICHTET – Norwegischer Lachs immer ekelhafter

AMFLORA, die genmanipulierte Kartoffel – Ungarn verklagt Europäische Kommission – und bekommt Recht!

McDonald’s Lieferant: Genmanipulierte Pommes aus Frankensteins Küche! – U.S.D.A. Approves Modified Potato.

Neue Studien zu den Schäden an Ratten durch genmanipuliertes Soja und Mais-GM soy and maize is toxic to rats – newdetailedstudy

Indien beendet die Jagd auf Haie

Fleisch-Monopoly auf Kosten der Steuerzahler

Achtung: Studie weist Zusammenhang zwischen Roundup und Krebs nach – How Roundup Weedkiller Can Promote Cancer, New Study Reveals

Wissenschaftler finden heraus, dass in Ernten von Monsanto gefundene Bt-Toxine die roten Blutkörperchen schädigen

Glutamat- Ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker

Sollten Sie sich für Getränke entscheiden – auch hier einige Informationen:

Alarmierend- Glyphosat in Wein – Spritzmittel der Winzer: ‚Roundup‘ – Not Even Your Organic Wine Is Safe From Monsanto

Wie viel Chemie steckt wirklich in Coca-Cola? …das könnte es Ihnen erleichtern darauf zu verzichten

Rückstände von Keimen, Pestiziden und Uran in unserem Mineralwasser

Faktencheck Kaffee – gemahlener Kaffee incl. Abfall und “bittere” Ernte

Auf eine Tasse Tee

Wir hoffen, dass unser GENiales Weihanchtsmenü Ihnen nicht zusagt!

Netzfrau  Lisa Natterer

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Das perfekte GENiale Weihnachtsmenü im 21. Jahrhundert

  2. Wer kann denn heut zu Tage noch richtig kochen? ein wohl eher kleiner Teil ,gibt doch alles fertig sogar den Weihnachtsbraten und das ganz ohne Stress,so siehts aus und da spielt es keine Rolle wie das zubereitet wurde.Man braucht nur noch kauen.!für wenig Geld ob mit oder ohne Gift ,egal nur Kauen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.