Sie fliegen uns noch um die Ohren – Vermehrt Störfälle in maroden Atomkraftwerken

Dass etwas vertuscht wird, sind wir bereits aus Fukushima gewohnt, müssen aber feststellen, dass es in Europa es nicht anders ist Vermehrt kommt es zu Störfällen auch in Deutschland und auch bei unseren Nachbarn in Frankreich. Gundremmingen ist mit seinen zwei Blöcken das größte und unsicherste AKW, das in Deutschland noch Strom produziert, Block C des bayerischen Risikomeilers Gundremmingen muss wenige Tage nach seiner Wiederinbetriebnahme erneut vom Netz. Nach Revisionsarbeiten wurde während des Anfahrens ein Leck an einem Ventil im Sicherheitsbehälter festgestellt, aus dem radioaktiver Wasserdampf austritt. Erst Mitte Dezember 2016 war beim Brennelementwechsel ein defektes Brennelement entdeckt worden.

In unseren Nachbarländern ist es auch nicht besser: Nach einem Zwischenfall im belgischen Atomkraftwerk hat sich der Reaktor der Anlage diese Woche selbstständig abgeschaltet, teilte der Betreiber Engie Electrabel mit. Zuvor hatte es eine Verpuffung im nichtnuklearen Bereich der Anlage gegeben. Dabei gelangte heißer Dampf in den Maschinenraum, in dem sich ein Mitarbeiter befand. Der Arbeiter wurde bei dem Unfall schwer verletzt, ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Belga aber nicht in Lebensgefahr. Der marode Reaktor soll nach Aussage des Betreibers wieder ans Netz gehen.

Atomkraftwerke sind nicht sicher! Reaktor 1 des belgischen Atomkraftwerks Tihange bei Lüttich ist trotz Protest wieder am Netz. Auch hier kommt es immer wieder zu Pannen. Die Electrabel S. A. ist der führende Energiedienstleister in Belgien und Benelux. Das belgische Parlament beschloss im Juni 2015, die Laufzeit von Doel 1 und 2 um zehn Jahre zu verlängern trotz permanenter Pannen. Die Profiteure sind die Aktionäre > Deutsche Bank, Allianz und Blackrock unterstützen umstrittene Atomkraftwerke in Europa . Der Sitz der Gesellschaft Electrabel S.A. ist Brüssel. Sie ist eine Tochtergesellschaft von GDF Suez, die sich erst vor kurzem in Engie SA umbenannt hat. Anteilseigner sind Vanguard Group und Blackrock, aber auch die Deutsche Bank und der Versicherungskonzern Allianz. 

In Frankreich ist es auch nicht besser – hier steht der Pannenreaktor Cattenom!

Wegen eines Alarms wurde Im September 2016 ein Teil der Atomzentrale in Cattenom evakuiert. Betroffen ist die Produktionseinheit Nummer drei. Das Areal wurde teilevakuiert. 12 Angestellte müssen zum Strahlungsarzt. Das umstrittene Kernkraftwerk liegt im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Luxemburg. Luxemburg, das Saarland und Rheinland-Pfalz fordern seit langem die Stilllegung der Anlage, in der es schon Hunderte Störfälle gab. Frankreich lehnt dies aber ab. Wenn Sie die Störfälle Wocheninformationsblatt (Eclairage Hebdo), datiert auf den Zeitraum 31 Dez. 2016 – 06 Jan. 2017 sehen, dann müsste doch allen klar werden, dass diese maroden AKWs uns irgendwann um die Ohren fliegen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung
Die Cattenom-Zentrale meldete zwei bedeutende Ereignisse der Sicherheitsstufe 0 auf der INES-Skala an die Behörde für nukleare Sicherheit (ASN):
– Am Donnerstag, 5. Januar 2017 im Anschluss der Nichtrealisierung in der erforderlichen Periodizität in Folge eines Versuches auf die Steuerkreise der Dampf-Isolationsventile in Produktionseinheit 1 einzuwirken.
– Am Donnerstag, 5. Januar 2017 Weil die Frist zu einer Vorschrift von der ASN nicht eingehalten werden konnte, die sich auf Arbeiten am Drucklufterzeugungskreislauf der Produktionseinheit 3 bezogen.

Sicherheitspersonal
Die Cattenom-Zentrale rief die Feuerwehr zweimal in dieser Woche – am Dienstag, 3. und Donnerstag, 5. Januar 2017, um zwei Mitarbeiter zu unterstützen, die Opfer von Unwohlseins waren.

Fessenheim im Elsass ist das älteste Atomkraftwerk Frankreichs.

Atomkraftgegner fordern schon lange, es so schnell wie möglich zu schließen. Immer wieder kommt es zu Störfällen. Wie jetzt bekannt wurde, hat sich Betriebsrat des Energieversorgers EDF gegen eine vorzeitige Schließung des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim ausgesprochen. Man fürchte nicht nur negative Folgen für die Beschäftigten, sondern auch Konsequenzen für das Stromnetz. Der Gesamtbetriebsrat des Energieversorgers EDF ist gegen eine vorzeitige Schließung des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim. Nach Darstellung des Vorsitzenden Jean-Luc Magnaval werde dieser rechtlich nicht bindende Beschluss von allen beteiligten Gewerkschaften getragen, so die Zeitung »Dernières Nouvelles d’Alsace«.Er kritisiert auch den in seinen Augen »lächerlichen« Ausgleich von etwas mehr als 400 Millionen Euro bei einer Schließung dieses ältesten Meilers in Frankreich. In Fessenheim arbeiten etwa 850 Beschäftigte von EDF und 250 Vertreter von Zulieferern.

Vielleicht hätte der Betriebsrat gleich erwähnen sollen, dass diese maroden Atomkraftwerke weiterhin den Aktionären viele Euro bescheren sollen. Siehe auch AKW Fessenheim wie Fukushima – es wird vertuscht und gelogen – Deutsche Bank, Allianz und Blackrock unterstützen umstrittene Atomkraftwerke in Europa

Fessenheim gilt schon länger als Pannenreaktor. Seine Abschaltung wird von Politikern in Deutschland seit geraumer Zeit gefordert. Er ist das älteste und leistungsschwächste noch in Betrieb befindliche französische Kernkraftwerk und soll womöglich Ende 2017 stillgelegt werden. Ob es dazu kommen wird, ist noch nicht geklärt!

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo der Atommüll bleibt?

Zu Beginn des Atomzeitalters glaubten Politik, Wirtschaft und Wissenschaft noch, das Problem einfach ignorieren zu können, und sie ließen es zu, dass es mit dem Wachsen der Müllmengen größer und größer wurde. In unserem Beitrag  – Nicht nur Fukushima – leitet auch Deutsche Behörde Asse-Wasser ins Meer? – haben wir Ihnen vor Augen geführt, wie eng Politik und Atomkraftkonzerne beim Atomausstieg zusammen gearbeitet haben, und wie den Konzernen von Regierungspolitikern der Boden bereitet wurde für milliardenschwere Schadenersatzklagen. Die exklusiven Recherchen enthüllen eine in der Geschichte der Republik beispiellose Kungelei auf Kosten der Allgemeinheit. In das Atommülllager Asse dringen täglich etwa 12 000 Liter Wasser von außen ein. Das Salzbergwerk droht einzustürzen. Die Bundesregierung will die 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll deshalb bergen lassen, doch es ist gar nicht möglich. Außerdem will die Deutsche Behörde  Asse-Wasser ins Meer leiten.

Auch in den USA ist es nicht besser: Aus den Augen, aus dem Sinn – Atommüll für Jahrzehnte durch Fracking im Boden versenkt – Shock: Fracking Used to Inject Nuclear Waste Underground for Decades

In Kanada genauso: Atommüll – Trinkwasser von 40 Millionen Kanadiern und Amerikanern gefährdet! Nuclear Waste are Killing Us – Ontario Power Generation stands by plan to bury nuclear waste near Lake Huron

New York das nächste Fukushima?

Aus Sorge wegen erhöhter Konzentration radioaktiver Stoffe im Grundwasser nahe New York sowie wegen anderer Gefahren soll das Atomkraftwerk Indian Point schließen. Der Betreiber habe sich verpflichtet, die beiden noch genutzten Blöcke bis April 2021 herunterzufahren, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag, 09. 01. 17  Das AKW gefährdet Cuomo zufolge die Sicherheit von 20 Millionen Bewohnern sowie die Umwelt.

Das marode Atomkraftwerk ist etwa 40 km vor New York. Dort bezeichnete New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo die Zwischenfälle des AKWs Indian Point bereits im März 2016 als „extrem beunruhigend“. New York könnte das nächste Fukushima sein, sollte es zu einem Desaster kommen. Siehe New York das nächste Fukushima?  Immer wieder kommt es hier zu Zwischenfällen etwa zu einem Stromausfall in einem Reaktorkern und einem Brand an einem Transformator, bei dem auch Öl in den Hudson River gelangte. Wegen einer deutlich erhöhten Konzentration radioaktiver Stoffe im Grundwasser nahe New York werden die Rufe nach der Schließung des Atomkraftwerks Indian Point lauter.

Obwohl sich alle der Gefahren eines Atomkraftwerkes bewusst sein sollten, werde neue gebaut.

Hinkley Point steht an der Südwestküste von England. Geplant ist nun der Bau von zwei weiteren Reaktoren. Im Sommer vergangenen Jahres hatte die britische Regierung das gut 21 Milliarden Euro teure Projekt genehmigt. Maßgeblich verantwortlich für den Bau sind der französische Versorger EDF sowie der chinesische Staatskonzern China Nuclear Power Corporation. Umstritten war das Projekt unter anderem wegen Sicherheitsbedenken in Bezug auf die Beteiligung Chinas. Es handelt sich um den ersten Bau eines Atommeilers in Großbritannien seit Jahrzehnten

Es handelt sich um das erste neue AKW in der EU seit der Atom-Katastrophe von Fukushima. Zumindest auf dem Papier planen die Briten insgesamt sogar acht neue Atommeiler. Die Planungen für das Atomkraftwerk Hinkley Point C, das das französische Energieunternehmen EDF neben dem stillgelegten Atommeiler Hinkley Point A und dem voraussichtlich bis 2023 laufenden Atomkraftwerk Hinkley Point B errichten will, sind am weitesten fortgeschritten. EDF beabsichtigt nach Unternehmensangaben zudem den Bau des Atomkraftwerks Sizewell C in Suffolk.  Erst am 11. Januar 2017 gab der französische Mischkonzern Bouygues bekannt, dass sich der Konzern am Ausbau des umstrittenen britischen Atomkraftwerks Hinkley Point beteiligen wird, Zusammen mit der britischen Firma Laing O’Rourke werde Bouygues die Gebäude für die neuen Reaktoren bauen.  Bouygues Anteil an dem Auftrag habe einen Wert von mindestens 1,7 Milliarden Euro. Siehe Die spinnen, die Briten! Das umstrittene britische Atomkraftwerk wird gebaut – doch auch andere Länder setzen auf neue AKWs

30 Jahre nach dem Super-GAU im AKW Tschernobyl sind die Probleme vor Ort noch längst nicht gelöst. Denn etwa 190 Tonnen Kernbrennstoff befinden sich noch immer im Inneren des Unglücksreaktors. Weder aus Tschernobyl noch aus Fukushima haben Menschen etwas gelernt.

Alte, marode Atommeiler werden zu „Kartenhäusern“

Nicht erst seit Fukushima weiß der Mensch, wie gefährlich Atomkraftwerke sind. [Siehe: Fukushima: Es gibt keine Rettung! Es wird hunderte Jahre dauern!]
In den USA oder in Frankreich, nein, überall auf der Welt – die „ALTEN ATOMMEILER“ sind marode.
Weil man offenbar nicht aus der Geschichte rund um Atomkraftwerke lernen will, werden neue gebaut wie z. B. in der Türkei, denn auch die Türkei hält wie England weiter an ihrem Atomkurs fest.

Für den Bau eines Atomkraftwerks in der Türkei schießt Russland 22 Milliarden Dollar vor.

Gegenwärtig betreiben 30 Länder weltweit 437 Kernreaktoren mit einer gesamten elektrischen Nettoleistung von rund 372 Gigawatt (Stand: 18. Januar 2013).

Aus Fukushima nichts gelernt: Anzahl der geplanten Atomreaktoren in Ländern weltweit

Die Statistik zeigt die Anzahl der geplanten Atomreaktoren in ausgewählten Ländern weltweit im September 2016. Im September 2016 plante China, 42 neue Atomreaktoren zu bauen, die innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre in Betrieb gehen sollen.

Statistik: Anzahl der geplanten Atomreaktoren* in ausgewählten Ländern weltweit im September 2016 | Statista

Electrabel und die maroden AKWs

Die Electrabel S. A. ist der führende Energiedienstleister in Belgien und Benelux. Sitz der Gesellschaft ist Brüssel. Sie ist eine Tochtergesellschaft von GDF Suez und verantwortlich für die maroden AKWs in Belgien.

GDF SUEZ ENERGIE DEUTSCHLAND IST SEIT 1998 IN DEUTSCHLAND AKTIV. DIE ERZEUGUNG VON STROM UND FERNWÄRME, DER VERTRIEB VON STROM, ERDGAS UND ENERGIEDIENSTLEISTUNGEN SOWIE DER STROMHANDEL ZÄHLEN ZU DEREN KERNAKTIVITÄTEN. DAS UNTERNEHMEN GEHÖRT ZU ENGIE, EINEM DER WELTWEIT FÜHRENDEN ENERGIEVERSORGER.

Die Engie SA  hieß bis vor kurzem noch GDF Suez

Der Konzern ist ein international tätiger Energieversorgungskonzern, ursprünglich hervorgegangen aus der Fusion des mehrheitlich in staatlicher Hand befindlichen Gasversorgers Gaz de France (GDF) und des Mischkonzerns Suez im Juli 2008 unter dem Namen GDF Suez. Engie ist eines der Leitunternehmen der Pariser Börse und Bestandteil des CAC40-Börsenindexes. Sitz ist der Tour T1 in Courbevoie.

Deutsche Bank und das marode AKW

Auch hier sehen Sie wieder die wichtigsten Anteilseigner, denn diese sollten bei der Protestaktion berücksichtigt werden. Hier sind wieder, wie schon bei den anderen Konzernen – Vanguard Group und Blackrock

Auch die Deutsche Bank ist vertreten und zwar durch die Deutsche Asset Management (UK) Limited. Bekannt dürfte die Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH unter der Marke DWS sein. 

Außerdem ist die Deutsche Bank durch Deutsche CROCI® International S vertreten. Hier ist die verantwortliche Fondsmanagerin Di Kumble. Sie trat der Deutschen Bank 2003 bei. Vorher war sie unter anderem bei Morgan Stanley. Sie promovierte in Chemie an der Universität Princeton. Deutsche Asset & Wealth Management bietet CROCI Fonds an, deren Anlageuniversum global, regional oder auf einzelne Länder ausgerichtet ist. Für einige der CROCI Fonds sind zusätzlich Anteilsklassen mit Währungssicherung verfügbar, so das Unternehmen. Mehr Infos – u.a. mit einem Vorwort von Warren Buffett .

Allianz und die maroden AKws

Allianz

Allianz Global Investors GmbH – Frankfurt ist ebenfalls Anteilseigner. –

Allianz Global Investors GmbH
Telefon +49 (0) 69 2443-1140
Internet www.allianzglobalinvestors.de
Adresse Bockenheimer Landstrasse 42-44 -Frankfurt am Main   60323

Erstaunlich, da doch erst vor kurzem der Versicherungskonzern Allianz den „Ausstieg aus der Kohlefinanzierung“ verkündete und dafür ausgerechnet von seinem Kritiker gefeiert wurde. Sogar Frontal21 bot dem Versicherungskonzern eine Werbeplattform – mit unseren Gebühren sozusagen.

Seit 2009 hält Blackrock knapp 4,9 Prozent an dem Versicherungskonzern Allianz. BlackRock Inc. ist weltgrößter Fonds-Manager und größter Anteilseigner der Deutschen Bank und Anteilseigner am Ölkonzern Royal Dutch Shell, um nur einige zu nennen.
Man sollte diesen Konzernen keine Plattform bieten, denn sie wissen ganz genau, wie man die Medien vereinnahmt. Komisch war es ja eh, dass gerade Allianz zum Klimagipfel vorpreschte. Man hätte gleich fragen sollen, wie es mit der Finanzierung von Atomkraftwerken ausschaut.

Deutsche Regierung kritisiert Frankreich auf Grund der maroden AKWs – warum nicht auch gleich mit der Deutschen Bank und der Allianz sprechen?

Electrabel war ehemals börsennotiert, ist aber seit 2005 eine 100%-Tochter von GDF Suez. Der britische Stromkonzern International Power wurde am 10. August 2010 für etwa sechs Milliarden Euro übernommen. Die Europäische Kommission hatte die Übernahme nach der Fusionskontrollverordnung Ende Januar 2011 genehmigt. Am 24. April 2015 teilte der Konzern überraschend mit, sich ab sofort in Engie SA umzubenennen.

GdF Suez hatte im Sommer 2014 angekündigt, dass die Prognose für die Gewinne gesenkt werden muss, wenn die Atomkraftwerke weiter stillstehen. Diese durften wegen Sicherheitsbedenken und laufenden Reparaturarbeiten nicht ans Netz. Das hat sich nun erledigt, denn diese maroden AKWs sind wieder am Netz, trotz Pannen, und die Aktionäre können sich wieder freuen.

Atomstrom ist nicht sicher

Fukushima ist noch gar nicht so lange her und aus der  Nuklearkatastrophe wurde nichts gelernt. Man investiert nach wie vor in den Neubau von Kernkraftwerken.

Atomkraftwerke sind tickende Zeitbomben! Nicht nur Erdbeben wie bei Fukushima lassen diese Bomben hochgehen. Viele AKW sind marode und haben ihre Lebensdauer von 40 Jahren längst überschritten.

Nicht erst seit der Katastrophe von Fukushima, aber spätestens seit dieser sollte auch dem letzten Befürworter klar geworden sein, dass Atomkraftwerke nicht sicher sind. Wir von den Netzfrauen fordern daher den schnellstmöglichen Ausstieg aus dieser gefährlichen Technologie.

…sollten Sie Kunde bei der Allianz oder der Deutschen Bank sein, fragen Sie doch bitte mal nach, warum diese Millionen Menschen in der Grenzregion Belgien, Deutschland und Niederlande weiterhin gefährdet werden. Und nicht nur in dieser Region, sondern Milliarden Menschen auf der Welt!

Lesen Sie dazu auch Atomic Africa – Industriestaaten verseuchen nun Afrika mit Kohle- und Atomkraftwerken

Netzfrau Doro Schreier

Die spinnen, die Briten! Das umstrittene britische Atomkraftwerk wird gebaut – doch auch andere Länder setzen auf neue AKWs

Jodtabletten? Belgiens ältester Reaktor Doel 1 nach Panne wieder am Netz – Deutsche Bank, Allianz und Blackrock unterstützen umstrittene Atomkraftwerke

Herr Gabriel…Sie fahren die Energiewende an die Wand!

Störfall am „AKW Leningrad“ – radioaktiver Dampf ausgetreten?- Near St. Petersburg the accident occurred at the nuclear power plant!

Fukushima: Spuren von radioaktivem Caesium-137 in Floridas Zitrusfrüchten-Trace levels of radioactive cesium-137 from Fukushima now being detected in Florida citrus fruits

Erhöhte Radioaktivität im ältesten Atomkomplex Europas

Atomkurs statt Energiewende? EU-Kommission will 69 neue Atomkraftwerke für Europa- Nicht mit uns!

Vorbildlich – 94,5% von Uruguays Strom werden mittels erneuerbarer Energien gewonnen – Uruguay powers 95% of its electricity from renewable energy

7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wenn man diesen Beitrag liest, wird einem Angst und Bange. Leute, wacht auf, sonst ist bald
    Alles zu spät. Die Politiker und Journalisten sind nicht interessiert, diese Informationen an
    ein grösseres Publikum herauszugeben, geschweige dagegen etwas zu unternehmen. Zu gross
    sind die finanziellen Interessen. Solange diejenigen Politik machen, die daran am meisten
    verdienen, wird sich gar nichts ändern. Traurige Welt.

  2. Die Welt gehört in Frauen Hände.
    Mir wir übel wenn ich all eure Berichte lese und in mir steigt eine Wut auf über all die Ungerechtigkeiten in der Welt.
    Es sind Männer die diese Erde und die Menschheit auf diesem Planeten zu Grunde richten, Männer und immer wieder Männer, Männer, Männer .die mordend und brandschatzend durch die Länder ziehen mit einer Zerstörungswut ohne gleichen, gegen Frauen ,Kinder und alte Leute. Immer wieder Männer die an den Schalthebeln der Macht sitzen und Gott spielen wollen. Diese Männer haben alle nur das Licht der Welt erblicken können durch eine Frau, sie brauchen eine Frau um das Licht der Welt zu erblicken.Sie brauchen eine Frau die sie nährt, umsorgt und ihnen das Leben beibringt. Alleine gelassen wären sie nicht Lebens fähig. Männer können sich nicht selber vervielfältigen. Nur die Frau kann leben schaffen. Sie, die Frau ist das Leben und die Zukunft dieser Erde, selbst dann noch, wenn es von den Männern nur noch wenige Exemplare gibt.
    Die Welt gehört in Frauen Hände.

  3. Pingback: Fliegen uns bald die maroden Atomkraftwerke um die Ohren?

  4. Jutta Lingos, ich denke mal nicht, dass Frauen an der Macht oder wo auch immer, grundlegend etwas ändern würden. Es ist unsere gesamte Gesellschaft, die komplett versagt. Verzichtest du auf Strom, wenn ja, wie?

    LG

    Eveline Gomes

  5. „Es sind Männer die diese Erde und die Menschheit auf diesem Planeten zu Grunde richten, Männer und immer wieder Männer, Männer, Männer .die mordend und brandschatzend durch die Länder ziehen mit einer Zerstörungswut ohne gleichen, …“
    So viel ich weiß werden wir in Deutschland von einer Frau regiert, auch v. d. Leyen ist eine Frau, als Verteidigungsministerin fordert sie mehr Geld, als Sozialministerin mehr Sparsamkeit, und Andrea Nahles etc., und Claudia Roth oder Göhring-Eckard möchte ich dort auch nicht sehen. Und unter Thatcher, der „eisernen Lady“, ist Groß-Britannien auch nicht zum Paradies geworden, weder für Frauen noch für Männer. Und die Hausmädchen in Saudi Arabien werden nicht nur von Männern misshandelt, vor einem knappen Jahr protestierte die indische Regierung in Saudi Arabien, u.a. weil einem indischen Hausmädchen von der Hausherrin eine Hand abgehackt wurde – sie hatte nach sechs Monaten Arbeit nach dem Lohn gefragt. Und die grausamen Geschlechtsbeschneidungen in Afrika werden von Frauen durchgefürt ohne das ein Mann mit Knarre dahintersteht und diese zwingt. Dagegen fuhr ein Mann wie Rüdiger Nehberg nach Afrika um gegen diese (Un)Sitte zu kämpfen. Und auch ich bin ein Mann und habe niemals Gewalt gegen irgendeine Person angewendet (Selbstverteidigung war bisher glücklicherweise nicht notwendig).

  6. Es ist die letzte Chance der Menschheit die Macht ausschliesslich den Frauen zu geben. Alles andere ist tatsächlich zum Scheitern verurteilt, weil die Zerstörung bereits so weit fortgeschritten ist und gleichzeitig die Vernunft nur bei wenigen Menschen eingekehrt ist. Wenn in den Erzwingungsstäben (Militär, Polizei, Behörden) nur mehr und gerade in den höheren Positionen Frauen eingesetzt werden und auch die Politik und Wirtschaft von Frauen dominiert wird, lässt sich vermutlich noch etwas retten. Selbst wenn die eine oder andere Frau dann nach patriarchalen Muster agiert (was nolens volens vorkommen wird), kompensieren die anderen Frauen den negativen Effekt daraus.

  7. Als ob wir es uns leisten könnten, vernünftig denkende Menschen egal welchen Geschlechts, welcher Couleur oder Religion auszugrenzen! Als Frau und vor allem Mutter ist mir eines glasklar: mit geschlechtsspezifischer Schuldzuweisung oder Selbstbeweihräucherung werden wir die Welt für unsere Kinder nicht retten. Wenn wir alles an Kraft und Energie bündeln und so versuchen, alles was wir retten und bewahren können, zusammen zu bekommen, hilft das sicher mehr. Also tragen wir lieber so gut wir können bei, sparen Strom, unterstützen Plattformen wie diese und freuen uns, dass es durchaus auch Männer gibt, die liebende Väter und fürsorgliche Partner sind und an Morgen denken…

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