Massensterben der Wale und Delfine geht weiter – nach Florida und Schottland jetzt Neuseeland!

Erneut strandeten 200 Tiere im äußersten Norden der Südinsel, nachdem dort bereits am Freitag mehr als 400 Grindwale gestrandet waren.

Erst vor ein paar Wochen strandeten an Floridas Golfküste vor den Everglades etwa 100 Schwertwale, Auch vor den Küsten Cornwalls werden tote Wale und Delfine angeschwemmt. Nun spielt sich das fürchterliche Drama vor einer Südinsel Neuseelands ab, denn hier strandeten mehr als 400 Grindwale, ein Großteil stirbt binnen Stunden. Zurück ins Meer gebrachte Tiere kehren hartnäckig wieder zu ihren Artgenossen an den Strand zurück. Ein Familienverband besteht teilweise aus über hundert Tieren, deswegen kommt es bei ihnen häufiger zu Massenstrandungen als zum Beispiel bei anderen Walen, die nicht in sogenannten Herden schwimmen. Doch eine Strandung von so vielen Tieren wie in Neuseeland gab es lange nicht.

Ein Bericht vom Februar 2016 bestätigte, dass die Royal Navy 2011 für das Massensterben der Grindwale vor der Nordküste Schottlands verantwortlich war. Damals waren 70 Grindwale gestrandet. Die Royal Navy ließ unter Wasser drei Bomben à 1000 LB detonieren. Ein Bericht aus dem Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten, zeigt, dass diese Explosionen zum Tode der Grindwale führten. Sie verletzten das empfindliche Gehör und die Fähigkeit der Orientierung, die dazu führte, dass sich die Grindwale verirrten und sie somit letztendlich starben. Doch dies ist nur eine der vielen Schandtaten, die wir den Meeresbewohner antun.

 Erst in Januar spielte sich ein Drama vor der Küste Hog Key, Florida, ab.

An Floridas Golfküste vor den Everglades sind etwa 100 Schwertwale gestrandet. 82 der „falschen Killerwale“ starben. Um die Ursache für die Massenstrandung festzustellen, wurden Experten der NOAA hinzugezogen. Das Drama spielte sich vor der Küste Hog Key, Florida, ab. Die Beamten sagten dem Miami Herald, dass dies die größte dokumentierte Strandung solcher Arten in Florida ist. Wie ihre großen Artgenossen, die echten Killerwale (Orcinus Orca), gehören sie zu der Familie der Delfine.

Die US-Küstenwache entdeckte die gestrandeten Schwertwale erst, nachdem bereits 82 von ihnen tot waren, denn diese Region ist ein Netz von vielen Inseln. Fast 300 Kilometer weit liegt die Inselkette im Südwesten Floridas. Wie die Experten von der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) berichteten, war es unmöglich, die Tiere zu retten, da sich die noch lebenden in einem sehr schlechtem Zustand befanden. Sie hatten sich in den Mangroven verfangen. Neun Tiere mussten getötet werden.

Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) bestätigte in einem Facebook-Post  den Tod von 82 Tieren, 13 weitere gelten als vermisst.

Es ist derzeit unklar, warum die massive Strandung der Schwertwale aufgetreten ist. In den kommenden Monaten werden Biologen Untersuchungen dazu durchführen, was genau passiert ist, sagte die NOAA.

Wir Netzfrauen möchten hier auf einen Beitrag hinweisen, den wir am 01. März 2014 veröffentlichten. Denn da teilte das Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) seine abschließende Umweltverträglichkeitsprüfung über die Auswirkungen geologischer und geophysikalischer Aktivitäten in Bezug auf die Erforschung von Energieressourcen entlang der Atlantikküste mit, einschließlich der umstrittenen seismischen Luftgewehr-Tests. Laut dem damaligen Bericht von Breaking Energy könnten die Energieunternehmen für das Suchen von Öl-und Gasvorkommen vor der Ostküste – speziell von der Küste von Delaware bis nach Zentral-Florida – „vielleicht in den kommenden Monaten“ eine Genehmigung erhalten. Daraufhin gab es enorme Protestaktionen, die bis heute 2017 anhalten.

Allein der Konzern Nabors betreibt derzeit 48 Offshore-Plattformen in den USA, im Golf von Mexiko, in Alaska und neun anderen Ländern weltweit.

Der Bericht vom (BOEM) wurde von Umweltschützern scharf kritisiert. Sie nennen ihn ein „Todesszenario“ für Tausende Wale und Delfine.

„Stellen Sie sich Dynamit vor, das jeden Tag, jede Woche, jeden Monat ununterbrochen alle 10 Sekunden in Ihrer Nachbarschaft hochgeht“, schrieb Michael Jasny, Leiter eines Projekts zum Schutz von Säugetieren des Natural Resources Defense Council, in einem Blogbeitrag. „Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie sind für Ihr Futter, für Ihre Fortpflanzung und Ihre Verständigung auf Ihr Gehör angewiesen, ebenso wie für so ziemlich alles weitere zum Überleben Notwendige. Das ist die Situation, der Wale, kommerziell gefangene Fischarten und andere Meerestiere nach der heutigen Ankündigung gegenüberstehen.“

Seismische Luftgewehre verwenden massive Druckluftstöße, um unterirdische Lagerstätten mit Kohlenwasserstoffen zu kartographieren. Laut der „Advocacy group Oceana“ sind die Explosionen 100 000 Mal stärker als in einem Düsentriebwerk. Die dabei erzeugten Geräusche können für Meeressäuger tödlich sein, Gehörverlust verursachen und dafür verantwortlich sein, dass sie stranden. Naturschützer sind besonders besorgt wegen der vom Aussterben bedrohten Nordatlantischen Glattwale, die zwei Mal im Jahr an der Ostküste vorbeiziehen und von denen es nur noch ungefähr 500 gibt. Siehe: Offshore-Bohrungen an der US-Ostküste – ein „Todesszenario“ für Tausende Wale und Delfine

Ende Dezember 2016 fand ein Fischer einen jungen, leblosen Delfin nur eine halbe Meile vor der Küste von Longboat Key, ebenfalls Florida. Die Untersuchungen sind zwar noch nicht abgeschlossen, aber die obduzierenden  Forscher gaben bekannt, dass Probleme mit der Lunge und eine große Menge von Parasiten zu seinem Tod beigetragen haben könnten. Was sich vor den Küsten der USA abspielt, haben wir mehrfach berichtet. Siehe: 29 Mrd. Liter Frackabwasser! Hunderte Offshore-Fracking-Bohrlöcher entsorgen in großem Stil Ölabfälle in den Golf von Mexiko – Hundreds of Offshore Fracking Wells Dump Billions of Gallons of Oil Waste Into Gulf

Massensterben von Meeresbewohnern vor den Küsten Großbritanniens

Erst im Anfang Januar 2017 hatten wir über das weltweite Massensterben von Meeresbewohnern  berichtet. u. a. auch über das Massensterben der Meeresbewohner vor Cornwall, Großbritannien. Auch hier geht das Massensterben weiter. Nachdem man immer noch rätselt, warum im Dezember 2016 Zehntausende tote Fische angeschwemmt wurden, fand man in diesem Monat (Januar 2017) in nur wenigen Tagen 10 tote Delfine. Laut BBC sind es allein in den ersten zwei Wochen dieses Jahres incl. Wale und Tümmler 27 tote Tiere.


Wir hatten darüber berichtet, dass am 19. Dezember 2016 Zehntausende tote Fische an der Küste von Marazion Beachin Cornwall, Großbritannien, angeschwemmt wurden. Erst zwei Wochen zuvor wurden laut BBC ebenfalls in der Nähe Zehntausende angespült. Das Massensterben um den 19. Dezember 2016 ereignete sich in der Nähe von Penzance, vor dem St.-Michael-Berg. Menschen, die den Teppich aus Sardinen und anderen Fischen fanden, hatte ein solches Massensterben noch nicht gesehen. Anfang Dezember gab es eine Strandung am Pentewan-Strand in der Nähe von St Austell, etwa 40 Meilen von Marazion.

Allein zwischen Januar  und März 2016 wurden 61 Delfine, Schweinswale und Wale an Cornwalls Küsten gefunden. Es ist nach Aussage von Cornwall Wildlife Trust der höchste Anstieg seit 2006.

Jeden Tag kommt es irgendwo auf dieser Erde zu einem Massensterben von Meeresbewohnern. Ihnen wird viel zugemutet, denn sowohl die Flüsse als auch die Weltmeere haben Einiges auszuhalten. Überfischung, Berge von Müll und immer größere Schiffe verschmutzen unsere Meere und lassen den Fischbestand stark schrumpfen.

Die Ozeane werden als bedeutend für Ernährungssicherheit, Gesundheit und das Überleben alles Lebens, für das Klima und als ein kritischer Teil der Biosphäre gesehen.
Wir, die Netzfrauen, schrieben bereits viele Beiträge zu diesem Thema, nicht nur über Plastikmüll oder Überfischung, sondern auch über die Ausbeutung von Öl, Gas und anderen Rohstoffen, die Konsequenzen für die Meeresbewohner haben. Doch nicht nur sie, auch wir Menschen sind über die Nahrungskette davon betroffen.

Das Sterben der Meeresbewohner geht weiter – Ölbohrtürme Wattenmeer – Plastikmüll in Spanien – Parasittenbefall in USA -Toxic Levels Of Chemicals Found In European Marine Mammals

Es sieht mehr und mehr danach aus, dass die Schwertwale in europäischen Gewässern bald Geschichte sind. Eine umfassende Studie erforschte vier verschiedene Wal- und Delphinarten, die vor den europäischen Küsten leben. Im Ergebnis wurden im Fett der Tiere die höchsten Konzentrationen des schädlichen polychlorierten Biphenyls gefunden, die je irgendwo in der Welt erfasst wurden. Auch der Zusammenhang zwischen der Chemikalie und der seit den 1960er-Jahren beobachteten rückläufigen Reproduktionsrate der Orca und anderer Meeressäuger rund um Europa wird bestätigt.

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.‘‘ Weisheit der Cree-Indianer

Netzfrau Doro Schreier

Die unruhige Erde –– Wann kommt der große Knall? Schwere Erdbeben erschüttern Papua-Neuguinea und Lateinamerika

Weltweiter Ausbruch der Vogelgrippe – Werden wir in Zukunft nun auch noch genmanipulierte Hühner auf den Teller bekommen?

International Day for Biological Diversity – Tag der Artenvielfalt – „Wir befinden uns inmitten des sechsten großen Massensterbens“

Massensterben von Walen und Delfinen in Neuseeland und vor den Kanaren

Massentiersterben geht weiter: Ungeklärtes Massensterben von Vögeln, Fischen, Seesternen usw.

Das Sterben der Wale geht weiter

Pipeline durchs Paradies, dort wo Wale singen

Offshore-Bohrungen an der US-Ostküste – ein „Todesszenario“ für tausende Wale und Delfine

Massentiersterben weltweit – Rätselhaftes Seehundsterben an der Nordsee

Rächt sich die Natur? Lang verschwundene Erreger sind wieder aufgetaucht

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. SAJAHA 12, Erstes Kapitel
    ….
    14. Sajaha: Der Dritte Sargon wird kommen in späterer Zeit. Er wird vertilgen die Knechte der Finsternis mit all ihrem Samen, er wird das Böse ausreißen mit der Wurzel.

    15. Er wird keine Gnade kennen, keinen einzigen der Feinde des Lichtes wird er verschonen; keinem, der stillhielt, wird er Gnade erweisen. Keinen, der das Große nicht erkennt, wird er dulden. Die niederen Arten wird er niederdrücken, die kranken Seelen erschlägt er alle. Von den Anbetern des bösen Geistes wird keine Spur auf der Erde verbleiben.

    16. Fürchterlich wird der Dritte Sargon sein gegen alles, was der Entfaltung des reinen Lichtes hinderlich ist.

    17. Er wird die Welt reinigen, wird sieben von zehn Menschen erschlagen und alles austilgen, was falsch ist und alles, was die Zeichen des Falschen trägt.

    18. Er wird grausam sein gegen das Dunkel.

    19. Die Leiber der Erschlagenen wird er zu hohen Pyramiden aufschichten lassen, um sie zu verbrennen.

    20. Alles Unedle muß fallen. Die ewige Ordnung, welche verlorengegangen sein wird, stellt er wieder her, gesandt von der Gottheit.

    21. Nebukadnezar: Wann, o Sajaha, wird all dies sein?

    22. Sajaha: In so vielen Jahren, gerechnet von diesem Tage an, wie seit dem ersten Sargon vergangen sind.

    23. Schlimm wird dann die Erdenwelt sein.

    24. Doch in der Zeitspanne des dritten Teils eines Jahres wird der Gesandte sein Werk verrichtet haben.

    25. Von Norden her wird er kommen; unvermutet wird er hereinbrechen über die im Gift lebende Erdenwelt, wird mit einem Schlage alles erschüttern – und seine Macht wird unbezwingbar sein.

    26. Er wird keinen fragen. Er wird alles wissen.

    27. Eine Schar Aufrechter wird um ihn sein. Ihnen wird der Dritte Sargon das Licht geben, und sie werden der Welt leuchten.

    28. Und die Gerechten werden waten im Blute der geschlachteten Ungerechten.

    29. Bis das Werk getan ist, werden die Feuer der Vernichtung brennen vom einen bis zum anderen Ende der Erde.

    30. Ganz allein das Wahrhaftige wird verbleiben.

    31. Nebukadnezar: Wie aber ergeht es Babylon?

    Sajaha: Es wird untergehen für lange Zeit. Erst der Dritte Sargon wird es wiedererrichten im

    >>> Lande des Nordens <<<.

    Dort und dann wird es ein neues Babylon geben.

    32. Nebukadnezar: Nun sage mir noch dieses, getreue Sajaha: Wird das neue Babylon durch die Zeiten bestehen?

    Sajaha: Bestehen und im Lichte herrschen wird es für tausend Jahre, o König!

  2. Wie blöd sind diese Forscher? Was wissen sie? Garnichts´.
    Wenn solche Tier stranden, im übertragenen Sinne „aus einem brennenden Hochhaus in den Tod springen, statt zu verbrennen, kann das nur heissen sie sind totlal verzweifelt und ihr Lebensraum ist unerträglich geworden. Sie wollen lieber ersticken.
    Ob das nun Militärsonar, Öl, Gift, Strahlung, Fukushhima oder eine andere Schweinerei ist. Es passiert nichts.
    Ich bin mir sicher, dass einige genaustens Bescheid wissen. Heisst es nicht, wenn bekannt würde, was auf area 51 passiert bekannt würde, dass die Bevölkerung die Verjagen würde und es eine Revolution gäbe? Das kann nur heißen, die machen Menchenversuche.
    UNd im Fall der toten Tiere:Kollateralschaden.
    Nur wenn die Tiere nicht leben können, können wir das auch nicht, wir sind danach dran.
    Kriegsveressene Herrscher und kranke Welt! Es gibt keine pestizidfreie Nahrung mehr und auch keine Menschenrechte.

  3. Bis heute orientieren sich viele internationale Institutionen zum Schutz der Menschenrechte vorrangig am Mann.
    Wir müssen den Weltfrieden schaffen auch ohne Waffen, nur von Mund zu Mund und Hand zu Hand.
    Sei du bitte der Wassertropfen der die Welt verändert. Wen alle Wassertropfen ein Meer bilden dann sind wir die Sintflut. Das Wasser reinigt, das wissen wir doch.
    Es kann und darf doch so nicht weitergehen, mit der Zerstörung auf dieser Welt durch das Männliche Geschlecht.

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