Wie jedes Jahr – Kriegszustand Nord- und Südkorea – Großmanöver Operation Pacific Reach

Nordkorea hat den USA mit einem „erbarmungslosen“ Angriff gedroht, sollte ihr Marineverband im Zuge des gemeinsamen Manövers mit Südkorea die nordkoreanische Souveränität verletzen. Wie jedes Jahr kommt es zu einer zunehmenden Spannung mit Südkorea und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-Un. Und wie jedes Jahr werden die Grenztruppen des Landes in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Denn es findet wie jedes Jahr ein groß angelegtes südkoreanisch-amerikanisches Militärmanöver statt.

Derzeit ist der vom US-Flugzeugträger „USS Carl Vinson“ geführte Verband in der Region, um an Übungen mit dem Verbündeten Südkorea teilzunehmen.

Allein am 11. März seien zahlreiche feindliche Flugzeuge von einem Flugzeugträger aus entlang des nordkoreanischen Hoheitsgebietes geflogen, um Bombenabwürfe zu üben, meldete KCNA. Nordkorea wertet das Manöver der amerikanischen und südkoreanischen Marine als Kriegsvorbereitung. Als Reaktion hatte Nordkorea  vier Raketen vor der Küste Japans ins Meer geschossen.

Wir hatten schon einmal von einem Großmanöver im Pazifik berichtet, nachdem im August 2015 sieben befehlshabende Staaten der Vereinten Nationen an UFG 2015 teil nahmen, darunter Australien, Kanada, Kolumbien, Dänemark, Frankreich, Neuseeland und das Vereinigte Königreich. Darüber hinaus hatte die Neutral Nations Supervisory Commission die Übung überwacht, um sicherzustellen, dass sie in Übereinstimmung mit dem Waffenstillstandsabkommen ist.

Kim wies damals seine Armee an, sich jederzeit für eine militärische Operation vollständig bereit zu halten, beginnend am Freitag ab 05.00 (04.00 Uhr ET) Uhr Ortszeit. Dies teilte die KCNA mit. Doch angesichts der damaligen Spannungen an der innerkoreanischen Grenze war die Besorgnis groß, dass die Situation diesmal eskalieren könnte. So hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die Truppen an der Frontlinie in einen «Quasi-Kriegszustand» versetzt. Sie sollten «vollauf gefechtsbereit» für Überraschungseinsätze sein, hieß es aus Pjongjang. Der Bericht sagte, dass militärische Befehlshaber die südkoreanische Kriegsanlagen angreifen sollten, wenn der Süden nicht sofort sein Treiben stoppe.

Dies ist nicht das erste Mal, dass es zu einem Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea kommt. Der 38.Breitengrad ist die Grenze zwischen Süd- und Nordkorea. Seit über 60 Jahren, seit dem Ende des Koreakrieges, kommt es immer wieder zu Spannungen. Siehe Kriegszustand Nord- und Südkorea – mit Großmanöver UFG 2015 vor Ort!

Und so kam es dann auch 2016 wieder zu einem Miltärmanöver, bei dem die USA und Südkorea die Landung in Nordkorea übten und Nordkorea wieder seinen Unmut der Welt zeigte. So geht es Jahr für Jahr. Und so vermeldete die US Navy auch 2016, dass die US-Pacific Reach 2016 erfolgreich war.

Seit mehr als 70 Jahren zeigt die US Navy im Indo-asiatischen Pazifik eine anhaltende Marine-Präsenz.

Zuletzt führte der Flugzeugträger Carl Vinson im Jahr 2015 Hafenbesuche und Übungen mit regionalen Flotten im Südchinesischen Meer durch. Die derzeitige Operation nennt sich Operation Pacific Reach und findet vom 10. April bis zum 21. April 2017 statt.

Bereits im Februar 2015 warnten Experten vor nuklearer Aufrüstung Nordkoreas. Nordkorea habe in den vergangenen fünf Jahren große Fortschritte bei der Entwicklung von Waffen gemacht, schrieben die USKI-Experten. Je mehr Atomwaffen Nordkorea besitze, desto schwieriger werde es, das Land zur Aufgabe der Bombe zu zwingen. „Und ein Land mit so vielen nuklearen Waffen zu bestrafen“, so ein Experte „erscheint ziemlich riskant“.

Bereits Anfang März 2015 sprach der nordkoreanische Außenminister Ri Su-yong eine Warnung aus. Der Mann empfindet die jährlich stattfindenden gemeinsamen Militärübungen seitens Südkoreas und der USA als Provokation. Deswegen sprach Ri eine Warnung an Washington aus. Wegen der Provokationen sei ein Krieg „sehr wahrscheinlich“, diese Prozedur wiederholt sich Jahr für Jahr.

Trotz Protesten aus Nordkorea haben die Streitkräfte Südkoreas und der USA eines ihrer jährlichen Manöver begonnen. Der Flugzeugträger Vincent ist am 04. April 2017 zu einem geplanten Hafenbesuch in Singapur angekommen. Vor dem Besuch absolvierte die Carl Vinson Strike Group (CSG-1) zwei Wochen eine Routine-Operation im asiatisch-pazifischen Raum, darunter auch maritime Übungen mit der Marine von Südkorea und der Japanischen Self-Defense Force. Quelle: pacom.mil . Danach geht es weiter nach Australien. Warum Trump und die Medien behaupten, dass die Vinson auf den Weg nach Nordkorea sei, ist unbegreiflich und könnte man durchaus als eine Fakenews bezeichnen.

Ein Einblick in die diesjährige Operation.

Etwa 30 000 Soldaten sind in Südkorea stationiert, um die 685 000 Soldaten Südkoreas. Ihre Mission ist die Unterstützung der südkoreanischen Armee bis zum Eintreffen von Verstärkung aus den USA oder aus Japan in Form der United States Forces Japan.

Nordkorea – was wissen wir wirklich über das Land?

Ende 2011 verstarb sein Vater Kim Jong Il. Seitdem hält Kim Jung Un als Nordkoreas oberster Führer die Welt in Atem. 2016 hielt  zum ersten Mal seit 1980 die herrschende Arbeiterpartei in Nordkorea einen Parteitag ab. Die 3400 Delegierten stellten sich dabei hinter Kims Atom- und Wirtschaftspolitik, hoben die Wunschkandidaten des Staatschefs in neue Ämter und ernannten ihn selbst zum Vorsitzenden der Partei. Nordkoreas oberster Führer Kim Jong Un ist der jüngste Diktator der Welt. Mehr Informationen: Nordkorea Undercovered – Secret State of North Korea

Netzfrau Doro Schreier

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