Halte du sie dumm… Gibt des demnächst bei McDonald’s den „Papst-Franziskus-Burger“? Pizza von Nestlé-Wagner Deutschlands liebstes Kind!

Während man sich in vielen Ländern mit der Fleischsteuer beschäftigt, um den Fleischkonsum zu senken, hat der Vatikan mit McDonald’s einen lukrativen Pakt geschlossen und fördert so den Fleischkonsum. Der Vatikan hat Medien zufolge sein Ladenlokal an McDonald’s verpachtet und soll monatlich 30 000 Euro Miete erhalten. Hatte doch Papst Franziskus noch auf der Neujahrsmesse im Vatikan vor Egoismus gewarnt. Für seine Umwelt-Enzyklika „Laudato Si“ erhielt der Papst viel Lob. Denn der Papst zeigte sich als Umweltschützer und rief darin die Katholische Kirche dazu auf, die Atmosphäre zu schützen und die globale Erwärmung zu stoppen. Ausgerechnet einer der größten Umweltsünder darf sich nun beim Vatikan niederlassen. 

Gibt es in Zukunft den Burger von McDonald`s mit päpstlichem Segen?

War Ihnen bekannt, dass Papst Franziskus den umstrittenen „Goldenen Reis“ von Syngenta segnete, der aus gentechnisch veränderten Pflanzen gewonnen wird? 

Warum der Papst diesen umstrittenen „Golden Rice“ segnete, ist bis heute unbekannt. „Der Papst ist kein Freund von transgenen Pflanzen und Projekten der Industrie“, berichtet damals Ingo Potrykus, einer der Entwickler des „Goldenen Reises“ „Aber unser Projekt findet er gut.“

Während Konsumentenschützer erbost sind, kann der zuständige Leiter der vatikanischen Immobilienverwaltung, Kardinal Domenico Calcagno an der Vermietung an McDonald’s nichts Negatives sehen. Die angeschlagene Fastfoodkette McDonald’s freut sich über die außerordentliche Lage, denn das gut 500 Quadratmeter große Ladenlokal ist nur wenige Schritte vom Petersplatz entfernt. Vielleicht gibt des demnächst sogar den „Papst-Franziskus-Burger.“ 

„Wir bitten den Papst persönlich einzugreifen, um den Mietvertrag für die vatikaneigene Immobilie zu kündigen und McDonald’s dazu zu bringen, aus dem Borgo-Pio-Viertel wegzugehen“, heißt es in einem Schreiben des Verbraucherschutzverbandes Codacons an Franziskus, das auf der Webseite der Organisation nachzulesen ist. Verbandspräsident Carlo Rienzi fordert den Papst dazu auf, stattdessen „eine Caritas-Mensa zur Unterstützung von Bedürftigen“ einzurichten. Die Küche sei dazu ja nun vorhanden.

Während man sich in China zum Leidwesen von McDonald’s prominente Hilfe aus den USA holte, bekommt McDonald’s  ausgerechnet vom Vatikan Unterstützung. China will den Fleischkonsum mithilfe von James Cameron und Arnold Schwarzenegger um 50 % reduzieren. Davon betroffen sind auch die Fastfoodketten wie McDonald’s.

Ausländische Hauptlieferanten für Schweinefleisch sind gemäß chinesischer Zollstatistik die USA, Deutschland und Spanien. Rindfleisch kauft China vor allem aus Australien, Uruguay und Neuseeland. Schaf- und Lammfleisch aus Neuseeland, Australien und Uruguay. Bei Geflügelfleisch sind die Hauptlieferländer Brasilien vor den USA und Argentinien.

Der Hunger nach Fleisch hat verheerende Konsequenzen: In China nehmen gesundheitliche Probleme der Bevölkerung durch die veränderte Ernährung stetig zu. In Paraguay führt der Futterexport nach Europa zu extremer Armut. In Frankreich und Deutschland ist das Grundwasser durch die extensive Landwirtschaft gefährdet und weltweit leidet das Klima. Viele Masttiere gleichen mittlerweile Futterverwertungsmaschinen und verbringen ihr kurzes Leben zusammengepfercht in dreckigen Ställen. War Ihnen bekannt, dass die EU-Staaten qualvolle Massentierhaltung in Osteuropa unterstützen? Massentierhaltung auch mit deutschen Steuergeldern wird einfach outgesourct. Oftmals halten diese Betriebe nicht einmal EU-Mindestanforderungen für Tierhaltung ein. Siehe: Gewusst? EU fördert mit Steuergeldern qualvolle Massentierhaltung in Osteuropa, Russland und Asien! – Public Financing Continues to Support Farm Animal Mistreatment

Im November 2016 wurde eine neue Studie veröffentlicht: „Entweder wir haben den Klimawandel und mehr Herzinfarkte, mehr Diabetesfälle und mehr Übergewicht oder wir ändern das Lebensmittelsystem“. Rindfleisch hat einen sehr großen ökologischen Fußabdruck, was der Waldabholzung für das Viehfutter und der Methan-Emissionen der Rinder geschuldet ist. Dies erfordere eine Steuer von 40 % – weltweit. Die Studie fordert: Steuern auf Fleisch und Milchprodukte, um Emissionen zu senken und Leben zu retten .

Die Veröffentlichung der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC sorgte im Oktober 2015 in der Bevölkerung, aber besonders bei der Agrar-Lobby für Empörung. Die WHO-Behörde hatte in Lyon mitgeteilt, der regelmäßige Konsum erhöhe das Risiko für Darmkrebs. Zudem stuften die Experten rotes Fleisch generell als wahrscheinlich krebserregend ein. Darunter wird das Muskelfleisch aller Säugetiere verstanden, also auch von Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Schaf, Pferd und Ziege. Diese Empfehlung kam von 22 internationalen Experten, die 700 Studien zu rotem Fleisch und 400 zu verarbeitetem Fleisch ausgewertet haben. Die Warnung der WHO stieß heftig auf Kritik, vor allem in der Wirtschaft. So sprach der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft von „Halbwahrheiten, die für Verwirrung sorgen“.

Viele Menschen verfahren beim Thema „gefährliche Lebensmittel“ so wie bei den meisten Gesundheitsrisiken: Sie ignorieren sie einfach. Wie sonst wäre zu erklären, dass die mit Abstand häufigste Todesursache in Deutschland mit 40 Prozent Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind? Eigentlich müsste jeder wissen, dass Übergewicht schädlich ist, dass mangelnde Bewegung, zu viel Tabak und Alkohol nachweislich lebensverkürzend wirken. Aber es ist eben auch zutiefst menschlich, ein drohendes Risiko so lange wie möglich beiseite zu schieben.

Erst kürzlich empörten sich die Verbraucher, als der italienische Süßwarenhersteller Ferrero und die Fastfoodkette McDonald’s in Italien „Sweety“. präsentierten. Zucker trifft Fett, versucht man mithilfe von einer Kooperation die Kassen wieder zu füllen? Beide Konzerne geraten immer wieder in die Kritik. Auch wollen immer mehr Verbraucher gesündere Nahrungsmittel. Nicht nur im Heimatland USA, nein, auch in Asien läuft man lieber an McDonald`s vorbei. Umsätze und Marktanteile sind so stark gesunken, dass nun sogar ein massiver Sparkurs geplant ist. Hunderte Filialen wurden schon geschlossen. Siehe: Erhebliche Gewinnverluste brachten das Aus für 700 McDonald‘s-Filialen – McDonalds To Close 700 Locations After Major Profit Losses. Erst im Juli 2016 berichtete Bangkok Post über die schlechten Umsätze von McDonald’s durch abnehmende Kundschaft. 

„Sprach der König zum Priester: Halte du sie dumm, ich halte sie arm.“

Ein altbekanntes Zitat scheint immer noch aktuell zu sein. Denn was Fett und Zucker anrichten, zeigen Studien. Chicken McNuggets machen dumm! Und wer dazu noch viel Zucker isst, der wird noch dümmer!

Wer Dick und Doof gleichermaßen darstellen und außerdem noch an Alzheimer erkranken möchte, hat es einer neuen Studie zufolge einfach: Er muss sich nur ungesund ernähren. Denn Fast Food und Co. schlägt nicht nur, wie bisher bekannt, auf die Figur, sondern kann auch das Gehirn schädigen. Übergewicht und falsche Ernährung können ganze Hirnregionen schrumpfen lassen, diese Veränderungen in Hirnregionen sind auch für Alzheimer relevant. Studien siehe: Neue Studie: Viel Fett und Zucker lassen das Hirn schrumpfen.

Sind das schon die Folgen von zu viel Fett und Zucker? Im Fernsehen wird ohne Ende gekocht und in den meisten Kühlfächern der Nation findet sich trotzdem gern die Tiefkühl-Pizza von Nestlé-Wagner und Dr. Oetker

Während in den USA der Verbraucher vermehrt zu „gesünderen“ Nahrungsmittel greift, zieht es den Deutschen vermehrt zu Fettmachern. Das ergab der neue Ernährungsreport. Viele Deutsche haben immer weniger Lust zu kochen und setzen stattdessen auf Fertiggerichte. Gerade Pizza hat es dem deutschen Verbraucher angetan, Nestlé und Dr. Oetker freut es.

Mit 1 Milliarden Euro Umsatz ist Tiefkühl-Pizza Nummer 1 der Tiefkühlkost und jede dritte Pizza ist mit Salami belegt. Mit 65% dominiert Wagner-Pizza. Seit Januar 2013 trägt Wagner den neuen Namen Nestlé Wagner GmbH. Damit ist die Integration von Wagner in den Nestlé-Verbund erfolgreich abgeschlossen. Standort ist und bleibt jedoch das Saarland, so Nestlé.

Der Trend in Deutschland geht zum Fertiggericht

Lesen Sie jedes Mal die Zutatenliste ganz genau, wenn Sie einkaufen gehen oder greifen Sie einfach in das Regal und kaufen das, was Sie unter Umständen bereits seit Jahren kaufen – ohne auf die Menge der Inhaltstoffe, wie z. B. Zucker, zu achten? Falls nein, haben Sie das gleiche Kaufverhalten wie der größte Teil der Verbraucher. Und genau darauf spekuliert die Lebensmittelindustrie!

Immer mehr Deutsche greifen zu Tiefkühl- und Fertiggerichten. Dem „Ernährungsreport 2017“ zufolge legen mittlerweile 55 Prozent der Bundesbürger Wert auf eine einfache und schnelle Zubereitung. Bei den unter 30-Jährigen geben sogar 72 Prozent an, dass sie beim Kochen keine Zeit verlieren wollen.

Und wer in Italien schon einmal im Urlaub war, weiß, dass die mediterrane Küche weitaus mehr zu bieten hat als Pizza. In Italien nimmt man sich Zeit zum Essen. Im Gegensatz zu einigen anderen europäischen Ländern wird in Italien nicht nur gegessen, um satt zu werden. Ein gemütliches Essen an der großen Tafel ist auch ein kommunikatives Miteinander, welches ein Zeichen der südländischen Lebensfreude, des sogenannten Dolce Vita ist. So manche italienische Mamma wundert sich sicher, wenn sie erfährt, dass der Deutsche schnell zu einer Kühltruhe rennt, Pizza kauft und diese dann wieder schnell im Backofen backt.  Hieß es noch im Ernährungsreport 2016 „Gesunde Ernährung“ liege im Trend, hat der deutsche Verbraucher vergessen, was das wirklich ist. Denn er isst nach dem neuen Ernährungsbericht 2017 lieber alles, was sich schnell zubereiten lässt.

Tiefkühlpizza ist hierzulande die mit Abstand beliebteste Art, sich eine Pizza zu gönnen. Pro Kopf schieben wir etwa 10 Tiefkühlpizzen jährlich in den Ofen. Tiefkühlpizza ist ein industrielles Produkt, das oft bis zu zwölf Monate haltbar ist. Das bedeutet, dass schon bei der Herstellung des Teigs zahlreiche Zusatzstoffe verwendet werden. Sonst könnte Tiefkühlpizza den Vorgaben, die der Handel an so ein Massenprodukt stellt, überhaupt nicht standhalten. 800 Millionen Pizzen verzehren die Deutschen pro Jahr. Formfleisch, Analogkäse und andere Lebensmittelskandale kamen und gingen, der Pizza konnte nichts etwas anhaben. Dabei sind die Laborwerte von Tiefkühlpizzen nur mäßig. Von 18 getesteten Produkten befand die Stiftung Warentest nur drei für gut. Der Rest der Pizzen ist zu salzig und zu fettig. Bei übermäßigem Konsum warnen Experten vor Übergewicht und gesundheitlichen Problemen. Dennoch bedeutet Pizza für viele Fastfood ohne schlechtes Gewissen. Quelle NDR 

Essen Sie Parmesan oder essen Sie schon Holz?

Die FDA warnte 2016 vor Parmesan-Betrug – es ist zu einem  ernsten Problem für die amerikanischen Verbraucher geworden

Die Lebensmittelhersteller greifen vermehrt zu Tricks, um billig produzieren zwecks Gewinnmaximierung. Mit Erfolg, wie es scheint, denn diese Produkte finden einen reißenden Absatz, da ja so billig – auch bei Parmesankäse. Man sollte besser nicht dabei sein, wenn einige Lebensmittel produziert werden. Essen Sie Parmesan? In den USA nahm die FDA den 100 % geriebenem Parmesan“ unter die Lupe und stellte fest, dass der „100 % Real Parmesan“,  aus minderwertigen Ersatzstoffen und Füllstoffen wie Sägemehl zusammengeschustert war.

Mittlerweile werden auch andere Käsesorten unter die Lupe genommen. Die FDA geht einer Beschwerde nach, wonach „Pure Mozzarella Sticks“, die bei McDonald’s verkauft werden, Stärke enthalten, die vermutlich als Füllstoff eingesetzt wird. Siehe: Essen Sie Parmesan oder essen Sie schon Holz?

Wir zeigten Ihnen bereits in einem Beitrag, dass verpackter geriebener Käse durchaus mit veredeltem Holzbrei abgepackt wird. Sie wissen schon: damit er nicht klumpt. Mehr dazu: 8 ekelhafte Fakten zum Thema Ernährung – 8 Facts About Food That Will Totally Creep You Out. Nicht Spitzenqualität, sondern Klebefleisch erhalten oftmals die Verbraucher, wenn sie ein Steak kaufen, nicht anders bei Rohschinken vom Schwein oder Putenschinken.

Viele Menschen sind der Meinung, dass dunkles Brot gesund sei und helles nicht, weil Sie denken, dass dunkles Brot auch automatisch Vollkornbrot sei. Bei dunklen Broten kann der Schein trügen –  manches Brot ist einfach nur dunkel, aber von vollem Korn ist nichts zu sehen. Viele Brothersteller färben ihr Brot mit Malz oder auch mit Zuckercouleur. In diesen Broten befindet sich nicht ein einziges volles Korn. Höchstens an der Kruste befinden sich ein paar Körner und zusammen mit der dunklen Farbe geht der Kunde davon aus, dass es sich tatsächlich um ein gesundes Vollkornbrot handele. Mehr Informationen hier: Die Tricks mit Brot und Brötchen – macht das tägliche Brot krank?

Die Lebensmittelhersteller greifen vermehrt zu Tricks, um billig produzieren zwecks Gewinnmaximierung. Mit Erfolg, wie es scheint, denn diese Produkte finden einen reißenden Absatz, da ja so billig und auch schnell zu zubereiten.

Etikettenschwindel – tricksen und fälschen

Auf den Etiketten müsste eigentlich die Ursprungsbezeichnung der Ware stehen, aber entweder wird sie unterdrückt oder so angebracht, dass der Kunde sich schwer tut, sie zu finden. Oft braucht man eine Lupe, um das Kleingedruckte auf den Etiketten zu entziffern. Deshalb ist eine EU-Vorschrift in Kraft, die eine Mindestgröße der Buchstaben zwingend vorschreibt, damit man sie mühelos lesen kann. Sogar die Buchstabengröße müssen die Brüsseler Experten also inzwischen diktieren. Aber auch damit lassen sich Betrügereien nicht verhindern, wenn die Etiketten zwar lesbar gedruckt, aber schlicht und einfach gefälscht sind.

Keine andere italienische Leckerei wird so oft kopiert wie der Parmesan. Parmesan aus Brasilien, aus den USA, aus China – aber leider auch aus Italien, von italienischen Fälschern – verbreitet sich weltweit. Und wer weiß schon, was der Verbraucher auf seiner TK-Pizza wirklich erhält?

Ein sehr pikanter Fall aus 2012: Damals wurde bekannt, dass der seltene Käse „Provolone del Monaco“ eine plumpe Fälschung war. In Mozzarella-Snacks befanden sich klitzekleine Keramikstücke – Restteilchen einer defekten Maschine: Mit Fälschungen, Panschereien und bewussten Schlampereien verdiente Giuseppe Mandara jahrzehntelang Millionen. Der Neapolitaner war nicht nur einer der größten Mozzarella-Hersteller weltweit, sondern, wie Ermittler feststellten, Mitglied der Camorra. Die neapolitanische Mafia hatte in Mandaras Betrieb hunderte Millionen Euro investiert. Die damalige Festnahme des „Armani des Mozzarella“ warf Licht auf ein Problem, über das Italiens Behörden die Kontrolle immer mehr verlieren. „Die Produktion gefälschter Lebensmittel ist zum Business-Schwerpunkt der (neapolitanischen) Camorra, (sizilianischen) Cosa Nostra und (kalabresischen) ‚Ndrangheta geworden“, warnte die Umweltorganisation Legambiente in ihrem 2012 veröffentlichen Bericht. Kaum ein Geschäftszweig des organisierten Verbrechens expandiere so rasch wie die „Agromafia“. Der Landwirtschaftsverband Coldiretti schätzte den Umsatz ihrer Geschäfte auf „mindestens 12,5 Mrd. Euro“ jährlich.

Kann man das, was wir heute zu uns nehmen, noch „Nahrungs“-mittel nennen? Wollen Sie unsere Meinung dazu wissen? Wir sagen „Nein“!

Mit „Nahrung“ und damit auch mit „Ernährung“ hat das nichts mehr zu tun. Angefangen beim Saatgut über die Verarbeitung bis hin zu den Zusatzstoffen – das, was häufig auf unseren Tellern und in unseren Mägen landet, hat es nicht verdient, „Nahrungs”-mittel genannt zu werden – auch nicht „Lebens“-mittel. Industriell ver- oder aufgearbeiteter Müll – mit einem Einheitsgeschmack, den niemand in einem püriertem Zustand zuordnen könnte.

Hilfe! Was essen wir? – Ein Supermarkt-Experiment

Normalerweise ist nur wenig über die Nahrung bekannt, die man jeden Tag zu sich nimmt. Im Supermarkt ist nur zu erfahren, wie hoch ihr Preis ist – und was die Werbung über sie wissen lässt. Ein Schnitzel ist ein Schnitzel, sein Vorleben nicht von Interesse. Doch was passiert, wenn die Verbraucher nicht nur erfahren, was auf ihre Teller kommt, sondern auch woher es kommt – wenn sie nicht nur das Endprodukt sehen, sondern auch seine Geschichte?

Der Film „Hilfe! Was essen wir?“ wagt das Experiment und schickt eine Familie auf Entdeckungsreise. Mit einer Einkaufsliste ziehen sie in einen Supermarkt.
Auf der Liste stehen die Zutaten für ein dreigängiges Menu: Einen Salat, eine Hauptspeise mit Fleisch, einen Nachtisch. Doch im Gegensatz zum normalen Supermarkt ist dieser hier mit einem besonderen Einkaufswagen ausgerüstet, einem Einkaufswagen mit Scanner. Eine Berührung genügt und der Scanner spuckt Informationen aus: Unter welchen Umständen Tomaten, Zucchini oder Gurken angebaut und aufgezogen, geerntet und weiterverarbeitet wurden; wie Tiere gehalten, gefüttert und geschlachtet werden; was ein Pudding enthält oder nicht enthält. Am Ende der Expedition kann sich die Familie entscheiden: kaufen oder nicht kaufen, essen oder nicht essen, wissen oder lieber nicht wissen wollen.

„Erfolgsoptimierte Füllstoffe“ nähren uns nicht, häufig schaden sie uns langfristig sogar.

Glückliche Kühe auf grünen Wiesen – daran möchten wir Konsumenten glauben, wenn wir unser täglich Fleisch zu uns nehmen. Doch die Wirklichkeit der „natürlichen“ Nahrungsmittelproduktion in Industrienationen sieht um einiges düsterer aus. Die heutigen Nahrungsmittel stammen mittlerweile weitestgehend aus der Fließbandproduktion. Arbeiter und Tiere werden missbraucht, die Nahrungsmittel immer gefährlicher – und das verheimlicht man uns mutwillig. Wenige multinationale Konzerne bestimmen das Nahrungssystem. Sie kontrollieren es vom Saatgut bis zum Supermarkt. Es sind Monopolisten, die längst kein Fleisch mehr von glücklichen Kühen oder Hühnern verkaufen, obwohl ihre Werbung das immer noch suggeriert.

Und sollten Sie immer noch lieber eine TK-Pizza vorziehen, bedenken Sie, Nestlé will der größte Pharmakonzern werden, spezialisiert auf Krankheiten, die durch Ernährung hervorgerufen werden.

Verbraucherschützer fordern vom Papst Schließung der McDonald’s-Filiale. Ob sie Erfolg haben werden? Es ist wie mit dem Verbraucherschützer Christian Schmidt, er schützt nicht die Verbraucher, sondern die Agrarlobby, denn würde er wirklich die Verbraucher schützen wollen, würde er nicht noch mehr Fleisch an Kita und Schulen fordern. 

Netzfrau Doro Schreier
Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Fusionswelle Big Pharma – Nestlé will größte Pharma werden und spezialisiert sich auf Krankheiten – hervorgerufen durch Ernährung!Landwirtschaftsminister Schmidt müsste dafür geteert und gefedert werden: Schweinefleischpflicht an Schulen und Kitas, Verbot von „veganer Wurst“

Weit mehr als nur Gammelfleisch – Woher kommt unser täglich Fleisch?

Essen Sie Parmesan oder essen Sie schon Holz? FDA finds parmesan cut with wood pulp, cheaper cheeses

Fett trifft auf Zucker – Fastfoodkette McDonald’s und Süßwarenhersteller Ferrero mit dem „Nutella Burger“

Angela Merkel beim Papst – Tango Korrupti

Kapselwahnsinn – Nicht nur Kaffeekapseln – sondern auch: Babymilch-, Cola- und Suppen-Kapseln – jetzt auch Lidl mit Tassimo – doch Vorsicht!

Die Globalisierung im Magen

Alles Nestlé… oder was? – Nestlé ist weltweit größte Molkerei

Nach abgetriebenen menschlichen Föten für Nahrungsmittelindustrie – nun Blut tragender Stuten für Ferkelindustrie

Vorsicht- Gezapftes Bier oft verkeimt – Wie sicher sind Lebensmittel?

Wenige Konzerne beherrschen die weltweite Lebensmittelproduktion

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In „naturbelassen“ sollte auch nur Natur drin sein – Der Etikettenschwindel der Nahrungsmittel-Industrie

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