Schreckliche Entdeckungen in Myanmar – die Haut der Elefanten wird qualvoll abgezogen und für die traditionellen chinesische Heilmethoden verkauft – The skincare fad threatening Myanmar’s elephants

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Die Haut der Elefanten wird in einem Tontopf verbrannt und die Asche wird mit Kokosöl gemischt. Diese Creme soll gegen Ekzeme helfen. Jetzt haben die Chinesen die Elefanten in Myanmar für sich und ihre traditionelle Heilmethoden entdeckt.

Update: 04.01.18:Oh weh! Elefantenkälber aus Simbabwe nach China – Elfenbein in lebendiger Form?-Elephant calves exported from Zimbabwe as China bans ivory trade

In China wird die Haut der Elefanten zu Cremes verarbeitet, die angeblich gegen Hautkrankheiten helfen. Die Regierung in Myanmar schätzt, dass es derzeit nur noch rund 3000 wilde Elefanten in Myanmars Dschungel gibt. Bei der letzten Zählung 1991 waren es noch 4639. Nicht nur, wird die Haut brutal von Elefanten abgezogen und verkauft, sondern ihre Lebensräume verschwinden auch. Myanmar verlor zwischen 1990 und 2010 fast 20 Prozent seiner Wälder. Nachdem Myanmar im Jahr 2011 die seit 1962 andauernde Militärherrschaft beendete, ist das Land für ausländische Konzerne attraktiv geworden. Wie in anderen Ländern wurde auch Myanmar für den Anbau von Palmöl entdeckt. Andere Länder wie Thailand nutzen die Flächen in Myanmar für den Ackerbau. Genauso haben Bergbaukonzerne die Jagd auf Rohstoffe eröffnet. 

Mit der Abnahme der Waldbedeckung ist auch die wilde Elefantenpopulation des Landes in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Hinzu kommen die Wilderei für Elfenbein sowie der Handel mit lebenden Elefanten für die stetig wachsende Tourismusbranche in den Nachbarländern. Hier erwartet die Elefanten ein grausames Leben an Ketten. Siehe VIDEO: Verstörendes Filmmaterial deckt auf, wie grausam Elefanten für den Tourismus misshandelt werden – Shocking footage a reminder to NEVER ride elephants on holiday

Elefanten-Bestände sinken dramatisch und die Wilderei hat sich in den letzten Jahren verzehnfacht, gab die Regierung in Myanmar bekannt, nachdem die Nachfrage nach Elfenbein und Elefantenhaut gestiegen ist. Zunehmend werden geschlachtete Elefanten gefunden, deren Haut abgestreift wurde, die für die traditionelle Medizin oder für Schmuckstücke verwendet wird. Ein Teil davon wird auf lokalen Märkten verkauft, aber die überwiegende Mehrheit geht an das benachbarte China, das einen unerschöpflichen Geschmack für exotische Tiere hat, so die Regierung.

Unter dem Schatten von Myanmars berühmter heiliger Stätte „Golden Rock“ – der Ort ist durch die fast freischwebende goldene Stupa auf dem Felsrand des Berges Mt. Kyaiktiyo zu einem wichtigen Pilgerziel geworden – lebten eins viele Elefanten. Doch genau die Haut der Elefanten ist die neuste Modeerscheinung der traditionellen Heilmittel in China geworden. In den Läden wird die Haut als Devotees (die Geweihten) verkauft. Es gibt fast alles, ob nun als Haut oder Stücke aus Elfenbein. Hinzu kommen Tigerzähne mit Bärenöl.

Wir hatten bereits über die  Grausamkeiten aus China berichte: Bären leiden für Bärengalle und Tiger auf Tigerfarmen, wo sie in Wein verwandelt werden. Jetzt haben die Chinesen Myanmar für sich entdeckt.

Getrocknete Elefantenhaut und ein Elfenbein-Stoßzahn zum Verkauf an einem traditionellen Medizin-Shop an der Goldenen Felsen-Pagode.

http://www.straitstimes.com/asia/

Ein Junge, der unmittelbar an der heiligen Stätte  „Golden Rock“ seine Ware verkauft, beschrieb die Rezeptur, die als Heilmittel angeboten wird. Etwas Elefantenhaut verbrennen und mit Kokosöl mischen. Auf dem Preisschild bot er einen Quadratmeter Elefantenhaut für 775 Kyat (ca. 1 Euro) an. Die Elefantenzähne sollen demnach Pickel und schwarze Flecken entfernen.

Elefanten gehören zu den gefährdeten Arten in Myanmar

Noch bevor Myanmar seine Grenzen 2011 öffnete, wurden Elefanten für den Tourismus in die benachbarten Länder geschmuggelt. Bereits 2008 wurde der illegale Handel in Thailand und China aufgedeckt. Gefunden wurden 9000 Stücke aus Elfenbein und 16 ganze Stoßzähne, die zum Verkauf angeboten wurden. Auf insgesamt 14 Märkten und drei Grenzmärkten in Thailand und China wurde man fündig.  Bis 2008 waren es in nur ein paar Jahren rund 250 lebende asiatische Elefanten, die aus Myanmar geschmuggelt wurden. Doch jetzt nehmen diese grausamen Taten so erschreckend zu, dass sogar die Regierung in Myanmar nicht mehr tatenlos zuschauen will.

The skincare fad threatening Myanmar’s elephants

Under the shadow of the famed “Golden Rock” punters haggle for the latest traditional medicine cure – slices of skin from the country’s fast disappearing wild elephants sold for a few DOLLARS per square inch.

A set of stairs winds behind one of the Buddhist country’s most holy sites to a maze of shops openly selling everything from pieces of ivory and tiger’s teeth to vials of bear oil. But there is a new fad luring devotees of traditional medicine.

“Elephant’s skin can cure skin diseases like eczema,” one shop owner, who requested anonymity, told AFP next to a counter brimming with porcupine quills and snake skins.

“You burn pieces of skin by putting them in a clay pot. Then you get the ash and mix it with coconut oil to apply on the eczema.”

He breaks off to talk to a potential buyer, who baulks at the price tag of K5000 (US$3.65) per square inch (6.5 square centimetres) of elephant skin.

Another young man touting his wares nearby promised a paste made from ground up elephant teeth would “cure pimples and remove black spots”.

“Your face will be smooth and white after you use it,” he said grinning.

Elephant poaching in Myanmar has jumped tenfold in recent years, the government said this week, driven by growing demand for ivory, hide and body parts.

Increasingly carcasses are being found stripped of their skin, the hide used for traditional medicine or reportedly turned into beads for jewellery.

Some of it is sold in local markets, but the vast majority goes to feed neighbouring China’s inexhaustible taste for exotic animals.

Myanmar’s wild elephant population is thought to have almost halved over the past decade to around 2000-3000.

The animals are killed or smuggled alive to be used in the tourist industry in neighbouring Thailand.

“We’re in the middle of a crisis,” said Antony Lynam, regional adviser at the Wildlife Conservation Society.

“If we’re losing this number it can’t be too many more years before wild elephants are gone.”

Elephants are one of dozens of endangered species being trafficked through Myanmar, which has become a key hub in the $20 billion a year global wildlife Trade.

Watchdog TRAFFIC claims the country has “the largest unregulated open markets for tiger parts” in Southeast Asia, which experts say also sell everything from African rhino horn and clouded leopard skins to pangolins.

Much of the Trade  runs through Myanmar’s lawless eastern periphery, controlled by a sophisticated network of criminals who are thought to be armed and funded by powerful “kingpins” in China.

It is lucrative business: in Mong La, on Myanmar’s eastern border, sales of ivory alone are thought to rake in tens of millions of DOLLARS a year.

Hunting endangered animals is illegal in Myanmar, which is a signatory to the Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES).

But the maximum fine for anyone caught is less than $60, while laws are poorly enforced.

“As a result the number of cases that we see in terms of wildlife crimes are really, really low,” said Giovanni Broussard, regional coordinator at the UN’s drug and crime enforcement agency.

This week the government pledged to strengthen the law on killing elephants and clamp down on the TRADE in ivory and body parts.

At a regional level, Southeast Asian bloc ASEAN has set up a wildlife enforcement network to stop trafficking and seizures of endangered animal products have been on the rise.

Last month China also said it would ban the ivory trade by the end of 2017. Still, experts say Myanmar has a long way to go to save its elephants.

“There is a lack of political will and society as a whole is not really interested,” said Vincent Nijman, a professor at Oxford Brookes University who has studied wildlife trafficking in Myanmar for a decade.

Photo: Credit Myanmar Government

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Manchmal möchte man mit dem Weinen nicht mehr aufhören! Die Personen, die davon wissen und berichten, bitte nehmt Einfluss auf die Regierungen und klärt das Volk auf! Solche Machenschaften und angebliche Heilmittel helfen und heilen nicht. Heilmittel bekommen wir aus einer intakten, „nicht“ verseuchten oder verschmutzten Umwelt Wir müssen unsere Natur, die Mitmenschen und die Tiere schützen, damit diese – unsere Welt – bestehen kann.

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