Wenn Luft, Wasser und Boden der Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehen!

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann“, ein Spruch, der zu Beginn der Umweltbewegung in den 1980er-Jahren auf die Umweltproblematik aufmerksam machen sollte. Eines war damals schon klar: So können wir nicht weitermachen. Die Flüsse wurden begradigt, Bäume auf Grund von neuen Straßen massenweise gefällt, und anstatt die Wissenschaft dahingehend zu nutzen, dass die Chemikalien harmloser werden, erfand man immer neuere Komponenten, die noch mehr zerstörten: Ob nun die Umwelt oder auch die Gesundheit der Menschen, oder zusammengefasst die Biodiversität.

  • Fracking oder Schiefergas – Die 50 000 Bohrlöcher in den USA nutzen so jedes Jahr schätzungsweise 265–530 Milliarden Liter Wasser – genug, um 150 000 olympische Schwimmbecken zu füllen.
  • Nahrung:  Laut Investmentbankern werden wir uns daran gewöhnen müssen, einen größeren Anteil unseres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel aufzuwenden. Um ihre knappen Haushaltskassen zu schonen, werden die Verbraucher in den Industrieländern – vor allem dort, wo die Wirtschaft aktuell schrumpft – verstärkt zu günstigeren Eigenmarkenprodukten greifen. In den Entwicklungs- und Schwellenländern hingegen, wo der Lebensmittelanteil an den Haushaltsausgaben schon jetzt sehr hoch ist, gibt es solche günstigeren Alternativen häufig überhaupt nicht. Das macht eine Wiederholung der Unruhen von 2008 – die zum Teil eine Reaktion auf die massive Verteuerung der Grundnahrungsmittel waren – sowie protektionistische Maßnahmen wie die Beschränkung der Exporte aus anderen nahrungsmittelproduzierenden Ländern tatsächlich wahrscheinlicher.

Während immer mehr zerstört wurde und immer noch wird, werden die Konzerne größer, und anstelle von Millionen Euro Umsätzen müssen es jetzt Milliarden Euro sein. Eine regelrechte Fusionswelle hat dazu geführt, dass wir heute, 30 Jahre später, genau das haben, wovor wir einst gewarnt haben. Für das Kostbarste auf der Welt: Luft, Wasser und Boden.

Doch während die Konzerne immer größer wurden, verschwanden auf seltsame Art und Weise die Umweltbewegungen. Es gab noch mal einen Aufschrei, nachdem in Fukushima ein Atomkraftwerk durch ein Erdbeben und darauf folgenden Tsunami zerstört wurde. Hunderttausende gingen auf die Straße und wollten keine Atomkraftwerke mehr. Doch berichtet man heute von dem Desaster, das immer noch vorhanden ist, schauen viele weg und schweigen. Strom kommt ja bekanntlich aus der Steckdose und ist für jeden erhältlich, wenn auch immer teurer werdend. Ohne Strom nichts los, also nimmt man die Konsequenzen in Kauf.

Dann war da noch der Regenwald, die vielen Bäume, die gefällt wurden und werden, damit immer mehr Ackerflächen geschaffen werden, ob nun für Viehfutter oder Palmöl. Ja, der Regenwald war auch ein wichtiges Thema, wenn es hieß, sich dafür einzusetzen: Der Regenwald speichert riesige Mengen CO2, reguliert den Wasserkreislauf und das Klima. Die Abholzungen der Wälder ist für fast 1/5 der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, durch die sich wiederum das Klima erwärmt.

Klima, ein Wort welches mittlerweile für reiche Investmentbanker zu einem lukrativen Investment verkommen ist, denn mit dem Wort „Nachhaltig“ lässt sich viel Geld verdienen. Doch nachhaltig zerstörend, das wäre der richtige Ausdruck für das, was wir zurzeit erleben.

Es gibt sogar seit 1999 einen Dow-Jones-Nachhaltigkeits-Index – Dow Jones Sustainability Index (DJSI) –  3400 börsennotierte Unternehmen auf der ganzen Welt befassen sich mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Themen. Für die Erfassung der relevanten Daten ist RobecoSAM zuständig. Diese hat einen Fragebogen entwickelt, welcher an die Unternehmen verschickt wird. Der von den Unternehmen selbst ausgefüllte Fragebogen ist die wichtigste Informationsquelle zur Bewertung der Unternehmen.

Vision RobecoSAM
„Wir sind überzeugt, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen erfolgreicher sind. Als führender Experte für nachhaltige Finanzanlagen erkennen wir Chancen & Risiken langfristiger Entwicklungen frühzeitig. Es ist unsere Vision, Sustainability Investing weiter zu entwickeln und neue Maßstäbe zu setzen.“

Thema Wasser: Der Markt der Zukunft

In dem Video sehen Sie die Situation des Wassers, und wie Investmentbanker es zu nutzen wissen:

Dazu: Wasser ist ein Allgemeingut und gehört der gesamten Menschheit und nicht nur Profiteuren! Nicht nur Nestlé auch Investmentbanker profitieren vom „blauen Gold“!

Wasser ist kostbar, darüber haben wir schon ausreichend berichtet. Doch war Ihnen bekannt:

  • Ein typisches Bohrloch mit Horizontalbohrung und Fracking erfordert 15 000 bis 20 000 Kubikmeter Wasser. Um das mehr als 1500 Meter unter der Erde im Schiefergestein eingeschlossene Gas freizusetzen, wird der Stein zunächst vertikal und dann horizontal aufgebohrt. Als nächstes wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in das Bohrloch gepresst. Dadurch entstehen Risse im Gestein, durch die das Gas entweichen und über Bohrrohre an die Oberfläche gelangen kann.
  • Die 50 000 Bohrlöcher in den USA nutzen so jedes Jahr schätzungsweise 265–530 Milliarden Liter Wasser – genug, um 150 000 olympische Schwimmbecken zu füllen. Auf Grund des engen Zeitfensters des Bohrungs- und Förderprozesses kann dieser die lokalen Wasserressourcen überproportional belasten. Besonders gravierend sind die Auswirkungen bei Schiefergasbohrungen in Regionen, in denen das Wasser ohnehin knapp ist.
  • Folgende Konzerne werden hier genannt, die davon profitieren:
  • Veolia, Newalta und Ecolab   Quelle: robecosam.com

Siehe: ACHTUNG: Schreckgespenst Fracking ist wieder da! Bundesregierung subventioniert Pro-Fracking-Gremium mit 4,75 Mill. EURO -Neue LNG-Terminals in Europa – Hydraulic Fracking leaks much more often than we thought!

Beispiel:  Sustainable Agribusiness

  • «Solange Nahrungs-, Futtermittel und Kraftstoffhersteller um die gleichen Agrarrohstoffe konkurrieren, bleibt die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung eine Herausforderung.»

„Die Anforderungen an die weltweite Nahrungsmittelversorgung steigen. Die Ausweitung der verfügbaren Anbauflächen reicht nicht aus, um den Bedarf einer globalen Bevölkerung zu decken, die bis 2050 auf schätzungsweise 9 Milliarden Menschen anwachsen wird. Das steigende Wohlstandsniveau in den Schwellenländern führt zu einem zunehmenden Proteinkonsum, was wiederum den Getreide- und Wasserbedarf erhöht. Durch die zunehmende Nutzung landwirtschaftlicher Produkte in neuen Einsatzbereichen wie der Biokraftstoffproduktion erhöht sich der Druck auf die Nahrungsmittelversorgung – es kommt zu einer Konkurrenz um Anbauflächen für Energiepflanzen und Nahrungsmittel. Das zunehmende Qualitätsbewusstsein der Nahrungsmittelkonsumenten verschärft den Druck, die Nahrungsmittelsicherheit vom Feld auf den Tisch sicherzustellen.“

  • Während der Krise der Jahre 2006–2008 sind die Nahrungsmittelpreise gemessen am Nahrungsmittelpreisindex der FAO um schwindelerregende 85% gestiegen. In der Folge haben sich die Preise auf einem höheren Niveau stabilisiert, sodass die Folgen der Nahrungsmittelkrise des Jahres 2008 tatsächlich immer noch sichtbar sind. Wir befinden uns weiterhin in einer ausgedehnten Phase historisch hoher Preise mit zudem höheren kurzfristigen Schwankungen. Solange Nahrungs-, Futtermittel- und Kraftstoffhersteller um die gleichen Agrarrohstoffe konkurrieren, bleibt die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung eine Herausforderung, die durch den Klimawandel und die damit verbundenen unberechenbaren Wetterbedingungen zusätzlich erschwert wird. Die jüngste Dürre hat diesen Wettbewerb nochmals verschärft. Die aktuellen Geschehnisse zeigen einmal mehr, wie fragil das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im Nahrungsmittelbereich ist. Kein Zweifel: Um diese Angebotsengpässe erfolgreich zu adressieren, sind innovative Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Agrarsektors – und ein entsprechend gezielter Einsatz von Anlagegeldern – gefragt. Quelle: robecosam.com
  • Zehn Rohstoffe und 18 Unternehmen
    robecosam. hatte 2014 zehn wichtige Agrarrohstoffe ausgewählt, deren Produktion, Verarbeitung und Vermarktung mit sozialen Risiken verbunden ist: Palmöl, Soja, Kakao, Kaffee, Tee, Zucker, Baumwolle, Haselnüsse, Gerstenmalz und Milchprodukte. Auf dieser Grundlage haben sie einen Engagement-Dialog mit 18 Lebensmittel- & Agrarunternehmen geführt, darunter Carrefour, Wilmar und Nestlé. Im Mittelpunkt würden die für ihre jeweilige Geschäftstätigkeit wichtigsten Rohstoffe stehen. Im Rahmen ihres Engagement-Programms werde zudem, gemeinsam mit anderen Investoren, für die gemeinschaftlichen Engagement-Projekte der Prinzipien für verantwortliches Investieren (PRI) der UN eingesetzt. Im Fokus standen hier die Arbeitsbedingungen und Wasserrisiken entlang der Agrar-Lieferkette.
  • Wir haben das Jahr 2017:

Bayer erneut im Dow Jones Sustainability World Index gelistet

Im September 2016 teilte der Chemieriese Bayer, der Monsanto übernimmt, dass der Konzern erneut im Dow Jones Sustainability World Index (DJSI World) gelistet ist. Das Unternehmen ist somit zum 17. Mal in Folge in diesem Nachhaltigkeitsindex seit dessen Gründung im Jahr 1999 vertreten und bestätigt seine international führende Position als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen in der pharmazeutisch-chemischen Industrie, so der Konzern.

Auf der Hauptversammlung von Bayer sagte CEO Baumann:
Monsanto würde nur in Europa kritisiert werden. Monsanto sei ein für das Überleben der Menschheit wichtiger Konzern, der dafür sorge, dass Milliarden Menschen auch ausreichend Nahrung bekommen. Ganz nach dem Motto: „Science For A Better Life.“
Doch ganz zufällig will auch Bayer seinen Umsatz mit der Pharma weiter voran treiben. Wie gut der Konzern ist, zeigt das neue Medikament gegen Krebs: Es war so erfolgreich, dass die Forschung abgebrochen und das Medikament gleich zugelassen werden konnte. Potcast: http://www.webvideo.bayer.com/downloads/press/20170428-HV-Bayer-AG-Baumann-deutsch.mp3

Aufzeichnungen aus der Hautversammlung Bayer:

Werner Wenning, Vorsitzender des Aufsichtrats
Werner Baumann, Vorsitzender des Vorstands

Redetext und Charts
Video: Webcast der Rede mit Charts
Audio: MP3 der Rede zum Download
(MP3, 39,45 KB, 55:59 Min.)

Audio: MP3 der Erläuterung zu TOP 6 zum Download (MP3, 2,34 KB, 3:12 Min.)
Film: Volkskrankheit Allergie
Film: Das intelligente Feld

Wasser, Luft und Boden

Wasser: Zum Thema Wasser haben wir Ihnen schon das Thema Fracking genannt, hinzu kommt die Monokultur und deren Folgen für das Wasser:

Luft; Immer mehr Stadtbewohner sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch eine zu starke Luftverschmutzung gefährdet – vor allem in ärmeren Ländern. An den Folgen würden jedes Jahr mehr als drei Millionen Menschen vorzeitig sterben. Insbesondere in den armen Staaten sei das Risiko von Herzinfarkten, Lungenkrebs und chronischen Atemwegserkrankungen durch Luftverschmutzung infolge der Emissionen von Feinstaub und anderen Schadstoffen größer geworden. Davor warnte die UN-Sonderorganisation in Genf bei der Veröffentlichung der Studie.

Ganz deutlich wird die Luftverschmutzung in China:

China wird auch gern in den Medien als Beispiel genannt, doch der wahre Grund liegt darin, dass die Konzerne, die ja dafür bekannt sind, sich nicht mit Steuern an dem Allgemeinwohl zu beteiligen, alles, was für die Umweltverschmutzung, bzw. Luftverschmutzung verantwortlich ist, outzusourcen. Man schaue nach Afrika, denn dieser Kontinent kann nun wirklich nicht mit Luftverschmutzung punkten, eigentlich. Denn schon längst wird aller Müll, der hier nicht verarbeitet werden kann, schnell mal nach Afrika gekarrt:

Weil die Automobilbranche mit hohen Parteispenden glänzt und außerdem für viele Arbeitsplätze sorgt, wissen wir, spätestens seit dem Abgasskandal von VW, dass auch hier im Lande nicht wirklich ein Interesse an einer sauberen Luft besteht.

Dass Länder mit dem Elektroautomobil schon viel weiter sind, trotz der Milliarden Euro Förderung, zum einem durch die EU und zum anderen durch die Bundesregierung, sieht man daran, – der Beitrag ist übrigens aus 2014 – dass mittlerweile, also nach dem Abgasskandal nochmals Milliarden Euro Subventionen in die großen Autokonzerne flossen:

Sie sehen, warum in eine saubere Luft investiert wird? Es profitieren doch eh immer die selben Konzerne, wenn man es nicht tut. Ein weiterer großer Verbrecher ist auch die Deutsche Bank, denn die wird sogar wegen eines solchen Verbrechens angeklagt:

Boden

Auf der Flucht in Sachwerte kaufen private Investoren den Bauern das Land weg. Dadurch steigen für die Landwirte auch die Pachtpreise. Noch nie war Ackerland so begehrt wie heute. Das führt aber auch dazu, dass immer mehr Menschen, also Kleinbauern, hungern, denn ihnen wird die Lebensgrundlage unter den Füßen weggezogen.

Doch es gibt auch noch ein anderes Problem: Die Böden sind durch die vielen Chemikalien gar nicht mehr nutzbar. Anstelle von Getreide wachsend zunehmend Superunkräuter. Dies nicht nur in den USA, wo vermehrt Landwirte dem Konzern Monsanto den Rücken kehren, sondern auch in Europa oder Lateinamerika.

Werden Pestizide nach Jahren der Verwendung endlich verboten, so fragt sich niemand, warum diese hochgiftigen Pestizide überhaupt auf dem Markt gelangt waren. So ist es mit allen Produkten, die irgendwann von der FDA oder EFSA vom Markt genommen werden. Gibt es nicht Institutionen, die dafür Sorge tragen, dass in die Umwelt eingebrachte Stoffe unbedenklich sind? Solche wissenschaftlichen Einrichtungen werden sogar mit Steuergeldern finanziert. Muss eine Chemikalie nicht erst durch viele Instanzen, damit sie überhaupt auf den Markt kommt? Ganz einfach, wenn die Chemiekonzerne immer größer werden, was ja zurzeit durch die Übernahmen von: Bayer und Monsanto , ChemChina und Syngenta, oder DOW UND DUPONT  – der Fall ist, gibt es keine Instanzen mehr, die ụnabhängig prüfen. Die Konzerne legen selbst ihre Studien vor.

Wenn Sie sie sich die Gemüsesorten in den Regalen der Supermärkte weltweit anschauen, dieses gilt auch für Obst, werden Sie feststellen, dass nicht nur die gleichen Konzerne für die Produktion verantwortlich sind, sondern auch, dass die Vielfalt schon längst verloren gegangen ist.

  • Monokulturen sind sehr anfällig für Schädlinge. Daher wird eine große Menge von Pestiziden eingesetzt. Diese Pestizide greifen wieder den Boden an und so weiter ….also ein Teufelskreislauf. 
  • Deutlich wird es auch in der Küstenebene von Almería, Spanien, denn auch hier kommt es häufig zu Schädlingsplagen. Dagegen gibt es Pestizide. Welche Krankheiten diese auslösen können, darüber haben wir bereits mehrfach geschrieben. Das Geschäft mit den großen Handelsketten funktioniert nicht nur wegen der geschätzten 40 000 Gewächshäuser in der spanischen Provinz Almeria, sondern auch, weil hier mit billigen Arbeitskräften angebaut wird. Paradox, handelt es sich doch um Flüchtlinge, die aus ihren Ländern fliehen mussten, weil große Konzerne Interessen an ihren noch gesunden Böden hatten.
  • Dazu dieser Beitrag:Gemüse aus dem Plastikgarten Europas – Ausbeutung, Lohndumping, Sklaverei, Pestizide, Genmanipulation

War Ihnen bekannt, dass China der größte Nahrungsmittel-Exporteur der Welt ist? Gerade das Land, welches doch selbst die meisten Menschen auf der Welt hat, produziert für die weltweite Bevölkerung, dementsprechend sind auch die Böden.

Doch da die eigene Bevölkerung Chinas gar kein Interesse hat, sich selber zu vergiften, kauft China auf der ganzen Welt deren „gesunde“ Nahrungsmittel ein, kauft aber auch Böden, zum Beispiel in der Ukraine, aber auch in Bulgarien, Serbien, Afrika u. s. w.

Wenn also Wasser, Luft und Boden nicht mehr der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, was dann?

Immer mehr Menschen auf der Erde erfordern eine immer höhere Nahrungsmittelproduktion. Die Erträge der Landwirtschaft wurden immens gesteigert. Die Agrarflächen wurden größer. Eine Agrarkulturlandschaft entstand, die von riesigen Maschinen bearbeitet wird. Doch kann unter den genannten Bedingungen noch die Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet werden? Wohl kaum!

Laut robecosam soll man nachhaltig Investieren als Antwort auf den Klimawandel. Denn es gibt in der Tat den Klimawandel, auch wenn ihn immer noch Menschen abstreiten. Sie können den Klimawandel auch einfach als – Missbrauch der Ressourcen, die die Natur für das Überleben zu Verfügung stellt – bezeichnen. Egal wie Sie es nennen, das Ergebnis bleibt gleich.

Gestern gingen Hunderttausende gegen Donald Trump und seine doch etwas merkwürdige Politik auf die Straße. Weltweit nahmen viele weitere Länder daran teil. Schließlich geht es um unser aller Überleben. 100 Tage ist Donald Trump erst Präsident, und was man innerhalb kürzester Zeit anrichten kann, dürfte auch dem Letzten nicht verborgen geblieben sein.

Ein Mann, der den Klimawandel als von Chinesen erfundenen Schwindel bezeichnet und gelockerte Vorschriften für Fracking und Offshore-Ölbohrungen vorschlägt und auch umsetzt. Er wurde nicht auf Grund seiner politischen Einstellungen gewählt, sondern dank Rhetorik und fortwährenden Erfindens von Slogans. „Amerika wieder groß zu machen“ impliziert in Trump-Sprech „gute Jobs für weiße Mitglieder der Arbeiterklasse zu schaffen“. Siehe dazu auch: Offener Brief an den designierten Präsidenten Trump – An Open Letter to President-Elect Trump, den wir im November 2016 veröffentlichten.

Das Kabinett des Schreckens: Sowohl die Chemiegiganten, der Energiesektor als auch die Pharma-Industrie, aber auch Fastfood-Ketten wie McDonald’s atmeten auf, nachdem am 20. Januar 2017 Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt wurde. Und nicht nur Trumps Kabinett verspricht, den Planeten Erde zugrunde zu richten, auch Trumps neue Webseite .

Wenn wir also kein sauberes Wasser, keine Luft zum Atmen und auch keine Böden mehr haben, was nützen dann die vielen Arbeitsplätze die Trump verspricht? Zumal ja bekannt sein sollte, dass doch vermehrt die Roboter in den Konzernen Einzug halten? Siehe : Kollege Roboter – Industrie 4.0 – wir werden (fast) alle arbeitslos

Wasser, Luft und Boden verseucht! Nun stellen Sie sich vor, die Chinesen begeben sich auf Wanderschaft, um wieder Wasser, Luft und Boden zu haben? Durchaus vorstellbar, denn gerade reiche Chinesen verlassen das Land oder kaufen sich Immobilien in anderen Ländern, wo die Lebensqualität weitaus besser ist.

Am 29. April 2017 gingen Hunderttausende, vielleicht auch Millionen Menschen, auf die Straße und standen für eine echte und solidarische Klimapolitik ein. Jährlich neue Rekordtemperaturen, Dürren und Überschwemmungen zeigen, wie dringend gehandelt werden muss. Doch die Realität sieht anders aus: Am hundertsten Tag der US-Präsidentschaft von Donald Trump ist der Widerstand wichtiger denn je – auf beiden Seiten des Atlantiks.

Auch Leonardo DiCaprio war unter den Demonstranten: „Ich fühle mich geehrt, indigene Führer und Ureinwohner bei ihrem Kampf für Klima-Gerechtigkeit zu unterstützen“, tweetete der Schauspieler. „Der heutige Climate March inspiriert mich und gibt mir Hoffnung für unsere Zukunft. Wir müssen weiter zusammenarbeiten, um für Klima-Gerechtigkeit zu kämpfen.“

Sollten Sie bis hierher gelesen haben, sollte Ihnen eines bewusst sein: Es geht nicht nur um Ihre Zukunft, sondern um die aller Menschen und vor allem auch um die der nachfolgenden Generationen.

Quelle Foto Twitter 

Netzfrau Doro Schreier

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Genau das ist aber das globale Ziel. Mehr sage ich nicht. Nach dem alten ägyptischen Totengericht, bekam derjenige eine Strafe, der anderen Menschen Angst einredete.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.