USA-Airport- jeder ein Terrorist? Mutter filmt schockierende Erfahrungen bei Sicherheitskontrollen und sogar ein US-Polizeichef wurde bei der Einreise festgehalten

Wie weit dürfen die Sicherheitskontrollen auf Flughäfen gehen? Es scheint in den USA an der Tagesordnung, dass Menschen als Staatsfeinde behandelt werden. Egal ob es sich um Kinder handelt oder um ein Staatsoberhaupt, und sogar ein US-Polizeichef wurde festgehalten und durfte nicht mal telefonieren. Ob eine berühmte australische Kinderbuchautorin noch einmal die USA besucht, ist nach der Behandlung auf einem US-Flughafen fraglich. Sie planen eine Reise in die USA? Wegen Sicherheitsmängeln hat die TSA die Regeln für das Abtasten von Passagieren erst kürzlich verschärft und elektronische Geräte lassen Sie lieber gleich im Koffer. Sollten Sie einen arabisch klingenden Namen haben, dann planen Sie gleich lieber einen längeren Aufenthalt auf dem Flughafen ein, denn es könnte sein, dass Sie festgehalten werden. 

„Bevor Sie Ihren Gatebereich betreten, findet eine Sicherheitskontrolle statt, wobei Passagiere und Handgepäck auf verbotene Gegenstände kontrolliert werden,“ das erleben weltweit tagtäglich Millionen von Fluggästen. Jeder hat seine eigene Story zu erzählen. So kommt es auch vor, dass ein vergessener Apfel im Handgepäck in Neuseeland schon mal 400 NZD ( ca. 262,- Euro) kosten kann. Bei anderen piept jedes Mal der Bodyscanner, ohne das irgendjemand auch nur eine Erklärung dafür hat. Ist man davon betroffen, sollte man schon gleich mehr Zeit einkalkulieren.

Wer zurzeit in die USA einreisen will, sollte sich schon mal auf besondere Sicherheitsmaßnahmen vorbereiten. Obwohl, ein Abenteuer ist es nicht erst, seit Donald Trump Präsident ist, denn schon vorher war es nicht immer selbstverständlich, dass man überhaupt einreisen darf.

Wir hatten bereits in unserem Beitrag im Oktober 2016 USA-Airport – Einreise in die USA – Endstation Flughafen, ob „normale“ Bürger, Aktivisten, prominente Stars oder Staatsoberhäupter – jeder ist ein Terrorist?! berichtet. Omar Abdullah ist ein indischer Politiker der Jammu & Kashmir National Conference (JKNC). Er war vom 5. Januar 2009 bis zum 8. Januar 2015 Chief Minister (Regierungschef) des Bundesstaates Jammu und Kashmir. Er wurde zwei Stunden an einem US-Airport bei der Einreise festgehalten. Er twitterte am 16. Oktober 2016: „Seit drei Besuchen in die USA heißt es, dass ich zufällig überprüft werde, das ist sehr ermüdend.“

Erst Ende Januar 2017 sorgte die Festnahme eines fünfjährigen Jungen auf dem Washington D.C Dulles Flughafen für Empörung. Der Junge wurde mit Handschellen fünf Stunden festgehalten.Jetzt sorgte ein Posting auf Facebook einer Mutter ebenfalls für Empörung.

„Heute Morgen gingen wir durch die Hölle. [Unser Sohn] Aaron wurde mehr als eine Stunde lang am Flughafen Dallas/Fort Worth festgehalten (und wir alle absichtlich am Fliegen gehindert … wir konnten inzwischen eine Alternative finden). Wir wurden wie Hunde behandelt, weil ich darum gebeten hatte, dass er auf andere Weisen gescreent wird, als die Regeln für Reisesicherheit (TSA) vorschreiben. Er hat eine Sprachentwicklungsstörung und ich wollte nicht, dass mein Kind so abgetastet wird. Damit eines klar ist: Er löste keinen Alarm aus. Er verhielt sich auch während des Screenings ganz gelassen und passierte den Detektor ganz normal. Stunden danach fragte er uns: „Hab ich irgendetwas gemacht?“ Ich bin so wütend. Bitte, teilen sie dieses hier, verbreiten Sie es wie auch andere Videos, in denen Kinder [auf solche Weise] nach Flugsicherheitsmaßstäben gescreent werden. Ich wünschte, ich hätte den ganzen Vorgang aufgenommen. Es war so schrecklich. Zwei Polizeibeamten des Flughafens waren gerufen worden, um ihn zu flankieren. Man muss doch diesen machtbesessenen Sicherheitsbeamten, die Kinder traumatisieren, indem sie sie so ohne Grund behandeln, Einhalt gebieten.“ Quelle Facebook 

Was sich wirklich zugetragen hat, können wir von hier aus nicht beurteilen. Fakt ist, dass sich vermehrt Situationen auf den Airports in den USA abspielen, die anstatt für Sicherheit eher für Empörung sorgen.

So auch der folgende Fall, des 14-jährigen Peter Haas, bei dem immer noch nicht bekannt ist, wie er auf die Liste der Terroristen kam.

Doch nicht nur Kinder werden wie „Terroristen“ behandelt, sogar die bekannte australische Kinderbuchautorin Mem Fox. Die 70-Jährige war völlig entsetzt, als sie in L.A. am Flughafen festgehalten und vernommen wurde. Sie sei in ihrem ganzen Leben noch nie so gedemütigt worden.

Auch der ehemalige Greenville- Polizeichef und US-Bürger Hassan Aden wurde 90 Minuten lang auf dem John F. Kennedy International Airport für 90 Minuten festgehalten. Er kam von einer Urlaubsreie aus Paris zurück, wo er an einer Geburtstagsfeier seiner Mutter teilgenommen hatte. Sein Vater ist aus Somalia. 42 Jahre lebt er bereits in den USA. Er arbeitete 25 Jahre für die Polizeibehörde in Alexandria und zwei Jahre als Polizeichef. Aden beschrieb die Szene in einem Facebook-Post: Jetzt weiß er, wie es ist, wenn man selber verhaftet wird, denn so kam er sich vor, nachdem er nicht mal telefonieren durfte.

Seit dem 19. März 2017 gelten laut flugrevue.de neue Regelungen für Passagiere, die aus bestimmten Ländern des Nahen Ostens, Afrikas und der Türkei in die USA einreisen. In der Kabine darf nur noch ein Mobiltelefon mitgeführt werden. Laptops und Kameras gehören ins Aufgabegepäck. Großbritannien hat die gleichen Einschränkungen für Flugreisende aus den genannten Ländergruppe verfügt.

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen … allerdings schrecken die Handhabungen viele Reisenden von einem Flug in die USA ab, wie neue Studien ergeben. Mittlerweile haben sich mehr als fünfzig Bürgerrechtsorganisationen gegen die Abfrage von Passwörtern bei der Einreise ins Land an die USA gewandt. Der neue Heimatschutzminister John F. Kelly hatte am 7. Februar gesagt, dass sein Ministerium eine solche Abfrage für Nicht-US-Bürger erwäge.

Fakt ist auch, dass die USA verschärfte Sicherheitschecks für Auslandsreisende eingeführt hat. Wer einen Direktflug in die Staaten gebucht hat, sollte mehr Zeit fürs Einchecken einplanen. Die USA gehören zu den Ländern mit den strengsten Sicherheitsvorschriften für Flüge aus dem Ausland. Mittlerweile gilt dies aber auch für Inlandsflüge. Mehr Informationen: USA-Airport – Einreise in die USA – Endstation Flughafen, ob „normale“ Bürger, Aktivisten, prominente Stars oder Staatsoberhäupter – jeder ist ein Terrorist?!

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier

Die Welt ist ein Irrenhaus – Saudi Arabien wird von den USA wegen exzellenter Geheimdienstarbeit im Kampf gegen den Terrorismus ausgezeichnet

Die spinnen die USA – Ist denn nun jeder Terrorist?

Apple, Microsoft, Facebook, Netflix, Google: alle contra Trump – Was, wenn diese Tech-Giganten Trumps Account sperren würden?

Uruguays Ex-Präsident José „Pepe“ Mujica – über erneute Kandidatur, über Trump und Pepe will Parteispenden verbieten

Nicht nur Trumps Kabinett verspricht den Planeten Erde zugrunde zu richten, auch Trumps neue Webseite – Trump’s New Website Promises to Devastate Planet Earth

Nach den Angriffen auf Meinungs- und Medienfreiheit nun auch ein Maulkorb für die Wissenschaft. Die Intelligenz flieht in den Untergrund …Federal Agencies Told to Halt External Communications

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Entwürdigende Zustände gibt es auch auf Mallorca,
    da wird der Hosenbund vom Körper weggerissen,
    in die Unterhose geschaut und dass die Dame mir nicht noch reinfasste war
    ein Wunder.
    Dazu quatschte sie mit ihrem Kollegen,
    anstatt bei dem Menschen zu sein,
    den sie gerade wie ein Stück Vieh behandelte.

    DAS ist Europa heute!!!

  2. Nichtsdestotrotz können auch diese Personenkontroll-Maßnahmen weder die extreme Luftverschmutzung durch Düsentriebwerke (und oft auch zusätzlich beigemischte andere Giftstoffe + Feinstaub + Nanopartikel und Polymer-Fasern) mindern.

    Meinetwegen können die jeden Passagier und jedes Besatzungsmitglied (auch die ohne Glied) bis zur Unterhose entkleiden und befummeln wie sie lustig sind.

    Man schaue sich nur mal die vielen Starts + Landungen in der Region VAE, Katar, Kuwait, … an.
    Wieso reist „alle Welt“ ständig dorthin? Haben die Kein Telefon, um täglich Ölpreise zu besprechen?
    Vergleicht man das mal mit einer anderen Terroristen-Hochburg wie Kiew, da ist (verglichen mit Dubai) fast nix los.

    Da ich zuletzt Mitte/Ende der 1980er jahre (und nur 2x) geflogen bin, umrunden mich diese neuen verschärften Kontrollen rückseitig an der dicksten Stelle vorbei.

    Der Verzicht von taglich Hunderttausenden Fluggästen und Umstieg auf Schnellzüge (TransRapit, TGV, ICE3, …) wäre mal ein Anfang.

    Erst ein weltweites Flugverbot würde Klarheit (im Wahrsten Sinne des Wortes) verschaffen.
    Oder ein 9-monatiger weltweiter Generalstreik aller zivilen + militärischen Flug-Lotsen
    Das wäre das Fun-Plus-Ultra ;-))
    Nee, nix „Flugverbotszone“ das ist ein föllig falscher Begriff.

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